DE2946238C2 - Pilotentzerrerschaltung - Google Patents

Pilotentzerrerschaltung

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DE2946238C2
DE2946238C2 DE19792946238 DE2946238A DE2946238C2 DE 2946238 C2 DE2946238 C2 DE 2946238C2 DE 19792946238 DE19792946238 DE 19792946238 DE 2946238 A DE2946238 A DE 2946238A DE 2946238 C2 DE2946238 C2 DE 2946238C2
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pilot
resistor
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circuit
parallel resonant
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DE19792946238
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DE2946238A1 (de
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Peter Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart Hablizel
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Bosch Telecom GmbH
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ANT Nachrichtentechnik GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Pilotentzerrerschaltung, die je nach Anzahl der Pilote parallelgeschaltete Spannungsteiler aus je einem ersten ohmschen Widerstand und einem Schwingkreis enthält, wobei jeweils zwischen dem Schwingkreis und dem ohmschen Widerstand ein Differentialdrehkondensator angeschlossen ist, dessen Ausgänge an eine gemeinsame Sammelleitung gelegt sind.
Pilotentzerrer dienen in der Nachrichtentechnik dazu. Verzerrungen von Pilotfrequenzen, die auf der Übertragungsstrecke auftreten, zu entzerren. Solche Pilotentzerrer haben für diskrete Frequenzen einen resonanzartigen — höckerförmigen — Verlauf ihrer Dämpfungskurve. Man spricht auch aufgrund der Dämpfungskurve der Entzerrer von Höckerentzerrern. Bei einem Pilotentzerrer bzw. Höckerentzerrer läßt sich für eine vorgebbare Frequenz entweder eine Anhebung oder Absenkung der Höckeramplitude bewirken.
Aus der DE-OS 21 37 293 ist eine Pilotentzerrerschaltung bekannt mit einem parallel zur entzerrenden Eingangsspannung liegenden Parallelschwingkreis und einem Differentialdrehkondensator, über den das Pilotentzerrungssignal am Parallelschwingkreis abgegriffen und auf eine Sammelleitung gegeben wird. Je nach Anzahl der Piloten können mehrere Parallelschwingkreise parallelgeschaltet werden, von denen jeder über einen Differentialdrehkondensator an die gemeinsame Sammelleitung angeschlossen wird. Auf der Sammelleitung wird zu dem Entzerrungssignal das zu entzerrende Eingangssignal addiert. Die Resonanzfrequenz eines jeden Parallelschwingkreises bestimmt die Frequenzlage des Höckers und mit Hilfe des Differentialdrehkondensators läßt sich die Amplitude des Höckers einstellen.
Aus der DE-AS 24 16 352 ist ebenfalls eine Pilotenzerrerschaltung bekannt, die für jeden Piloten einen mit einem Differentialdrehkondensator verbundenen LC-Schwingkreis aufweist, welcher mit einem Spannungsteiler aus ohmschen Widerständen beschaltet ist.
Als nachteilig erweist sich, daß die Hocker häufig noch ein oder mehrere Nebenresonanzen aufweisen, die z. B. durch Resonanzen zwischen den Schwingkreiselementen und dem Differentialdrehkondensator oder
s durch Phasenverschiebungen zwischen dem zu entzerrenden Eingangssignal und dem Entzerrungssignal Zustandekommen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pilotentzerrerschaltung der eingangs genannten Art anzugeben, die in der Lage ist mit geringem Schaltungsaufwand Höckernebenresonanzen zu vermindern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß zu jedem Parallelschwingkreis ein ohmscher Widerstand in Reihe geschaltet ist und daß dieser Widerstand zu dem ersten Widerstand, der mit dem Schwingkreis den Spannungsteiler bildet in einem solchen Verhältnis steht daß bei der Dämpfungskurve des Pilotentzerrers auftretende Nebenresonanzen vermindert werden.
Eine weitere zweckmäßige Ausführung der Erfindung
geht aus dem Unteranspruch hervor.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Pilotentzerrerschaltung nach der Erfindung und
F i g. 2 die Dämpfungskurve für eine Frequenz.
Die in V i g. 1 dargestellte Pilotentzerrerschaltung besteht für jeden zu entzerrenden Piloten aus einer Reihenschaltung aus einem ersten ohmschen Widerstand Ri, R2... RN,einem ParallelschwingkreisL1,C1,L2, C2 ... LN, CN und einem zweiten ohmschen Widerstand R1\ R 2*.... RN*, die parallel zum Eingangssignal U i liegen. Zwischen dem Parallelschwingkreis und dem ersten ohmschen Widerstand ist der Mittelbelag eines Differentialdrehkondensators Cdi, Cd2 ... CdN angeschlossen, und die beiden Außenläge des Differentialdrehkondensators sind an eine Sammelleitung a. b geführt. Für eine Anzahl von N Piloten sind N Reihenschaltungen aus erstem ohmschen Widerstand, Parallelschwingkreis und zweitem ohmschen Widerstand parallelgcschaltet und die an jeder Reihenschaltung angeschlossenen Differentialdrehkondensatoren mit ihren Außenbelägen an die gemeinsame Sammelleitung gelegt, jede Reihenschaltung mit dem daran angeschlossenen Differentialdrehkondensator erzeugt ein Dämpfungssignal, dessen Verlauf a(f)\n Fig. 2dargestellt ist. Die an der Sammelleitung anliegenden Dämpfungssignale erzeugen zu dem Eingangssignal addiert ein entzerrtes Ausgangssignal U 2. Die Lage dieser Dämpfungskurven, auch Höcker genannt, innerhalb des Frequenzbandes ist durch die Resonanzfrequenzen fres der Parallelschwingkreise Li,Cl,L2,C2...LN,CNfestgelegt. Die Amplituden der Hocker lassen sich durch die Differentialdrehkondensatoren Cdi,Cd2... CdNvariieren, und zwar sowohl anheben (Kurvenverlauf 1) als auch absenken (Kurvenverlauf 2). Die Elemente Ll1CI ... LN, CN können gegebenenfalls einstellbar ausgeführt werden, so daß die Mittenfrequenz und Bandbreite der Höcker variiert werden können.
to Die von Pilotentzerrern erzeugten Höcker weisen oftmals Nebenresonanzen auf (vgl. Kurvenverläufe Γ und 2' in Fig. 2). Sie kommen entweder durch unerwünschte Resonanzen der Schwingkreise mit den Differentialdrehkondensatoren oder auch durch Phasenver-Schiebungen zwischen dem verzerrten Eingangssignal und dem Dämpfungssignal zustande. Um diese Nebenresonanzen zu vermindern und annähernd ideale Hökker, wie in F i g. 2 strichliert gezeichnet, zu erhalten, sind
in Reihe zu den Parallelschwingkreisen ohmsche Widef^ stände Al*. R2* ... RN* geschaltet. Diese zweiten ohmschen Widerstände sind im Verhältnis zu den ersten ohmschen Widerständen R 1, R 2... RN so >:u dimensionieren, daß die Nebenresonanzen der Höcker minimal 5 werden.
Die ersten ohmschen Widerstände Al, R2 ... RN sind hochohmig gewählt, wodurch es möglich ist, i'ür eine gewünschte Anzahl von Höckern mehrere Reihenschaltungen aus erstem ohmschen Widerstand, Parallelschwingkreis und zweitem ohmschen Widerstand parallelzuschalten.
Der Widerstand Z1 zwischen den Eingangsklemmen 1 und 2 der Schaltung stellt den Wellenwiderstand der Leitung dar, über die das verzerrte Eingangssignal an is die Entzerrerschaltung gelangt.
An die oben beschriebene Pilotentzerrerschaltung läßt sich zusätzlich eine Echoentzerrerschaltung anschließen, deren Entzerrungssignale ebenfalls auf die Sammelleitung a, b gelangen. Die Kapazitäten CV>, Cb, Cs und der ohmsche Widerstand Rs stellen Ersatzschaltungsgrößen des Echoentzerrers dar, die die Sammelleitung belasten. Der Widerstand Z 2 zwischen den Ausgangsklemmen 3 und 4 repräsentiert bezüglich dieser Klemmen den Echoentzerrer. Bei kleiner Anzahl N der Pilotentzerrer und fehlendem Echoentzerrer werden Ca, Cb und Cs zugeschaltet, um bei vorgegebener Grunddämpfung und Amplitudenhub der Entzerrerschaltung hinreichende Entkopplung der einzelnen Pilotentzerrer gegeneinander zu erreichen. jo
Das folgende Dimensionierungsbeispiel soli wiedergeben, wie groß der zweite ohmsche Widerstand im Verhältnis zum ersten ohmschen Widerstand gewählt werden sollte, damit die Dämpfungskurve einen optimalen Verlauf hat: J5
40
fm 20MHz
Aa 1,5 dB (Amplitudenhub)
Rl 700 Ω
Ci 267 pF
Il 24OnH
Cdi - 10 pF
Ca, Cb - 25OpF
Ci 55 pF
Rs 210 Ω
Rl* - 54Ω
Al ^ Ϊ3
Al·
Im Frequenzbereich zwischen 4 MHz und 61 MHz ergeben sich optimale Dämpfungskurven bei Widerstandsverhältnissen von etwa 9 bis 25.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
b0

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Pilotentzerrerschaltung, die je nach Anzahl der Pilote parallelgeschaltete Spannungsteiler aus je einem ersten ohmschen Widerstand und einem Parallelschwingkreis enthält, wobei jeweils zwischen dem Parallelschwingkreis und dem ohmschen Widerstand ein Differentialdrehkondensator angeschlossen ist, dessen Ausginge an eine gemeinsame Sammelleitung gelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem der Parallelschwingkreise (L 1, Cl ... LN, CN) ein ohmscher Widerstand (Ri*... RN*)in Reihe geschaltet ist und daß dieser Widerstand zu dem ersten Widerstand (Ri... RN), der mit dem Schwingkreis den Spannungsteiler bildet, in einem solchen Verhältnis steht, daß bei der Uämpfungskurve des Pilotentzerrers auftretende Nebenresonanzen vermindert werden.
2. Pilotentzerrerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des ersten Widerstandes (Ri... RN) zu dem Widerstand (R i* ... RN*), der mit dem Parallelschwingkreis (Li, Ci ... LN, CN) in Reihe geschaltet ist bei einer Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises von frc - 20 MHz etwa 13 beträgt
DE19792946238 1979-11-16 1979-11-16 Pilotentzerrerschaltung Expired DE2946238C2 (de)

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DE2946238A1 DE2946238A1 (de) 1982-03-25
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2137293C2 (de) * 1971-07-26 1982-06-09 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten
DE2416352B1 (de) * 1974-04-04 1975-07-03 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Schalterlos einstellbarer Resonanzkreisentzerrer

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