DE2946238C2 - Pilotentzerrerschaltung - Google Patents
PilotentzerrerschaltungInfo
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 13
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 7
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/04—Control of transmission; Equalising
- H04B3/10—Control of transmission; Equalising by pilot signal
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Pilotentzerrerschaltung, die je nach Anzahl der Pilote parallelgeschaltete Spannungsteiler
aus je einem ersten ohmschen Widerstand und einem Schwingkreis enthält, wobei jeweils zwischen
dem Schwingkreis und dem ohmschen Widerstand ein Differentialdrehkondensator angeschlossen ist, dessen
Ausgänge an eine gemeinsame Sammelleitung gelegt sind.
Pilotentzerrer dienen in der Nachrichtentechnik dazu.
Verzerrungen von Pilotfrequenzen, die auf der Übertragungsstrecke auftreten, zu entzerren. Solche Pilotentzerrer
haben für diskrete Frequenzen einen resonanzartigen — höckerförmigen — Verlauf ihrer Dämpfungskurve. Man spricht auch aufgrund der Dämpfungskurve
der Entzerrer von Höckerentzerrern. Bei einem Pilotentzerrer bzw. Höckerentzerrer läßt sich für eine vorgebbare
Frequenz entweder eine Anhebung oder Absenkung der Höckeramplitude bewirken.
Aus der DE-OS 21 37 293 ist eine Pilotentzerrerschaltung
bekannt mit einem parallel zur entzerrenden Eingangsspannung liegenden Parallelschwingkreis und einem
Differentialdrehkondensator, über den das Pilotentzerrungssignal am Parallelschwingkreis abgegriffen
und auf eine Sammelleitung gegeben wird. Je nach Anzahl der Piloten können mehrere Parallelschwingkreise
parallelgeschaltet werden, von denen jeder über einen Differentialdrehkondensator an die gemeinsame Sammelleitung
angeschlossen wird. Auf der Sammelleitung wird zu dem Entzerrungssignal das zu entzerrende Eingangssignal
addiert. Die Resonanzfrequenz eines jeden Parallelschwingkreises bestimmt die Frequenzlage des
Höckers und mit Hilfe des Differentialdrehkondensators läßt sich die Amplitude des Höckers einstellen.
Aus der DE-AS 24 16 352 ist ebenfalls eine Pilotenzerrerschaltung bekannt, die für jeden Piloten einen mit
einem Differentialdrehkondensator verbundenen LC-Schwingkreis aufweist, welcher mit einem Spannungsteiler
aus ohmschen Widerständen beschaltet ist.
Als nachteilig erweist sich, daß die Hocker häufig
noch ein oder mehrere Nebenresonanzen aufweisen, die
z. B. durch Resonanzen zwischen den Schwingkreiselementen und dem Differentialdrehkondensator oder
s durch Phasenverschiebungen zwischen dem zu entzerrenden Eingangssignal und dem Entzerrungssignal Zustandekommen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pilotentzerrerschaltung der eingangs genannten Art anzugeben,
die in der Lage ist mit geringem Schaltungsaufwand Höckernebenresonanzen zu vermindern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß zu jedem Parallelschwingkreis ein ohmscher Widerstand
in Reihe geschaltet ist und daß dieser Widerstand zu dem ersten Widerstand, der mit dem Schwingkreis
den Spannungsteiler bildet in einem solchen Verhältnis steht daß bei der Dämpfungskurve des Pilotentzerrers
auftretende Nebenresonanzen vermindert werden.
geht aus dem Unteranspruch hervor.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Pilotentzerrerschaltung nach der Erfindung und
F i g. 1 eine Pilotentzerrerschaltung nach der Erfindung und
F i g. 2 die Dämpfungskurve für eine Frequenz.
Die in V i g. 1 dargestellte Pilotentzerrerschaltung besteht für jeden zu entzerrenden Piloten aus einer Reihenschaltung aus einem ersten ohmschen Widerstand Ri, R2... RN,einem ParallelschwingkreisL1,C1,L2, C2 ... LN, CN und einem zweiten ohmschen Widerstand R1\ R 2*.... RN*, die parallel zum Eingangssignal U i liegen. Zwischen dem Parallelschwingkreis und dem ersten ohmschen Widerstand ist der Mittelbelag eines Differentialdrehkondensators Cdi, Cd2 ... CdN angeschlossen, und die beiden Außenläge des Differentialdrehkondensators sind an eine Sammelleitung a. b geführt. Für eine Anzahl von N Piloten sind N Reihenschaltungen aus erstem ohmschen Widerstand, Parallelschwingkreis und zweitem ohmschen Widerstand parallelgcschaltet und die an jeder Reihenschaltung angeschlossenen Differentialdrehkondensatoren mit ihren Außenbelägen an die gemeinsame Sammelleitung gelegt, jede Reihenschaltung mit dem daran angeschlossenen Differentialdrehkondensator erzeugt ein Dämpfungssignal, dessen Verlauf a(f)\n Fig. 2dargestellt ist. Die an der Sammelleitung anliegenden Dämpfungssignale erzeugen zu dem Eingangssignal addiert ein entzerrtes Ausgangssignal U 2. Die Lage dieser Dämpfungskurven, auch Höcker genannt, innerhalb des Frequenzbandes ist durch die Resonanzfrequenzen fres der Parallelschwingkreise Li,Cl,L2,C2...LN,CNfestgelegt. Die Amplituden der Hocker lassen sich durch die Differentialdrehkondensatoren Cdi,Cd2... CdNvariieren, und zwar sowohl anheben (Kurvenverlauf 1) als auch absenken (Kurvenverlauf 2). Die Elemente Ll1CI ... LN, CN können gegebenenfalls einstellbar ausgeführt werden, so daß die Mittenfrequenz und Bandbreite der Höcker variiert werden können.
Die in V i g. 1 dargestellte Pilotentzerrerschaltung besteht für jeden zu entzerrenden Piloten aus einer Reihenschaltung aus einem ersten ohmschen Widerstand Ri, R2... RN,einem ParallelschwingkreisL1,C1,L2, C2 ... LN, CN und einem zweiten ohmschen Widerstand R1\ R 2*.... RN*, die parallel zum Eingangssignal U i liegen. Zwischen dem Parallelschwingkreis und dem ersten ohmschen Widerstand ist der Mittelbelag eines Differentialdrehkondensators Cdi, Cd2 ... CdN angeschlossen, und die beiden Außenläge des Differentialdrehkondensators sind an eine Sammelleitung a. b geführt. Für eine Anzahl von N Piloten sind N Reihenschaltungen aus erstem ohmschen Widerstand, Parallelschwingkreis und zweitem ohmschen Widerstand parallelgcschaltet und die an jeder Reihenschaltung angeschlossenen Differentialdrehkondensatoren mit ihren Außenbelägen an die gemeinsame Sammelleitung gelegt, jede Reihenschaltung mit dem daran angeschlossenen Differentialdrehkondensator erzeugt ein Dämpfungssignal, dessen Verlauf a(f)\n Fig. 2dargestellt ist. Die an der Sammelleitung anliegenden Dämpfungssignale erzeugen zu dem Eingangssignal addiert ein entzerrtes Ausgangssignal U 2. Die Lage dieser Dämpfungskurven, auch Höcker genannt, innerhalb des Frequenzbandes ist durch die Resonanzfrequenzen fres der Parallelschwingkreise Li,Cl,L2,C2...LN,CNfestgelegt. Die Amplituden der Hocker lassen sich durch die Differentialdrehkondensatoren Cdi,Cd2... CdNvariieren, und zwar sowohl anheben (Kurvenverlauf 1) als auch absenken (Kurvenverlauf 2). Die Elemente Ll1CI ... LN, CN können gegebenenfalls einstellbar ausgeführt werden, so daß die Mittenfrequenz und Bandbreite der Höcker variiert werden können.
to Die von Pilotentzerrern erzeugten Höcker weisen oftmals Nebenresonanzen auf (vgl. Kurvenverläufe Γ
und 2' in Fig. 2). Sie kommen entweder durch unerwünschte Resonanzen der Schwingkreise mit den Differentialdrehkondensatoren
oder auch durch Phasenver-Schiebungen zwischen dem verzerrten Eingangssignal und dem Dämpfungssignal zustande. Um diese Nebenresonanzen
zu vermindern und annähernd ideale Hökker, wie in F i g. 2 strichliert gezeichnet, zu erhalten, sind
in Reihe zu den Parallelschwingkreisen ohmsche Widef^
stände Al*. R2* ... RN* geschaltet. Diese zweiten
ohmschen Widerstände sind im Verhältnis zu den ersten ohmschen Widerständen R 1, R 2... RN so >:u dimensionieren,
daß die Nebenresonanzen der Höcker minimal 5 werden.
Die ersten ohmschen Widerstände Al, R2 ... RN
sind hochohmig gewählt, wodurch es möglich ist, i'ür eine gewünschte Anzahl von Höckern mehrere Reihenschaltungen
aus erstem ohmschen Widerstand, Parallelschwingkreis und zweitem ohmschen Widerstand
parallelzuschalten.
Der Widerstand Z1 zwischen den Eingangsklemmen
1 und 2 der Schaltung stellt den Wellenwiderstand der Leitung dar, über die das verzerrte Eingangssignal an is
die Entzerrerschaltung gelangt.
An die oben beschriebene Pilotentzerrerschaltung läßt sich zusätzlich eine Echoentzerrerschaltung anschließen,
deren Entzerrungssignale ebenfalls auf die Sammelleitung a, b gelangen. Die Kapazitäten CV>, Cb,
Cs und der ohmsche Widerstand Rs stellen Ersatzschaltungsgrößen des Echoentzerrers dar, die die Sammelleitung
belasten. Der Widerstand Z 2 zwischen den Ausgangsklemmen 3 und 4 repräsentiert bezüglich dieser
Klemmen den Echoentzerrer. Bei kleiner Anzahl N der Pilotentzerrer und fehlendem Echoentzerrer werden
Ca, Cb und Cs zugeschaltet, um bei vorgegebener Grunddämpfung und Amplitudenhub der Entzerrerschaltung
hinreichende Entkopplung der einzelnen Pilotentzerrer gegeneinander zu erreichen. jo
Das folgende Dimensionierungsbeispiel soli wiedergeben,
wie groß der zweite ohmsche Widerstand im Verhältnis zum ersten ohmschen Widerstand gewählt
werden sollte, damit die Dämpfungskurve einen optimalen Verlauf hat: J5
40
| fm | 20MHz |
| Aa | 1,5 dB (Amplitudenhub) |
| Rl | 700 Ω |
| Ci | 267 pF |
| Il | 24OnH |
| Cdi - | 10 pF |
| Ca, Cb - | 25OpF |
| Ci | 55 pF |
| Rs | 210 Ω |
| Rl* - | 54Ω |
| Al ^ | Ϊ3 |
| Al· |
Im Frequenzbereich zwischen 4 MHz und 61 MHz ergeben sich optimale Dämpfungskurven bei Widerstandsverhältnissen
von etwa 9 bis 25.
b0
Claims (2)
1. Pilotentzerrerschaltung, die je nach Anzahl der Pilote parallelgeschaltete Spannungsteiler aus je einem
ersten ohmschen Widerstand und einem Parallelschwingkreis enthält, wobei jeweils zwischen dem
Parallelschwingkreis und dem ohmschen Widerstand ein Differentialdrehkondensator angeschlossen
ist, dessen Ausginge an eine gemeinsame Sammelleitung gelegt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zu jedem der Parallelschwingkreise (L 1, Cl ... LN, CN) ein ohmscher Widerstand
(Ri*... RN*)in Reihe geschaltet ist und daß dieser
Widerstand zu dem ersten Widerstand (Ri... RN),
der mit dem Schwingkreis den Spannungsteiler bildet, in einem solchen Verhältnis steht, daß bei der
Uämpfungskurve des Pilotentzerrers auftretende Nebenresonanzen vermindert werden.
2. Pilotentzerrerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des ersten
Widerstandes (Ri... RN) zu dem Widerstand (R i*
... RN*), der mit dem Parallelschwingkreis (Li, Ci
... LN, CN) in Reihe geschaltet ist bei einer Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises von
frc - 20 MHz etwa 13 beträgt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792946238 DE2946238C2 (de) | 1979-11-16 | 1979-11-16 | Pilotentzerrerschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792946238 DE2946238C2 (de) | 1979-11-16 | 1979-11-16 | Pilotentzerrerschaltung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2946238A1 DE2946238A1 (de) | 1982-03-25 |
| DE2946238C2 true DE2946238C2 (de) | 1984-11-08 |
Family
ID=6086113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792946238 Expired DE2946238C2 (de) | 1979-11-16 | 1979-11-16 | Pilotentzerrerschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2946238C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2137293C2 (de) * | 1971-07-26 | 1982-06-09 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten |
| DE2416352B1 (de) * | 1974-04-04 | 1975-07-03 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Schalterlos einstellbarer Resonanzkreisentzerrer |
-
1979
- 1979-11-16 DE DE19792946238 patent/DE2946238C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2946238A1 (de) | 1982-03-25 |
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