DE69903209T2 - Dichtungselement für Schiebefenster, insbesondere für eine Kraftfahrzeugtür und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Dichtungselement für Schiebefenster, insbesondere für eine Kraftfahrzeugtür und Verfahren zu deren Herstellung

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Dichtungsprofil für den Rahmen von Schiebefenstern, insbesondere in der Tür von Kraftfahrzeugen, sowie auf ein Verfahren zu deren Herstellung.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Dichtungsprofil von der Art, das einen ersten Abschnitt aufweist, der ein Klemmteil mit U-förmigem Querschnitt umfasst, das zum Überdecken und Festklemmen einer vorspringenden Kante des Fensterrahmens geeignet ist, sowie einen zweiten als "Schiebeteil" bezeichneten Abschnitt, der an den ersten Abschnitt angrenzt und einen zum ersten umgekehrten U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei dieser zweite Abschnitt dazu bestimmt ist, das Schiebefenster bei seinen Bewegungen zu führen und in Schließstellung entlang des gesamten Abschnitts seines an den Fensterrahmen anschließenden Umfangs dicht zu überdecken.
  • Solche Profile werden bekanntlich üblicherweise in Form eines aus einem Stück bestehenden Teils durch Extrudieren oder Koextrusion mindestens eines Elastomermaterials und/oder mindestens eines Thermoplastmaterials, gegebenenfalls mit einer metallischen Armierung, hergestellt, die zumindest teilweise von dem einen und/oder dem anderen der Werkstoffe der beiden Abschnitte mit U-förmigem Querschnitt umhüllt ist.
  • Die von diesen beiden Abschnitten geforderten Eigenschaften sind im allgemeinen unterschiedlich, da der Abschnitt, welcher einen vorspringenden Rand des Verglasungsrahmens überdeckt, üblicherweise eine elastische Dichtlippe aufweist, welche von der Vorderseite mindestens eines der U-Schenkel vorsteht, welcher dem anderen Schenkel zugekehrt ist, wobei diese Dichtlippe versenkbar ist, wenn dieser Abschnitt über dem zugehörigen vorspringenden Rand in seine Stellung gebracht wird, damit sie anschließend ihrer ungewollten bzw. zufälligen Trennung oder Loslösung entgegen wirkt, wohingegen der Abschnitt, welcher die Fensterscheibe führt, ausreichend steif sein muss, um den Beanspruchungen durch die Scheibe widerstehen zu können.
  • Jeder U-förmige Abschnitt kann außerdem örtlich begrenzte Überzüge aus einem anderen Elastomermaterial oder einem anderen Thermoplastmaterial aufweisen und damit können die Herstellung solcher vergleichsweise komplizierten Profile und deren Formgebung Probleme aufwerfen.
  • Es wurde bereits angeregt, Profile dieser allgemeinen Art aus zwei getrennten Abschnitten zu bilden (vgl. hierzu EP-A-0 307 304 oder FR-A-2 564 047), doch hat sich in der Praxis die feste Verbindung dieser beiden Abschnitte mit Hilfe von Dichtlippen, die von dem das Klemmteil bildenden Abschnitt mit U-förmigem Querschnitt aus vorspringen und eine Wandung des als Schiebeteil bezeichneten Abschnitts gegen den Falz bzw. Anschlag überdecken, auf den dieses Klemmteil aufgesetzt ist, als sehr unzulänglich erwiesen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, dass die beiden Abschnitte mit U-förmigem Querschnitt bei solchen Profilen, die getrennt gefertigt und auch getrennt den Benutzern angeliefert werden, durch einfaches Einrasten oder Aufstecken von Abschnitten mit jeweils im wesentlichen komplementärer Form fest miteinander verbunden werden.
  • Ebenso zielt die Erfindung darauf ab, durch Verwendung von wenig aufwendigen Elastomer- oder Thermoplastwerkstoffen und gegebenenfalls durch Verzicht auf die metallische Armierung an bestimmten Stellen die Kosten solcher Profile zu senken.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Dichtungsprofil für den Rahmen von Schiebefenstern von der vorgenannten Art vor, bei dem es sich bei dem ersten Abschnitt mit U-förmigem Querschnitt, der das Klemmteil bildet, und bei dem zweiten U- förmigen Abschnitt bzw. dem "Schiebeteil" jeweils um zwei getrennte elementare extrudierte oder geformte Profile handelt, wobei ein U-Schenkel jedes elementaren Profils in das andere elementare Profil eingesetzt ist und dabei die auf diese Weise eingesetzten Schenkel sich über eine Seitenfläche in gegenseitiger Berührung befinden, wobei sich dieses Profil dadurch auszeichnet, dass die sich gegenseitig berührenden Schenkel jedes der elementaren Profile fest miteinander durch Verklipsen der Abschnitte verbunden sind, die eine zu den Berührungsflächen im wesentlichen komplementäre Form aufweisen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der U- Schenkel des Profils, welches das in das Schiebeteil eingesetzte Klemmteil bildet, zwischen dem U-Schenkel dieses Schiebeteils, welches in den das Klemmteil bildenden Abschnitt eingesetzt ist, und einer Zwischenwand festgeklemmt, welche zur Innenseite des Schiebeteils ab der Basis des U desselben hin vorspringt, wobei der Schenkel des Abschnitts, der das in das Schiebeteil eingreifende Klemmteil bildet, sich in Berührung mit angrenzenden Flächen des Schenkels des Schiebeteils und der Zwischenwand befindet, zwischen welchen er eingesetzt ist, und dabei fest mit letzterer durch Verklipsen der Abschnitte mit im wesentlichen komplementär geformten, sich gegenseitig berührenden Flächen verbunden sind.
  • Dabei liegt es auf der Hand, dass die elementaren Profile mit U-förmigem Querschnitt leicht an die Form des exakten gewünschten Profils in einem Warmverfahren angepasst und örtlich begrenzt durch Ausgießen mit dem einen oder anderen Elastomermaterial und/oder Thermoplastmaterial überzogen werden könnten. Somit wäre es möglich, örtlich begrenzt jedes von ihnen mit den gewünschten Eigenschaften auszustatten, beispielsweise mechanischen Eigenschaften, mit Wärmebeständigkeit, Beständigkeit gegenüber UV- Strahlung oder anderen Eigenschaften, die sich mit Profilen, die nach dem Stand der Technik aus einem einzigen Stück bestehen, nur mit größeren Schwierigkeiten erzielen lassen.
  • Somit könnte das Profil, welches das Klemmteil bildet, vorteilhafterweise aus einem biegsamen Werkstoff (biegsames Elastomermaterial oder flexibles Thermoplastmaterial) hergestellt werden, in welches gegebenenfalls eine verformbare metallische Armierung eingelegt werden könnte, wohingegen das Profil, welches das Schiebeteil bildet, aus einem starren Werkstoff, gegebenenfalls ohne metallische Armierung, hergestellt werden könnte, wie zum Beispiel aus hartem Polyvinylchlorid oder aus Polypropylen, wobei Polyvinylchlorid wegen seiner geringen Kosten bevorzugt wird.
  • Die Abdichtung an der Berührungsstelle mit der Fensterscheibe wird dabei folgendermaßen gewährleistet:
  • - zum einen durch eine oder mehrere Dichtlippe(n) aus einem elastischen Werkstoff, welcher das Profil bildet, das das Klemmteil darstellt, wobei diese Dichtlippen von dem U- Schenkel dieses Profils aus, der in das Profil eingesetzt ist, welches das Schiebeteil bildet, zur Innenseite desselben hin vorstehen;
  • - zum anderen durch eine oder mehrere Dichtlippe(n) aus einem elastischen Werkstoff, der auf den U-Schenkel des Profils aufgesetzt ist, welches das Schiebeteil bildet, wobei dieser Schenkel nicht in das das Klemmteil bildende Profil eingesetzt und von diesem Schenkel aus zur Innenseite dieses Schiebeteils hin vorsteht.
  • Andere Dichtlippen aus einem elastischen Werkstoff, der außen auf die Basis des U- förmigen Abschnitts des Profils aufgesetzt ist, welches das Schiebeteil bildet, könnten ebenfalls in der Weise vorgesehen werden, dass sie zwischen diesem Schiebeteil und dem Rahmen der Fensterscheibe eingesetzt sind. Eine oder mehrere Dichtlippe bzw. Dichtlippen aus einem elastischen Werkstoff können auch im Inneren der Basis des U-förmigen Abschnitts aufgesetzt werden, um so die Berührung mit der Scheibe des Schiebefensters zu erhöhen.
  • Wenn der starre Werkstoff, aus dem das Profil besteht, welches das Schiebeteil bildet, gegenüber einer UV-Strahlung empfindlich ist, was im Falle von Polyvinylchlorid zutrifft, so wird dieser Nachteil in vorteilhafter Weise dadurch behoben, dass die Außenfläche des Schenkels des Schiebeteils, der nach außen gekehrt ist, mit einem elastischen Werkstoff überzogen wird, welcher gegenüber UV-Strahlen widerstandsfähig ist, zum Beispiel mit einem gefärbten Material, das im übrigen das Schiebeteil "verkleidet".
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung des vorstehend umrissenen Profils, welches sich dadurch auszeichnet, dass die beiden elementaren Profile mit U-förmigem Querschnitt, welche jeweils ein Klemmteil und ein Schiebeteil bilden, getrennt voneinander dadurch hergestellt werden, dass auf der Fläche eines U-Schenkels eines jeden Abschnitts, welche zur Innenseite dieses Profils, Abschnitte von jeweils im wesentlich komplementärer Form ausgebildet werden, welche zum Zusammenwirken durch Verklipsen bzw. Aufsetzen geeignet sind, dass die beiden Profile in bezüglich zueinander umgekehrter Stellung angeordnet werden, dass der Schenkel jedes Profils, dessen Oberfläche einen Abschnitt aufweist, der im wesentlichen komplementär zu der Form eines Abschnitts eines Schenkels des anderen Profils ist, in dieses andere Profil eingesetzt wird, dass die Flächen der in die beiden Profile eingesetzten Schenkel in einer solchen Position in gegenseitigen Kontakt gebracht werden, dass die Abschnitte von komplementärer Form einander gegenüber liegen, und dass diese Schenkel durch Verklipsen der Abschnitte fest miteinander verbunden werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel, bei dem das Profil, welches das Schiebeteil bildet, eine Zwischenwand aufweist, die von der Basis des U-Abschnitts aus nach innen vorsteht, erfolgt das Zusammenfügen der beiden Profile durch Verklipsen in einfacher Weise, nachdem diese Profile in umgekehrte Position gebracht wurden, wobei zwischen dieser Zwischenwand und dem Schenkel des Profils, welches das Schiebeteil bildet, auf dem zum Verklipsen geeignete Abschnitte vorgesehen sind, den zugeordneten Schenkel des Profils, welches das Klemmteil bildet, einsetzt, bis die Abschnitte von jeweils komplementärer Form in einander greifen.
  • Die beiden Profile werden vorzugsweise nach Warmverformung durch Verklipsen miteinander zusammengefügt, um so die Formanpassung zu vereinfachen.
  • Die beiden Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Profil werden nachstehend nun ausführlicher unter Bezugnahme auf die beiliegende schematische Zeichnung beschrieben, in welcher:
  • Fig. 1 einen Querschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel darstellt, wobei die Profile, die jeweils das Klemmteil und das Schiebeteil bilden, in zusammengefügter Position dargestellt sind, und
  • Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 für das zweite Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in welcher das Profil mit U-förmigem Querschnitt, welches dazu bestimmt ist, den vorspringenden Rand eines Rahmens eines Schiebefensters in einer Autotür zu umklemmen, mit dem Bezugszeichen 1 angegeben ist, wohingegen das Profil mit U-förmigem Querschnitt, welches das Schiebeteil bildet und dazu bestimmt ist, das Schiebefenster bei seinen Bewegungen zu führen und dabei die Abdichtung der Fensterscheibe in Schließstellung sicherzustellen, mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet wird. Die Profile 1 und 2 sind voneinander getrennte Teile und in umgekehrter Position angeordnet, wobei ein Schenkel 3 des U-förmigen Abschnitts des Profils 1, das in das Profil 2 eingesetzt ist, und ein Schenkel 4 des U-förmigen Abschnitts des Profils 2 vorgesehen sind, welches in das Profil 1 eingesetzt ist. Die einander zugekehrten Flächen der Schenkel 3 und 4 stehen miteinander in Berührung und weisen Abschnitte von im wesentlichen komplementärer Form auf, nämlich die Abschnitte 5 und 6, welche durch Verklipsen bzw. Aufstecken so ineinander greifen können, dass die beiden Profile fest mit einander verbunden werden. Dabei werden diese Profile 1 und 2 durch Extrudieren oder in einem Formvorgang hergestellt.
  • Das Profil l, welches das Klemmteil darstellt, besteht aus einem elastischen Elastomermaterial, beispielsweise aus E.P.D.M.-Gummi oder aus einem biegsamen plastischen Werkstoff und weist eine verformbare metallische Armierung 7 auf, auf welche das Elastomermaterial (bzw. der plastische Werkstoff) extrudiert oder aufgeformt wurde. Elastische Dichtlippen 8, welche auf ihrer Oberfläche eine Befleckung 9 oder eine Gleitbeschichtung aufweisen, stehen seitlich von dem Schenkel 3 des Profils 1 zum Inneren des Profils 2 hin vor, um die Innenfläche der Verglasung des (nicht dargestellten) Schiebefensters zu überstreichen, um so die Fensterscheibe bei ihren Bewegungen und in deren Schließstellung zu führen.
  • Das Profil 2, welches das Schiebeteil bildet, besteht aus einem extrudierten oder geformten starren Thermoplastmaterial, beispielsweise aus starrem Polyvinylchlorid oder aus Polypropylen. Eine Befleckung 10 oder eine Gleitbeschichtung ist auf dem innen liegenden Abschnitt der Basis des U-Abschnitts des Profils vorgesehen, der zum Aufnehmen der Scheibe des Schiebefensters bestimmt ist, sowie auf dem Schenkel 11, welcher gegenüber dem Schenkel 4 angeordnet ist.
  • Da das starre Polyvinylchlorid gegenüber ultravioletter Strahlung empfindlich ist, wird die Außenfläche dieses Schenkels 11 mit einer Schicht 12 aus einem gegebenenfalls eingefärbten biegsamen Polyvinylchlorid besserer Qualität belegt, an welche im oberen Abschnitt des Schenkels 11 eine Dichtlippe 13 angrenzt, die mit einer Befleckung 15 oder einer Gleitbeschichtung belegt ist, welche die Außenfläche der beweglichen Verglasung überstreicht, und unter der Basis des Schiebeteils 2 ist eine Dichtlippe 14 vorgesehen, die zwischen dem Schiebeteil und dem Rahmen der Fensterscheibe eingesetzt wird. In analoger Weise ist unterhalb der Basis des Profils 2, und zwar unter dem Schenkel 4, eine zweite Dichtlippe 16 aus biegsamem Polyvinylchlorid angesetzt.
  • Das Profil 2 kann leicht warmverformt werden und die Schenkel 3 und 4 werden durch Verklipsen bzw. Aufsetzen während des Einbaus auf dem Fahrzeug zusammengefügt.
  • Ebenso ist hier zu beachten, dass das starre Polyvinylchlorid, aus dem das Schiebeteil 2 besteht, ein kostengünstiger Werkstoff ist, was eine erhebliche Senkung der Kosten für das Profil ermöglicht.
  • Des Weiteren ist festzustellen, dass die beiden U-Profile sich problemlos für die unterschiedlichen Abwicklungslängen anbieten, die im Allgemeinen durch die geometrischen Bedingungen von Fensterrahmen festgelegt sind.
  • In Fig. 2, welche eine Variante des Profils gemäß Fig. 1 darstellt, sind die bereits beschriebenen Elemente mit denselben Bezugszeichen angegeben.
  • Bei dieser Variante springt von der Basis des Schiebeteils 2 aus zum Inneren desselben hin eine Zwischenwand 17 vor und weisen die einander zugewendeten Flächen dieser Zwischenwand und des Schenkels 3 des Abschnitts, der das Klemmteil 1 bildet, im wesentlichen komplementär geformte Abschnitte 18 und 19 auf, die durch Aufsetzen bzw. Verklipsen miteinander zusammenwirken können. Bei dieser Variante wird somit der Schenkel 3 des Abschnitts, der das Klemmteil bildet, zwischen dem Schenkel 4 des Schiebeteils und dessen Zwischenwand festgeklemmt und wirkt durch Verklipsen bzw. Aufsetzen mit diesen beiden Elementen zusammen.
  • Bei dieser Variante ist nun festzustellen, dass eine einzige schlauchförmige Dichtungslippe 20, die mit einer Befleckung 21 überzogen ist, seitlich von dem Schenkel 3 des Abschnitts, der das Klemmteil l bildet, zum Inneren des Schiebeteils 2 vorspringt, um die Innenseite der beweglichen Scheibe zu überstreichen.
  • Wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel können die Abwicklungslängen der beiden Profile unterschiedlich sei, damit sie an die geometrischen Gegebenheiten des Rahmens der Fensterscheiben angepasst werden können.
  • Die beiden Profile werden dagegen durch Verklipsen bzw. Aufsetzen - was im Allgemeinen nach der Warmverformung geschieht - vor dem Einbau im Fahrzeug mit einander verbunden, da dieser Verbund ausreichend widerstandsfähig ist.

Claims (9)

1. Dichtungsprofil für den Rahmen von Schiebefenstern von der Art, die einen ersten Abschnitt aufweist, der ein Klemmteil (1) mit U-förmigem Querschnitt umfasst, das zum Überdecken und Festklemmen einer vorspringenden Kante des Fensterrahmens geeignet ist, sowie einen zweiten als "Schiebeteil" bezeichneten Abschnitt (2), der an den ersten Abschnitt angrenzt und einen zum ersten umgekehrten U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei dieser zweite Abschnitt (2) dazu bestimmt ist, das Schiebefenster bei seinen Bewegungen zu führen und in Schließstellung entlang des gesamten Abschnitts seines an den Fensterrahm einen anschließenden Umfangs dicht zu überdecken, wobei der erste U-förmige Abschnitt ein Klemmteil (1) bildet und der zweite U-förmige Abschnitt bzw. das "Schiebeteil" (2) dabei zwei getrennte elementare extrudierte oder geformte Profile darstellen, wobei ein U-Schenkel (3, 4) jedes elementaren Profils (1, 2) in das andere elementare Profil eingesetzt ist und dabei die auf diese Weise eingesetzten Schenkel (3, 4) sich über eine Seitenfläche in gegenseitiger Berührung befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenseitig berührenden Schenkel (3, 4) jedes der elementaren Profile (1, 2) fest miteinander durch Verklipsen der Abschnitte (5, 6) verbunden sind, die eine zu den Berührungsflächen im wesentlichen komplementäre Form aufweisen.
2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der U-Schenkel (3) des Profils, welches das in das Schiebeteil (2) eingesetzte Klemmteil (1) bildet, zwischen dem U-Schenkel dieses Schiebeteils, welches in den das Klemmteil (1) bildenden Abschnitt eingesetzt ist, und einer Zwischenwand (17) festgeklemmt ist, welche zur Innenseite des Schiebeteils ab der Basis des U desselben hin vorspringt, wobei der Schenkel (3) des Abschnitts, der das in das Schiebeteil eingreifende Klemmteil bildet, sich in Berührung mit angrenzenden Flächen des Schenkels des Schiebeteils und der Zwischenwand befindet, zwischen welchen er eingesetzt ist und dabei fest mit letzterer durch Verklipsen der Abschnitte (5, 6; 18, 19) mit im wesentlichen komplementär geformten, sich gegenseitig berührenden Flächen verbunden sind.
3. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (1), welches ein Klemmteil bildet, aus einem Elastomermaterial oder einem anderen biegsamen thermoplastischen Werkstoff besteht und vorzugsweise eine verformbare metallische Verstärkung (7) aufweist.
4. Dichtungsprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (3) des Profilteils (1), welches ein in das Innere des Schiebeteils (2) eingesetztes Klemmteil bildet, mindestens eine zur Innenseite dieses Schiebeteils hin gerichtete Dichtungslippe (8, 20) aufweist, welche zum Überstreichen der Innenfläche des Schiebefensters geeignet ist.
5. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (2), welches das Schiebeteil bildet, aus einem starren thermoplastischen Werkstoff, vorzugsweise ohne Metallverstärkung, besteht.
6. Dichtungsprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Dichtungslippe (13) aus einem biegsamen Werkstoff, der auf dem Schenkel (11) des Profilteils angesetzt ist, welches das Schiebeteil (2) bildet, das gegenüber dem Schenkel (3) liegt, der in das Profilteil eingesetzt ist, welches das Klemmteil (1) bildet, zum Innenraum dieses Schiebeteils vorsteht, um die Außenfläche des Schiebefensters zu überstreichen.
7. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtungslippe bzw. Dichtungslippen (14, 15) aus einem an der Basis des U des Schiebeteils angesetzten elastischen Material zur Innenseite und/oder Außenseite des Schiebeteils vorsteht bzw. vorstehen.
8. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel des Profilteils, welche das Schiebeteil (2) bildet, das gegenüber dem Schenkel (3) angeordnet ist, der in das Profilteil eingesetzt ist, welches das Klemmteil (1) bildet, auf seiner nach außen gekehrten Seite eine Schicht (12) aus einem elastischen Material aufweist, das in der Lage ist, einer ultravioletten Strahlung und/oder gefärbten Strahlung zu widerstehen.
9. Dichtungsprofil nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 6 und/oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Inneren des Profils (2), welches das Schiebeteil bildet, vorstehende Dichtungslippe und/oder eine von der Basis des U dieses Profils aus nach außen vorstehende Dichtungslippe (14) an die Schicht (12) angrenzt.
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