DE2951027C2 - Wandelement für eine Lärmschutzwand - Google Patents

Wandelement für eine Lärmschutzwand

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DE2951027C2
DE2951027C2 DE19792951027 DE2951027A DE2951027C2 DE 2951027 C2 DE2951027 C2 DE 2951027C2 DE 19792951027 DE19792951027 DE 19792951027 DE 2951027 A DE2951027 A DE 2951027A DE 2951027 C2 DE2951027 C2 DE 2951027C2
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Albert 4270 Dorsten Stewing
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/0005Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
    • E01F8/0029Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement with porous surfaces, e.g. concrete with porous fillers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Wandelement für eine Lärmschutzwand, aus im wesentlichen einer Tragplatte und einer haufwerksporigen Absorptionsschicht aus Zuschlagstoffen und Bindemittel als schallabsorbierende Vorsatzschicht für die Tragplatte.
Um insbesondere Straßenlärm in erträglichen Grenzen zu halten, werden mehr und mehr Lärmschutzwände an verkehrsreichen Straßen in Wohngebieten gebaut Für derartige Lärmschutzwände hat der Bundesminister für Verkehr »Vorläufige Richtlinien für Lärmschutzwände an Straßen« (RLSW)-Ausgabe Dezember 1974 - erlassen, aus denen sich der Kennwert der Schallabsorption für Straßenverkehrsgeräusche ermitteln läßt Dieser Kennwert wiederum macht eine Aussage darüber, ob es sich um eine teilabsorbierende oder vollabsorbierende Lärmschutzwand handelt
Bei einem bekannten Wandelement der eingangs genannten Art (DE-AS 23 26 757) besteht die Absorptionsschicht aus offenporigem Leichtbeton, die auf der schallabgewandten Seite mit einer die Tragplatte bildenden, porenverschließenden Abdeckschicht versehen ist. Als Zuschlagstoff für den Leichtbeton finden Bimsgranulat oder Lavatuffgranulat Verwendung, wobei das Granulat gleiche Korngröße aufweist Derart aufgebaute Wandelemente sind lediglich teilabsorbierend im Sinne der genannten Richtlinien für Lärmschutzwände.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wandelement der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen haufwerksporige Absorptionsschicht sich durch Vollabsorption auszeichnet
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Absorptionsschicht zumindest als Doppelschicht mit schichtweise unterschiedlicher Körnung der Zuschlagstoffe ausgebildet ist, wobei die Zuschlagstoffkörnung für die der Schallquelle zugeordnete Frontschicht größer als für die dahinterliegende Rückschicht gewählt ist
Die Erfindung geht von der überraschenden Erkenntnis aus, daß dann Vollabsorption erreicht wird, wenn die Absorptionsschicht aus zwei Schichten aufgebaut wird, die unter Verwendung von unterschiedlichen Zuschlagstoffkörnungen hergestellt werden, wobei die Korngröße in jeder einzelnen Schicht zwar gleich groß ist jedoch in der Frontschicht größer als in der dahinterliegenden Rückschicht ist Vermutlich trägt die unterschiedliche Dichte der Absorptionsschicht in Schalleinfallricbtung zur Vollabsorption bei.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Frontschicht und die Rückschicht der Absorptionsschicht jeweils eine Dicke von 5 bis 10 cm, vorzugsweise 7,5 cm, aufweisen, die Absorptionsschicht also 15 cm dick ist Durch die Haufwerksporigkeit gehen Frontschicht und Rückschicht miteinander eine homogene Verbindung ein. Das erlaubt diese gleichsam doppelte Absorptionsschicht unbewehrt herzustellen. Weiter lehrt die Erfindung in diesem Zusammenhang, daß die Zuschlagstoffkörnung der Frontschicht eine Korngröße von 0,8 bis 1,2 mm, vorzugsweise 1,0 mm, und der Rückschicht eine Korngröße von 03 bis 0,7 mm, vorzugsweise 04 mm, aufweist Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist also die Zuschlagstoffkörnung für die der Schallquelle zugewandte Frontschicht doppelt so groß wie für die dahinterliegende Rückschicht
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Zuschlagstoffe aus gebranntem und gebrochenem Blähton oder Flugasche, vorzugsweise Sinterasche, bestehen. Das Bindemittel kann Zementleim, also Zement und Wasser, sein oder auf Kunstharzbasis oder Bitumenbasis aufgebaut sein. Weiter lehrt die Erfindung, daß die Tragplatte und die doppelte Absorptionsschicht eine Baueinheit aus frisch auf frisch betonierten Schichten bilden und die
so Absorptionsschicht bewehmngsfrei ist Tatsächlich ist die doppelte Absorptionsschicht durch die Verwendung des leichten Zuschlagstoffes selbst so leicht, daß sie die erforderliche Haftung erhält und durch die Verbindung der frisch auf frisch betonierten Schichten einschließlich der als Tragplatte dienenden Schwerbetonschicht einen solchen Zusammenhalt bekommt, daß sie ohne Bewehrung zur Übertragung der infolge ihres Eigengewichts auftretenden Vertikalkräfte in der Lage ist. Der Verzicht auf eine Bewehrung in der Absorptionsschicht hat den Vorteil der absoluten Korrosionsbeständigkeit. Ferner ist durch die Offenporigkeit zugleich eine absolute Frostbeständigkeit gegeben. Das gefrierende Wasser kann sich infolge der Offenporigkeit nach allen Seiten hin ausdehnen und bleibt somit ohne Sprengwir-
*5 kung. Außerdem läuft anfallendes Wasser durch die Offenporigkeit schnell ab.
Im übrigen kann zur Erzielung einer noch größeren Schallabsorption zusätzlich die Vorderseite der Absorp-
tionsschicht strukturiert werden, so daß eine größere Oberfläche entsteht
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß ein Wandelement für eine Lärmschutzwand verwirklicht wird, welches sich durch Vollabsorption auszeichnet, die häufig zwingende Bedingung bei Ausschreibungen von Lärmschutzwänden an Straßen ist Darüber hinaus zeichnet sich das vollabsorbierende Wandelement nach der Erfindung durch einfache und rationelle Fertigung aus.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Wandelement für eine Lärmschutzwand in Frontansicht und
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 im Horizontalschnitt
In den Figuren ist ein Wandelement für eine Lärmschutzwand dargestellt, welches in jeinem wesentlichen Aufbau aus einer Tragplatte I und einer haufwerksporigen Absorptionsschicht 2 aus Zuschlagstoffen und Bindemittel ills schallabsorbierende Vorsatzschicht für die Tragplatte 1 besteht Die Tragplatte 1 ist als tragende Stahlbetonplatte aus Schwerbeton ausgebildet und weist einen die Absorptionsschicht 2 umgebenden Betonkranz 3 auf. Die Absorptionsschicht 2 ist als zumindest Doppelschicht schichtweise unterschiedlicher Körnung der Zuschlagstoffe 4 ausgebildet, wobei die Zuschlagstoffkörnung für die der Schallquelle zugeordnete Frontschicht größer als für die dahinterliegende Rückschicht gewählt ist Die Zuschlagstoffe 4 bestehen aus gebranntem und gebrochenem Blähton oder Flugasche, vorzugsweise Sinterasche. Das Bindemittel S besteht aus Zementleim (Zement und Wasser)
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30 oder ist auf Kunstharzbasis oder Bitumenbasis aufgebaut Frontschicht 2a und Rückschicht 2b der Absorptionsschicht 2 weisen jeweils eine Dicke von 5 bis 10 cm, vorzugsweise 7,5 cm, auf, so daß die Absorptionsschicht 2 nach der vorzugsweisen Ausführungsform 15 cm dick ist Die Zuschlagstoffkörnung der Frontschicht 2a weist eine Korngröße von 0,8 bis 1,2 mm, vorzugsweise 1,0 mm, auf. Die Zuschlagstoffkörnung der Rückschicht 2b weist eine Korngröße von 03 bis 0,7 mm, vorzugsweise 0,5 mm, auf. Nach dieser vorzugsweisen Ausführungsform ist also die Zuschlagstoffkörnung der Frontschicht 2a doppelt so groß wie die der dahinterliegenden Rückschicht 2b. Die Tragplatte 1 und die doppelte Absorptionsschicht 2 bilden eine Baueinheit aus frisch auf frisch betonierten Schichten, wobei die Absorptionsschicht 2 bewehrungsfrei ist
Im folgenden ist ein Beispiel unter Verwendung von gebranntem, geblähtem und gebrochenem Ton als Zuschlagstoff und Zementleim als Bindemittel angegeben:
Frontschicht: Ton-Zuschlag trocken Zementgehalt Wassergehalt Luftporengehalt
Körnung
Rückschicht: Ton-Zuschlag trocken Zementgehalt Wassergehalt Luftporengehalt
Körnung
503 kg/m3 220 kg/m3 70 kg/m3 30Vol.-%
596 kg/m3 230 kg/m3 80 kg/m3 25 Vol.-%
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Wandelement für eine Lärmschutzwand, aus im wesentlichen einer Tragplatte und einer haufwerksporigen Absorptionsschicht aus Zuschlagstoffen und Bindemittel als schallabsorbierende Vorsatzschicht für die Tragplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Absorptionsschicht zumindest als Doppelschicht mit schichtweise unterschiedlicher Körnung der Zuschlagstoffe ausgebildet ist, wobei die Zuschlagstoffkörnung für die der Schallquelle zugeordnete Frontschicht größer als für die dahinterliegende Rückschicht gewählt ist
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffe aus gebranntem und gebrochenem Blähton oder Flugasche, vorzugsweise Sinterasche, bestehen.
3. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel aus Zementleim besteht oder auf Kunstharzbasis oder Bitumenbasis aufgebaut ist
4. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Front- und Rückschicht der Absorptionsschicht jeweils eine Dicke von 5 bis 10 cm, vorzugsweise 7,5 cm, aufweisen.
5. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffkörnung der Frontschicht eine Korngröße von 0,8 bis 1,2 mm, vorzugsweise 1,0 mm, und der Rückschicht eine Korngröße von 0,3 bis 0,7 mm, vorzugsweise 0,5 mm, aufweist
6. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte und die doppelte Absorptionsschicht eine Baueinheit aus frisch auf frisch betonierten Schichten bilden und die Absorptionsschicht bewehmngsfrei ist
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FR2633953B1 (fr) * 1988-07-07 1992-01-17 Sogea Ecran acoustique absorbant
CN1309921C (zh) * 2005-08-23 2007-04-11 贵阳铝镁设计研究院 一种铝电解车间绝缘地坪的浇铺方法及其结构
DE202007009248U1 (de) * 2007-07-02 2007-12-20 Müller, Thomas Entsalzungsplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2326757B2 (de) * 1973-05-25 1975-08-21 Ita Ingenieurgesellschaft Fuer Technische Akustik Mbh, 6200 Wiesbaden Schallabsorbierender Lärmschutzschirm

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