DE2952731C2 - - Google Patents
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- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/02—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
- G02B23/04—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors for the purpose of beam splitting or combining, e.g. fitted with eyepieces for more than one observer
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- G02B23/24—Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
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Description
Die Erfindung geht aus von Gliederoptiken nach der
DE-PS 9 28 982. Bei dieser bekannten Gliederoptik handelt
es sich um eine Beobachtungseinrichtung für einen Röntgen
bildverstärker, dessen beide Bauelemente in Form von
Sehrohren, beim Verschwenken in einer gemeinsamen Ebene
das Mitdrehen der Gelenkprismen um den halben Schwenk
winkel erfordern. Dort ist nicht offenbart, welche Mittel
hierzu erforderlich sind und es ist nur gesagt, daß dies
von Hand einstellbar sein soll.
Aus der DE-OS 17 97 127 ist eine Vorrichtung zur Licht
übertragung mittels Spiegelflächen bekannt, die jeweils
durch bewegliche Halter quer zu der von den Längs
richtungen zweier benachbarter Zwischenglieder einge
schlossenen, winkelhalbierenden Richtung eingestellt
werden. Bei der Verdrehung der Zwischenglieder um eine
in ihrer Längsrichtung angeordneter Achse erfolgt die
Beibehaltung des bildmäßig geordneten Lichtstrahlbündels
mittels einer Halterung, die in der Praxis nicht realisier
bar ist.
Es ist aus der DE-OS 28 08 126 eine Vorrichtung zur
optischen Übertragung von Bildern aus mehreren gelenkig
miteinander verbundenen Gliedern bekannt, bei der eben
so wie bei dem bereits erwähnten Stand der Technik der
Nachteil besteht, daß das durch Verdrehen und/oder Ver
schwenken der Glieder bewirkte Verdrehen der Prismen
flächen zu einem Bildsturz führt, der manuell rückgängig
gemacht werden muß.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei Glieder
optiken einen Bildsturz automatisch auszugleichen, in dem
die jeweils aneinander anschließenden Glieder-Rohrschüsse
durch entsprechende Getriebe und Verwendung spezieller
optischer Elemente in den Gelenken miteinander gekuppelt
sind (DE-OS 28 51 251). Bei diesen Gliederoptiken schließt
sich an das Ende jedes Gliedes bzw. Rohrschusses senk
recht abgewinkelt eine Verbindung zum nächsten Rohrschuß
an, welches als Getriebe ausgebildet ist und welches durch
Reflektoren und Umkehrprismen einen sich durch Verstellung
zweier aufeinanderfolgender Glieder bildenden Bildsturz
automatisch aufhebt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei Gliederop
tiken der erwähnten Art einen Bildsturz automatisch aus
zugleichen und dabei die konstruktiven Ausführungen einer
Gliederoptik so einfach wie möglich zu gestalten, wobei
eine einwandfreie Sicht sowohl bei fluchtenden als auch
im Winkel zueinander stehenden Achsen aneinander stoßender
Rohrschüsse erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung be
schrieben, in der als Ausführungsbeispiel zwei gelenkig
aufeinanderfolgende Rohrschüsse einer Gliederoptik mit
beliebig vielen Rohrschüssen in zwei Grenzwinkelstellungen
zueinander schematisch dargestellt sind.
Die Gliederoptik besteht aus einer Reihe aufeinander
folgender, gelenkig verbundener, mit optischen Elementen
versehener Glieder in Form von Rohrschüssen a, b usw.,
von denen dem distalen Rohrschuß a das Bild eines Ob
jektes zugeführt wird, welches proximal mittels eines
Okulars seiten- und höhenrichtig zu beobachten ist.
Um dies auf besonders einfache Weise zu erreichen, sind
je zwei direkt hintereinander folgende Glieder a, b derart
gelenkig miteinander gekuppelt, daß sie um die beiden Ge
lenkachsen 1 gegenüber der durch die Gelenkachsen gelegten
Ebene symmetrisch verschwenkbar sind. Die Enden dieser
Gelenkachsen 1 sind starr überbrückt. Die Überbrückung 2
kann z. B. aus zwei Platten oder aus einem Gehäuse in U-
Form bestehen, in dessen Schenkeln die Gelenkachsen 1
befestigt sind, während der U-Steg auf einer Seite gegen
die Glieder a, b zur Anlage kommen kann, wenn die Rohr
schüsse mit ihren Längsachsen eine gerade Linie bilden.
Der U-Steg bildet dann eine Begrenzung bzw. einen An
schlag für den Schwenkwinkel der beiden Rohrschüsse, d. h.
die Glieder sind nur einseitig und symmetrisch zur durch
die Gelenkachsen 1 gelegten Ebene gegeneinander verschwenk
bar. Die Überbrückung 2 ist ohne Beschränkung der Beweg
lichkeit vorteilhaft ein wasserdichtes Gehäuse oder von
einer dichten Umhüllung eingefaßt.
Um die symmetrische Verschwenkung zu erreichen, sind die
einander zugekehrten Enden der Glieder a, b z. B. durch
kreisförmige oder kreiszylindrische, ineinandergreifende
Segmente bzw. Zahnsegmente 3 miteinander gekuppelt, wo
bei die Gelenkachsen 1 die Achsen der Zahnsegmente 3 sind
und vorteilhaft die Längsachse der Glieder schneiden.
Mit der starren Überbrückung 2 ist zwischen den zugekehrten
Enden der Glieder a, b ein Dreikantprisma 4 starr verbunden,
und diesem Dreikantprisma 4 wird ein Umkehrprisma 5 vor-
oder nachgeschaltet.
Weiter ist mindestens einer der Glieder, z. B. das Glied
b, in seiner Länge unterteilt und die beiden Teile b 1 und
b 2 sind durch ein Drehlager 6 zueinander um ihre Achse
verdrehbar. Durch die Gelenkverbindung der Glieder und das
oder die Drehlager 6 eines oder mehrerer Glieder kann die
Gliederoptik räumlich allseitig bewegt werden.
Die Gliederoptik setzt sich also aus einer ganzen Reihe
gleicher Bauelemente zusammen, und jedes Bauelement be
steht aus einem Dreikantprisma 4 mit einem vor- oder nach
geschalteten Umkehrprisma 5. Durch diese Bauelemente wird
jeder Bildsturz infolge Verschwenkung je zweier Glieder
zueinander und Verdrehung um die Längsachse eines oder
mehrerer Glieder automatisch aufgehoben. Dabei ist die
Verschwenkung je zweier Glieder a, b zueinander aus op
tischen Gründen z. B. auf etwa 45° begrenzt, so daß der
Verschwenkungsbereich insgesamt zwischen 45° und 180° liegt.
Naturgemäß kann anstelle eines rechtwinkeligen Dreikant
prismas 4 auch ein Dreikantprisma mit abweichendem Brech
ungswinkel verwendet werden, wobei aber die Kante des
Brechungswinkels quer zur Schwenkebene liegt und dem Steg
des U-Gehäuses bzw. der Basis des Dreikantprismas gegen
überliegt.
Das gleiche anhand des Beispieles vorstehend beschriebene
Ergebnis wird nach der Erfindung auch dadurch erreicht,
daß anstelle des Dreikantprismas 4 und des vor- oder nach
geschalteten Umkehrprismas 5 ein Dachkantprisma vorge
sehen wird, welches die Stelle des Dreikantprismas ent
sprechend dem Ausführungsbeispiel einnimmt. Auch dann
wird bei Verschwenkung der Glieder und Verdrehung der
selben um die Längsachse jeder Bildsturz automatisch
aufgehoben, so daß mittels des Okulars auch in diesem
Fall ein seiten- und höhenrichtiges Bild beobachtet werden
kann.
Anstelle der Zahnsegmente 3 können auch andere Kupplungs
mittel, z. B. Parallelführungen oder dergleichen vorge
sehen werden, um die symmetrische Verschwenkung zweier
aneinanderstoßender Glieder einseitig zur durch die Ge
lenkachsen 1 gelegten Ebene zu erreichen.
Claims (5)
1. Gliederoptik, insbesondere für Endoskope, bestehend aus
gelenkig verbundenen Gliedern in Form von optische Bau
elemente aufnehmenden Rohrschüssen, wobei jeweils zwei
benachbarte Glieder in einer Ebene relativ zueinander
verschwenkbar sind und wobei zwischen den benachbarten
Enden zweier Glieder jeweils ein Reflexionsprisma zur
Strahlenumlenkung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) den benachbarten Enden der Glieder (a, b) je eine eigene Schwenkachse (1) zugeordnet ist, die parallel und mit festem Abstand zur Schwenkachse des sich je weils anschließenden Gliedes liegt,
- b) diese beiden sich gegenüberliegenden Schwenkachsen (1) mit einem gemeinsamen Lagerteil (2) in fester rela tiver Lage zueinander gehalten sind,
- c) benachbarte Glieder (a, b) mittels einer Kopplungsein richtung (3) gegenläufig und symmetrisch in bezug auf das Lagerteil (2) und das Reflexionsprisma (4) ver schwenkbar sind,
- d) jedes als gleichschenkeliges Dachkantprisma oder Dreikantprisma ausgebildete Reflexionsprisma (4) mit dem ihm zugeordneten Lagerteil (2) fest verbunden ist, derart, daß die genannte Ebene senkrecht auf den Ein- und Austrittsflächen des Reflexionsprismas (4) steht und
- e) bei Verwendung von Dreikantprismen jedem ein Umkehr prisma (5) vor- oder nachgeschaltet ist.
2. Gliederoptik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden je zweier Glieder (a, b) über spiegel
bildlich symmetrische Kreis- oder Kreiszylindersegmente
(3) in Kuppeleingriff stehen, deren mit dem Lagerteil (2)
starr überbrückte Drehachsen (1) die Gelenkachsen der
Glieder bilden und vorteilhafterweise die Gliederachsen
schneiden.
3. Gliederoptik nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Glieder (a, b) um
einen zwischen 180° und etwa 45° liegenden Winkel rela
tiv zueinander verschwenkbar sind.
4. Gliederoptik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Lagerteil (2) aus einem U-
förmigen, starren Gehäuse besteht, in dessen beiden
Schenkeln die Enden der Gelenkachsen (1) befestigt sind
und dessen Steg den genannten Schwenkwinkel auf 180° be
grenzt.
5. Gliederoptik nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Glieder (a, b)
unterteilt ist und daß die Gliederteile (b 1, b 2) relativ
zueinander verdrehbar sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792952731 DE2952731A1 (de) | 1979-12-29 | 1979-12-29 | Gliederoptik, insbesondere fuer endoskope |
| FR8026720A FR2472370A1 (fr) | 1979-12-29 | 1980-12-16 | Optique articulee, specialement pour endoscope |
| GB8041362A GB2068583B (en) | 1979-12-29 | 1980-12-29 | Optical systems |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792952731 DE2952731A1 (de) | 1979-12-29 | 1979-12-29 | Gliederoptik, insbesondere fuer endoskope |
Publications (2)
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Family
ID=6089863
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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1980
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Also Published As
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| GB2068583A (en) | 1981-08-12 |
| GB2068583B (en) | 1983-11-30 |
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