DE2952875C2 - Injektionsmatrize, Hilfsmittel für Diabetiker - Google Patents
Injektionsmatrize, Hilfsmittel für DiabetikerInfo
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- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/42—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests having means for desensitising skin, for protruding skin to facilitate piercing, or for locating point where body is to be pierced
- A61M5/427—Locating point where body is to be pierced, e.g. vein location means using ultrasonic waves, injection site templates
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Description
Die Erfindung betrifft eine Injektionsmatrize zur Festlegung von Injektionsstellen auf einer Körperfläche
bei häufiger Injektion.
Bei bestimmten Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, ist der Patient gezwungen, tiäglich — ggf.
mehrere Male — Medikamente zu injizieren. Der Diabetes ist eine solche Krankheit, bei welcher täglich
Insulin injiziert werden muß. Der Patient wird dabei gewöhnlich vom Arzt oder vom Pflegepersonal
unterrichtet, keine neue Injektion vor einem Monat an die gleiche Stelle zu setzen, um Dystrophien wie
Verhärtungen und Schrumpfungen mit daraus resultierender schlechter Resorption des Insulins zu vermeiden.
Besonders ältere, vergeßliche und unsichere Patienten haben Schwierigkeiten, dieser ärtzlichen Vorschrift
nachzukommen, und haben bisher die Injektionen nach »bestem Vermögen« vielfach nur in einem begrenzten
Hautbereich durchgeführt, ohne zu beachten, daß dieser
eine wesentlich längere Erholungszeit benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Injektionsmatrize zu schaffen, die dem Patienten ein einfaches und
zuverlässiges Wechseln der Injektionsstellen während mehrerer Monate ermöglicht, so daß sich das Gewebe
erholen kann und Nebenwirkungen vermieden werden. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte
Injektionsmatrize erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 definierten
Merkmalen ausgestattet.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausfuhrungsform der Injektionsmatrize an Hand der Zeichnungen weiter
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer um einen Oberschenkel
gelegten Injektionsmatrize;
F i g. 2 eine Aufsicht auf die Injektionsmatrize; F i g. 3 eine vergrößerte geschnittene Teilansicht der
Injektionsmatrize und
Fig.4 Befestigungsvorrichtungen für die Injektionsmatrize.
Fig.4 Befestigungsvorrichtungen für die Injektionsmatrize.
Die in F i g. 1 und 2 gezeigte Injektionsmatrize besteht im wesentlichen aus einer bandartigen, biegsamen
Manschette (1), beispielsweise aus Gummi, welchem Kunststoff oder elastischem Gewebe. Die
Manschette (1) ist an einem Ende verbreitert und mit sechzehn Öffnungen (2) versehen und am anderen Ende
als schmaler Streifen (3) ausgebildet, der mit einer am breiten Bandteil vorgesehenen Schnellklemme (4) eine
geschlossene Schlinge bildet, wenn der schmale Streifen
(3) durch die Schnellklemme (4) geführt wird. Öffnungen
(2) sind in drei Reihen symmetrisch um eine durch die mittlere Reihe verlaufende Mittellinie (A) angeordnet.
An einer Seitenkante der Manschette (1) sind zu beiden Seiten der Mittellinie (A) Markierungslinien (B, C) im
2"> halben Reihenabstand von der Mittellinie (A) angebracht,
wodurch leicht erkennbar ist, wieweit die Injektionsmatrize verschoben werden muß, um eine
neue Position und damit neue Injektionsstellen zu erhalten.
>° Die Schnellklemme (4) besteht aus einem Haltestab
(5) und einem exzentrischen drehbarne Klemmteil (6), das zusammen mit einem Reibungsteil (7) mittels eines
Handgriffs verdreht und dadurch dem Haltestab (5) angenähert oder von diesem entfernt werden kann. Der
durch den Spalt zwischen Klemmteil (6) und Haltestab (5) geführte Streifen (3) kann dadurch leicht in der
gewünschten Lage festgelegt werden.
Die Öffnungen (2) sind auf der Unterseite der Manschette (1) zur Bildung von die Öffnungen (2)
umschließenden Verstärkungsringen kantenverstärkt. Wenn die Matrize z. B. um einen Oberschenkel
gespannt wird, straffen diese Verstärkungsringe das darunterliegende Gewebe, so daß sich das Gewebe
durch die Öffnungen (2) kuppelartig vorwölbt. Dies erleichtert die Perforation der Haut durch die Nadel,
verringert die Schmerzempfindung und begünstigt die Resorption des Insulins.
Die in Reihen angeordneten Öffnungen (2) sind entsprechend den Monatstagen numeriert. Da man
beide Schenkel abwechselnd zur Injektion verwenden kann, genügen sechzehn Öffnungen, von denen jede
zwei Ziffern aufweist. Öffnung 1 trägt auch die Ziffer 16, Öffnung 2 auch die Ziffer 17 usw. Die verbleibende
Öffnung 16 ist nur für die 31. Tage der Monate mit 31 Tagen. Das einzige, woran der Patient sich zu
erinnern hat, um die richtige Öffnung zu wählen, ist der Monatstag. Damit kommt die Injektion während eines
Monats täglich an eine neue Stelle. Für die nächsten Monatsintervalle kann die Injektionsmatrize z. B. um
einen halben Reihenabstand nach einer der Markierungslinien (B bzw. C) verschoben werden, so daß die
Injektionsstellen des vorhergehenden Intervalls durch die Injektionsmatrize geschützt werden. Auf diese
Weise erhält man drei Monatsintervalle. Das bedeutet, daß in die gleiche Hautfläche erst nach drei Monaten
wieder injiziert werden kann und eine Erholung des Gewebes gewährleistet ist. Setzt man die Injektionsmatrize
einen halben Reihenabstand höher am Schenkel
an, so erhält man das gleiche Injektionsmuster mit neuen oder ausgeruhten Injektionsstellen für weitere
drei Monate.
Muß der Patient z. B. zweimal täglich injizieren, so
können der rechte und der linke Oberschenkel abwechselnd verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Injektionsmatrize zur Festlegung von Injektionsstellen auf einer Körperfläche, dadurch
gekennzeichnet, daß diese als flexible, bandförmige Manschette (1) mit einer Vielzahl von
Öffnungen (2) ausgebildet ist, daß die Öffnungen (2) jeweils mindestens eine Markierung zur Bezeichnung
ihrer Reihenfolge aufweisen und daß mindestens an einem Ende der Manschette (1) Befestigungsvorrichtungen
(4) zur lösbaren Festlegung der Injektionsmatrize an einem Körperteil angebracht
sind.
2. Iiijektionsmatrize nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungen (2) kreisrund ausgebildet und auf der Unterseite der Manschette
(1) zur Bildung von die Öffnungen (2) umschließenden VerstSrkungsringen kantenverstärki sind.
3. Injektionsmatrize nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (2)
entsprechend den Zeiteinheiten eines Zeitabschnitts, vorzugsweise den Monatstagen, numeriert sind.
4. Injektionsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (2)
in der Manschette (1) im wesentlichen symmetrisch angeordnet sind.
5. Injektionsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (2)
in mehreren Reihen symmetrisch zu einer Mittellinie (A) angeordnet und Markierungslinien (B), (C) im
halben Reihenabstand von der Mittellinie (A) vorgesehen sind.
6. Injektionsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette
(I) aus Gummi, weichem Kunststoff oder elastischem Gewebe besteht.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| SE7807024A SE411843B (sv) | 1978-06-20 | 1978-06-20 | Injektionsmatris |
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