DE2941202A1 - Gewaechshaus - Google Patents

Gewaechshaus

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gutter
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KUNSTSTOFFABRIK ERICH DITTRICH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • A01G9/1476Greenhouse gutters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Gewächshaus mit einer mehrere vertikale Stützen und gegebenenfalls horizontale Streben enthaltenden Tragkonstruktion zum Befestigen und Abstützen der Seitenwände und des Daches aus lichtdurchlässigem, gegebenenfalls mit Sprossen unterteiltem Material, und zum Befestigen und Abstützen von Regenrinnen, die zwischen benachbarten Giebeln und/oder an den Rändern des Daches angeordnet sind.
Derartige Gewächshäuser sind in vielerlei Ausführungsformen bekannt. Als Bauformen kommen einschiffige oder mehrschiffige Formen zur Anwendung. Als Dachformen werden vorwiegend mehrere, einander benachbarte Spitzgiebel mit zueinander parallelen Firsten oder parallel zueinander verlaufende Rundgiebel verwendet. Die Seitenwände und das Dach bestehen aus lichtdurchlässigem Material. Bevorzugt wird heute noch eine Einfachverglasung mit Stahloder Aluminiumsprossen zum Befestigen und Halten der Glasscheiben eingesetzt. Alternativ läßt sich das Dach und die Seitenwände zur Verringerung von Energieverlusten auch mit einer Doppelverglasung oder mit Stegdoppelplatten aus Kunststoffmaterial versehen. Darüber hinaus sind sohlwohl Dach- als auch Seitenwandkonstruktionen aus Polyäthylenfolie bzw. einer doppelten Polyäthylenfolie mit
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einer isolierenden Luftschicht bekannt.
Zwischen den Unterkanten oder Traufen benachbarter
Giebel und an den Rändern des Daches sind in aller
Regel Regenrinnen an der Tragkonstruktion angebracht, um auf das Dach niedergehende Niederschläge abzuleiten. Bei einigen bekannten Gewächshäusern, so
z.B. bei dem Gewächshaus in Venlo-Bauweise stellen
die Regenrinnen einen aktiven Teil der Tragkonstruktion dar, gegen die sich die Sprossen der Dachverglasung abstützen, wobei die Verglasung die Oberkanten der Regenrinnen dicht überlappt. Die Regenrinnen werden durch horizontale Streben und/oder vertikale
Stützen der Tragkonstruktion abgefangen.
Beim Gewächshausbau gehen die Bestrebungen allgemein dahin, einen möglichst hohen Lichteinfall zu verwirklichen, d.h. die Sprossen zwischen den Glasscheiben Und die schattenwerfenden Teile der Tragkonstruktion mit einer möglichst geringen Fläche oder Querschnitt zu bemessen. Da nach einer Faustregel jedes Prozent mehr Lichteinfall ein um ein Prozent erhöhtes Wachstum, d.h. Ertrag, bewirkt, schlägt sich ein möglichst hoher Lichteinfall unmittelbar im wirtschaftlichen Ergebnis nieder.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gewächshaus
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß die lichtdurchlässige Oberfläche des Gewächshauses möglichst groß ist, wobei das Gewächshaus darüber hinaus einfach und billig herstellbar und montierbar sein soll.
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Diese Aufgabe wird bei einem Gewächshaus der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Regenrinnen aus lichtdurchlässigem Material bestehen.
Während bei den bisher bekannten Gewächshäusern die Regenrinnen ausschließlich aus lichtundurchlässigem Material, z.B. feuerverzinktem Stahl etc., hergestellt sind, und somit die effektive lichtdurchlässige Oberfläche des Gewächshauses um bis zu 10 Prozent gegenüber der möglichen Gesamtoberfläche verringern, bestehen erfindungsgemäß die Regenrinnen ebenfalls aus transparentem Material, wodurch die effektive transparente Oberfläche je nach der verwendeten Bauweise um bis zu 10 Prozent vergrößert wird. Insbesondere bei Gewächshäusern der Venlo-Bauweise ergibt sich eine Erhöhung der effektiven Glasoberfläche um etwa 6 bis 8 Prozent. Darüber hinaus ergeben sich durch die erfindungsgemäße Maßnahme zusätzliche beträchtliche Energieeinsparungen dadurch, daß die als Kältebrücken wirkenden Regenrinnen aus Metall durch transparentes Material, z.B. entsprechend geformte Kunststoffplatten, ersetzt werden. Zu diesem Zweck reicht es aus, wenn der Wärmedämmwert des für die Regenrinnen verwendeten transparenten Materials etwa dem Wärmedämmwert der übrigen Verscheibung des Gewächshauses entspricht.
Stellen bei dem jeweils verwendeten Gewächshaustyp die Regenrinnen einen aktiven Teil der Tragkonstruktion dar, an denen z.B. die Sprossen der Dachverscheibung eingerastet sind, so wird erfindungsgemäß
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die lichtdurchlässige Regenrinne, die im allgemeinen nicht die Festigkeit von Metall-Regenrinnen besitzt, durch eine geeignete Stützkonstruktion aus dünnem Profilmaterial gestützt. Bevorzugt liegt die lichtdurchlässige Rinne insbesondere auf einer horizontalen Strebe der Tragkonstruktion auf. Der Stützrahmen für die Regenrinne ist an der horizontalen Strebe unter der Regenrinne befestigt und enthält zwei horizontale Seitenstreben aus Rohrprofil, das einerseits die gewünschte Stützwirkung entfaltet, andererseits einen möglichst geringen Schattenwurf hervorruft. Bevorzugt überragen die Seitenwände der Regenrinnen die horizontalen Seitenstreben. Die schräg nach unten verlaufenden Sprossen der Dachverscheibung lassen sich dann an ihrer unteren Stirnseite mit einem Schlitz versehen, in den die Seitenwand der Regenrinne eingeführt wird, so daß die Verscheibung des Daches die Regenrinne überlappt. Zusätzlich oder alternativ lassen sich die Sprossen auf den Seitenstreben abstützen.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung besteht die Regenrinne aus einer Stegdoppelplatte aus transparentem Kunststoffmaterial. Wegen seiner guten Verarbeitbarkeit, seiner relativ großen Festigkeit und seiner besonders hohen Transparenz eignet sich als Material für die Regenrinnen insbesondere Polykarbonat.
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Alternativ lassen sich jedoch auch andere transparente Kunststoffmaterialien, wie z. B. Polypropylen verwenden.
Neben der Herstellung der lichtdurchlässigen Regenrinnen aus ebenen, transparenten Kunststoffplatten, die nachträglich einer Wärmebehandlung unterzogen werden, lassen sich auch Extrusionsprofile aus transparentem Kunststoffmaterial erfindungsgemäß einsetzen.
Die Kanten der lichtdurchlässigen Regenrinnen können erfindungsgemäß ein dem Gewächshaustyp angepaßtes Profil besitzen, um den Anschluß zwischen Dachverscheibung und Regenrinnen einfach und dicht auszugestalten.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht eines Gewächshauses in Venlo-Bauweise;
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1, der die
Form der Regenrinne und den Aufbau der Verbindung zwischen Dachverscheibung und Regenrinne darstellt; und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Doppelstegplatte, aus der lichtdurchlässige Regenrinnen herstellbar sind.
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Fig. 1 zeigt eine Frontansicht eines Gewächshauses in Venlo-Bauweise mit drei einander benachbarten Giebeln, die mit in Sprossen 12 gefaßten Glas- oder Kunststoffscheiben 14 verscheibt sind. Zwischen den Unterkanten benachbarter Giebel und an den freien Seitenkanten der Giebel sind Regenrinnen aus lichtdurchlässigem Kunststoffmaterial vorgesehen.
Wie insbesondere der Fig. 2 entnehmbar ist, ruhen in dem dargestellten Beispiel die lichtdurchlässigen Regenrinnen 16 auf einer horizontalen Strebe 6, die Bestandteil der Tragkonstruktion ist und auf Stützen 2 aufliegt, welche durch horizontale Streben 4 verstrebt sind. Die vertikalen Stützen 2, und die horizontalen Streben 4 sind ebenfalls Teil der Tragkonstruktion. An der horizontalen Strebe 6 unterhalb der lichtdurchlässigen Dachrinne 16 sind beidseitig in vorgegebenem Abstand seitwärts und aufwärts weisende Finger 10 angeschweißt oder angeschraubt, deren obere Enden mit je einer horizontalen Seitenstrebe verbunden sind. Die Rinne 16 aus lichtdurchlässigem Kunststoffmaterial besitzt eine den Fingern 10 angepaßte Form und stützt sich mit ihren Seitenwänden an den Seitenstreben 8 ab.
Die Seitenwände 18 der lichtdurchlässigen Regenrinne 16 überragen die Seitenstreben 8 um ein vorgegebenes Maß. Die vom First 11 unter einer vorgegebenen Neigung abwärts gerichteten Sprossen 12 der Dachverscheibung besitzen an ihrem unteren Ende z.B. einen Schlitz, mit dem die Sprossen 12 auf die überstehende Längskante
der lichtdurchlässigen Regenrinne 16 aufsteckbar und befestigbar sind. Der Stützrahmen 8, 1o aus den
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seitwärts und aufwärts gerichteten Fingern und den horizontalen Seitenstreben 8 stützt die Regenrinne 16 ab und fängt damit die von der Dachverscheibung 12, 14 auf die Regenrinne 16 ausgeübte Belastung auf.
Die Regenrinne 16 besitzt in dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel im wesentlichen einen V-förmigen Querschnitt, wobei die beiden aufwärts gebogenen Seitenwände in ihrem mittleren Bereich eine nach unten konvex gebogene Längskante besitzen.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Stegdoppelplatte 20 aus lichtdurchlässigem Kunststoff, z. B. Polykarbonat. Das glasklare Polykarbonat eignet sich aufgrund der hohen Lichtdurchlässigkeit, der guten Verformbarkeit sowie der hohen Wärmedämmung und der hohen Bruchfestigkeit (Hagelschlag) besonders gut zur Herstellung lichtdurchlässiger Regenrinnen 16. Die Stegdoppelplatte 20 besitzt zwei Deckplatten 22, die durch Stege 24 beabstandet angeordnet sind und zueinander parallel verlaufen. Zwischen benachbarten Stegen 24 sind Hohlkanäle 26 ausgebildet, die mit Verstärkungsmaterial angefüllt werden können. Alternativ lassen sich die lichtdurchlässigen Regenrinnen 16 auch aus massiven transparenten Platten formen oder im Extrusionsverfahren herstellen.
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Leerseite

Claims (10)

  1. Kunststoff-Fabrik Erich Dittrich Sebaldsbrücker Heerstraße 175, 2800 Bremen 1
    Gewächshaus
    ANSPRÜCHE
    Gewächshaus mit einer mehrere vertikale Stützen und gegebenenfalls horizontale Streben enthaltenden Tragkonstruktion zum Befestigen und Abstützen der Seitenwände und des Daches aus lichtdurchlässigem, gegebenenfalls mit Sprossen unterteiltem Material, und zum Befestigen und Abstützen von Regenrinnen, die zwischen benachbarten Giebeln und/oder an den Rändern des Daches angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinnen (16) aus lichtdurchlässigem Material bestehen .
    WWR/eo
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  2. 2. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinnen (16) aus lichtdurchlässigem ebenen Plattenmaterial geformt sind.
  3. 3. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinnen (16) aus lichtdurchlässigem Material extrudiert sind.
  4. 4. Gewächshaus nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinnen (16) auf einer horizontalen Strebe (6) der Tragkonstruktion (2-6) aufliegen und beidseitig von einem Stützrahmen (8, 10) gestützt sind.
  5. 5. Gewächshaus nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (8, 10) an der horizontalen Strebe (6) unter der Regenrinne (16) befestigt ist und zwei horizontale Seitenstreben (8) enthält, an denen die Seitenwände (18) der Regenrinne (16) anliegen.
  6. 6. Gewächshaus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (18) der Regenrinne (16) die Seitenstreben (8) überragen.
  7. 7. Gewächshaus nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinne (16) aus einer Stegdoppelplatte (20) geformt ist.
  8. 8. Gewächshaus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegdoppelplatte (20) aus PoIykarbonat besteht.
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  9. 9. Gewächshaus nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stegen der Stegdoppelplatte (20) Versteifungselemente vorgesehen sind.
  10. 10. Regenrinne insbesondere für ein Gewachshaus, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (16) aus lichtdurchlässigem Material besteht.
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Cited By (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0091894A1 (de) * 1982-04-08 1983-10-19 ALULICENCE, Société Anonyme Halterung für Rinneneinheit eines Daches
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