DE2951055C2 - - Google Patents
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- G06F13/14—Handling requests for interconnection or transfer
- G06F13/20—Handling requests for interconnection or transfer for access to input/output bus
- G06F13/28—Handling requests for interconnection or transfer for access to input/output bus using burst mode transfer, e.g. direct memory access DMA, cycle steal
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Datenverarbeitungseinrichtung
nach dem Gattungsbegriff des
Patentanspruches 1.
Eine derartige Datenverarbeitungseinrichtung ist in einem
Artikel mit dem Titel "DMA CONTROLLER CAPITALIZES ON CLOCK
CYCLES TO BYPASS CPU" von Joseph Nissim in der Zeitschrift
"Computer Design", Januar 1978, auf den Seiten 117-124
beschrieben. Dort können periphere Geräte unter Umgehung der
Zentraleinheit direkt auf einen Speicher Zugriff nehmen. Zu
diesem Zweck erzeugt eine Takteinheit
Direktspeicher-Zugriffssignale, denen jeweils eine feste
Position innerhalb einer Prioritätsstruktur zugeordnet ist, so
daß gleichzeitig auftretende Anforderungen aufgelöst werden
können. Beim Auftritt einer Direktspeicher-Zugriffsanforderung
geht die Zentraleinheit in einen Wartestatus und es wird dem
peripheren Gerät der Zugriff gewährt, dessen Anschlußkanal die
höchste Priorität aufweist.
Ferner ist aus einem Aufsatz von Werner Diehl
"Mikroprozessoren und Mikrocomputer" erschienen im
Vogel-Verlag, Würzburg, 1977, Seiten 106-120, insbesondere
Bild 3.11 eine serielle Prioritätsschaltung bekannt, bei der
jedoch die Bearbeitung der Unterbrechungsanforderung unter
Mitwirkung der Zentraleinheit erfolgt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, bei einer Datenverarbeitungseinrichtung
mit einem Direktspeicherzugriff eine flexible
Prioritätszuweisung mit einfachen schaltungstechnischen
Mitteln vornehmen zu können. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt
gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches.
Bei der Datenverarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, ist die Priorität der peripheren Geräte, die einen
Direktspeicherzugriff auslösen können, durch die Reihenfolge
vorgegeben, in der diese angeordnet sind, wobei einem
Direktspeicher-Zugriffszyklus auch mehrere Geräte zugeordnet
sein können.
Anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
sei im folgenden die Erfindung näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 die Systembus-Zeittaktzyklen,
Fig. 2 ein Blockdiagramm des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 3 ein detailliertes Logikdiagramm der Einrichtung
mit umlaufender Priorität und
Fig. 4 ein Zeittaktdiagramm der DMA-Prioritätslogik, die
mit den Systembussignalen zusammenwirkt.
Fig. 1 zeigt den Systembus-Zeittaktzyklus, wobei der Takt des
Datenbus von demjenigen des Adreßbus um 305 ns verschoben ist.
Der DMA 1-Zeittakt ist für die Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhre
reserviert. Weitere periphere Subsysteme sind den
Zeittakten DMA 2, DMA 3 und DMA 4 zugeordnet. Der Systembus ist
für den Mikroprozessor bei den CPU-Zeittaktzyklen verfügbar.
Fig. 2 stellt ein Blockdiagramm eines Teiles des gesamten
Terminalsystems dar, welches ein Mikroprozessor-Subsystem 4, ein
Speicher-Subsystem 10, ein Kathodenstrahlröhren-Subsystem
(CRT-Subsystem) 12 mit einer CRT-Steuerung 12-2 und einem
DMA-Verbindungs/Synchronisierer (Datenverbindung und
Synchronisierung) 12-4, eine Zeittakt- und Steuerlogik 2, einen
DMA-Prioritätsschaltkreis bzw. Prioritätsnetzwerk 6 und
Steuereinrichtungen (Option "N" Steuerung) 14 a, 14 b, . . . mit
Option "N" Datenverbindung und Synchronisierungen 22 a, 22 b, . . .
umfaßt. Der Datenbus 16, der Adreßbus 18 und ein Steuerbus 20
stehen mit den zuvor erwähnten Subsystemen in der in Fig. 2
gezeigten Weise in Verbindung.
Die Zeittakt- und Steuerlogik 2 erzeugt die Bus-Zeittaktsignale
CPUADR- und CPUDAT-, die die CPU-Zeittaktzyklen des Adreßbus 18
und des Datenbus 16 darstellen.
Der DMA-Prioritätsschaltkreis 6 erzeugt die zyklisch aufeinanderfolgenden
Signale (Zeittaktsignale) DMAK 10, DMAK 20, DMAK 30 und
DMAK 40. Das Zeittaktsignal DMAK 10 definiert die DMA 1-Zeittaktzyklen
des Adreßbus 18 und des Datenbus 16. In gleicher Weise
definieren die Zeittaktsignale DMAK 20-DMAK 40 die Zeittaktzyklen
DMA 2-DMA 4.
Eine Option "N" kann seriell in eine Zeittaktsignalleitung
eingeschaltet werden und während dieses DMA-Zyklus wirksam sein.
Gemäß Fig. 2 wird die Option "N" seriell in das Zeittaktsignal
DMAK 20 eingeschaltet und ist während der DMA 2-Zykluszeit des
Adreßbus 18 und des Datenbus 16 wirksam. Andere nicht
dargestellte Optionen, die während der DMA 2-Zykluszeit wirksam
sein können, können seriell in die Fortsetzung der Signalleitung
DMAK 20, bzw. der Signalleitungen DMAK 21, DMAK 22, usw.
eingeschaltet werden.
Andere Optionen können seriell in die Zeittaktsignalkette
DMAK 30, DMAK 31, DMAK 32, usw. eingeschaltet werden und während
des Zeittaktes DMA 3 wirksam sein oder sie können seriell in die
Zeittaktsignalkette DMAK 40, DMAK 41, DMAK 42 usw. eingeschaltet
werden und während des Zeittaktes DMA 4 wirksam sein.
Das Kathodenstrahlröhren-Subsystem 12 ist in die
Zeittaktsignalleitung DMAK 10 eingeschaltet und im Zeitpunkt DMA 1
wirksam. Da das Kathodenstrahlröhren-Subsystem ein
kontinuierliches Überschreiben des Bildschirms erfordert, ist
der Zeittakt DMA 1 der Kathodenstrahlröhre exklusiv zugeordnet.
Die Option "N" Datenverbindungen und Synchronisierungen (bzw.
Verbindungs/Synchronisierer) 22 a, 22 b, die während der Zeittakte
DMA 2, DMA 3 bzw. DMA 4 wirksam sind, sind an Signalleitungen bzw.
Betätigungssignale DMAREQ-02 bzw. DMAREQ-03 entsprechend
geschaltet. Eine dieser Leitungen zeigt bei niedrigem Potential
an, daß eine der Optionen "N" in dieser geschlossenen Kette
Zugriff auf den zugeordneten DMA-Zyklus anfordert, und sie
hindert die anderen Optionen "N" in dieser Kette am Zugriff auf
diesen DMA-Zyklus. Gemäß Fig. 2 ist die Option "N" des
Verbindungs/Synchronisierers 22 a auf die Signalleitung DMAREQ-02
geschaltet und die Option "N+1" des Verbindungs/Synchronisierers
22 b ist auf die Signalleitung DMAREQ-03 geschaltet.
Das Logiksignal DMAREQ+00 am Ausgang der Steuerung 12-2 fordert
bei hohem Pegel über den Verbindungs/Synchronisierer 12-4
Zugriff zu dem Zyklus DMA 1. Der Verbindungs/Synchronisierer 12-4
gibt das Logiksignal BUSAK 1-02 aus, durch welches bei hohem
Pegel durch Eingabe in die Steuerung 12-2 der Zugriff auf den
Zyklus DMA 1 bestätigt wird.
Jede Option "N" bzw. jedes Gerät, das während eines zugeordneten
DMA-Zyklus an den Bus angeschaltet wird, übertragt oder
empfängt Daten zu oder von dem Speicher-Subsystem über den
Datenbus 16 unter einer Adresse, die durch die Option oder das
Gerät festgelegt ist und über den Adreßbus 18 zu dem Speicher
10 gesendet wird. Das Mikroprozessor-Subsystem 4 wirkt mit dem
Speicher 10 während CPU-Buszyklen zusammen. Die von der
Zeittakt- und Steuerlogik 2 erzeugten Zeittaktsignale CPUPH 1 und
CPUPH 2 schalten das Mikroprozessor-Subsystem 4 an den Adreßbus
18 und den Datenbus 16 an.
Fig. 3 zeigt den DMA-Prioritätsschaltkreis (bzw. -netzwerk) 6,
bestehend aus einem Zähler 6-2 und einem Decodierer 6-4, und den
DMA-Verbindungs/Synchronisierer 22 a, der den restlichen Schaltkreis
in Fig. 3 ausmacht. Der Zähler 6-2 erhöht seinen Zählstand
jeweils um eins, wenn das Zeittaktsignal SRBIT 3- den hohen Pegel
einnimmt. In einer dem Fachmann geläufigen Art zeigen die
Ausgangssignale PRICOD+01 und PRICOD+02 bei aufeinanderfolgenden
positiven Impulsen des Zeittaktsignales SRBIT 3- für den Zähler
6-2 den binären Zählstand von 00, 01, 10 und 11 nacheinander an.
Die Signale PRICOD+01 und PRICOD+02 werden den Eingangsklemmen 1
und 2 des Decodierers 6-4 zugeführt, der daraufhin bei aufeinanderfolgenden
Zeittaktsignalen SRBIT 3- die Ausgangssignale
DMAK 10-, DMAK 20-, DMAK 30- und DMAK 40- ausgibt. Das Ausgangssignal
REFRSH+00 des Zählers 6-2 wird bei jedem 16ten positiven
Signalanstieg des Zeittaktsignales SRBIT 3- auf den hohen Pegel
gesetzt. Das Signal REFRSH+00 wird einem Freigabeeingang des
Decodierers 6-4 zugeführt, was dazu führt, daß jedes 4. DMAK 10-
Signal während des Zeittaktes DMA 1 den hohen Pegel beibehält.
Dieser Zeittakt DMA 1 wird benutzt, um den Speicher 10 aufzufrischen.
Die Speicher-Auffrischoperation gehört nicht zum
Verständnis der vorliegenden Erfindung und wird daher auch nicht
weiter erörtert.
Die Steuerung der Option "N" fordert einen Zugriff auf den
Speicher 10 an, indem das Signal MYDMAS, das einen Eingang des
NAND-Gatters 22-2 bildet, auf den hohen Pegel gesetzt wird. Die
Option "N" ist nach Belieben mit dem Signal DMAK 20-10 in Reihe
geschaltet, das durch Inverter 22-24 und 22-4 jeweils invertiert
und danach als Signal DMAK 20-20 dem NAND-Gatter 22-2 zugeführt
wird. Das Signal DMAK 20-20 definiert bei niedrigem Pegel die
Zykluszeit DMA 2. Das Signal DMAREQ-02 ist auf seine zugehörige
Signalleitung geschaltet und nimmt den hohen Pegel ein, wenn
keine andere mit der Signalleitung DMAK 20-10 in Reihe geschaltete
Option Zugriff auf den Speicher 10 angefordert hat. Das
Signal DMAREQ-02 bildet einen Eingang des NAND-Gatters 22-2. Das
Signal MYDMAG- am Eingang des NAND-Gatters 22-2 weist den hohen
Pegel auf. Wenn die vier Eingangssignale des NAND-Gatters 22-2
den hohen Pegel aufweisen, so nimmt das Ausgangsignal, das auf
den Eingang K des Flip-Flops 22-6 geschaltet ist, den niedrigen
Pegel ein. Die Zeittakt- und Steuerlogik 2 erzeugt ein
Tastsignal DEVSTR-, das durch den Inverter 22-22 invertiert
wird. Das Ausgangssignal DEVSTR+ wird dem Takteingang des Flip-
Flops 22-6 zugeführt, das mit dem Anstieg dieses Signals DEVSTR+
gesetzt wird. Das Flip-Flop 22-6 kann bei jedem Anstieg des
Taktsignales DEVSTR+ gesetzt werden, wenn das Signal DMAK 20-10
den hohen Pegel aufweist und kein anderes Gerät der Kette einen
Zugriff auf den Speicher 10 fordert. Das Flip-Flop 22-6 ist ein
JK-Flip-Flop des Typs 24S109. Das Flip-Flop 22-6 gibt das
Ausgangssignal MYDMAS+ aus, das als Eingangssignal einem ODER-
Gatter 22-8 zugeführt wird, worauf dessen Ausgangssignal DMAK 21-
den hohen Pegel einnimmt und dadurch andere Optionen während des
Zyklus DMA 2 am Wirksamwerden hindert. Das Signal MYDMAF+ wird
durch einen Inverter 22-10 invertiert, wobei dessen Ausgangssignal
DMAREQ-02 an den zugeordneten Bus geschaltet ist und dem
Eingang des NAND-Gatters 22-2 als Eingangssignal zugeführt wird.
Dieses Signal verhindert bei niedrigem Pegel ein Wirksamwerden
anderer Optionen während des Zeittaktzyklus DMA 2, indem es das
Ausgangssignal des NAND-Gatters 22-2 auf den hohen Pegel setzt.
Es sei darauf verwiesen, daß der hier beschriebene Schaltkreis
für jede Option vorgesehen ist. Das Signal DMAREQ-02 ist mit dem
Eingang des NAND-Gatters 22-2 für jede Option verbunden, die an
die Signalleitungen DMAK 21- und DMAREQ-02 angeschlossen ist.
Die Optionen, die während eines bestimmten Zyklus DMA wirksam
sind, sind nach Art einer geschlossenen Kette verdrahtet.
Anfänglich besitzt die Option, die an den DMA-Prioritätsschaltkreis
6 am nächsten angeschlossen ist, die höchste
Priorität und die Option die am weitesten von dem DMA-Prioritätsschaltkreis
6 entfernt ist, d. h. die sich am Ende der
geschlossenen Kette befindet, die niedrigste Priorität. Der auf
dem hohen Pegel verbleibende Ausgang des ODER-Gatters 22-8
hindert Optionen mit niedriger Priorität während des Zyklus DMA 2
am Zugriff zu dem Speicher 10, und das Ausgangssignal des
Inverters 22-10 mit hohem Pegel hindert Optionen mit höherer
Priorität am Zugriff zu dem Speicher 10 während dieses Zyklus
DMA 2.
Das Signal DMA 20-10 wird durch den Inverter 22-24 invertiert und
Eingängen von UND-Gattern 22-12 sowie 22-14 zugeführt. Das
Signal MYDMAF+ ist mit einem anderen Eingang des UND-Gatters
22-12 verbunden. Das Zeittaktsignal CPUADR- des Adreßbus 18 ist
mit dem dritten Eingang des UND-Gatters 22-12 verbunden. Das
Signal CPUADR- schaltet bei hohem Pegel die gültigen DMA-Adreßsignale
auf den Adreßbus 18. Wenn die drei Eingangssignale des
UND-Gatters 22-12 den hohen Pegel aufweisen, so nimmt dessen
Ausgangssignal MYDMAA den hohen Pegel ein, wodurch der Steuerung
14 a für die Option "N" signalisiert wird, daß sie die Speicheradresse
auf dem Adreßbus 18 zu senden hat. Das Signal MYDMAF-
ist mit dem einen Eingang eines NOR-Gatters 22-16 verbunden und
setzt bei niedrigem Pegel dessen Ausgangssignal auf den hohen
Pegel. Das Ausgangssignal des NOR-Gatters 22-16 ist mit einem
weiteren Eingang des UND-Gatters 22-14 verbunden. Das Zeittaktsignal
CPUDAT- des Datenbus 16 wird von der Zeittakt- und
Steuerlogik 2 erzeugt und durch einen Inverter 22-20 invertiert.
Das Ausgangssignal CPUDAT+ ist mit einem weiteren Eingang des
UND-Gatters 22-14 verbunden. Wenn die drei Eingangssignale des
UND-Gatters 22-14 den hohen Pegel aufweisen, so nimmt das
Ausgangssignal MYDMAD den hohen Pegel ein und signalisiert
hierdurch der Steuerung 14 a entweder das Senden oder den Empfang
von Daten über den Datenbus 16.
Das Signal MYDMAA ist ferner mit dem Eingang J eines JK-Flip-
Flops 22-18 verbunden. Wenn das mit dem Takteingang dieses Flip-
Flops verbundene Taktsignal DEVSTR+ den hohen Pegel einnimmt, so
wird dieses Flip-Flop gesetzt und das Ausgangssignal MYDMAG-
nimmt den niedrigen Pegel ein. Das Signal MYDMAG- ist mit einem
Eingang des NOR-Gatters 22-16 verbunden und setzt dessen
Ausgangssignal auf den hohen Pegel, um sicherzustellen, daß das
Signal MYDMAD am Ausgang des UND-Gatters 22-14 auf dem hohen
Pegel verbleibt, nachdem das Signal CPUDAT+ auf den niedrigen
Pegel umgeschaltet hat.
Das Ausgangssignal MYDMAG+ des Flip-Flops 22-18 setzt den
Eingang J des Flip-Flops 22-6 auf den hohen Pegel. Das Ausgangssignal
des NAND-Gatters 22-2 nimmt ebenfalls den hohen Pegel
ein, da das Eingangssignal DMAREQ-02 des NAND-Gatters 22-2 den
niedrigen Pegel aufweist. Der Eingang K des Flip-Flops 22-6
befindet sich somit auf dem hohen Pegel, so daß dieses Flip-
Flop beim nächsten Signal DEVSTR+ zurückgesetzt wird. Das
Rücksetzen des Flip-Flops 22-6 hat zur Folge, daß das Anforderungssignal
DMAREQ-02 am Ausgang des Inverters 22-10 den hohen
Pegel einnehmen kann. Da das Flip-Flop 22-6 nicht gesetzt werden
kann, bevor das Flip-Flop 22-18 zurückgestellt ist, kann eine
andere Option in der Kette den nächsten Buszyklus DMA 2
anfordern. Es kann eine Forderung bestehen, daß diese Option
Zugriff zu dem Speicher 10 bei aufeinanderfolgenden Zyklen DMA 2
nimmt. In diesem Fall wird das Signal SMAREQ-02 am Eingang des
NAND-Gatters 22-2 entfernt, so daß das Flip-Flop 22-6 gesetzt
werden kann und ein Zugriff zu dem Speicher 10 während des
nächsten Buszyklus DMA 2 erfolgen kann, wenn dies durch das
Signal MYDMAS der Steuerung 14 a gefordert wird.
Das Ausgangssignal MYDMAA nimmt den niedrigen Pegel ein, wenn
das Flip-Flop 22-6 zurückgestellt wird, da das Signal MYDAF+ am
Eingang des UND-Gatters 22-12 den niedrigen Pegel einnimmt.
Hierdurch wird das Flip-Flop 22-18 beim nächsten Anstieg des
Taktsignales DEVSTR+ zurückgestellt, da beide Signale MYDMAA und
MYDMAF+ an den Eingängen J und K den niedrigen Pegel besitzen.
Fig. 4 zeigt ein Zeittaktdiagramm zur Erläuterung der DMA-
Prioritätsauswahl. Die Zeittaktsignale CPUPH 1 und CPUPH 2 sind
zur Veranschaulichung der Beziehung des Mikroprozessor-Subsystems
4 zu den DMA-Zyklen dargestellt. Das Signal CPUADR- legt
die Zeit fest, in der DMA-Adreßsignale auf dem Adreßbus 18 vorliegen.
Das Signal CPUDAT- legt die Zeit fest, in der DMA-Datensignale
auf dem Datenbus 16 vorliegen. Das Signal DEVSTR+ gibt
die Zeit vor, in der periphere Geräte mit dem Speicher 10 in
Verbindung treten können. Bestimmte Flip-Flops werden mit dem
Anstieg dieses Signals gesetzt.
Durch das Signal DMAK 20-10 wird der Buszyklus DMA 2 definiert.
Das Signal MYDMAF+ wird bei jedem Anstieg des Taktsignales
DEVSTR+ gesetzt, wenn das Signal DMAK 20-10 den hohen Pegel
aufweist. Das Signal MYDMAG+ wird beim Anstieg des Taktsignales
DEVSTR+ gesetzt, wenn das Signal MYDMAF+ den hohen Pegel
besitzt.
Die Signale MYDMAA und MYDMAD werden durch die Signale CPUADR-
und CPUDAT- vorgegeben. Es sei darauf verwiesen, daß das Signal
MYDMAF+ bei jedem Anstieg des Taktsignales DEVSTR+ den hohen
Pegel einnehmen kann, mit Ausnahme dort, wo das Taktsignal mit
dem Buchstaben A bezeichnet ist. Der gestrichelte Teil des
Signales MYDMAF+ zeigt den Anstieg dieses Signales auf den hohen
Pegel beim Anstieg des Taktsignales DEVSTR+ auf den hohen Pegel,
wobei dieser Anstieg mit dem Buchstaben B bezeichnet ist.
Claims (1)
- Datenverarbeitungseinrichtung mit einem gemeinsamen Systembus, an den zum direkten Zugriff auf einen Speicher ein Prozessor und mehrere periphere Subsysteme angeschlossen sind, wobei die peripheren Subsysteme mehrere in Reihe geschaltete Geräte umfassen können, denen ein zyklischer Zugriff auf den Bus während spezifischer Zeitabschnitte des gesamten Buszugriffszyklus gewährt wird und mit einer den Buszugriff durch Ausgabe von Direkt-Speicherzugriffssignalen steuernden Zeittakt- und Steuerlogik, gekennzeichnet durch
- a) eine über Schaltbrücken an ein von der Zeittakt- und Steuerlogik (2) angesteuertes DMA-Prioritätsnetzwerk (6, 6-2, 6-4) anschließbare Steuereinrichtung (14 a, 22 a; 14 b, 22 b) in jedem Gerät (Option N, Option N+1, usw.), wobei das DMA-Prioritätsnetzwerk (6, 6-2, 6-4) zyklisch aufeinanderfolgende Signale (DMAK 10-DMAK 40) erzeugt, die den Direktspeicher-(DMA)-zugriff für jedes Gerät (Option N, Option N+1, usw.) definieren; und
- b) einen Schaltkreis (22-2 bis 22-24) in jeder Steuereinrichtung (14 a, 22 a; 14 b, 22 b), der an die Schaltkreise (22-2 bis 22-24) der Steuereinrichtungen (14 a, 22 a; 14 b, 22 b) der Geräte (Option N, Option N+1, usw.) in der Daisy Chain Technik angeschlossen ist und dem die zyklisch aufeinanderfolgenden Signale (DMAK 10-DMAK 40) entsprechend dem spezifischen Zeitabschnitt für dieses Gerät (Option N) zugeführt werden, die entweder zu der Steuereinrichtung (14 b, 22 b) des folgenden Gerätes (N+1) übertragen werden oder für den Fall, daß eine Zugriffsanforderung des zyklisch aufeinanderfolgenden Signales (DMAK 10) vorliegt und keinem anderen Gerät (Option N+1) ein Buszugriff gestattet ist, ein Bestätigungssignal (DMAREQ-1 . . . DMAREQ-3) erzeugt und die Weitergabe der zyklisch aufeinanderfolgenden Signale (DMAK 10-DMAK 40) zu dem folgenden Gerät (Option N+1) sperrt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HONEYWELL BULL INC., MINNEAPOLIS, MINN., US |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |