DE295113C - - Google Patents
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- DE295113C DE295113C DENDAT295113D DE295113DA DE295113C DE 295113 C DE295113 C DE 295113C DE NDAT295113 D DENDAT295113 D DE NDAT295113D DE 295113D A DE295113D A DE 295113DA DE 295113 C DE295113 C DE 295113C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L15/00—Finishing or dressing chains or chain links, e.g. removing burr material, calibrating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von einzelnen Kettengliedern und
besteht darin, daß ein Flacheisen mittels hintereinander abwechselnd längs und quer angeordneter
Meißel geschlitzt und auf Gliedlänge eingekerbt wird, worauf die Schlitze geweitet
sowie die Einkerbungen durchschnitten und schließlich durch Pressen die Kettenglieder
geformt werden.
ίο Die Kette wird dann in der Weise hergestellt,
daß einzelne Glieder an den Enden zerschnitten und nach Einführen ganzer Glieder
durch Schweißen oder auf andere Weise wieder geschlossen werden. Die Vorrichtung zur
Ausführung des Verfahrens besteht aus einem das Werkstück aufnehmenden Untermatrizenteil,
der unter auf und ab bewegte, die einzelnen Stufen des Verfahrens ausführende Obermatrizenteile gebracht wird. Hierbei kann
der erste Obermatrizenteil die Meißel zum Schlitzen und Einkerben des Flacheisens besitzen,
der zweite das Weiten der Schlitze und Trennen der eingekerbten Teile und der
letzte das endgültige Formen der Glieder bewirken, während der bewegbare Untermatrizenteil
die sich den vorgenannten Werkzeugen anpassenden Gegenstücke trägt.
In der Zeichnung sind Werkzeuge, wie sie der Ober- bzw. Untermatrizenteil enthalten
kann, schematisch dargestellt, und zwar stellt Fig. ι ein Werkzeug zum Schlitzen in perspektivischer
Ansicht dar, wobei der obere und untere Teil voneinander entfernt sind; ■
Fig. 2 gibt das gleiche Werkzeug zusammengeführt mit Werkstück im Schnitt wieder;
Fig. 3 zeigt einen Obermatrizenteil im Schnitt, und
Fig. 4 die Unteransicht hiervon;
Fig. 5 läßt einen weiteren Obermatrizenteil im Schnitt erkennen, von welchem
Fig. 6 die Unteransicht wiedergibt.
Ein Flacheisen 7 wird zunächst geschlitzt und auf Gliedlänge eingekerbt. Das Schlitzen
kann durch ein Werkzeug geschehen, wie es in Fig. ι und 2 wiedergegeben ist. Hierbei
finden beispielsweise hintereinander angeordnete Längsmeißel 1 und Quermeißel 2 Verwendung.
Diese Meißel sind auf einem Obermatrizenteil 3 befestigt und wirken gegen
einen Untermatrizenteil 4, welcher entsprechende Gegenmeißel 5, 6 trägt. Je nach der Stärke
des Flacheisens 7 können nun zwei oder mehr Gruppen von Meißeln i, 2 am Obermatrizenteil
3, dementsprechend natürlich dann auch auf dem Untermatrizenteil zwei oder mehr Gruppen von Gegenmeißeln 5, 6 angeordnet
sein.
Angenommen, der Obermatrizenteil 3 ist nur in senkrechter Richtung bewegbar, dann
wird der Untermatrizenteil 4 wagerechte Bewegung erhalten, um zur Ausführung der
nächsten Arbeitsstufe, nämlich des Weitens der Schlitze sowie des Durchschneidens der
Einkerbungen, unter einen weiteren Obermatrizenteil gebracht zu werden.
Dieser zweite Obermatrizenteil 8 (Fig. 3 und 4) besitzt dann Vertiefungen 9, 10, welche
die Schneiden 5, 6 des Untermatrizenteiles 4 aufnehmen, und preßt das Flacheisen 7 fester
auf den Untermatrizenteil 4 auf, wodurch die
Schlitze durch die Längsmeißel 5 geweitet und durch die Quermeißel 6 die Einkerbungen
durchschnitten werden.
Nunmehr bewegt sich der Untermatrizenteil 4 unter einen dritten Obermatrizenteil 11,
wie dieser beispielsweise in Fig. 5 und 6 wiedergegeben ist. Dieser besitzt Gesenkhälften
12 und Vertiefungen 13 bzw. 15. Erstere dienen
zum Formen der Kettenglieder selbst und letztere zur Aufnahme der Quermeißel 6 und
der Längsmeißel 5 des Unterteiles 4, welche keine Arbeit mehr zu leisten haben. Die
Untermatrize 4 hat den Gesenkhälften 12 entsprechende
Gesenkhälften 14, so daß diese übereinander angebrachten Ausnehmungen dem
ausgestanzten Gliede die gewünschte Form geben.
Das Verfahren kann natürlich auch mit einer Einrichtung durchgeführt werden, deren
Untermatrizenteil beispielsweise nur eine senkrechte Bewegung ausführt und durch Druck
gegen den Obermatrizenteil gepreßt wird, welcher die oberen Matrizenteile in Form eines
Revolvertellers trägt. Dies sind Ausführungsmöglichkeiten, welche den Schutzbereich in
keiner Weise beschränken sollen. So wäre es natürlich auch möglich, um möglichst zahlreiche
Kettenglieder auf einmal herstellen zu können, möglichst viel Gruppen von Werkzeugen
auf dem einzelnen Matrizenteil anzubringen. Charakteristisch ist es jedoch für
das Verfahren selbst, daß vor dem Formen der aus dem Flacheisen geschnittenen Glieder
ein Schlitzen des Flacheisens stattfindet.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Kettengliedern,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Flacheisen mittels hintereinander abwechselnd angeordneter Längs- und Quermeißel
(1,5 und 2,6) geschlitzt und auf Gliedlänge eingekerbt wird, hierauf die Schlitze geweitet
sowie die Einkerbungen durchschnitten und schließlich durch Pressen die Kettenglieder
geformt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein das Werkstück (7) aufnehmender wagerecht beweglicher Untermatrizenteil (4) mit Längs- (5) und Quermeißeln
(6) sowie Gesenkhälften (14) unter verschiedene Obermatrizenteile gebracht
wird, deren erster Längs- (1) und Quermeißel (2), deren zweiter Vertiefungen (9,10)
zur Aufnahme der Untermatrizenmeißel (1, 2) und deren letzter außer solchen Vertiefungen
(15, 13) Gesenkhälften (15) zum Zusammenarbeiten mit den Gesenkhälften
(14) der Obermatrize trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295113C true DE295113C (de) |
Family
ID=549623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295113D Active DE295113C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295113C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE885809C (de) * | 1950-03-24 | 1953-08-10 | Gustaf Soederlund | Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder |
-
0
- DE DENDAT295113D patent/DE295113C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE885809C (de) * | 1950-03-24 | 1953-08-10 | Gustaf Soederlund | Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder |
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