DE2948825A1 - Method for controlling the working conditions in a processing machine of the staple fibre spinning plant and apparatus for implementing the method - Google Patents
Method for controlling the working conditions in a processing machine of the staple fibre spinning plant and apparatus for implementing the methodInfo
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Description
-Jt-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Arbeitsverhältnisse zwischen zwei mit einer
Spitzengarnitur ausgerüsteten und auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies bearbeitenden oder sich gegenseitig
übertragenden, rotierenden Zylindern, die mit kleinem gegenseitigen Abstand zwischen den zylindrischen Flächen zwischen den
Vliesbearbeitungs- und Vliesübergabestellen einer Verarbeitungsmaschine
der Stapelfaserspinnerei zusammenwirken,
und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
In der Stapelfaserspinnerei, insbesondere bei den ersten Stufen des zur Garnbildung führenden Prozesses, besteht
das Problem, in die ungeordnete Lage der Fasern, wie sie in den Ballen herrscht, eine fortschreitende Ordnung zu
bringen und gleichzeitig die im Rohmaterial enthaltenen Verunreinigungen auszusondern. Dieses Problem wird mit
Faserverarbeitungsmaschinen der vorher geschilderten Art gelöst, bei welchen die Fasern in der Form eines dünnen
Faservlieses von einem ersten, mit einer Garnitur ausgerüsteten Zylinder an einen zweiten, ebenfalls mit einer
Garnitur ausgerüsteten Zylinder übergeben (bzw. übertragen) werden oder bei welchen die Fasern des Faservlieses zwischen
den sich zueinander relativ bewegenden Oberflächen zweier mit einer Garnitur ausgerüsteten Zylinder durch die
Garniturspitzen einem Kämmprozeß unterzogen werden, ohne daß Fasern von einem Zylinder zum anderen übertragen werden.
Typische Beispiele solcher Faserverarbeitungsstufen sind z.B. an der Karde zu finden, wo z.B. zwischen Vorreißerolle
bzw. Briseur und Tambour bzw. zwischen Tambour und Abnehmer eine fast vollständige Übertragung der Fasern
von einem Zylinder zum anderen stattfindet, während zwischen Tambour und Deckeln eine Kämmung, auch Kardierung genannt,ohne
Übertragung der Fasern durchgeführt wird. Sowohl die Übertragung der Fasern zwischen zwei Zylindern als auch
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die Kardierung sind im wesentlichen von den zwischen den zwei beteiligten Zylindern bestehenden Arbeitsverhältnissen
abhängig, wobei der Abstand zwischen den Zylinderoberflächen im Übertragungs- bzw. Bearbeitungspunkt (neben anderen
Faktoren, wie z.B. der Art der Garniturspitzen oder der Oberflächengeschwindigkeit) eine entscheidende Rolle
spielt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß sowohl die übertragung der Fasern als auch die Kardierung umso besser ist, je kleiner der oben definierte Abstand ist. Man ist daher bestrebt,
diesen Abstand so klein wie möglich, und zwar in der Größenordnung von 1/10 mm, zu halten.
Mit dem Ausdruck Zylinder· wird in diesem Zusammenhang eine im wesentlichen zylindrische, mit einer Spitzengarnitur ausgerüstete
Fläche betrachtet, unabhängig davon, ob die Fläche konvex oder konkav ist, ob die zylindrische Fläche sich
über den ganzen Kreis oder nur über einen Teil desselben erstreckt und ob die Fläche aus einem starren Körper oder aus
einer Reihe von kettenartig zusammengefügten Elementen, wie z.B. der die Gruppe der Deckel einer rotierenden Deckelkarde,
besteht.
Mit dem Ausdruck Abstand zwischen zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten Zylindern wird in diesem Zusammenhang
immer der Abstand an der engsten Stelle zwischen den Garniturspitzen verstanden, der z.B. durch Einsetzen einer Tasterlehre zwischen den Garnituren bestimmt werden kann.
Zur Erhöhung der Produktionsrate der betreffenden Verarbeitungsmaschinen
wählte man zwei Lösungswege: zum einen erhöhte man die Drehzahl der Verarbeitungselemente und zum
anderen die Dimensionen der Maschinenzylinder, und zwar sowohl den Durchmesser als auch die Arbeitsbreite. Die Erfüllung
beider Maßnahmen bringt jedoch Kompromisse in bezug
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auf die Güte der Arbeitsverhältnisse der Maschine mit sich, da die durch die erhöhten Drehzahlen und die vergrößerten
Dimensionen bewirkte unerwünschte Deformation der Zylinder, d.h. ihre durch die Fliehkraft bewirkte
Ausbauchung, allmählich zunimmt. Ein weiterer, mit der Steigerung der Produktionsrate und so mit der Kardierungsarbeit
direkt zusammenhängender Einfluß ist derjenige der Wärmeausdehnung der beteiligten Zylinder, wobei die
derzeitige Tendenz, den Luftaustausch zwischen den Zylindern und der Umgebung zur Verhinderung von Staubemissionen
weitgehend zu unterdrücken, die natürliche Kühlung der Arbeitselemente erschwert. Die Temperatur der beteiligten Zylinder
nimmt so im Laufe der Betriebszeit zu, bis eine Gleichgewichtstemperatur erreicht wird, wobei diese Temperaturerhöhung,
welche Werte von ca. 30 erreichen kann, eine Änderung der Dimensionen der Zylinder und insbesondere eine Vergrößerung
ihrer Durchmesser bewirkt.
Sowohl der Einfluß der Fliehkraft als auch der Einfluß des Temperaturanstiegs wirken sich nicht sofort bei der Inbetriebsetzung
der Maschine aus, sondern erst nach einer gewissen Zeitverzögerung, welche, was den Einfluß der Fliehkraft
betrifft, mindestens so lang wie die Beschleunigungszeit der beteiligten Elemente, bei der Karde z.B.des Tambours,
ist. Der Einfluß des Temperaturanstiegs dauert erfahrungsgemäß, bis eine Gleichgewichtstemperatur erreicht ist,
über viel längere Betriebszeiträume an, welche mehrere Stunden dauern können.
Bei den bekannten Maschinen des Standes der Technik, z.B. bei den heute in Betrieb stehenden Karden, muß man somit
vor Inbetriebsetzung den Abstand zwischen den Arbeitselementen, d.h. zwei jeweils zusammenwirkenden Zylindern
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größer als im Normalbetriebszustand einstellen, wodurch den Deformationen, d.h. der Ausbauchung, der Zylinder unter
dem Einfluß der Fliehkraft und der Temperaturwirkung Rechnung getragen wird. Somit ist der Abstand zwischen den zusammenwirkenden
Zylindern während der ganzen Anlaufphase und entsprechend während der Auslaufphase zu groß, so daß die Arbeitsverhältnisse
zwischen den Zylindern ungünstig sind. Dies bewirkt entweder eine unvollkommene übertragung des
Faservlieses von einem Zylinder zum anderen, oder eine ungenügende Kardierungsarbeit. Die während der Anlauf- bzw.
der Auslaufphase unter ungünstigen Verhältnissen arbeitende Maschine produziert somit während dieser Zeit ein qualitativ
minderwertiges Produkt. In extremen Fällen, d.h. wenn die übertragung des Faservlieses von einem Zylinder zum anderen
wegen der zu großen Abstände unzuverlässig oder gar unmöglich wird, kann der Betrieb der Maschine selbst gefährdet
sein. Da man den Abstand zwischen den Arbeitselementen vor der Inbetriebsetzung der Maschine einstellen muß, ist
man versucht, die Abstände größer als nötig zu wählen, um jede Gefahr der Berührung oder des Eingriffs der Garnituren
während des Betriebes mit Sicherheit zu verhindern. Das führt dazu, daß die Maschinen oft mit zu großen Abständen,
d.h. mit ungünstigen Einstellungen, betrieben werden.
Man hat schon versucht, den geschilderten Problemen zu begegnen, indem man die Zylinderdeformationen durch konstruktive
Maßnahmen einzuschränken versuchte. Dies führt jedoch zu komplizierten und schweren Konstruktionen, welche die Herstellungskosten
der Maschine erhöhen und die Probleme nicht restlos zu lösen vermögen.
Die obigen Ausführungen gelten sinngemäß für alle anderen Maschinen in der Stapelfaserspinnerei, bei welchen.zwei
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Zylinder der oben genannten Art mit kleinem gegenseitigen Abstand zusammenwirken; es seien z.B. gewisse Öffnereimaschinen,
wie z.B. Reißwölfe, Walzenkrempel usw. erwähnt .
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der bekannten Verarbeitungsmaschinen der Stapelfaserspinnerei
der obigen genannten Art zu eliminieren und ein Verfahren zur Steuerung der Arbeitsverhältnisse
zwischen zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten und auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies bearbeitenden
oder sich gegenseitig übertragenden, rotierenden Zylindern, die mit kleinem gegenseitigen Abstand
in den Vlies.bearbeitungs- und Vliesübergabestellen zusammenwirken,
mit welchem es möglich ist, stets optimale Arbeitsverhältnisse zu gewährleisten, insbesondere auch
während der Anlauf- und der Auslaufphase des Maschinenbetriebs. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
soll einfach und zuverlässig im Betrieb und billiq in der Herstellung sein und darf vor allem keine Verkomplizierung
und Verteuerung der Maschine bringen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren zur
Steuerung der Arbeitsverhältnisse in einer Verarbeitungsmaschine der Stapelfaserspinnerei der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß eine mit den Dimensionen mindestens eines der Zylinder in einem direkten Zusammenhang stehende
Größe kontinuierlich oder zyklisch erfaßt wird und der Abstand zwischen den zylindrischen Flächen beider Zylinder
an den Vliesbearbeitungs- oder Übertragungsstellen in Abhängigkeit von der.erfaßten Größe auf einem vorbestimmten
Wert gehalten wird.
Bei diesem Verfahren kann die erfaßte Größe erfindungsgemäß
von der durch die Zylinderrotation erzeugten Fliehkraft und/
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oder durch die thermisch bewirkte Dimensionsänderung des Zylinders beeinflußt werden.
Eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, mit zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten und auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies
sich gegenseitig übertragenden, rotierenden, mit kleinem gegenseitigen Abstand arbeitenden Zylindern einer Verarbeitungsmaschine
der Stapelfaserspinnerei, ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßorgan für die kontinuierliche
oder zyklische Erfassung einer mit den Dimensionen mindestens eines der beiden Zylinder in einem direkten Zusammenhang
stehenden Größe vorgesehen ist, daß die Tragelemente mindestens eines Zylinders in einer im wesentlichen parallel zur
die Achsen beider Zylinder enthaltenden Ebene liegenden Ebene parallel zueinander verschiebbar angeordnet sind und daß
Stelleinrichtungen für die verschiebbaren Tragelemente des Zylinders und Steuereinrichtungen vorgesehen sind, welche
die Stelleinrichtungen in Abhängigkeit von der erfaßten Größe steuern.
Eine andere vorteilhafte Ausführung der Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens mit zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten und auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies
bearbeitenden, rotierenden, mit kleinem gegenseitigen Abstand arbeitenden Zylindern einer Verarbeitungsmaschine
der Stapelfaserspinnerei ist dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Zylinder im wesentlichen koaxial angeordnet sind, ein
Meßelement für die kontinuierliche oder zyklische Erfassung einer mit den Dimensionen eines der beiden Zylinder in einem
direkten Zusammenhang stehenden Größe vorgesehen ist und daß Stellelemente vorgesehen sind, mit welchen der Durchmesser
mindestens eines Zylinders geändert werden kann und die durch Steuereinrichtungen in Abhängigkeit von der
erfaßten Größe gesteuert werden.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird vorteilhaft an
einer Karde (die als Walzenkarde oder als rotierende Deckelkarde (Wanderdeckelkarde) ausgebildet sein kann)
angewendet. Ferner können die Steuereinrichtungen gemäß dem direkten Zusammenhang oder Bezug zwischen den Zylinderdimensionen
und der erfaßten Größe vorprogrammierbar sein. Die Stellelemente können aus einer den Abstand
verändernden mechanischen Verbindung, wie z.B. aus einer angetriebenen Gewindespindel oder aus einem Metallstab,
bestehen, deren thermische Längenausdehnung benützt wird.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Figur 1 eine vereinfachte, schematische Seitenansicht
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 2a-c jede ein Detail einer Stelleinrichtung, wie sie in einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 verwendet werden
kann,
eine
Figur 3 /vereinfachte, schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 3 /vereinfachte, schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 4 eine schematische Ansicht einer Karde, bei welcher die erfindunqsgemäße Vorrichtung an einer
Mehrzahl von Arbeitselementen angewendet wird.
In Fig. 1 ist ein stationäres Gestell 1 einer Verarbeitungsmaschine der Stapelfaserspinnerei als ein Rahmen mit vier
Abstützungen 2 (nur zwei dargestellt) und mit zwei horizontalen Längsträgern 3 (nur einer dargestellt) ausgebildet.
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Die zwei Längsträger 3 und die Abstützungen 2 sind durch (nicht dargestellte) Querträger zu einem stabilen, steifen
Tragrahmen für zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüstete, mit kleinem gegenseitigen Abstand a arbeitende, rotierende
Zylinder 4 und 5 zusammengebunden.
Der Zylinder 4 ist mittels zweier mit den Längsträgern 3 fest mit Schrauben 6 zusammengeschraubter Tragelemente
(von denen nur eines in Fig. 1 dargestellt ist) ortsfest und um seine Achse 8 drehbar gelagert und wird mit nicht
dargestellten Einrichtungen angetrieben und im Uhrzeigersinn (in Richtung des Pfeils f) gedreht.
Der Zylinder 4 trägt auf seiner zylindrischen Fläche eine Spitzengarnitur 9, mit welcher er Fasern aus der von einer
rotierenden Lieferwalze 10 und einer Speiseplatte 11 dargebotenen Faserschicht 12 herauszupfen kann, so daß sich auf
der Oberfläche des Zylinders 4 ein dünnes, mehr oder weniger zusammenhängendes Faservlies (nicht dargestellt) bildet,
welches von der Oberfläche des Zylinders 4 erfaßt und mitgenommen wird. Die in Fig. 1 gezeigte Spitzengarnitur
ist beispielsweise als sogenannte flexible Garnitur aus knieartig gebogenen Stahldrähten dargestellt. Es kann jedoch
jede Art von Spitzengarnitur, wie z.B. eine steife Garnitur aus Spitzen-Formdraht (Ganzstahlgarnitur) oder
eine Sägezahngarnitur, verwendet werden.
Der Zylinder 5 ist ebenfalls mit zwei Tragelementen 13 (nur einer dargestellt) auf den Längsträgern 3 des Gestells 1
um seine Achse 14 drehbar gelagert. Die Tragelemente 13 sind
jedoch nicht auf die Längsträger 3 festgeschraubt, sondern mittels je zweier Bundschrauben 15 so geführt, daß sie parallel
zur Achse 14 um eine kleine Strecke in der Größen-
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Ordnung von 1 bis 2 min'verschiebbar sind. Zu diesem Zweck
sind in den Tragelementen 13 Schlitzöffnungen 16 für die vorstehenden Schrauben 15 vorgesehen, welche eine genaue
seitliche Führung der Tragelemente 13 unter Sicherstellung ihrer Längsverschiebbarkeit zulassen. Der Bund 17 der Bundschrauben
15 ist etwas höher als die Befestigungslappen 18 der Tragelemente 13, so daß die Schrauben 15 die Tragelemente
13 nicht festklemmen.
Durch parallele Verschiebung der Tragelemente 13 in den
Schlitzöffnungen 16 kann so der Abstand zwischen den zylindrischen
Flächen der Zylinder 4 und 5 variiert werden.
Der Zylinder 5 ist auf seiner zylindrischen Fläche ebenfalls mit einer Spitzengarnitur 19 versehen, welche auch in
diesem Fall als flexible Stahldrahtgarnitur gezeigt ist.
Als Beispiel für zwei-Zylinder, welche sich das Faservlies
gegenseitig übertragen, seien hier der Briseur und der Tambour erwähnt. Als Beispiel für zwei Zylinder, welche
auf gleiche Weise wie die in der Fig. 1 gezeigten angeordnet sind, sich jedoch das Faservlies nicht übertragen,
sondern durch die Wirkung der Spitzengarnituren die Fasern des Faservlieses im Sinne einer Kardierung ausstrecken
und richten (was hierin als Bearbeitung des Faservlieses bezeichnet wird), seien z.B. der Tambour und die Arbeitsoder Kardierwalze einer Walzenkarde erwähnt.
Sowohl bei der Übertragung des Faservlieses von einem
Zylinder zum anderen, als auch bei seiner Bearbeitung (Kardierung) zwischen zwei Zylindern, spielt der Abstand
a zwischen den zylindrischen Flächen beider Zylinder neben anderen Parametern, wie z.B. der Oberflächengeschwindigkeit
beider Zylinder und der Art der Spitzengarnitur, eine
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entscheidende Rolle. Gute Arbeitsverhältnisse zwischen den Zylindern können so nur gesichert werden, wenn der
Abstand a innerhalb genauer und sehr enger Toleranzen gehalten wird. Bei dieser Anordnung liegt der optimale
Wert für den Abstand a, bei Zylinderdurchmessern von ca. 0,20 m bis 1,5 m und Zylinderlängen bis ca. 2 m, in
einem Bereich von ca. 0,05 mm-<c a ^0,3 mm, wobei die untere
Grenze des Abstands a nicht technologisch bedingt ist, sondern nur zur Vermeidung gegenseitiger Berührung
oder Störung der Garniturspitzen beider Zylinder einzuhalten ist. Andernfalls besteht die Gefahr von Bränden und
mechanischen Schaden der teuren Spitzengarnituren. Der Abstand a ist so im Vergleich zu den Zylinderdimensionen
äußerst klein. ~ "
Die durch den Anstieg der Zylindertemperatur bewirkte Durchmesservergrößerung
liegt, wie durch Untersuchungen festgestellt wurde, in der Größenordnung von ca. 0,08 mm pro
10 C Temperaturanstieg, was durchaus der Größenordnung des optimalen Wertes des Abstandes a entspricht. Ähnliche
Deformationen werden durch den Einfluß der Fliehkraft bewirkt.
In Fig. 1 wird der Durchmesser des Zylinders 4 im nicht deformierten Zustand (d.h. praktisch vor dem Inbetriebsetzen
der Maschine und bei Raumtemperatur mit D bezeichnet, während der Durchmesser (strichpunktiert angedeutet)
des Zylinders im durch Einfluß der Fliehkraft und/oder Temperatureinwirkung deformierten Zustand mit D +Δ D bezeichnet
wird.
Aufgrund der Durchmesservergrößerung AD würde der Abstand
zwischen den ZylinderoberHächen im nicht deformierten Zustand unter der Voraussetzung, daß der Zylinder 5 nicht
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deformiert wird, um ^r- verkleinert; eine Annahme, die
in vielen Fällen eine gute Näherung darstellt. Wurde der Abstand a im nicht deformierten Zustand des Zylinders
optimal gewählt, würde der Abstand a - ~—,der vorliegt, während
sich der Zylinder 4 im deformierten Zustand befindet, unterhalb der zulässigen Grenze liegen, was sehr gefährlich wäre.
Die Erfindung vermeidet das Auftreten dieser Gefahr. Dies wird mit der Vorrichtung der Fig. 1 dadurch erreicht, daß die zwei
Tragelemente 13 des Zylinders 5 gegenseitig von den feststehenden
Tragelementen 7 des Zylinders 4 um die entsprechende Länge so entfernt werden, daß diese Verschiebung in
einer im wesentlichen parallel zur die Achsen 8 und 14 enthaltenden Ebene liegenden Ebene geschieht. Zu diesem
Zweck ist das Maschinengestell 1 auf seinen Längsträgern 3 mit je einem fixen Anschlag 20 für Stelleinrichtungen 21
(Verschiebunqselemente) versehen, welche zwischen dem fixen Anschlag 20 und dem Tragelement 13 eingesetzt sind und deren
Aufbau später näher beschrieben wird. Die Stelleinrichtungen 21 sind in der Lage, die Position ihres entsprechenden
Tragelemerites hinsichtlich derjenigen des fixen Tragelements zu bestimmen. Die Steuerung der Stelleinrichtungen
21 erfolgt erfindungsgemäß ausgehend von Steuereinrichtungen
22 mittels der Steuerleitung 23, durch welche die Steuereinrichtungen 22 den Stelleinrichtungen 21 ein
Steuersignal (z.B. ein elektrisches Signal) übermitteln.
Die Steuereinrichtung 22 selbst werden über eine Leitung mit einem Meßsignal V gespeist (z.B.einem elektrischen Meßsignal)
, welches mittels eines geeigneten· zyklisch oder kontinuierlich arbeitenden Meßorgans 25 gewonnen wird und
das einer mit den Dimensionen wenigstens eines der beiden Zylinder in einem direkten Zusammenhang stehenden Größe entspricht.
Im in Fig. 1 veranschaulichten Konstruktionsbeispiel
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ist z.B. das Meßorgan 25 ein Drehzahlmesser, dessen Signal V proportional zur Drehzahl der Welle 8 des Zylinders 4
ist. Des weiteren sind die Steuereinrichtungen 22 in diesem Konstruktionsbeispiel nach dem Zusammenhang oder Bezug
zwischen den Dimensionen des Zylinders, d.h. seines Durchmessers, und der erfaßten bzw. gemessenen Größe, d.h. hier
die Drehzahl des Zylinders, vorprogrammiert. Die Steuereinrichtungen 22 sind so in der Lage, aufgrund des Meßsignals
V, welches der Drehzahl entspricht, den entsprechenden Zylinderdurchmesser D +£D zu bestimmen und den
Stelleinrichtungen 21 ein Steuersignal zu übermitteln, welches diese veranlaßt, eine Korrektur des Abstands zwischen
den Achsen 8 und 14 der Zylinder 4 und 5 um die Länge ^=- so zu bewirken, daß der Abstand a konstant gehalten
wird. Wenn die Dimensionsänderung des Zylinders 4 allmählich erfolgt, z.B. als Folge der Fliehkraft während
der Beschleunigung des Zylinders, wird die entsprechende Korrektur des Abstands zwischen den Achsen 8 und 14 durch
die Stelleinrichtungen 21 ebenfalls allmählich auf solche Weise bewirkt, daß der Abstand a während der ganzen Anlaufphase
konstant gehalten wird. Die in Fig. 1 veranschaulichte Vorrichtung gestattet so beispielsweise, in einer Anordnung
von Zylindern oder Walzen der obengenannten Art den Einfluß- der Fliehkraft auf die Arbeitsverhältnisse
zwischen den beiden Zylindern 4 und 5 vollständig auszuschalten.
Es ist jedoch in der Vorrichtung nach Fig. 1 nicht zwingend, die Drehzahl des Zylinders 4 zu messen; z.B. könnte man
den Abstand a zwischen den zylindrischen Flächen oder den Durchmesser des Zylinders 4 ebenso gut mit einem entsprechenden
Meßorgan (z.B. mit einem berührungslosen Taster oder einem photooptischen Meßgerät - nicht dargestellt -)direkt messen,
wobei die Steuereinrichtungen 22 nicht mehr entsprechend
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dem Zusammenhang zwischen den Zylinderdimensionen und
der gemessenen Größe vorprogrammierbar zu sein brauchten, da dann das Steuersignal S einfach direkt proportional zur gemessenen Größe sein muß. Die Messung der
Drehzahl des Zylinders 4 erweist sich jedoch als einfacher und genauer als die direkte Messung der durch die Fliehkraft bewirkten, relativ kleinen Änderungen des Abstands a oder der Deformation des Zylinderdurchmessers, weshalb sich der Umweg über den Zusammenhang Drehzahl/Durchmesseränderung als vorteilhaft erwiesen hat.
der gemessenen Größe vorprogrammierbar zu sein brauchten, da dann das Steuersignal S einfach direkt proportional zur gemessenen Größe sein muß. Die Messung der
Drehzahl des Zylinders 4 erweist sich jedoch als einfacher und genauer als die direkte Messung der durch die Fliehkraft bewirkten, relativ kleinen Änderungen des Abstands a oder der Deformation des Zylinderdurchmessers, weshalb sich der Umweg über den Zusammenhang Drehzahl/Durchmesseränderung als vorteilhaft erwiesen hat.
Auf analoge Weise kann die Anpassung des Abstands zwischen den Achsen 8 und 14 der Zylinder 4 und 5 zwecks Einhaltung
der vorbestimmten Werte für den Abstand a erfolgen, wenn
die Vergrößerung der Durchmesser eher eine Folge des
Temperaturanstiegs als der Fliehkraft ist. In diesem Fall
wird ein Meßelement verwendet, das entweder den Durchmesser selbst oder eine mit ihm in einem direkten Zusammenhang
stehende Größe (wie z.B. die Oberflächentemperatur des Zylinders 4) erfaßt und das ein entsprechendes Meßsignal V
an die Steuereinrichtung 22 abgibt. Die ganze Steuerung
funktioniert jedoch auf genau dieselbe Weise wie im vorher beschriebenen Fall. Auch hier wird der Abstand a trotz der Erwärmung des Zylinders 4 auf einem vorbestimmten Wert gehalten.
die Vergrößerung der Durchmesser eher eine Folge des
Temperaturanstiegs als der Fliehkraft ist. In diesem Fall
wird ein Meßelement verwendet, das entweder den Durchmesser selbst oder eine mit ihm in einem direkten Zusammenhang
stehende Größe (wie z.B. die Oberflächentemperatur des Zylinders 4) erfaßt und das ein entsprechendes Meßsignal V
an die Steuereinrichtung 22 abgibt. Die ganze Steuerung
funktioniert jedoch auf genau dieselbe Weise wie im vorher beschriebenen Fall. Auch hier wird der Abstand a trotz der Erwärmung des Zylinders 4 auf einem vorbestimmten Wert gehalten.
Es sind auch Vorrichtungen denkbar, welche den Einfluß
z.B. sowohl der Fliehkraft als auch z.B. des Temperaturanstiegs auf den Abstand a erfassen und korrigieren, wobei die Steuereinrichtung gemäß dem direkten Zusammenhang sowohl zwischen dem Zylinderdurchmesser und der Zylinderdrehzahl (Einfluß der Fliehkraft) als auch zwischen der Temperatur der Zylinderoberfläche und dem Zylinderdurchmesser '
vorprogrammiert sein können.
z.B. sowohl der Fliehkraft als auch z.B. des Temperaturanstiegs auf den Abstand a erfassen und korrigieren, wobei die Steuereinrichtung gemäß dem direkten Zusammenhang sowohl zwischen dem Zylinderdurchmesser und der Zylinderdrehzahl (Einfluß der Fliehkraft) als auch zwischen der Temperatur der Zylinderoberfläche und dem Zylinderdurchmesser '
vorprogrammiert sein können.
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Des weiteren kann es vorteilhaft sein, die Verschiebung der Tragelemente 13 mittels eines Wegmessers 26 zu überwachen,
welcher dem Steuergerät 22 ein Rückmeldesignal R über die Leitung 27 übermittelt. Durch eine Steuerungsanordnung dieser Art kann die Arbeitsweise der Stelleinrichtungen
21 ständig unter Kontrolle gehalten werden, um jede Gefahr der Berührung zwischen den Garnituren 4 und 5 auszuschalten.
Die Wirkungsweise der in diesem Zusammenhang gezeigten und angeführten
Regel- bzw. Steuerkreise mit Meßorgan 25,. Steuereinrichtung 22, Stelleinrichtungen 21'und gegebenenfalls Wegmesser 26 sind
aus der Regel- und Steuertechnik wohlbekannt und werden deshalb hier nicht eingehender beschrieben.
Die Fig. 2a bis 2c zeigen einige Ausführungsbeispiele von bevorzugt
angewendeten Stelleinrichtungen.
Fig. 2a zeigt als Stelleinrichtung 21 eine durch einen Motor
28 angetriebene Gewindespindel 29. Die Gewindespindel 29 ist in dieser Anordnung z.B. drehbar und axial nicht verschiebbar
im fixen Tragelement der Achse 8 des Zylinders 4 gelagert, während sie mit dem anderen, ein Gewinde 30 aufweisenden Ende
im verstellbaren Tragelement 13 der Achse 14 des Zylinders 5 eingeschraubt ist. Durch Drehung der Gewindespindel
29 in die eine oder die entgegengesetzte Richtung kann so der Abstand zwischen den Achsen 8 und 14 vergrößert bzw. verkleinert
werden.
In Fig. 2b ist ein alternatives Ausführungsbeispiel der
Stelleinrichtung 21 dargestellt, bei welchem für die Verschiebung des Tragelementes 13 die thermische Ausdehnung
eines Metallstabes benutzt wird. Zu diesem Zweck
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ist ein Metallstab 31, z.B. mittels Gewindeverbindungen, in den Tragelementen 7 und 13 fest verankert. Die für
die thermische Ausdehqung des Metallstabes 31 erforderliche Wärmezufuhr wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 2b
mittels eines direkt um den Stab 31 gewundenen elektrischen Widerstandes 3 2 erzeugt, dessen Stromzufuhr auf nicht dargestellte
Weise durch die Steuereinrichtung 22 (Fig. 1) geregelt wird. Der Stab 31 ist mit einer Schutzhülle 33 umgeben, welche.
z.B. mittels Falten 34 axial dehnbar ist und somit den Längenvariationen des Stabes 31 praktisch kräftefrei folgen kann.
In Fig. 2b wird des weiteren ein von dem der Fig. 1 und 2a verschiedenes Ausführungsbeispiel der verschiebbaren Befestigung
des Tragelements 13 am Längsträger 3 gezeigt, die hier mittels an sich bekannter prismatischer Führungen 35
erfolgt.
In Fig. 2c ist ein' weiteres Ausführungsbeispiel der Stelleinrichtung
21 nach Fig. 2b dargestellt. In dieser Anordnung wird die Wärmezufuhr mittels eines Fluids bewerkstelligt.
Zu diesem Zweck ist die Schutzhülle 33 mit einer Fluidzufuhrleitung 36 und einer Fluidabführleitung 37 verbunden, welche
in einen Fluidbehälter 38 ausmünden. In die Fluidzufuhrleitung 36 ist eine Pumpe 39 eingesetzt, mit welcher das Fluid
vom Behälter 38 in die durch die Schutzhülle um den Metallstab 31 gebildete Kammer 40 unter Druck zugeführt werden kann.
Das Fluid wird im Behälter 38 mittels einer Heizvorrichtung 41 (z.B. einer elektrischen Widerstandsheizvorrichtung) bis auf
eine bestimmte, durch die Steuereinrichtungen 22 (Fig. 1) festgelegte Temperatur so aufgeheizt, daß sich der Stab 31
entsprechend der vorzunehmenden Korrektur =^— des Abstands
der Achsen 8 und 14 mehr oder weniger ausdehnen kann.
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Die in Fig. 2c gezeigten Steuereinrichtungen sind dort
besonders geeignet, wo eine Mehrzahl von Stelleinrichtungen (wie bezugnehmend auf die Ausführungsbeispiele der Fig. 3
und 4 dargestellt wurde) ausgehend von gemeinsamen Steuereinrichtungen gesteuert" werden sollen. Bei den Stelleinrichtungen nach Fig. 2c kann sowohl eine Flüssigkeit (Wasser,
Öl) als auch ein Gas (z.B. Luft) als Fluid verwendet werden, wobei sich ein System mit Warmluftzirkulation als besonders
geeignet erwiesen hat.
In Fig. 3 ist eine Variante der Vorrichtung gezeigt, welche sich von derjenigen der Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß
die zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten Zylinder hier eine im wesentlichen koaxiale Anordnung aufweisen, wobei
einer der Zylinder, nämlich der äußere, sich nicht über den ganzen Umfang des zweiten Zylinders erstreckt. Solche
Zylinderanordnungen dienen hauptsächlich der Bearbeitung des Faservlieses bei einer Kardierung und sind z.B. bei
der Wanderdeckelkarde zu finden. Abweichend von der in Fig. 1 gezeigten Anordnung, in der beide Zylinder 4 und 5
eine konvexe Oberfläche aufweisen, besitzt hier ein Zylinder eine konvexe Oberfläche, während der zweite
Zylinder eine konzentrischej konkave Oberfläche von annähernd
gleichem Durchmesser aufweist.
Das oben geschilderte Problem hinsichtlich des gegenseitigen Abstandes zwischen den mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten
Flächen von zwei zusammenwirkenden Zylindern liegt auch bei der Anordnung nach Fig. 3 in entsprechender Weise
vor. Der einzige Unterschied besteht darin, daß die Anpassung des Abstandes zwischen den zylindrischen Flächen beider
Zylinder in der Anordnung der Fig. 3 nicht mehr, wie in der beschriebenen Anordnung der Fig. 1, durch Anpassung des Abstands
zwischen den Drehachsen der zwei Zylinder, sondern
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beispielsweise durch Anpassung des Durchmessers mindestens eines Zylinders vorgenommen wird, wie aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung der Ausführung gemäß Fig. 3, klar hervorgeht.
Ein Maschinengestell 42 besteht aus zwei' Längsträgern 43
(von denen nur einer gezeigt ist), vier Abstützungen 44 (nur zwei gezeigt) und (nicht gezeigte) Querverbindungen. Auf
jedem Längsträger 43 ist ein Tragelement 45 angebracht. Diese Tragelemente 45 dienen als Lagerung für die Achse 46
eines drehbar gelagerten Zylinders 47, welcher hier als Tambour einer nicht detaillierter dargestellten Karde gedacht
ist. Der Zylinder 47 wird durch nicht dargestellte Vorrichtungen um seine Achse 46 in Rotation versetzt (Pfeil g).
Auf seiner Oberfläche trägt der Zylinder 47 eine Spitzengarnitur 48.
Das Tragelement 45 trägt in seinem oberen Teil ein mit ihm über einen Zwischenkörper 49 fest verbundenes Segment 50,
auf welchem eine Reihe von auch als Stützelemente wirkenden Stelleinrichtungen 51, 51a und 51b in radialer Anordnung sitzt.
Die Stelleinrichtungen 51, 51a und 51b weisen einen Aufbau, z.B. wie die Elemente der Fig. 2a bis 2c,auf.
Die Stütz- und Stelleinrichtungen 51a und 51b tragen je einen
in zwei radialen Führungen 52 bzw. 53 gleitenden Körper 54 bzw. 55, in welchem die Achsen 56 bzw. 57 einer Deckelkettenumlenkrolle
58 bzw. 59 drehbar gelagert sind. Durch die Längenausdehnungen der Stelleinrichtungen 51a bzw. 51b kann die radiale
Lage der Umlenkrollen 58 bzw. 59 gegenüber der Oberfläche des Zylinders 47 geändert werden. Um die zwei Rollen 58 und 59 läuft
eine sogenannte Deckelkette 60, welche aus einer Reihe von parallel zueinander angeordneten, flachen, mit einer Spitzengarnitur
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ausgerüsteten Querstäben 62 besteht, welche an den beiden Enden miteinander zu einer Kette verbunden sind.
Die Deckelkette 60 wird in der Zone zwischen den zwei Umlenkrollen
58 und 59 über die Zylinderoberfläche an jeder Seite mittels eines Führungsbogens 63 so geführt, daß zwischen
den Spitzen der Garnitur des Zylinders 47 und denjenigen der Deckel ein bestimmter Abstand genau eingehalten wird.
Die Führungsbogen 63 werden zu diesem Zweck durch drei Stelleinrichtungen 51 getragen. Eine der Umlenkrollen
58 bzw. 59 wird durch nicht gezeigte Vorrichtungen in Rotation versetzt, so daß sich die ganze Deckelkette
langsam bewegt, wobei der der Oberfläche des Zylinders 47 gegenüberstehende Trum der Kette so durch die Führungsbogen
63 geführt wird, daß er eine kreisförmige Bewegung um das Zentrum der Achse 46 ausführt. Die Stelleinrichtungen 51a
und 51b für die Positionierung der zwei Umlenkrollen 58 und
59 und die Stelleinrichtungen 51 für die Abstützung und Positionierung
der Führungsbogen 63 sind mittels Leitungen
64 bis 64 mit Steuereinrichtungen 65 verbunden, welche gemeinsam alle Stelleinrichtungen 51, 51a und 51b steuern.
Die Steuereinrichtungen 65 sind mit einem die Temperatur t der Oberfläche des Zylinders 47 messenden Temperaturfühler
66 über die Leitung 67 verbunden und sind gemäß dem direkten Zusammenhang zwischen den Dimensionen des Zylinders 47,
z.B. seinem Durchmesser, und der Temperatur seiner Oberfläche vorprogrammiert.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. 3 ist ähnlich wie die der vorher beschriebenen Vorrichtung der Fig. 1.
Wenn, z.B. infolge einer Temperaturerhöhung, der Durchmesser,
des Zylinders 47 größer wird, wird diese Änderung durch den Temperaturfühler 66 indirekt als Funktion der Temperatur t
der Zylinderoberfläche ermittelt. Das über die Leitung 67
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-ίο -
an die Steuereinrichtung 65 übermittelte Signal wird dort unter Ausnutzung der vorprogrammierten Beziehungen in ein
der Durchmesservergrößerung Δ D entsprechendes Signal umgewandelt,
über die Leitungen 64 bis 64 werden die Stelleinrichtungen 51, 51a und 51b aktiviert, eine entsprechende
Korrektur um vorzunehmen, wobei die Stelleinrichtungen 51a und 51b die zwei Rollen 58 und 59 um diesenKorrekturabstand
von der Oberfläche des Zylinders 47 weg entfernen, während die Stelleinrichtungen 51 den gleichen Effekt für den mit
der Zylinderoberfläche zusammenwirkenden Trum der Deckelkette 60 durch eine Deformation der Führungsbogen 63 im
Sinne einer Vergrößerung ihrer Radien um ^- erzeugen. Somit
bleiben die Arbeitsverhältnisse zwischen den zwei zylindrischen Flächen des Zylinders 47 und der Deckelkette
60 unverändert.
Es sei des weiteren vermerkt, daß die Art, auf die die Fasern bzw. das Faservlies auf der Oberfläche z.B. des Zylinders
ankommen, im Rahmen der Erfindung belanglos ist; lediglich als Beispiel für eine solche Zuführung wurde in Fig. 3 wieder
die Lieferwalze 10 mit Speiseplatte 11 der Vorrichtung der
Fig. 1 eingezeichnet.
Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht einer sogenannten Walzenkarde, in welcher das erfindungsgemäße Verfahren
und die Vorrichtung zu seiner Durchführung entsprechend auf dieselbe Weise bei verschiedenen Paaren von Walzen oder Zylindern
angewendet wird.
Die Karde weist ein Grundgestell 68 auf, auf welchem auf Tragelementen 69 (nur eines gezeigt) ein Briseur 70, auf
Tragelementen 71 ein Tambour 72 und auf Tragelementen 73 ein Abnehmer 74 drehbar gelagert sind. Die Tragelemente 71
des Tambours 72 sind fix mit dem Grundgestell 68 verschraubt,
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-3.1-
während die Tragelemente 69 und 73 im Grundgestell 68 gleitbar geführt und nicht fixiert werden. Zwischen den
fixen Tragelementen 71 und den beweglichen Tragelementen 69 und 73 auf jeder Seite der Maschine sind Stelleinrichtungen
75 und 76 auf die hinsichtlich Fig. 1 beschriebene Weise eingesetzt. Auf den Tragelementen 71, ähnlich
wie in der Vorrichtung der Fig. 3, sind vier radial angeordnete Stelleinrichtungen 77 bis 80 vorgesehen, welche
die Arbeitswalzen 81 bis 84 stützen und positionieren. Die Walzen sind in je einem fixen Bogen 85 auf jeder Seite
der Karde in radial angeordneten Führungsschlitzen 86 geführt.
Die Faserzufuhr erfolgt bei dieser Karde auf an sich bekannte Weise mittels eines Speiseschachts 87, welcher eine Lieferwalze
88 mit einer Speiseplatte 89 speist.
Das Fasermaterial wird als Faservlies vom Briseur 70 an der Klemmstelle zwischen der Lieferwalze 88 und der Speiseplatte
89. abgenommen, dem Tambour 72 übergeben, zwischen dem Tambour 72 und den Walzen 81 bis 84 kardiert und am anderen
Ende der Karde dem Abnehmer 74 übergeben. Dank der hier beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Arbeitsverhältnisse an den Bearbeitungs- bzw. Ubergabestellen
zwischen den verschiedenen erwähnten Zylinderpaaren ständig durch Anpassung der entsprechenden Abstände zwischen
den Zylinderpaaren mittels der Stelleinrichtungen 75 bis auf ihrem optimalen Wert gehalten werden.
es
In der Vorrichtung der Fig. 4 ist/des weiteren vorgesehen, daß sowohl der Einfluß der Drehzahl der Zylinder als auch
der Einfluß der Erwärmung berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck sind ein Drehzahlmesser 90, welcher die Drehzahl
der Achse 91 des Tambours 72, und ein Temperaturfühler 92,
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-H-
-TK-
welcher die Temperatur der Oberfläche des Zylinders 7 2 erfaßt,
vorgesehen. Diese Elemente sind mit entsprechenden Leitungen 93, 94 mit der Steuereinrichtung 95 für sämtliche Stelleinrichtungen
75 bis 80 verbunden, wobei die Steuereinrichtung sowohl hinsichtlich des direkten Zusammenhangs zwischen dem
Durchmesser des Tambours 72 und seiner Drehzahl als auch desjenigen zwischen dem Durchmesser und der Temperatur der Tamboiirmantelflache
vorprogrammiert sind. Beiden Einflüssen wird so von der Steuereinrichtung 95 .Rechnung getragen.
Die in Fig. 4. für den Tambour 7 2 gezeigte Anordnung kann entsprechend für andere Zylinder der Karde angewendet
werden, so könnte z.B. auch vorgesehen werden, daß die Abnahmewalzen 96, 97 gegenüber dem Abnehmer 74 verschiebbar
und mittels entsprechender Stelleinrichtungen einstellbar angeordnet, sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu
seiner Durchführung gestatten in neuartiger und überraschend vorteilhafter Weise, die für die Güte z.B. der Kardierarbeit
entscheidenden Arbeitsverhältnisse zwischen zwni entsprechenden, ein Faservlies verarbeitenden oder sich gegenseitig
übertragenden Zylindern während des ganzen Produktionsprozesses zu optimalisieren. Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen
sind einfach und betriebssicher, wobei sich besonders die Anwendung von Metallstäben, deren thermische Ausdehnung
benutzt wird, als Stelleinrichtungen besonders dank des Fehlens jeglicher mechanischer beweglicher Teile als vorteilhaft
erwiesen hat. Des weiteren ist der Anbau solcher Vorrichtungen an vorhandenen Maschinen meistens ohne übermäßigen
Aufwand möglich.
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Claims (34)
1. Verfahren zur Steuerung der Arbeitsverhältnisse zwischen
zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten, auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies bearbeitenden und
sich gegenseitig übertragenden, rotierenden Zylindern, die mit kleinem gegenseitigen Abstand zwischen den zylindrischen
Flächen an den vliesbearbeitungs- oder Übertragungsstellen einer Verarbeitungsmaschine der Stapelfaserspinnerei
zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit den Dimensionen wenigstens
eines der beiden Zylinder in einem direkten Zusammenhang stehende Größe kontinuierlich oder zyklisch erfaßt
und der Abstand in Abhängigkeit von der erfaßten Größe auf einem vorbestimmten Wert gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Wert konstant ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den zylindrischen
Flächen durch Anpassung des Abstands zwischen den Drehachsen der Zylinder auf dem vorbestimmten Wert gehalten
wird.
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4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den zylindrischen
Flächen durch Anpassung der Dimensionen wenigstens eines Zylinders auf einem vorbestimmten Wert gehalten
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe von der durch die
Rotation des Zylinders entstehenden Fliehkraft beeinflußt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe von der thermisch
bewirkten Dimensionsänderung des Zylinders beeinflußt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe sowohl von der
Fliehkraft als auch der thermisch bewirkten Dimensionsänderung des Zylinders beeinflußt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne
t, daß die erfaßte Größe der Abstand zwischen den zylindrischen Flächen der beiden Zylinder
an der Vliesbearbeitungs- oder Übertragungsstelle ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe der Durchmesser
des Zylinders ist.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe die Temperatur
des Zylinders ist.
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11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte Größe die Drehzahl
des Zylinders ist.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ
ei chne t, daß der vor.be stimmte Wert des Abstandes zwischen 0,05 und 0,3 mm liegt.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der direkte Zusammenhang in der
Beziehung des Zylinderdurchmessers in Abhängigkeit von der Zylinderdrehzahl besteht.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der direkte Zusammenhang in der
Beziehung des Zylinderdurchmessers in Abhängigkeit der Oberflächentemperatur des Zylinders besteht.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der direkte Zusammenhang sowohl
die Beziehung des Zylinderdurchmessers in Abhängigkeit von der Zylinderdrehzahl als auch die Beziehung
des Zylinderdurchmessers in Abhängigkeit von der Oberflächentemperatur
des Zylinders berücksichtigt.
16. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
mit zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten und auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies sich gegenseitig
übertragenden, rotierenden, mit kleinem gegenseitigen Abstand arbeitenden Zylindern einer Verarbeitungsmaschine
der Stapelfaserspinnerei, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßorgan (25, 90, 92)
für die kontinuierliche oder zyklische Erfassung einer mit den Dimensionen mindestens eines der beiden Zylinder
(4, 5; 70, 72; 72, 81; 72, 82; 72, 83; 72, 84; 72, 74)
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in einem direkten Zusammenhang stehenden Größe vorgesehen
ist, daß die Tragelemente (13, 69, 73, 86) mindestens eines Zylinders (5, 70, 74, 81, 82, 83, 84) in
einer im wesentlichen parallel zur die Achsen beider Zylinder enthaltenden Ebene liegenden Ebene parallel
zueinander verschiebbar angeordnet sind und daß Stelleinrichtungen (21, 75, 76, 77, 78, 79, 80) für die verschiebbaren
Tragelemente (13, 69, 73, 86) des Zylinders (5, 70, 74, 81, 82, 83, 84) und Steuereinrichtungen
(22, 95) vorgesehen sind, welche die Stelleinrichtungen (21, 75, 76, 77, 78, 79, 80) in Abhängigkeit von der
erfaßten Größe steuern.
17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 mit zwei mit einer Spitzengarnitur ausgerüsteten, auf ihrer zylindrischen Fläche ein Faservlies
bearbeitenden, rotierenden, mit kleinem gegenseitigen Abstand arbeitenden Zylindern einer Verarbeitungsmaschine
der Stapelfaserspinnerei, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zylinder (47, 63) im wesentlichen
koaxial angeordnet sind, daß ein Meßorgan (66) für die kontinuierliche oder zyklische Erfassung
einer mit den Dimensionen eines der beiden Zylinder in einem direkten Zusammenhang stehenden Größe vorgesehen
ist und daß Stelleinrichtungen (51, 51a, 51b) vorgesehen sind, mit welchen der Durchmesser mindestens eines Zylinders
geändert werden kann und die durch Steuereinrichtungen (65) in Abhängigkeit der erfaßten Größe gesteuert
werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsmaschine
eine Karde ist.
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19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei rotierenden Zylinder der
Tambour (72) und der Abnehmer (74) sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei rotierenden Zylinder
der Tambour (72) und der Briseur (70) sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei rotierenden Zylinder
der Tambour (72) und mindestens eine rotierende Arbeitswalze (81, 82, 83, 84) einer Walzenkarde sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die zwei rotierenden Zylinder der Tambour (72) und der innere Bogen (63) der Deckelkette
(60) einer Wanderdeckelkarde sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßorgan (25, 66, 90,
92) als Taster für den Durchmesser des Zylinders ausgebildet ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßorgan als Temperaturfühler
(66) für die Temperatur der Zylinderoberfläche ausgebildet ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßorgan als Drehzahlmesser
(25, 90) für die Drehzahl der Zylinder ausgebildet ist.
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- JcS -
26. Vorrichtung nach den Ansprüchen 23, 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß das
Meßorgan (25, 66, 90, 92) berührungsfrei arbeitet.
27. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (22,
65, 95) für ihre Steuerfunktion auf den direkten Zusammenhang zwischen den Dimensionen des Zylinders und der
erfaßten Größe vorprogrammiert sind.
28. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtungen aus
einer den Abstand verändernden mechanischen Verbindung bestehen.
29. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtungen aus
einer angetriebenen Gewindespindel (29) bestehen.
30. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtungen aus
einem thermisch dehnbaren Metallstab (31) bestehen.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstab (31) von einer Schutzhülle
(33) umgeben ist, in welcher ein durch eine Wärmezufuhrvorrichtung (36 bis 41) aufheizbares Fluid enthalten
ist, dessen Temperatur durch die Steuereinrichtungen gesteuert wird.
32. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezufuhrvorrichtung ein den
Metallstab (31) direkt heizender elektrischer Widerstand (32) ist.
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33. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezufuhrvorrichtung (36 bis
41) ein System mit Warmluftzirkulation ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß gemeinsame Steuereinrichtungen
(95) eine Mehrzahl von Stelleinrichtungen (75, 76, 77, 78, 79, 80) steuern.
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