DE294100C - - Google Patents

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DE294100C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Schmiervorrichtung für Eisenbahnachsen mit einer Vorrichtung zur Erhöhung der Schmierung durch Veränderung der Spannung eingeschlossener Luft. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß ein Teil des mit der Luft zusammen abgeschlossenen Schmier-
: stoffes zur Schmierstelle tritt, wenn die Luftmenge sich ausdehnt, d. h. wenn das Lager
ίο sich erwärmt und. folglich Erhöhung . der Schmierung benötigt wird. Auch die Saugwirkung der sich bei Abkühlung zusammenziehenden Luft wird ausgenutzt, aber nur dazu, um einen bei der nächsten Erwärmung des Lagers benötigten Ölvorrat näher an die Schmierstelle heranzuschaffen. Der Schmierstoff tritt durch zwei von den' Unterschieden im Druck der abgeschlossenen Luft betätigte Ventile in ein Steigrohr ein und aus diesem zur Schmierstelle. Das Steigrohr nebst Eintrittsventil taucht in ein den Schmierstoff enthaltendes Außengefäß, in welches der überschüssige Schmierstoff von der Schmierstelle zurückläuft.
In der Zeichnung ist diese Schmiervorrichtung, beispielsweise als an Eiseribahnachsen angewandt, dargestellt; sie kann jedoch selbstverständlich auch bei anderen Maschinenteilen Anwendung finden.
Fig. ι und 2 zeigen bzw. die Vorderansicht und die Draufsicht der selbsttätigen, in der Achsbüchse untergebrachten Schmiervorrichtung, während
Fig. 3 und 4 den Querschnitt der Vorrichtung nach x-x von Fig. 2 bzw. den Längsschnitt nach y-y von Fig. 1 darstellen.
Die Schmiervorrichtung besteht aus einem Blechgefäß a, dessen äußere Form und Abmessungen so gehalten sind, daß es leicht in einer der üblichen, gußeisernen Ölbüchsen b, womit bereits die Achsen versehen sind, untergebracht werden kann.
Zwei Federn c, welche sich auf den den unteren Behälter der Büchse b abgrenzenden Rand d stützen, drücken das Gefäß α gegen die Achse e, die sich in den am oberen Teil des Gefäßes α vorgesehenen halbzylindrischen Kanal f legt. Die Achse e kommt dabei aber nicht in Berührung mit den Wänden des Kanals f; unten ruht sie auf einer mit öffnungen h versehenen rechteckigen Platte g, die sich auf die Ränder einer im Querschnitt rechteckigen, vom Boden des Kanals f vorspringenden Rinne k stützt. Die lose auf ruhende Platte g wird an ihrem Platz durch kleine Streben i gehalten, welche in das Innere des Kanals reichen und federnd gegen dessen innere Flächen reiben. Die Platte g, die den einzigen abnutzbaren Teil bildet, ist also abnehmbar und schnell und leicht ersetzbar. Der Boden des Kanals / besitzt eine Aussparung I, die zur Aufnahme des die Rinne k umgebenden Schmierkissens m dient.
In der Mitte der Rinne k ist in ihrem Boden eine öffnnng η vorgesehen, an welcher ein beinahe bis auf den Boden des Gefäßes a rei-
chendes Rohr ο endigt, das unten ein Ventil p besitzt. Für den Betrieb der Vorrichtung ist es erforderlich, das Gefäß α mit einer zum Bedecken des unteren Randes des Rohres ο ausreichenden Menge Schmierstoff q zu füllen. Dies kann durch das am Boden des Gefäßes a vorgesehene Saugventil r. hindurch bewerkstelligt werden.
Zwecks Nachfüllens und Ersetzens des
ίο Schmierstoffes wird nach und nach in dem Maße, wie der Verbrauch stattfindet, in der üblichen Weise in die Büchse b ein Vorrat eingegossen, dessen Höhe im Behälter 5 den unteren Rand des Saugventils r übersteigen muß.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Steigt die Temperatur der Luft, sei es infolge der Reibung der Achse oder aus anderen Gründen, so dehnt sich die im Gefäß a enthaltene Luft aus, wodurch der Schmierstoff gezwungen ist, durch das Ventil p hindurch zu entweichen und in das Rohr 0 zu steigen, die Rinne g zu füllen und schließlich überzulaufen, wobei er sich auf das Kissen m ergießt.
Wenn, nachdem das Kissen m vollständig getränkt ist, der Zufluß des Schmierstoffes anhält, läuft die überschüssige Menge über und ergießt sich über die Ränder t des Lagers I in den Behälter s, in welchen das Saugventil r eintaucht.
Wenn der Luftdruck im Innern des Gefäßes α infolge Abkühlung der Achse oder aus anderen Gründen nachläßt, überwindet der Druck der Außenluft den Widerstand des Ventils r und zwingt den Schmierstoff des Behälters s, in das Innere des Gefäßes a, also näher an die Schmierstelle heran, zu fließen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmiervorrichtung, insbesondere für Eisenbahnachsen, mit Einrichtung zur Erhöhung der Schmierung durch Veränderung der Spannung eingeschlossener Luft, dadurch gekennzeichnet, daß der als Luftbehälter (α), ausgebildete Schmierkissenträger ein bis fast auf den Boden reichendes Rohr (0) mit Rückschlagventil (p) trägt, und daß gleichzeitig der Luftbehälter (a) durch ein Rückschlagventil (r) mit dem Ölraum der Achsbüchse (b) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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