DE2952845C2 - - Google Patents
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- F16D55/224—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members
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- F16D65/0973—Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts not subjected to brake forces
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- F16D2125/00—Components of actuators
- F16D2125/18—Mechanical mechanisms
- F16D2125/20—Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
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- F16D2125/28—Cams; Levers with cams
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Description
Die Erfindung betrifft eine Haltefeder für den Bremsbelagträger
einer Schwimmsattel-Scheibenbremse mit einem Bremssattel, der
auf dem Bremsträger quer zur Bremsscheibe verschiebbar gela
gert ist und die Bremsscheibe sowie die beiderseits der Brems
scheibe angeordneten, jeweils mit einem Bremsbelag versehenen
Bremsbelagträger mit seinen beiden Schenkeln übergreift, von
denen der eine Schenkel mit seiner Innenfläche den einen Brems
belagträger direkt und der andere Schenkel den anderen Brems
belagträger über eine Bremsbetätigungsvorrichtung indirekt zu
spannt, wobei der direkt betätigte Bremsbelagträger an seiner
Rückseite mit einem einen Kopf aufweisenden Zapfen versehen ist
und die Haltefeder zwei Schenkel aufweist, die den Kopf des
Zapfens hintergreifen und auf gegenüberliegenden Seiten des
Zapfens in Aussparungen des einen Sattelschenkels eingreifen.
Eine in der US-PS 39 58 667 beschriebene Haltefeder dieser
Gattung ist U-förmig ausgebildet. Die beiden Schenkel der
Haltefeder sind im mittleren Bereich voneinander weg nach außen
gewölbt, um eine kreisförmige Öffnung zu begrenzen. Bei der
Montage wird die Haltefeder mit den inneren und äußeren
Abschnitten ihrer beiden parallelen Schenkel in entsprechende
Aussparungen des zugeordneten Sattelschenkels eingesetzt,
woraufhin in die von den beiden Schenkeln der Feder begrenzte
Öffnung eine Schraube eingesetzt und in eine entsprechende
Bohrung des betreffenden Bremsbelagträgers eingeschraubt wird,
um somit den Bremsbelagträger axial gegen den zugeordneten
Bremssattelschenkel vorzuspannen. Wegen des geschlossenen
Mittelabschnittes der U-förmigen Haltefeder ist ein einfaches
Einschnappen ihrer beiden Schenkel hinter dem Kopf der Schraube
nicht möglich, so daß bei der Montage und der Demontage
jedesmal die Schraube entfernt werden muß. Außerdem ist die
Befestigung des anderen Bremsbelagträgers an dem zugeordneten
Teil der Bremsbetätigungsvorrichtung mit dieser bekannten
Haltefeder nicht möglich.
In der DE-OS 28 00 502 ist eine Haltefeder für den Brems
belagträger einer Schwimmsattel-Scheibenbremse beschrieben, die
W-förmig gebogen ist. Diese W-förmige Haltefeder ist im Ver
bindungsbereich der inneren Abschnitte ihrer beiden Schenkel in
einer Bohrung mit Klemmsitz festgelegt, die in einem Vorsprung
des zugeordneten Bremsbelagträgers ausgebildet ist. Das
bedeutet, daß die Haltefeder in diese Bohrung regelrecht
"eingefädelt" werden muß. Die Enden der äußeren Abschnitte der
beiden Schenkel der Haltefeder sind abgewinkelt und hinter
greifen am Bremssattelschenkel angeordnete Vorsprünge, so daß
der Bremsbelagträger unter der Kraft der Haltefeder radial
gegen den Bremssattel gedrückt wird. Die Form dieser bekannten
Haltefeder und die Art ihrer Befestigung am Bremsbelagträger
und am Bremssattel selbst lassen eine Anwendung bei dem an
einem entsprechenden Teil der Bremsbetätigungsvorrichtung
anliegenden Bremsbelagträger offensichtlich nicht zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Haltefeder im Hinblick auf eine einfache Befestigung an dem
zugeordneten Bremsbelagträger und dem Bremssattelschenkel zu
verbessern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Haltefeder W-förmig ausgebildet ist, wobei die inneren
Abschnitte ihrer beiden Schenkel den Kopf des Zapfens hinter
greifen, und daß die Aussparungen durch Ausdrehen aus dem einen
Sattelschenkel als Nut hergestellt sind, in die die Enden der
äußeren Abschnitte der beiden Schenkel der Haltefeder
hineinragen.
Diese konstruktiven Merkmale ermöglichen eine rasche und
einfache Montage der Haltefeder an dem zugeordneten
Bremsbelagträger und eine einfache Befestigung desselben am
Bremssattelschenkel. Zu diesem Zweck wird die Haltefeder auf
den mit einem Kopf versehenen Zapfen des Bremsbelagträgers
aufgeschoben, woraufhin der Bremsbelagträger zusammen mit der
Haltefeder im Schenkel des Bremssattels festgelegt wird, indem
die äußeren Abschnitte der beiden Schenkel der Haltefeder in
die Aussparungen des Bremssattelschenkels eingeführt werden. Da
sich die äußeren Abschnitte der beiden Schenkel der Haltefeder
infolge ihrer Eigenelastizität nach außen aufweiten möchten,
ist die Haltefeder und damit der Bremsbelagträger mit dem
zugeordneten Bremssattelschenkel zuverlässig verbunden. Diese
Konstruktion gewährleistet, daß der Bremsbelagträger zur
Bremsscheibe stets parallel angeordnet ist und bei einer
Betätigung der Bremse vollflächig an der Bremsscheibe zur
Anlage gelangt.
Dieser Grundgedanke kann auch bei demjenigen Bremsbelagträger
verwirklicht werden, der von dem anderen Schenkel des Brems
sattels über die Bremsbetätigungsvorrichtung indirekt zuge
spannt wird. Auf diese Ausführungsform ist der Anspruch 2
gerichtet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Bremsenträger-
Bremssattel-Einheit mit mechanischer
Bremsbetätigungsvorrichtung, und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Bremsträger-
Bremssattel-Einheit nach Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt die veran
schaulichte Scheibenbremse einen Bremssattel 1, der auf einem
Bremsenträger 2 quer zur Bremsscheibe 3 verschiebbar gelagert
ist. Der Bremssattel 1 weist zwei Schenkel 4, 4′ auf, mit denen
er die Bremsscheibe 3 sowie beiderseits der Bremsscheibe ange
ordnete Bremsbelagträger 5, 5′ übergreift, die jeweils einen
Bremsbelag 6, 6′ tragen. Dem Schenkel 4′ des Bremssattels 1 ist
eine Bremsbetätigungsvorrichtung 7 zugeordnet. Diese umfaßt
eine Welle 8, an deren äußerem Ende 9 ein nicht näher veran
schaulichter Betätigungshebel eingreift.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Welle 8 mit einer Aus
sparung versehen, in der ein evolventenförmiger Nocken 10 aus
gebildet ist. Dieser liegt an der Stirnfläche eines Druckstückes
11 an. Bei Verschwenkung des Hebels 9 führt die entsprechende
Drehung der Welle 8 über den Nocken 10 zu einer Verschiebung des
Druckstücks 11 in Richtung der Bremsscheibe 3. Zu diesem Zweck
ist das Druckstück 11 in einer Bohrung des Schenkels 4′ des
Bremssattels 1 geführt. Dieses Druckstück 11 liegt an einer Mut
ter 12 an, die ebenso wie das Druckstück 11 in Richtung auf die
Bremsscheibe 3 zu in einer Bohrung verschiebbar gelagert ist.
Diese Mutter 12 steht über eine äußere Schrägverzahnung 13 mit
einer nicht näher veranschaulichten Nachstellvorrichtung in
Verbindung. Mit einem Innengewinde 14 nimmt die Mutter 12 axial
beweglich eine Schraube 15 auf, die mit ihrem vorderen Ende 16
an dem Bremsbelagträger 5′ in Anlage gehalten wird, und zwar auf
ähnliche Weise, wie die Anlage zwischen dem Bremsbelagträger 5 am
Schenkel 4 des Bremssattels 1 sichergestellt ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist zu diesem Zweck der Brems
belagträger 5 mit einem auf seiner Rückseite vorstehenden Zapfen
17 mit einem Kopf 18 versehen. Eine W-förmige Haltefeder 19 hin
tergreift mit den inneren Abschnitten 19 a, 19 b ihrer beiden Schenkel den Kopf
18 und ragt mit den Enden der äußeren Abschnitte 19 c, 19 d in eine
für ihre Aufnahme vorgesehene Aussparung 20 des Schenkels 4 des
Bremssattels 1 hinein. Auf ähnliche Weise ist auch eine Verbin
dung des Bremsbelagträgers 5′ mit der Schraube 15 sichergestellt,
deren Kopf zu diesem Zweck eine die Enden der äußeren Abschnitte
19 c, 19 d der beiden Schenkel der Haltefeder 19 aufnehmende Ausnehmung 21 aufweist. Etwa am äußeren
Ende der der Aufnahme und Führung der Mutter 12 dienenden Boh
rung des Schenkels 4′ des Bremssattels 1 ist ein Sprengring 22
zur Abstützung einer Ringscheibe 23 festgelegt, an der das eine
Ende einer Schraubenfeder 24 anliegt, deren anderes Ende sich
an der Mutter 12 abstützt.
Bei Bremsbetätigung durch Verdrehen der Welle 8 wird über
das Druckstück 11, die Mutter 12 und die Schraube 15 der Brems
belagträger 5′ mit dem Bremsbelag 6′ auf die Bremsscheibe 3 zu
bewegt. Aufgrund der bei Auftreffen auf die Bremsscheibe erzeug
ten Reaktionskraft findet eine solche Verschiebung des Brems
sattels 1 statt, daß auch der Bremsbelagträger 5 mit dem Brems
belag 6 an der Bremsscheibe 3 zur Anlage gelangt. Während der
Bremsbetätigung wird die Schraubenfeder 24 komprimiert; beim Lö
sen der Bremse führt die Schraubenfeder 24 die Mutter 12 mit der
Schraube 15 sowie das Druckstück 11 wieder in die Ausgangslage
zurück. Um in dieser gelösten Bremsenstellung, d. h. im Fahrbe
trieb, auf beiden Seiten der Bremsscheibe 3 unabhängig von dem
Abnutzungsgrad der Bremsbeläge 6, 6′ für praktisch übereinstim
mende Lüftspiele zu sorgen, ist zwischen den Bremsenträger 2 und
den Bremssattel 1 eine nicht näher veranschaulichte Vorrichtung
eingeschaltet.
Claims (2)
1. Haltefeder für den Bremsbelagträger einer Schwimm
sattel-Scheibenbremse mit einem Bremssattel, der auf dem
Bremsenträger quer zur Bremsscheibe verschiebbar gelagert ist
und die Bremsscheibe sowie die beiderseits der Bremsscheibe
angeordneten, jeweils mit einem Bremsbelag versehenen Brems
belagträger mit seinen beiden Schenkeln übergreift, von denen
der eine Schenkel mit seiner Innenfläche den einen Bremsbelag
träger direkt und der andere Schenkel den anderen Bremsbelag
träger über eine Bremsbetätigungsvorrichtung indirekt zuspannt,
wobei der direkt betätigte Bremsbelagträger an seiner Rückseite
mit einem einen Kopf aufweisenden Zapfen versehen ist und die
Haltefeder zwei Schenkel aufweist, die den Kopf des Zapfens
hintergreifen und auf gegenüberliegenden Seiten des Zapfens in
Aussparungen des einen Sattelschenkels eingreifen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltefeder (19) W-förmig ausgebildet
ist, wobei die inneren Abschnitte (19 a, 19 b) ihrer beiden
Schenkel den Kopf (18) des Zapfens (17) hintergreifen, und daß
die Aussparungen (20) durch Ausdrehen aus dem einen Sattel
schenkel (4) als Nut hergestellt sind, in die die Enden der
äußeren Abschnitte (19 c, 19 d) der beiden Schenkel der Haltefeder
(19) hineinragen.
2. Schwimmsattel-Scheibenbremse mit einer Haltefeder nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichartige
weitere Haltefeder (19) zur Halterung des indirekt betätigten
Bremsbelagträgers (5′) an der Bremsbetätigungsvorrichtung
(7, 15) vorgesehen ist.
Priority Applications (5)
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| DE19792952845 DE2952845A1 (de) | 1979-06-22 | 1979-06-22 | Scheibenbremse |
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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| DE2952845A1 DE2952845A1 (de) | 1981-01-22 |
| DE2952845C2 true DE2952845C2 (de) | 1989-06-22 |
Family
ID=25779641
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| GB (1) | GB2057074B (de) |
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1979
- 1979-06-22 DE DE19792952845 patent/DE2952845A1/de active Granted
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1980
- 1980-06-20 GB GB8020220A patent/GB2057074B/en not_active Expired
Also Published As
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