DE2942902A1 - Regelgetriebe mit stufenloser uebersetzungsaenderung - Google Patents

Regelgetriebe mit stufenloser uebersetzungsaenderung

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DE2942902A1
DE2942902A1 DE19792942902 DE2942902A DE2942902A1 DE 2942902 A1 DE2942902 A1 DE 2942902A1 DE 19792942902 DE19792942902 DE 19792942902 DE 2942902 A DE2942902 A DE 2942902A DE 2942902 A1 DE2942902 A1 DE 2942902A1
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Ing.(grad.) Wolfgang 3005 Hemmingen Seichter
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Block & Seichter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/06Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
    • F16H15/08Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
    • F16H15/10Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect
    • F16H15/12Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect in which one or each member is duplicated, e.g. for obtaining better transmission, for lessening the reaction forces on the bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
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    • F16H15/40Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operative by means of balls, or rollers of uniform effective diameter, not mounted on shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • ReRelnetriebe mit stufenloser tbersetzungsänderung
  • 1. Stand der Technik in der Kraftfahrzeugindustrie werden neue Entwicklungen unter der Premisse geringer Energieverbrauch" entwickelt. Diese Überlegungen haben Einzug in jeden Entwicklungezweig. Zum einen werden die Karosserieformgebungen aerodynamischer, züm anderen die Motoren sparsamer, die Karosseriegewichte werden leichter und die Rollwiderstände von Reifen geringer.
  • Ein besonders großer Verdienst in diesem Zusammenhang kommt der Entwicklung von elektronischen Microbauateinen zu, die zu einem Kleincomputer zusammengeschaltet sehr komplexe Regelvorgänge bewerkstelligen können.
  • Stand der Technik ist, daß man durch ein elektronisches System auf der Seite der Gemischaufbereitung eine Verbrauchsoptimierung erzielen kann. Ebenso ist es Stand der Technik, die Zündsysteme bei Ottomotoren elektronisch zu regeln, so daß der Verbrennungszeitpunkt Jeweils optimal bestimmt werden kann.
  • Da Verbrennungskraftmaschinen nur einen begrenzt nutzbaren Drehzahlbereich haben und einen noch kleiner begrenzen Bereich optimaler Verbrennung in Bezug auf die Sparsamkeit, ist es wünschenswert, solche Motoren durch ein kontinuierlich regelbares Getriebe den Jeweiligen Nutzaufgaben (Fahrzuständen) anzupassen.
  • 2. Erfindungsaufgabe und Lösung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regelgetriebe zu schaffen, das einfach aufgebaut ist und über einen großen Übersetzungsbereich regelbar ist. Das Getriebe soll mittels einer elektronischen Regel schaltung, beispielsweise durch einen Microcomputer, den Jeweiligen Nutzaufgaben (Fahrzuständen) optimal angepaßt werden können.
  • 3. usführungsbeisiel Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen die Figuren 1 bis 3 drei verschiedene Ansichten eines Getriebes mit den erfindungsgemäßen Merkmalen, Figur 4 einige abgewandelte Ausführungsformen, Figur 5 ein Motor - Getriebe - System für ein erfindungsgemäßes Getriebe, Figur 6 eine Regelanordnung für ein Kraftfahrzeug mit dem erfindungsgemäßen Regelgetriebe, Figur 7 ein Diagramm zum Übersetzungsbereich eines konventionell aufgebauten Getriebes und des erfindungsgemäßen Getriebes und Figur 8 ein Drehzahl diagramm 3.1. Getriebe Das hier.vorgestellte Regelgetriebe gehört in die Familie der Reibgetriebe. Solche Getriebe sind bisher in der Hauptsache verwendet worden für die Übertragung kleiner Drehmomente. Aus diesem Grunde mußte eine Form des Reibgetriebes gefunden werden, die Drehmomente übertragen kann, wie sie in der Kraftfahrzeugtechnik üblich sind. Die in den Figuren 1 - 3 dargestellte Ausführungsform des Regelgetriebes, mit drei Übertragungsscheiben, überträgt Drehmomente wie sie für Klein-und Mittelklasse-Personenkraftfahrzeuge üblich sind (ca. 120 Nm). Bei größeren Drehmomenten siehe Punkt3.1.3.
  • Weiterbildungen.
  • Das Regelgetriebe ist in seinem Grundaufbau sehr infach und besteht aus wenigen Teilen. Die innere Reibund dieses Getriebes ist lediglich die Rollreibung zwischen den Übertragunsscheiben und den Rollkörpern.
  • Dazu kommen noch die üblichen Reibungsverluste in den Wellenlagerungen. Die Rollkörper und die Ubertragungsscheiben haben eine hohe Lebensdauer, da beide Komponenten im Dauerfestigkeitsbereich arbeiten.
  • 3.1.1. Kraftübortrarunrselemente und Kraftfluß Die Motorrehmomente werden wie folgt übertragen (Figur 1): Das Drehmoment des Motors liegt an einer Antriebswelle 1 an, die über ein Profil mit einer Antriebsscheibe 2 in Drehrichtung fest verbunden ist. Die Antriebsscheibe 2 kann sich in Längsriohtung auf der Antriebswelle 1 verschieben (Ausgleichsbewegung). Die Antriebsscheibe 2 liegt zwischen Rollkörpern 3 und 4. An der Stelle, wo die Rollkörper 3 und 4 ihre Punktberührung mit der Antriebsscheibe 2 haben, werden diese durch die Drehbewegung der Antriebsscheibe 2 in Rotation versetzt. Die Rollkörper 3 und 4 können nicht in tangentialer Richtung der Übertragungsscheiben ausweichen, da sie in dieser Bewegungsebene durch ein Verstellsystem 5 gefesselt sind (Verstellsystem siehe 3.1.5). Die rotierenden Rollkörper 3,4 geben nun ihrerseits durch Reibung zwei Abtriebsscheiben 6 und 7 ihr Drehmoment ab. Die Abtriebsscheiben sind wiederum auf einer Abtriebswelle 8 fixiert.
  • Ebenso wie die Antriebsscheibe 1 sind auch Abtriebsscheiben 6 und 7 in Längsrichtung auf der Abtriebswelle 8 verschiebbar (Ausgleichsbewegung). Der Kraftfluß ist in Figur 1 gekennzeichnet.
  • 3.1.2. Übersetzungsänderungen Das Übersetzungsverhältnis der Drehzahlen entspricht dem Verhältnis der in Fig. 1 eingezeichneten Strecken A und B. Wie aus Fig. 2 zu sehen ist, ist das Verstellsystem 5, in dem die Rollkörper gefesselt sind, in der Ebene der Übertragungsscheiben entlang einem Führungsbolzen 13 verstellbar. Hierdurch verändern die Rollkdrper 3,4 ihre Lage auf der Verbindungslinie zwischen Antriebs- und Abtriebsachse 1 bzw. 8. So ergeben sich Je nach Stellung des Verstellsystems 5 unterschiedliche Ubersetzungsverhältnisse A t B. Der Übersetzungsbereich des Regelgetriebes ist begrenzt durch die zu übertragenden Drehmomente. Das bedeutet, daß bei hohen Drehmomenten und kleinem Hebelarm (A oder B) unzulässig große tangentiale Kräfte an der Stelle der Punktberührung zwischen Übertragungsscheiben und Rollkörpern vorhanden sein werden, so daß die maximale Haftreibung an dieser Stelle überschritten wird. Dennoch ist der maximal mögliche Übersetzungsbereich, wie aus einem Diagramm in Fig. 8 ersichtlich, erheblich größer als dies bei einem Stufengetriebe zu realisieren ist (in Fig. 8 wurde ein Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes von 2,7S s 1 bis 1 1 2,75 verwandt). Die auBerordentlich- Größe des Übersetzungsbereiches hat bei Kraftfahrzeugen wesentliche Vorteile, wie z. B. bessere Beschleunigung und die Möglichkeit niedrigerer Drehzahlen bei entsprechender Geschwindigkeit.
  • 3.1.3 Veit-rbildungen dea Regelgstriebes Die kleinste Getriebeeinheit besteht aus einer einzigen Antriebascheibe und. einer einzigen Abtriebsscheibe, wie in Fig. 4 links dargestellt. Dazu kommen drei nicht näher eingezeichnete Rollkörper, von denen ein Rollkörper, der nittlere, die Kraftübertragung übernimmt.
  • Da das kritische Element der Kraftübertragung bei diesem Regelgetriebe die Rollkörper sind, bietet sich, wie in Fig. 4 Mitte und rechts gezeigt, eine Erweiterung durch zusätzliche An- und Abtriebsscheiben an, so daß sich die Anzahl der Rollkörper erhöht. Eine besonders vorteilhafte Paarung für die Kraftfahrzeugindustrie besteht aus einer einzelnen Antriebsscheibe, zwei Abtriebescheiben und den zugehörigen vier Rollkörpern, von denen zwei Kraftübertragungsfunktionen haben. Die beschriebene Regelgetriebeform kann, wie aus der rechten Skizze in Fig. 4 ersichtlich, durch eine Zusammenstellung von n Übertragungsecheiben (Summe der Antriebs-und Abtriebascheiben) und n + 1 Rollkörpern- weiter ausgebaut werden. Dabei ist die Anzahl der Antriebsecheiben gleich der der Abtriebsscheiben. Bei ungleicher Anzahl der Übertragungsscheiben ist eine Seite in ihrer Anzahl um 1 größer. n - 1 Rollkörper sind Jeweils für die Übertragung des Drehmomentes wirksam.
  • Um auf diese Weise bei Regelgetrieben das maximal mögliche Drehmoment zu ermitteln, kann das bei n = 2 übertragbare Drehmoment mit n - 1 multipliziert werden.
  • 3.1.4. Rollkörper 0' Als Rollkörper kommen Kugeln oder plombierte Rollen (Tonnenrollen 3,4,9 und 10 in Fig. 1) zur Verwendung.
  • Diese Rollkörper sind, wie in der Kugellagerindustrie üblich, durchgehdrtet (z.B. 100 Cr6). Die Form der Rollkörper beeinflußt die Aufstandsfläche an der Stelle, wo die Punktberührung mit den Übertragungescheiben stattfindet. Je größer diese Aufstandsfläche ist, desto geringer die maximale Kraft pro mm 2 (Berechnung nach Hertz). Bei den oben gemachten Angaben über Regelgetriebe für den Kraftfahrzeugbau und Drehmomentübertragungen von ca. 120 Nm reicht die mögliche Ubertragungskraft einer Kugel nicht aus, darum wurden hier plombierte Rollen verwendet (in diesem Beispiel Durchmesser 25 mm, großer Radius 110 mm, Breite 18 mm). Um den Rollkörpern größte Druckbeanspruchung zuzugestehen, wurden diese außen gelagert. Es ist auch möglich, die Rollkörper mit Achszapfen zu versehen.
  • 3.1.3. Fesselung der Rollkörper im Verstellsystem Wie aus; der Figur 3 sichtbar, sind die Rollkörper 3,4,9,10 in einem Verstellsystem 5 gelagert. Dieses Verstellsystem 5 nimmt die gesamte Kraft in sich auf, die auf die Rollkörper wirken muß, damit das eingeführte Drehmoment übertragen werden kann. Die Rollkörper schwimmen in Längsrichtung ihrer Lager, bis auf das Endlager 9 in Fig. 1, und werden durch Federkraft, die von einer Feder 12 aufgebracht wird, oder durch eine andere z.B. hydraulische Krafteinleitung mit den Übertragungsscheiben zu einem Paket zusammengepreßt. Die Übertragungsscheiben sind in Längsrichtung der Wellen 1 und 8 verschiebbar gelagert, damit sie eine Ausgleichsbewegung ausfwiren können. Die Verstellbewegung geschieht längs der Achse 13 durch einen Servomotor, der durch die Computersteuerung geregelt wird.
  • 3.1.6. Übertragungsscheiben Da die Übertragungescheiben (An- und Abtriebsscheiben 2,6,7) keinerlei seitlichen Kräften ausgeliefert sind und nur das Drehmoment übertragen müssen, können diese Scheiben sehr dünn dimensioniert werden. Aus diesem Grunde bietet es sich an, die Übertragunsscheiben ebenfalls aus Kugellagerstahl (z.B. 100 C6 durchgehärtet) mit einem Härtewert von RC 58 herzustellen. In diesem Falle würde eine Scheibenstärke von 5= für das angeführte Beispiel ausreichen. (Die Nabenausbildung ist hier unberücksichtigt). Andere Möglichkeiten der Werkstoffwahl für die Ubertragungsscheiben wären Einsatzstähle mit beispielsweise 2,5mm Einsatztiefe oder Vergütungsetähle, die dann aber (beispielsweise 6,5mm tief) gehärtet sein müßten.
  • 3.2. Motor - Getriebesystem Aus der Figur 5 ist ersichtlich, wie eine ko'toIt-''" Getriebeeinheit mit einem in der beschriebenen Weise aufgebauten Regelgetriebe aussehen kann. Von links nach rechts sind ein Motor 16, eine Kupplung 15, das Regelgetriebe 17 und ein Untersetzungsgetriebe 18 symbolisch dargestellt. Die Kupplung 15 ist im Kraftfahrzeugbetrieb nötig, um einen Leerlaufbetrieb des Motors 16 im Stand zu ermöglichen. Die Kupplung 15 kann als fliehkraftgeregelte Kupplung, elektronisch geregelte Kupplung, als hydraulischer Drehmomentwandler o ä. ausgeführt werden. Im Falle eines hydraulischen Drehmomentwandlers kann der Übersetzungsbereich des Regelgetriebes 17 kleiner gehalten werden (der Wandler überbrückt einen größeren tibersetzungsbereich beim Anfahren). Dies bedeutet in der Praxis, daß man größere Drehmomente in dem Regelgetriebe übertragen kann (siehe auch 3.1.2.). Aus Sparsamkeitsgründen kann man den hydraulischen Drehmomentwandler im Fahrbetrieb mechanisch kurzschließen, um keine Wärmeverluste und hiermit Energieverluste zu erzeugen.
  • Das Untersetzungsgetriebe ist nötig, um die Drehzahlen hinter dem Regelgetriebe 17 den Nutzanforderungen anzupassen. Diesem Untersetzungsgetriebe 18 kann ein Reversiergetriebe zugeordnet werden, was ein Umdrehen der Drehrichtung ermöglicht (Rückwärtsfahren bei Kraftfahrzeugen).
  • 3.3. Regelung Zur Erläuterung der Regelung dient Fig. 6, in der die verschiedenen Regelgrößen symbolisch dargestellt sind.
  • Die Anpassung des Regelgetriebes 24 in Fig. 6 und eines mit 21 bezeichneten Gemischaufbereitungssystemes an ihre Nutzaufgabe übernimmt ein Microcomputer 25. Die Informationen, die der Microoomputer 25 verarbeiten muß, um die Systeme 21 und 24 zu regeln, sind z.B. bei einem Kraftfahrzeug die Stellung des Gaspedal 19, der Unterdruck im Ansaugrohr 20 des Gemischaufbereitungssystems, die Fahrgeschwindigkeit 22 und die Drehzahl 23 des Antriebsmotors..Außerdem gibt es einen Fahrwahlschalter 27, der die Fahrzustände Vorwärts", Rückwrts", "Leerlauf" und "Motorbremse" definiert. Die Stellung "Motorbremse" erlaubt dem Getriebe nur bis zu einer bestimmten Drehzahl herunterzuregsin (z.B. 3000 1/min), damit im Gebirge eine verstärkte Motorbremswirkung zu erzielen ist und damit keine unnötigen Regelvorgänge bei Bergauffahrten vorkommen.
  • Alle weiteren Daten, die zur Verarbeitung dieser Eingangssignale benötigt werden, sind in einem ROM 26 untergebracht. Dort findet der Microcomputer 25 folgende Daten: Motor- und Kraftfahrzeugkennlinien wie Drehzahl- Geschwindigkeit- Unterdruckw.rte, für die sich der günstigste Verbrauch bei einer Fahrt in der Ebene ergibt, und entsprechende Werte für die Vollast- und Teillast-Beschleunigung.
  • Die Skizze stellt nur ein Beispiel für eine Regelung, wie sie in der Kraftfahozougtechnik auftreten könnte, dar.
  • 3.3.1. Übersetzunsbereich (Diagramm in Fig. 7) Das Diagramm in Fig. 7 zeigt eine Gegenüberstellung der.
  • Betriebsbereiche eines konventionellen Getriebes und des beschriebenen Regelgetriebes. Die schraffierte Fläche kennzeichnet den Bereich eines konventionell aufgebauten 4-Gang-Getriebes. Der in Fig. 7 gestrichelt eingezelchnete mögliche Übersetzungebereich des beschriebenen Getriebes ist gegenüber dem Bereich des konventionellen Getriebes außerordentlich groß Eine innvolle Nutzung fängt in dem Bereich von ca. 3,5 t 1 bis 1 t 3,3 an. In den ausgeführten Beispielen wurde ein Übersetzungsverhältnis von 2,75 t 1 bis 1 : 2,75 gewählt. Dies entspricht einem Gesamtübersetzungsbereich von ca. 7,5 s 1 bis 1 s 1. Diese Spannbreite des Übersetzungsbereiches ist erheblich größer als der übliche Bereich eines Stufengetriebes in der Kraffahrzeugtechnik, der im allgemeinen von ca. 4 t 1 bis 1 s 1 reicht.
  • Aus diesem Grunde können Fahrzustände besser dem Übersetzungsverhältnis angepaßt werden. Die kürzeste Übersetzung kann deutlich unter den Übersetzungsverhältnissen für den kürzesten üblichen Gang in der Kraftfahrzeugtechnik gowählt werden. Dies ist besonders dann nützlich, wenn eine Fliehkraftkupplung zwischen Motor und Regelgetriebe zum Einsatz kommen soll. Diese Kupplung kann eine relativ steife Kennlinie haben und trotzdem wird der Motor nicht in unzulässig niedrige Drehzahlbereiche absinken bei der entsprechenden Geschwindigkeit. Die kürzeste Übersetzung des Regelgetriebes kann auch deutlich verlängert werden, wenn, wie bereits oben angedeutet, ein Drehmomentwandler als Übertragungsglied zwischen Motor und Getriebe zur Verwendung kommen soll. Ein hydraulischer Drehmomontwandler kommt bekanntlich dem Prinzip des "Sparenwollens" nicht entgegen, weil er systembedingte Übertragungsverluste hat. Aus diesem Grunde soll der hydraulische Drehmomentwandler mechanisch kurzzuschließen sein, wenn der Anfahrvorgang beendet ist.
  • 3.3.2. DrehzahlReshwinaiRkeitsdiaRramm (Diagramm in Fig. 8) Das Drehzahlgeschwindigkeitsdiagramm in Fig. 8 zeigt Kurvenfür das gewählte Beispiel. Die Kurve 28 ist die Kurve der verbrauchsgünstigsten Drehzahl in der Ebene aufgetragen über Geschwindigkeit für den Fall, daß die Geschwindigkeit beibehalten und also nicht beschleunigt wird. Die Kurve 29 ist die Vollastkurve, die die höchste Beschleunigung ermöglicht. Das Feld zwischen den beiden Kurven ist der Bereich überschüssiger Energie, die zur Beschleunigung verwendet wird. Der Bereich unterhalb der Kurve 28 bis zur Geraden 30 (längste Übersetzung) ermöglicht noch niedrigere Drehzahlen, die durch das in Punkt 3.3. beschriebene Regelsystem automatisch gewählt werden, wenn beim Beispiel des Kraftfahrzeuges Rückenwind oder Bergabfahrten vorkommen. Ein weiterer Vorteil der Übersetzungsweise ist, daß praktisch nie in Überdrehzahlen gefahren wird. Bei Fahrten in der Ebene ohne Beöchleunigung wird das Regelgetriebe so geregelt, daß sich das Drehzahlniveau des Motors auf der Linie 28 bewegt. Bei mittlerer Beschleunigung über diese Geschwindigkeit hinaus (Beispiel 32) erhöht sich das Drehzahlniveau entsprechend des eingestellten Gaspedaiweges.
  • Dieses Drehzahlniveau erzeugt überschüssige Leistung, die zum Beschleunigen verwendet wird. Bei Erreichen der neuen Fahrgeschwindigkeit kann das Gaspedal zurUckgenommen werden bis keine Beschleunigung mehr stattfindet.
  • Duin wird wieder auf der Linie 28 gefahren.
  • 3.3.3. Drehsahl- Unterdruck- GeechwindiFkeitsdiagramm Das in Punkt 3.3.2. beschriebene Diagramm ist eine nur der Übersicht dienende vereinfachte Form der Regelung. In der Kraftfahrzeugtechnik kommt als dritte Komponente die Regelung der Gemischmenge (Drosselklappenstellung) des Motors dazu. Die Regelung kann kombiniert werden mit elektronischen Einspritzsystemen oder ähnlichem. Die korrekte Darstellung müßte ein anstelle des zweidimensionalen Diagramms in Fig. 8 ein dreidimensionales Drehzahl- Unterdruck-Geschwindigkeitsdiagramm sein, das von dem Kraftfahrzeughersteller mit den Kraftfahrzeugdaten und Motorkennlinien bestimmt wird.

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. "Regelgetriebe mit stufenloser tbersetzungsänderung" nach dem Prinzip eines Reibgetriebes mit einer Antriebsscheibe, einer parallel zur Antriebsscheibe liegen Abtriebsscheibe und einem dazwischen angeordneten Zwischenrad, das zur Einstellung der gewünschten Übersetzung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenrad ein Rollkörper verwendet ist, der ebenso wie die An-und Abtriebsscheibe aus einem Werkstoff mit bei Wälzlagern üblichen Eigenschaften hergestellt ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff eine Härte von wenigstens 30 HRc, vorzugsweise größer als 58 HRc aufweist.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenneeihnet, daß der Werkstoff des Rollkörpers mehr als 3 x 107 Lastwechsel aushält bei einer Lastwechselfrequenz von 1 x 103 s 4.
  4. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollkörper massiv ausgeführt werden.
  5. 3. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollkörper als Kugel ausgeführt ist.
  6. 6. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollkörper als zylindrische Rolle vorzugsweise in ploibierter Ausführung (Tonnenrolle) ausgeführt ist.
  7. 7. Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle an den Seitenflächen geführt ist.
  8. 8. Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle an den Seitenflächen zur Lagerung mit Achszapfen versehen ist.
  9. 9. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche Druckkraft zwischen dem Rollkörper und den Scheiben durch zwei weitere Rollkörper eingeleitet wird, die außen in Fluchtlinie mit dem zwischen den Scheiben liegenden Rollkörper angeordnet sind, wobei die Scheiben so gelagert ind, daß sie eine Ausgleichsbewegung längs ihrer Achse ausführen können.
  10. 10. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rollkörper in einem gemeinsamen Verstelisystem gelagert sind, in dem die erforderliche Druckkraft aufgenommen wird.
  11. 11. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstelisystem so geradlinig geführt ist, daß die Rollkörper auf der Verbindungslinie zwischen der Achse der Scheiben irerstellbar sind.
  12. 12. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von kugelförmigen Rollkörpern das Verstellsystem derart um einen Drehpunkt schwenkbar gelagert ist, daß die Rollkörper im Bereich zwischen den Achsen der Scheiben auf einem Kreisbogen verstellbar sind.
  13. 13. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des übertragbaren Drehmoment es die Zahl der Scheiben und entsprechend die Zahl der Rollkörper vergrößert ist, wobei folgende Beziehung gilt Die Zahl der Antriebsscheiben ist gleich, um eins größer oder um eins kleiner, der Zahl der Abtriebsscheiben. Bei n Scheiben sind n + 1 Rollkörper vorhanden. n - 1 Rollkörper sind Jeweils für die Übertragung des Drehmomentes wirksam.
  14. 14. Getriebe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellsystem zur Steuerung des Übersetzungsverhältnisses einstellbar ist durch ein elektronisches Regel system.
    Getriebe nach Anspruch 14, angewandt bei einem Kraftfahrzeug, dadurch fiekennzeichnet, daß das Regel system einen Microcomputer umfaßt, der folgende Eingangsgrößen mit der Zielsetzung eines optimalen Energieeinsatzes auswertet: Gaspedal stellung (Geschwindigkeitswähler), Unterdruck im Ansaugrohr des Gemischaufbereitungssystems, Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges, Drehzahl des Motors und folgende Ausgangsgrößen abgibtt Einstellung des Gemischaufbereitungssystems, Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009030653A1 (de) 2009-06-25 2010-12-30 Silviu Anton Stufenlos steuerbares Getriebe
WO2013145181A1 (ja) * 2012-03-28 2013-10-03 ジヤトコ株式会社 無段変速機

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