DE29516158U1 - Einbaugarnitur mit Teleskopstange - Google Patents
Einbaugarnitur mit TeleskopstangeInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Einbaugarnitur für die im Straßenkörper verlegten
Versorgungsleitungen, insbesondere Frischwasserleitungen, mit einer in der Straßenkappe
endenden Vierkantstange, die von einem Schutzrohr umgeben bis zur Spindel des Leitungsschiebers führt und die mit einem Vierkantrohr kombiniert als Teleskopstange
dient, wobei eine Rastfeder das Vierkantrohr in verschiedenen Ausziehlängen arretierend
angeordnet und ausgebildet ist.
Einbaugaraituren werden beispielsweise benötigt, um die im Straßenkörper verlegten
Frischwasserleitungen abzuschiebern oder zu öffnen bzw. davon abgehende Hausleitungen oder sonstige Versorgungsleitungen zu öffnen oder zu schließen. Bekannt
ist es hierzu, in der Straßendecke selbst sogenannte Straßenkappen anzuordnen, die
unter einem kleinen Deckel einen Hohlraum aufweisen, in dem eine Vierkantstange endet, die die Verbindung mit dem weiter im Erdreich untergebrachten Leitungsschieber
herstellt. Diese Vierkantstange ist mit der Spindel des Leitungsschiebers oder der sonstigen
Armatur verbunden, wobei zum Schutz der Vierkantstange ein aus Plastikmaterial bestehendes Schutzrohr vorgesehen ist, um dieses bis hoch zur Straßenkappe entsprechend
abzusichern. Das bedeutet, daß auch nach dem Wiederverfüllen des vorher hergestellten
Grabens oder Loches die Vierkantstange problemlos gedreht werden kann, um "vom Tage" aus den Schieber tief unten im Erdreich zu bewegen. Da insbesondere bei
Neubauten die endgültige Straßendecke giger liegt als die der Baustraße und da auch
später aufgebrachte Straßendecken ein immer weiteres Anheben der Straßenkappe erfordern,
werden sogenannte Teleskopstangen eingesetzt, bei denen nämlich die Vierkantstangen
von einem entsprechend ausgebildeten und angepaßten Vierkantrohr umgeben wird, so daß auch nach dem Anheben der Straßendecke bzw. Straßenkappe über die
Teleskopstange tief im Boden liegende Leitungsschieber problemlos erreicht werden
können. Dabei dient eine der Vierkantstange zugeordnete Rastfeder dazu, das Vierkantrohr
in entsprechenden Ausziehlängen zu fixieren, um so die Montage entsprechend zu erleichtern und die entsprechende Ausziehlänge auch garantiert zu wahren. Nachteilig
ist dabei, daß eine derartige aus Federstahl bestehende Rastfeder, wie sie beispielsweise
in der
DE OS 44 38 205.7 beschrieben ist, Riefen in dem Vierkantrohr verursacht,, die dann
wiederum zu einem Rosten und schließlich zu einer Schwächung der Teleskopstange fuhren. Nicht zu vermeiden ist dann, daß nach gewissen Standzeiten eine solche Teleskopstange
ausgewechselt werden muß, was mit erheblichen Bauarbeiten verbunden ist. Nachteilig ist außerdem, daß eine derartige einmal in einer bestimmten Ausziehlänge
hergestellte Verbindung nur mit entsprechendem Aufwand wieder gelöst werden kann,
um beispielsweise die Teleskopstange bei erneuten Bauarbeiten noch weiter auszuziehen.
Auch hierbei würden dann wieder erneut Riefen auftreten und damit Gefährdungen für
die Teleskopstange insgesamt. Solche Riefen lassen sich aber deshalb nicht verhindern,
weil die Rastfeder mit entsprechender Kraft gegen die Innenwand des Vierkantrohres
gedruckt werden muß, um überhaupt eine entsprechende Führung und Sicherung in entsprechenden Ausziehlängen sicherzustellen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einbaugarnitur mit Teleskoprohr
zu schaffen, das beliebig oft und leicht betätigt werden kann, ohne daß die im Straßenkörper liegenden Teile gefährdet sind bzw. ausgetauscht werden müssen.
Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Rastfeder von
einer Spiralfeder und mindestens einem außenseitig vorgesehenen und von der Spiralfeder
druckbeaufschlagten Druckzylinder gebildet ist und daß der Druckzylinder aus einem
Werkstoff hergestellt ist, der eine unter der Härte des Vierkantrohres liegenden
Härte aufweist.
Mit Hilfe einer derart ausgebildeten Einbaugarnitur ist sichergestellt, daß die
Teleskopstange, bestehend aus dem Vierkantrohr und der Vierkantstange leicht auseinandergezogen
werden kann, beispielsweise wenn die Straßendecke und damit auch die Straßenkappe angehoben werden muß. Über die Spiralfeder wird der Druckzylinder
gegen die Innenwand des Vierkantrohres gedrückt, wobei aufgrund der entstehenden
Reibung sichergestellt ist, daß die einmal auseinandergezogenen Vierkantstange und
Vierkantrohr nicht wieder ineinandersacken, sondern daß vielmehr die notwendigen
Arbeiten durchgeführt werden können, um dann wieder die notwendige Verbindung mit
der im Erdreich liegenden Spindel des Leitungsschiebers zu gewährleisten. Dies bedeutet,
daß nach dem entsprechenden Auseinanderziehen der Teleskopstange und der entsprechenden
Anordnung der Straßenkappe die Bedienung des Leitungsschiebers problemlos von oben, d. h. von der Straßendecke her möglich bleibt. Dafür sorgen die
ineinandersteckenden Vierkantstange und Vierkantrohr. Dadurch, daß die Spiralfeder
den entsprechend "weicheren" Druckzylinder gegen die Innenwand des Vierkantrohres
drückt, ist eine Beschädigung des Vierkantrohres durch Riefen u. ä. nicht zu befürchten.
Vielmehr tritt entsprechende Reibung zwar auf, ohne aber einen Schaden hervorzubringen,
so daß die Standzeit des Vierkantrohres und damit der Teleskopstange dadurch nicht beeinträchtigt ist. Überraschend ist dabei, daß mit verhältnismäßig einfachen
Mitteln die bisher bestehende Problematik behoben ist und zwar ohne daß dazu wesentliche
Bauänderungen erforderlich würden.
Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Neuerung ist vorgesehen, daß die
Spiralfeder mit Druckzylinder in einer Bohrung in der Vierkantstange untergebracht ist.
Dadurch erhält die Spiralfeder problemlos die notwendige Abstützung, um den Druckzylinder
immer mit der notwendigen Kraft auf die Innenwand des Vierkantrohres aufdrücken
zu können und so die notwendige Reibung hervorzubringen. Es versteht sich, daß es sich bei der Bohrung dann um eine Sackbohrung handelt, wobei theoretisch
denkbar ist, daß mehrere solcher Spiralfedern und Druckzylinder beispielsweise nach
allen vier Seiten der Vierkantstange vorgesehen sind, um so bei Bedarf eine entsprechend
hohe Reibung hervorzurufen.
Besonders zweckmäßig ist es aber nach den Erfahrungen der Anmelderin, wenn
die Rastfeder von der mittig angeordneten Spiralfeder und jeweils außenseitig der Spiralfeder
und an der Innenwand des Vierkantrohres reibend angeordneten Druckzyündem gebildet ist. Die Spiralfeder liegt somit zwischen den beiden Druckzylindern in der
entsprechenden Bohrung, die hier als Durchgangsbohrung ausgebildet ist, wobei sie
dafür sorgt, daß die beiden Druckzylinder mit der gleichen Kraft an der Innenwand des
Vierkantrohres anliegen und so die Reibung hervorrufen, die ein Ineinandersinken von
Vierkantstange und Vierkantrohr sicher verhindern. Die Montage ist so wesentlich vereinfacht
und eine genaue Anordnung der Teleskopstange immer gewährleistet.
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Die Teleskopstange mit der entsprechenden Sicherung ist wie weiter vorne schon
erwähnt von einem Schutzrohr umhüllt und abgesichert im Erdreich angeordnet. Aufgrund
der hier herrschenden klimatischen Verhältnisse ist eine Rostbeanspruchung nicht
ganz zu vermeiden. Um sicherzustellen, daß die zum Einsatz kommende Spiralfeder nicht ausfallt, sieht die Erfindung vor, daß sie als Nirospiralfeder und der oder die
Druckzyunder als verschleißarme Polyamidkörper ausgebildet sind. Damit ist sichergestellt,
daß eine derart ausgebildete Teleskopstange auch bei extrem langen Standzeiten nicht ausfällt, d. h. auch nach mehreren Jahren kann bei notwendig werdenden Anhebungen
der Straßendecke die Teleskopstange auseinandergezogen werden, wobei nach
wie vor der tief im Erdreich liegende Leitungsschieber erreichbar und betätigbar bleibt.
Verkantungen der Druckzylinder werden gemäß der Neuerung dadurch verhindert,
daß die Druckzylinder auf der der Spiralfeder zugeordneten Seite ein hülsenförmiges
Endstück aufweisen, so daß sie die Spiralfeder entsprechend einfassen. Die Druckzylinder
werden damit gleichmäßig und auch auf beiden Seiten mit dem gleichen Druck gegen die Innenwand des Vierkantrohres angepreßt.
Eine weitere Ausbildung sieht vor, daß die Druckzylinder als Polyamidhülsen
ausgebildet sind, die auf der der Innenwand des Vierkantrohres zugewandten Seite über
einen Polyamidkern verfugen. Auch dies fuhrt dazu, daß die einzelnen Druckzylinder
sicher auf der Spiralfeder aufsitzen und von dieser entsprechend auch beaufschlagt werden.
Um sicherzustellen, daß die von Vierkantrohr und Vierkantstange gebildete Teleskopstange
nicht aus Versehen oder auch um Ärger zu machen, zu weit auseinandergezogen wird, sieht die Neuerung vor, daß das Vierkantrohr am Ausziehende über den
Druckzylindern angepaßt ausgebildete Rastbohrungen oder Rastvorrichtungen verfügt.
Wird die Vierkantstange entsprechend weit aus dem Vierkantrohr herausgezogen, so
rasten die Druckzylinder in diese Rastbohrungen ein, so daß dann die Vierkantstange
nicht mehr weiter zu bewegen ist. Mit großer Kraft wären dann zwar die Polyamidhülsen
bzw. Polyamidkerne zu zerstören, doch würde dies zumindest von Hand nicht möglich
sein. Damit ist ein wirksamer Ausziehschutz oder Ausfallschutz geschaffen, der
keiner wesentlichen Investitionen bedarf.
Um die Spindel des Leitungsschiebers tief unten im Erdreich drehen zu können,
ist nach den weiter vorne beschriebenen Ausführungsformen eine Vierkantstange und
ein Vierkantrohr vorgesehen. Denkbar ist gemäß der vorliegenden Neuerung aber auch,
beide aus Rundprofilen herzustellen. Hierzu sieht die Neuerung vor, daß die Teleskopstange
von einem Rundrohr und einer Rundstange gebildet ist, die endseitig mit einem Vierkant oder Vierkantrohr versehen sind, wobei der Rundstange eine in einer Querbohrung
angeordnete Spiralfeder mit endseitig angeordneten und an der Innenwand des Rundrohres reibenden Polyamiddruckzylindern zugeordnet sind. Dabei kann es unter
Umständen zweckmäßig sein, die Polyamiddruckzyünder als Teleskop auszubilden,
wobei innen die Spiralfeder angeordnet ist. Dies allerdings nur dann, wenn relativ dünne
Rundrohre bzw. Rundstangen zum Einsatz kommen. Aufgrund der aus der Rundstange herausragenden Polyamiddruckzylinder wird erreicht, daß beim Drehen der
Rundstange auch das Rundrohr zwangsweise mitgedreht wird, um so auf die Spindel Einfluß zu nehmen. Hierzu sind die Polyamiddruckzylinder mit Köpfen auszurüsten, die
sich beim Drehen an der Innenwand des Rundrohres "festhaken" um so ein Mitdrehen
zu erzwingen, während sie beim Auseinanderziehen von Rundstange und Rundrohr
diese Bewegung nur bezüglich Reibung beeinflussen. Eine solche besondere Ausbildung
hat den Vorteil, daß auf preisgünstiges Ausgangsmaterial zurückgegriffen werden kann
und daß darüberhinaus auch der Hohlraum zwischen Rundrohr und dem dieses umgebenden
Schutzrohr relativ gering gehalten werden kann, was bezüglich der klimatischen Einflüsse Vorteile hat aber auch bezüglich der Stabilität des gesamten "Bauwerks".
Eine besonders einfache Drehsicherung bei dieser weiter oben beschriebenen
Ausführungsform ist die, bei der die Poiyamiddruckzylinder am freien Ende der Innenwand
entsprechend oval ausgebildet sind. Durch diese Formgebung wird erreicht, daß die Rundstange im Rundrohr in Achsrichtung bewegt werden kann, allerdings durch
Reibung gezielt behindert, was ja auch gewünscht ist. In Drehrichtung dagegen, also
beim Bewegen in horizontaler Richtung nehmen die Polyamiddruckzylinder das Rundrohr
mit, weil ihre Formgebung sie dazu zwingt. Dadurch ist eine Übertragung der Drehbewegung von der Straßenkappe aus bis zum Leitungsschieber hin sichergestellt.
Die Neuerung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine Einbaugarnitur
mit Teleskoprohr geschaffen ist, die hohe Standzeiten gewährleistet und die montagefreundlich
ist, insbesondere weil sie leichtgängig und sicher zu bedienen ist. Dabei sind die fur diese besonderen Ausbildungen notwendigen Maßnahmen einfach vorzunehmen.
Vorteilhafterweise bleiben so derartige Einbaugarnituren über Jahrzehnte einsatzfähig,
ohne daß Rost &ogr;. ä. sie gefährden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausfuhrungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Einbaugarnitur, im
Erdreich montiert,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil der Einbaugarnitur,
Fig. 3 eine vergrößerte Wiedergabe der Rastfeder,
Fig. 4 einen Längsschnitt des oberen Teils der Einbaugarnitur in
geänderter Ausführung und
Fig. 5 eine zugleich als Drehsicherung wirkende Rastfeder in per
spektivischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt eine Einbaugarnitur 1, die in den Straßenkörper 2 eingelassen ist.
Im oberen Bereich des Straßenkörpers 2 ist die Teerdecke erkennbar, die bis zum oberen
Rand der Straßenkappe 3 reicht. Diese Straßenkappe 3 kann aus Gußeisen oder auch
aus einem speziellen Kunststoff bestehen. Sie wird durch einen hier nicht dargestellten
Deckel abgedeckt, so daß der Kopf 4' der Vierkantstange 4 von oben nach Öffnen des
hier nicht dargestellten Deckels leicht erreichbar ist.
Die Vierkantstange 4 ist von einem hier aus Kunststoff bestehenden Schutzrohr
umgeben, das bis zur hier nicht dargestellten Spindel des Leitungsschiebers hinunterreicht.
Dieses Schutzrohr 5, das auch das weiter unten ansetzende Vierkantrohr 6 mit-
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umgibt, ist von Erdreich 9 umgeben.
Die Vierkantstange 4 und das Vierkantrohr 6 bilden eine Teleskopstange 7, die
wie Fig. 2 verdeutlicht am unteren Ende mit einem. Verbindungsteil ausgerüstet ist, das
auf den Vierkant der Spindel aufgesetzt werden kann.
Die Vierkantstange 4 und das Vierkantrohr 6 sind über eine noch weiter hinten
zu erläuternde Rastfeder 8 durch Reibung miteinander verbunden. Die Rastfeder 8 nach
Fig. 2 drückt gegen die Innenwand 15 des Vierkantrohres 6 und erbringt oder erzeugt
so die notwendige Reibung, wobei auf die Einzelheiten wie weiter oben erwähnt noch
eingegangen wird.
Fig. 1 und Fig. 2 verdeutlichen, daß die Rastfeder 8 in einer entsprechenden
Bohrung 13 in der Vierkantstange 4 untergebracht ist. Diese Rastfeder 8 in Form einer
Spiralfeder 10 ist endseitig mit zwei Druckzylindern 11, 12 ausgerüstet, die aus Polyamid
bestehen und die dafür sorgen, daß die Vierkantstange 4 praktisch stufenlos aus dem Vierkantrohr 6 herausgezogen werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie
selbstätig dann wieder einsinkt. Dieses stufenlose Verstellen hat erhebliche Vorteile,
wobei dies möglich wird, weil die Spiralfeder 10 die beiden Druckzylinder 11, 12 wie
in Fig. 3 verdeutlicht auseinanderdrückt und dabei gegen die Innenwand 15 des Vierkantrohres
6 anpreßt, um die notwendige Reibung zu erzeugen. Wie schon erwähnt sind
die Endstücke 16 bzw. die Endflächen der Druckzylinder 11, 12 so ausgebildet, daß sie
sich dicht an die Innenwand 15 anlegen lassen.
Zusätzlich zu der Bremsvorrichtung in Form der Spiralfeder 10 mit den Druckzylindern
11, 12 ist auch eine Ausziehsicherung nach Fig. 1 verwirklicht, da am Ausziehende
18 des Vierkantrohres 6 eine Rastbohrung 19 vorgesehen ist. Wird die Vierkantstange
4 entsprechend weit aus dem Vierkantrohr 6 herausgezogen, so rasten die Druckzylinder 11, 12 in die Rastbohrung 19 ein und verhindern ein weiteres Auseinanderziehen
der Teleskopstange 7.
Abweichend von der Darstellung nach den Figuren 1 und 2 besteht nach den
: &iacgr; &igr; i &iacgr; *■
Figuren 4 und 5 die Teleskopstange 7 aus einem Rundrohr 22, das eine Rundstange 23
aufnimmt. In einer Querbohrung 24 der Rundstange 23 sind von einer Spiralfeder 10
auseinandergedrückte Polyamiddruckzylinder 25 angeordnet. Diese Polyamiddruckzylinder
25, 27 verfugen über ein besonders geformtes freies Ende 26, was in Fig. 5 angedeutet
ist. Dieses freie Ende 26 ist oval ausgebildet und legt sich somit an die entsprechende
Innenwand 15 des Rundrohres 22 an, ohne daß dann die Rundstange 23 im Rundrohr 22 gedreht werden kann, ohne daß Rundrohr 22 mitzunehmen.
Im Gegensatz dazu kann aber die Rundstange 23 aus den Rundrohr 22 herausgezogen
werden. Hierbei wirkt nur die entsprechende Reibung entsprechend behindernd, um das unbeabsichtigte Wiedereinsinken der Rundstange 23 in das Rundrohr 22 zu
unterbinden.
Das obere Ende der Rundstange 23 ist mit einem Vierkant 28 versehen, während
am unteren Ende das Rundrohr 22 die entsprechende Verbindungshülse umgibt, die ihrerseits wieder auf die Spindel des Leitungsschiebers aufgesetzt wird.
Die Polyamiddruckzylinder 25, 27 sind gemäß Fig. 5 als Teleskophülse 29 ausgebildet,
um auf diese Art und Weise zu verhindern, daß beim Drehen der Rundstange
23 im Rundrohr 22 die einzelnen PolyamiddruckzyUnder 25, 27 aus der Querbohrung
24 herausgezogen werden. Diese Teleskophülse 29 ergibt einen quasi durchgehenden
Mantel, der endseitig und zwar an dem freien Ende 26 mit der besonderen Formgebung
dafür sorgt, daß ein Mitnehmen des Rundrohres 22 durch die Rundstange 23 sicher erfolgt.
Es versteht sich, daß neben der schon beschriebenen ovalen Ausbildung des
freien Endes 26 der Polyamiddruckzylinder 25 auch andere Formgebungen möglich sind, wobei immer dafür Sorge getragen werden muß, daß eine Bewegung in Richtung
der Längsachse 30 der Rundstange 23 möglich ist, während quer dazu eine Mitnahme
des Rundrohres 22 durch die Rundstange 23 zu erreichen sein muß.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als neuerungswesentlich angesehen.
Claims (10)
1. Einbaugaraitur (1) fur die im Straßenkörper (2) verlegten Versorgungsleitungen,
insbesondere Frischwasserleitungen, mit einer in der Straßenkappe (3)
endenden Vierkantstange (4), die von einem Schutzrohr (5) umgeben bis zur Spindel
des Leitungsschiebers fuhrt und die mit einem Vierkantrohr (6) kombiniert als Teleskopstange
(7) dient, wobei eine Rastfeder (8) das Vierkantrohr (6) in verschiedenen Ausziehlängen arretierend angeordnet und ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastfeder (8) von einer Spiralfeder (10) und mindestens einem außenseitig vorgesehenen
und von der Spiralfeder (10) durckbeaufschlagten Druckzylinder (11) gebildet
ist und daß der Druckzylinder (11) aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine
unter der Härte des Vierkantrohres (6) liegenden Härte aufweist.
2. Einbaugarnitur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (10) mit Druckzylinder (11) in einer Bohrung (13) in der Vierkantstange
(4) untergebracht ist.
3. Einbaugarnitur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastfeder (8) von der mittig angeordneten Spiralfeder (10) und jeweils außenseitig
der Spiralfeder (10) und an der Innenwand (15) des Vierkantrohres (6) reibend angeordneten
Druckzylindern (11, 12) gebildet ist.
4. Einbaugaraitur nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (10) mit den Druckzylindern (11, 12) in einer durchgehend ausgebildeten
Bohrung (13) in der Vierkantstange (4) angeordnet sind.
5. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (10) als Nirospiralfeder und der oder die Druckzylinder (11, 12) als
verschleißarme Polyamidkörper ausgebildet sind.
6. Einbaugarnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckzylinder (11, 12) auf der der Spiralfeder (10) zugeordneten Seite ein
hülsenförmiges Endstück (16) aufweisen.
7. Einbaugarnitur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckzylinder (11, 12) als Polyamidhülsen ausgebildet sind, die auf der der
Innenwand (15) des Vierkantrohres (6) zugewandten Seite über einen Polyamidkern verfugen.
8. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vierkantrohr (6) am Ausziehende (18) über den Druckzylindern (11, 12) angepaßt
ausgebildete Rastbohrungen (19) oder Rastvorrichtungen verfügt.
9. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teleskopstange (7) von einem Rundrohr (22) und einer Rundstange (23) gebildet
ist, die endseitig mit einem Vierkant oder Vierkantrohr versehen sind, wobei der
Rundstange (23) eine in einer Querbohrung (24) angeordnete Spiralfeder (10) mit endseitig
angeordneten und an der Innenwand (15) des Rundrohres (22) reibenden Polyamiddruckzylindern
(25, 27) zugeordnet sind.
10. Einbaugarnitur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polyamiddruckzylinder (25, 27) am freien Ende (26) der Innenwand (15) ent-
sprechend oval ausgebildet sind.
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