DE2946780C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B9/06—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces
- B66B9/08—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces associated with stairways, e.g. for transporting disabled persons
- B66B9/0807—Driving mechanisms
- B66B9/0823—Screw and nut
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzugseinrichtung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 10 33 872)
sind eine ortsfeste Spindel und eine Gleitschiene auf den
Treppenstufen befestigt. Eine Spindelmutter ist am Lastauf
nahmemittel drehbar angeordnet und läuft an der ortsfesten
Spindel ab. Die bekannte Aufzugsvorrichtung kann ausschließ
lich über gerade Treppenstücke eingesetzt werden, nicht aber
einem Treppenwendel folgen. Es ist insbesondere nicht ein
nachträglicher Einbau in Treppenhäuser mit Zwischenpodesten
möglich. Die Gleitschiene nimmt einen Teil der verfügbaren
Treppenbreite in Anspruch.
Es ist ferner eine derartige Vorrichtung bekannt (DE-OS 25 56
534), welche eine gradlinige Zahnstange aufweist, mit der ein
geradeverzahntes Antriebsritzel kämmt. Ein wesentlicher Nach
teil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß deren An
triebseinrichtung nicht selbsthemmend ausgebildet ist. Bei
Ausfall oder Durchdrehen des Antriebsmotors kann es bei der
bekannten Vorrichtung zu einem unbeabsichtigten, unfallträch
tigen Ablaufen der Aufzugseinrichtung nach unten kommen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der als bekannt vorausge
setzten Art so auszubilden, daß sie auf beliebiger Treppen
länge fahren kann und daß ihr Antrieb selbsthemmend ausge
bildet ist. Sie soll einen nennenswerten Platzbedarf auf der
Treppe nur für das Lastaufnahmemittel haben und im übrigen die
freie Treppenbreite sowie den Podestraum nicht verringern.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Kenn
zeichnungsteils von Anspruch 1.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist im Unteran
spruch beschrieben.
Die erfindungsgemäße Aufzugseinrichtung hat den Vorteil, daß
sie anstelle eines üblichen Treppengeländers eingebaut werden
kann. Sie erlaubt ein Verfahren über mehrere Stockwerke ent
sprechend dem Verlauf der Treppe mit einem oder mehreren Po
desten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Treppe mit
der Aufzugseinrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der an der Treppe eingebauten
Aufzugseinrichtung, teilweise senkrecht geschnit
ten;
Fig. 3 eine Vorderansicht der an der Treppe eingebauten
Aufzugseinrichtung, teilweise senkrecht geschnit
ten;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die mit den Verzahnungen
zweier benachbarter Segmentplatten im Eingriff
befindliche Schnecke.
Die an einer Treppe 10 angeordnete erfindungsgemäße Aufzugs
einrichtung ist an einer Führung aufgehängt, die gleichzeitig
als Treppengeländer dienen kann. Diese Führung besteht aus
einem längs der Treppe 10 sich erstreckenden unteren Füh
rungsholm 11 und einem dazu parallel verlaufenden oberen
Führungsholm 12. Diese Führungsholme sind über senkrechte
Stützen 13 oberhalb der Treppe 10 und an einer Seite dieser
Treppe abgestützt und daran befestigt. Zwischen zwei aufein
anderfolgenden Stützen 13 sind in gleichen Abständen mehrere
senkrechte Sprossen 14 an den Führungsholmen 11 und 12 be
festigt.
Das Lastaufnahmemittel der Aufzugseinrichtung, an welchem
ein Sitz 15 seitlich und im Bereich oberhalb der Treppe 10
befestigt ist, ist so an den beiden Führungsholmen 11 und 12
aufgehängt, daß es daran entlangfahren kann. Zu diesem Zweck
sind die Führungsholme 11 und 12 aus Rohren mit kreisförmigem
Querschnitt gebildet, so daß an ihnen Tragrollen abrollen
können. Das Lastaufnahmemittel ist als Rahmen mit zwei senk
rechten Seitenstreben 16, einer unteren Querstrebe 17, einer
oberen Querstrebe 18, einer unteren Verbindungsstrebe 19 und
einer oberen Verbindungsstrebe 20 ausgebildet. Die Aufhängung
des Rahmens an den Führungsholmen 11 und 12 ist über die Ver
bindungsstreben 19 und 20 durchgeführt, und zwar tragen diese
jeweils mehrere Tragrollen, die an den Führungsholmen abrollen
können.
An jeder Verbindungsstrebe 19 und 20 ist in einem dort be
festigten Lager 21 mit waagerechter Achse eine senkrechte
Rollentragplatte 22 schwenkbar gelagert. An von dieser Rollen
tragplatte waagerecht abstehenden festen Lagerzapfen 23 sind
zwei untere Tragrollen 24 und eine obere Tragrolle 25 drehbar
gelagert. Dabei stützt sich die obere Tragrolle 25 oberhalb
ihres Führungsholmes 11 bzw. 12 an diesem ab, während die bei
den unteren Tragrollen 24 sich in Fahrtrichtung der Aufzugs
einrichtung hintereinander unterhalb ihres Führungsholmes 11
bzw. 12 an diesem abstützen. Das Lastaufnahmemittel der Auf
zugseinrichtung kann sich auf diese Weise während der Fahrt
längs der Führungsholme 11 und 12 auf geringfügige Abweichun
gen von deren Parallelität einstellen, weil die Tragrollen 24
und 25 jeweils an einer schwenkbaren Rollentragplatte 22 ge
lagert sind.
Für den Antrieb der Aufzugseinrichtung ist oberhalb des Rahmens
in einem Motorgehäuse 26 ein Motor 27 mit einem Riementrieb 28
angeordnet. Damit wird eine senkrechte Antriebsspindel 29 an
getrieben, die in einem an der anderen Querstrebe 17 befestig
ten unteren Spindellager 30 und in einem der oberen Quer
strebe 18 befestigten Spindellager 31 drehbar gelagert ist.
Zur Übertragung des Antriebsmomentes ist das Prinzip eines
Schneckengetriebes o. dgl. verwendet. Daher ist auf der An
triebsspindel 29 eine Schnecke 32 angeordnet. Die Verzahnung
der Schnecke 32 greift jedoch nicht in ein übliches Schnecken
rad ein, sondern die Gegenverzahnung ist abgewickelt und auf
mehrere Segmentplatten 33 aufgeteilt, wobei an jeder Stütze
13 und an jeder Sprosse 14 etwa in der Mitte zwischen den
beiden Führungsholmen 11 und 12 eine Segmentplatte 33, bei
spielsweise mit Schrauben 34, befestigt ist.
Im Ruhezustand hängt die Aufzugseinrichtung an den Führungs
holmen 11 und 12. Da die Schnecke 32 sich mit der Verzahnung
mindestens einer Segmentplatte 33 im Eingriff befindet, wird
das Lastaufnahmemittel über den Schneckentrieb gehalten. Ent
sprechend den Verhältnissen bei einem Schneckentrieb besteht
Selbsthemmung. Es ist nicht möglich, daß das Lastaufnahmemit
tel infolge seines Gewichtes die Schnecke 32 in Drehung ver
setzt. Sobald die Antriebsspindel 29 und mit ihr die Schnecke
32 jedoch in Drehung versetzt wird, wird infolge ihres Ein
griffes mit den Verzahnungen der Segmentplatten 33 das Lastauf
nahmemittel gezwungen, sich über seine Tragrollen 24 und 25
an den Führungsholmen 11 und 12 entlangzubewegen.
Die Betriebsart des Motors 27 kann die zu fahrende auf dem
Sitz 15 sitzende und auf der Fußstütze 35 sich abstützende
Person an einem Schaltpult 36 steuern. Der Sitz 15 läßt sich
in einfacher Weise abbauen und die Fußstütze 35 und das
Schaltpult 36 lassen sich leicht hochklappen, wenn die volle
Treppenbreite ausnahmsweise auf der gesamten Länge für ande
re Transporte benötigt wird.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Antriebsspindel
29 mit der Schnecke 32 senkrecht angeordnet. Es sind aber
auch Ausführungen möglich, in denen die Antriebsspindel in
beliebiger anderer Richtung steht. Auch die Führungsholme 11
und 12 können in beliebigen Richtungen angeordnet sein, bei
spielsweise auch senkrecht oder waagerecht verlaufend.
Die erfindungsgemäße Aufzugseinrichtung kann auch als Zugma
schine ausgebildet sein, welche mehrere hintereinander angeord
nete Plattformen oder Sitze an den Führungsholmen 11 und 12 ent
lang zieht, so daß mehrere Personen gleichzeitig befördert
werden können.
Claims (2)
1. Aufzugeinrichtung mit einem längs einer Treppe geführten,
eine Plattform oder einen Sitz tragenden Lastaufnahmemittel,
deren Antrieb ein am Lastaufnahmemittel gelagertes drehbares
Element aufweist, das mit einem längs der Treppe ortsfest
angeordneten Gegenstück zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das drehbare Element eine mit einer Antriebsspindel (29)
verbundene Schnecke (32) und das Gegenstück ein Schneckenrad
ist, dessen Verzahnung abgewickelt und auf mehrere gleiche
Segmentplatten (33) aufgeteilt ist.
2. Aufzugseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsspindel (29) in Spindellagern (30, 31) ge
lagert ist, die an einer unteren waagerechten Querstrebe (17)
und einer oberen waagerechten Querstrebe (18) des als Rahmen
mit zwei weiteren senkrechten Seitenstreben (16) ausgebildeten
Lastaufnahmemittels befestigt sind.
Priority Applications (7)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19792946780 DE2946780A1 (de) | 1979-11-20 | 1979-11-20 | Aufzugseinrichtung |
Publications (2)
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Family
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| Publication number | Publication date |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Owner name: HIRO LIFT HILLENKOETTER & RONSIECK GMBH, 4800 BIEL |
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Free format text: GRASS, GERD, DIPL.-ING., 4930 DETMOLD, DE |
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