DE2948982C2 - Perückenmodell - Google Patents

Perückenmodell

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DE2948982C2
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Germany
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trans
film
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DE2948982A
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Hiroshi Ibaraki Harima
Goro Ichikawa Chiba Kasai
Sanjuro Takechi
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Kuraray Co Ltd
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Kuraray Co Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs
    • A41G3/0041Bases for wigs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S264/00Plastic and nonmetallic article shaping or treating: processes
    • Y10S264/30Use of anatomy in making a mold or using said mold

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

35
~ Bisher wurden Perücken in der Weise hergestellt, daß vier oder mehrere Stücke einer transparenten Folie an" den Kopf des Kunden angelegt und Unebenheiten des Kopfes sowie die Haardichteverteilung aufgezeichnet
^wurden. Dann wurde ein Klebeband oder dergleichen an den Folienstücken zur Erzeugung eines Modells uss.
^oberen Kopfteils angeklebt, worauf ein Tuchband oder dergleichen auf mehrere Stücke eines Netzes oder einer gewebten Ware entsprechend den Aufzeichnungen auf den Folienstücken aufgelegt wurden, worauf das Gebilde vernäht wurde (vgl. beispielsweise die DE-OS 16 10 861 und die US-PS 30 77 891).
Diese Methode erfordert jedoch einen hohen ArbeKs- und Zeitaufwand. Bei der Entfernung des ModeHs vom Kopf des Kunden sowie bei der Weiterverarbeitung iäßt sich eine Verformung nicht vermeiden, so daß es schwierig ist. gut angepaßte Perücken herzustellen.
Demgemäß äst es zur Herstellung von Penjckenmodelien wesentlich, eine FoHe zur Verfügung zu haben, die folgenden Kriterien genügt:
1) Das Material muß in ausreichendem Maße weich sein, so daß es bei relativ niedrigen Temperaturen (HeDL und zwar bei den Temperaturen, die der
"rneiiscliiiche.Körper ertragen kann. Es muß auf den menschlichen Körper ocl; dgf/Vuiibrlngb'ar sein und -sich zu Teilen des menschlichen Körpers verformen lassen. Nach'tier Aufbringung und Verformung muß .es sich durch Wärme hurten lassen, wobei keine Beeinträchtigung oder Verschmutzung der zu kopierenden Gegenstände, wie Teile des menschlichen
,!Körpers, auftreten darf
2) Die Zeil, die fur einen Übergang von dem erweich-" ,ten Zustand zu einem verfestigten Zustand, d. h. die Bearbeitungszeit, muß sich leicht steuern lassen.
3) Nach der Aufbringung muß das Material ein ausreichendes elastisches Wiederholuagsvermögeo, Härte und Festigkeit besitzen, damit es /möglich ist, es leicht ohne Deformation zu entfernen, wobei darüber hinaus das erhaltene Modelt ebenfalls elastische Wiederholungseigenschaften, Härte und Festigkeit besitzen muß, damit keine Deformation erfolgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Perükkenmodell zu schaffen, das den vorstehend genannten Kriterien genügt.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß aem Patentanspruch 1 gelöst.
Die Erfindung -beruht demgemäß auf der Erkenntnis, daß durch Verwendung einer Folie aus einer thermoplastischen Masse aus trans-1,4-PoIyisopren mit einem Jrans-i,4-GehaIt von nicht weniger als 90% und einer In'.iinsikviskosität, gemessen in Toluol bei 30° C, von 1,2 bis 3,0 ein Perückenmodell hergestellt werden kann, das jden vorstehend angegebenen Kriterien genügt, wobei es £sich erfindungsgemäß insbesondere um eine Folie hanrdelt, die aus einer thermoplastischen Masse hergestellt worden ist und eine Dicke von 0,5 bis 4 mm besitzt. Eine -derartige Folie ist am meisten zur Herstellung eines" Perückenmodells vor der Herstellung einer Bedeckung des Kopfobertells geeignet, da die Folie den vorstehenden Anforderungen genügt, eine ausreichende Transparenz besitzt, so daß sie sn den Kopf zur Ermittlung der HaardicfUeverteilung vor der Verfestigung gehalten werden kann, da die Folie nach Beendigung des Kopiervor- !»anges in einen undurchsichtigen Körper übergeht, so daß die aufgezeichnete Haardichteverteilung deutlich beim Einsetzen von Haaren in die Perücke zu sehen ist, wobei sie außerdem keine Deformation erleidet und eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit besitzt. :~ In »Hochmolekularberichi«, 1967, 1970, in der FR-PS 15 60 772 sowie J. & EC Product Research and Developiment«, 1966, Seiten 134 bis 138, werden Folienmaterialien aus thermoplastischen Massen beschrieben, die zumindestens 90% aus trans- 1,4-Polyisopren bestehen. In diesen Literaturstellen findet man jedoch nirgends einen Hinweis auf den Einsatz dieser Massen als Folien zur Herstellung von Perückmodellen.
Die thermoplastische Masse, die zur Durchführung der Erfindung eingesetzt *ird, besteht hauptsächlich aus trans-1,4-Polyisopren mit einem trans-I,4-Gehalt von nicht weniger als 90% und einer Ir^rinsikvlskosität, gemessen in Toluol bei 30° C. von 1,2 bis 3,0. Läßt man ein derartiges trans-1,4-Polyisopren in einer Atmosphäre mit einer Tempeidtur von nicht weniger als 70° C stehen, dann schmilzt sie und nimmt einen fluiden Zustand an. Läßt man sie bei Zimmertemperatur stehen, dann erfolgt innerhalb einer Zeitspanne von einigen Kimmen bis einigen Stunden eine Verfestigung (Härtung) und Kristallisation, wobei die Folie so hart wird, daß die Endkristallinität 20 bis 60 Gew.-% beträgt. Dieses trans-l,4-Polyisopren besitzt eJne.Giasübergangsternperatur yon ungefähr >-68°C und eine,ijtautschukelastiziläl .bei Zimmertemperatur. Liegt,der trans-1,4-Gehalt ,weit unterhalb 90 Gew."-56, dann kristallisiert das trans-1,4-Polyisopren kaum, wobei die Kristallisationsgeschwindigkeit (Ver- . festlgungsgeschwindigkeit) so gering ist, daß'das Endpro- ] dukt eine verminderte Härte hat, wobei die Härte derar-Ug Ist, daß die Folie eine Shore-Härte von nicht weniger ; als 85 aufweist, die Im Falle einer Folie zur Herstellung
eines Perückenrnodells zur Herstellung einer Perücke erforderlich ist.
Daher läßt sich die Folie kaum für praktische Zwecke einsetzen- Ist das Molekulargewicht des trans-I,4-Polyisoprens za niedrig, dann verändert es leicht seine Form während des Schmelzens und Verformens, ist es andererseits zu hoch, dann nimmt die Fluidität ab, so daß es schwierig wird, die Form des Kopfes zu kopieren. Daher sollte die Intrinsikviskosität, gemessen in Toluol bei 300C, zwischen 1,2 und 3,0 liegen.
Ein derartiges trans-1 „4-PoIyisopren kann aus einem synthetischen trans-I^-Polyisopren. das durch Polymerisation von monomerem Isopren unter Verwendung eines Ziegler-Katalysators hergestellt worden ist, oder aus einem natürlichen trans-Poly isopren, wie Balata oder Guttapercha, bestehen. Synthetisches trans-1,4-PoIy iso- - pren wird am meisten bevorzugt, da es keine Verunreinigungen enthält und immer eine gleichmäßige Qualität gjaufweist. Diese trans-I.4-PoIyisoprene können entweder ^allein oder in Kombination aus zwei oder mehreren die-3ser Materialien verwertet werden.
rt: Wenn auch erfindungsgemäß hauptsächlich eine Folie ^aus einer thermoplastischen Masse verwendet wird, die ersieh überwiegend aus trans-1,4-Poiyisopren zusammentEsetzt, so ist es dennoch auch möglich, ein Äthylen/ ^Vinylacetat-Copolymeres, andere Kunststoffe, Naturkautschuk, synthetischen Polyisoprenkautsc'iuk, Polybuta-"dienkautschuk, ein Styrol/Butadien-Copolymeres, andere —feste oder flüssige Kautschuke, V erfahrensöl ;.·'· zuzuge- =j>en, um die Gebrauchsdauer zu steuern (oder zu veriängern), d. h. die Zeil, die erforderlich ist, bis die Masse durch Erhitzen schmilzt und nach der Einwirkung einer ^Temperatur, die zwischen Körp^rtempc itur unü Zim- =Einertemperatur schwankt, verfestig' wirr1. Die zugesetzte -Menge beträgt nicht mehr als 100 Gew. Teile pro 100 ^Gew.-Teiie des trar.s-M-PoIyisoprens. Zur weiteren ^Erhöhung der Härtung nach dem Abkühlen und zur Steigerung der Verfestigung kann man nicht mehr als 100 -Gew.-Teiie anorganische Füllstoffe zugeben, wie Zink- ~oxid. Titanoxid, Calciumcarbonat, Ton sowie hydratisier-]jes Siliciumdioxid. In einigen Fällen, in denen Transparenz erforderlich ist, ist es nicht empfehlenswert, einen ^clerartigzn anorganischen Füllstoff zuzugeben. Ferner kann man gefahrlos Additive zusetzen, die in herkömmlicher Weise in der Kautsi hukindustrie zur Verbesserung der Stabilität von Massen eingesetzt werden, wie Antioxidationsmittel. Farbstoffe etc. können ebenfalls zugegeben werden.
Die erfindungsgemäß verwendete Folie wird in einer Dicke von 0,5 his -ί mm an die Verbraucher abgegeben. Die Verbraucher nehmen eine gewünschte Menge eines derartigen geformten Male;!als, erweichen das Material du.ch Behandeln in Wasser oder einem Luftbad, durch Btblasen mit Luft oder durch Erhitzen auf einer erhitzten Platte auf Temperaturen von 70° C oder darüber, worauf sie das Material so lange stehenlassen, bis es eine Temperatur erreicht hat, bei welcher es auf den Kopf aufbringbar ist. Dann wird das Material an den Kopf gehal-• ten und dessen Form kopiert. Liegt die Foliendicke ober-■ halb-4 mm, dann wird die Folie nach der Aufbringung . und Verfestigung zu hartj so daß der Kopf erheblichen "Druckbeans'pruchungen ;'; ausgesetzt. wird, wobei "es schwierig ist oder sogar unmöglich ist, die Folie ohne weiteres zu entfernen. Ist andererseits die Dicke zu gering, dann Is*. die erhaltene Härte unzureichend, wodurch verschiedene Probleme auftreten» ilegt die Dicke oberhalb 4 mir, dann kann die Transparenz manchmal zur Registrierung der Haardichteverteilung verlorengehen, so daß Problerre auftreten können, wenn der Zustand der Haardichteverteilung auf der Folie registriert werden soll, während diese mit dem Auge betrachtet wird.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, die jedoch keine Beschränkung darstellen sollen.
Beispiel ί
Trans-1,4-Polyisopren wird mit einem Athylen/Vinyl-
acetat-CopoIymeren oder bydratisiertem Siliciumdioxid in den in der Tabelle I angegebenen Mengenverhältnis-
r» sen in einer Walzenmühle vermischt. Eine Foil; mit einer Dicke von ungefähr 2 mm wird mit einer htrßen Presse bei 100° C erzielt. Heiße Luft wird gegen die Folie mittels eines Lufttrockners geblasen, um die Folie zu
zz erweichen. Diese wird dann an den menschlichen Kopf 2iF7gehalten und seinen Konturen angepaßt und nach der --Verfestigung wieder entfernt. Auf diese Weise wird ein
■'—^Modell für die Herstellung einer Perücke hergestellt. Die -Folie läßt sich in ausgezeichneter Weise auf den Kopf Raufbringen und wieder sehr leicht von diesem entfernen.
Die Gebrauchsdauer ist zufriedenstellend. Das auf diese Weise hergestellte Modell gibt exakt die Form des Kopfes wieder. Wird die Folie auf den Kopf aufgebracht, dann kann man die Haardichteverteilung deutlich durch
: die Folie erkennen. Diese Verteilung läßt sich leicht auf tier Folie registrieren. Die Gebrauchsdauer der Folie ~sowie die Härte des Modells gehen aus der Tabelle II her-"_'.:vor. Wie aus dieser Tabelle ersichtlich ist. liegt der -Härtewert oberhalb 85 and reicht daher für praktische Zwecke aus. Nach Beendigung des Kopiervorgangs geht die Folie in eine undurchsichtige Folie über, so daß die registrierte Haardichteverteilung deutlich sichtbar ist.
Damit ist die Folie in ausgezeichneter Weise bei dem Einsetzen von Haaren in eine Perücke geeignet.
Tabelle I
Probe Nr
LH
Synthetisches
trans-l,4-PolyisGpren')
Äthylen/Vinylacetat-
>0 Copolymeres
Hydratisiertes Siliciumdioxid 0 0 0 50
100 100 100 100 0 15 30 0
') Der trans-1,4-GehaIt beträgt 99 Gew.-%und die Intrinsikviskosität. gemessen in Toluol bei 30° C, 2,97.
Tabelle II
Probe Nr.
12 3 4
Gebrauchsdauer (Minuten)
>Härte (Shore A)2)
2) Gemäß JIS K 6301
6 8 10 6
95 92 89 99

Claims (4)

'■-' s '■ ' "-**· Patentansprüche: i- .
1. Perücicenmodell, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Folie aus einer thermoplastischen Masse aus trans-1.4-Poiyisopren mit einem trans-f ,4-Gehalt von nicht weniger als 90^> und einer Intrinsikviskosität, gemessen in Toluol bei 30° C, von Γ.2 bis 3,0.
2. Modell nach Anspruch I, dadurch gekenrtzeichnet, daß die verwendete thermoplastische Masse wenigstens ein Polymeres, ausgewählt aus der Gruppe, die aus einem Äthylen/Vinylacetat-Copolymeren, Naturkautschuk, synthetischen Polyisoprenkautschuk, Polybutadienkautschuk oder einem Styrol/Butadien-Copolymeren besteht, enthält, wobei die Menge des Polymeren nicht- mehr als IOft Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile des trans-1.4-Polyisoprens beträgt. , ~ ::
3. Modelt nach :Anspruch 1, da'durch gekennzeichnet, daß die verwendete thermoplastische Masse _r~ wenigstens einen anorganischen Füllstoff, ausgewählt aus dor Gruppe,-die auS'Zänk'oxid» Titanoxid, Ton sowie hydratisiertem Silicfumdioxitf besteht, enthält, ~~- wobei die Menge des anor|anischen Füllstoffs nicht mehr als 100 Gew.-Teile pro 100-Gew.-Teile des trans-1,4-Polyisoprens beträgt. .(..... ~
4. Modell nach einem der Ansprüche I- bis 3, dadurch gekennzeichnet,, .daß, die yenwendete Folie eine Dicke von 0,5 bis 4 mm besitzt.
DE2948982A 1978-12-29 1979-12-05 Perückenmodell Expired DE2948982C2 (de)

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