DE2943477C2 - Control switch for hotplate or heat storage device - has rotary setting member also operating switch that connects in extra heating element - Google Patents
Control switch for hotplate or heat storage device - has rotary setting member also operating switch that connects in extra heating elementInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Strahlungsheizkörper für ein
Glaskeramik-Kochgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Strahlungsheizkörper sind aus der DE-PS 26 53 389
bekanntgeworden. Sie enthält den grundsätzlichen Vorschlag,
mehrere Kochstellen durch eine in der Form angepaßte Zwi
schen-Beheizung zu einer länglichen Kochstelle zu vereini
gen bzw. durch ring- oder ringabschnittsförmige Zusatzkoch
stellen eine flächenmäßig größere beheizte Fläche zu schaf
fen als die Einzelkochstellen. Zur Steuerung der Haupt- und
Zusatzheizelemente sind lediglich manuell schaltbare
Schaltorgane vorgesehen, die wahlweise Einzel- oder Zusam
menschaltung ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Strah
lungsheizkörper gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
eine Temperaturbegrenzung zu schaffen, die mit einem einzi
gen Temperaturfühler beide Schaltzustände (Hauptheizkörper
alleine, Hauptheizkörper mit Zusatzheizkörpern) erfaßt.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruchs 1
gelöst. Der Temperaturfühler des Temperaturbegrenzers
erfaßt durch seine Anordnung hauptsächlich die Wärme des in
allen Betriebszuständen eingeschalteten Haupt-Heizelemen
tes, obwohl es auch über die Zusatz-Heizelemente hinweg
ragt. Von diesem bekommt es nur einen geringeren Wärmean
teil. Dadurch ist sichergestellt, daß der Temperaturfühler
bei gemeinsamer Einschaltung von Haupt- und Zusatzheizele
menten nicht zu früh abschaltet, was der Fall wäre, wenn er
von den Zusatz-Heizelementen auch in vollem Umfang beheizt
wäre.
Vorzugsweise kann der Temperaturfühler etwa diametral zum
vorzugsweise kreisrunden Haupt-Heizelement verlaufen und
die Ecken der Zusatz-Heizelement-Bereiche anschneiden. Dies
sorgt für eine gewisse, wenn auch geringe Beeinflussung
durch die Zusatz-Heizelemente, während die Haupt-Beheizung
vom mittleren Haupt-Heizelement aus erfolgt.
Bevorzugt ist die Ausführungsform, bei der zwei Zusatz-
Heizelemente zu beiden Seiten des Haupt-Elementes einander
gegenüberliegend angeordnet sind. Dies schafft eine längli
che Fläche, die beispielsweise für einen ovalen Bräter
o.dgl. gut geeignet ist, wobei dazu nur ein Haupt-Heizele
ment verwendet wird. Die Anordnung ist optisch ansprechend
und von der Bedienung her sinnvoll, da es praktisch zu
keiner Verwechslung zwischen Haupt- und Zusatz-Heizelement
kommen kann. Außerdem ist die Wärmeverteilung sehr gleich
mäßig, so daß es beim Wärmen nicht zu überhitzten Stellen
kommt.
Weitere Vorteile und Merkmale von bevorzugten Ausführungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ausfüh
rungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung darge
stellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Glaskeramik-
Kochgerät,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Trägermulde mit
abgenommener Glaskeramikplatte,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III
in Fig. 2,
Fig. 4 ein Schaltbild der in den Fig. 2 und 3
gezeigten Beheizung und
Fig. 5 eine Ansicht eines eingebauten Einstell
knopfes für die Schaltung nach der Fig. 4.
Das in Fig. 1 dargestellte Glaskeramik-Kochgerät 11 besitzt
eine insgesamt vier Kochstellen überdeckende Glaskeramik-
Platte 12, die von einem Rahmen 13 eingefaßt ist und eine
Einbaumulde bildet, die in eine Öffnung von Küchenmöbeln
o.dgl. eingesetzt werden kann. Unter der Glaskeramikplatte
sind Heizungen für drei im wesentlichen kreisförmige bzw.
kreisringförmige Kochstellen 14 vorgesehen, die auf der
Oberseite durch Ätzung, Färbung o.dgl. markiert sind.
Es ist ferner eine Kochstelle 15 vorgesehen, die, wie aus
Fig. 1 zu erkennen ist, eine mittlere S-förmige beheizte
Zone und daran anschließende seitliche beheizte Zonen
aufweist. Diese sind auf der Oberseite durch eine entspre
chende Markierung bzw. Struktur 16 gekennzeichnet.
Die Beheizung 17 für die Kochstelle 15 ist in den Fig. 2
und 3 detailliert dargestellt. Sie besteht aus einer aus
wärmebeständigem Isoliermaterial, beispielsweise als Form
körper aus keramischer Faser hergestellten Trägerschale 18,
die in einer Blechschale 19 (Fig. 3) liegt. Sie ist auf
nicht dargestellte Weise mit ihren nach oben gerichteten
Außenrändern an die Unterseite der Glaskeramikplatte 12
angepreßt.
Die Trägerschale 18 ist durch bis an die Glaskeramikplatte
heranreichende Stege 20 in drei wärmemäßig voneinander
getrennte und insbesondere gegen Strahlung voneinander
abgeschirmte Bereiche 21, 22, 23 aufgeteilt.
Der mittlere Bereich 21 ist kreisrund und hat an seinem
Boden, d.h. in einem wesentlichen Abstand von der Glaskera
mikplatte, Nuten 24, die derart spiralförmig angeordnet
sind, daß die beiden Enden sich am Außenumfang befinden. In
diesen spiralförmigen Nuten ist ein Heizwiderstand 25 in
Form einer Drahtwendel eingelegt.
Die beiden Bereiche 22, 23 schließen an den runden Mittel
bereich 21 an beiden Seiten einander gegenüberliegend an
und ergänzen den runden Mittelbereich zu einem langge
streckten Viereck mit großzügig abgerundeten Ecken. Dement
sprechend haben die beiden Außenbereiche 22, 23 durch
abgerundete Ecken miteinander verbundene Außen- und Seiten
kanten und eine ihren Mittelbereich verengende runde Innen
kante. Auch hier sind in Nuten 24 Heizwiderstände einge
legt. Die Nuten verlaufen spiralig von innen nach außen und
haben im wesentlichen eine B-Form mit einer geraden Seite,
zwei daran anschließenden Rundungen und einer der geraden
Seite gegenüberliegenden nach innen gekrümmten Seite. Der
Heizwiderstand im Bereich 22 schließt sich unmittelbar an
den des Bereiches 21 an und ragt dazu durch einen Durch
bruch im Steg 20, während der Heizwiderstand im Bereich 23
unabhängig von den anderen eingelegt ist.
Dadurch werden also drei Heizelemente geschaffen, und zwar
ein mittleres im wesentlichen kreisförmiges Haupt-Heizele
ment 26 und zwei seitlich daran anschließende Zusatz-Heiz
elemente 27. Sie sind durch Anschlußstücke 28 und entspre
chende Anschlußleitungen 29 so anschließbar, daß das
Haupt-Heizelement 26 unabhängig von den Zusatz-Heizelemen
ten einschaltbar ist.
Ein Temperaturbegrenzer 30 ist zur Begrenzung der Tempera
tur an der Unterseite der Glaskeramikplatte vorgesehen. Er
besteht aus einem Schalterkopf 31 mit einem Schnappschalter
32 (Fig. 4), der ggf. auch einen Signalkontakt enthalten
kann, der eine Warnlampe vor dem Berühren der heißen Koch
stelle betätigt, und einem langen stabförmigen Temperatur
fühler 33, der diagonal über die gesamte Heizeinheit 17
ragt. Er kreuzt dabei das Haupt-Heizelement 26 im wesentli
chen diametral (kann jedoch auch demgegenüber versetzt
liegen) und schneidet von den beiden seitlichen Trägerscha
len-Bereichen 22, 23 die Ecken jeweils so an, daß er noch
etwas über die Zusatz-Heizelemente 27 hinüberragt. Der
Temperaturfühler 33 ist zwischen den Heizwiderständen und
der Glaskeramikplatte angeordnet und läuft durch U-förmige
Ausschnitte in den Stegen hindurch. Er ragt auch durch den
Rand 35 der Trägerschale 18 hindurch, so daß sein Ende zur
Justage frei zugänglich ist und auch der Schalterkopf 31
außerhalb des beheizten Hauses liegt. Der stabförmige
Temperaturfühler besteht in an sich bekannter Weise aus
einer Ausdehnungshülse aus Quarzglas und einem darin lie
genden metallischen Stab größerer thermischer Ausdehnung.
Aus Fig. 4 geht die Schaltung der Heizelemente 26, 27
hervor. Die beiden Zusatz-Heizelemente 27 sind unabhängig
von dem Heizelement 26 hintereinander geschaltet, während
die gesamte Beheizung 17 von dem Schalter 32 des Tempera
turbegrenzers 30 ausgeschaltet werden kann. Alle drei
Heizelemente können gemeinsam von einem Leistungssteuerge
rät 36 in bekannter Bauweise gesteuert werden. Dazu kann
ein an sich bekanntes Leistungssteuergerät verwendet wer
den. Mit ihm ist die den Heizelementen zugeführte elektri
sche Leistung unabhängig von der Kochplattentemperatur
durch manuelle Einstellung an einem Einstellknopf 37 stu
fenlos steuerbar, wobei die Leistung in einzelnen Lei
stungsimpulsen unterschiedlicher relativer Einschaltdauer
abgegeben wird. Dazu besitzt das Leistungssteuergerät einen
Schnappschalter 38, der von einem Bimetall 39 betätigt
wird, das von einer vom Verbraucher parallel geschalteten
Steuerbeheizung 40 beheizt ist. Die gegenseitige Lage des
Bimetalls und des Schalters wird durch eine von dem Ein
stellknopf 37 über eine Einstellwelle 41 betätigte Steuer
kurve 42 verstellt.
Dem Leistungssteuergerät 36 ist ein Schalter 43 mechanisch
vorgesetzt, so daß die Einstellwelle 41 durch den Schalter
43 hindurch verläuft.
Der Schalter 43 dient dazu, wahlweise das Haupt-Heizelement
26 allein und dieses zusammen mit den Zusatz-Heizelementen
27 einzuschalten. Dies geschieht durch Drehung der Ein
stellwelle 41 in die eine oder andere Drehrichtung. Da die
Einstellwelle für das Leistungssteuergerät um 360° drehbar
ist, ist es möglich, beispielsweise bei einer Drehung des
Einstellknopfes 37 im Uhrzeigersinn, d.h. beginnend mit der
kleinen Leistung, alle drei Heizelemente zusammen einzu
schalten, während bei Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn
nur das Haupt-Heizelement 26 eingeschaltet ist (vgl. Fig.
5).
Fig. 5 zeigt auch, daß im vorliegenden Falle vorgesehen
ist, daß der Einstellbereich nahezu 360° am Einstellknopf
37 einnimmt. Es wäre jedoch auch möglich, den Einstellbe
reich jeweils auf einen geringeren Winkelbetrag zu be
schränken und dabei beispielsweise bei Rechts- und Links
drehung jeweils mit der kleinen Leistung zu beginnen, wobei
beispielsweise der Leistung "Null" gegenüber die volle
Leistung liegen würde. Dies würde lediglich eine Änderung
der Einstellkurve am Leistungssteuergerät erfordern.
Die Beheizung 17 bzw. die Kochstelle 15 ist sehr universell
verwendbar. Wenn nur das zentrale Hauptheizelement 26
eingeschaltet ist, kann sie ebenso zu normalen Koch- und
Bratvorgängen verwendet werden wie die übrigen Kochstellen
14. Wenn man die beiden seitlichen Zusatzheizelemente 27
zuschaltet, so entsteht eine langgestreckt rechteckige
Kochstelle, die bei geringer zugeführter Leistung, bei
spielsweise niedriger Einstellung des Leistungssteuergerä
tes 36, zum Warmhalten von Speisen verwendet werden kann,
die normalerweise auf langgestreckten Servierplatten lie
gen. Mit dem beschriebenen Leistungssteuergerät 36 ist es
ohne weiteres möglich, Leistungen in der Größenordnung von
5 bis 7 % der Gesamtleistung einzustellen, d.h. bei einer
Leistung von tausend Watt des Haupt-Heizelementes 27 und je
fünfhundert Watt in den Zusatzheizelementen 27 könnte eine
Warmhalteleistung von hundert bis hundertvierzig Watt
eingestellt werden, was den Anforderungen gut entspricht.
Es ist jedoch auch möglich, die Kochstelle 15 zum Braten
mit voller Leistung sämtlicher Heizelemente zu verwenden,
wobei dann diese Heizfläche besonders gut den Bratgefäßen
angepaßt ist (beispielsweise ovalen Brätern).
Der symmetrische Gesamtaufbau der Beheizung 17 sorgt für
eine nicht nur optisch ansprechende Lösung, sondern auch
gleiche Verhältnisse über die gesamte Beheizung, obwohl die
einzelnen Bereiche 21, 22, 23 wärmemäßig so gut voneinander
getrennt sind, daß die Seitenbereiche bei alleiniger Ein
schaltung des mittleren Bereiches kalt bleiben. Der Tempe
raturbegrenzer erfaßt hauptsächlich das in allen Betriebs
fällen eingeschaltete Haupt-Heizelement 26, bekommt aber
einen gewissen Wärmeanteil auch von den Zusatzheizelemen
ten, so daß auch bei einem unsymmetrisch aufgesetzten
Kochgefäß der entsprechende Zugriff vorhanden ist. Beson
ders vorteilhaft ist die Anordnung bei einer Strahlungsbe
heizung, sie wäre jedoch auch bei Kontaktheizkörpern denk
bar. In diesem Falle würde dann der Temperaturfühler auf
der der Glaskeramikplatte entgegengesetzten Seite angeord
net werden.
Claims (5)
1. Strahlungsheizkörper für ein Glaskeramik-Kochgerät
mit einem Haupt-Heizelement und wenigstens einem
neben dem Haupt-Heizelement angeordneten, gesondert
zuschaltbaren Zusatz-Heizelement, das in seiner Form
dem Haupt-Heizelement angepaßt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein einziger Temperaturbegrenzer (30)
vorgesehen ist, der einen langen stabförmigen Tempe
raturfühler (33) besitzt, der über das Haupt-Heizele
ment (26) hinüberragt und von diesem hauptsächlich
beeinflußt wird und über einen Teil wenigstens eines
Zusatz-Heizelement-Bereiches (22, 23) verläuft.
2. Heizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Temperaturfühler (33) etwa diametral zum
vorzugsweise kreisrunden Haupt-Heizelement (26)
verläuft und die Ecken der Zusatz-Heizelement-Berei
che (22, 23) anschneidet.
3. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (33)
zwischen den Heizwiderständen (25) und der Glaskera
mikplatte (12) angeordnet ist.
4. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zusatz-Heizelemente
(27) zu beiden Seiten des Haupt-Heizelementes (26)
einander gegenüberliegend angeordnet sind.
5. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Heizelemente
(27) aus spiralig in eine B-Form gelegten Heizwendeln
bestehen, deren eine Ecke vom Temperaturfühler (33)
angeschnitten ist.
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