DE2952151C2 - Schaltungsanordnung zur elektronischen Ver- oder Entriegelung von Sicherheitseinrichtungen, insbesondere als Diebstahlsschutz in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Schaltungsanordnung zur elektronischen Ver- oder Entriegelung von Sicherheitseinrichtungen, insbesondere als Diebstahlsschutz in einem Kraftfahrzeug

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DE2952151C2 DE19792952151 DE2952151A DE2952151C2 DE 2952151 C2 DE2952151 C2 DE 2952151C2 DE 19792952151 DE19792952151 DE 19792952151 DE 2952151 A DE2952151 A DE 2952151A DE 2952151 C2 DE2952151 C2 DE 2952151C2
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Description

Stand der Technik
40
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art.
Zum elektronischen Entriegeln von Türverschlüssen ist es bekannt, daß eine von einem Signalsender abgegebene Impulsfolge, die einen Impulscode darstellt, die Entriegelung auslösen kann, wenn sie in einem zugeordneten Signalempfänger richtig empfangen wird. Derartige Geräte haben die Funktionen von mechani sehen Schlüsseln. Sie weisen den besonderen Vorteil auf, so daß verschiedenste Schlüssel-Kombinationen rein elektronisch erzeugt werden können, und zwar in einer solchen Vielfalt, daß ein Entriegeln durch Probieren von Code-Kombinationen praktisch nicht möglich ist.
Sicherheitseinrichtungen mit Statusschaltern sind bekannt und handelsüblich bzw. als Microtronic der Firma Robert Bosch GmbH gemäß deren Prospekt WEB 1 AAW 12 15.79. Derartige Sicherheitseinrichtungen wirken durch den von ihnen ausgelösten Alarm. Sie werden mit einem mechanischen Schlüssel ver- und entriegelt, so daß der Berechtigte Zutritt zum durch den Alarm geschützten Objekt erhält, dadurch, daß die Alarmbereitschaft abgeschaltet wird. Dadurch, daß diese alarmauslösenden Sicherheitseinrichtungen mit einem mechanischen Schlüssel scharf gemacht oder abgestellt werden, hat man den Nachteil, daß sich der zugehörige mechanische Schlüssel relativ leicht kopieren läßt und daß aufgrund der elektromechanischen Konstruktion die Herstellung aufwendig und die Lebensdauer begrenzt ist.
Wird ein Kraftfahrzeug mit derartigen Sicherheitseinrichtungen geschützt, so hat man den Nachteil, daß mehrere, getrennte Installationen erforderlich sind, was die Kosten erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die unter Beibehaltung der Vorteile eines elektronischen Schlüssel-Systems Nachteile bisheriger Sicherheitseinrichtungen mit Alarmgabe vermeidet und die die Vorteile aufweist, daß sie mit geringen Kosten hergestellt werden kann und praktisch wartungsfrei und von langer Lebensdauer ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruches. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß eine Kombination von elektronischem Schlüssel und elektronischer Alarmeinrichtung als Sicherheitseinrichtung in einer einzigen Schaltungsanordnung zusammengefaßt sind und die Funktionen des Signalempfangs für die Entriegelung und der Überwachung der Statusschalter so ineinander verschachtelt sind, daß paralleler Betrieb möglich ist. Denn es darf nicht geschehen, daß bei vorteilhafter Kombination der bisherigen Schaltungsanordnung als neuer Nachteil entsteht, daß während eines Entriegelungs-Vorganges die alarmgebenden Schutzeinrichtungen ausgeschaltet sind. Das würde zur Folge haben, daß durch Verwendung eines falschen Signalgebers die Entriegelungsvorrichtung mit Empfang und
Überprüfung des Impulscodes so beschäftigt ist, daß die Sicherheitseinrichtungen die Statusschalter nicht mehr überwachen. Nur ein Zusammenfügen einer alarmgebenden Sicherheitseinrichtung mit Statusschaltern und einem elektronischen Schlüssel in der Art, wie es die erfindungsgemäße Lösung angibt, kann die bisherigen Nachteile beseitigen, ohne neue Nachteile zu haben.
Vorteile der Erfindung
10
Die Verwendung nur einer Schaltungsanordnung hat die Vorteile bequemer Bedienung, niedriger Kosten, bequemer Montage und hoher Sicherheit, da keine zusätzlichen Verbindungsleitungen zwischen verschiedenen Einrichtungen notwendig sind.
Durch Anregung der Überwachung von Statusschaltern mit jedem empfangenen Impuls des Impulscodes und alternative Anregung von einem Taktgenerator, wenn die Impulse des Impulscodes ausbbiben, hat den Vorteil, daß die Statusschalter mit sehr hoher Frequenz überwacht werden. Denn die vorgegebene Zeit, nach der der Taktgenerator die Abfrage übernimmt, richtet sich nach den Impulsintervallen des Senders. Es ist undenkbar, daß es Mittel oder Verfahren geben sollte, die innerhalb der kurzen Intervalle, in denen die Statusschalter nicht überwacht werden, die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb setzen.
Mit der Verwendung des längsten der drei Impulse des Impulscodes als Synchronisier-Signal für den Empfang der Impulsfolge im Signalempfänger ist der Vorteil verbunden, daß dieses Synchronisier-Signal mit großer Sicherheit erkannt wird.
Die Zuordnung von doppelt solangen Impulsintervallen für die 1-Information gegenüber der Null-Information hat den Vorteil, daß auf besonders sichere und einfache Art die Informations-Bits im Empfänger unterschieden werden können.
Dadurch, daß der Taktgenerator so ausgebildet ist, daß in die Impulsintervalle der von ihm abgegebenen Impulsfolgefrequenz die Impulse der Impulscode fallen, wird vorteilhaft erreicht, daß die Schaltungsanordnung aus senderseitig abgegebene Impulse schnell reagiert Würde die Möglichkeit bestehen, daß die Impulse des senderseitig abgegebenen Impulscodes einer Frequenz zugeordnet werden können, die eine Harmonische der von Taktgenerator abgegebenen Impulsfrequenz ist, so wäre es denkbar, daß alle Synchronisier-Impulse und damit die Schlüsselfunktion verlorengeht.
Durch Einfügung eines Zeitkreises, der die Impulse des Impulscodes auf eine Mindestbreite untersucht, so werden vorteilhaft alle kurzen Störimpulse ausgeblendet, so daß nur Impulse des Impulscodes zur Wirkung kommen können.
Die Überwachung der Statusschalter in einem Zeitintervall, in dem kein Impuls des Impulscodes empfangen wird, hat den Vorteil, daß Störimpulse, die während dieser Zeit auftreten unberücksichtigt bleiben. Derartige Störimpulse können trotz der Sperre für zu kurze Impulse dadurch erfolgen, daß aus irgendeiner Störquelle längere Impulse als Senderseitig vorgesehen abgegeben werden.
Gemäß den Merkmalen aus dem Kennzeichnungsteil und den Merkmalen der Unteransprüche ist es möglich, eine erfindungsgemäfle Schaltungsanordnung nicht nur mit diskreten Logikelementen sondern auch in hochintegrierter Form unter Verwendung eines Einchip-Prozessors aufzubauen, was zu einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung führt.
Zeichnung
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele, einmal unter Verwendung diskreter Logikelemente und zum anderen unter Verwendung eines Einchip-Mikroprozessors. Es zeigt:
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines Signalgebers unter Verwendung diskreter Logikelemente,
Fig.2 einen funktionsgleichen Signalgeber unter Verwendung eines Einchip-Mikroprozessors,
F i g. 3 ein Programm-Flußdiagramm für einen Signalsender mit Mikroprozessor,
Fig.4 einen Signalempfänger unter Verwendung diskreter Logikelemente,
Fig.5 einen Signalempfänger gleicher Funktion unter Verwendung eines Einchip-Mikroprozessors,
F i g. 6 ein Flußdiagramm des im Mikroprozessor des Signalempfängers niedergelegten Programms.
Jn der Sendevorrichtung gemäß Fig.] ist ein Schalter 1 über eine Leitung 2 mit einem Eingang 3 einer Initialisierungsschaltung 4 verbunden. Ein Ausgang 5 der Initialisierunjsschaltung 4 führt über eine Leitung 6 zum Rückstelleingang 7 eines Zählers 8 und auch zum Rückstelleingang 9 eines Flip-Flop 10. Ein Übertragungsausgang 11 des Zählers 8 ist über eine Leitung 12 mit dem Seteingang 13 des Flip-Flop 10 verbunden. Ein Ausgang 14 ist über eine Leitung IS mit einem Sperreingang 16 eines Verstärkers 17 verbunden. Ein Ausgang 18 der Initialisierungsschaltung 4 ist über eine Leitung 19 mit einem Eingang 20 eines ODER-Gatters 21 verbunden. Ein Ausgang 22 des ODER-Gatters 21 ist mit einem Seteingang 23 eines Zeitgliedes 24 über eine Leitung 25 verbunden. Ein Ausgang 26 ist über eine Leitung 27 mit einem Eingang 28 eines ODER-Gatters
29 verbunden und ist auch mit den Rückstelleingängen
30 und 31 der Zähler 32 und 33 verbunden. Ein Ausgang 34 des ODER-Gatters 29 ist über eine Leitung 35 mit einem Eingang 36 eines Impulsformers 37 verbunden. Ein Ausgang 38 des Impulsformers 37 ist über eine Leitung 39 mit einem Fortschalteingang 40 des Zählers 32 verbunden. Ein Übertragungsausgang 41 des Zählers 32 ist über eine Leitung 42 mit einem Fortschalteingang 43 des Zählers 33 verbunden. Ein Übertragsausgang 44 des Zählers 33 ist über eine Leitung 45 mit einem Eingang 46 eines Impulsformers 47 verbunden. Ein Ausgang 48 des Impulsformers 41 ist über eine Leitung 49 mit einem Eingang 50 des ODER-Gatters 21 und mit einem Fortschalteingang 51 des Zählers 8 verbunden. Ein Ausgang 52 des Impulsformers 37 ist über eine Leitung 53 mit einem Eingang 54 des Verstärkers 17 verbunden. Ein Ausgang 55 des Verstärkers ist über eine Leitung 56 mit einer Leuchtdiode 57 verbunden. Ausgänge 58 des Zählers 30 sind über Leitungen 59 mit Eingängen 60 einer Diodenmatrix 61 verbunden. Ausgänge 62 des Zählers 33 sind über Leitungen 63 mit Eingängen 64 der Diodenmatrix verbunden. Ausgänge 65 der Diodenmatrix sind über Leitungen 66 mit Eingängen 67 eines ODER-Gatters 68 verbunden. Ein Ausgang 69 des ODER-Gatters 68 ist über Leitungen 70 mit einem Eingang 71 eines Inverters 72 und mit einem Seteingang 73 eines Zeitgliedes verbunden. Ein Ausgang 75 des Inverters ist über eine Leitung 76 mit einem Seteingang 77 eines Zeitgliedes 78 verbunden. Ein Ausgang 79 des Inverters 74 ist über eine Leitung 80 mit einem Eingang 81 des ODER-Gatters 29 verbunden. Ein Ausgang 82 des Zeitgliedes 78 ist über eine Leitung 83 mit einem Eingang 84 des ODER-Gatters 29
verbunden. Ein Ausgang 85 des Impulsformers 37 ist über eine Leitung 86 sowohl mit einem Seteingang 87 des Zeitgliedes 78 als auch mit einem Seteingang 88 des Zeitgliedes 74 verbunden.
Die Funktion der Schaltung ist folgende:
Mit der Betätigung des Schalters 1 wird ein Signal auf den Eingang 3 der Initialisierungsschaltung gegeben, die daraufhin einen Impuls abgibt, der über die Leitung 6 sowohl des Zähler 8, als auch das Flip-Flop zurückstellt. Ein anderer Impuls der Initialisierungsschaltung gelangt über die Leitung 19 durch das ODER-Gatter 21 auf die Leitung 25 und damit auf den Set-Eingang 23 des Zeitgliedes 24. Dieses hat eine Laufzeit von 20 msec. An seinem Ausgang 26 entsteht ein entsprechend langer Impuls, der über die Leitung 27 die Rückstellung der Zähler 32 und 33 vornimmt und außerdem den Impulsformer 37 über seinen Eingang 36 veranlaßt, einen Impuls an seinem Ausgang 52 abzugeben. Dieser Impuls hat eine Breite von etwa lOOusec und ist ein Impuls des auszugebenden Impulscode, und zwar der Startimpuls. Der vom Impulsformer 37 erzeugte Impuls gelangt über die Leitung 53 zum Verstärker 17 und treibt über die Leitung 56 die Leuchtdiode 57. Diese gibt einen Lichtimpuls ab, dessen Länge der Impulsdauer des Impulsformers 37 entspricht Der Impulsformer 37 gibt gleichzeitig ein Fortschaltsignal zu dem Zähler 32 und ein Setsignal zu den Zeitgliedern 74 und 78. Nur eines von beiden kann gesetzt werden, gemäß dem Logikzustand an ihren Seteingängen 73 und 77. Für den Startoder Synchronisationsschritt des Impulscode fallen die von diesen Zeitgliedern abgegebenen Impulse in die Laufzeit des Zeitgliedes 24, so daß sie nicht zur Wirkung kommen. Desgleichen kann dieser erste Impuls des Impulscode nicht zum Fortschalten des Zählers 32 dienen, da dieser Zähler über den Rückstelleingang 30 von dem Impuls des Zeitgliedes 24 zurückgesetzt gehalten wird.
Nach Ablauf der Zeitdauer, die vom Zeitglied 24 vorgegeben worden ist, wird der Impulsformer 37 erneut angestoßen. Er gibt jetzt einen Impuls ab, der mit seiner Vorderflanke eines der Zeitglieder 74,76 anstößt mit seiner Rückflanke den Zähier 32 von der zunächst innegehabten 0-Position auf die 1-Position weiterschaltet Zusätzlich wird für den Verstärker 17 und die Leuchtdiode 57 ein Signal des Impulscodes ausgesandt das das Ende des Synchronisier-Intervalles anzeigt
Welches der beiden Zeitglieder 74, 78 angestoßen wurde, richtet sich danach, welcher Seteingang 73, 77 den Pegel aufwies, der für ein Anschalten der Zeitglieder notwendig, ist Dieser Pegel richtet sich danach, welche Information aus der Diodenmatrix 61 ausgelesen wird, die von den Zählern 32* 33 zeilen- und spaltenweise angesteuert wird. Sitzt im Kreuzungspunkt der Zeilen- und Spaltenleitungen aus den Zählern 32,33 in der Diodenmatrix eine Diode, so wird über das ODER-Gatter 68 und den Inverter das Zeitglied aktiviert, das die längere Laufzeit hat Es tritt sofort eine Anstiegsflanke auf, die ihrerseits den Impulsformer 37 über seinen Eingang 36 erneut anstoßen könnte. Da der Impulsformer 37 jedoch noch läuft, bleibt diese Flanke für eine Impulserzeugung im Impulsformer 37 unwirksam. Erst von der Rückflanke des Impulses, der vom angesprochenen Zeitglied erzeugt wird, wird erneut der Impulsformer 37 angesprochen. Es ergibt sich ein weiterer Impuls des Impulscode. Gleicfazeitig wird fiber den Fortschalteingang 40 der Zähler 32 weitergeschaltet Sobald der an seinem Ausgang 41 ein Übertragssignal abgibt, wird fiber den Fortschalteingang 43 der Zähler 33 einen Schritt weitergeschaltet. So werden der Reihe nach die einzelnen Kreuzungspunkte der Diodenmatrix von den Ausgängen 58,62 der Zähler 32, 33 adressiert und steuern ihrerseits über ODER-Gatter 68 und Inverter 62 eines der Zeitglieder 74, 78. Die Leuchtdiode 57 liefert eine Folge gleichbreiter Impulse, wobei die Impulsabstände gemäß dem von der Diodenmatrix 61 vorgegebenen Bit-Muster zwischen 2 und 4 msec variieren, je nachdem, welches der beiden
! ο Zeitglieder 74,78 angesprochen wurde.
Schließlich tritt am Übertragsausgang 44 des Zählers 33 ein Signal aus, das über die Leitung 45 den Impulsformer 47 anstößt. Ein von ihm gelieferter Impuls schaltet den Zähler 8 weiter und startet über das ODER-Gatter 21 und die Leitung 25 das Zeitglied 24 erneut, so daß die 20 msec lange Impulspause für den Synchronisier-Schritt auftritt.
Die Zeitglieder 74, 78 und der Impulsformer 37 wirken also zusammen als variabler Taktgenerator für die Impulse des Informationsteiles des Impuiscodes. Das Zeitglied 24 wirkt zusammen mit dem Impulsformer 37 und den Zählern 32, 33 und dem Impulsformer 47 zur Erzeugung des Synchronisierschrittes des Impulscode.
Die Ausgabe von Impulsen läuft solange, bis der
Fortschalteingang 51 des Zählers 8 zu einem Überlaufen desselben führt Ein Impuls auf der Leitung 12 setzt das Flip-Flop 10, so daß über seinen Ausgang 14 und die Leitung 15 von jetzt ab der Verstärker 17 gesperrt wird. Eine Aussendung von Lichtimpulsen über die Leuchtdiode 57 unterbleibt Gleichgültig, ob innerhalb der Sendevorgänge die Takt- und Zählvorgänge weiterlaufen. Mit der Leuchtdiode ist der Haupt-Stromverbraucher abgeschaltet
Ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sendevorrichtung ist in F i g. 2 dargestellt Eine Taste 90 ist über eine Differenziereinrichtung 91 mit einem Reseteingang 92 eines Mikroprozessors 93 verbunden. Ausgänge 94 des Mikroprozessors 93 sind über Leitungen 95 mit einem Quarz 96 verbunden.
Portausgänge 97 sind über Leitungen 98 mit Eingängen 99 einer Diodenmatrix 100 verbunden. Ausgänge 101 der Diodenmatrix sind über Leitungen 102 mit Porteingängen 103 des Mikroprozessors 93 verbunden. Ein Portausgang 104 des Mikroprozessors 93 ist über eine Leitung 105 mit einem Eingang 106 eines Verstärkers 107 verbunden. Ein Ausgang 108 des Verstärkers 107 ist mit einer Leuchtdiode 109 verbunden.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2
so ist vom Programm des Mikroprozessors 93 beherrscht Derartige Programme laufen zeitlich sequentiell ab, so daß Verriegelungen, die bei Schaltungen ohne Mikroprozessor notwendig sind, hier entfallen können. Das vereinfacht erheblich nicht nur den Schaltungsaufwand, sondern auch den Aufbau des Programms.
Im Mikroprozessor 93 werden folgende Registerzuweisungen vorgenommen:
SP Stapelzeiger, A Akkumulator, B1C Zeitzähler, D Zykluszähler, E Schieberegister, H Registerzeiger für die Speicherregister £', C. D', £",//'.
Fig.3 zeigt ein Flußdiagramm des Mikroprozessorprogrammes. Die Funktion des Programmes ist folgendermaßen:
Mit einem Impuls auf den Reset-Eingang 92 des Mikroprozessors 93 springt das Programm zum Startpunkt Damit beginnt der Initialisierungsvorgang a, der darin besteht, den Stapelzeiger zu fixieren und den Zykluszähler D auf eine Zahl zu setzen, die der Anzahl
der gewünschten Sendezyklen entspricht. Das Initialisierungsprogramm endet am Knotenpunkt DSTi. Das Programmteil b setzt das Schieberegister fauf Null und den Registerzeiger H so, daß er auf das Register B' weist, im Programmteil c werden die Register B', C, D', f, H' mit dem Inhalt der Diodenmatrix 100 dadurch gefüllt, daß die Diodenmatrix zeilenweise adressiert wird und jedes Byte ihrer Zeilen in eines der Register aufgenommen wird. Im Anschluß daran wird mit dem Unterprogrammimpuls (UP-Impuls) ein Impuls des Impulscodes abgegeben. Die Impulsdauer von ΙΟΟμββΰ wird durch geeignet viele NOP-Befehle erreicht. Daran schließt sich im Programmteil e die Synchronisationspause von 20 msec an. Dazu wird das Registerpaar B, C mit einer solchen Zahl geladen, daß sich beim anschließenden Herunterzählen auf Null das gewünschte Zeitintervall ergibt. Nach jedem dekrementierenden Schrit für das Registerpaar B, Cwird deshalb geprüft, ob Null bereits erreicht worden ist. Man erreicht dann den Programmknotenpunkt DST2.
Nach der Synchronisationspause wird im Programmteil /durch den Aufruf UP-Impuls ein weiterer Impuls des Impulscodes abgegeben. Im Programmteil g wird der Inhalt des Schieberegisters E in den Akkumulator geladen und beim ersten Mal, wenn E noch Null ist, das Carry-Bit gesetzt. Anschließend wird der Akkumulator rotiert und sein Bitmuster als neuer Zustand des Schieberegisters in das Register E abgelegt Anschließend tritt eine logische Verknüpfung zwischen dem vom Registerzeiger H adressierten Speicherregister (B', C, D', E', H') und dem Akkumulator ein. Damit steht am Ende des Programmteils b im Akkumulator ein Bit, wenn eine Diode gesetzt war. Sonst ist der Akkumulator Null. Dementsprechend wird im Programmteil h der Akkumulator auf Null überprüft und entweder bei Null ein Zeitintervall von 2 msec oder bei 1 ein Zeitintervall von 4 msec erzeugt. Diese Zeitintervalle werden entsprechend der Synchronisierpause dadurch erzeugt, daß die als Zeitzähler dienenden Register B, C auf entsprechende Werte gesetzt werden, um dann auf Null heruntergezählt zu werden.
Im Programmteil / wird nach diesen Zeitintervallen das Schieberegister E daraufhin abgefragt, ob das mit dem Carry-Bit eingetragene Bit einmal ganz durch das Register hindurchgeschoben worden ist, d. h. z. B. bei Linksrotation, daß geprüft wird, ob 80 H im Register steht. 1st das nicht der Fall, so läuft das Programm zum Knotenpunkt DST2 zurück. Es ergibt sich eine Programmschleife, die solange läuft, bis das als Maske dienende Schieberegister E bei seiner Multiplikation (über die Akkumulator) den Inhalt eines der Speicherregister B'.. C, D'.. E'.. H' ausgelesen hat. Jede Schleife beginnt dann nach dem Knotenpunkt DSTX mit der Abgabe eines Impulses. So folgen die Impulse des Impulscodes mit Zeitintervallen aufeinander, die den gesetzten Dioden der Diodenmatrix 100 in jeweils einer Zeile entsprechen.
Ist das Schieberegister E einmal durchgelaufen, so wird im Programmteil K der Registerzeiger H um 1 erhöht Anschließend wird im Programmteil 1 überprüft, ob der Registerzeiger //noch auf eines der Speicherregister B', C, D', E', //'weist Ist das noch der Fall, so wird im Programmtefl m das Schieberegister E wieder auf Null gestellt, um das nächste vom erhöhten Registerzeiger //adressierte Speicherregister bitweise abzufragen. Das Programm läuft über den Knoten DST2 weiter.
Ist der Registerteil //über die Speicherregister hinaus gelaufen, so sind 40 Impulspausen der Längen 2 oder 4 msec erzeugt worden. Im Programmteil η wird der Zykluszähler D um 1 erhöht. Es wird im Programmteil t ein weiterer Impuls ausgegeben, der als Abschluß des Zeitintervalles des vierzigsten Bits des Impulscodes dient. Im anschließenden Programmteil q wird abgefragt, ob der Zykluszähler bereits die Zahl 10 erreicht hat. Ist das nicht der Fall, so springt das Programm zum Knoten DST2 zurück und es wird eine neue Folge von Impulsen des Impulscodes abgegeben. Hat der Zykluszähler die Zahl 10 erreicht, geht das Programm in eine »Halt«-Schleife.
In der Empfangsvorrichtung gemäß der F i g. 4 ist ein Schalter 201 mit einer Initialisierungsschaltung 202 verbunden. Ein Ausgang 203 der Initialisierungsschaltung 202 ist über eine mehrfach sich verzweigende Verbindung 204 mit einem Eingang 205 eines UND-Gatters 206 und einem Eingang 207 eines ODER-Gatters 208 und einem Sperreingang 209 eines Zeitgliedes 210 und einem Eingang 211 eines ODER-Gatters 212 und einem Sperreingang 213 einer Betätigungsschaltung 214 verbunden. Ein Ausgang 215 des ODER-Gatters 208 ist über eine Leitung 216 mit einem Sperreingang 217 eines Zeitgliedes 218 verbunden. Ein Ausgang 219 des ODER-Gatters 212 ist über eine Leitung 220 mit einem Sperr-Eingang 221 einer Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 verbunden. Ein Ausgang 223 eines Empfangsverstärkers 224 ist über eine Verbindung 225 sowohl mit einem Eingang 226 eines Zeitgliedes 227 als auch einem Eingang 228 des ODER-Gatters 206 verbunden. Ein Ausgang 229 des Zeitgliedes 227 ist über eine Leitung 230 mit einem Eingang 231 des UND-Gatters 206 verbunden. Ein Eingang 232 des UND-Gatters 206 führt über eine Leitung 233 zu einem Ausgang 234 der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222. An einen Ausgang 235 des UND-Gatters 206 ist eine mehrfache Verbindung 236 angeschlossen. Ein Impulsausgang 237 eines Taktgenerators 238 ist über eine Leitung 239 mit einem Eingang 240 eines ODER-Gatters 241 verbunden. Ein Ausgang 242 des ODER-Gatters 241 ist über eine Verbindung 243 sowohl mit einem Eingang 244 eines ODER-Gatters 245 als auch mit einem Eingang 246 eines ODER-Gatters 247 verbunden. Ein Ausgang 248 des ODER-Gatters 247 ist über eine Leitung 249 mit einem Eingang 250 der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 verbunden. Ein Sperreingang 251 des Taktgenerators 238 ist über eine Leitung 252 mit einem Ausgang 253 eines ODER-Gatters 254 verbunden. Ein Eingang 255 des ODER-Gatters 254 ist mit einem Statusausgang 256 des Zeitgliedes 210 über eine Leitung 257 verbunden. Ein anderer Eingang 258 des ODER-Gatters 254 ist über eine Leitung 259 mit einem Statusausgang 260 des Zeitgliedes 218 verbunden. Die Verbindung 236 verknüpft den Ausgang 235 des ODER-Gatters 206 mit einem Eingang 261 eines UND-Gatters 262 und einem Eingang 263 eines UND-Gatters 264 und einem Eingang 265 des ODER-Gatters 247. Ein Ausgang 266 eines Flip-Flops 267 ist über eine Leitung 268 mit einem Eingang 269 des UND-Gatters 264 verbunden. Ein zum Ausgang 266 des Flip-Flops 267 komplementärer Ausgang 270 ist über eine Leitung 271 mit einem Eingang 272 des UND-Gatters 262 verbunden. Ein Reseteingang 273 des Flip-Flops 267 ist mit einem Ausgang 274 des ODER-Gatters 245 über eine Leitung 275 verbunden. Ein Seteingang 276 des Flip-Flops 267 ist über eine Leitung 277 mit einem Impulsausgang 278 des Zeitgliedes 210 verbunden. Ein Eingang 279 des ODER-Gatters 245 ist über eine Leitung 280 mit einem
Ausgang 281 eines Impulsformers 282 verbunden. Ein Eingang 283 des ODER-Gatters 245 ist über eine Leitung 284 mit einem Impulsausgang 285 des Zeitgliedes 218 verbunden. Der Impulsausgang 285 ist zugleich über die Leitung 284 auch mit einem Eingang 286 des ODER-Gatters 247 verbunden. Ein Ausgang 287 des UND-Gatters 264 ist über eine Leitung 288 mit einem Seteingang 289 des Zeitgliedes 210 verbunden. Ein Ausgang 290 des UND-Gatters 262 ist über eine mehrfache Verbindungsleitung 291 mit einem Seteingang 292 des Zeitgliedes 218 und einem Seteingang 293 des Zeitgliedes 294 und einem Eingang 295 eines ODER-Gatters 296 verbunden. Der Ausgang 278 des Zeitgliedes 210 ist über eine Leitung 297 sowohl mit einem Rückstelieingang 298 eines Zählers 299 als auch einem Rückstelleingang 300 eines Flip-Flops 301 und einem Eingang 302 eines UND-Gatters 303 verbunden. Ein Statusausgang 304 des Zeitgliedes 294 ist über eine Leitung 305 mit einem Stelleingang 306 eines Schieberegisters 307 verbunden. Ein Takteingang 308 des Schieberegisters 307 ist über eine Leitung 309 mit einem Ausgang 310 des ODER-Gatters 296 verbunden. Der Ausgang 310 des ODER-Gatters 296 ist über eine Leitung 311 mit einem Takteingang 312 des Zählers 299 verbunden. Ein Überlaufausgang 313 des Zählers 299 ist über eine Leitung 314 mit einem Umschalt-Eingang 315 des Flip-Flops 301 verbunden. Ein Statusausgang 316 des Flip-Flops 301 ist über eine Leitung 317 mit einem Sperreingang eines Fortschaltgenerators 319 verbun den. Ein Impulsausgang 320 des Fortschaltgenerators 319 ist über eine Leitung 321 mit einem Eingang 322 des ODER-Gatters 296 verbunden. Statusausgänge 323 des Zählers 299 sind über Verbindungsleitungen 324 mit Eingängen 325 einer Decodierschaltung 326 verbunden. Ausgänge 327 der Decodierschaltung 326 sind über Leitungen 328 mit Eingängen 329 einer Diodenmatrix 330 verbunden, die intern einen Pegelumsetzer 331 aufweist Ausgänge 332 des Pegelumsetzers 331 sind über Leitungen 333 mit Eingängen 334 eines !Comparators 335 verbunden. Eingänge 336 des !Comparators sind über Leitungen 337 mit Statusausgängen 338 des Schieberegisters 307 verbunden. Ein Ergebnisausgang 339 des !Comparators 335 ist über eine Leitung 340 mit einem Eingang 341 eines UND-Gatters 342 verbunden. Ein Statusausgang 343 des Flip-Flops 301 ist über eine Leitung 344 sowohl mit einem Sperreingang 345 eines Impulsformers 346 als auch mit einem Triggereingang
347 des Impulsformers 282 und einem Rückstelleingang
348 eines Flip-Flops 349 verbunden. Ein Ausgang 350 der Decodierschaltung 326 ist über eine Leitung 351 mit einem Triggereingang 352 des Impulsformers 346 verbunden. Ein Ausgang 353 des !mpulsforniers 346 ist über eine Leitung 354 mit einem Eingang 355 des UND-Gatters 342 verbunden. Ein Ausgang 356 des UND-Gatters 352 ist über eine Leitung 357 mit einem Seteingang 358 des Flip-Flops 349 verbunden. Ein Statusausgang 359 des Flip-Flops 349 ist über eine Leitung 360 mit einem Eingang 361 des UND-Gatters 303 verbunden. Ein Ausgang 362 des UND-Gatters 303 ist über eine Leitung 363 sowohl mit dem Seteingang 364 der Betätigungsschaltung 214 als auch mit einem Eingang 365 des ODER-Gatters 208 und einem Eingang 366 des ODER-Gatters 241 verbunden. Ein Statusausgang 367 der Betätigungsschaltung 214 ist über eine Leitung 358 mit einem Eingang 369 des ODER-Gatters 212 verbunden. Der Impulsausgang 281 des Impulsformers 282 ist mit einem Eingang 370 des UND-Gatters 303 verbunden. Ausgänge 371 der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 sind mit Statusschalter 372 verbunden, die ihrerseits an Masse liegen. Ausgänge 273 der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 sind mit Signaleinrichtungen 374 verbunden.
Zur Darstellung der Funtkion der Schaltung wird die Funktion in folgende Abschnitte unterteilt:
1. Initialisierungsfunktion
2. Empfangsfunktion
3. Grundtaktfunktion
4. Funktion der Diebstahlsüberwachungsschaltung
5. Synchronisierungsfunktion
6. Erkennungsfunktion
1. Die Initialisierungsfunktion startet mit dem Einschalten der Empfängerschaltung (Fig. 2) über den Schalter 201 mit dem auch die Versorgungsspannung an alle Bauteile der Schaltung gelegt wird. Am Ausgang 203 der Initialisierungsschaltung 202 tritt ein Initialisierungsimpuls auf, der über die Verbindung 204 den Übergang der gesamten Schaltung in einen Grundzustand einleitet. Dazu läuft der Initialisierungsimpuls über die Leitung 204 auf den Eingang 205 des UND-Gatters 206 und sperrt dieses, so daß durch dasselbe keine Empfangsimpulse hindurchtreten können. Der Initialisierungsimpuls läuft über den Eingang 207 des ODER-Gatters 208 und sperrt über den Sperreingang 217 das Zeitglied 218, so daß diese in seinen Grundzustand zurückfällt. Über den Sperreingang 209 wird Gleiches beim Zeitglied 210 bewirkt. Über den Eingang 211 des ODER-Gatters 212 gelangt der Impuls zum Sperreingang 221 der Diebstahlsüberwachungsschaltung, so daß diese in einem Ausgangszustand fällt. Entsprechendes geschieht über den Sperreingang 213 mit der Betätigungsschaltung 214. Nachdem die Zeitglieder 210 und 218 in den Grundzustand gegangen sind, kann über das ODER-Gatter 254 mit seinen beiden Eingängen 255 und 258 kein Signal auf den Sperreingang 251 des Taktgenerators 238 kommen. Daraufhin beginnt dieser mit der Erzeugung von Taktimpulsen, die an seinem Impulsausgang 237 austreten und über die Leitung 243 auch an den Eingang 244 des ODER-Gatters 245 kommen, von dessen Ausgang 274 die über den Reseteingang 273 des Flip-Flops 267 dieses Flip-Flop zurückstellen. Mit seinen komplementären Ausgängen 266 und 270 wirkt es über die Eingänge 269 und 272 der UND-Gatter 263 und 262 so, daß das UND-Gatter 264 einen geschlossenen Schalter für Impulse auf der Leitung 236 darstellt und das UND-Gatter 262 einen geöffneten Schalter für dieselben Impulse.
so Damit ist der Grundzustand hergestellt Über das Flip-Flop 267 arbeiten die beiden UND-Gatter 264 und 262 so sls Schalter, daß ein empfangender Impuls zunächst auf das Zeitglied 210 gelangt Weiterhin ist im Grundzustand der Taktgenerator 238 in Betrieb. Nach dem Rückstellvorgang, der einige hundert msec andauern kann, verschwindet der Rückstellimpuls, so daß die vorher zwangsweise zurückgestellten Schaltungen wieder betriebsbereit sind und auf einwirkende Signale reagieren können.
2. Die von einem geeigneten Sender ausgesandten Signale bestehen aus einer Impulsfolge. Dabei haben die Impulse konstante Breite, jedoch unterschiedliche Abstände. Nach einem Anfangs-Impuls kommt eine Synchronisierpause mit einer gegenüber den folgenden Impulsintervallen überlangen Zeitdauer. Auf diese Impulspause von etwa 20 msec, folgen die Informationsimpulse, wobei deren Abstände entweder 2 msec oder 4 msec, betragen können. 2 msec entsprechen einem
O-Bit., 4 msec, einem I-Bit.
Die vom Empfangsverstärker 224 aufgenommenen Signale des Impulscodes werden als Impulse geformt an seinem Ausgang 223 abgegeben. Ein empfangener Impuls triggert über den Eingang 226 des Zeitglied 227, das eine Ablaufzeit von etwas weniger als der vorgesehenen Impulsbreite (ca. ΙΟΟμβεο) hat. Das Zeitglied 227 wirkt über seinen Ausgang 229 mit dem UND-Gatter 206 derart zusammen, daß es während seiner Laufzeit keine Signal-Impulse durch das UND-Gatter 206 hindurchtreten läßt. Diese Signal-Impulse, die über die Leitung 225 dem Eingang 228 des UND-Gatters 206 zugeführt werden, müssen daher langer sein, als die Laufzeit des Zeitgliedes 227. Sind sie es nicht, so handelt es sich vermutlich um Störimpulse. Diese werden durch die Wirkung des UND-Gatters 206 ausgeblendet. Nur genügend lange Impulse des Impulscodes werden zum Ausgang 235 des UND-Gatters 206 hindurchgelassen. Sollten Impulse während der Zeit der Initialisierungsfunktion empfangen werden, finden sie ein über den Eingang 205 gesperrtes UND-Gatter 206 vor und bleiben wirkungslos. Wirkungslos bleiben die Impulse auch dann, wenn während der Funktion der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 an ihrem Ausgang 234 ein Sperrsignal auftritt, das über die Leitung 233 dem Eingang 232 des UND-Gatters 206 zugeführt wird. Dadurch wird erreicht, daß Empfangs-Impulse, die unmittelbar nach dem Eintreffen eines Empfangs-Impulses kommen, unterdrückt werden. Da die Diebstahlsüberwachungsschaltung eine Arbeitsdauer von etwa einer 600 μβεο. hat, bedeutet das, daß alle Empfangs-Impulse ausgeblendet werden, die einen kürzeren Abstand als eine 600 μβεΰ. haben. Solche Impulse dürfen auch nicht auftreten, da das kürzeste Impulsintervall zwei msec, beträgt.
Mittels der Empfangsfunktion wird also eine Zeit-Überwachung der Impulse vorgenommen, so daß nur voraussichtlich sinnvolle Impulse mit ausreichender Breite und ausreichendem Impulsabstand dem Rest der Empfangsschaltung zugeführt werden.
3. Der Taktgenerator 238 ist derjenige Taktgenerator, von dem der Hauptanspruch spricht Er gibt eine Impulsfolge ab, die bewirkt, daß in einem vom Taktgenerator 238 vorgegebenen Zeitintervall auf jeden Fall ein Impuls erzeugt wird, der die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 über den Eingang 250 anstößt Damit wird periodisch eine Diebstahlsüberwachung ausgelöst Die Impulse des Taktgenerators 238 lauf en auch auf den Eingang 244 des UND-Gatters 245, von wo aus sie über dessen Ausgang 274 auf den Reseteingang 273 des Flip-Flops 267 wirken. Damit wird das Flip-Flop 267 in einem Ruhezustand gehalten.
Über den Sperreingang 251 läßt sich der Taktgenerator 238 abschalten und in einem Ruhezustand halten, solange die restliche Schaltung etwa für die Synchronisierungsfunktion oder die Erkennungsfunktion arbeitet In beiden Fällen sind entweder das Zeitglied 210 oder das Zeitglied 218 angeschaltet, deren Statusausgänge 256 und 260 vom ODER-Gatter 254 zusammengefaßt werden und ein Sperrsignai am Sperr-Eingang 251 des Taktgenerators 238 anliefern. Damit wird dann die Grundtaktfunktion abgeschaltet, solange, bis das Sperrsignal am Sperreingang 251 wieder verschwindet Es ist anzumerken, daß ein kurzzeitiges Verschwinden des Sperrsignales nicht zu einer Impulsabgabe am Impulsausgang 237 des Taktgenerators 238 führt sondern daß dafür eine gewisse Vorlaufzeit im Taktgenerator notwendig ist Dadurch wird erreicht daß das Sperrsignal kurzzeitig verschwinden darf, ohne daß der Taktgenerator 238 wieder anläuft.
4. Die Funktion der Diebstahlsüberwachungsschaltung wird durch einen Impuls auf den Eingang 250 der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 ausgelöst. Dieser Impuls kann aus vier verschiedenen Quellen stammen, die durch das OLER-Gatter 247 zusammengefaßt werden. Am Eingang 265 des ODER-Gatters kommen Empfangs-impulse an. Die Diebstahlsüberwachungsschaltung arbeitet also jedesmal dann, wenn Impulse des Impulscodes empfangen worden sind. Am Eingang 246 des ODER-Gatters 247 kommen die Impulse des Taktgenerators 238 an. Die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 arbeitet also jedesmal dann, wenn der Taktgenerator 238 einen Impuls über seinen Impulsausgang 237 abgibt. Am Eingang 375 des ODER-Gatters 247 kommt der Ausgangs-Impuls des Zeitgliedes 210 an, so daß die Diebstahlsüberwachung immer dann arbeitet, wenn am Impulsausgang 278 des Zeitgliedes 210 nach Ablauf desselben ein Impuls auftritt. Am Eingang 286 des UND-Gatters 247 tritt ein Impuls beim Ablauf des Zeitgliedes 218 aus dessen Impulsausgang 285 auf. Auch dann wird die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 angeregt.
Die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 fragt parallel oder seriell die über ihre Eingänge 371 angeschlossenen Statusschalter 372 ab. Der Zustand dieser Statusschalter ist für den Ruhezustand der Statusschalter im Innern der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 gespeichert Es wird ein Vergleich zwischen dem Bitmuster, das diesem Ruhezustand entspricht, und der tatsächlichen Stellung der Statusschalter 372 vorgenommen. Findet sich keine Übereinstimmung, so spricht die Diebstahlssicherung an, d. h. die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 erregt über die Ausgänge 273 die Signaleinrichtungen 274. Da auf vielfältige Weise über das ODER-Gatter 245 die Diebstahlsüberwachungsschaltung angestoßen werden kann, findet ein häufiger Vergleich zwischen Statusschaltern und vorgegebenem Bitmuster statt, so daß von der Zeit her keine Chance besteht die Diebstahlsüberwachung zu umgehen. Über den Sperreingang 221 läßt sich die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 augenblicklich abschalten. Das erfolgt über das ODER-Gatter 212 unter zwei Umständen, nämlich einmal dann, wenn die Initialisierungsfunktion abläuft und zum zweiten, dann, wenn die Betätigungsschaltung 214 anspricht Die Betätigungsschaltung 214 spricht jedesmal dann an, wenn eine Übereinstimmung zwischen dem empfangenen Impulscode und einem ihm entsprechenden Bitmuster in Empfangsvorrichtung festgestellt worden ist Dann nämiich darf das mit der Empfangsvorrichtung gesicherte Objekt vom offenbar berichtigten, der den richtigen Impulscode senden konnte, betätigt werden. Wird aber ein richtiger Impulscode gesendet, und werden dabei gleichzeitig z. B. durch öffnen der Türen Statusschalter geändert, so spricht die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 an und würde über diese Signaleinrichtungen 374 Alarm geben. Denn der aus vielen Impulsen bestehende Impulscode fordert während seines Empfanges mehrfach die Überwachungsfunktion der Diebstahlssicherung 222 an. Wird nun der richtige Code empfangen, so müssen diese Signaleinrichtungen 374 sofort wieder abschalten. Das geschieht durch das Rückstellsignal aus der Betätigungsschaltung 214 über die Leitung 368.
5. Die Synchronisierungsfunktion überwacht den Startschritt des Impulscodes. Dieser Startschritt zeich-
net sich durch ein überlanges Impulsintervall gegenüber den nachfolgenden Informalionsimpulsen aus. Die Synchronisierungsfunktion wird ausgelöst durch einen Empfangsimpuls, der aif das Zeitglied 210 trifft Das ist nur dann möglich, wenn das Flip-Hop 267 das UND-Gatter 264 so eingeschaltet hat, daß der vom UND-Gatter 264 repräsentierte Schalter geschlossen ist Mit dem Anschalten des Zeitgliedes 210 gelangt ein Sperr-Impuls aus seinem Statusausgang 256 über das ODER-Gatter 254 auf den Taktgenerator 238, der daraufhin stoppt und seinerseits keine neuen Anstoßimpulse an die Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 gibt Das Zeitglied 210 ist bezüglich Signalen an seinem Eingang 289 rücktriggerbar. Das bedeutet daß seine Laufzeit wieder von vorn beginnt sobald während dieser Laufzeit ein weiterer Impuls auftritt Damit wird erreicht daß das Zeitglied 210 an seinem Impulsausgang 278 keinen als Endsignal wirkenden Impuls abgeben kann, solange nicht tatsächlich ein überlanges Impulsintervall vorliegt. Kann das Zeitglied 210 jedoch ablaufen, wofür etwa 17 msec, vorgesehen sind, so tritt an seinem Ausgang 278 ein Impuls auf. Mit diesem Impuls wird über die Leitung 277 das Flip-Flop 267 über den Seteingang 276 gesetzt Die als Schalter wirkenden UND-Gatter 262, 264 schalten um, so daß nun die folgenden Impulse des Impulscodes nicht mehr zum. Zeitglied 210 sondern auf die Leitung 291 gelangen. Dieser Endimpuls aus dem Impulsausgang 278 wirkt über den Eingang 375 des ODER-Gatters 247 als Anstoß für eine neue Überwachungsfunktion der Diebstahlssicherung. Das ist zeitlich durchaus möglich, da der nächste, richtige impuls des Impulscodes erst 3 msec, später auftreten darf, so daß für die 600 usec. Arbeitszeit der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 genügend Zeit bleibt Der Endimpuls aus dem Zeitglied 210 wirkt weiterhin als Rückstellsignal auf den Zähler 255 und das Flip-Flop 301 und das Sperrsignal auf das UND-Gatter 303. Mit dem Zurückstellen des Flip-Flops 301 kann nämlich ein Signal aus einem Statusausgang 343 derart auftreten, daß über den Triggereingang 347 des Impulsformers 282 derselbe angestoßen wird und über seinen Ausgang 281 einen Abfragenden Impuls auf den Eingang 369 des UND-Gatters 303 gibt Damit kann über das UND-Gatter 303 eine Auslösung der Betätigungsschaltung 214 erfolgen, was natürlich nicht erwünscht ist Deshalb bleibt für den Rückstellvorgang des Flip-Flons 301 das UND-Gatter 303 gesperrt Mit dem Zurückfallen des Zeitgliedes 210 in seinen Ruhezustand wird das Sperrsignal, das aus einen? Statusausgang 256 austritt als Sperrsignal für den Taktgenerator 238 weggenommen. Der kann wieder anschwingen, aber erst nach einiger Zeit einen Impuls an seinem Impulsausgang 237 liefern. Normalerweise wird aber inzwischen ein neuer Impuls des Impulscodes, und zwar ein erster Impuls der Serie der Informationsimpulse auftreten und eine neue Sperrung des Taktgenerators 238 über das Zeitglied 218 vornehmen.
6. Nach der Synchronisierungsfunktion startet normalerweise die Erkennungsfunktion, wenn sich an die Synchronisierpausen Impulse des Impulscodes anschließen, die als Informationsimpulse bezeichnet werden. Ihr Abstand ist wesentlich kürzer, als der der ersten beiden Impulse, die die Synchronisierpausen einschließen. Es gibt zwei unterschiedliche Impulslängen, die den Bits der Information zugeordnet werden.
Jeder der Informationsimpulse wirkt nach Durchtritt durch das Gatter 262 auf die beiden Zeitglieder 218 und 294 sowie nach Druchtritt durch das ODER-Gatter 296 auf das Schieberegister 307 und den Zähler 299. Mit dem Impuls aus dem Zeitglied 210, der zum Ende der Synchronisierpause auftritt werden der Zähler 299 und das Flip-Flop 301 zurückgestellt und das UND-Gattei 303 für die Dauer des Rückstell-Impulses gesperrt und zwar für die Wirkung des Impulsformers 282, dei möglicherweise beim Rückstellen des Flip-Flops 301 über seinen Triggereingang 347 angestoßen werden kann. Die Anfangsflanke eines der Impulse des
ίο Impuiscodes schaltet über den Takteingang 308 das Schieberegister 307 weiter. Welches Bit dann eingetragen wird, hängt von dem Potential am Stelleingang 30< des Schieberegisters 307 ab. Dieser Stelleingang 3Of wird von dem Ausgang 304 des Zeitgliedes 29^ gesteuert das mit der Rückflanke eines Impulses au: dem Impulscode angestoßen wird. Das bedeutet, dat zur Zeit der Taktflanke am Takteingang 308 derjenigf Zustand des Ausganges des Zeitgliedes 294 anliegt de: durch die Laufzeit des Zeitgliedes 294 bestimmt ist dai von der Rückflanke des vorangehenden impulses angestoßen wird. Läuft das Zeitglied 294, das ein« Laufzeit von etwa 3 msec hat zum Zeitpunkt de! nächstfolgenden Impulses des Impulscodes noch, so trit dieser Impuls mit einem kurzen Abstand auf der vorhergehende, auf. Es wird ein O-Bitt ins Schieberegi ster eingetragen. Ist hingegen die Laufzeit de; Zeitgliedes 294 abgelaufen, so wird mit dem nächstfol genden Impuls ein 1-Bit eingetragen. Mit jedem Impul! des Impulscodes wird auch der Zähler 299 weiterge
schaltet der nach 41 Impulsen einen Übertrag ergib und damit über den Umschalteingang 315 des Flip-Flop! 301 dieses umschaltet Sein Statusausgang 343 wirkt au das Flip-Flop 349, den Impulsformer 282, den Impulsfor mer 346 und den Fortschaltgenerator 319. Dei Fortschaltgenerator 319 wird eingeschaltet und gib eine Impulsfolge hoher Frequenzen über seinei Impulsausgang 320 ab.
Der Sperreingang 345 des Impulsformers 346 erhäl jetzt solches Potential, daß der Impulsformer 346 nich mehr gesperrt ist. Der Triggereingang 347 de: Impulsformers 282 kann mit der Statusflanke, die bein Umschalten des Flip-Flops 301 auftrat nicht anfangei und bleibt in Ruhe. Der Rückstelleingang 348 de: Flip-Flops 349 erhält nach Umschalten des Flip-Flop:
301 kein Rückstellsignal mehr, so daß das Flip-Flop ii einen anderen Zustand gebracht werden kann.
Die Impulsfolge hoher Frequenz, die von den Fortschaltgenerator 319 ausgegeben wird, wirkt übe das ODER-Gatter 296 so, wie Informations-Impulse au Schieberegister 307 und Zähler 299. Hierbei is allerdings gleichgültig, welches Signal am Stelleinganj 306 des Schieberegisters 307 anliegt. Das in ihm bein Empfang der Informationsbits eingetragene Binärmu ster wird mit jedem Impuls aus dem Fortschaltgeneratoi 319 gegen das Ende des Schieberegisters 307 geschoben An den Statusausgängen 338, aus denen die Zustand« der ältesten Bits im Schieberegister 307 austreten, is der Komparator 335 angeschlossen. An die Statusaus gänge 323 des Zählers 299 ist die Decodierschaltung 32( angeschlossen, die die Ansteuerung der Diodenmatri) 330, und zwar zeilenweise übernimmt. Die Bitzuständi einer jeden Zeile der Diodenmatrix 330 werden von dei Pegelumsetzern 331 aufgenommen und über dii Leitungen 333 den Eingängen 334 des Komparators 33!
zugeführt. Der Komparator 335 vergleicht die Bitzu stände des Schieberegisters 307 mit denen, die in de •Diodenmatrix 330 gespeichert sind. Je nach Ergebni des Vergleiches tirtt am Ergebnisausgang 339 de
!Comparators 335 ein Logikzustand aus, der gegebenenfalls das UND-Gatter 342 für einen Impuls aus dem Impulsformer 346 durchlässig machen kann. Stimmen Bitmuster im Schieberegister 307 und Bitmuster aus einer Zeile der Diodenmatrix 330 überein, so bleibt das s UND-Gatter 342 gesperrt Wird vom Komparator 335 keine Obereinstimmung festgestellt, so gelangt ein Impuls aus dem Impulsformer 346 durch das UND-Gatter 342 zum Seteingang 358 des Flip-Flops 349. Der Impulsformer 346 gibt immer dann einen Impuls ab, wenn sowohl ein Sperreingang 345 als auch sein Triggereingang 362 dies erlauben. Demgemäß tritt der erste Impuls bereits aus, wenn der Zähler 299 nach Umschalten des Flip-Flops 301 in seiner Nullstellung steht Die weiteren Impulse werden abgegeben, wenn !5 soviele Impulse vom Zeitgenerator 319 abgegeben worden sind, daß eine nächste Zeile der Diodenmatrix 330 über die Decodierschaltung 326 vom Zähler 299 adressiert wird. So findet ein zeilenweises Auslesen der Diodenmatrix 330 und ein Vergleich mit dem jeweils weitergeschobenen Bitmustern des Schieberegisters 307 statt Sollte bei irgendeinem dieser Schritte keine Übereinstimmung festgestellt werden, so wird das Flip-Flop 349 gesetzt
Nach wiederum 241 Impulsen gibt der Zähler 299 ein Überlaufsignal auf die Leitung 314, wodurch das Flip-Flop 301 zurückschaltet Dadurch wird der Fortschaltgenerator 319 gesperrt, der Impulsformer wird gesperrt Durch eine geeignete Anschaltung des Flip-Flops 349 wird dieses nicht sofort, sondern geringfügig verzögert zurückgesetzt. Deshalb bleibt sein Statusausgang 359 kurze Zeit noch bestehen. Während dieser Zeit tritt ein Impuls aus dem Impulsformer 282 aus, der über seinen Triggereingang 347 vom Zurückschalten des Flip-Flops 301 angestoßen wurde. Dieser Impuls des Impulsformers 282 dient als Abfrageimpuls für den Statusausgang des Flip-Flops 349 über das UND-Gatter 303. Wurde das Flip-Flop 349 nicht umgeschaltet während der Arbeitszeit des Fortschaltgenerators 319, so kann ein Impuls durch das UND-Gatter 303 hindurchtreten und damit die Betätigungsschaltung 214 über ihren Seteingang 364 anstoßen. Damit wird von der Betätigungsschaltung 214 erkannt daß ein gültiger Impulscode vorlag, so daß ein Berechtigter Zutritt zum geschützten Objekt erhalten darf. Dieses wird dann vor der Betätigungsschaltung 214 in Gang gesetzt. Zugleich tritt ein Signal aus dem Statusausgang 367 der Betätigungsschaltung 214 aus, das eine möglicherweise laufende Diebstahlsüberwachung durch Einwirken auf den Sperreingang 221 der so Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 abbricht. Bei erfolgreichem Codevergleich gelangt über die Leitung 363 auch ein Impuls an den Sperreingang des Zeitgliedes 218, so dab dieses zurückfällt, ohne einen Impuls aus seinem Impulsausgang 285 abzugeben. Über die gleiche Leitung gelangt ein Impuls vom ODER-Gatter 241, das über das ODER-Gatter 245 das Flip-Flop 267 zurückstellt, so daß ein nächstfolgender Impuls eines Impulscodes das UND-Gatter 264 in einem solchen Zustand antrifft, daß dieser Impuls zum Zeitglied 210 als Synchronisiersignal kommen kann. Findet keine Code-Übereinstimmung statt, so muß trotzdem für ein nächstes Synchronisier-intervall umgeschaltet werden. Dazu gelangt der das Flip-Flop 349 über das UND-Gatter 303 abfragende Impuls aus dem Impulsformer 282 auch auf das ODER-Gatter 245 und stellt damit das Flip-Flop 267 so ein, daß ein nächster Impuls einer Impulsfolge als Synchronisations- Impuls auf das Zeitgiied 210 wirken kann. Diese Vorgänge wiederholen sich solange, wie Signale vom Empfangsverstärker 224 abgegeben werden. Wenn das nicht mehr der Fall ist laufen die beiden Zeitglieder 210 und 218 ab und geben damit über das ODER-Gatter 254 den Sperreingang 251 des Taktgenerators 338 frei, so daß dieser erneut Impulse über das ODER-Gatter 247 auf den Eingang der Diebstahlsüberwachungsschaltung 222 geben kann. Sollte diese von der Betätigungsschaltung 214 nicht mehr gesperrt sein, werden die Statusschalter 374 auf ihre vorgeschriebene Ruhelage erneut untersucht
Die erfindungsgemäße Schaltung der Empfangsvorrichtung kann gemäß Fig.5 auch unter Verwendung eines Mikroprozessors aufgebaut werden, wofür im folgenden ein Ausführungsbeispiel gegeben wird. Ein Mikroprozessor 381 ist über Leitung 382 mit einem Schwingkreis 383 verbunden. Ein Eingang 384 des Mikroprozessors 381 ist über eine Leitung 385 mit einem Ausgang 386 der Empfangsschaltung 387 verbunden. Porteingänge 388 des Mikroprozessors 381 sind mit Statusschaltern 389 verbunden. Portausgänge 390 sind mit Signal- und Betätigungsvorrichtungen 391 über Treiberstufen 392 verbunden. Portausgänge 393 und Prrteingänge 394 sind über Leitungen 395 und 396 mit einer Diodenmatrix 397 verbunden. Ein Netzteil 398, das über nicht dargestellte Leitungen die Versorgungsspannung für alle Bauteile der Schaltung liefert ist über eine Leitung 399 mit dem Reseteingang 400 des Mikroprozessors 381 verbunden.
Die Funktionsbescbreibung dieses weiteren Ausführungsbeispieles ist in Funktionsgruppen unterteilt Der Funktionsablauf gemäß Flußdiagramm ähnelt dem des Ausführungsbeispiels 1. Es treten dadurch Unterschiede auf, daß die Arbeitsweise eines Mikroprozessors im seriellen Abarbeiten von Programmschritten besteht Es können daher nicht mehrere vorgänge gleichzeitig ablaufen. Dadurch entstehen Unterschiede bei der Überwachung unregelmäßig eintreffender Signale, für die bei einer Schaltungsanordnung mit Mikroprozessor kein gesondertes Bauelement vorgesehen ist. Umgekehrt werden gegenseitige Verriegelungen von Schaltkreisen wegen des seriellen Programmablaufes bei Verwendung einer Schaltungsanordnung mit Mikroprozessor unnötig, da nur eine Funktion zur Zeit realisiert sein kann.
1. Mit dem Einschalten des Netzteiles 398 gelangt über die Leitung 399 zum Reseteingang 400 des Mikroprozessors 381 für kurze Dauer ein im Netzteil 398 erzeugtes Signal, daß das Programm des Mikroprozessors auf einen Anfangspunkt stellt Da nicht mehrere Funktionen gleichzeitig ausgeführt werden können, ist somit ein Start für den Funktionsablauf definiert. Die nächsten Programmschritte des Mikroprozessors bestehen darin, die Signal- und Betätigungseinrichtungen 391 auszuschalten. Damit befindet sich die genannte Schaltungsanordnung an einem Ausgangspunkt.
2. Die vom Empfänger 387 aufgenommenen Signale gelangen über die Leitung 385 zum Porteingang 384 des Mikroprozessors 381. Je nach der Art des Mikroprozessors werden die Signale 384 entweder gespeichert, und stehen damit dem Programm für längere Zeit zur Verfügung, oder aber müssen während ihres Anstehens vom Programm übernommen werden. Eine Impulsbreitenüberwachung wird vom Programm dadurch durchgeführt, daß mit einem Schritt a 1 der Porteingang 384 des Mikroprozessors 381 auf Vorhandensein eines Eingangssignals abgefragt wird. Ist das Eingangssignal
nicht vorhanden, so läuft das Programm zu anderen Programmteilen weiter. Ist ein Signal vorhanden, so wird nach einigen Programmschritten a 2, die nur der Zeitverzögerung dienen, ein weiteres Mal der Eingangsport 384 des Mikroprozessors 381 abgefragt Je nach dem dabei erhaltenen Ergebnis a 3 wird eine Programmverzweigung derart durchgeführt, daß das Programm auf das empfangene Signal zu dessen Weiterverarbeitung reagiert oder aber zu anderen Programmteilen geht, die auch eine Überwachung von Empfangs-Signalen beinhalten. Je nach dem verwendeten Mikroprozessor muß nach einer Abfrage des Eingangsports 384 der Portzustand in eine Ruhelage gebracht werden, um dann von einem neuen oder noch anstehenden Empfangssignal umgeschaltet zu werden, oder aber wenn der Eingangsport 384 keine Speicherwirkung besitzt, ist ein solcher Vorgang nicht erforderlich. Da die vom Empfänger als impulscode aufgenommenen Signale nur eine Länge von etwa lOOjxsec aufweisen, ist eine möglichst häufige Abfrage des Eingangsports 384 notwendig. Andernfalls werden Eingangs-Signale nicht erkannt, da die Abfrage entweder zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem kein Signal vorliegt, oder aber zu einem Zeitpunkt, der eine zu geringe Signal-Länge vortäuscht, da nicht mehr das gesamte Signal von der Abfrageschleife al, a2, a3 erfaßt wird.
3. Die Grundtaktfunktion hat die Aufgabe, von Zeit zu Zeit eine Diebstahlüberwachungsfunktion des Programms auszulösen. Sie besteht aus einem Zählprogramm a 4, das jedesmal dann, wenn ein diesem Zählprogramm zugeordnetes Register auf Null dekrementiert worden ist, ein Signal abgibt, um das Diebstahlüberwachungsprogramm a 5 einzuschalten. Das Dekrementieren erfolgt bei jedem Druchlauf der Schleife al, a2, a3, a4, also anschließend an einen Abfragevorgang der Empfangsfunktion mit negativem Ergebnis. Das Register arbeitet zyklisch, so daß es nach Null auf FFH kommt. Eine besondere Register-Einstellung im Anschluß an den Registerinhalt Null ist daher nicht erforderlich. Die Laufzeit des Dekrementierzyklus beträgt etwa 5 msec. Während dieser Zeiten werden 256 Abfragen des Eingangsports 384 vorgenommen. Während der Diebstahlsüberwachung von 0,6 msec findet keine Abfrage des Eingangsports 384 statt Jetzt eintreffende Eingangssignale gehen verloren, da die Laufzeit des Dekrementier-Zyklus weitaus länger ist, als diejenige des Diebstahlüberwachungsprogramms und die Zeitdauer des ersteren so eingerichtet ist, daß keine Synchronisation mit den Impulsintervallen des Impulscodes auftritt, ist eine sichere Erkennung der senderseitig abgegebenen Signale gegeben. Das zu dekrementierende Zählregister stellt in seiner Wirkung auf die Diebstahlüberwachung den Taktgenerator dar, von dem der Hauptanspruch spricht
4. Diese Funktion wird mehrfach im Programm des Mikroprozessors benötigt und ist deshalb als Unterprogramm (SR-DIEB) aufgebaut, das bedeutet, daß dieses Programm nur einmal im Programmspeicher des Mikroprozessors enthalten sein muß, und daß zu diesem Programmteil von verschiedenen Stellen des sonstigen Programmes zugegriffen werden kann, und daß nach Abarbeitung dieses Programmteils das zugreifende Programm mit seinen ihm eigenen nächsten PrograTimschritten weitergeführt wird. Das Unterprogramm der Diebstahlüberwachungsfunktion fragt die Porteingänge 388, die mit den Statusschaltern 389 verbunden sind, parallel ab. Das an den Porteingängen 388 stehende Binärmuster bestehend aus Betriebsspannung der Schaltungsanordnung oder keiner Betriebsspannung wird mit einem Binärmuster, das im Programmspeicher des Mikroprozessors 381 abgelegt ist, verglichen. Liegt 5 Obereinstimmung vor, so folgt unmittelbar Absprung aus dem Unterprogramm in das jeweils aufrufende Programm. Liegt keine Übereinstimmung der Binärmuster vor, so werden über die Portausgänge 390 und die Treiberstufen 392 die Signal- und Betätigungseinrichtungen 391 vom Programm her angesprochen. Das geschieht durch Ausgabe eines Bitmusters an die Portausgänge 390. Danach erfolgt wieder der Rücksprung in das jeweils aufrufende Programm. Wegen nicht beschriebener zusätzlicher Sicherungs- und Überwachungsfunktionen, die im Ablauf des Unterprogrammes ausgeführt werden müssen, dauert dasselbe etwa 0,6 msec. Während dieser Zeit führt das Programm des Mikroprozessors nur das besagte Unterprogramm der Diebstahlüberwachung aus und ist für andere Aufgaben nicht bereit.
Nach dem erfolgreichen Erkennen eines Eingangssignals mittels der Programmteile al, a2, a3 läuft das Programm zur Synchronisierungsfunktion 61 bis 6 8. Während dieser Funktion wird untersucht ob ein nächstes Eingangssignal am Eingangsport 384 in einem solchen Zeitabstand auftritt daß dieses Eingangssignal das Ende der Synchronisationspause und damit den Beginn des Informationsteiles des Impulscode bedeutet.
In einer Programmschleife 6 1 wird darauf gewartet, daß das Eingangssignal endet. Je nach Art des Mikroprozessors ist hier wieder zu unterscheiden, ob das Eingangssignal stationär mittels Speicherung am Eingangsport 384 oder aber nur kurzzeitig während seiner eigenen Dauer dem Programm zur Verfügung steht. Im ersteren Fall muß innerhalb der Schleife b 1 der Zustand des Eingangsports 384 jeweils zurückgestellt werden. Sobald das Eingangssignal nicht mehr vorhanden ist wird die Diebstahlüberwachungsfunktion als Unterprogramm aufgerufen (Programmteil b2).
Danach schließt sich eine Totzeit des Mikroprozessors an (63), in der nichts weiter g?tan wird, als ein zu Anfang des Programmteils b 3 eingestelltes Zählregister auf Null herunterzuzählen. Dieses Programmteil dauert etwa 1 msec. Zusammen mit dem Programmteil b 2 ist somit der Mikroprozessor 1,6 msec lang nicht in der Lage, Empfangs-Signale zu untersuchen. Normalerweise dürfte in dieser Zeit auch kein Empfangssignal auftreten. Es könnte sich nur um Störsignale handeln. Diese werden ausgeblendet. Das hat den Vorteil, daß die
so Diebstahl-Überwachungsfunktion b 2 nicht unmittelbar nach einem entsprechenden Programmablauf erneut aufgerufen wird.
Nach Ablauf der Tot-Zeit (Programmteil b 3) werden im Programmteil b 4 Zählregister gesetzt, derart, daß sie im Zusammenwirken mit anderen Programmschritten eine Arbeitszeit des Programms von 17 msec für ihr Herunterzählen auf Null bewirken. Es schließen sich die Programmteile 65, b6, 67 an, die denjenigen von a I, a 2, a 3 entsprechen, jetzt aber nicht mit einem Programmteil a 4, sondern mit einem Programmteil 68 zusammenarbeiten, das ähnlich wie das Taktgeneratorprogramm a 4 eine Zeitdauer festlegt. Jedesmal dann, wenn in der Empfangsfunktion 65, 66, 67 kein Eingangssignal erkannt worden ist, werden die genannten Zählregister innerhalb des Programmteils 68 erniedrigt. Ist der Inhalt der genannten Zählregister noch nicht Null, so schließt sich ein neuer Programmablauf 65, 66, 67 an. Tritt dabei ein Impuls auf, so
springt das Programm wieder zum Programmteil b 1 zurück. Es wird eine neue Diebstahlüberwachungsfunktion bi aufgerufen, und die Synchronisiationsfunktion beginnt auch vcn neuem. Auf diese Weise muß im Laufe des Empfangs des Impulscodes eine Synchronisations-Intervall-Pause gefunden werden. Sind im Verlauf einer solchen Pause die als Zähler eingesetzten Register auf Null zurückgeschaltet worden, so wird ein Programmteil b 9 ausgeführt, der demjenigen entspricht, der nach dem Start zur Erkennung eines Eingangssignals durchlaufen wurde. Mit größeren Intervallen, die von dem Programmteil a 4 bestimmt werden, wird die Diebstahlüberwachungsfunktion a 5 aufgerufen. Zwischendurch wird immer wieder mit Programmteilen a I, a 2, a 3 auf den Ende-Impuls der Synchronisierpause gewartet Mit einer solchen Anordnung ist sichergestellt, daß die Diebstahlüberwachung auch dann wieder einsetzt, wenn nach Ablauf der mit dem Programmteil b8 vorgegebenen Verzögerung von 17 msec kein Eingangssignal auftritt, wie das etwa beim vorzeitigen Abschalten der Impulse eines Senders denkbar ist. Ansonsten wird auf jeden Fall der End-Impuls der Impulspause gefunden, da das Zählregister in dem Programmteil a 4 die Diebstahlüberwachung noch nicht eingeschaltet hat Wäre es anders könnte ein Empfangssignal während der zu früh eingeschalteten Diebstahlüberwachung a 4 unerkannt bleiben.
Mit dem Erkennen des Endes der Synchronisierpause läuft das Programm in die Erkennungsfunktion ein.
Zu deren Beginn wird im Programmteil cO ein Register AiATVEC auf Null gestellt. Es dient als Vektor-Register für die Adressierung der Speicherstellen der jetzt aufzunehmenden Bits des Impulscodes.
In einem Programmteil el wird in einer Schleife darauf gewartet, daß das Empfangssignal endet. Dieser Programmteil entspricht dem Programmteil b 1. Darauf folgt ein Programmteil c2, in dem wie im Programmteil b 1 der Sprung zum Unterprogramm der Diebstahlsüberwachung stattfindet. Damit erfolgt nach jedem erkannten Impuls des Impulscodes eine Diebstahlsüberwachung. Im Anschluß werden zwei Register als Zähler gesetzt, derart, daß mit ihnen zwei Zeitintervalle vorgegeben werden, wobei das erste zur Überwachung des Impulsabstandes der Informations-Impulse des Impulscodes dient, während das zweite Zählregister die Aufgabe hat, zu verhindern, daß das Programm auch bei Ausbleiben von Impulsen in der Schleife zur Erkennung der Impulslänge hängenbleibt, sondern ggf. zum Start zurückspringt Je nach Art der Programmierung für die Zeiterzeugung sind ein oder zwei Register von jeweils einer Bytelänge für jede der vorgegebenen Zeiten zu verwenden. Diese Zeiten betragen 3,5 msec für die Längenüberwachung und 5 msec für den Aussprung aus der Längenüberwachungs-Schleife.
Mit den Programmieren cA, c5, c6 wird eine Längenüberwachung des Eingangssignals vorgenommen, so wie das auch mit dem Programmteil a I, a 2, a 3 und b5, b6, b 7 geschieht Sollte ein Eingangssignal erkannt werden, solange das Intervall-Überwachungsrcgister noch nicht bis unter Null dekrementiert wurde, so wird das empfangende Signal als Kennzeichen dafür genommen, daß es ein Impulsintervall einschließt, das einem Null-Bit entspricht Läuft hingegen das das Impulsintervall des Impulscodes bestimmende Zählregister unter Null, so wird einem danach empfangenden Eingangssignal ein 1-Bit zugeordnet Sollte aufgrund einer Störung das Eingangssignal ausbleiben, so läuft das zweite zur Sicherung eingesetzte Register auf Null, das auf 5 msec eingestellt war, und läßt dadurch das Programm auf den Startzustand springen.
Die erkannten Null- bzw. 1-Bits werden in einem Registersatz abgelegt der in Form einer Matrix mit 5 Zeilen zu je 8 Bit angeordnet ist Dies geschieht in einem Programmabschnitt clO. Die Matrix ist mit MX\ bezeichnet Auf die jeweils einzufüllende Position der Register zeigt das Vektorregister MXVEQ das mit jedem Eintrag inkrementiert wird. So dient dieses Register gleichzeitig als Zähler. Im Programmteil eil wird nicht nur die Inkrementierung dieses Registers, sondern auch der Vergleich darauf vorgenommen, ob dieses Register auf 40 erhöht worden ist Solange das nicht nicht der Fall ist, läuft die c-Schleife weiter ab. Weitere Eingangssignale werden geprüft auf Länge überwacht, die Bits aufgenommen und matrixförmig in MX 1 abgelegt.
Sind 40 Eintragungen von Bits vorgenommen worden, was 41 Eingangs-Impulsen entspricht, so wird ein Vergleich zwischen die Bits speichernden Registern und die Diodenmatrix 397 durchgeführt
Der Vergleich erfolgt durch zeilenweisen Aufruf der Matrix-Position, indem Ausgangsports 393 die Diodenmatrix zeilenweise adressieren und Eingangsports 394 die der Diodenverteilung entsprechende Bit-Konfiguration übernehmen und in einem Register MX 2 ablegen. So werden die einzelnen Speicherplätze der Registeranordnung MX 1 mit den einzelnen Diodenzeilen verglichen. Bei positivem Vergleich wird eine Flagge gesetzt. Am Ende des Vergleichsvorganges wird die Flagge geprüft. Ist die Flagge nicht gesetzt worden, springt das Programm zum Start zurück. Ist die Flagge gesetzt worden, wird über Signal- und Betätigungsvorrichtungen 391 ein möglicherweise anstehendes Diebstahlsignal abgeschaltet und der Zugang zum geschützten Objekt, hier dem Kraftfahrzeug gestattet Das erfolgt über das Programmteil d2.
Danach läuft das Programm zu Hilfs- und Zusatzprogrammen weiter und übernimmt danp weiter Überwachungsfunktionen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur elektronischen Ver- oder Entriegelung von elektronischen Sicherheitseinrichtungen, insbesondere als Türverriegelung und Diebstahlsschutz in einem Kraftfahrzeug, mit einem Signalgeber, der einen auslesebaren Binärmusterspeicher mit ausgangsseitigem Signalsender aufweist und einen der Sicherheitseinrichtung zugeord- ι ο neten Signalempfänger mit nachgeschalteten Vergleichern und zugeordnetem Binärmusterspeicher und einer dem Vergleicher nachgeschalteten Betätigungsschatlung, wobei die Übertragung mittels Impulscode erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalsender derart ausgebildet ist, daß er eine den Impulscode repräsentierende .Impulsfolge von Impulsen gleicher Breite mit Impulsintervallen von drei verschiedenen Längen abgibt, daß der Signalempfänger zu überwachende Statusschalter (372, 389) aufweist und derart ausgebildet ist, daß jeder empfangene Impuls des Impulscodes die Sicherheitseinrichtung zur Überwachung der Statusschalter (372,389) anregt, und daß ein Taktgenerator (238) vorhanden ist, dessen Impulse die Funktion der Impulse des Impulscodes bezüglich der Sicherheitseinrichtung übernehmen, wenn die Impulse des Impulscodes eine vorgegebene Zeit nicht anstehen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalsender so ausgebildet ist, daß der längste der drei Impulse des Impulscodes einmalig in jeder Impulsfolge vorkommt, und daß der Signalsender so ausgebildet ist, daß diese Impulse als Synchronisier-Signale zum Empfang der im Impulscode enthaltenen Information dienen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalsender so ausgebildet ist, daß die Impulse des Impulscodes für eine 1-Information des Binännuster-Speichers doppelt so Sang sind wie für eine 0-Information desselben.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalsender so ausgebildet ist, daß die Impulse des Impulscodes für eine O-Information des Binärmuster-Speichers doppelt so lang sind wie für eine 1-Information desselben.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger so ausgebildet ist, daß der Taktgenerator eine Impulsfrequenz mit solchen Impulsintervallen abgibt, daß zumindest jeder zweite Impuls des Impulscodes in die Intervalle fällt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger einen Zeitkreis (27) aufweist, der Impulse kürzerer Dauer als die vom Signalsender abgegebenen sperrt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger so ausgebildet ist, daß die Sicherheitseinrichtung die Überwachung der Statussignale in solchen Zeitabschnitten vornimmt, in denen kein Impuls des Impulscodes empfangen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender so ausgebildet ist, daß die Impulse des Impulscodes mit einer Trägerfrequenz abgegeben werden.
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