DE29513597U1 - Kraftfahrzeug-Dichtungsprofil - Google Patents

Kraftfahrzeug-Dichtungsprofil

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  • Sealing Devices (AREA)
  • Encapsulation Of And Coatings For Semiconductor Or Solid State Devices (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Dichtungsprofil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
Bei einem bekannten Dichtungsprofil dieser Art (DE 42 207 Al) kann alternativ (Seite 5, Abs. 2) auf der Steginnenseite ein klebend haftendes Element aus nichtvulkanisiertem Gummi, z.B. Butylgummi (Seite 3, Abs. 3) vorgesehen sein. Dieser Gummi läßt sich bei der Montage des Dichtungsprofils auf den Flansch verhältnismäßig schwer komprimieren, so daß sich unerwünscht hohe Aufsteckkräfte ergeben. Da das Element nichtvulkanisiert sein soll, kann es erst nach der Vulkanisation des Dichtungsprofils in einem aufwendigen, zusätzlichen Arbeitsgang auf die Steginnenfläche geklebt werden.
Dies muß außerdem geschehen, bevor die Schenkel des eiförmigen Halteteils des Dichtungsprofils in ihre Mon-
-Z-
PK/N
Bankkonto: NORD/LB, NL Bad Gandersheim (BLZ 250 500 00),.Rto.-i*. 22*318 970 · PpStgfrpkonto;ßosyjank Hannover (BLZ 250 100 30), Kto.-Nr. 667 15-307 Büroreit.· Mo-Fr 7.30 - 12,30 und 14.00-17.00 Uhr ·!.· ..'...* A. *..·...* ..* :
Ol tageposition gebogen werden. Das bekannte Element kann daher in keinem Fall eingesetzt werden, in dem der Halteteil seine U-förmige Montageform schon im Spritzkopf des Extruders erhält.
Aus der OE 33 46 070 Al ist es an sich bekannt, mindestens einen Schenkel des U-förmigen Klemmbereichs des Dichtungsprofils mit einer schwenkbaren Verlängerung aus elastomerem Material zu versehen. Die dem Flansch zugewandte Innenfläche ist mit einer Klebstoffschicht belegt. Die Verlängerung wird bei der Montage nach innen geschwenkt, so daß die Klebstoffschicht eine feste und dichte Verbindung zwischen dem Flansch und dem Klemmbereich herstellt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird nur ein verhältnismäßig niedriger Klemmbereich mit KlebstoffVerlängerungen an beiden Schenkeln verwendet. Hier kann zur Fixierung und Zentrierung bei der Montage auch auf die Innenfläche des Steges eine Klebstoffschicht aufgetragen werden (Seite 8, Zeile 26 und 27, und Seite 9, Zeile 6 bis 9). All diese Klebstoffschichten können wiederum erst nach der Vulkanisation des Dichtungsprofils auf den Klemmbereich aufgetragen werden. Dies hat die zuvor erläuterten Nachteile zur Folge.
Aus der DE 29 24 574 C2 ist es an sich bekannt, nach der Vulkanisation und vor dem Zusammenbiegen des U-förmigen Halteteils auf dessen Innenfläche eine dünne Schicht aus auf Wärme ansprechendem Material in einem zusätzlichen Arbeitsgang aufzutragen. Die Schicht besteht z.B. aus Polyamid oder Etylen-Vinyl-Acetat und erstreckt sich von einer Haltelippe an dem einen Schenkel über den Steg bis zu einer Haltelippe an dem anderen Schenkel. Die Haltelippen sollen ein Herausfließen der Materialschicht während der Lagerung oder Lieferung
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Ol zum Verbraucher verhindern (Spalte 2, Zeile 39 bis 44). Der Verbraucher drückt den Halteteil auf einen (Karosserie-) Flansch und führt dann dem Halteteil Wärme von außen zu, bis das Material bei 70 bis 120° C schaumförmig wird und sich ausdehnt und den gesamten Raum zwischen dem Halteteil und dem Flansch ausfüllt.
Man hat auch schon versucht, das Kriechen von Wasser zwischen dem Halteteil und dem Flansch hindurch in das Innere des Kraftfahrzeugs dadurch zu verhindern, daß man auf die Steginnenfläche eine dauerplastische Masse auftrug. Dies konnte wiederum erst nach der Vulkanisation des Dichtungsprofils geschehen. Die dauerplastische Masse quoll aus den Trennflächen der abgelängten Profilabschnitte heraus und verschmutzte die Umgebung einschließlich benachbarter Profilabschnitte. Dadurch wurden aufwendige Reinigungsaktionen erforderlich. Es ist auch zum Austrocknen und Schrumpfen solcher dauerplastischer Massen gekommen, mit entsprechendem Verlust an Dichtigkeit.
Grundsätzlich ist überall dort, wo am Kraftfahrzeug an eingebauten Dichtungsprofilen ein Druckgefälle besteht, mit der Gefahr zu rechnen, daß Wasser durch den Halteteil des Dichtungsprofils kriecht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für alle gattungsgemäßen Dichtungsprofile eine dauerhafte Abdichtung gegenüber Kriechwasser im Halteteil mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu ermöglichen.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Halteteil besteht vorzugsweise aus elastomerem Material, insbesondere Weichgummi. Der Halteteil kann mit oder ohne eingebettete Armierung, z.B. Wendel-
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Ol draht oder metallisches Stanzband, ausgeführt sein. Gegebenenfalls können eine oder mehrere Haltelippen innen an einen oder beide Schenkel des Halteteils angeformt sein. Die erfindungsgemäße Dichtungsmasse kann in jeden beliebigen Dichtungsteil auf eine Weise eingebracht werden, die in den meisten Fällen einen zusätzlichen Arbeitsgang vermeidet. Vorzugsweise wird die Dichtungsmasse auf dem Wege der !Coextrusion zusammen mit dem Dichtungsprofil hergestellt und auch zusammen mit dem Dichtungsprofil vulkanisiert. Der so vulkanisierte Dichtungsstrang ist dauerhaft mit dem Steg verbunden, kann also während Lagerung und Transport nicht aus dem Halteteil herausfallen oder herausquellen. So hat man bis zur weiteren Konfektionierung der abgetrennten Abschnitte des Dichtungsprofils stets saubere Trennflächen, die sich ohne Reinigungs- oder andere Vorbereitungsmaßnahmen sofort weiter verarbeiten lassen.
Die Abtrennung gemäß Anspruch 2 erfolgt vorzugsweise nach der Kühlung des Dichtungsprofils und gegebenenfalls nach dem Biegen der Schenkel in ihren Endzustand. Die Verbindung der Trennflächen des Abschnitts kann in der Gummifabrik geschehen, so daß dem Kraftfahrzeughersteller die so gewonnenen Dichtungsprofilringe fertig ans Montageband geliefert werden können.
Die Merkmale des Anspruchs 3 gewährleisten, daß auch im Bereich des Dichtungsstrangs keine Lücke für das Hindurchtreten von Kriechwasser verbleibt. Gemäß Anspruch 4 kann zu einer einwandfreien Verbindung auch Vulkanisationspaste oder ein Kaltkleber verwendet werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 bietet der Dichtungsstrang im eingebauten Zustand des Dichtungsprofils eine
-5-
•ti. ·
-5-Ol sehr gute und beständige Sicherung gegen Kriechwasser.
Die Ansprüche 6 bis 12 kennzeichnen jeweils vorteilhafte Elastomermischungen für die Dichtungsmasse.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbespiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform eines Dichtungsprofils,
Fig. 2 einen Teil des Querschnitts gemäß Fig. 1 in montiertem Zustand,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform des Dichtungsprofils,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform des Dichtungsprofils und
Fig. 5 ein Blockdiagramm mit unterschiedlichen Verfahrensabläufen für die Herstellung des Dichtungsprofils.
Fig. 1 zeigt ein Dichtungsprofil 1 mit einem Halteteil 2 und an den Halteteil 2 durch Koextrusion angeformten Dichtungsteilen 3 und 4.
Der Halteteil 2 besteht vorzugsweise aus Weichgummi und weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, mit einem Steg 5 und daran angeformten Schenkeln 6 und 7. Von jedem Schenkel 6, 7 erstreckt sich in einen Kanal 8 des Halteteils 2 wenigstens eine Haltelippe 9 und 10. In den Halteteil 2 ist ferner eine Armierung eingebettet. Die Armierung 11 besteht im Fall der Fig.
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-6-
Ol 1 aus Wendeldraht, kann aber auch aus einem metallischen Stanzband oder anderen Werkstoffen bestehen, die dem Halteteil 2 die im Betrieb erforderliche Festigkeit und Formstabilität verleihen.
Der Halteteil 2 ist dafür vorgesehen und ausgestattet, auf einen um eine abzudichtende Öffnung eines Kraftfahrzeugs umlaufenden Flansch 12 (Fig. 2) aufgesteckt zu werden und dort sicheren Halt zu finden.
Die Dichtungsteile 3, 4 sind an dem Halteteil 2 dicht befestigt und sollen gegenüber einem relativ zu der Öffnung bewegbaren Verschließelement des Kraftfahrzeugs zuverlässig abdichten. Zu diesem Zweck sind die Dichtungsteile 3, 4 aus Moosgummi gefertigt, das sich auf dem Wege der Koextrusion mit dem Weichgummi des Halteteils 2 ausgezeichnet und dauerhaft mit dem Halteteil 2 verbinden läßt.
Eine innere Fläche 13 des Stegs 5 trägt klebend haftend einen Dichtungsstrang 14. Der Dichtungsstrang 14 ist, wie nachfolgend im Zusammenhang mit Fig. 5 näher erläutert werden wird, aus einer Elastomermischung durch Vulkanisation entstanden und ist dauerhaft elastisch, offenzellig geschäumt und nach außen und innen hin dauerhaft klebrig. So haftet der Dichtungsstrang 14 aufgrund seines eigenen Klebevermögens an der inneren Fläche 13. Da der Dichtungsstrang 14 außerdem formstabil ist, verändert er seine Lage relativ zu dem Halteteil 2 auch dann nicht, wenn von dem gefertigten Dichtungsprofil 1 Abschnitte abgelängt und, ggf. nach Weiterverarbeitung, letztlich an dem Kraftfahrzeug montiert werden. Man hat also stets saubere Trennflächen an dem Dichtungsprofil, die eine leichte und paßgenaue Konfektionierung des Dichtungsprofils gestat-
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• ·
• ·
-T-Ol ten.
Die so durch Ablängung der Abschnitte entstandenen Trennflächen lassen sich auf unterschiedliche, an sich bekannte Weise dauerhaft und dicht miteinander verbinden. Dies gilt auch für die Trennflächen des Dichtungsstrangs 14. Diese Verbindung der Trennflächen kann z.B. durch Vulkanisationskleber, Vulkanisationspaste oder Kaltkleber erfolgen, wenn aus den Abschnitten des Dichtungsprofils 1 geschlossene Ringe hergestellt werden sollen, bevor der Abschnitt des Dichtungsprofils 1 am Kraftfahrzeug montiert wird.
Fig. 2 zeigt das Dichtungsprofil 1, wie es auf dem Flansch 12 montiert ist. Dazu wird der Halteteil 2 mit der offenen Seite seines Querschnitts über den Flansch 12 gedrückt, bis die Stirnfläche des Flansches 12 den Dichtungsstrang 14 in der in Fig. 2 gezeigten Weise komprimiert hat. In dieser Endstellung der Montage sind die zunächst offenen Zellen durch Kompression geschlossen. Die klebrigen Zellwände haften aneinander. Außerdem haften der mit dem Dichtungsstrang 14 in Berührung stehende Seitenteil des Flansches 12 und die Schenkel 6,7 an dem auch außen klebrigen Dichtungsstrang 14.
Während des Aufdrückens des Halteteils 2 auf den Flansch 12 haben sich die Haltelippen 9, 10 deformiert und unter Vorspannung an die gegenüberliegenden Seitenflächen des Flansches 12 angelegt. Die Haltelippen 9, 10 bauen auf diese Weise Haftreibungskräfte auf, die ein Abziehen des Dichtungsprofils 1 von dem Flansch 12 erschweren. Außerdem verhindern die so unter Vorspannung an dem Flansch 12 anliegenden Haltelippen 10 das unerwünschte Durchdringen von Kriechwasser in den Kanal 8.
-8-
Ol Sollte Kriechwasser dennoch an den Haltelippen 10
vorbei in den Kanal 8 gelangen, verhindert die perfekte Abdichtung durch den Dichtungsstrang 14, daß solches
Kriechwasser zwischen dem Steg 5 und dem Flansch 12
hindurchkriechen und in das Innere des Kraftfahrzeugs
gelangen kann.
Das Dichtungsprofil 1 gemäß den Figuren 1 und 2 eignet sich besonders als Heckdeckeldichtung oder Hecktürdichtung für Kraftfahrzeuge,
In allen Zeichnungsfiguren sind gleiche Teile mit
gleichen Bezugszahlen versehen.
Fig. 3 zeigt ein Dichtungsprofil 1, das als Abdichtung für ein Schiebedach Verwendung findet. Hier ist der
Halteteil 2 aus Weichgummi mit einer Härte von z.B. 65 Shore A und der Dichtungsteil 3 aus Weichgummi mit
einer Härte von 45 Shore A koexdrudiert.
Das Dichtungsprofil 1 gemäß Fig. 4 kann für die Abdichtung eines Heckdeckels oder einer Hecktür eines Kraftfahrzeugs Verwendung finden.
Der Halteteil 2 ist hier ohne Armierung aus Hartgummi
einer Härte von 90 Shore A gefertigt. Zusammen mit. dem Halteteil 2 sind die Haltelippen 9, 10 aus Weichgummi
einer Härte von 65 Shore A und die Dichtungsteile 3, 4 aus Moosgummi einer Härte von 20 Shore A koextrudiert. Bei diesen Werkstoffangaben handelt es sich selbstverständlich um Beispiele, die je nachdem geplanten Einsatzfall anders gewählt werden können. Jedenfalls kann erreicht werden, daß auch ohne in den Halteteil 2
eingelagerte Armierung der Halteteil 2 ausreichend fest
-9-
Ol auf dem zugehörigen Karosserieflansch sitzt, der in Fig. 4 zu Vereinfachung nicht dargestellt ist.
In dem Blockdiagramm gemäß Fig. 5 werden, zur Herstellung eines Dichtungsprofils 1 gemäß den vorangegangenen Figuren, einem Spritzkopf 15 die Armierung 11, ein elastomeres Material 16 für den Halteteil 2, ein elastomeres Material 17 für den Dichtungsteil 3 und gegebenenfalls 4 und eine Elastomermischung 18 für den Dichtungsstrang 14 zugeführt. All diese Materialien werden aus dem Spritzkopf 15 koextrudiert zu dem Dichtungsprofil 1, das anschließend eine Vulkanisationsstrecke 19 und eine Kühleinrichtung 20 durchläuft, bevor es in einer Ablängstation 21 in Abschnitte 22 abgelängt wird.
Dieses Herstellungsverfahren eignet sich besonders für Dichtungsprofile 1, deren Halteteil 2 schon im Spritzkopf 15 seine montagefertige Formgestaltung erhält, wie dies z.B. bei Fig. 4 der Fall ist.
Wenn dagegen der Halteteil 2 im Spritzkopf 15 noch nicht oder noch nicht voll geschlossen wird, kann die Elastomermischung 18, wie es in Fig. 5 gestrichelt eingetragen ist, auch im Anschluß an den Spritzkopf 15 in den Halteteil 2 eingebracht werden.
In Fig. 5 ist eine weitere Alternative strichpunktiert eingezeichnet. Es handelt sich dabei darum, daß das Dichtungsprofil im Anschluß an die Kühleinrichtung 20 zunächst in einer Biegestation 23 weiterverarbeitet wird, bevor es in der Ablängstation 21 in die Abschnitte 22 abgelängt wird. In der Biegestation 23 werden Schenkel 6, 7 des Halteteils 2, in die eine metallische Armierung eingebettet ist, in ihre endgültige Montageform gebogen.
-10-
• · · ■
-&iacgr;&ogr;-
Ol Beispiele für die Zusammensetzung der Elastomermischung 18 ergeben sich aus den Ansprüchen 6 bis 12.

Claims (12)

  1. ANSPRÜCHE
    mit einem, einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, auf einen um eine abzudichtende Öffnung eines Kraftfahrzeugs umlaufenden Flansch (12) aufsteckbaren Halteteil (2) ,
    und mit wenigstens einem an dem Halteteil (2) dicht befestigten, gegenüber einem relativ zu der Öffnung bewegbaren Verschließelement des Kraftfahrzeugs abdichtenden Dichtungsteil (3;4),
    wobei der im wesentlichen U-förmige Querschnitt an Enden eines Stegs (5) angeformte Schenkel (6,7) aufweist,
    und wobei auf eine innere Fläche (13) des Stegs (5)
    -2-
    PK/N
    Bankkonto: NORD/LB, NL Bad Gandersheim (BLZ 250 500 0O)1,&Lgr;&ogr;*.·&Ngr;.&iacgr; 22%18 Φ&thgr; · FWgifokontoiPistbank Hannover (BLZ 250 100 30), Kto.-Nr. 667 15-307 BurQzeii: Mo -Fr 7.30- 12.30 und 14.00- 17.00 Uhr ···« ..*..·* . I. *..*...* ..* I
    -2 -
    Ol ein mit dem Flansch (12) in Berührung bringbarer, durchgehender Dichtungsstrang (14) aus einer klebend haftenden Dichtungsmasse aufgebracht ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse aus einer Elastomermischung (18) besteht und durch Vulkanisation in einen dauerhaft elastischen, dauerhaft klebrigen und offenzellig geschäumten Dichtungsstrang (14) überführt und durch das eigene Klebevermögen mit dem Steg (5) verbunden ist.
  2. 2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß von dem fertigen Dichtungsprofil (1) Abschnitte (22) abtrennbar sind,
    und daß Trennflächen jedes Abschnitts (22) dauerhaft und dicht miteinander verbindbar sind.
  3. 3. Dichtungsprofil nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß auch Trennflächen des Dichtungsstrangs (14) dauerhaft und dicht miteinander verbindbar sind.
  4. 4. Dichtungsprofil nach Anspruch 2 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit einem Vulkanisationskleber erfolgt.
  5. 5. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (2) auf den Flansch (12) bis in eine Endposition aufsteckbar ist, in der zumindest ein Teil des Querschnitts des
    -3-
    -3 -
    &kgr;«
    Ol Dichtungsstrangs (14) durch den Flansch (12) komprimiert und seine Zellen zugequetscht sind,
    und daß in der Endposition der Dichtungsstrang (14) durch das eigene Klebvermögen mit dem Flansch (12) dicht verbunden ist.
  6. 6. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse folgende Bestandteile in phr (parts per hundred rubber) aufweist:
    Naturkautschuk (NR) 40
    Isobuten-Isopren-Kautschuk (HR) 30
    Chlor-Isobuten-Isopren-Kautschuk (CIIR) 20
    Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (EPDM) 10
    Calciumcarbonat 30
    Kieselkreide 70
    Zinkoxid 5
    Vernetzungsmittel, einschl. Schwefel 5
    Mineralöl 70
    Azodicarbonamid 4
    Sulfohydrazid 6
  7. 7. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse folgende Bestandteile in phr (parts per hundred rubber) aufweist:
    Naturkautschuk (NR) 50
    Isobuten-Isopren-Kautschuk (IIR) 40
    Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (EPDM) 10
    Calciumcarbonat 25
    Kieselkreide 60
    Ruß 10
    -4-
    * · · ♦« Zinkoxid ·· t · ··* 5 * · · · · Vernetzungsmittel, einschl. • · · t
    ·♦ *· *·«
    5
    • · · · Mineralöl 75 Azodicarbonamid Schwefel 5 SuIfohydrazid 7,5
  8. 8. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse folgende Bestandteile in phr (parts per hundred rubber) aufweist:
    Naturkautschuk (NR) 45
    Isobuten-Isopren-Kautschuk (HR) 45
    Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (EPDM) 10
    Calciumcarbonat 30
    Kieselkreide 70
    Zinkoxid 5
    Vernetzungsmittel, einschl. Schwefel 4
    Mineralöl 70
    Azodicarbonamid 5
    Sulfohydrazid 2,5
  9. 9. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse folgende Bestandteile in phr (parts per hundred rubber) aufweist:
    Naturkautschuk (NR) 40
    Isobuten-Isopren-Kautschuk (HR) 30
    Brom-Isobuten-Isopren-Kautschuk (BIIR) 20
    Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (EPDM) 10
    Calciumcarbonat 45
    Kieselkreide 60
    Zinkoxid 5
    Vernetzungsmittel, einschl. Schwefel 5
    -5-
    Ol Mineralöl 90
    Azodicarbonamid 4
    SuIfohydrazid 4
  10. 10. Oichtungsprofil nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil Naturkautschuk (NR) jeweils ersetzt ist durch einen Verschnitt von Naturkautschuk (NR) und Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR).
  11. 11. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil, Naturkautschuk (NR) jeweils ersetzt ist durch einen Verschnitt von Naturkautschuk (NR) Polybutadien (BR) .
  12. 12. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil Naturkautschuk (NR) jeweils ersetzt ist durch einen Verschnitt von Naturkautschuk (NR), Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und Polybutadien (BR) .
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711487C2 (de) * 1997-03-19 2001-10-11 Metzeler Automotive Profiles Dichtungsprofil für Kraftfahrzeuge
DE20104747U1 (de) * 2001-03-20 2002-05-02 Meteor Gummiwerke K. H. Bädje GmbH & Co, 31167 Bockenem Spaltdichtungsanordnung

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US6942225B2 (en) 2001-03-20 2005-09-13 Meteor Gummiwerke K. H. Badje Gmbh & Co. Seal arrangement

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Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19951130

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Effective date: 19981126

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20011128

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