DE29519599U1 - Durchgangspfanne für ein Schrägdach - Google Patents
Durchgangspfanne für ein SchrägdachInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dach-Durchgangspfanne für
ein Schrägdach, mit einer sich im wesentlichen eben erstreckenden, insbesondere aus einem steifen Kunststoff
bestehenden Eindeckungsplatte, welche eine Durchtrittsöffnung
aufweist.
Derartige Dach-Durchgangspfannen sind in einer Vielzahl von AusführungsVarianten bekannt. Die Durchtrittsöffnung
erlaubt beispielsweise eine Hinterlüftung des Daches und kann hierfür haubenartige Überdeckungen als
Wetterschutz aufweisen. Es dienen solche Dach-Durchgangspfannen auch dem Anschluß oder der Durchführung
von Abluftleitungen, beipielsweise eines Wrasenabzuges. Aus der EP 0 374 972 ist eine Dachpfanne mit Durchtrittsöffnung
bekannt, welche im Hinblick auf eine an unterschiedlichst geformte Dach2;iegel dichtende Anpaßbarkeit
und universelle Verwendung eine Grundplatte mit im wesentlichen reiner Haltfunktion aufweist, die von
einer weichen Abdeckung überdeckt und überragt wird. Die überragenden Abschnitte der Abdeckung passen sich
der Kontur der Dachpfannen dichtend an, wodurch diese Durchgangspfanne sehr universell, einsetzbar ist. Es ist
jedoch diese Durchgangspfanne sehr aufwendig gestaltet.
Ferner muß sie sehr sorgfältig gehandhabt werden, um eine dichtende Anpassung auch wirksam zu erhalten.
Es ist Aufgabe der Erfindung r eine möglichst universell
an unterschiedlich geformte Dachpfannen anpaßbare Dach-Durchgangspfanne
zu schaffen, welche leicht handhabbar, stabil und ökonomisch herstellbar ausgebildet ist.
Diese technische Problematik wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 bis 3 jeweils für sich und insbesondere
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durch deren Kombination gelöst. Hierbei ist zunächst gemäß Anspruch 1 darauf abgestellt, daß randseitig die
Exndeckungsplatte in eine mit der Eindeckungsplatte festverbundene Dichtlippe aus einem elastischen Kunststoff
übergeht. Es verbleibt damit der Eindeckungsplatte eine tragende und vor allem die abdeckende Eigenschaft
bekannter Dach-Durchgangspfannen der eingangs genannten Art. Der dichtende Anschluß an die angrenzende
Dacheindeckung erfolgt durch die elastische Dichtlippe. Die feste Verbindung zwischen der Dichtlippe und der
Eindeckungsplatte läßt eine Undichtigkeit der Dach-Durchgangspfanne im Bereich dieses Überganges nicht zu.
Vielmehr erscheint sie einstückig ausgebildet. Positionierungsprobleme hinsichtlich beispielsweise eines
durchzuführenden Entlüftungsrohres einerseits und Anbindung an die vorhandene Dacheindeckung andererseits
werden durch das Spiel der elastischen Dichtlippe weitestgehend gemildert. Andererseits ist für eine genaue
Positionierung einer erfindungsgemäßen Dach-Durchgangspfanne, welche traufseitig auf einer Lattung aufliegende
Dachziegel überdeckt, insbesondere auch mit den Merkmalen des Anspruches 1, gemäß Anspruch 2 darauf
abgestellt, daß die Eindeckungsplatte unterseitig vorstehend einen Anschlag für ihre traufseitige Abstützung
in Dach-Neigungsrichtung auf den dortigen Dachziegeln aufweist. Firstseitig kann bei freier Auflage der Eindeckungsplatte
auf der Lattung diese von den firstseitigen Dachziegeln überdeckt sein, womit in Neigungsrichtung
der Längenausgleich erfolgen kann. Dies insbesondere dann, wenn firstseitig eine Dichtlippe vorgesehen
ist. Diese kann sich dann problemlos der unterseitigen Profilierung der firstseitigen Dachziegel anpassen und
durch das Gewicht der Ziegel niedergedrückt die Dichtfunktion ausüben. Stützt sich dairüber hinaus die Eindekkungsplatte
traufseitig auf den dortigen Dachziegeln
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ab, kann durch das auf dem Anschlag ruhende Gewicht oder durch die Ausbildung des Anschlages auch verhindert
werden, daß bei Sturm die Durchgangspfanne traufseitig angehoben wird. Um hier auch zu einer guten
Abdichtung gegen Nässe oder beispielsweise Flugschnee zu kommen, ist insbesondere bei einer Oberflächenprofilierung
der traufseitigen Dachziegel gemäß der Dach-Durchgangspfanne
nach Anspruch 3 darauf abgestellt, daß die Eindeckungsplatte quer zur Neigungsrichtung unterseitig
vorstehende elastische Zungen in einer Überdekkungsanordnung in Neigungsrichtung für einen dichtenden
Anschluß an die Oberfläche der Dachziegel aufweist. Die elastischen Zungen passen sich der Oberflächenprofilierung
an, wobei die Eindeckungsplatte selbst, da sie steif ausgeführt ist, die Profilierung überdeckt. In
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Übergang von der Eindeckungsplatte zur Dichtlippe eine
form- und/oder kraftschlüssige Ausbildung aufweist. Hierbei ist zunächst beachtlich, daß durch den Übergang
keine Undichtigkeit entsteht. Darüber hinaus soll die Anbindung der Dichtlippe an die Eindeckungsplatte auch
mechanisch stabil sein, um ein Niederdrücken bzw. Anpassen der Dichtlippe an die umgebende Dacheindeckung auch
sicher zu gewährleisten, wobei dann gleichfalls keine Undichtigkeit auftreten darf. Ein derartiger Übergang
ist bevorzugt durch eine an die Eindeckungsplatte angespritzte Dichtlippe geschaffen. Dies ist auch herstellungstechnisch
von Vorteil, da zunächst eine Kunststoff-Eindeckungsplatte
in einem ersten Spritzwerkzeug gespritzt werden kann und daran anschließend problemlos
auch die Dichtlippe anspritzbar ist, wobei keine weiteren Montagearbeiten anfallen. Alternativ kann vorgesehen
sein, daß die Dichtlippe an die Eindeckungsplatte angeschweißt ist, wobei ein Hochfrequenz-Schweißverfahren
bevorzugt wird. Auch hierdurch ist eine dichte
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Verbindung zwischen Dacheindeckungsplatte und Dichtlippe gegeben. Es ist jedoch hierbei ein gesonderter Verfahrensschritt
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Durchgangspfanne vorzusehen, welcher bei einer gesonderten
Herstellung der Dichtlippe beispielsweise durch ein Tiefziehverfahren vorteilhaft anwendbar ist. In Ausgestaltung
ist dann weiter bevorzugt, daß randseitig geschlossen umlaufend die Eindeckungsplatte in mit der
Eindeckungsplatte festverbundene Dichtlippen aus einem elastischen Kunststoff übergeht, Damit ist die Eindekkungsplatte
allseitig mit Dichtlippen für einen dichtenden Anschluß randseitig eingefaßt und ist eine gute
Anpassung durch deren Elastizität an die umgebenden Ziegel der Dacheindeckung gewährleistet. Dazu ist weiter
vorgesehen, daß der freie Rand einer Dichtlippe gegenüber der Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte
angestellt ist. Insbesondere ist daran gedacht, daß eine traufseitige Dichtlippe als Schürze ausgebildet
gegenüber der Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte in Einbaulage nach unten weisend und/oder die weiteren
Dichtlippen nach oben weisend angestellt sind. Letztere, vorzugsweise die firstseitige und die in Neigungsrichtung
verlaufenden Dichtlippen, werden durch die anschließenden Dachziegel überdeckt und durch deren
Eigengewicht niedergedrückt. Hierdurch kommt es zu dem abgedichteten Einbau, wobei die Positionierung der
Dach-Durchgangspfanne mit Spiel möglich ist. Hieraus resultiert auch die Forderung an das Maß der Elastizität,
welche eine zur Abdichtung ausreichende Vorspannung einerseits gewährleisten und andererseits eine
durch das Eigengewicht der benachbarten Ziegel in eine Endlage hervorgerufene Verformbarkeit erlauben muß. Die
nach unten weisende Schürze paßt sich dagegen durch ihre eigene Vorspannung einer Ziegelkontur nur grob an.
Dort erfolgt die Abdichtung im wesentlichen durch die
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elastischen Zungen in Überdeckungsanordnung. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß bei einer bevorzugt
umlaufenden Ausbildung der Dichtlippen die firstseitige Dichtlippe von den in Dachneigungsrichtung sich
erstreckenden Dichtlippen durch Einschnitte getrennt ist, deren tiefster Punkt jeweils bevorzugt auf die
Wurzel der Anstellung weist. Hierbei werden V-förmige Einschnitte weiter bevorzugt. Hierdurch wird die nötige
elastische Beweglichkeit der angestellten Dichtlippen weiter verbessert, so daß diese sich leicht an die
Überdeckung durch die umgebenden Dachziegel anpassen können. Darüber hinaus ist eine gute Abdichtfunktion
gewährleistet. Durch den Einschnitt in die Richtung auf die Wurzel der Anstellung zu, keinn durch die Ausnutzung
der Elastizität sich der Anstellwinkel auch geringfügig ändern. Für diesen kann ferner vorgesehen sein, daß er
zwischen dem angestellten freien Rand einer Dichtlippe und der Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte zum
freien Rand hin zunimmt. Auch hierdurch wird auf das Elastizitätsverhalten der Dichtlippe positiv Einfluß
genommen. Darüber hinaus wird sichergestellt, daß ein einwandfreier Wasserabfluß auch gegeben ist. Das Elastizitätsverhalten
und damit insbesondere auch die Anlage der Dichtlippe an darunterliegende bzw. darüberliegende
Dachziegel kann ferner dadurch beeinflußt werden, daß die mit einem Rand der Eindeckungsplatte festverbundene
Dichtlippe Versteifungsrippen aufweist, die sich senkrecht zu dem Rand erstrecken. Die zwischen solchen
Versteifungsrippen liegenden Abschnitte der Dichtlippe können vergleichsweise materialsparend dünn ausgeführt
sein. Dennoch kommt es zu einer guten Anlage der freien Ränder an die Dachziegel, da diese Anlage durch die
Versteifungsrippen bestimmt ist. Das verwendete Material bzw. die Querschnittsabmessungen dieser Versteifungsrippen
sind mit für das Elastizitätsverhalten maßgeb-
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lieh. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, daß die Dichtlippe zumindest abschnittsweise und bevorzugt
Versteifungsrippen einen Kern aus einem harten, elastischen Kunststoff aufweisen, welcher weiter bevorzugt die
einstückig mit der Eindeckungsplatte ausgebildet ist. Einstellung des Elastizitätsverhaltens und mechanische
Stabilität sind hierdurch gegeben. In weiterer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die mit einem Rand
der Dacheindeckungsplatte festverbundene Dichtlippe insbesondere zwischen Versteifungsrippen einen gewellten
Querschnitt aufweist, wobei die Wellentäler bzw. Wellenberge sich im wesentlichen senkrecht zu dem Rand
erstrecken. Hierdurch ist insbesondere bei einer als Schürze ausgebildeten Dichtlippe eine sehr gute Auflage
auf insbesondere eine ballige bzw. muldenartig vertieft ausgebildete Ziegelkontur gegeben, da sich quer zur
Dachneigungsrichtung aufgrund des gewellten, ziehharmonikaähnlichen Querschnittes sich durch eine Längenänderung
die Schürze gemäß der Kontur einstellen kann. Hierdurch kann die Schürze der Kontur der Dachziegel
auch leicht folgen. Dabei ist durch den wellenförmigen Querschnitt gleichfalls wiederum ein guter Wasserabfluß
gewährleistet. Diesem dient auch die Maßnahme, daß bei einer bevorzugt umlaufenden Ausbildung der Dichtlippen
der Anstellwinkel der in Neigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen zur Traufseite hin abnimmt und diese Dichtlippen
in die Schürze übergehen. Hierdurch ist ein glatter, dichtender übergang traufseitig geschaffen. Da
dieser Übergangsbereich für eine dichte Eindeckung kritisch ist, wird hier eine Abstützung der Eindeckungsplatte
durch einen unterseitig vorstehenden Anschlag in Dach-Neigungsrichtung auf der traufseitig angeordneten
Ziegelreihe bevorzugt, womit eine genaue Positionierung dieses kritischen Bereiches gegeben ist und dieser
entsprechend den verwendeten Dachziegeln dichtend über-
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deckt ist. Der Anschlag kann durch zwei unterseitig von der Eindeckungsplatte abragende Stege, welche zum Plattenaußenrand
hin angeordnet sind, ausgebildet sein. Ist die Ziegelreihe, auf welcher sich die Eindeckungsplatte
gegebenenfalls abstützt, stark profiliert, übernehmen,
wie eingangs erwähnt, elastische Zungen dort die Dichtungsaufgabe zwischen der Oberseite der Dachziegel und
der Unterseite der Eindeckungsplatte. Hierbei können zwei quer zur Neigungsrichtung verlaufende Reihen von
Zungen vorgesehen sein, welche gegeneinander auf Lücke versetzt sind. Alternativ ist vorgesehen, durch eine
quer zur Neigungsrichtung verlaufende Reihe von parallel ausgebildeten Zungen, die sich unter einem Winkel
zwischen der Neigungsrichtung und quer dazu erstrecken. Auch diese Zungen können aus einem elastischen Material
an die Dacheindeckungsplatte angespritzt sein und dies im gleichen Spritzvorgang wie eine Dichtlippe. Gegebenenfalls
besteht auch die Möglichkeit, die Zungen mit der traufseitigen Schürze mit auszubilden.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich Ausführungsbeispiele dargestellt
sind. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Dach-Durchgangspfanne
,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig.
1,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 1,
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Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 1,
Fig. 6 in Draufsicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer Dach-Durchgangspfanne,
Fig. 7 die Unteransicht der Dach-Durchgangspfanne gemäß Fig. 6,
Fig. 8 die Seitenansicht gemäß des Pfeiles VIII in Fig. 6,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß dei: Linie IX in Fig. 6,
Fig. 10 eine Detailvergrößeruncf aus dem Schnitt gemäß Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt gemäß der Linie XI-XI in Fig. 6, Fig. 12 in Draufsicht eine Dach-Durchgangspfanne,
anhand deren weitere Ausführungsdetails beschrieben werden,
Fig. 13 einen Schnitt gemäß der Linie XIII-XIII in Fig. 12,
Fig. 14 einen Schnitt gemäß der Linie XIV-XIV in Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt gemäß der Linie XV-XV in Fig. 12 und
Fig. 16 einen Schnitt durch eine gewellte, als Schürze ausgebildete Dichtlippe, die auf darunterliegenden
Dachziegeln aufliegt.
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Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Dach-Durchgangspfanne 1. Diese weist eine sich im
wesentlichen eben erstreckende Eindeckungsplatte 2, aus einem steifen Kunststoff, beispielsweise einem Hart-Polyvinylchlord-Kunststoff,
auf. Längsmittig zur Schnittlinie III-III ist eine Durchtrittsöffnung 3 angeordnet.
Berandet und teilweise überdeckt ist die Durchtrittsöffnung dachoberseitig von einem Durchgangsdom 4, welcher
ein Langloch beispielsweise zur Durchführung eines Entlüftungsrohres freiläßt. Durch die Ausbildung des
Langloches ist die Dach-Durchgangspfanne 1 für verschiedene Dach-Neigungswinkel auch geeignet.
Randseitig ist die Eindeckungsplatte 2 mit einer firstseitigen
Dichtlippe 5, zwei in Neigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen 6,7 und einer als Schürze 8 ausgebildeten
Dichtlippe versehen, welche zur Traufe hinweist. Die Dichtlippen 5,6,7 und die Schürze 8 bestehen aus
einem elastischen Kunststoff, beispielsweise einem Weich-Polyvinylchlorid-Kunststoff und sind mit der
Eindeckungsplatte 2 fest verbunden. Diese Verbindung ist mechanisch fest und insbesondere auch wasserdicht
auszuführen. Dazu weisen die Übergänge 9 zwischen der Eindeckungsplatte 2 und den Dichtlippen 5,6,7 und der
Schürze 8 hier eine form- und/oder kraftschlüssige Ausbildung auf, wodurch eine mechanisch stabile und
wasserdichte Anbindung gegeben ist. Dies insbesondere dann, wenn wie bevorzugt vorgesehen ist, daß die Dichtlippen
5,6,7 und die Schürze 8 aus einem weichen Plastikmaterial bestehend an die Eindeckungsplatte 2 aus
einem harten Plastikmaterial bestehend angespritzt sind.
Wie der Fig. 1 entnehmbar, erfolgt dieses Anspritzen der Dichtlippen 5,6,7 und der Schürze 8 randseitig
geschlossen umlaufend um die Eindeckungsplatte 2. Wie
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die Schnitte gemäß den Fig. 2 bis 5 auch zeigen, erfolgt
der Übergang 9 zwischen den Dichtlippen 5,6,7 und der Schürze 8, zu der Eindeckungsplatte 2 oberseitig
der Dach-Durchgangspfanne 1 überlappend und mit einem Absatz 10 der firstseitigen Dichtlippe 5. In gleicher
Weise überlappen auch die in Neigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen 6,7 mit gegenüber der Oberseite der
Eindeckungsplatte abgestuften Überlappungen 11,12. Ist, wie hier dargestellt, die Durchgangspfanne 1 zu ihrem
Außenrand hin leicht gegenüber ihrer Erstreckungsebene angestellt, ist hierdurch ein guter Wasserabfluß hin
zum Zentrum der Dacheindeckungsplatte 1 gegeben. Diesem Wasserablauf dienen dann in Neigungsrichtung verlaufende
Abstufungen 13,14 in der Oberseite der Eindeckungsplatte 2. Der Wasserablauf wird dann zwischen diesen
Abstufungen 13,14 und zwei Rippen 15,16, rechts und links des Durchgangsdoms 4, erfolgen.
Der freie Rand 17 der Dichtlippen 5,6,7 ist gegenüber der Erstreckungebene der Eindeckungsplatte 2 unter
einem Winkel alpha angestellt. Es sei bemerkt, daß der freie Rand 17 dieser drei Dichtlippen 5,6,7 in einer
gemeinsamen Ebene ausgebildet ist und daher lediglich ein Positionszeichen nur aufweist. Hier können unterschiedliche
Höhenabstufungen der firstseitigen Dichtlippe 5 gegenüber den in Neigungsrichtung verlaufenden
Dichtlippen 6,7 beispielsweise atuch gegeben sein. So ergibt sich jedoch in firstseitiger Richtung ein gleichsam
schüsseiförmiger Anblick der Dach-Durchgangspfanne
1, vergl. Fig. 2.
Da die Dichtlippen 5r6r7 und die Schürze 8 die Eindekkungsplatte
2 randseitig geschlossen umlaufend umgeben, ist durch V-förmige Einschnitte 18,19 eine weitgehend
voneinander unabhängige, elastische Anpassung der Dicht-
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lippen 5,6,7 an die nicht dargestellte, umgebende Dacheindeckung möglich. Hierzu sind diese Dichtlippen 5,6,7
auch nach oben mit Bezug auf die Eindeckungslage der Eindeckungsplatte unter einem Winkel alpha angestellt.
Sie werden in der Eindeckungslage von den benachbarten Dachziegeln überdeckt und durch deren Eigengewicht in
eine niedergedrückte, federnd anliegende Dichtlage gebracht.
Undichtigkeiten durch die Einschnitte 18,19 können gegebenenfalls durch zusätzliche Rippen im Bereich der
angespritzten Dichtlippen 5,6 bzw. 5,7 oder auch auf der Eindeckungsplatte 2 vermieden werden, die beispielsweise
vom Wind hochgetriebenes Wasser abfangen.
Der Anstellwinkel alpha der in Dach-Neigungsrichtung sich erstreckenden Dichtlippen 6,7 verkleinert sich zur
Traufseite hin. Hierdurch wird ein kontinuierlicher übergang von den Dichtlippen 6,7 zur Schürze 8 hin erreicht,
wobei sich in diesem Übergangsbereich eine Verbreiterung in Draufsicht der Dach-Durchgangspfanne 1
ergibt. Die Schürze 8 ist gegenüber der Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte 2 nach unten angestellt. Der
oberseitige Übergang 9 zwischen der Eindeckungsplatte 2 und der Schürze 8 erfolgt stufenlos und möglichst
glatt, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern, vergl. Fig. 4. Auch eine oberseitige formschlüssige
Überdeckung 20 der Eindeckungsplatte 2 durch das weiche Material der Schürze 8 kann vorgesehen sein, um den
Wasserabfluß zu optimieren. Randseitig in Dach-Neigungsrichtung
verlaufend sind seitliche Ränder 21,22 an der Schürze 8 noch vorgesehen, welche gleichsam als Leitfläche
das Wasser lediglich traufseitig ablaufen lassen.
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Durch den Übergang der in Neigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen 6,7, mit abnehmenden Anstellwinkel alpha
in die Schürze 8 ist hier ein kritischer Eindeckungsbereich gegeben. Hier ist darauf zu achten, daß traufseitig
der Anschluß der Dacheindeckungsplatte 2 an die dortige Ziegelreihe derart vorgenommen ist, daß dieser
kritische Übergangsbereich auch sicher durch seitliche Dachziegel abgedeckt, ist. Es sieht deshalb die Erfindung
für derartige Dach-Durchgangspfannen 1 mit einer sich im wesentlichen eben erstreckenden Eindeckungsplatte
2, welche traufseitig auf einer Lattung aufliegende Dachziegel überdeckt vor, daß die Eindeckungsplatte 2
unterseitig vorstehend einen Anschlag, hier bestehend aus zwei unterseitig abragenden Stegen 23,24 aufweist.
Mit diesen Anschlag-Stegen 23,24 stützt sich die Dach-Durchgangspfanne
in Dach-Neiguncfsrichtung auf der traufseitig angeordneten Dachziegelreihe ab. Damit ist in
Dach-Neigungsrichtung eine genaue und exakte Positionierung derart gegeben, daß sichergestellt ist, daß die
seitlichen Übergangsbereiche auch sicher durch überdekkende Dachziegel abgedichtet sind.
Obgleich die Schürze 8 aus einem, gegenüber der Eindekkungsplatte
weichen Kunststoffmaterxal besteht, wird sich die Schürze 8 unter ihren eigenen Vorspannung
einer Oberflächenprofilierung der traufseitigen Dachziegelreihe
nur wenig anpassen. Hier kommt es vielmehr zu einer vergleichsweisen geraden Überdeckung durch die
Schürze 8. Um aber auch hier das Eindringen von beispielsweise Flugschnee zu verhindern, ist bei derartigen
Überdeckungen der traufseitigen Ziegelreihe durch eine Eindeckungsplatte als weitere Maßnahme eine sich
quer zur Neigungsrichtung erstreckende Reihe 2 6 von unterseitig der Eindeckungsplatte frei vorstehenden,
elastischen Zungen 25 vorzusehen. Diese sind in Nei-
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gungsrichtung in einer Überdeckungsanordnung, so daß in
dieser Richtung kein direkter Eintritt in den Raum unter der Eindeckungsplatte 2 möglich ist. Hierfür sind
die einzelnen Zungen 25 parallel zueinander ausgebildet, wobei jede sich unter einem Winkel zwischen der
Neigungsrichtung und quer dazu erstreckt. Dadurch ist die Überdeckungsanordnung ausgebildet.
Der Aufbau des zweiten Ausführungsbeispieles gemäß den Fig. 6 bis 11 entspricht vom grundlegenden her dem
vorangegangenen Ausführungsbeispiel. Die dort gezeigte Eindeckungsplatte 30 weist gleichfalls angespritzte
Dichtlippen 31,32 in Dach-Neigungsrichtung, eine firstseitige Dichtlippe 33 und eine Schürze 34 randseitig
umlaufend auf. Die Oberseite der Eindeckungsplatte 30 und der gesamten Dach-Durchgangspfanne zeigt auch hier
wieder eine wannenartige Ausbildung, so daß von der Dach-Durchgangspfanne aufgefangenes Regenwasser in
traufseitige Richtung geführt, u.a. durch Rippen 35,36 kanalisiert, und über die Schürze 34 auf die traufseitigen
Dachziegel abgeführt wird. Hierzu weist die Schürze 34 oberseitig vorstehende Ränder 37,38 gleichfalls auf.
Der Schnitt gemäß Fig. 9 und insbesondere die Detailvergrößerung gemäß Fig. 10 zeigen, daß der Übergang 39 von
der steifen Eindeckungsplatte 30 hier zu der Dichtlippe 32 durch einen Nuteneingriff kraft- und formschlüssig
ausgebildet ist. Ebenso kommt einer derartigen Ausbildung die Funktion einer Labyrinth-Dichtung gleichsam
zu. Oberseitig wird zum besseren Wasserabfluß von den Dichtlippen 31,32,33 her durch einen Überstand 46 die
Eindeckungsplatte 30 überdeckt. Unterseitig erfolgt dieser Übergang glatt in einer Ebene. Es können dort
ferner Unterbrechungen insbesondere in der Anspritzung der als Schürze 38 ausgebildeten Dichtlippen vorgesehen
sein, um hier gegebenenfalls durch Kapillarwirkung
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zwischen die beiden Kunststoffteile eingedrungenes Wasser auf die von der Schürze 38 bzw. der Eindeckungsplatte
38 überdeckten traufseitigen Ziegel abtropfen zu lassen.
Von einem mittleren Bereich der Eindeckungsplatte 30 ausgehend, sind hier sowohl Übergangsflächen der Eindekkungsplatte
30 selbst als dann auch insbesondere der Dichtlippen 31,32,33 mit einem stetig ansteigenden
Anstellwinkel versehen. D.h., daß zum freien Rand 43 hin die Dichtlippen 31,32,33 immer steiler angestellt
sind und beispielsweise bogenförmig verlaufen, vergl. auch die Seitenansicht gemäß Fig. 8. Unterseitig zeigt
das zweite Ausführungsbeispiel s:wei Stege 40,41 als
Anschlag zum Ansetzen der Eindeckungsplatte 30 an eine traufseitige Ziegelreihe. Zwischen diesen Stegen 40,41
und der traufseitigen Schürze 34 sind in zwei Reihen
44,45 quer zur Neigungsrichtung sich in dieser Richtung erstreckende Zungen 42 mit der Schürze 8 ausgebildet.
Durch die zweireihige Anordnung sind Zungen 42 in einer Überdeckungsanordnung ermöglicht, wodurch hier auch in
Neigungsrichtung ein Eindringen von vom Wind eingetriebenen Oberflächenwasser nur schwerlich möglich ist, da
sich diese Lippen auch stark ausgebildeten Oberflächenprofilierungen
der traufseitigen Ziegelreihe bürstenartig anpassen können.
Anhand der Dach-Durchgangspfanne 51 werden weitere Details, die für sich alleine oder in Kombination auftreten
können, weiter beschrieben. Die dortige Eindekkungsplatte
52 mit von einem Durchgangsdom 54 überdeckten Dachdurchtrxttsöffnung 53 weist hier zu Darstellungszwecken
unterschiedlich ausgebildete Dichtlippen auf. Die in Fig. 12 rechts dargestellte, sich in Einbaulage
in Dachneigungsrichtung erstreckende Dichtlippe 55
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weist im regelmäßigen Abstand von beispielsweise 4 cm Verstärkungsrippen 56 auf. Diese verlaufen im wesentlichen
senkrecht zum von einer Überlappung 57 überdeckten Rand 58 der Eindeckungsplatte 52 hin zu dem freien Rand
59 der Dichtlippe 55.
Die Versteifungsrippen 56 können einfach durch eine Materialverstärkung ausgebildet sein, jedoch ist bevorzugt,
vergl. Fig. 13, daß die Versteifungsrippen 56 einen Kern 60 aus einem harten, elastischen Kunststoff
aufweisen. Insbesondere ist dieser Kern aus demselben Kunststoff wie die Eindeckungsplatte 52 selbst und mit
dieser, wie gezeigt, einstückig ausgebildet. Auch bei der Versteifungsrippe 56 ist zur Eindeckungsplatte
52oberseitig eine Abstufung zwischen der Überlappung 57 und der Oberseite der Eindeckungsplatte 52 wieder gegeben,
während unterseitig der Übergang in einer Ebene erfolgt. Der Schnitt gemäß Fig. 13 zeigt ferner, daß
die Dichtlippe 55 sowie die Versteifungsrippen 56 sich zu ihrem freien Rand 59 hin verjüngen, vergl. auch Fig.
2, wobei durch die zunehmende Verjüngung das Maß der Elastizität auch wiederum einstellbar ist. Fig. 13
zeigt eine an die Eindeckungsplatte 52 angespritzte Dichtlippe 55 mit Versteifungsrippe 56. Für eine sichere
Verbindung zwischen dem weichen und dem harten Kunststoff sind Hinterschneidungen dort auch wiederum vorgesehen.
Eine alternative Befestigungsmoglichkeit der Dichtlippen
wird anhand der Fig. 14, einen Schnitt durch die als Schürze 61 ausgebildete traufseitige Dichtlippe
näher erläutert. Die kreisförmigen Bereiche idealisieren Schweißstellen 62 der unterseitig der Eindeckungsplatte
52 angeschweißten Schürze 61. Auch hierdurch entsteht eine wasserdichte, mechanisch stabile Verbin-
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dung zwischen den Kunststoffmaterialien. Dies insbesondere
dann, wenn ein Hochfrequenz-Schweißverfahren benutzt
wird. Denkbar ist auch ein Verkleben der beiden Kunststoffmaterialien, wobei dann ein die Kunststoffe
lösender Kleber weiter bevorzugt ist.
Auch die seitliche Dichtlippe 55', deren Überlappung
57' auf der Eindeckungsplatte 52 aufliegt, kann dort verschweißt sein, dargestellt durch den die Verschweißung
63 darstellenden Strich. Mit abnehmendem Neigungswinkel alpha geht die seitliche Dichtlippe 55 in die
Schürze 61 über, wobei ein Wasserleitungsrand 64 verbleibt. Ferner weist die Schürze 61 einen gewellten
Querschnitt auf, vergl. Fig. 15. Durch diesen gewellten Querschnitt ist eine Längenänderung quer zur Dachneigungsrichtung
der Schürze 61 ermöglicht und infolge eine gute Anpassung auch an eine gewellte, unter der
Schürze 61 liegende Ziegelreihe 65, vergl. Fig. 16. In der Anlage gemäß Fig. 16 an die Ziegelreihe 65 wird die
Schürze 61 im wesentlichen durch federnde Versteifungsrippen
66 gehalten, die einen Kern 67 aufweisen, bevorzugt aus einem relativ harten, elastischen Kunststoff.
Bei diesem gezeigten Ausführungsbeispiel ist dieser Kern 67 mit der Eindeckungsplatte 52 nicht einstückig
ausgebildet, könnte es gleichwohl aber sein. Unterseitig mit Bezug auf die Einbaulage weisen die Versteifungsrippen
66 eine glatte Grundfläche 68 zur Anlage auf der Oberseite der Ziegelreihe 65 auf. Oberseitig
greifen die Versteifungsrippen 66 die Kontur des gewellten Querschnittes der Dichtlippe 61 wieder auf. Ziehharmonikaähnlich
kann sich der Weg der Schürze 61 zwischen zwei Versteifungsrippen 66 durch flacher werdende Täler
69 bzw. einer Höhenabnahme der Wellenberge 70 ändern und kann sich die Dichtlippe 61 so der Kontur der Ziegelreihe
65 anpassen.
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Auch die in Dachneigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen, hier im oberen Teil der linken Dicht lippe 73 in
Fig. 12 angedeutet, kann ein gewellter Querschnitt derselben mit Tälern 74 und Bergen 75 auch vorgesehen
sein. Bei einer derartigen Ausbildung der Dichtlippen, gleichfalls möglich bei der firstseitigen Dichtlippe
der Eindeckungsplatte 52, sollten dann insbesondere auch aus Stabilitätsgründen Versteifungsrippen 77 auch
wiederum vorgesehen sein.
Die Versteifungsrippen 56, 66 und 77 rufen größere Rückstellkräfte und Vorspannungen in den Dichtlippen
55, 61 und 73 hervor und wirken somit wie eingebaute Federn, die örtlich die Anpreßkraft gegen die Ziegel
aufbauen. Die dazwischenliegenden Abschnitte, insbesondere von gewelltem Querschnitt, der Dichtlippen werden
sich durch die Anpreßkräfte so besonders gut der Kontur benachbarter Ziegelreihen anpassen. Diese Anpassung
erfolgt im wesentlichen im Bereich des freien Randes der Dichtlippen, welche auch hierfür eine abnehmende
Wandstärke aufweist. Es bleibt damit eine wannenartige Ausbildung der Dach-Durchgangspfanne insgesamt erhalten,
wodurch der Wasserablauf wiederum gewährleistet wird.
Neben den Versteifungsrippen können auch zwischen Versteifungsrippen
56,56 liegende Wandabschnitte 78 einen Kern aus einem elastischen, härteren Plastikmaterial
aufweisen. Gegebenenfalls kann dann auch auf Versteifungsrippen 56 gänzlich verzichtet werden und beispielsweise
die Dichtlippe 76 einen Querschnitt gemäß Fig. dann auch aufweisen.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
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die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) voll inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
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Claims (18)
1. Dach-Durchgangspfanne für ein Schrägdach, mit einer sich im wesentlichen eben erstreckenden, steifen Kunststoff
-Eindeckungsplatte, welche eine Durchtrittsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß randseitig die
Eindeckungsplatte (2) in eine mit der Eindeckungsplatte (2) fest verbundene Dichtlippe (5,6,7,8) aus einem
elastischen Kunststoff übergeht.
2. Dach-Durchgangspfanne für ein Schrägdach, mit einer
sich im wesentlichen eben erstreckenden Eindeckungsplatte, welche traufseitig auf einer Lattung aufliegende
Dachziegel überdeckt, insbesondere mit den Merkmalen des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindeckungsplatte
(2) unterseitig vorstehend einen Anschlag (23,24) für ihre Abstützung in Dach-Neigungsrichtung
auf den Dachziegeln aufweist.
3. Dach-Durchgangspfanne für ein Schrägdach, mit einer
sich im wesentlichen eben erstreckenden Eindeckungsplatte, welche traufseitig auf einer Lattung aufliegende
Dachziegel überdeckt, die quer zur Dach-Neigungsrichtung eine Oberflächenprofilierung aufweisen, insbesondere
mit den Merkmalen eines oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindeckungsplatte
(2) quer zur Dach-Neigungsrichtung unterseitig vorstehend elastische Zungen (25) in einer Überdeckungsanordnung
in Neigungsrichtung für einen dichtenden Anschluß an die Oberfläche der Dachziegel aufweist.
4. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang (9) von der
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Eindeckungsplatte (2) zur Dichtlippe (5,6,7,8) eine form- und/oder kraftschlüssige Ausbildung aufweist.
5. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder inbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (5,6,7,8) an
die Eindeckungsplatte angespritzt ist.
6. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (61) an die
Eindeckungsplatte (52) angeschweißt ist, bevorzugt nach einem Hochfrequenz-Schweißverfahren.
7. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß randseitig geschlossen
umlaufend die Eindeckungsplatte (2) in mit der Eindekkungsplatte (2) fest verbundene Dichtlippen (5,6,7,8)
aus einem elastischen Kunststoff übergeht.
8. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Rand einer Dichtlippe
(5,6,7,8) gegenüber der Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte (2) angestellt ist.
9. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß eine traufseitige Dichtlippe als Schürze (8) ausgebildet gegenüber der
Erstreckungsebene der Eindeckungsplatte (2) in Einbaulage nach unten weisend und/oder die weiteren Dichtlippen
(5,6,7) nach oben weisend angestellt sind.
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10. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer bevorzugt umlaufenden
Ausbildung der Dichtlippen (5,6,7,8) die firstseitige Dichtlippe (5) von den in Dach-Neigungsrichtung
sich erstreckenden Dichtlippen (6,7) durch Einschnitte (18,19) getrennt ist, deren tiefster Punkt bevorzugt
jeweils auf die Wurzel der Anstellung weist.
11. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel (alpha) zwischen dem angestellten freien Rand (43) einer Dichtlippe
(31,32,33) und der Erstreckungsebene der Eindekkungsplatte (30) zum freien Rand (43) hin zunimmt.
12. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer bevorzugt umlaufenden Ausbildung der Dichtlippen (5,6,7,8) der Anstellwinkel
(alpha) der in Neigungsrichtung verlaufenden Dichtlippen (6,7) zur Traufseite hin abnimmt und diese
Dichtlippen (6,7) in die Schürze (8) übergehen.
13. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Rand (59) der
Eindeckungsplatte (52) festverbundenen Dichtlippe (55) Versteifungsrippen (56) aufweist, die sich senkrecht zu
dem Rand (59) erstrecken.
14. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (55,62)
zumindest abschnittsweise und bevorzugt die Verstei-
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fungsrippen (55,66) an einen Kern (61,67) aus einem harten, elastischen Kunststoff aufweist bzw. aufweisen,
welcher weiter bevorzugt einstückig mit der Eindeckungsplatte (52) ausgebildet ist.
15. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, daß die mit einem Rand der Dach-Eindeckungsplatte festverbundene
Dichtlippe (61) einen gewellten Querschnitt aufweist, wobei die Wellentäler (69) bzw. Wellenberge
(70) sich im wesentlichen senkrecht zu dem Rand erstrekken.
16. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch zwei unterseitig abragende Stege
(23,24) als Anschlag.
17. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch zwei quer zur Neigungsrichtung
verlaufende Reihen (44,45) von Zungen (42), welche gegeneinander auf Lücke versetzt sind.
18. Dach-Durchgangspfanne nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine quer zur Neigungsrichtung
verlaufende Reihe (26) von parallelen Zungen (25), die sich unter einem Winkel zwischen der Neigungsrichtung
und quer dazu erstrecken.
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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