DE29516158U1 - Einbaugarnitur mit Teleskopstange - Google Patents

Einbaugarnitur mit Teleskopstange

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DE29516158U1 DE29516158U DE29516158U DE29516158U1 DE 29516158 U1 DE29516158 U1 DE 29516158U1 DE 29516158 U DE29516158 U DE 29516158U DE 29516158 U DE29516158 U DE 29516158U DE 29516158 U1 DE29516158 U1 DE 29516158U1
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    • E03B9/08Underground hydrants
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

Beschreib hi ng
Die Neuerung betrifft eine Einbaugarnitur für die im Straßenkörper verlegten Versorgungsleitungen, insbesondere Frischwasserleitungen, mit einer in der Straßenkappe endenden Vierkantstange, die von einem Schutzrohr umgeben bis zur Spindel des Leitungsschiebers führt und die mit einem Vierkantrohr kombiniert als Teleskopstange dient, wobei eine Rastfeder das Vierkantrohr in verschiedenen Ausziehlängen arretierend angeordnet und ausgebildet ist.
Einbaugaraituren werden beispielsweise benötigt, um die im Straßenkörper verlegten Frischwasserleitungen abzuschiebern oder zu öffnen bzw. davon abgehende Hausleitungen oder sonstige Versorgungsleitungen zu öffnen oder zu schließen. Bekannt ist es hierzu, in der Straßendecke selbst sogenannte Straßenkappen anzuordnen, die unter einem kleinen Deckel einen Hohlraum aufweisen, in dem eine Vierkantstange endet, die die Verbindung mit dem weiter im Erdreich untergebrachten Leitungsschieber herstellt. Diese Vierkantstange ist mit der Spindel des Leitungsschiebers oder der sonstigen Armatur verbunden, wobei zum Schutz der Vierkantstange ein aus Plastikmaterial bestehendes Schutzrohr vorgesehen ist, um dieses bis hoch zur Straßenkappe entsprechend abzusichern. Das bedeutet, daß auch nach dem Wiederverfüllen des vorher hergestellten Grabens oder Loches die Vierkantstange problemlos gedreht werden kann, um "vom Tage" aus den Schieber tief unten im Erdreich zu bewegen. Da insbesondere bei Neubauten die endgültige Straßendecke giger liegt als die der Baustraße und da auch später aufgebrachte Straßendecken ein immer weiteres Anheben der Straßenkappe erfordern, werden sogenannte Teleskopstangen eingesetzt, bei denen nämlich die Vierkantstangen von einem entsprechend ausgebildeten und angepaßten Vierkantrohr umgeben wird, so daß auch nach dem Anheben der Straßendecke bzw. Straßenkappe über die Teleskopstange tief im Boden liegende Leitungsschieber problemlos erreicht werden können. Dabei dient eine der Vierkantstange zugeordnete Rastfeder dazu, das Vierkantrohr in entsprechenden Ausziehlängen zu fixieren, um so die Montage entsprechend zu erleichtern und die entsprechende Ausziehlänge auch garantiert zu wahren. Nachteilig ist dabei, daß eine derartige aus Federstahl bestehende Rastfeder, wie sie beispielsweise
in der
DE OS 44 38 205.7 beschrieben ist, Riefen in dem Vierkantrohr verursacht,, die dann wiederum zu einem Rosten und schließlich zu einer Schwächung der Teleskopstange fuhren. Nicht zu vermeiden ist dann, daß nach gewissen Standzeiten eine solche Teleskopstange ausgewechselt werden muß, was mit erheblichen Bauarbeiten verbunden ist. Nachteilig ist außerdem, daß eine derartige einmal in einer bestimmten Ausziehlänge hergestellte Verbindung nur mit entsprechendem Aufwand wieder gelöst werden kann, um beispielsweise die Teleskopstange bei erneuten Bauarbeiten noch weiter auszuziehen. Auch hierbei würden dann wieder erneut Riefen auftreten und damit Gefährdungen für die Teleskopstange insgesamt. Solche Riefen lassen sich aber deshalb nicht verhindern, weil die Rastfeder mit entsprechender Kraft gegen die Innenwand des Vierkantrohres gedruckt werden muß, um überhaupt eine entsprechende Führung und Sicherung in entsprechenden Ausziehlängen sicherzustellen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einbaugarnitur mit Teleskoprohr zu schaffen, das beliebig oft und leicht betätigt werden kann, ohne daß die im Straßenkörper liegenden Teile gefährdet sind bzw. ausgetauscht werden müssen.
Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Rastfeder von einer Spiralfeder und mindestens einem außenseitig vorgesehenen und von der Spiralfeder druckbeaufschlagten Druckzylinder gebildet ist und daß der Druckzylinder aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine unter der Härte des Vierkantrohres liegenden Härte aufweist.
Mit Hilfe einer derart ausgebildeten Einbaugarnitur ist sichergestellt, daß die Teleskopstange, bestehend aus dem Vierkantrohr und der Vierkantstange leicht auseinandergezogen werden kann, beispielsweise wenn die Straßendecke und damit auch die Straßenkappe angehoben werden muß. Über die Spiralfeder wird der Druckzylinder gegen die Innenwand des Vierkantrohres gedrückt, wobei aufgrund der entstehenden Reibung sichergestellt ist, daß die einmal auseinandergezogenen Vierkantstange und Vierkantrohr nicht wieder ineinandersacken, sondern daß vielmehr die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden können, um dann wieder die notwendige Verbindung mit
der im Erdreich liegenden Spindel des Leitungsschiebers zu gewährleisten. Dies bedeutet, daß nach dem entsprechenden Auseinanderziehen der Teleskopstange und der entsprechenden Anordnung der Straßenkappe die Bedienung des Leitungsschiebers problemlos von oben, d. h. von der Straßendecke her möglich bleibt. Dafür sorgen die ineinandersteckenden Vierkantstange und Vierkantrohr. Dadurch, daß die Spiralfeder den entsprechend "weicheren" Druckzylinder gegen die Innenwand des Vierkantrohres drückt, ist eine Beschädigung des Vierkantrohres durch Riefen u. ä. nicht zu befürchten. Vielmehr tritt entsprechende Reibung zwar auf, ohne aber einen Schaden hervorzubringen, so daß die Standzeit des Vierkantrohres und damit der Teleskopstange dadurch nicht beeinträchtigt ist. Überraschend ist dabei, daß mit verhältnismäßig einfachen Mitteln die bisher bestehende Problematik behoben ist und zwar ohne daß dazu wesentliche Bauänderungen erforderlich würden.
Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Spiralfeder mit Druckzylinder in einer Bohrung in der Vierkantstange untergebracht ist. Dadurch erhält die Spiralfeder problemlos die notwendige Abstützung, um den Druckzylinder immer mit der notwendigen Kraft auf die Innenwand des Vierkantrohres aufdrücken zu können und so die notwendige Reibung hervorzubringen. Es versteht sich, daß es sich bei der Bohrung dann um eine Sackbohrung handelt, wobei theoretisch denkbar ist, daß mehrere solcher Spiralfedern und Druckzylinder beispielsweise nach allen vier Seiten der Vierkantstange vorgesehen sind, um so bei Bedarf eine entsprechend hohe Reibung hervorzurufen.
Besonders zweckmäßig ist es aber nach den Erfahrungen der Anmelderin, wenn die Rastfeder von der mittig angeordneten Spiralfeder und jeweils außenseitig der Spiralfeder und an der Innenwand des Vierkantrohres reibend angeordneten Druckzyündem gebildet ist. Die Spiralfeder liegt somit zwischen den beiden Druckzylindern in der entsprechenden Bohrung, die hier als Durchgangsbohrung ausgebildet ist, wobei sie dafür sorgt, daß die beiden Druckzylinder mit der gleichen Kraft an der Innenwand des Vierkantrohres anliegen und so die Reibung hervorrufen, die ein Ineinandersinken von Vierkantstange und Vierkantrohr sicher verhindern. Die Montage ist so wesentlich vereinfacht und eine genaue Anordnung der Teleskopstange immer gewährleistet.
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Die Teleskopstange mit der entsprechenden Sicherung ist wie weiter vorne schon erwähnt von einem Schutzrohr umhüllt und abgesichert im Erdreich angeordnet. Aufgrund der hier herrschenden klimatischen Verhältnisse ist eine Rostbeanspruchung nicht ganz zu vermeiden. Um sicherzustellen, daß die zum Einsatz kommende Spiralfeder nicht ausfallt, sieht die Erfindung vor, daß sie als Nirospiralfeder und der oder die Druckzyunder als verschleißarme Polyamidkörper ausgebildet sind. Damit ist sichergestellt, daß eine derart ausgebildete Teleskopstange auch bei extrem langen Standzeiten nicht ausfällt, d. h. auch nach mehreren Jahren kann bei notwendig werdenden Anhebungen der Straßendecke die Teleskopstange auseinandergezogen werden, wobei nach wie vor der tief im Erdreich liegende Leitungsschieber erreichbar und betätigbar bleibt.
Verkantungen der Druckzylinder werden gemäß der Neuerung dadurch verhindert, daß die Druckzylinder auf der der Spiralfeder zugeordneten Seite ein hülsenförmiges Endstück aufweisen, so daß sie die Spiralfeder entsprechend einfassen. Die Druckzylinder werden damit gleichmäßig und auch auf beiden Seiten mit dem gleichen Druck gegen die Innenwand des Vierkantrohres angepreßt.
Eine weitere Ausbildung sieht vor, daß die Druckzylinder als Polyamidhülsen ausgebildet sind, die auf der der Innenwand des Vierkantrohres zugewandten Seite über einen Polyamidkern verfugen. Auch dies fuhrt dazu, daß die einzelnen Druckzylinder sicher auf der Spiralfeder aufsitzen und von dieser entsprechend auch beaufschlagt werden.
Um sicherzustellen, daß die von Vierkantrohr und Vierkantstange gebildete Teleskopstange nicht aus Versehen oder auch um Ärger zu machen, zu weit auseinandergezogen wird, sieht die Neuerung vor, daß das Vierkantrohr am Ausziehende über den Druckzylindern angepaßt ausgebildete Rastbohrungen oder Rastvorrichtungen verfügt. Wird die Vierkantstange entsprechend weit aus dem Vierkantrohr herausgezogen, so rasten die Druckzylinder in diese Rastbohrungen ein, so daß dann die Vierkantstange nicht mehr weiter zu bewegen ist. Mit großer Kraft wären dann zwar die Polyamidhülsen bzw. Polyamidkerne zu zerstören, doch würde dies zumindest von Hand nicht möglich sein. Damit ist ein wirksamer Ausziehschutz oder Ausfallschutz geschaffen, der
keiner wesentlichen Investitionen bedarf.
Um die Spindel des Leitungsschiebers tief unten im Erdreich drehen zu können, ist nach den weiter vorne beschriebenen Ausführungsformen eine Vierkantstange und ein Vierkantrohr vorgesehen. Denkbar ist gemäß der vorliegenden Neuerung aber auch, beide aus Rundprofilen herzustellen. Hierzu sieht die Neuerung vor, daß die Teleskopstange von einem Rundrohr und einer Rundstange gebildet ist, die endseitig mit einem Vierkant oder Vierkantrohr versehen sind, wobei der Rundstange eine in einer Querbohrung angeordnete Spiralfeder mit endseitig angeordneten und an der Innenwand des Rundrohres reibenden Polyamiddruckzylindern zugeordnet sind. Dabei kann es unter Umständen zweckmäßig sein, die Polyamiddruckzyünder als Teleskop auszubilden, wobei innen die Spiralfeder angeordnet ist. Dies allerdings nur dann, wenn relativ dünne Rundrohre bzw. Rundstangen zum Einsatz kommen. Aufgrund der aus der Rundstange herausragenden Polyamiddruckzylinder wird erreicht, daß beim Drehen der Rundstange auch das Rundrohr zwangsweise mitgedreht wird, um so auf die Spindel Einfluß zu nehmen. Hierzu sind die Polyamiddruckzylinder mit Köpfen auszurüsten, die sich beim Drehen an der Innenwand des Rundrohres "festhaken" um so ein Mitdrehen zu erzwingen, während sie beim Auseinanderziehen von Rundstange und Rundrohr diese Bewegung nur bezüglich Reibung beeinflussen. Eine solche besondere Ausbildung hat den Vorteil, daß auf preisgünstiges Ausgangsmaterial zurückgegriffen werden kann und daß darüberhinaus auch der Hohlraum zwischen Rundrohr und dem dieses umgebenden Schutzrohr relativ gering gehalten werden kann, was bezüglich der klimatischen Einflüsse Vorteile hat aber auch bezüglich der Stabilität des gesamten "Bauwerks".
Eine besonders einfache Drehsicherung bei dieser weiter oben beschriebenen Ausführungsform ist die, bei der die Poiyamiddruckzylinder am freien Ende der Innenwand entsprechend oval ausgebildet sind. Durch diese Formgebung wird erreicht, daß die Rundstange im Rundrohr in Achsrichtung bewegt werden kann, allerdings durch Reibung gezielt behindert, was ja auch gewünscht ist. In Drehrichtung dagegen, also beim Bewegen in horizontaler Richtung nehmen die Polyamiddruckzylinder das Rundrohr mit, weil ihre Formgebung sie dazu zwingt. Dadurch ist eine Übertragung der Drehbewegung von der Straßenkappe aus bis zum Leitungsschieber hin sichergestellt.
Die Neuerung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine Einbaugarnitur mit Teleskoprohr geschaffen ist, die hohe Standzeiten gewährleistet und die montagefreundlich ist, insbesondere weil sie leichtgängig und sicher zu bedienen ist. Dabei sind die fur diese besonderen Ausbildungen notwendigen Maßnahmen einfach vorzunehmen. Vorteilhafterweise bleiben so derartige Einbaugarnituren über Jahrzehnte einsatzfähig, ohne daß Rost &ogr;. ä. sie gefährden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausfuhrungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Einbaugarnitur, im
Erdreich montiert,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil der Einbaugarnitur,
Fig. 3 eine vergrößerte Wiedergabe der Rastfeder,
Fig. 4 einen Längsschnitt des oberen Teils der Einbaugarnitur in
geänderter Ausführung und
Fig. 5 eine zugleich als Drehsicherung wirkende Rastfeder in per
spektivischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt eine Einbaugarnitur 1, die in den Straßenkörper 2 eingelassen ist. Im oberen Bereich des Straßenkörpers 2 ist die Teerdecke erkennbar, die bis zum oberen Rand der Straßenkappe 3 reicht. Diese Straßenkappe 3 kann aus Gußeisen oder auch aus einem speziellen Kunststoff bestehen. Sie wird durch einen hier nicht dargestellten Deckel abgedeckt, so daß der Kopf 4' der Vierkantstange 4 von oben nach Öffnen des hier nicht dargestellten Deckels leicht erreichbar ist.
Die Vierkantstange 4 ist von einem hier aus Kunststoff bestehenden Schutzrohr umgeben, das bis zur hier nicht dargestellten Spindel des Leitungsschiebers hinunterreicht. Dieses Schutzrohr 5, das auch das weiter unten ansetzende Vierkantrohr 6 mit-
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umgibt, ist von Erdreich 9 umgeben.
Die Vierkantstange 4 und das Vierkantrohr 6 bilden eine Teleskopstange 7, die wie Fig. 2 verdeutlicht am unteren Ende mit einem. Verbindungsteil ausgerüstet ist, das auf den Vierkant der Spindel aufgesetzt werden kann.
Die Vierkantstange 4 und das Vierkantrohr 6 sind über eine noch weiter hinten zu erläuternde Rastfeder 8 durch Reibung miteinander verbunden. Die Rastfeder 8 nach Fig. 2 drückt gegen die Innenwand 15 des Vierkantrohres 6 und erbringt oder erzeugt so die notwendige Reibung, wobei auf die Einzelheiten wie weiter oben erwähnt noch eingegangen wird.
Fig. 1 und Fig. 2 verdeutlichen, daß die Rastfeder 8 in einer entsprechenden Bohrung 13 in der Vierkantstange 4 untergebracht ist. Diese Rastfeder 8 in Form einer Spiralfeder 10 ist endseitig mit zwei Druckzylindern 11, 12 ausgerüstet, die aus Polyamid bestehen und die dafür sorgen, daß die Vierkantstange 4 praktisch stufenlos aus dem Vierkantrohr 6 herausgezogen werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie selbstätig dann wieder einsinkt. Dieses stufenlose Verstellen hat erhebliche Vorteile, wobei dies möglich wird, weil die Spiralfeder 10 die beiden Druckzylinder 11, 12 wie in Fig. 3 verdeutlicht auseinanderdrückt und dabei gegen die Innenwand 15 des Vierkantrohres 6 anpreßt, um die notwendige Reibung zu erzeugen. Wie schon erwähnt sind die Endstücke 16 bzw. die Endflächen der Druckzylinder 11, 12 so ausgebildet, daß sie sich dicht an die Innenwand 15 anlegen lassen.
Zusätzlich zu der Bremsvorrichtung in Form der Spiralfeder 10 mit den Druckzylindern 11, 12 ist auch eine Ausziehsicherung nach Fig. 1 verwirklicht, da am Ausziehende 18 des Vierkantrohres 6 eine Rastbohrung 19 vorgesehen ist. Wird die Vierkantstange 4 entsprechend weit aus dem Vierkantrohr 6 herausgezogen, so rasten die Druckzylinder 11, 12 in die Rastbohrung 19 ein und verhindern ein weiteres Auseinanderziehen der Teleskopstange 7.
Abweichend von der Darstellung nach den Figuren 1 und 2 besteht nach den
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Figuren 4 und 5 die Teleskopstange 7 aus einem Rundrohr 22, das eine Rundstange 23 aufnimmt. In einer Querbohrung 24 der Rundstange 23 sind von einer Spiralfeder 10 auseinandergedrückte Polyamiddruckzylinder 25 angeordnet. Diese Polyamiddruckzylinder 25, 27 verfugen über ein besonders geformtes freies Ende 26, was in Fig. 5 angedeutet ist. Dieses freie Ende 26 ist oval ausgebildet und legt sich somit an die entsprechende Innenwand 15 des Rundrohres 22 an, ohne daß dann die Rundstange 23 im Rundrohr 22 gedreht werden kann, ohne daß Rundrohr 22 mitzunehmen.
Im Gegensatz dazu kann aber die Rundstange 23 aus den Rundrohr 22 herausgezogen werden. Hierbei wirkt nur die entsprechende Reibung entsprechend behindernd, um das unbeabsichtigte Wiedereinsinken der Rundstange 23 in das Rundrohr 22 zu unterbinden.
Das obere Ende der Rundstange 23 ist mit einem Vierkant 28 versehen, während am unteren Ende das Rundrohr 22 die entsprechende Verbindungshülse umgibt, die ihrerseits wieder auf die Spindel des Leitungsschiebers aufgesetzt wird.
Die Polyamiddruckzylinder 25, 27 sind gemäß Fig. 5 als Teleskophülse 29 ausgebildet, um auf diese Art und Weise zu verhindern, daß beim Drehen der Rundstange
23 im Rundrohr 22 die einzelnen PolyamiddruckzyUnder 25, 27 aus der Querbohrung
24 herausgezogen werden. Diese Teleskophülse 29 ergibt einen quasi durchgehenden Mantel, der endseitig und zwar an dem freien Ende 26 mit der besonderen Formgebung dafür sorgt, daß ein Mitnehmen des Rundrohres 22 durch die Rundstange 23 sicher erfolgt.
Es versteht sich, daß neben der schon beschriebenen ovalen Ausbildung des freien Endes 26 der Polyamiddruckzylinder 25 auch andere Formgebungen möglich sind, wobei immer dafür Sorge getragen werden muß, daß eine Bewegung in Richtung der Längsachse 30 der Rundstange 23 möglich ist, während quer dazu eine Mitnahme des Rundrohres 22 durch die Rundstange 23 zu erreichen sein muß.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als neuerungswesentlich angesehen.

Claims (10)

Schutzansprfiche
1. Einbaugaraitur (1) fur die im Straßenkörper (2) verlegten Versorgungsleitungen, insbesondere Frischwasserleitungen, mit einer in der Straßenkappe (3) endenden Vierkantstange (4), die von einem Schutzrohr (5) umgeben bis zur Spindel des Leitungsschiebers fuhrt und die mit einem Vierkantrohr (6) kombiniert als Teleskopstange (7) dient, wobei eine Rastfeder (8) das Vierkantrohr (6) in verschiedenen Ausziehlängen arretierend angeordnet und ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastfeder (8) von einer Spiralfeder (10) und mindestens einem außenseitig vorgesehenen und von der Spiralfeder (10) durckbeaufschlagten Druckzylinder (11) gebildet ist und daß der Druckzylinder (11) aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine unter der Härte des Vierkantrohres (6) liegenden Härte aufweist.
2. Einbaugarnitur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (10) mit Druckzylinder (11) in einer Bohrung (13) in der Vierkantstange (4) untergebracht ist.
3. Einbaugarnitur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastfeder (8) von der mittig angeordneten Spiralfeder (10) und jeweils außenseitig der Spiralfeder (10) und an der Innenwand (15) des Vierkantrohres (6) reibend angeordneten Druckzylindern (11, 12) gebildet ist.
4. Einbaugaraitur nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (10) mit den Druckzylindern (11, 12) in einer durchgehend ausgebildeten Bohrung (13) in der Vierkantstange (4) angeordnet sind.
5. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (10) als Nirospiralfeder und der oder die Druckzylinder (11, 12) als verschleißarme Polyamidkörper ausgebildet sind.
6. Einbaugarnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (11, 12) auf der der Spiralfeder (10) zugeordneten Seite ein hülsenförmiges Endstück (16) aufweisen.
7. Einbaugarnitur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (11, 12) als Polyamidhülsen ausgebildet sind, die auf der der Innenwand (15) des Vierkantrohres (6) zugewandten Seite über einen Polyamidkern verfugen.
8. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierkantrohr (6) am Ausziehende (18) über den Druckzylindern (11, 12) angepaßt ausgebildete Rastbohrungen (19) oder Rastvorrichtungen verfügt.
9. Einbaugarnitur nach Anspruch 1 bis Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopstange (7) von einem Rundrohr (22) und einer Rundstange (23) gebildet ist, die endseitig mit einem Vierkant oder Vierkantrohr versehen sind, wobei der Rundstange (23) eine in einer Querbohrung (24) angeordnete Spiralfeder (10) mit endseitig angeordneten und an der Innenwand (15) des Rundrohres (22) reibenden Polyamiddruckzylindern (25, 27) zugeordnet sind.
10. Einbaugarnitur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyamiddruckzylinder (25, 27) am freien Ende (26) der Innenwand (15) ent-
sprechend oval ausgebildet sind.
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