DE295108C - - Google Patents

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DE295108C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/185Control of temperature with auxiliary non-electric power
    • G05D23/1854Control of temperature with auxiliary non-electric power with bimetallic element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
selbsttätigen Wärmereglern für Dampfheizungsanlagen benutzt man zur Bewegung des Absperrventils für die Dampfleitung eine Vorrichtung, die auf der Ausdehnung und Zusammenziehung von temperaturbeeinflußten Körpern beruht. Bei derartigen Anlagen läßt man in gewissen Fällen Dampf von der Dampfleitung auf die genannten Körper einwirken, um eine starke Erhitzung und deshalb
ίο eine beträchtliche Ausdehnung der betreffenden Körper zu erzielen. Die Zuströmung von Dampf zu den genannten Körpern wird mittels eines Hilfswärmereglers gesteuert, der in eine Umlaufleitung eingeschaltet ist und von der Temperatur des betreffenden Raumes, die geregelt werden soll, beeinflußt, wird. Wenn der betreffende Hilfswärmeregler die genannte Umlaufleitung abgesperrt hat, soll die Dampfzufuhr mittels des Hauptventils der Dampfleitu'ng dadurch abgestellt werden, daß der Ausdehnungskörper durch Abgabe von Wärme an die Umgebung abgekühlt wird und das Hauptventil schließt. Es hat sich hierbei als ein Nachteil erwiesen, daß die Ausdehnungskörper erst dann abgekühlt werden können, wenn derjenige Teil der Umlauf leitung, der den Körper enthält, mit Kondenswasser gefüllt worden ist, denn dies erfordert eine bedeutende Zeit, weil die latente Wärme der nicht unbedeutenden Dampfmenge durch Ausstrahlung an die Umgebung zunächst abgegeben werden muß, bevor das Hauptventil geschlossen werden kann. ;
Um diesen Nachteil zu verhindern und derartige Wärmeregler schneller wirkend zu machen, wird nach vorliegender Erfindung der betreffende Teil der Umlaufleitung beim Schließen des Hilfswärmereglers sofort mit fertig gebildetem Kondenswasser gefüllt, so daß bei der Abkühlung der Ausdehnungskörper des Hauptventils nur so viel Wärme ausgestrahlt oder abgeleitet zu werden braucht, wie der Wärmekapazität des Wassers entspricht.
Dies kann in verschiedener Weise erfolgen, und zwar entweder dadurch, daß das Absperrorgan des Hilfswärmereglers in der Umlaufleitung in einer solchen Weise angeordnet wird, daß das von der Dampfleitung zuströmende Kondenswasser sich in der Umlaufleitung ansammelt und stehen bleibt, oder es kann das Kondenswasser von einem zu diesem Zweck angeordneten besonderen Vorratsraum zugeführt werden. Der Ausdehnungskörper des Hauptventils, der aus hohlen oder massiven Metallstäben besteht, wird dann zweckmäßig in der unten beschriebenen Weise als ein nach unten gekehrter Bügel ausgebildet.
Verschiedene Ausführungsformen von Wärmereglern nach der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform, die für
Anwendung an einem Dampfradiator bestimmt ist,
Fig. 2 eine weitere Ausführungform der Erfindung in Verbindung mit einem Heißwasserbehälter, und .
Fig. 3 eine Einzelheit.
In Fig. ι bezeichnet α eine Dampfleitung, b ein Absperrventil mit der mit einer Feder q belasteten Ventilspindel c, welche vom Hebel d beAvegt wird, der durch den Stab e aus Metall, Porzellan o. dgl. beeinflußt wird. Der Stab e ist in einem Metallrohr / angebracht, das unten ein kleines Ventilgehäuse g trägt, dessen Kanal h durch die in einem Metallstück I ange-
1S brachte Ventilspindel k geschlossen werden kann. Von dem kleinen Ventilgehäuse g führt eine enge Rohrleitung i nach dem Radiator, der Kondenswasserleitung oder einer anderen passenden Stelle. Das Metallstück I trägt ein röhrenförmiges Gehäuse o, in welchem der Hilfswärmeregler angebracht ist, welcher aus zwei zusammengelöteten Metallstäben in und w verschiedener Ausdehnung besteht. Der Hilfsregler hat eine Einstellschraube p. Eine HoIzplatte χ isoliert den Hilfswärmeregler m, η von •dem Metallrohr /.
Die Umlaufleitung besteht in der gezeigten Ausführungsform aus dem Absperrventil b, dem Unterteil ν des Gehäuses, dem Metallrohr f, dem kleinen Ventilgehäuse g und der engen Rohrleitung i.
Solange der Raum, in welchem der kleine Wärmeregler m, η angebracht ist, noch nicht genügend warm ist, wird ein Teil des Dampfes durch diese Umlauf leitung strömen und somit, das Rohr / und die Stange e stark erhitzt halten, und da von der Stange e hier vorausgesetzt wird, daß sie eine bedeutend größere Ausdehnung als das Metallrohr / besitzt, wird das Ventil c von seinem Sitz im Ventilgehäuse b entfernt sein. Wenn der Raum die richtige Temperatur erreicht hat, haben sich die beiden zusammengelöteten Metallstäbe m und η so viel
: gebogen, daß der Ventilkörper k den Kanal h in dem kleinen Ventilgehäuse g schließt. Hierdurch wird die Umlauf leitung geschlossen, worauf von der Leitung α zufließendes Kondenswasser in dem Rohr f angesammelt wird, so daß dieses sich sehr bald mit Kondenswasser füllt; das Rohr / und die Stange e werden nun von der Luft gekühlt. Da die Stange e sich dabei am meisten zusammenzieht, sinkt der Hebel d, und die Feder q schließt das Absperrventil b.
In Fig. 2 bezeichnet 25 eine Dampfleitung und 26 ein Ventilgehäuse mit einem Ventilkegel 27, der mittels eines in einem Hohlraum am Boden des Ventilgehäuses angebrachten Hebels 29 bewegt wird. Der Hebel wird von einem starken Eisenstab 31 beeinflußt, der durch eine Stopfbüchse hindurchgeht und mit zwei engen Eisenröhren 32 und 33 mit aufgeschweißten Versteifungsrippen 34 und 35 zusammen auf einem Querstück 36 mit Kanal 37 aufgeschweißt oder in anderer Weise befestigt 6S ist, wobei der Kanal 37 die beiden Eisenröhren 32 und 33 verbindet. Diese sind ferner oben auf ein anderes Querstück 38 aufgeschweißt, das auf dem Boden des Ventilgehäuses festgeschraubt ist. Von diesem Querstück führt ein enges Rohr 39, welches mit dem Eisenrohr 32 in Verbindung steht, nach einem großen Hohlraum 40, der durch eine kleine Bohrung 41 mit dem Inneren des Ventilgehäuses unterhalb des Ventilkegels in Verbindung steht. Von dem Oberteil des Ventilgehäuses 26 führt ein enges Rohr 42 nach dem Wärmeregler 43 des Umlaufes, der in einer röhrenförmigen Tasche 44 in dem Heißwasserbehälter 45 mit der Dampfschlange 47 angebracht ist. Von dem Wärmeregler 42 leitet ein enges Rohr 46 nach dem Querstück 38 und steht hierdurch mit dem Eisenrohr 33 in Verbindung. .',''.
Der Umlauf besteht hier aus dem engen Rohr 42, dem kleinen Wärmeregler 43, dem dünnen Rohr 46, den Eisenröhren 32 und 33, dem gebogenen Rohr 39, dem Hohlraum 40 und der kleinen Bohrung 41.
Solange der Heißwasserbehälter diejenige Temperatur, auf die der Regler eingestellt ist, noch nicht erreicht hat, geht Dampf durch den Umlauf, so daß die Eisenröhren 32 und 33 warm werden und dadurch sich verlängern. Der dicke Eisenstab wird hierdurch möglichst weit aus dem Ventilgehäuse hinausgezogen, so daß der Ventilkegel frei und von dem Dampfdruck geöffnet wird.
Bei dieser Ausführungsform wird die ganze Wärmeausdehnung der Eisenröhren 32 und 33 für die Bewegung ausgenutzt, indem der dicke Eisenstab 31, der noch dazu isoliert werden kann, nicht merkbar erwärmt wird.. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 konnte nur die Differenz zwischen den Ausdehnungen des Metallstabes und des Rohres/ die verschiedene Ausdehnungskoeffizienten haben, ausgenutzt werden. .
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform gestattet außerdem, daß die Metallstäbe —. hier die Eisenröhren 32 und 33 — als enge Röhren mit Rippen (vgl. den Schnitt in Fig. 3) ausgeführt' werden, welche sowohl als Versteifungs- wie als Kühlrippen dienen. Die geringe Wärmekapazität und die große Abkühlungsfläche bewirken eine schnelle Wirkung der Vorrichtung.
Der Hebel 29 mit dazugehörigen Prismen ist wegen seiner Unterbringung in einem besonderen, mit stillstehendem Wasser gefüllten Hohlraum gegen Rostbildung und Schmutz gut geschützt.
Die Beeinflussung des Hebels 29 mittels der Stange 31 muß allerdings durch eine Stopfbüchse erfolgen; der hierdurch verursachte Reibungswiderstand ist jedoch ohne Bedeutung im Hinblick auf die Größe der Ausdehnungskraft und der Geringfügigkeit der Bewegung.
In dem Hohlraum 40 kann mittels einer Scheidewand 48 mit Öffnung ob?h und unten ein besonderer Kanal für den durchgehenden Dampf gebildet werden, so daß die Erwärmung des Wassers in dem genannten Hohlraum, das am besten kalt sein soll, möglichst vermieden wird.
Der Hohlraum 40 an dem Ventil, der als Behälter für Kühlwasser dient, kann auch als eine Erweiterung auf der eigentlichen Umlaufleitung ausgebildet sein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätiger Wärmeregler für.Dampfheizungen, der durch Ausdehnung und Zusammenziehung eines oder mehrerer Metallstäbe wirkt, die in einer luft- oder wassergekühlten' Umlaufleitung angebracht oder von dieser umgeben sind oder selbst einen Teil einer mit der Dampfleitung verbundenen, mittels eines Hilfswärmereglers gesteuerten Umlaufleitung bilden, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Teil der Umlauf leitung (f, 32, 33), in welchem die Metallstäbe (0, .31) beeinflußt werden, beim Schließen des Hilfswärmereglers {m, n, 43, 44) mit von außen zuströmendem, fertig gebildetem Kondenswasser gefüllt wird.
  2. 2. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (k) der Umlaufleitung hinter den Metallstäben (e, f) des Hauptwärmereglers angebracht ist, so daß Kondenswasser von der Leitung (ff) nach dem Hauptregler fließen und darin stehen bleiben kann, wenn der Hilfsregler (m, n) geschlossen wird.
  3. 3. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Umlaufleitung ein Behälter (40) angebracht ist, der mit Kondenswasser von dem durch den Umlauf gehenden Dampf stetig gefüllt ist, so daß derjenige Teil (32, 33) der Umlauf -leitung, der auf den Hauptwärmeregler einwirkt, von dem genannten Behälter aas mit Wasser gefüllt wird, wenn der Hilfswärmeregler (43, 44) das Ventil des Umlaufes schließt.
  4. 4. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Teil (32, 33) der Umlauf leitung, der mit dem Hauptwärmeregler zusammengebaut ist, aus einem senkrecht nach unten gekehrten (J-förmigen Bügel (34,35) besteht, welcher den die Bewegung auf das Hauptventil übertragenden Stab (31) umschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6953077B2 (en) 2000-05-24 2005-10-11 Kikuchi Co., Ltd. Method and apparatus for producing mold

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6953077B2 (en) 2000-05-24 2005-10-11 Kikuchi Co., Ltd. Method and apparatus for producing mold
US7108044B2 (en) 2000-05-24 2006-09-19 Kikuchi Co., Ltd. Method and apparatus for producing mold

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