DE295122C - - Google Patents

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DE295122C
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plate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0097Press moulds; Press-mould and press-ram assemblies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/04Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould
    • B28B3/06Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould with two or more ram and mould sets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Wandplattenbelägen wird fast immer als oberste Platte eine sogenannte Abdeckplatte verwendet, deren obere äußere Kante abgerundet oder abgeschrägt ist. In Fig. ι der Zeichnung ist ein derartiger Belag dargestellt, wobei die Abdeckplatte des Wandplattenbelages mit α bezeichnet ist.
Bei Fußböden wird der Belag meistens noch um eine Platte, die gleichfalls eine abgerundete
ίο oder abgeschrägte Kante erhält, an der Wand herauf geführt. Diese, ebenfalls Abdeck- oder Sockelplatte genannte Platte^ ist in Fig. ι mit ax bezeichnet.
Die übrigen, quadratischen Platten mit auf der Vorderseite scharfen Kanten sind in Fig. 1 mit a2 bezeichnet. Sie werden Normalplatten genannt.
Die Herstellung der normalen sowohl wie auch der Abdeckplatten erfolgt zumeist auf Pressen, wie solche in Fig. 2 dargestellt sind. Die Form der in Fig. 2 dargestellten Presse dient zum Pressen von Abdeckplatten, wobei das Gesicht, d. h. die Vorderseite der Platte, unten liegt. Der untere Formteil oder auch Spiegelplatte b wird mit einem Ansatz herge-. stellt, an dem die Abrundung ausgespart ist. Der Preßvorgang ist folgender: Nachdem der Füllraum über b bis zur Oberkante des Formrahmens c mit Formmasse gefüllt und mit einem linealartigen Werkzeug abgestrichen ist, wird der Oberstempel d mit Querträger e durch die Preßspindel nach unten gedrückt. Sobald der Stempel d die Masse entsprechend der lebendigen Kraft des Schwungrades der Preßspindel zusammengepreßt hat, schnappt die als Riegel dienende Kupplung g (Fig. 2) in eine Nut der Ausstoßstange h, die mit der Spiegelplatte b fest verschraubt ist. Beim Aufwärtsgehen der Preßspindel wird die Platte ausgestoßen, und zwar unter Pressung, da Oberstempel und Spiegelplatte durch das Gestänge im Augenblicke der höchsten Pressung miteinander gekuppelt wurden. Ist die Platte aus dem Formrahmen herausgetreten, so wird die Kupplung durch den schrägen Ansatz i selbsttätig gelöst und die Platte abgenommen. Während der Oberstempel noch etwas nach oben geht, fällt die Spiegelplatte in ihre tiefste Lage zurück. Der Preßling hat vom Augenblick der höchsten Pressung ab das Bestreben, sich nach allen Seiten wieder etwas auszudehnen, sobald er hierzu Gelegenheit hat. Er übt also seinerseits, sobald nach Zusammenkuppeln von Oberstempel und Spiegelplatte der Druck der Preßspindel aufhört, einen Druck auf Oberstempel und Spiegelplatte aus. Durch die Reibung an den Flächen dieser Teile wird er an seiner seitlichen Ausdehnung verhindert, wodurch erreicht wird, daß seine an der vorderen Schmalseite befindlichen unteren Kanten nicht an den oberen Kanten des Formrahmens abgedrückt werden. Im übrigen treten bei dieser Arbeitsweise verschiedene Übelstände auf. Durch das Herausheben des Preßlings aus der Form unter Pressung wird das Gestänge zwischen Oberstempel und Spiegelplatte, und zwar besonders in der lösbaren Kupplung, so stark beansprucht, daß häufige Reparaturen nötig werden. Außerdem bringt diese Arbeitsweise einen hohen Ausschuß an Ware mit sich, da bei schwacher Füllung der Form der Preßling infolge seiner geringeren Dicke nicht wirk-
sam genug zwischen Oberstempel und Spiegel-platte festgehalten und an seiner vorzeitigen Ausdehnung gehindert werden kann, wodurch das oben geschilderte Abdrücken der Kanten wieder in Erscheinung tritt. Bei zu starker Füllung der Form jedoch wird der auf eine bestimmte Dicke der Platte eingestellte Aushebemechanismus nicht in Tätigkeit treten, wodurch ein abermaliges Pressen, oft auch
ίο ein vollständig neues Auffüllen nötig wird, was wiederum einen Verlust an Zeit bedingt.
In Fig. 3 ist eine weitere Preßform nebst
Stempel dargestellt, die auf Pressen nach Fig. 2 Verwendung finden kann. Die Spiegelplatte bx ist hier oben angebracht und hat einen mit einer Hohlkehle versehenen Ansatz, der in eine messerförmige Schneide endigt. Selbst bei Verwendung von bestem Stahl wird diese Schneide sehr bald stumpf und schartig.
Es entsteht auch in gutem Zustande ein Grat an der Platte (Fig. 4), der durch Beschneiden und Putzen beseitigt werden muß, eine Arbeit, die bei Platten aus feinem Preßgut durch besondere Arbeitskräfte geleistet werden muß, die aber bei Platten aus grober Masse überhaupt nicht anwendbar ist.
Fig. 5 zeigt schematisch eine hydraulische Presse zur Herstellung von normalen Platten. Die Arbeitsweise dieser Presse ist folgende:
Nachdem der Füllraum über dem Stempelfuß k mit Masse gefüllt ist, wird dem Preßzylinder Druckwasser zugeführt, und der Plunger I geht nach unten und mit ihm der auf Schienen ausfahrbare Preßkolbenkopf m, der die Spiegelplatte η trägt. Sobald sich η auf den Formrahmen 0 aufsetzt, wird letzterer mit dem auf Federn gelagerten Preßtische f nach unten gedrückt, bis die Plattenmasse auf die dem von I ausgeübten Druck entsprechende Dicke zusammengepreßt ist. ' Jetzt wird dem Ausstoßzylinder q Druckwasser zugeführt, während gleichzeitig das Ablaßventil für I geöffnet wird. I kehrt von dem Hilfszylinder r, der in ständiger Verbindung mit der Druckleitung steht, nach oben gezogen in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei der Preßtisch f und mit ihm der Formrahmen 0 durch die Federn in ihre Anfangslage gehoben werden, während gleichzeitig der Stempelfuß k durch q so hoch gedrückt wird, bis die obere Fläche des Stempelfußes mit der oberen Fläche des Formrahmens eine Ebene bildet. Jetzt wird durch das Gestänge s der Füllkasten t und mit ihm der Preßkolbenkopf m nach links geschoben, bis der Füllkasten den Stempelfuß k überdeckt, eine Bewegung, bei welcher gleichzeitig durch den Füllkasten die Preßlinge auf das Förderband geschoben werden. In dem Augenblicke, wo der. Füllkasten den Stempelfuß überdeckt, wird das Druckwasser aus q abgelassen, der Stempelfuß fällt und saugt gleichsam die Masse aus dem Füllkasten in die Füllräume. Kolbenkopf m und Füllkasten t werden dann durch die Stange s in die gezeichnete Anfangslage zurückgezogen, Und der Preßvorgang beginnt von neuem. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, auf diesen Pressen Abdeckplatten herzustellen! Würde man nämlich eine Preßvorrichtung, mit Ansatz am Stempel unten, ähnlich der nach Fig. 2 verwenden, so würden diese Ansätze beim Ausstoß über der Tischfläche vorragen und den Füllkasten an seiner Bewegung hindern. Außerdem würden die unteren Kanten der Preßlinge an den oberen Kanten des Formrahmens abgedrückt, da die Preßlinge bei diesen Pressen nicht wirksam zwischen Oberstempel und Spiegelplatte festgehalten werden können. Bei Verwendung einer Preßform nach Fig. 3, mit schneidenartigem Ansatz am Spiegel oben, würde die Platte wieder den Grat erhalten, den Fig. 4 zeigt.
Zur Beseitigung dieser Übelstände dienen die den Gegenstand der Erfindung bildenden, in den Fig. 6, 7, 8 und 9 dargestellten Preßvorrichtungen. Die Preßvorrichtung nach Fig. 6 und 7 kann bei Pressen nach Fig. 2 oder ähnlichen Verwendung finden. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie bei der Preßform nach Fig. 3, jedoch mit dem Unterschiede, daß beim Abwärtsgehen des Querträgers e der stumpfe Ansatz der Spiegelplatte b2 sich auf eine in der Form auf Federn gelagerte Einlage υ aufsetzt und diese beim Pressen mit nach unten drückt, während beim Aufwärtsgehen die Einlage der Spiegelplatte in der Bewegung unmittelbar folgt.
Fig. 8 und 9 stellen eine Preßform dar, welche zur Verwendung auf hydraulischen Pressen nach Fig. 5 bestimmt ist. Da bei diesen Pressen fast immer zwei Platten oder ein Vielfaches hiervon gleichzeitig gepreßt werden, so ist der Steg V1 in Fig. 8 und 9, der zwischen je zwei Rundungen liegt, als nachgiebige Einlage ausgebildet. Beim Pressen von Abdeckplatten auf Pressen nach Fig. 5 wird die Spiegelplatte η und der Formrahmen 0 ausgewechselt gegen % und O1 der Fig. 8 und 9. Der Preßvorgang ist dann analog dem bei der Herstellung von normalen Platten. Beim Niedergehen des Preßkolbens I setzt sich zuerst der stumpfe Ansatz der Spiegelplatte % auf den nachgiebig gelagerten Steg V1 und drückt ihn nach unten, bis die Spiegelplatte auf dem Formrahmen. aufliegt, der dann, da er seinerseits in dem auf Federn gelagerten Preßtische p ruht, gleichfalls nach unten geht, bis die Formmasse auf die dem von:dem Preßkolben I ausgeübten Druck entsprechende Dicke zusammengepreßt ist. Die Lage der ^einzelnen Preßformenteile in diesem Augenblicke zeigt Fig. 9. Beim Aufwärtsgehen des Preßkolbens und mit

Claims (3)

ihm der Spiegelplatte % werden Preßtisch und Formrahmen durch die Federn in ihre Anfangslage gehoben. Zugleich kehrt auch der Steg V1 in seine Anfangslage zurück. Gleichzeitig mit diesen Bewegungen wird ferner der Stempelfuß k durch den Ausstoßzylinder q so hoch gehoben, bis die obere Fläche des Stempelfußes mit der oberen Fläche des Formrahmens eine Ebene bildet. Hierauf erfolgt das Abschieben der Platten auf das Förderband und, nachdem der Stempelfuß gefallen ist, das Auffüllen der Füllräume in gleicher Weise wie bei normalen Platten. Die Vorteile, welche die Erfindung gegenüber den bisher verwendeten Preßvorrichtungen bietet, sind:
1. Die Herstellung von einwandfreien Abdeckplatten mit in der Form oben liegendem Spiegel. Dadurch erhält das Gesicht der Abdeckplatte genau denselben Farbenausdruck wie die normale Platte, die gleichfalls mit in der Form oben liegendem Spiegel hergestellt wird.
2. Das Gestänge und die Kupplung am Ausstoß der Spindelpressen werden nicht mehr so stark beansprucht, da der Preßling nicht unter Pressung aus der Form gehoben zu werden braucht; denn es macht nichts aus, wenn der Preßling seine unteren Kanten, in diesem Falle hinteren, an den Kanten des Formrahmens abdrückt.
3. Verwendbarkeit auf hydraulisch selbsttätigen Pressen und damit eine Herabminderung der Löhne für das Pressen der Abdeckplatten um etwa 75 Prozent.
Paten τ-An Sprüche:
1. Presse zur Herstellung von Abdeckplatten mit einem am Oberstempsl befindlichen, die Abrundung oder Abschrägung tragenden, nach unten stumpfen Ansatz, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ansatz mit einer in der Form nachgiebig gelagerten Einlage (v) zusammenwirkt, die in ihrer Länge und Breite der unteren Fläche des Ansatzes entspricht.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim gleichzeitigen Pressen von zwei Platten, oder einem Vielfachen hiervon, der gegenüber einem mit je zwei Abrundungen oder Abschrägungen versehenen Stempelansatz liegende Steg (flj) nachgiebig gelagert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016622B (de) * 1954-04-26 1957-09-26 Wilhelm Busch Maschinenfabrik Vorrichtung zum Abfuehren gruppenweise hergestellter, aus einer Presse kommender, zubrennender Mosaiksteine od. dgl. Presslinge
DE1043186B (de) * 1954-07-31 1958-11-06 Grob Und Feinkeramik Muenchen Vorrichtung zur selbsttaetigen Beschickung von hydraulischen Pressen, insbesondere Fliesenpressen
DE1080915B (de) * 1958-07-02 1960-04-28 Fek Fuer Bau Keramik Und Hartz Nachpressvorrichtung
DE1170849B (de) * 1959-09-17 1964-05-21 Steuler Industriewerke Gmbh Vorrichtung zum Herstellen von Brenn-kapseln od. dgl. duennwandiger kastenfoermiger keramischer Formlinge
EP0180679A1 (de) * 1984-11-05 1986-05-14 Société CONSTRUCTION TERRE BOIS INTERNATIONAL S.A. Handpresse zum Formen von Bausteinen aus Erde und Verfahren zu deren Zusammenbau

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EP0180679A1 (de) * 1984-11-05 1986-05-14 Société CONSTRUCTION TERRE BOIS INTERNATIONAL S.A. Handpresse zum Formen von Bausteinen aus Erde und Verfahren zu deren Zusammenbau

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