DE295171C - - Google Patents

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DE295171C
DE295171C DENDAT295171D DE295171DA DE295171C DE 295171 C DE295171 C DE 295171C DE NDAT295171 D DENDAT295171 D DE NDAT295171D DE 295171D A DE295171D A DE 295171DA DE 295171 C DE295171 C DE 295171C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/16Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing operating with two or more screws or worms
    • B30B9/163Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing operating with two or more screws or worms working in different chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Abpressen von Massengut, wie beispielsweise Ton, Braunkohle, Torf, Schnitzel u. dgl., das Keltern von Früchten sowie die Absonderung des Schlammes aus Flüssigkeiten u. dgl. bereitet im ununterbrochenen Betriebe besondere Schwierigkeiten, weil die. Siebflächen, gegen welche das Gut gepreßt wird, sich leicht verstopfen, und weil ferner für die Preßrückstände ein genügend großer Austrittsspalt vor-
10. gesehen werden muß.
Soll die für den ununterbrochenen Betrieb bestimmte Presse dauernd ihre Höchstleistung entwickern können, so muß die Möglichkeit bestehen, die Siebflächen während des Be-
1S triebes zu überwachen und zu reinigen, und ferner muß der Austrittsspalt für die Preßrückstände reichlich groß bemessen werden können, damit die gröbsten Rückstände ungehinderten Durchgang haben, ohne daß dadurch Gefahr dafür entsteht, daß ungenügend ausgepreßtes Gut mit den Preßrückständen die Presse verläßt.
Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurch angestrebt, daß das Gut durch irgendein Druckmittel in einen Raum gepreßt wird, der ganz oder teilweise von umlaufenden, durchlässigen Flächen begrenzt wird, die beim Umlauf die Rückstände aus dem Preßraum nach einem Kanal ablenken, der sich vorteilhaft allmählich erweitert.
Die umlaufenden, durchlässigen Flächen liegen zum Teil gänzlich frei, so daß sie unausgesetzt beobachtet und gereinigt werden können und keine Leistungsverminderung durch Verstopfen der Durchlässe zu befürchten ist. Infolge des Druckes, welcher ständig im Preßraum herrscht, wird das Preßgut zum Durchtritt durch die Durchlässe der umlaufenden Flächen gezwungen, wogegen die Rückstände in dem .Durchgangskanal schon nach kurzer Zeit einen Pfropfen bilden, der dafür bürgt, daß nur gut ausgepreßte Rückstände selbst bei sehr weit bemessenem Durchgangskanal die Presse verlassen.
In der Zeichnung sind einige unterschiedliehe Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Bei der in Fig. 1 im Aufriß und Fig. 2 im teilweisen Grundrißschnitt dargestellten Presse sind um eine aufrecht stehende Schneckenwelle α in gleichmäßigen Abständen Siebzylinder b gelagert, die alle in gleichem Sinne umlaufen und von Wellen g getragen werden, die vorteilhaft ihren Antrieb von der Schneckenwelle α aus erhalten.
Die zum Zuführen und Verdichten des Preßgutes dienende Schneckenwelle α kann bis in. den Preßraum d niedergeführt werden, welcher von den Siebzylindern b eingeschlossen wird.
Zwischen je zwei benachbarten Siebzylindern b wird ein hoher Austrittsspalt geschaffen, an den sich der Durchgangskanal h für die Preßrückstände anschließt.
Die entsprechenden Seitenwandungen dieser Durchgangskanäle h können gleichzeitig als Abstreicher zum Reinigen der Siebmäntel b dienen oder mit besonderen Abstreichern, die nachstellbar sind, besetzt werden.
Diese Ausführungsform der Presse eignet sich besonders für solches Gut, das willig durch die Siebmaschen hindurchtritt und große Mengen Rückstände besitzt.

Claims (7)

  1. Die Kanäle h werden vorteilhaft nach außen.. hin erweitert, so daß in ihnen keine Drucksteigerung eintritt und kein Verstopfen zu befürchten ist. Durch Schieber i, Klappen o. dgl., die an den Mündungen der Durchgangskanäle vorgesehen sind, läßt sich der Druck innerhalb des Raumes d und in den Kanälen h regeln.
    Währenddem das Preßgut durch die Maschen der Siebzylinder b gepreßt wird, drehen diese sich langsam um ihre eigene Achse, wodurch ein unausgesetzter Austausch der Arbeitsflächen eintritt und die Möglichkeit gegeben ist, die vom Preßraum d abgekehrten Siebflächen zu beobachten und zu säubern. Die Reinigung dieser außerhalb des Preßraumes befindlichen Arbeitsflächen kann durch Schaber, Bürsten oder auch durch Bespülung erfolgen. . .
    Die Platte k (Fig. 1), welche den Preßraum nach unten hin begrenzt, wird mit der Schnekkenwelle α fest verbunden, so daß sie mit dieser umläuft, oder sie wird feststehend angeordnet, je nach dem zum Abpressen kommenden Arbeitsgut. ■
    Wie Fig. 3 im Grundriß zeigt, können die . durchbrochenen, umlaufenden Arbeitsflächen bzw. Siebzylinder b auch in solcher Weise angeordnet werden, daß sie sich am Umfange nahezu berühren und nur an einer Stelle einen Kanal h für den Austritt der Rückstände aus dem Preßraum d frei lassen. In diesem Falle laufen die Siebzylinder b gleichfalls alle in gleicher Richtung um, so daß gegebenenfalls die Rückstände über den ganzen Umfang des Preßraumes durch die Siebzylinder bis zum Durchgangskanal h getragen werden.
    Es empfiehlt sich, den Kanal h angemessen um denjenigen Siebzylinder zu krümmen, welcher sich in der Durchgangsrichtung der Preßrückstände dreht, wodurch er gegenüber dem Nachbarzylinder ein angemessenes Übergewicht hinsichtlich der fördernden Wirkung erhält, so daß die Rückstände nicht nur. unter dem im Preßraum d herrschenden Druck, sondern auch durch die fördernde Wirkung des Siebzylinders δ durch den Kanal h hindurch getrieben werden.
    . Außerdem findet das Preßgut auf diesem gekrümmten, teilweise von einem Siebzylinder eingeschlossenen Wege noch weitere Gelegenheit zum Durchtritt durch die Öffnungen.
    Es ist auch angängig, mehrere solcher Pressen gleichachsig übereinander zu lagern, so daß in der oberen Presse Vorpreßarbeit geleistet und die Nachpressung in der tiefer liegenden Presse verrichtet wird (Fig. 4).
    In diesem Falle wird das von dem Auffangtrichter m von der oberen Presse α übernommene Gut der unteren Presse a! zugeführt, für die er gleichzeitig den Schütttrichter darstellt.
    Der von umlaufenden, durchbrochenen Flächen begrenzte Preßraum kann auch längliche Form erhalten, indem beispielsweise mehrere Siebzylinderpaare in angemessenen seitlichen Abständen hintereinander angeordnet werden (Fig. 5 und 6).
    In diesem Falle wird das Preßgut zwischen dem ersten Siebzylinderpaar b durch die Preßspindel α in den Preßraum d eingedrückt und in ausgepreßtem Zustande durch den an das letzte Siebzylinderpaar V sich anschließenden Kanal h abgeleitet.
    Der Verschluß des Austrittskanals erfolgt zweckmäßig durch eine mittels Gewichts, Feder o. dgl. zu belastende Klappe n, so daß je nach dieser Belastung der im Raum d gewünschte Druck geregelt werden kann.
    Bei Preßgut von geringerer Abgabefähigkeit, wie beispielsweise Rübenschnitzel, Torf u. dgl., wird es sich empfehlen, den Preßweg möglichst zu verlängern und dadurch eine größere Gelegenheit zum Durchtritt des Preßgutes bzw. der eingeschlossenen Flüssigkeit zu bieten. Dieser lange Preßweg läßt sich in ähnlicher Weise, wie er schon in Fig. 3 angedeutet ist, dadurch schaffen, daß eine durchbrochene, zweckmäßiger aber undurchbrochene Wand zum Teil um die durchbrochene bzw. durchlässige, umlaufende Fläche in angemessenem Abstande herumgeführt wird, so daß beispielsweise zwischen dieser gekrümmten Wand und einem durchbrochenen Siebzylinder ein gekrümmter Kanal geschaffen wird, durch den die Preßrückstände ihren Weg nach der Austrittsstelle nehmen.
    Die einfachste Form dieser Presse ist in Fig. 7 dargestellt. Hier ist b die umlaufende, durchbrochene Fläche, j> der undurchbrochene Preßmantel, der mit dem Siebzylinder δ denioo Preßraum α und den Durchgangskanal h einschließt.
    Diese Ausführungsform läßt sich selbstverständlich in sehr verschiedener Weise wiederholen, wie das in den Fig. 8 bis 10 beispielsweise angedeutet ist.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    i. Presse zum Pressen von weichen Massen, Flüssigkeiten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine Zuführpresse mit einem von umlaufenden, durchlässigen Flächen begrenzten Preßraum vereinigt wird, und daß die Zuführpresse das Gut dem ■ Preßraum unter Druck zuführt, das unter dem durch die Zuführpresse erzeugten Druck durch die Öffnungen der umlaufenden Flächen gepreßt wird, während die Rückstände tunlichst ohne Drucksteigerung durch Durchgangskanäle (h) mittels der sich daran anschließenden,, umlaufenden Flächen aus dem Preßraum befördert werden.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Preßraum (d) einschließenden, durchlässigen Flächen sämtlich in gleichem Sinne umlaufen und nur an einer Stelle einen Austrittsspalt für den Durchgang der Preßrückstände offen lassen.
  3. 3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (h) über die in der Austrittsrichtung umlaufende Siebfläche gekrümmt ist.
  4. 4. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangskanäle (h) für die Preßrückstände sich allmählich erweitern.
  5. 5. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden, durchlässigen Flächen an ihren dem Preßraum abgekehrten Stellen durch Schaber, Bürsten, Spülvorrichtungen o. dgl. ständig gereinigt werden.
  6. 6. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Pressen («,.«') in solcher Weise übereinander oder hintereinander angeordnet werden, daß das die erste Presse (a) verlassende Gut in der Presse [a') einer Nachpressung bzw. Feinpressung unterworfen wird.
  7. 7. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochenen Flächen an der Äustrittsstelle für die Rückstände in gleichem Sinne umlaufen, so daß sie sich im Bereiche dieses Austrittsspaltes begegnen, d. h. gegenläufige Bewegung ausführen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3248045A (en) * 1964-01-24 1966-04-26 Prins Klaas Centrifugal separator of the continuous process type
US3269303A (en) * 1958-05-31 1966-08-30 Qviller Olaf Apparatus for treating fiber masses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3269303A (en) * 1958-05-31 1966-08-30 Qviller Olaf Apparatus for treating fiber masses
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