DE2948214C2 - - Google Patents

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DE2948214C2
DE2948214C2 DE19792948214 DE2948214A DE2948214C2 DE 2948214 C2 DE2948214 C2 DE 2948214C2 DE 19792948214 DE19792948214 DE 19792948214 DE 2948214 A DE2948214 A DE 2948214A DE 2948214 C2 DE2948214 C2 DE 2948214C2
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DE19792948214
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DE2948214A1 (de
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Heinz Peter 7141 Erdmannhausen De Kuesters
Horst 7145 Hardthof De Kimm
Hans 7251 Hoefingen De Droste
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/10Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears
    • B62D11/14Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source
    • B62D11/18Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source the additional power supply being supplied hydraulically
    • B62D11/183Control systems therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern einer Lenkung für Gleiskettenfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Das Lenken von Gleiskettenfahrzeugen erfolgt beispielsweise durch ein hydrostatisches Lenkgetriebe, das als Teil des Fahrzeugantriebes ausgebildet ist. Durch dieses Lenkgetriebe werden die Antriebsräder der Gleisketten jeder Fahrzeugseite entsprechend der auszuführenden Kurvenbewegung des Fahrzeuges bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt angetrieben. Das Lenkgetriebe wird vom Lenkrad aus über ein Betätigungsgestänge, das auf Steuerventile des Lenkgetriebes einwirkt, betätigt. Hierdurch wird es entsprechend der zu fahrenden Kurve beeinflußt, indem die Ketten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit über die Kettenräder angetrieben werden. Durch die Ausbildung des hydrostatischen Lenkgetriebes ist es zum Fahren einer gleichen Kurve, z. B. einer Rechtskurve, bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt erforderlich, daß das Lenkrad bei Rückwärtsfahrt entgegen der Lenkradbewegung bei Vorwärtsfahrt gedreht wird. Diese ungleichsinnige Lenkradbewegung kann leicht zu einer Fehlbedienung und damit zu Unfällen führen, weil die Fahrzeuglenkung von Radfahrzeugen und der meisten mechanisch gelenkten Kettenfahrzeuge für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt gleichsinnig sind.
Es ist aus der DE-PS 15 05 677 eine Fahr- und Lenkbetätigungseinrichtung bekannt, bei der ein Umschaltelement für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt nach Art einer Taumelscheibe vorgesehen ist, das in diese zwei Fahrstellungen über einen Fahrhebel verstellt wird, der hierzu direkt an dem Umschaltelement angreift. Eine Übertragung der Lenkbewegung erfolgt unter Zwischenschaltung einer Lagerstelle, die mit einer weiteren Lagerstelle des Fahrhebels fluchten muß, um eine Verstellung des Umschaltelements bewirken zu können, was als sehr aufwendig und anfällig im robusten Fahrbetrieb anzusehen ist. Des weiteren ist aus der DE-AS 17 80 106 ein Lenkgetriebe für ein Gleiskettenfahrzeug mit einem über einen Lenkhebel betätigten Ventilschieber bekannt, der bei Fahrtrichtungsänderung umgeschaltet wird, und einen hydrostatischen Motor umsteuert und hierdurch das Fahrzeug bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt auf einen gleichen Kurvenradius führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Steuern einer Lenkung zu schaffen, bei der mit einfachen Mitteln ein Vorwärts- und Rückwärtsfahren bei einer gleichsinnigen Lenkradbewegung sichergestellt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere Merkmale beinhalten die Unteransprüche.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß kein Eingriff im Getriebe vorgenommen wird, sondern alleinig über ein Umschaltelement durch eine mechanische Ansteuerung die Steuerventile des Lenkgetriebes in einem Sinne betätigt werden, daß die Lenkraddrehung für eine gleiche Kurve, z. B. für eine Rechtskurve, bei Vorwärts- und bei Rückwärtsfahrt gleichsinnig ist. Die Betätigung des Umschaltelementes erfolgt in einfacher Weise über einen Hydraulikzylinder, der beim Einlegen des Rückwärtsganges entsprechend angesteuert wird, so daß das mit dem Element verbundene Betätigungsgestänge durch Umkehr seiner Bewegungsrichtung und damit die Steuerventile am Lenkgetriebe in Abhängigkeit von der Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt betätigen kann. In Grundstellung des Umschaltelements bei Vorwärtsfahrt wird es nur über die Feder gehalten. Der Hydraulikzylinder ist drucklos. Dies hat den Vorteil, daß bei einem Defekt im Hydrauliksystem das Umschaltelement sich in die Grundstellung verschwenkt und das Fahrzeug zumindest vorwärts fahren kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Umschaltelements mit einem Betätigungsgestänge,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Umschaltelements,
Fig. 4 eine Prinzipdarstellung des Umschaltelements und
Fig. 5 eine Ansicht auf Fig. 4 in Pfeilrichtung Z gesehen.
Die Stellvorrichtung 1 umfaßt ein Umschaltelement 2, das mit einem Betätigungsgestänge 3 verbunden ist. Das Betätigungsgestänge 3 ist über eine Umlenkung 4 zu Steuerventilen 5, 6 am Lenkgetriebe geführt. Am Umschaltelement 2 sind Stellmittel 7, 8 vorgesehen, die ein Verschwenken des Elementes 2 in die Arbeitsstellung A für die Rückwärtsfahrt und in die Arbeitsstellung B für die Vorwärtsfahrt und ein Festhalten in den eingenommenen Stellungen bewirken.
Über das Umschaltelement 2 wird die Bewegungsrichtung 9 des Gestänges 3 in die Bewegungsrichtung 10 oder die Bewegungsrichtung 10 in die Bewegungsrichtung 9 umgekehrt, so daß in Abhängigkeit von der Rückwärtsfahrt (Arbeitsstellung A) oder Vorwärtsfahrt (Arbeitsstellung B) die Steuerventile 5, 6 entsprechend betätigt werden. Das Umschaltelement 2 ist aus einem Winkelhebel gebildet, dessen einer Schenkel 11 als U-förmiger Basiskörper ausgeführt ist. Die freien Enden dieses U-förmigen Schenkels 11 bilden Schwenklager 24 und sind in einem Lagerbock 12 gehalten, der mit der Lenksäule 13 verbunden und mit dieser drehbar ist. Der andere Schenkel 14 des Winkelhebels weist an seinem freien Ende eine Lagerung 15 für das Betätigungsgestänge 3 auf. Das Betätigungsgestänge 3 ist in diesem Lager über ein Kardangelenk gehalten. Die Lenksäule 13 ist unter Zwischenschaltung eines Bügels 16 am Fahrzeugaufbau abgestützt.
Das Umschaltelement 2 ist im Lagerbock um eine horizontale Schwenkachse 18 verdrehbar gehalten und kann eine Stellung A für die Rückwärtsfahrt und eine Stellung B für die Vorwärtsfahrt einnehmen. Bei der Stellung A für die Rückwärtsfahrt ist das Umschaltelement 2 hochgeschwenkt und die Lagerung 15 für das Betätigungsgestänge 3 ist oberhalb der Drehachse 19 der Lenksäule 13 angeordnet. Bei der Stellung B für die Vorwärtsfahrt wird das Umschaltelement 2 um die horizontale Achse 18 heruntergeschwenkt und die Lagerung 15 für das Betätigungsgestänge 3 liegt unterhalb der Lenksäulendrehachse 19.
Diese Veränderung der Position der Lagerung 15 bewirkt jeweils eine umgekehrte Bewegungsrichtung des Betätigungsgestänges 3. Die Verstellung des Umschaltelements 2 in seine beiden Arbeitsstellungen A und B erfolgt über ein als Hydraulikzylinder ausgebildetes Stellmittel 7 und eine Zugfeder 8. Die Zugfeder 8 ist hierzu unterhalb der Lenksäulendrehachse 19 am Umschaltelement 2 gehalten und am Lenkrad 23 abgestützt. Sie sucht das Element 2 in die untere Arbeitsstellung B zu verschwenken. In der oberen Arbeitsstellung A ist das Element 2 über das Stellmittel 7 gegen die Zugwirkung der Feder 8 gehalten. Der Hydraulikzylinder (Stellmittel 7) ist oberhalb der Lenksäulendrehachse 19 am Umschaltelement 2 gehalten und stützt sich über den Lagerbock 12 und die Lenksäule 13 am Fahrzeugaufbau ab.
Zur Lagesicherung des Umschaltelementes 2 in seinen beiden Stellungen A und B weisen die Schenkel 11 und 14 Nocken 20 und 21 auf, die sich an die Unterseite 22 des Lagerbockes 12 anlegen.
Das Betätigungsgestänge 3 ist unter Zwischenschaltung des Kardangelenkes 33 mit dem Umschaltelement 2 verbunden und über eine Umlenkung 4 den Steuerventilen 5, 6 zugeführt.
Bei Vorwärtsfahrt ist das Umschaltelement 2 nach unten verschwenkt und nimmt eine Arbeitsstellung B ein. Die Lagerung 15 für das Betätigungsgestänge ist somit unterhalb der Drehachse 19 der Lenksäule 13 angeordnet, wie Fig. 1 strichpunktiert zeigt. Wenn jetzt z. B. eine Rechtskurve gefahren werden soll, wird das Lenkrad 23 nach rechts gedreht und das Gestänge 3 bewegt sich in Richtung 9 und das erste Steuerventil 5 wird beaufschlagt (Fig. 5). Wenn jetzt eine gleiche Rechtskurve rückwärts gefahren werden soll, wird durch Einlegen des Rückwärtsganges vom Gangwahlschalter ein Signal für den Rückwärtsgang im Getriebe verwendet, um über ein Magnetventil den Hydraulikzylinder 7 anzusteuern. Dieser verschwenkt das Umlenkelement 2 in die obere Arbeitsstellung A gegen die Wirkung der Feder 8. Bei einem Drehen des Lenkrades 23 nach rechts wird durch die Veränderung der Position der Lagerung 15 des Gestänges 3 nach oberhalb der Lenksäulendrehachse 19 die ursprüngliche Bewegungsrichtung 9 des Gestänges 3 in eine Bewegungsrichtung 10 umgekehrt, wodurch das zweite Ventil 6 beaufschlagt wird. Bei einer nachfolgenden Vorwärtsfahrt wird Druck im Hydraulikzylinder 7 durch Ansteuerung über das Magnetventil abgelassen und unter der Wirkung der Feder 8 wird das Umschaltelement 2 wieder in seine Ausgangsstellung B verschwenkt.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Steuern einer Lenkung für Gleiskettenfahrzeuge mit einem von einem Lenkhandrad betätigbaren Umschaltelement, das mit einem Stellmit­ tel verbunden ist, durch das ein Verschwenken des Umschaltelements in zwei Arbeitsstellungen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalt­ element (2) einen Winkelhebel (11, 14) umfaßt, der in einem mit der Lenk­ säule (13) verdrehbaren Lagerbock (12) in Schwenklagerungen (24) gehalten ist und mit seinem einen, die Lagerung (15) für ein Betätigungsgestänge (3) aufweisenden Schenkel (14) über Stellmittel (7, 8) in eine erste Arbeits­ stellung (A) oberhalb und in eine zweite Arbeitsstellung (B) unterhalb der Lenksäulendrehachse (19) verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (7, 8) zwischen dem Umschaltelement (2) und der Lenksäule (13) angeordnet sind und aus einem angesteuerten Hydraulikzylinder (7) und einer mit diesem zusammenwirkenden Zugfeder (8) bestehen, wobei der Hydraulikzylinder (7) mit dem Umschaltelement (2) oberhalb einer Schwenkachse (18) des Elements (2) verbunden ist und es gegen die Spannung der Zugfeder (8) in der oberen Ar­ beitsstellung (A) festlegt und die Zugfeder (8) am Umschaltelement (2) un­ terhalb der Schwenkachse (18) des Elements (2) gehalten ist und es in der unteren Arbeitsstellung (B) festhält.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel (11) des Winkelhebels als U-förmiger Basiskörper ausgebildet ist und mit seinen freien Enden in den Lagerungen (24) des Lagerbocks (12) ge­ halten ist und ein weiterer Schenkel (14) an seinem freien Ende die Lage­ rungen (15) für das Betätigungsgestänge (3) aufweist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltelement (2), an seinem Basiskörper Nocken (20, 21) aufweist, die in den beiden Arbeitsstellungen (A und B) dem Lagerbock (12) zugerichtet und an diesem abgestützt sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Betätigungsgestänge (3) unter Zwischenschal­ tung eines Kardangelenkes (33) mit dem Umschaltelement (2) verbunden ist.
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