DE29520734U1 - Wanddurchführung, insbesondere Mauerdurchführung für Rohre, Leitungen o.dgl. Anschlüsse sowie Dichtungsmaterial - Google Patents

Wanddurchführung, insbesondere Mauerdurchführung für Rohre, Leitungen o.dgl. Anschlüsse sowie Dichtungsmaterial

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
    • F16L5/02Sealing
    • F16L5/08Sealing by means of axial screws compressing a ring or sleeve

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

Wanddurchführung, insbesondere Mauerdurchführung für Rohre, Leitungen oder dergl. Anschlüsse sowie Dichtungsmaterial
Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchführung gemäß Oberbegriff^aier^nspruch 1. Die Erfindung bezieht sich auf ein Dichtungsmaterial gemäß Oberbegriff-Patenianspruch 14, 15 oder 16.
Derartige Durchführungen sind ansich bekannt und werden beispielsweise bei Gebäuden dort verwendet, wo Rohre, elektrische Kabel usw. durch eine Gebäudeaußenwand im Kellerbereich abgedichtet hindurchgeführt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber Wasser und Feuchtigkeit verbessert abdichtende Durchführung aufzuzeigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Durchführung entsprechend dem kennzeichnenden Teil des -Paieajpispruches 1 ausgebildet.
Die erfindungsgemäße Durchführung gewährleistet auch bei einem Ermüden des Materials des eigentlichen Dichtungsringes und/oder bei einem nicht optimalen Einbau dieses Dichtungsringes ein Abdichten gegen durchtretende Feuchtigkeit und/oder Wasser.
Das für die ringförmige Einsätze verwendete unter Einfluß von Wasser quellende Dichtungsmaterial ist ebenfalls auf Basis eines Elastomers bzw. eines Kautschuks hergestellt, mit dem Vorteil, daß dieses Material im gequelltem Zustand ebenfalls elastisch gegen die das Dichtungselement umschließende Fläche bzw. gegen die Außenfläche des Rohres, der Leitung usw. elastisch und damit dichtend anliegt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Materialien so ausgewählt, daß das Material für den Dichtungsring eine größere Härte besitzt als das Dichtungsmaterial für die ringförmigen Einsätze. Hierdurch ist gewährleistet, daß auch im gequollenem Zustand die Einsätze bzw. das
Dichtungs-Material in einem durch den Dichtungsring räumlich begrenzten Raum gehalten sind, durch das Quellen des Dichtungsmaterials also auch eine hohe Abdichtkraft erreicht wird.
Ein Dichtungsmaterial mit einer verbesserten Quellwirkung ist nach der Erfindung entsprechend der Kennzeichnung der4*ateapisprüche 14,15 oder 16 ausgebildet.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird in Folgenden anhand der Figuren an Ausfuhrungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Schnitt eine in einer Gebäudemauer vorgesehenen Durchführung für ein Rohr oder Kabel;
Fig. 2 eine Möglichkeit der Herstellung des Dichtungsringes der Durchführung der Figur 1.
In den Figuren ist 1 eine Gebäudemauer, beispielsweise eine Keller- Außenwand, durch die eine Leitung, beispielsweise in Form eines Versorgungsrohres 2 hindurchgeführt ist, und zwar unter Verwendung einer Mauerdurchführung 3, die einen dichten Abschluß bewirkt.
Die Mauerdurchführung 3 besteht aus einem äußeren, bei der dargestellten Ausfuhrungsform ringartigen Gehäuse 4, dessen axiale Länge gleich der Dicke der Gebäudemauer 1 ist. Das Gehäuse 4 ist aus einem zementgebundenen Material, beispielsweise Faserbeton hergestellt, und zwar beispielsweise als Teillänge eines aus diesem Material hergestellten Rohrprofils. Im Inneren des Gehäuses 4 ist ein scheibenartiges Dichtungselement 5 angeordnet, welches im
&ggr; wesentlichen aus einem scheibenartigen Dichtungsring 6 aus einem gummielastischen Material, aus zwei an den beiden Stirnseiten des Dichtungsringes vorgesehenen ringförmigen Spannplatten 7 und aus mehreren Spannschrauben 8 mit Muttern 9 zum Verpressen des Dichtungsringes 6 zwischen den Spannplatten 7 besteht.
Der Dichtungsring 6 und die Spannplatten 7, die jeweils eine kreiszylinderförmige
Umfangsfläche aufweisen, sind in der Mitte mit einer kreisförmigen Öffnung 10 (im
Dichtungsring 6) bzw. 11 (in jeder Spannplatte 7) versehen. Der Dichtungsring 6 und die
Spannplatten 7 sind achsgleich miteinander angeordnet. Die Spannschrauben 8, die mit ihrer Achse parallel zu der gemeinsamen Achse A des Dichtungselementes 5 liegen und die
Spannplatten 7 sowie Dichtungsring 6 durchdringen, sind jeweils in gleichen Winkelabständen um die Achse A verteilt vorgesehen.
Der Außendurchmesser des Dichtungringes 6 ist an dem Innendurchmesser des Gehäuses 4 und der Durchmesser der Öffnung 10 ist an dem Außendurchmesser des Rohres 2 derart angepaßt, daß das Dichtungselement 5 mit dem Dichtungsring 6 im nicht-gespannten Zustand einerseits passend im Gehäuse 4 und andererseits passend auf dem Rohr 2 sitzt. Der Außendurchmesser der Spannplatten 7 ist etwas kleiner als der Außendurchmesser des Dichtungsringes 6.
Weiterhin ist der Durchmesser der Öffnung 11 etwas größer als der Durchmesser der Öffnung 10. Durch Spannen der Spannschrauben 8 erfolgt ein Verspannen bzw. eine elastische
Verformung des Dichtungsringes 6 derart, daß dieser Dichtungsring außen fest gegen die
Innenfläche des Gehäuses und innen fest gegen die Umfangsfläche des Rohres 2 angepreßt ist.
Die Besonderheit der Durchführung 3 nun besteht darin, daß der Dichtungsring 6 an seiner
Umfangsfläche eine Nut 12 und an der Innenfläche des Öffnung 10 eine Nut 13 besitzt, in der jeweils ein äußerer Ring 14 bzw. ein innerer Ring 15 aus einem unter Verwendung eines
Elastomers oder eines Kautschuks hergestellten und unter Einfluß von wasserquellenden
Dichtungsmaterial aufgenommen ist.
Das Material für die Ringe 14 und 15 enthält zusätzlich zu dem Elastomer bzw. Kautschuk in der Mischung ein anorganisches Quellmittel sowie auch einen Weichmacher. Als anorganisches Quellmittel eignet sich beispielsweise Bentonit.
Bevorzugt sind die Materialien für den Dichtungsring 6 und die Ringe 14 und 15 so ausgewählt, daß die Härte des für den Dichtungsring verwendeten Materials größer ist als die Härte des für die Ringe 14 und 15 verwendeten Materials. So liegt beispielweise die Shore-Härte für das
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Material des Dichtungsringes 6 bei etwa 50 - 60 Shore, während die Härte in des fur die Ringe 14 und 15 verwendeten Materials ungefähr 40 Shore beträgt. Dies hat den Vorteil, daß nach dem Verspannen des Dichtungselementes 5 mit den Spannschrauben 8 der Dichtungsring 6 am Umfang sowie an der Innenfläche der Öffnung 10 auf jeden Fall mit höherer Kraft gegen die Innenfläche des Gehäuses 4 bzw. die Umfangsfläche des Rohres 2 angepreßt anliegt als die Ringe 14 und 15, so daß auch bei einem Aufquellen dieser Ringe bei einem eventuellen Wasser- oder Feuchtigkeitseintritt, das quellfähige Material der Ringe 14 und 15 an dem gewünschten Bereich, d.h. im Bereich der Nuten 12 und 13 verbleibt und sich durch das Quellen ein hoher Anpreßduck ergibt.
Als Kautschuk wird beispielsweise sowohl für den Dichtungsring 6, als auch für die Ringe und 15 ein Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) verwendet, wobei dieser Kautschuk beim Dichtungsring 6 vernetzt und bei den Ringen 14 und 15 vorzugsweise nicht oder nur teilweise vernetzt bzw. vulkanisiert ist.
Bei dem Material für die Ringe 14 und 15 enthält der Weichmacher zumindest einen Anteil an einem hydrophilen Weichmacher, und zwar bis zu 10 Gewichtsprozent bezogen auf 100 Gewichtsprozent Gesamtmischung bzw. Gesamtmaterial. Ein hydrophiler Weichmacher, der für die Erfindung geeignet ist, ist ein Weichmacher, der sowohl verträglich mit dem verwendeten Elastomer oder Kautschuk, als auch wasserlöslich ist. Der hydrophile Weichmacher, der aufgrund seiner Schmiereigenschaften als Weichmacher wirkt, ist daher als Lösungsvermittler zwischen dem Gemisch Kautschuk/hydrophober Weichmacher und Wasser wirksam.
Durch den hydrophilen Weichmacher wird die Zugänglichkeit von Wasser an das Quellmittel in der Gesamtmischung verbessert, so daß trotz eines hohen Anteils an Kautschuk ein hohes Quellvermögen gewährleistet ist.
Wenn trotz der Abdichtung durch den Dichtungsring 6 ein Wassereintritt erfolgt, kann dieser durch optimales Aufquellen der Ringe 14 und 15 abgedichtet werden. Für den angestrebten optimalen Zutritt des Wassers sind Quellmittel im Material der Ringe 14 und 15 ist weiterhin auch der Zusatz an Faktis wesentlich, da dieses Material zwar druckelastisch, aber nicht
zugelastisch ist und sich somit beim Quellen Kanäle bilden, die den Zutritt des Wassers an das Quellmittel verbessern.
Für den angestrebten optimalen Quelleffekt der Ringe 14 und 15 ist weiterhin auch wesentlich die Gasdurchlässigkeit des Kautschuks. Die hohe Gasdurchlässigkeit von EPDM bewirkt auch, daß der Zutritt des Wassers an das Quellmittel nicht nur durch Kanäle im Material, sondern auch durch Diffusion erfolgt.
Durch den hohen Anteil an Kautschuk ist weiterhin gewährleistet, daß das Dichtungsmaterial der Ringe 14 und 15 im aufgequollenem Zustand noch eine hohe Elastizität aufweist und insbesondere auch keine den Dichtungseffekt beeinträchtigende Risse in den Ringen 14 und auftreten.
Als hydrophiler Weichmacher eignen sich bei der Erfindung beispielsweise ein- oder mehrwertige Alkohole, Ester, Ether, Polyethylenglykole bzw. Polyalkylenglykole sowie Polyglykolether, auch PEG300 und/oder Mischungen aus zwei oder mehreren dieser Stoffe.
Das Dichtungsmaterial enthält weiterhin auch einen hydrophoben Weichmacher. Als solcher eignen sich beispielsweise Mineralöle (insbesondere auch aromatenfreie oder aromatenarme Mineralöle, andere Fette und Öle und/oder Mischungen aus zwei oder mehreren dieser Stoffe.
Der Kautschukanteil enthält neben dem EPDM beispielsweise auch Polyisobuten (Opanol B200) oder Butyl (Exonbotyl 268).
Der Kautschukanteil enthält neben dem EPDM noch einen kautschukähnlichen Zusatz, wie Faktis. r
Zusäzlich zu den vorgenannten Komponenten enthält das Material der Ringe 14 und 15 vorzugsweise noch einen Farbstoff.
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Nachfolgend sind bevorzugte Mischungen für Dichtungsmaterialien zur Herstellung der Ringe 14 und 15 wiedergegeben, wobei die Anteile an den einzelnen Komponenten in Gewichtsprozent jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht (100 Gewichtsprozent) angegeben sind.
Beispiel 1:
Kautschuk ca. 34 Gewichtsprozent hydrophober Weichmacher (Weißöl) ca. 3,4 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher ca. 8,5 Gewichtsprozent Quellsubstanz (Bentonit) ca. 53 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1,3 - 2,0 Gewichtsprozent.
Beispiel 2:
Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent Faktis ca. 6,3 - 3,0 Gewichtsprozent hydrophober Weichermacher (Weißöl) 3,0 - 6,0 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 4,5 - 8,0 Gewichtsprozent Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1-2 Gewichtsprozent.
Beispiel 3:
Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent Faktis ca. 2 - 7 Gewichtsprozent hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3- 8 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 1 - 8 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1 - 2 Gewichtsprozent Rest: Quellsubstanz (Bentonit), wobei der Anteil an Quellsubstanz (Bentonit) beispielsweise ca. 51 - 54 Gewichtsprozent beträgt.
Die Figur 2 zeigt die Möglichkeit einer Herstellung des Dichtungsringes 6 mit dem inneren und äußeren Ring 14 bzw. 15.
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Der Dichtungsring 6 ist in der Figur 2 zweiteilig ausgebildet, und zwar entsprechend einer Teilungsebene TE, die senkrecht zur Achse A liegt und die beiden Nuten 12 und 13 schneidet, und zwar derart, daß jede Nut hauptsächlich in dem unteren Teil 6" ausgebildet ist. Nach dem Einsetzen der Ringe 14 und 15 in die den Nuten 12 und 13 bildenden Ausnehmungen 12' und 13' wird das obere Teil 6' auf das Teil 6" aufgesetzt und mit diesem ggfs. in geeigneter Weise verbunden, was aber nicht unbedingt erforderlich ist, und zwar einerseits deswegen, weil die Teile bei eingebauten Dichtungselement 5 zwischen den Spannplatten 7 verspannt sind und außerdem durch die Ringe 14 und 15 auch bei einem eventuellen Wasserdurchtritt ein Abdichten auch eines Spaltes zwischen den beiden Teilen 6' und 6" erfolgt.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß zahlreiche weitere Abwandlungen und Änderungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
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Gebäudewand
Bezugszeichenliste Rohr
1 Mauerdurchfuhrung
2 Gehäuse
3 Dichtungselement
4 Dichtungsring
5 Spannplatte
6 Spannschraube
7 Mutter
8 Öffnung
9 Nut
10,11 Ausnehmung
12,13 Ring
12', 13' Teil
14,15
S\ 6"

Claims (1)

  1. JPaten^msprüche
    1. Wanddurchführung, insbesondere Mauerdurchführung für Rohre, Leitungen oder dergl. Anschlüsse, bestehend aus einem Dichtungselement (5), welches wenigstens einen zwischen zwei Spannplatten (7) angeordneten Dichtungsring (6) aus elastischem Material aufweist, der ebenso wie die Spannplatten (7) eine Öffnung (10,11) zum Durchführen wenigstens eines Anschlusses bildet und durch Spannelemente zwischen den Spannplatten (7) derart verspannbar ist, daß der Dichtungsring (6) durch elastische Verformung im Bereich der wenigstens einen Öffnung (10,11) gegen die Außenfläche des Anschlusses (2) sowie mit seiner Umfangsfläche gegen die Innenfläche der Wandöffnung angepreßt anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (5) an seiner Umfangsfläche und/oder an der die Öffnung (10,11) begrenzenden Fläche wenigstens einen ringförmigen Einsatz (14,15) aus einem unter Einfluß von Wasser quellenden Dichtungsmaterial aufweist, wobei das Dichtungsmaterial aus einer mindestens ein anorganisches Quellmittel, ein Elastomer bzw. einen Kautschuk sowie einen Weichmacher enthaltenden Mischung besteht.
    2. Durchführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein das Dichtungselement (5) umschließendes, vorzugsweise von einer Länge eines Rohrstückes gebildetes Gehäuse (4).
    3. Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Dichtungsring (6) aus einem vernetzten oder vulkanisierten Elastomer oder Kautschuk besteht.
    4. Durchführung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial des wenigstens einen ringartigen Einsatzes (14, 15) nicht vulkanisiert oder nur teilvernetzt bzw. - vulkanisiert ist.
    5. Durchführung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das für den wenigstens einen Dichtungsring verwendete Material eine größere Härte aufweist als das Dichtungsmaterial für den wenigstens einen Einsatz (14,15), wobei die Härte für das Material des Dichtungsringes beispielsweise ca. 50 - 60 Shore und die Härte für den
    ringförmigen Einsatz beispielsweise etwa 30 - 45 Shore betragen.
    6. Durchführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Einsätze verwendete Dichtungsmaterial als Mischung folgende Zusammensetzung aufweist, und zwar bezogen auf 100 Gewichtsprozent der Gesamtmischung:
    Kautschuk ca. 34 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichmacher (Weißöl) ca. 3,4 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher ca. 8,5 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1,3 - 2,0 Gewichtsprozent
    Quellsubstanz (Bentonit) ca. 53 Gewichtsprozent.
    7. Durchführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Einsätze verwendete Dichtungsmaterial als Mischung folgende Zusammensetzung aufweist, und zwar bezogen auf 100 Gewichtsprozent der Gesamtmischung:
    Kautschuk ca. 34 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichmacher (Weißöl) ca. 3,4 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher ca. 8,5 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1,3 - 2,0 Gewichtsprozent
    Rest: Quellsubstanz (Bentonit).
    8. Durchführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Quellsubstanz (Bentonit) ca. 53 Gewichtsprozent beträgt.
    9. Durchführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Einsätze verwendete Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist: ■
    Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent Faktis ca. 6,3 - 3,0 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3,0 - 6,0 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 4,5 - 8,0 Gewichtsprozent Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1-2 Gewichtsprozent
    lO.Durchfuhrung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Einsätze verwendete Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist:
    Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent Faktis ca. 6,3 - 3,0 Gewichtsprozent hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3,0 - 6,0 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 4,5 - 8,0 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1 - 2 Gewichtsprozent Rest: Quellsubstanz (Bentonit)
    .Durchführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent beträgt.
    12.Durchführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Einsätze verwendete Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist, und zwar bezogen auf 100 Gewichtsprozent der Gesamtmischung::
    Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent Faktis ca. 2 - 7 Gewichtsprozent hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3- 8 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 1 - 8 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1-2 Gewichtsprozent Rest: Quellsubstanz (Bentonit)
    13.Durchführung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent beträgt.
    14.Unter Einfuß von Wasser quellendes Dichtungsmaterial, insbesondere für eine Durchfuhrung, wobei das Dichtungsmaterial aus einer mindestens ein anorganisches Quellmittel, ein Elastomer bzw. einen Kautschuk sowie einen hydrophilen und einen hydrophoben Weichmacher enthaltenden Mischung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist:
    Kautschuk ca. 34 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichmacher (Weißöl) ca. 3,4 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher ca. 8,5 Gewichtsprozent Quellsubstanz (Bentonit) ca. 53 Gewichtsprozent
    Farbstoff ca. 1,3 - 2,0 Gewichtsprozent.
    15.Unter Einfuß von Wasser quellendes Dichtungsmaterial, insbesondere für erne Durchführung, wobei das Dichtungsmaterial aus einer mindestens ein anorganisches Quellmittel, ein Elastomer bzw. einen Kautschuk sowie einen hydrophilen und einen hydrophoben Weichmacher enthaltenden Mischung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist:
    Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent
    Faktis ca. 6,3 - 3,0 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3,0 - 6,0 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 4,5 - 8,0 Gewichtsprozent Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent r Farbstoff ca. 1 - 2 Gewichtsprozent
    16.Unter Einfuß von Wasser quellendes Dichtungsmaterial, insbesondere für eine Durchführung, wobei das Dichtungsmaterial aus einer mindestens ein anorganisches Quellmittel, ein Elastomer bzw. einen Kautschuk sowie einen hydrophilen und einen
    hydrophoben Weichmacher enthaltenden Mischung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial folgende Zusammensetzung aufweist, und zwar bezogen auf 100 Gewichtsprozent der Gesamtmischung:
    Kautschuk (EPDM) ca. 30 - 33 Gewichtsprozent
    Faktis ca. 7 - 2 Gewichtsprozent
    hydrophober Weichermacher (Weißöl) ca. 3 - 8 Gewichtsprozent hydrophiler Weichmacher (PEG) ca. 1 - 8 Gewichtsprozent Farbstoff ca. 1-2 Gewichtsprozent
    Rest: Quellsubstanz (Bentonit).
    17.Unter Einfuß von Wasser quellendes Dichtungsmaterial, nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Quellsubstanz (Bentonit) ca. 51 - 54 Gewichtsprozent beträgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10020493A1 (de) * 2000-04-26 2001-11-08 Dsi Rohrleitungsbau Zubehoer Vorrichtung zum Abdichten eines von einem inneren und einem äußeren Körper begrenzten Ringraumes
EP2394339B1 (de) 2009-02-04 2017-03-29 Roxtec AB Eine modularisierte rohr- oder kabeldurchführung

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DE10020493A1 (de) * 2000-04-26 2001-11-08 Dsi Rohrleitungsbau Zubehoer Vorrichtung zum Abdichten eines von einem inneren und einem äußeren Körper begrenzten Ringraumes
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