DE2951419C2 - Vorrichtung zum Herstellen biaxial gestreckter Schlauchfolien - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen biaxial gestreckter SchlauchfolienInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen biaxial gestreckter Schlauchfolien entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Gemäß diesem Stand der Technik (DE-AS 16 29 812) wird wie bei der in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten
bekannten Anordnung vor der eigentlichen Blase, d. h. im Erwärmungsbereich, über ein Gebläse und Düsen
Kühlmittel zwischen die Heizelemente eingeblasen. Im Bereich der Blase erfolgt ein Abziehen der Mischluft aus
Warm- und Kühlluft durch eine Absaugvorrichtung. Noch deutlicher ist eine derartige Anordnung in F i g. 3
der DE-AS 16 29 812 dargestellt Vor der Blase wird dort ebenfalls im Bereich dar Heizelemente durch das J5
Gebläse Kühlluft eingeblasen, die die Warmluft mitnimmt im Bereich der Blase selbst wird durch den
Luftverteilungsring zum schnellen Abkühlen der Blase Kühlluft zugeführt Hinter diesem Kühldüsenring
befindet sich die eigentliche Absaugvorrichtung. In dieser Vorrichtung ist ein gleichmäßiges Temperaturfeld, insbesondere in dem sich an das Strecken
anschließenden Teil des Schlauches und die Stabilität der Umgebungsverhältnisse nicht gewährleistet
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Herstellen biaxial gestreckter Schlauchfolien zu
schaffen, in der ein besonders stabiler Streckzustand erzielt werden kann und gleichzeitig die thermische
Wirksamkeit des Heizteils erhöht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die sich so aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
ergebenden Merkmale gelöst
Der erfindungsgemäße Saugring ist derart an der angegebenen Stelle ausgeführt, daß er gleichzeitig die
zum Erwärmen des zu streckenden Teils der Folie verwendete Luft und die zum Abkühlen nach dem
Strecken verwendete Luft absaugt, indem die Kühlluftzufuhr in Förderrichtung des Schlauches der Heizeinrichtung und dem Saugring nachgeschaltet ist Dadurch
saugt der Saugring die Kühlluft außerhalb des Zuflußbereiches der Warmluft an, so daß eine scharfe
Trennung zwischen der Warmluft und der Kühlluft geschaffen wird. Diese thermische Trennung liegt
zwischen dem zu streckenden Teil und dem abkühlenden Teil nach dem Strecken, wodurch ein gleichmäßiger
Luftstrom um die sich dehnende Blase geschaffen wird.
Insbesondere wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Erhitzen der Rohfolie und Aufblasen
durch den Innendruck einer Blase und vor Zufuhr zu der nächsten Stufe, der Kühlvorrichtung, eine bestimmte
Saugvorrichtung zum dosierten Fluß erwftrmter Luft
entlang der Blase und auch zum Absaugen kühlender Luft von der Seite der Kühlvorrichtung vorgesehen,
wodurch die entsprechenden Endpunkte der Luftströme im Heizteil, Kühlteil und in den thermisch trennenden
Teilen festgelegt werden. Dadurch kann die sich dehnende Blase extrem stabilisiert werden, so daß es
röglich ist, eine gut gestreckte Folie mk wenigen Schwankungen hinsichtlich der gefalteten Breite und
geringer Schwankungen hinsichtlich der Folienstärke herzustellen. Ferner ist es möglich, die Wirksamkeit der
Erwärmung zu erhöhen und die Produktionskosten dadurch zu reduzieren, daß die abgesaugte Hochtemperaturluft wieder als Quelle zum Vorheizen einer
Rohfolie verwendet werden kann.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbcispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen vertikalen Querschnitt einer herkömmlichen Vorrichtung zum Herstellen
biaxial gestreckter Schlauchfolien vom Strahlenheizungs-, den Innendruck einschließenden und luftkühlenden Typ; und
Fig.2 eine Vorrichtung nach Fig. 1, die durch die
erfindungsgemäße Vorrichtung ergänzt ist
Gemäß F i g. 1 wird eine ungestreckte Rohfolie 1 durch Zuführförderwalzen 2, die sich mit einer
bestimmten Umfangsgeschwindigkeit drehen, in das Innere eines Heizofens zugeführt und nach dem
Erwärmen auf eine zum Strecken geeignete Temperatur durch Heizvorrichtungen 3 und 4, in Längsrichtung
durch Streckförderwalzen 8 gestreckt die sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit drehen, die einige Male
schneller als die der Zuführförderwalzen 2 ist während sie in Umfangsrichtung durch den Druck des im Inneren
eingeschlossenen Gases aufgeblasen wird. Nach Vollendung des Aufblasens wird eine Blase 7 aus der Rohfolie 1
auf eine Temperatur annähernd Jer Raumtemperatur durch Kaltluft, die durch eine Kühlluftzufuhr 5,
ausgebildet als Kühlluftring, von einem Kühlgebläse 6 ausgestoßen wird, zur Vermeidung eines übermäßigen
Aufblasens abgekühlt Die Luftströme innerhalb des Heizofens und die kühlende Luft in dieser Vorrichtung
werden durch den Rückstrom kühlender Luft erzeugt und laufen innerhalb des Heizofens, wie es durch Pfeile
gezeigt ist um. Die Luft innerhalb des Heizofens nimmt einen instabilen Zustand an, wenn sie nicht geregelt ist.
Daher ist die Menge und die Temperatur der innerhalb des Ofens aufsteigenden Luft beeinflußt durch Raumtemperaturschwankungen der die Streckvorrichtung
umgebenden Atmosphäre, Schwankungen der Richtung und der Geschwindigkeit des Luftstroms und der
Temperatur- und Mengenschwankung der Kühlluft. Daher kann ein gleichmäßiges Erwärmen und gleichmäßiges Abkühlen, das zur Stabilisierung der Blase 7
notwendig ist nicht aufrechterhalten werden. Ferner wird beim weiteren Herunterdrehen des Auslasses der
Kühlluftzufuhr 5, da die Luft hoher Temperatur innerhalb des Heizofens verstärkt wird, die Grenze
zwischen den Sektionen des Heizteils und des Kühlteils nicht nur unscharf, sondern iuch die Kühlwirkung selbst
wird reduziert. Diese Erscheinungen üben einen nachteiligen Einfluß direkt auf die Schwankungen der
gefalteten Breite und Stärke aus und erschweren so die Herstellung eines zufriedenstellenden Produkts.
Kühlsystem einer Vorrichtung zur Herstellung biaxial
gestreckter Folien nach einem besonderen InnendruckeinschJuß-Typ, Kn Saugring 9 for Heißluft saugt sowohl
Luft hoher Temperatur von oben als auch den Rückstrom aus der Kflhlluftzufuhr 5 ab, und wenn die
Fördermengen eines Sauggebläses 10 und eines Kühlgebläses 6 konstant gehalten werden, verschiebt
sich die Trennzone der Sektionen der Heißluftzone und der Kühlluftzone nicht, sondern ist in einer konstanten
Lage festgelegt- Ferner kann durch Entladen eines Teils ι ο oder der ganzen abgesaugten Heißluft in eine
Vorheizleitung 11, ein Heißluftzirkulationssystem, in dem der Einfluß der Außenstörung aufgrund der
Schwankung der Aünosphärentemperatur und der Schwankung des Durchflusses fast vernachlässigbar ist,
erhalten werden, das zu einer Blase 7 mit extrem stabilisiertem Zustand führt. Folglich ist es möglich,
ausgezeichnete biaxial gestreckte Folien mit weniger Schwankungen in der Breite und Stärke und gleichzeitig
eine kompakte Vorrichtung zu erhalten, weil der Heißluftstrom, der bis jetzt eine Wärmeübertragung in
den Raum ermöglichte, ohne weiteres für das Vorheizen verwendet werden kann und dies die HeizefEzienz der
Heizvorrichtungen 3 und 4 verbessert
Die Vorrichtung wird nun genauer durch ein Beispiel und ein Vergleichsbeispiel beschrieben.
Spezifisches Beispiel und Vergleichsbeispiel
Biaxial gestreckte Folien aus Polypropylen werden unter den folgenden Bedingungen (1) hergestellt, und
die Ergebnisse (2) werden erhalten:
(1) Bedingungen
Verwendetes Rohmaterial:
Polypropylen
Durchmesser der Rohfolie:
60 mm 0
Durchmesser der Blase:
Durchmesser der Blase:
600 mm 0
Folienstärke: -to
Folienstärke: -to
20 μ
Streckverhältnis:
Streckverhältnis:
6fach in Längsrichtung
6fach in Querrichtung
Streckgeschwindigkeit: 40 m/min
Streckgeschwindigkeit: 40 m/min
Innendurchmesser des Saugrings:
700 mm 0 (Dieser Ring wird
im Vergleichsbeispiel nicht verwendet,)
Distanz vom oberen Ende des Saugrings bis zum oberen Ende des Kühlrings;
Distanz vom oberen Ende des Saugrings bis zum oberen Ende des Kühlrings;
100 mm
Innendurchmesser des Kühlrings;
Innendurchmesser des Kühlrings;
700 mm 0
Sauggebläse;
Sauggebläse;
6 mVmin, -200 mm WS (Dieses Gebläse ist nicht
im Vergleichsbeispiel angebracht)
Kühlgebläse:
Kühlgebläse:
5 m3/min, 200 mm WS
Heizart der Rohfoüe:
Heizart der Rohfoüe:
Heißluft 180°C(170°Cbeim Vorheizen)
Raumtemperatur:
Raumtemperatur:
25-C
(2) Ergebnisse
Verglichen mit dem Vergleichsbeispiel, bei dem die besondere Vorrichtung nicht verwebet wurde, wurden
folgende Vorteile erzielt
(a) Die Abweichung beim Aufblasen der Blase und die Abweichungen in der Längs- und Querrichtung
werden kleiner, und die Stabilität des Sticckens
wird extrem gut Es zeigten sich folgende Verbesserungen:
Schwankungen der Breite der Folie:
Schwankungen der Breite der Folie:
±9 imp-» ±2 mm
Schwankungen der Folienstärke:
Schwankungen der Folienstärke:
± 20 bis 25% — ± 10 bis 5%
Durch Vorheizen der Rohfolie mit abgesaugter Heißluft wird ein Arbeiten mit einer Heißlufttemperatur zum Aufheizen der Rohfolie von 1700C, die niedriger als die übliche von 1800C ist, möglich. Dies führt zu einer Ersparnis an elektrischer Energie.
Durch Vorheizen der Rohfolie mit abgesaugter Heißluft wird ein Arbeiten mit einer Heißlufttemperatur zum Aufheizen der Rohfolie von 1700C, die niedriger als die übliche von 1800C ist, möglich. Dies führt zu einer Ersparnis an elektrischer Energie.
Nach dem Führen der Schlauchfolie um die Streckförderwalzen 8 tritt ein Durchhängen des
Mittelteils in Längsrichtung der Folie auf, d. h., die
Länge des Mittelteils in Längsrichtung der Folie wird länger als an den Seiten, was für gestreckte
Schlauchfolien ein schwerwiegender Nachteil ist
Diese Differenz war 5 mm/m, und es wurde eine Verbesserung durch eine Reduzierung auf 2 mm/m erzielt
Diese Differenz war 5 mm/m, und es wurde eine Verbesserung durch eine Reduzierung auf 2 mm/m erzielt
(b)
(C)
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Herstellen biaxial gestreckter Schlauchfolien aus thermoplastischem Kunststoff
mit einem Saugring, der in dem Bereich vorgesehen ist, wo die Streckblase ihren maximalen Durchmesser erreicht und der die zum Erwärmen und
Abkühlen verwendete Luft gleichzeitig absaugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugring (9) in der thermischen Trennzone zwischen der
Warmluftzufuhr (3, 4) zur Rohfolie (1) und der Kühlluftzufuhr (5) nach dem Strecken angeordnet
ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- «5
zeichnet, daß die durch den Säugling (9) abgesaugte
Heißluft zum Erwärmen der Rohfolie zurückgeführt wird.
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|---|---|---|---|
| JP15945678A JPS5586719A (en) | 1978-12-25 | 1978-12-25 | Manufacturing device for tubular biaxial stretching film |
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| DE2951419C2 true DE2951419C2 (de) | 1983-05-11 |
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ID=15694150
Family Applications (1)
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Also Published As
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