DE2952402A1 - Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung eines vergleichs gegebener muster, insbesondere fingerabdruecke - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung eines vergleichs gegebener muster, insbesondere fingerabdruecke

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DE2952402A1 DE19792952402 DE2952402A DE2952402A1 DE 2952402 A1 DE2952402 A1 DE 2952402A1 DE 19792952402 DE19792952402 DE 19792952402 DE 2952402 A DE2952402 A DE 2952402A DE 2952402 A1 DE2952402 A1 DE 2952402A1
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung eines Ver-
  • gleichs gegebener Muster, insbesondere Fingerabdrücke Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs und einer Vorrichtung nach der Gattung des ersten Vorrichtungsanspruchs.
  • Aus dem US-PS 3 947 128 ist es bekannt, den unmittelbar gewonnenen Fingerabdruck einer Person mit einer Aufzeichnung dieses Fingerabdrucks zu vergleichen, die sich beispielsweise auf einem Ausweispapier, einer Kreditkarte, einem sonstigen Informationsträger o.dgl. befinden.
  • Zur Durchführung dieses Vergleichs wird ein Abbild des Fingerabdrucks durch Auflegen des Fingers der betreffenden Person auf ein Prisma hergestellt und dieses Abbild wird durch optische Mittel zur Deckung gebracht mit dem aufgezeichneten Fingerabdruck, der sich mit dem ihn tragenden Aufzeichnungsträger in einem Kartenschlitz des Vergleichsgerätes befindet. Zur Herbeiführung der Deckungsgleichheit wird das ein Abbild des Fingerabdrucks tragende Lichtbündel einer Suchbewegung unterworfen, und zwar mit Hilfe eines ersten trapezförmigen Prismas und anschliessend mit Hilfe von zwei prismatischen Keilformen, die um eine Achse eine Drehbewegung ausführen. Bei Identität der Fingerabdruckabbildung mit der Aufzeichnung ergibt sich nach photoelektrischer Umwandlung des den Vergleich bewirkenden Lichtstrahlbündels eine bestimmte Charakteristik der wechselstromartigen Ausgangsgröße des Photodetektors, die ausgatertet werden kann. Dieses Identitätscharakteristikum kann ein maximaler oder ein minimaler Ausgangswert sein, je nachdem, ob negative oder positive Finge rabdruck-Charakteristiken miteinander verglichen worden sind. Angaben über die effektive Auswertung des gewonnenen Detektorausgangssignals sowie deren genauem Verlauf werden nicht gemacht.
  • Es ist daher Aufgabe vorliegender Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die in der Lage sind, die optisch gewonnenen Vergl eichsgrößen bei der Finge rabdrucks-Verglelchsdurchführung nach ihrer Umsetzung in eine elektrische Größe so zu erfassen und zu interpretieren, daß eine zuverlässige Aussage über den Identitätsgehalt des mit der Au fzeichnung verglichenen Fingerabdrucks gemacht werden kann.
  • Vorteile der Erfindung Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Verfahrensanspruchs bzw. mit den Merkmalen des ersten Vorrichtungsanspruchs und hat den Vorteil, daß auch bei ähnlichen Fingerabdrücken die Genauigkeit der Identiteitsaussage besonders hoch und zuverlässig ist, wobei Fehler im wesentlichen ausgeschlossen werden können. Die Erfindung beruht auf der Auswertung einer größeren Anzahl, nämlich mindestens zwei unterschiedl ichen Untersuchungs- und Überprüfungskriterien und erst dann, wenn ein Gesamtausgangssignal einen vorgegebenen Pegel überschreitet, der auch einstellbar ist, ist die Identität des zu überprüfenden Fingerabdrucks mit der Aufzeichnung als sicher anzunehmen.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, daß zusätzlich zu der optischen Suchbewegung in der X- Y-Koordinatenebene, in welcher sich die Aufzeichn ung befindet, auch die Aufzeichnung selbst noch einer mechanischen Verschiebebewegung unterworfen werden kann, vorzugsweise gleichzeitig mit der optischen Suchbewegung zur Erzielung einer Deckungsgleichheit, so daß es möglich ist, auch bei etwas schräger Einführung des den zu überprüfenden Fingerabdruck tragenden Fingers in die Fingerführung eine optimale Aussage über den Identitätsgehalt gemacht werden kann. Weitere Unterregelschleifen sind vorhanden, um die Lampenhelltgkeit oder die Verstärkung des Systems auf vorgegebenen Werten aufrechtzuerhalten.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der Erfindung möglich. Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit einer optischen Verzerrung der Abbildform des Fingerabdrucks, wobei gleichzeitig bei der Erstellung der Aufzeichnung dieses Fingerabdrucks eine identische Verzerrung vorgenommen worden ist. Hierdurch schließt man Fälschungen sicher aus, denn es werden dann nicht Aufzeichnungen von Fingerabdrücken mit ihrem Abbild verglichen, sondern von Anfang an verzerrte Darstellungen mit entsprechend ve rze rrten, unmittelbar gewonnenen Abbildern.
  • Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1: in schematischer Darstellung den optisch-mechanischen Aufbau des erfindungsgemäßen Systems zum Fingerabdruckvergleich, die Fig. 2a und 2b: die Arbeitsweise eines rotierenden Keilsystems in schematischer Darstellung sowie die In einer Ebene sich durch diese Suchbewegung ergebende spiralige Verschiebung des Fingerabdruckabbilds, Fig. 3: einen möglichen Kurvenverlauf des Detektorausgangssignals bei Identität von Abbild und Aufzeichnung des Fingerabdrucks, Fig. 4: in schematischer Blockbilddarstellung die eine Vielzahl von Übe rprüfungskri terien sichernde elektronische Auswerteschaltung, Fig. 5: ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Schaltung in Form eines Blockschaltbildes zur Gewinnung des im Detektorsignal enthaltenden Sinus-Grundschwingungssignals, die Fig. 6a und 6b: Blockbilddarstellungen von Schaltungen zur Durchführung von Vergleichen eines bei Identität von Abbild und Aufzeichnung auftretenden negativen Spitzenimpulses mit im Detektorsignal ebenfalls enthaltenden elektrischen Signal formen, Fig. 7: eine Ausführungsform eines Blockschaltbildes für ein weiteres Überprüfungskriterium, Fig. 8: eine Ausführungsform eines Blockschaltbildes für ein zusätzliches Überprüfungskriterium und Fig. 9: in Form eines Blockschaltbildes eine mögliche Ausführungsform einer die Ausgangssignale der Überprüfungsblöcke zusammenfassenden Entsche idungsschal tung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele Der Grundgedanke vorliegender Erfindung besteht darin, ein zu einem gegebenen Zeitpunkt durch unmittelbare Einwirkung entstandenes Muster mit einem aufgezeichneten Muster zu vergleichen, hauptsächlich also entsprechend dem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung das Muster eines zu diesem Zeitpunkt abgenommenen oder gewonnenen Fingerabdrucks mit einem als Aufzeichnung existierendem Fingerabdruck, und zwar dadurch, daß der Verlauf einer aus diesem Vergleich resultierenden elektrischen Größe, die wechselspannungseihnlich ist, mit Hilfe mindestens eines Kriteriums, vorzugsweise aber mit Hilfe einer größeren Anzahl von Überprüfungskriterien so ausgewertet wird, daß sich bei einer anschließend zu fällenden Entscheidung bezüglich der Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung des unmittelbar gewonnenen Musters mit dem aufgezeichneten Muster eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit bezüglich der getroffenen Entscheidung ergibt. Dabei befindet sich das aufgezeichnete Muster, also beispielsweise der aufgezeichnete Fingerabdruck, auf einer Unterlage, die bei Einwirkung elektromagnetischer Strahlung, beispielsweise also sichtbarem Licht, oder Infrarotlicht o . dg.
  • ein durch die Linien des Fingerabdrucks modifiziertes, also nicht mehr gleichmäßiges Strahlungsbild ergibt. Bevorzugt ist diese Unterlage transparent und die aufgezeichneten Fingerabdrucklinien sind als mehr oder weniger starke Schwärzungen erkennbar; es ist auch möglich, die Fingerabdrucklinien als helle Verläufe auf dunklem Grund auszubilden. Die Unterlage selbst kann dann ihrerseits wieder Bestandteil sein eines beliebigen Dokuments oder Ausweispapiers, beispielsweise also einer Kreditkarte, eines sonstigen Informationsträgers, einer Codekarte, eines Führerscheins oder sonstigen Identifkationspapiers, Paß, Personalausweis, einer Scheckkarte, aber auch Teil sogenannter Schlüsskarten, mit deren Einschub in vorgegebene Öffnungen Berechtigungspersonen sich Zugang zu Gebäuden oder dgl. verschaffen können.
  • Durch dieses durch die Erfindung geschaffene zusätzliche Überprüfungsmittel kann jede Person, die über einen Unterlagenträger verfügt, nachweisen, daß sie die berechtigte Person ist, diesen Unterlagenträger zu besitzen, denn sie weist beim Gebrauch des Unterlagenträgers nach, daß der auf diesem befindliche Fingerabdruck mit dem Fingerabdruck übereinstimmt, den sie einem Vergleich unterwirft.
  • Im folgenden wird von diesem Unterlagenträger ausschließlich noch als von der Karte gesprochen, die an einer vorgegebenen Stelle auch eine Aufzeichnurg des Fingerabdrucks der die Karte tragenden und somit berechtigten Person aufweist, wodurch es gelingt, eine Vielzahl von Tätigkeiten, geschäftlichen Abschlüssen, Käufen mit Hilfe von Kreditkarten u.dgl. absolut fälschungssich(r zu machen, desgleichen den Zugang zu Gebäuden ausschließlich berechtigten Personen vorzubehalten.
  • Im folgenden wird zunächst auf den mechanischen /\Uf lU cle s erfindungsgemäßen Systems, anschließend auf die elektronischen Auswe rtungsschaltungen und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung eingegangen.
  • 1.) Der mechanische Aufbau Die mechanischen Baukomponenten sind so angeordnet und ausgebildet, daß sie ein, beispielsweise durch Auflegen eines @ingers 4 auf ein Prisma 5 unmittelbar gewonnenes Abbild eines Fingerabdrucks vergleichen und zur Deckung bringen mit der Aufzeichnung 1 eines Fingerabdrucks, die sich, etwa als transparentes Abbild mit geschwärzter Linienführung auf einem Informationsträger oder einer Karte 2 befindet, die in einen Kartenhalter 3 eingeschoben ist.
  • Zur Durchführung dieses Vergleichs fällt von einer Lampe 6 Licht über ein beliebig ausgebildetes Linsensystem 6a zunächst auf einen Spiegel 7 und von dort auf das Prisma, an dessen innerer Prismafläche 5a Totalreflexion stattfindet, aber nur bezüglich der Bereiche, die nicht in einem unmittelbaren Kontakt mit den erhabenen Teilen des Fingerabdrucks stehen. Mit anderen Worten, das aus dem Prisma 5 austretende Lichtbündel trägt ein Abbild des auf diese Weise gewonnenen Fingerabdrucks. Dieses Fingerabdruck-Abbild tritt durch ein weiteres Linsensystem 8 in ein Bauelement ein, welches dem Fingerabdruck-Abbild eine Bewegung in der X-Y-Koordinatenebene verleiht, und zwar eine Suchbewegung, so daß man dieses Bauelement am besten als Bewegungssucher 9 bezeichnet oder als Scanner, denn durch diese Bewegung, die dem Fingerabdruck-Abbild vom Bewegungssucher 9 verliehen wird, verschiebt sich das Abbild ständig und, wie weiter unten noch in Verbindung mit dem Aufbau des Bewegungssuchers 9 genauer erläutert wird, in Spiralform in der X-Y-Koordinatenebene, in welcher sich auch die Aufzeichnung 1 des Fingerabdrucks befindet.
  • Zwischen dem Bewegungssucher 9 und der Abbildung 1 befindet sich ein weiteres Linsensystem 10, wobei das durch den transparenten Bereich der Karte 2 und damit durch die Aufzeichnung des Fingerabdrucks 1 tretende Lichtbündel von einem weiteren Linsensystem 11 gebündelt und auf ein lichtempfindliches Element 12 geworfen wird, vorzugsweise eine Photodiode, ein Detektor o.dgl.
  • In diesem Zusammenhang versteht es sich, daß innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens bei diesem Aufbau mechanischer Bauteile auch alternative Lösungen infrage kommen, beispielsweise eine ledigliche Anstrahlung der Aufzeichnung 1 mit dem Fingerabdruck-Abbild und die Auswertung des reflektierten Bündels, die Verwendung sonstiger geeigneter, der Abtastung dienender Strahlungsmittel wie allgemein elektromagnetischer Strahlung, insofern insbesondere auch Licht an den Endbereichen des sichtbaren Lichtbandes wie Infrarotlicht oder ultraviolettes Licht.
  • Am Ausgang des Photodetektors 12 ergibt sich auf jeden Fall ein der einfallenden, sich ändernden Lichtenergie proportionaler elektrischer Strom oder nach Umwandlung eine entsprechende proportionale elektrische Spannung, die Wechselstromcharakter hat und die von einer nachgeschalteten, elektronischen Auswerteeinrichtung 13 so ausgewertet wird, daß sich eine Identifizierung des unmittelbar gewonnenen Fingerabdrucks mit dem auf der Karte 2 aufgezeichneten Fingerabdruck mit einer Irrtümer ausschließenden Wahrscheinlichkeit ergibt.
  • Aufbau und Arbeitsweise des Bewegungssuchers 9 sind dabei wie folgt. Der Bewegungssucher oder Scanner verschiebt das Abbild des Fingerabdrucks fortlaufend in der X-Y-Koordinatenebene der Aufzeichnung 1, so daß zu einem gegebenen, aber nicht vorhersehbaren Zeitpunkt die beiden Fingerabdrücke, der aufgezeichnete und der unmittelbar durch Messung gewonnene, stets auch zu einer absoluten, jedoch sehr kurzzeitigen Deckung gelangen müssen, wenn sie identisch sind.
  • Es ist weiter vorn schon darauf hingewiesen worden, daß die erhabenen Ftngerabdruckstellen bei der Herstellung des Fingerabdruck-Abbildes am Prisma nicht zur Reflexion führen, so daß sich hinter dem Prisma ein negatives Abbild ergibt mit Bereichen fehlender Lichtenergie in der X-Y-Koordinatenebene dort, wo sich bei der Messung die erhabenen Fingerabdruckstellen befunden haben.
  • Solange, wie wohlverstanden bei identischen Fingerabdrücken im Abbild und in der Aufzeichnung, diese nicht deckungsgleich sind, ergibt sich eine Art mittlerer Lichtstrom. Dieser mittlere Lichtstrom führt nach Umwandlung in eine elektrische Größe zu dem in Fig. 3 dargestellten Schwingungsverlauf, bestehend aus einer in etwa sinusförmig verlaufenden Schwingung niedriger Frequenz und einer diese überlageMden höherfrequenten Schwingung mit vergleichsweise kleiner Amplitude. Im Moment der Deckungsgleichheit blendet aber der Verlauf der Fingerabdrucklinien der Aufzeichz nung Licht entweder genau an den Stellen aus, wo es durch schwächere Reflexion am Prisma 5 ohnehin nur gering vorhanden war oder es werden die Stellen ausgeblendet, die bei der Prismareflexion eine Totalreflexion erfahren haben. Letzteres trim zu, wenn die Täler der Fingerlinien bei der Aufzeichnung geschwärzt sind, d.h. der Aufzeichnungsabdruck negativ ist. Diese völlige Deckungsgleichheit führt aJ einem kurzzeitigen Abfall des Lichtstroms und zu einem entsprechenden, merklichem negativen Impuls 14 im Kurvenverlauf der Fig. 3, wobei dieser negative Impuls 14, wie festgestellt worden ist, von zwei aus der Masse der anderen Impulse ebenfalls merklich hervorragenden positiven Impulsen 15a, 15b umrahmt ist.
  • Um diese Deckungsgleichheit durch den Bewegungssucher 9 zu erzielen, verfügt dieser über zwei Prismakeile 16a, 16b, die sich entsprechend den Pfeilen mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit um ihre eigene Achse drehen und außerdem noch eine geringe Differenzgeschwindigkeit aufweisen. Die Fig. 2a verdeutlicht, was gemeint ist. Befinden sich beide Keile 16a, 16b in der mit durchgezogener Linienführung gekennzeichneten Position der Fig. 2a, dann erfährt ein durch die Keile hindurchgeführter Lichtstrahl 17 eine nach unten gerichtete, maximale Ablenkung durch beide Keilprismen. Der Lichtstrahl trifft dann bei 18a auf einen in der X-Y-Koordinatenebene befindlichen, gedachten Schirm auf. Stehen beide Keilprismen, wie gestrichelt angedeutet, bei ihrer schnellen Rotation gleichsinnig mit ihrer Basisfläche nach oben, dann erfährt der Lichtstrahl, wie ohne weiteres einzusehen, eine maximale nach oben gerichtete Ablenkung und trifft bei 1 8b auf den Schirm auf.
  • Infolge der geringfügig unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten der beiden Keilprismen 1 6a, 1 6b ergibt es aber Verschiebungen in der Gleichsinnigkeit der Keilprismenposition dahingehend, daß zu einem gegebenen Zeitpunkt die Position eines dick durchgezogenen Keilprismas 1 6a mit der gestrichelten Position eines Keilprismas 16b zusammentrifft, wodurch die Ablenkung des Lichtstrahls durch den einen Keil vom anderen wieder aufgehoben wird und der Lichtstrahl bei 18c auf die Schirmfläche auftrifft. Es ist einzusehen, daß die Ablenkung daher insgesamt spiralförmig verläuft, wie in Fig. 2b durch den spiraligen Verlauf 19 angedeutet und daher das Fingerdruck-Abbild sich zu bestimmten Zeiten an bestimmten Stellen innerhalb eines vorgegebenen Ausschnitts 20 der X-Y-Koordinatenebene befindet, aber an jeder Stelle mindestens einmal bei einem vollständigen Durchlauf der rotierenden Keilprismen, bis eine erneute gleichsinnige Position erreicht ist.
  • Man erkennt, daß innerhalb eines solchen Zyklus einmal eine völlige Deckungsgleichheit erreicht werden muß mit der Aufzeichnung 1 des Fingerabdrucks, die sich in der X-Y-Koordinatenebene befindet. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich der scharfc Negativimpuls 14 im Kurvenverlauf der Fig. 3. In Fig. 2b sind einige mögliche Stellungen des Fingerabdruck-Abbilds in der X-Y-Koordinatenebene mit 21a, 21b und 21c gekennzeichnet.
  • 2.) Die Identifizierung des Fingerabdrucks und die elektronische Schaltung Es ist weiter vorn schon erwähnt worden, daß sich ein herausra-' gender Impuls, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Negativi mpul 5 aufgrund der gewählten Hell -Dunkel -Fel dverte ilung von Fingerlinienbergen und Fingerlinientälern ergibt, immer dann er gibt, wem während des Suchvorgangs bei Identität von Aufzeichnung und Abbild des Fingerabdrucks Deckungsgleichheit auftrtt; in der Darstellung der Fig. 3 ist gezeigt, daß dieser herausragende Impuls, der im folgenden auch als Identifikationsimpuis 14 bezeichnet wird, begleitet ist von mindestens zwei weiteren Erscheinungen im Verlauf der gewonnenen elektrischen Größe, nämlich dem sogenannten Detektorsignal. Dieses Detektorsignal ergibt sich (siehe Fig. 4) nach der Umwandlung des Lichtindels am Photodetektor bzw. einer geeigneten Photodiode 12 und nach Verstärkung am Verstärker 13. Die den Identifikationsi mpuls begleitenden Erscheinungen sind eine Grundschwingung mit geringer, sowie jedoch nicht vorherbestimmbarer Frequenz / eine hochfrequente, sich der Grundschwingung überlagernde und den Identifikationsimpuls 14, am ehesten aber die ihn begleitenden positiven Impulsspitzen 1 5a, 1 5b mindestens teilweise maskierende Störschwingung.
  • Die folgende Auswertung für die Identifikation ist darauf ausgerichtet, den ldentifikationsimpuls 14, sein zeitliches Auftreten und seine Größe, bezogen auf die sonstigen Schwingungs-Erscheinungsformen, zu untersuchen, wobei gemäß einem weiteren Merkmal vorliegender Erfindung mindestens ein, bevorzugt aber mehrere Untersuchungskriterien angewendet werden. In Fig. 2 sind die an den Ausgang des Verstärkers 22 angeschlossenen, jeweils thtersuchungskriterien darstellenden Blöcke mit 23 bis 28 ... und die die Ergebnisse der einzelnen Blöcke zusammenfassende und bewertende Schaltung mit 30 bezeichnet. Im folgenden werden einige der bei vorliegender Erfindung bevorzugt angewandten Untersuchungskriterien bezüglich des Identifikationsimpulses erläutert, die gewählt Reihenfolge stellt aber nicht notwendigerweise auch yleichzeitig die Bewertung dieser Kriterien nach ihrer Bedeutung dar.
  • a) Ein erstes Untersuchungskriterium wird als die Erfassung der sogenannten prozentuellen Korrelation bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine Art prozentuale Amplitudenbestimmung des Identifikatlonsimpulses 14 mit Bezug auf die Grundschwingung langsamer Amplitude, in welche er eingebettet ist, d.h. mit anderen Worten, um die Bestimmung des Abstandes, den der hier negativ auftretende Identifikationsimpuls 14 zur Grundschwingung an der Stelle aufweist, wo er selbst entstanden ist. Man erkennt am Verlauf des Detektorsignals in Fig. 3, daß das Gesamtsignal durchaus Bereiche aufweist, die noch negativer liegen als der negative Identifikationsimpuls, so daß besondere Mittel zur Diskriminierung erforderlich sind, worauf weiter unten noch eingegangen wird. Das Verhältnis der Amplitude des Identifikationsimpulses 14 zur an dieser gleichen Stelle gegebenen Amplitude des Grundschwingungssignals ergibt das Ausmaß der prozentualen Korrelation und ist, bezogen auf einen empirisch feststellbaren Schwellwert, auf jeden Fall ein Hinweis auf die Identität zwischen Aufzeichnung und Abbild des Fingerabdrucks.
  • b) Ein weiterer Hinweis auf das Vorhandensein der Identität zwischen Abbild und Aufzeichnung ergibt sich durch die Verhiltnisbildung zwischen dem grc ten auftretenden positiven Impuls 15a, 15b, der jeden negativen Identifikationsimpuis begleitet, zum hochfrequenten Grundschwingungs-Störsignal; je stärker der positive Impuls aus dem Durchschnitt der Hochfrequenzschwingung herausragt, umso sicherer handelt es sich hier um einen einen negativen Identifikationsimpul s 14 begleitenden positiven Impuls.
  • Dieses Kriterium ist in der Zeichnung der Fig. 4 mit+P/A bezeichnet (+peak/average signal).
  • c) Zusätzlich zu der Auswertung der prozentualen Korretation des negativen Identifikationsimpulses 14 zur Amplitude der (langsamen) Grundschwingung kann der negative Identifikationsimpul s ins Verhältnis gesetzt werden zum Mittelwert der hochfrequenten Störschwingung, wobei auch hier wieder ein ausreichend starkes Abheben des Identifikationssignals vom Fbchfrequenz-Störsignal einen Hinweis auf die Identität zwischen Abbild und Aufzeichnung vermittelt. Dieses Kriterium ist in Fig. 4 im Block 25 mit -P/A gekennzeichnet (-peak/average signal).
  • d) Ein weiteres zur Bewertung bei der endgültigen Identitätsprüfung heranziehbares Kriterium besteht darin, daß man entsprechend Block 26 in Fig. 4 das Verhältnis des Identifikationsi mpulses zum Gleichstromsignal bzw. allgemein zur erforderlichen Verstärkung erstellt, also -P/DC (-peak/DC-signal). Eine solche Verhältnisbildung ist sinnvoll, auf jeden Fall als eines der für die Identifikation verwendeten Kriterien, weil durch beliebig hohe Verstärkung Negativimpulse mit solchen Amplituden gebildet werden können, daß sie in den Grenzbereich echter Identifikationsimpuls--Amplituden hineingeraten könnten. Durch das Kriterium -P/DC des Blocks 26 ist sichergestellt, daß durch eine zu hohe Verstärkung keine Meßfehler entstehen können.
  • e) Ein in diesem Zusammenhang noch erwähnenswertes Merkmal bei der Identifikationsprüfung besteht schließlich noch darin, daß man den Zeitabstand erfaßt und bewertet, der sich zwischen zwei Identifikationsimpulsen 14 im Kurvenverlauf der Fig. 3 ergibt, also die Zeitdauer T, die eine aus den Parametern des Geräts herleitbare Größe ist, auf jeden Fall größenordnungsmäßig aus dem Gerät, den Antriebsgeschwindigkeiten des Scanners u.dgl.
  • ableitbar ist.
  • Läßt sich daher feststellen, daß der negative Identifikationsimpuis 14 im Verlauf des Vergleich des Fingerabdruck-Abbilc6 mit der Aufzeichnung innerhalb vorgegebener Abstände, und nur in annähernd gleichen Zeitabständen T auftritt, dann handelt es sich hier um einen echten Identifikattonsimpuls und die Auswertung wird im positiven Sinne weitergeführt. Aus der weiter vorn gegebenen Erläuterung bezüglich des Suchverfahrens ergibt sich ja, daß das Abbild des Fingerabdrucks zu wiederhciten Malen kurzzeitig deckungsgleich mit der Aufzeichnung ist, denn der Rahmen 20, der durch die Spiralbewegung des Abbildes abgesucht wird, wird ja bei einer Identifikation zu wiederholten Malen durchlaufen.
  • Die Erfindung schließt nicht aus, daß noch zusätzliche Bewertungskriterien in die Endbeurteilung einbezogen werden, die sich letzten Endes ebenfalls auf Merkmale beziehen, die die Position des negativen Identifikationsimpulses 14 mit Bezug auf das restliche Signalspektrum kennzeichnen. Für diese weiteren Kriterien, auf die aus Gründen der Übersicht nicht weiter eingegangen wird, steht in Fig. 4 stellvertretend der Block 28.
  • 3.) Die elektronischen Detail schaltungen Mit Bezug auf Fig. 4 ist schon darauf hingewiesen worden, daß am Ausgang des Verstärkers 22 das in Fig. 3 in seinem Verlauf gezeigte Detektorsignal auftritt, welches für die Identifikation auszuwerten ist.
  • Zunächst wird mit Hilfe der in Fig. 5 dargestellten Schaltung aus dem dem Eingang 31 eines Tiefpaßfilters 32 zugeführten Detektorsignal DS ein SinusGrundschwingungssignal SG gebildet, welches lediglich noch die Grundschwingungskomponerte des Detektorsignals DS, wie in Fig. 3 gezeigte aufweist, ohne die hochfrequente Störkomponente und ohne die Peaks 14, 15a, 15b. Dieses Sinusgrundschwingungssignal SG muß jedoch in phasenrichtiger Beziehung zum Detektorsignal stehen und daher ist dem Tiefpaßfilter 32 eine Phasen-Kompensationsschaltung 33 nachgeschaltet, die die phasenrichtige Beziehung des Sinus-Grundschwi ngungssignals SG zu dem Grundschwingungsanteil im Detektorsignal DS wieder herstellt, die durch das Tiefpaßfilter verlorengegangen ist.
  • Das Grundschwingungssignal SG wird zur Erstellung des prozentualen Korrelationssignals verwendet, wie in Fig. 6a gezeigt, also eines im folgenden als -P/SG bezeichneten Korrelationssignals.
  • Durch Zuführen des Grundschwingungssignals SG zum einen Eingang eines subtrahierenden Verstärkers 34 und des Detektorsignals DS zum anderen Eingang, nämlich dem -Eingang des gleichen Verstärkers gewinnt man an dessem Ausgang ein negatives Bezugssignal, welches grundschwingungsfrei ist und daher lecliglich noch die Hauptimpulse sowie das hochfrequente Störsignal aufweist. Um dieses Bezugssignal am Ausgang des Verst:arkers 34 mit dem Grundschwingungssiynal SG ins Verhältnis zu setzen, wird das Grundschwingungssignal SG nochmals einem Eingang einer nachgeschalteten analogen Teilerschaltung 35 zugeführt, deren anderer Eingang mit dem Verstärker 34 verbunden ist. Es ergibt sich dann, wie einzusehen, am Ausgang der Teilerschaltung 35 ein Impuls, der, gegebenenfalls nach Zwischenversleirkung bei 36 einem Spitzenwertdetektor 37 zugeführt wird, an dessem Ausgang sich dann das gewünschte Korrelationssignal -P/SG ergibt.
  • Das gleiche, am Ausgang des Verstärkers 34 gebildete Bezugssignal wird entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6b dem einen Eingang einer weiteren analogen Teilerschaltung 38 zugeführt. Aus dem am Ausgang des Verstärkers 34 dargestellten kleinen Schaubild bezüglich dieses Bezugssignals geht hervor, daß dieses Signal noch den hochfrequenten Schwingungsanteil, der im folgenden als Oberschwingungsgehalt bezeichnet wird, enthält, so daß es möglich ist, aus diesem Signal das Kriterium -P/A als das Verhältnis des negativen Spitzenwerts zur Oberschwingung zu erzeugen. Nach paralleler Zuführung des Bezugssignals zu einem Tiefpaßfilter 39 ergibt sich an dessem Ausgang ein negatives Oberschwingungs-Mittelsignal und nach Division der beiden Signale einer Teilerschaltung und nach eventueller Verstärkung bei 40 hinter dem wieder vorgesehenen Spitzenwertdetektor 41 das gewünschte Ausgangssignal -P/A.
  • Im Grunde die gleiche Schaltung zeigt in Fig. 7 zur Gewinnung des Verhältnisses des positiven Spitzenwertsignals zum Mittelwert der Oberschwingung (+P/A), wobei jedoch der subtrahierende Verstärker 42 am Eingang das Detektorsignal DS jetzt an seinem +Eingang und das -Grundschwingungssignal an seinem anderen, negativen Eingang, zugeführt erhält. Es ergibt sich dann am Ausgang des Verstärkers 42 ein positives Bezugssignal und entsprechend am Ausgang des Tiefpaßfilters 39' ein positives Mittelwertsignal des Oberschwingungsgehaltes, so daß sich nach Verhältnisbildung an der analogen Teilerschaltung 38' und Verstärkung bei 40' hinter dem Spitzenwertdetektor 41' das +P/A-Signal ergibt. Auf die Auswertung dieser Signale wird dann wd -ter unten eingegangen.
  • Eine im Vergleich ähnliche Schaltung ergibt sich entsprechend Fig. 8 dann noch zur Erzeugung des -P/OC-Signals, wobei das Detektorsignal DS parallel dem Eingang eines Hochpaßfilters 43 und eines Tiefpaßfilters 44 zugeführt wird. Am Ausgang des Tiefpa8-filters 44 ergibt sich ein Gleichspannungssignal DC, welches auch als maßgebend für die Verstärkung angesehen werden kann, so daß man nach Verhältnisbildung an einer weiteren analogen Teilerschaltung 45, Verstärkung bei 46 und Spitzenwertdetektion bei 47 das das Verhältnis des negativen Identitätsimpulses zum Gleichspannungslevel angebende Ausgangssignal -P/DC gewinnt.
  • Schließlich läßt sich das durch den Block 27 gewonnene Zeitabstands-Signal TA beispielsweise mit Hilfe einer Zeitverzögerungsschaltung, etwa eines Monoflops erzeugen, indem man den Monoflop jeweils mit dem Spitzenimpuis an einem der Eingänge der Spitzen-/ wertdetektoren 37, 41 oder 41' triggert und die Verzögerungszeit bis zum Rückkippen in die Normal lage so ansetzt, daß der nächste Identifikationsimpuis als Spitzenwert den Monoflop wieder triggert, bevor dieser zurückgekippt ist. Das Verbleiben des Monoflops in seinem metastabilen Zustand ist dann als GUT-Signal aufzufassen bezüglich der Zeitabstandsbestimmung; mit anderen Worten, der Spitzenimpuls trifft innerhalb der durch das System vorgegebenen Zeitdauer T zu wiederholten Malen ein. Selbstverständlich sind hier auch andere Lösungen mit Hilfe von Zeitver zögerungsgl iedern verschiedenster Art möglich.
  • Die Spitzenwertdetektoren 37, 41, 41' sind so ausgebildet, daß sich an ihren Ausgängen ein länger andauerndes, der Maximalamplitude des am Eingang zugeführten Spitzenimpulses entsprechendes Signal ergibt, so daß die Höhe des Ausgangssignals der Spitzenwertdetektoren ein Maß ist für die durch die jeweilige Schaltung gemachte Aussage über das Verhältnis der miteinander verglichenen Eingangsgrößen.
  • Es ist dann nämlich möglich, wie die Darstellung der Fig. 9 zeigt, die jeweiligen Ausgangssignale der Spitzenwertdetektoren 37, 41, 41' und 47 insgesamt zusammenzufassen, gegebenenfalls mit unterschiedlichen Faktoren k. noch zu bewerten, ihnen also unterschiedliches Gewicht zu verleihen, und dann auszuwerten. Dem in Fig. 9 dargestellten summierenden und seine verschiedenen Eingangssignale gleichzeitig unterschiedlich gewichtenden Verstärker 43 sind daher, von oben nach unten zugeführt, das Spitzenwert zu Gleichspannungssignal -P/DC, das das Verhältnis des negativen Spitzenwert zum Mittelwert der Oberschwingung bildende Signal -P/A, das das Verhältnis des positiven Spitzenwerts zum Mittelwert der Oberschwingung bildende Signal +P/A und das prozentuale Korrelationssignal -P/SG und gegebenenfalls noch weitere Signale, die aber aus Gründen der Klarheit nicht aufgeführt sind.
  • Der Summierverstärker 43 bildet ein Ausgangssignal, welches als Identifikations-Vorsignal bezeichnet werden kann und welches nach Vergleich mit einem voreingestellten Schwellwertsignal vom Block 44 am Vergleicher 45 das Ausgangs-Identifikattonssignal IS ergibt. Zwischen dem Ausgang des Summierverstlirkers 43 und dem Eingang des Vergleichers 45 ist noch eine "Sample and Hold-Schaltung" eingefügt, auf deren Aufgabe weiter unten noch eingegangen wird.
  • Das Identifikationssignal IS wird dann einer logischen Entscheidungsschaltung 46 zugeführt, der an weiteren Eingängen hauptsächltch aus mechanischen Grundbedingungen resultierende Signale zugeführt werden, so daß die logische Entscheidungsschaltung 46 in der Lage ist, an ihrem Ausgang dann ein endgültiges Entscheidungssignal zu erstellen.
  • So werden der logischen Entscheidungsschaltung 46 vom Kartenhalter 3 (siehe Fig. 1) zwei Signale zugeführt, nämlich ei,) erstes Kl-Signal, welches angibt, daß die die Aufzeichnung des Fingerabdrucks tragende Karte 2 völlig in den Kartenhal ter eingeschoben worden ist oder alternativ ein KT-Signal, welches nur einen teilweisen Karteneinschub angibt und daher zum Bloc'<ierung bzw. zur Rückweisung führen würde. Ein weiteres Signal gelangt von einer in Fig. 1 nicht dargestellten Fingerführung 47 zur logischen Entscheidungsschaltung 46, welches angibt, daß die Fingerführung ordnungsge.näß niedergedrückt ist und daß sich daher angrenzend an das Prisma 5 ein Finger 4 befindet.
  • Schließlich ist eine Lichtniveau-Erkennungseinrichtung 48 vorhanden, die ein erstes Signal LL erzeugt, welches angibt, daß das Lichthöhenniveau einwandfrei ist, sowie ein zweites Signal FP, welches angibt, daß sich der Finger in Kontakt mit dem Prisma 5 befindet. Nach Gutbefindung sämtlicher dieser zusätzlichen Eingangssignale erzeugt die logische Entscheidungsschaltung 46 an drei Anzeigeeinrichtungen 49, 50 und 51 Informationen, die sich bei der Anzeigeeinrichtung 49 auf die Position des eingeschobenen Fingers beziehen, nämlich, ob der Finger zurückgezogen werden soll oder erneut auf das Prisma zu legen ist. Bei der Anzeigeeinrichtung 50 handelt es sich um die Ausgabe der Identifikationsanzeige, die eine Gutanzeige oder eine Anzeige erzeugen kann, daß die Identifizierung negativ ausgefallen ist und daher zurückgewiesen wird. Schließlich zeigt die Anzeigeeinrichtung 51 an, ob eine Falschmanipulation an dem System insgesamt festgestellt worden ist. Die logische Entscheidungsschaltung 46 leitet die an den Anzeigeeinrichtungen 49 und 51 sich ergebenden Zustände hauptsächlich aus den Eingangssignalen der Elemente 3, 47 und 48 ab.
  • 4.) Weitere Ausgestaltungen der Erfindung Der logischen Entscheidungsschaltung ist noch eine, den synchronisierten Zeitablauf der einzelnen Geschehnisse des Identifikationssystems synchronisierende Zeitschaltung 46a zugeordnet, deren Ausgangsimpulse auch dazu verwendet werden können, daß der weiter vorn schon erwähnten Salze and Hold Schaltung 49 zugeordnete System zeitgerecht zu triggern. Dieses System umfaßt einen Vergleicher 50, dessen beide Eingänge 50a, 50b jeweils mit Eingang bzw. Ausgang der Sample and Hold Schaltung 49 verbunden sind, eine dem Vergleicher 50 nachgeschaltete Treiberschaltung 51 sowie einen Schrittmotor 52. Die Aufgabe dieses Systems besteht darin, durch mechanische Nachregelung die geometrisch optimale Position des aus dem auf dem Prisma 5 aufliegenden Fingers gewonnenen Fingerabdruck-Abbildes mit Bezug auf die Aufzeichnung 1 einzustellen. Zwar ist, wie erwähnt, eine Fingerführung 47 für den Finger 4 vorgesehen, es ist aber nicht auszuschließen, daß der Finger unter Umständen noch etwas schräg oder verdreht eingeführt wird und durch den Suchvorgang mit Hilfe des Bewegungssuchers oder Scanners 9 wird zwar eine Deckungsgleichheit angestrebt, eine, wenn auch nur geringfügige Schräglage des Fingerabdruck-Abbildes zur Aufzeichnung oder umgekehrt, kann hierdurch aber nicht völlig ausgeglichen werden.
  • Daher ist mit dem Kartenhalter 3 in Fig. 3 mechanisch die Ausgangswelle 52a des Schrittmotors 52 so verbunden, daß eine graduelle Nachführung durch diesen Schrittmotor, üblicherweise also eine geringe Drehbewegung der Aufzeichnung 1 zur Optimierung der geometrischen Relativposition von Abbild und Aufzeichnung möglich ist. Es versteht sich aber, daß durch eine solche Ndchführschaltung auch sonstige beliebige und eine Optimierung der gegenseitigen Position von Abbild und Aufzeichnung ermöglichende Bewegungen, gegebenenfalls unter Verwendung weiterer Schrittmotoren, möglich sind. Die Funktion dieser Zusatzschaltung ist dann wie folgt: Bei Beginn der Messung ergibt sich am Ausgang des Summierverstärkers 43 ein zusammengefaßter Vor-Identifikationsi mpul s bestimmter Amplitude, der nach Vergleich mit einem vorgegebenen Sicherheits-Schwellwert am Vergleicher 45 entweder zur Zuführung eines gültigen Identifikationsimpulses zur logischen Entscheidungsschaltung führt oder nicht. Gleichzeitig mit dem Auftauchen dieses ersten Voridentifikationsimpul ses am Ausgang des Summierverstärkers 43 und/oder mit dem Auflegen des Fingers 4 auf das Prisma 5 mit Hilfe der Fingerführung 47 wird der Schrittmotormechanismus in Gang gesetzt und es erfolgt zunächst eine ganz geringe Drehbewegung des Schrittmotors 52 in einer beliebigen Richtung. Hieraus resultiert, wie einzusehen, am Ausgang des Summierverstärkers 43 ein Identifikationsimpuls unterschiedlicher Größe, entweder also geringer als der vorhergehende Identifikationsimpuls, wenn nämlich durch diese Verdrehung eine geringere Annäherung an die ideale Deckungsgleichheit erzielt worden ist, oder die Amplitude dieses Vor-ldentifikationsimpulses wird größer, da sich die geometrischen Positionen in Richtung auf eine Optimierung bewegt haben. In diesem Fall veranlaßt der Vergleicher 50, an dessem Eingang 50b der aus dem vorherigen Meßvorgang stammende Impuls anliegt und dessem Eingang 50a der jeweils neue Identifikations-Vorimpuls zugeführt ist, eine weitere Verstellbewegung des Kartenhalters 3 durch den Schrittmotor 52 in der ursprjnglich eingeschlagenen Richtung zur Erzielung einer weiteren Optimierung; andernfalls, also wenn das Ergebnis sich verschlechtert hat, erfolgt eine Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung. Man erkennt, daß sich so, bei entsprechend schnellem Ablauf dieser Nachfiihrregelung, auch sehr schnell eine optimale Position zwischen Abbild und Aufzeichnung herstellen l§ßt, so daß es auch bei ungünstiger, unüberlegter oder nicht sorgfältig genug durchgeführter Kontaktierung zwischen Finger 4 und Prisma 5 noch ein Identifikationsimpuis am Ausgang des Vergleichers 45 von so ausreichender Größe realisieren lßißt, daß das Sicherheitsniveau der Schaltung 44 als Schwellwert überwunden wird. Es versteht sich, daß dieses Sicherheitsniveau der Schaltung 44 so ausreichend hoch angesetzt ist, daß sämtliche, aus miteinander nicht identischen Fingerabdrucksvergleichen eventuell doch herrührenden Impu\sspitzen sicher unter dem Schwellwert liegen. In diesem Fall kann auch die mechanische Nachführregelung fir den Kartenhalter 3 nicht zu einer merklichen Verbesserung des Ergebnisses beitragen, eben weil die miteinander zu vergleichenden Fingerabdrücke nicht identisch sind. Bei Identität ergibt sich aber so eine die Übereinstimmung und Identität unterstreichende Optimierung.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung vorliegender Erfindung besteht darin, daß unterschiedlichen Bel euchtungsve rhäl tnissen, die sich etwa durch unterschiedliche Schwärzung im Aufzeichnungsbereich der Karte 2, durch unterschiedliche Färbung des autgelegten Fingers 4 o.dgl. ergeben, dadurch Rechnung getragen wird, daß eine Regelschaltung vorgesehen ist, die die Lampenhelligkeit 6 über eine Verbindungsleitung 53 zwischen der elektronischen Auswerteschaltung 13 und der Lampe 6 nachregelt. Ergibt sich beispielsweise am Ausgang des Photodetektors 12 daher eine insgesamt zu schwache Signalhöhe, dann ist dies hauptsächlich auf eine zu starke Schwächung des die Auswertung und den Vergleich durchführenden Lichtbündels zurückzuführen und die Lampe 6 wird entsprechend in ihrer Helligkeit nachgeregelt. Außerdem kann am Ausgang des Verstärkers 22 noch eine vergleichende Schwellwertschaltung vorgesehen sein, die bei einem zu geringen elektrischen Niveau des auszuwertenden Signalverlaufs die Verstärkung entsprechend nachregelt. Die Nachregelung der Lampenhelligkeit und/oder die Nachregelung des Verstärkungsgrades etwa des Verstärkers 22 können aber Einfluß auf das Signalkriterium -P/DC haben, so daß es empfehlenswert ist, diesen jeweiligen Verstärkungsgrad und/oder die Nachregelung der Lampenhelligkeit in die Verhaltnisbildung für das Teilkriterium -P/DC einzubeziehen.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung beruht auf folgender Überlegung. Durch die durch die Erftndung gewährleistete Identifikationsprüfung wird zwar sichergestellt, daß der Fingerabdruck des Karteninhabers übereinstimmt nit dem aufgezeichneten Fingerabdruck der Karte 2 und daher dieser Inhaber der allein berechtigte Trager der Karte ist; nicht sichergestellt werden kann aber, daß man sich mit dieser Karte beispielsweise Zugang zu Räumen verschafft, die zu einem Betrieb gehören, der zwar ebenfalls ein solches Fingerabdruck-Vergl eichssystem benutzt, zu dem man aber selbst nicht gehört, daß Kreditkarten gefälscht oder in anderem Zusammenhang verwendet werden u . dgl. Man benötigt für solche Fälle dann zusätzliche Unterscheidungskriterien auf der Karte, beispielsweise Magnetcodierung, Infrarotcodierung o.dgl.
  • Die Erfindung bietet aber einen besonders eleganten Ausweg aus diesem Problem, indem eine zusätzliche optische Codierung vorgenommen wird, die völlig fälschungssicher ist.
  • Es ist ja bei der ersten Herstellung der Aufzeichnung des Fingerabdrucks auf jeden Fall erforderlich, daß der spätere Kartenbenutzer anwesend ist und die Aufnahme beispielsweise dadurch durchgeOhrt wird, daß anstelle der Karte 2 mit Aufzeichnung ein photographischer Apparat angeordnet wird, wobei in etwa eine gleiche Anordnung verwendet werden kann, wie in Fig. 1 gezeigt, mit Ausnahme der durch den Scanner 9 verursachten Suchbewegung. Bringt man während dieser Anfertigung der Aufzeichnung oder 54' in den Strahlengang, etwa bei 54/eine Einrichtung ein, die im allgemeinen Sinn wie ein optischer Codegeber wirkt, die also bcispielsweise die Strahlen vergrößert> utaterschiedllch brlcls, vtrzerrt o.dgl., dann ist auch die Aufzeichnung des Fingerabdrucks von Anfang an entsprechend verzerrt. Es versteht sich dann, daß der optische Codegeber 54 in der absolut gleichen Form bei sämtlichen Geräten der einen Firma oder des einen Kunden, Kreditkartengebers o.dgl. verwendet wird, die nachher den Vergleich zwischen Abbild und Aufzeichnung durchführen.
  • Da die Möglichkeiten der optischen Codierung praktisch nahezu unendlich sind, ist es auch möglich, jede mit dem erfindungsgemäßen System arbeitende Firma, jeden Verein, jeden Kreditkartengeber, jede Bank u.dgl. mit Geräten auszustatten, die sämtlich eine identische optische Codierung aufweisen und daher den Kreis der Beteiligten durch dieses fälschungssichere "Kennwort" einer optischen Verzerrung einwandfrei gegen andere Kartenbesitzer abzugrenzen, die sich des gleichen Fingerabdruck-Identifikationssystems im allgemeinen Sinn bedienen.
  • Als optische Codegeber 54 kommen beispielsweise zusätzliche Linsen im Strahlengang beliebiger, aber vorbestimmter Brechungsfshigkeit in Frage, vorzugsweise aber die Einbringung einer teleskopartigen Einrichtung mit sogenannten zylindrischen Linsen, die eine Vielfalt von Modifikationen und Codierungen erlauben. Da aber die identische optische Codierung auch schon bei der Anfertigung der Aufzeichnung des Fingerabdrucks selbst angewendet worden ist, ist diese zusätzliche Codierung für den eigentlichen Identifizierungsvorgang ohne Belang, denn das jeweils mit der verzehnten Aufzeichnung verglichene Fi ngerabdruck-Abbild ist in genau der gleichen Weise verzerrt.
  • Es ist im übrigen empfehlenswert, das in Fig. 1 gezeigte optische System bzw. dessen Strahlengang so zu justieren, daß die Wendel der Lampe 6 genau in der optischen Achse liegt, d.h. daß diese Wendel bei den verschiedenen Dreh-Suchbewegungen durch die Prismenkeile 1 6a, 1 6b des Bewegungssuchers 9 keine optische Positionsverlagerung erfährt, da sich die prismatischen Gegebenheiten, also deren Brechungsmöglichkeiten genau in der optischen und gleichzeitig Drehachse geometrisch nicht verändern.
  • Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung vorliegender Erfindung betrifft eine Verbesserung der Identifizierungsqualität des Systems. Zweifelsohne läßt sich der Identifizierungsfehler des e rfindungsge mäßen Systems bei tatsächlicher Übereinstimmung der Aufzeichnung mit dem durch Auflegen des Fingers auf das Prisma gewonnenen Fingerabdruckabbild dadurch reduzieren, daß man den gesamten Prüfvorgang mehrfach wiederholt. Durch die im folgenden geschilderte Maßnahme erübrigt sich ein mehrfaches, gegebenenfalls lästige Wiederholen, da es durch diese vorteilhafte Ausgestaltung möglich ist, die Identifizierungsgenauigke it praktisch so weit zu steigern, daß sich schon beim ersten Versuch eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit für die Identität oder Nichtidentität zwischen Aufzeichnung und Abbild ergibt.
  • Die Ausgestaltung beruht darauf, daß man zur gleichen Zeit parallel das einmal durch Auflegen auf das Prisma gewonnene Abbild des Fingerabdrucks vergleicht mit einer größeren Anzahl von Aufzeichnungen, die sich beispielsweise auf der Karte befinden können; man führt also eine Art Mehrfachabbild-Aufzeichnungsvergleich durch.
  • Es ist weiter vorn schon mit Bezug auf die Darstellung der tig.
  • 2b erwähnt worden, daß durch die Suchbewegung des Scanners 9 in der X-Y-Ebene die Abbildverschiebung zur Erzielung einer Deckungsgleichheit mit der Aufzeichnung, die sich ebenfalls in dieser X-Y-Ebene befindet, vorgenommen wird. Diese Suchbewegung verläuft in der Regel spiralig, kann aber auch, speziell angewendet auf diese vorliegende Ausgestaltung, hierzu unterschiedlich, etwa lediglich einen peripheren Rand abtastend, durchgeführt werden. In Fig. 2b sind gestrichelt eine größere Anzahl von Aufzeichnungen angegeben und mit 54 bezeichnet, die dem Mehrfach-Abbildvergleich dienen. Mit anderen Worten, während eines Durchlaufzyklus der Suchbewegung des Abbilds in der Aufzeichnungsebene trifft dieses Abbild auf beispielsweise 6 oder 8 Aufzeichnungen, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit der sofort feststellbaren Identität durch Koinzidenz zwischen dem Abbild und mindestens einer der Aufzeichnungen außerordentlich stark erhöht, nämlich im Sinne einer exponentiellen Steigerung.
  • Diese Mehrfachabtastung muß nicht notwendigerweise auf den Vergleich nur eines Fingerabdruck-Abbildes auf dann 6 oder 8 oder noch mehr identische Aufzeichnungen beschränkt sein, sondern es ist auch möglich, im einen Extremfall so viele unterschiedliche Aufzeichnungen vorzusehen, wie beispielsweise zu vergleichende Finger des Kartenträgers ausgewählt sind, also für beispielsweise 6 oder für 10 Finger jeweils 6 oder 10 entsprechende Aufzeichnungen, so daß der Kartenträger nacheinander verschiedene unterschiedliche Finger zum Vergleich auf das Prisma legt. Hierdurch erhöht sich die Identifizierungs-Sic herheit selbstverständlich außerordentlich, denn bei einer Person, von welcher zwei Fingerabdrücke gleichzeitig identifiziert worden sind, ist die Möglichkeit eines Irrtums oder Fehlers praktisch ausgeschlossen. Gleichzeitig kann man sich dieser ersten Möglichkeit des Vielfachvergleichs dann bedienen, wenn aufgrund einer Verletzung oder Verschmutzung einer der Finger, dessen Aufzeichnung sich auf der Karte befindet, zum Vergleich nicht herangezogen werden kann, aber noch weitere Fingerabdrucks-Aufzeichnungen auf der Karte sind, so daß de Identitätsprüfungen mit anderen Fingerabdrücken durchführbar ist.
  • Im anderen Extremfall kann der Aufzeichnungsträger über die schon erwähnten 6 oder 8 identischen Aufzeichnungen bezüglich eines Fingerabdrucks verfügen und den Vergleich praktisch parallel und zur gleichen Zeit bei einem zyklischen (spiraligen) Durchlauf durchführen.
  • Die Auswerteelektronik braucht nicht wesentlich unterschiedlich zu sein, denn trotz der dann in schnellerer Folge eintreffenden Identifikationsimpulse (bei vorhandener Identität) ergeben sich diese dennoch in einem zeitlichen Abstand, der sich aus der Abtastgeschwindigkeit ergibt. Gegebenenfalls kann die Geschwindigkeit hierbei verringert werden, um der Elektronik ausreichend Zeit zu lassen, oder die Elektronik kann in parallel arbeitende, im Zeitmultiplex angesteuerte Zweige aufgespalten werden.
  • Ohnehin ist es empfehlenswert, die wesentlichsten Elektronikbereiche doppelt vorzusehen, um eine ausreichend hohe Zuverlässigkeit sicherzustellen. Es versteht sich, daß in diesem Fall der Mehrfachabtastung eine entsprechende Umstellung der Zeitdauer-Überwachung vorzunehmen ist, da die Peaks oder ldentifikationsimpulse in kürzeren Abständen eintreffen.
  • Es ist weiter vorn schon erwähnt worden, daß es im Grunde belanglos ist, ob positive oder negative Fingerabdruck-Abbilder oder -Aufzeichnungen miteinander verglichen werden, d. h. mit anderen Worten, ob bei der Aufzeichnung auf eine Schwärzung der F ingerabdrucktäler oder der Fingerabdruckberge abgestellt wird bzw.
  • ob bei der Gewinnung des Abbildes aus dem Fingerabdruck die Totalreflexion auf die Fingerabdrucktäler, wie erwnhnt, bezogen ist.
  • Tatsächlich ist es ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, nicht nur Fingerabdruck-Aufzeichnungen mit zu diesem Zeitpunkt durch den physikalischen Kontakt des Fingers mit dem Prisma gewonnenen Abbildern zu vergleichen, sondern das erfindungsgemße System eignet sich gleichermaßen zum Vergleich von Fingerabdruck-Aufzeichnungen mit anderen Aufzeichnungen, gegebenenfalls in einem schnellen, rechnergesteuertem Ablauf, so daß es auch möglich ist, beispielsweise einen auf beliebige Art und Weise gewonnenen Fingerabdruck mit einer Vielzahl gesammelter Fingerabdrucl-daten schnell und mit hoher Sicherheit zu vergleichen. Gerade diese Möglichkeit ist von erheblicher Bedeutung auf dem Gebiet der Kriminalistik, denn sehr haufig können bei Verbrecheri Fingerabdrücke der Täter gewonnen werden, die dann schnell und sicher mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems mit schon vorab gespeicherten Fingerabdrücken verglichen werden. Es versteht sich, daß in diesem Fall zur Beschleunigung eines solchen Vergleichs eine Transporteinrichtung im Bereich der Aufzeichnungsebene sinnvollerweise vorgesehen ist, die, etwa im getakteten Ablauf, gespeicherte F ingerabdruckdaten in schneller Folge der Überprüfung zuführt.
  • Die Erfindung ermöglicht daher neben dem unmittelbar vorzunehmenden Vergleich mit einem physikatisch vorhandenen Finger auch den Vergleich von positiven oder negativen Fingerabdrücken mit einander, also praktisch den Vergleich von zwei Karten die Fingerabdruck-Aufze ìchnungen aufweisen.
  • Leerseite

Claims (27)

  1. PATENTANSPRÜCHE (3 Verfahren zur Durchfiihrung eines Vergleichs von Mustern gegebener unveränderlicher Form, insbesondere von Fingerabdruckmustern, wobei die Fingerabdruckmuster optisch verglichen werden und eine nach photoelektrischer Umwandlung erhaltene elektrische Größe ausgewertet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich im zeitlichen Verlauf der elektrischen Größe (Detektorsignal) bei Identität der Muster ergebender Identifikationsimpuis mindestens zwei unterschiedlichen Prüfkriterien unterworfen wird und das Ergebnis einer Summiereinrichtung zugeleitet und anschließend mit einem einstellbaren Schwellwert verglichen wird, wobei eine GUT-Anzeige nur bei Überschreiten des Schwellwerts ergeht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfvergleich durchgeführt wird zwischen einem durch unmittelbares Auflegen eines Fingers auf eine optische, lichtbrechende Einrichtung zum Zeitpunkt des Vergleichs gewonnenen Abbild und einer Aufzeichnung desselben Fingerabdrucks auf einer Karte, einem Ausweis, einer Kreditkarte, einem schlüsselähnlichen Kartenteil, einem Identifikationsdokument u.dgl.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich von Fingerabdrücken durchgeführt wird zwischen zwei auf einem Trägermedium angeordneten Fingerabdruck-Aufzeichnungen, wobei eine der Aufzeichnungen an die Stelle des unmittelbar gewonnenen Fingerabdruck-Abbildes tritt und von einem optischen Strahlenbündel angestrahlt oder durchstrahlt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fingerabdruck-Aufzeichnung oder ein unmittelbar gewonnenes F ingerabdruck-Abbild verglichen wird mit mindestens zwei, vorzugsweise einer größeren Anzahl von identischen Aufzeichnungen zur Erhöhung der Identifizierungssicherheit.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrfachvergleich eines Abbilds oder einer Aufzeichnung parallel und zur im wesentlichen gleichen Zeit (bei einem Abtastzyklus im Aufze ichnungsbe reich) durchgeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere unterschiedliche Fingerabdruck-Aufzeichnungen im Aufzeichnungsbereich zeitlich aufeinanderfolgend verglichen werden mit unterschiedlichen, jedoch jeweils unmittelbar zum Vergleichszeitpunkt gewonnenen Finger abdruck-Abbildungen.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Reflexion an einem Prisma (5) gewonnene Abbild des Fingerabdrucks durch Rotation von zwei einander zugeordneten Keilprismen einer spiralförmigen Suchbewegung in der Ebene der Aufzeichnung unterworfen wird, derart, daß jeweils bei Eintritt der Deckungsgleichheit des Abbilds mit der Aufzeichnung ein sich deutlich abhebender unterschiedlicher optischer Energiezustand erreicht wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Auflegen des Fingers, dessen Fingerabdruck zu vergleichen ist, auf das Prisma (5) dessen innere Reflexionseigenschaften derart gesondert werden, daß bei Deckungsgleichheit des Fingerabdruck-Reflexionsabbilds mit der Aufzeichnung ein Zustand maximaler optischer Dämpfung erreicht wird, der sich nach photoelektrischer Umwandlung des optischen Strahlenbündels in eine elektrische Größe als negativer Identifikationsimpul s bemerkbar macht.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des die optische Energie umwandelnden Photodetektors parallel einer Vielzahl von Prüfungskriterien unterworfen wird, die eine Vergleichsüberprüfung der Amplitude des negativen Identifikationsimpulses mit der Amplitude der zum Zeitpunkt des Auftretens des negativen ldentifikationsi mpul ses vorhandenen Grundschwingung (prozentuale Korrelatior), eine Vergl e ichsüberprüfung der Amplitude des negativen Identifikationsimpulses mit der Amplitude eines höherfrequenten Störsignals (-P/A-Prüfkriterium ), eine Überprüfung der Amplitude von den negativen Identifikationsimpuis begleitenden positiven Impulsen mit dem Mittelwert des hochfrequenten Störsignals, einen Vergleich der Amplitude des negativen Identifikationsimpulses mit der Höhe des im Detektorsignal vorhandenen Gleichstrompegels Qierstärkung) und gegebenenfalls eine Messung des Zeitabstandes (T) des wiederholten Auftretens des negativen Identifikationsimpulses umfassen.
  10. 1Q Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit Beginn der Vergleichsmessung der den Aufzeichnungsträger (Karte 2) lagernde Kartenträger (3) einer zusätzlichen mechanischen Verschiebebewegung, vorzugsweise einer Drehbewegung, unterworfen wird zur Optimierung des Vergleichsergebnisses durch geometrische Korrektur der jeweils erzielten Deckungsgleichheit.
  11. 11,. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Wert des vergleichenden Meßergebnisses zwischengespeichert und mit einem zweiten, nach der mechanischen, korrig ie renden Verschiebebewegung des Ka rtenhalte rs auftretenden Wert verglichen wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Änderung der Lampenhelligkeit ein konstanter Pegel der für den Vergleich benötigten elektromagnetischen Strahlungsenergie (Licht) aufrechterhalten wird.
  13. 13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einbringen einer optischen Ve rzerrungseinrichtung (Linsen, Teleskop mit zyl i ndrischen Linsen) in den Strahlengang der optischen Vergleichseinrichtung sowohl bei der Herstellung des aufgezeichneten Fingerabdrucks als auch des Abbildes der Strahlengang im Sinne eines speziellen optischen Codes gegen Fälschungen verzerrt wird.
  14. 14. Vorrichtung zur Durchführung eines Vergleichs von Mustern gegebener unveränderlicher Form, insbesondere eines Fingerabdrucks mit einer auf einer Karte, einem Ausweis, einer Kreditkarte, einem schlüsselähnlichen Kartenteil, einem Identifikationsdokument o.dgl. befindlichen Aufzeichnung desselben Fingerabdrucks, mit einem optischen System, welches das unmittelbar durch Auflage eines Fingers auf eine Unterlage oder eine Aufzeichnung entstehende Fingerabdruck-Abbild/mit der Aufzeichnung des Fingerabdrucks nach Durchführung einer Suchbewegung vergleicht, sowie mit einer nachgeschalteten, elektrischen Auswerteeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl, nämlich mindestens zwei, Prüfkriterien umfassende Schaltungsblöcke (23, 24, 25, 26, 27, 28) vorgesehen sind für die Vergleichsüberprüfung des sich bei Identitat zwischen Abbild und Aufzeichnung (1) ergebenden Identifikationsimpul ses (14, 15a, 15b) mit im Detektorsignal enthaltenden, weiteren elektrischen Größen, nämlich Sinus-Grundschwingungssignal, hochfrequentes Oberschwingungssignal, Gleichspannungssignal u.dgl. und daß die Ausgangssignale sämtlicher, Vergleichskriterien durchführender Blöcke (23, 24, 25, 26, 27) mit einem gemeinsamen, summierenden Verstärker (43) verbunden sind, dem ein Vergleicher (45) nachgeschaltet ist, der das Ausgangs-Gesamtsi gnal (Ide nti fikations-Vorsignal) mit einer vorgegebenen Sicherheitsschwel le vergleicht.
  15. 1 5. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Suchbewegung des Abbildes in der Koordinatenebene der Aufzeichnung (1) bewirkender Bewegungssucher (9) vorgesehen ist, bestehend aus zwei hintereinander angeordneten Keilprismen (16a, 16b), die mit relativ geringflgig unterschiedlicher Geschwindigkeit um ihre Achse rotieren.
  16. 1 6. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes Überprüfungskriterium eine Schaltungsanordnung (23) zur Bestimmung des prozentualen Korrelationsverhältnisses der Identifikationsimpuls-Amplitude zur Grundschwingung vorgesehen ist.
  17. 1 7. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung zur Bestimmung des prozentualen Korrelationsve rhäl tni sses einen ersten subtrahierenden Verstärker (34) umfaßt, dessen einem (negativem) Eingang das unveränderte Detektor-Ausgangssignal (DS) zugeführt ist und dessen anderer Eingang verbunden ist mit dem Ausgang (Grundschwingungssignal SG) eines phasenkorrigierten Tiefpaßfilters (32, 33), dessen Eingang ebenfalls das Detektorsignal zugeführt ist, daß der Ausgang des subtrahierenden Verstärkers (34) mit einem Eingang einer analogen Teilerschaltung (35) verbunden ist, dessen anderem Eingang erneut das Grundschwingungssignal (SG) zugeführt ist und daß der Ausgang der Teilerschaltung, gegebenenfalls nach Verstärkung mit einem Spitzenwertdetektor (37) verbunden ist, der einen maximal auftretenden Amplitudenwert nach Art eines Speichers für einen vorgegebenen Zeitraum festhält.
  18. 1 8. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als zweites Überprüfungskriterium eine Schaltungsanordnung (24) vorgesehen ist zur Bestimmung des Verhältnisees zwischen der Amplitude des negativen Spitzenimpulses und dem Mittelwert der hochfrequenten Störgröße (-P/A), bestehend aus einer analogen Teilerschaltung (38), deren einem Eingang das Ausgangssignal des subtrahierenden Verstarkes (34) bei der Feststellung des prozentualen Korrelationsverhältnisses direkt und dessen anderem Eingang dieses Signal über ein Tiefpaßfilter (39) zugeführt ist mit einem weiteren, der Teilerschaltung (38) nachgeschalteten Spitzenwertdetektor (41).
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als drittes Überprüfungskriterium ein Schaltungsblock (24) vorgesehen ist zur Bestimmung des Verhaltniswertes zwischen der Amplitude von angrenzend an den negativen Identifikationsimpul 5 auftretenden positiven Zusatz m pul sen zum Mittelwert deshochfrequenten Störsignals (+P/A) bestehend aus einem weiteren subtrahierenden Verstärker (42), dessem positiven Eingang das Detektorsignal und dessem anderen Eingang das Grundschwingungssignal (SG) zugeführt ist mit einer dem subtrahierenden Verstärker (42) nachgeschalteten Teilerschaltung (38'), dessen einem Eingang das Ausgangssignal des subtrahierenden Verstärkers (42) direkt und dessem anderen Eingang dieses Ausgangssignal über einen Tiefpaßfilter (39') zugeführt ist, wobei der analogen Teilerschaltung (38') ein Spitzenwertdetektor (41') nachgeschaltet ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als viertes Überprüfungskriterium eine Schaltungsanordnung (26) zur Feststellung des Ampl itudenverhäl tnisses des negativen Identifikationsi mpulses zum Gleichstrompegel (-P/DC) vorgesehen ist, umfassend eine analoge Teilerschattung (45), deren erstem Eingang das Detektorsignal (DS) über ein Hochpaßfilter (43) und dessem anderen Eingang das gleiche Detektorsignal (DS) über ein Tiefpaßfilter (44) zugeführt ist, mit einem der analogen Teilerschaltung (45) nachgeschalteten Spitzenwertdetektor (47).
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als fünftes Untersuchungskriterium eine Schaltung (27) zur Bestimmung der innerhalb einer vorgegebenen Dauer liegenden Zeitabständen (T) des Auftretens des negativen Identifikationsimpulses vorgesehen ist, umfassend nin von jedem negativen Identifikatt onsi mpul s getrigge rtes monostabil es Zeitglied mit einer nachgeschalteten Auswerteschaltung, die bei Überschreiten einer vorgegebenen Zeitdauer oder bei Auftreten mehrerer Impulse innerhalb der vorgegebenen Zeitdauer eine Fehleranzeige veranlaßt.
  22. 22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale (-P/DC, -P/A; + P/A; -P/SG) der Spitzenwertdetektoren (37, 41, 41 ', 47), gegebenenfalls nach entsprechender Gewichtung, mit den Eingängen eines nachgeschalteten Summierverstärkers (43) verbunden sind, dessem Gesamtausgangssignal einer Vergleichsschaltung (45) zugeführt ist, deren anderem Eingang ein Sicherheits-Schwellwertsignal von einer Schwellwertschaltung (44) zugeführt ist und daß dem Vergleicher (45) eine lotische Entscheidungsschaltung (46) nachgeschaltet ist, der neben dem endgültigen Identifikationssignal (IS) zusätzliche, eine einwandfreie Funktion des Gesamtsystems angebende Signale zugeführt sind.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenspeicherschaltung (Sample and Hold 49) mit dem Ausgang des Summierverstärkers (43) verbunden ist, daß eine weitere mechanische Korrektureinrichtung vorgesehen ist, die einen Schrittmotor (52) umfaßt und dem Kartenhalter (3) eine Zusatzbewegung in der X-Y-Koordinatenebene verleiht zur Optimierung der Deckungsgleichheit zwischen Abbild und Aufzeichnung, wobei der Schrittmotor (52) von einem Vergleicher (50) angesteuert ist, deren beiden Eingängen von der Sample and Hold-Schaltung (49) jeweils ein erstes und ein zweites, nach der mechanischen Verstellung durch den Schrittmotor (52) sich ergebendes Ausgangssignal des Summierverstärkers (43) zugeführt sind.
  24. 24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampenhelligkeits-Regeischaltung vorgesehen ist, die entsprechend dem Pegel des sich am Ausgang des Photodetektors ergebenden elektrischen Signales die Lampenhell igkeit nachführt.
  25. 25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strahlengang vom Abbild zur Aufzeichnung optische Verzerrungsmittel (54) angeordnet sind, die sowohl bei der einmaligen Anfertigung der Aufzeichnung (1) als auch bei dem wiederholten Vergleich von Abbild mit Aufzeichnung das optische Strahlenbündel zur Vermeidung von Fälschungen entsprechend einem vorgegebenen optischen Code verzerren.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Verzerrermittel (54) eine teleskopartige Einrichtung mit Zylinderlinsen sind.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 14 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Identifizierungs-Sicherheit auf dem Aufzeichnungsträger eine Vielzahl identischer oder unte rsch iedl iche r F ringe rabdruck-Aufze i chnungen angeordnet sind zum praktisch gleichzeitigen Vergleich mit einem oder mehreren, unmittelbar gewonnenen Abbildern.
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