DE2953348C2 - Schwenkbiegemaschine - Google Patents
SchwenkbiegemaschineInfo
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- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D5/00—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
- B21D5/04—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
- B21D5/042—With a rotational movement of the bending blade
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schwenkbiegemaschine mit zwischen zwei seitlichen Ständern angeordneter
Unterwange, höhenverstellbarer Oberwange sowie schwenkbarer Biegewange und mit einem synchron mit
dieser schwenkbaren Gegengewicht
Bei bekannten Schwenkbiegemaschinen dieser Art
(Prospekt »RAS Blechbearbeitungsmaschinen (3/3/10), Abkantmaschine Modell RAS 62J0 (1500)«) ist das Gegengewicht
an der Außenseite des einen seitlichen Ständers relativ weit oben angeordnet und wird in einer zur
Längsrichtung der Biegekante senkrechten Ebene verschwenkt Diese Anordmscg erfordert zur Unfallverhütung
sine das Gegengewicht umschließende Schutzvorrichtung sowie an der einen Masrhinenseite zusätzlichen
Montageraum.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine galtungiigemäße
Schwenkbiegemaschine so zu verbessern, daß sie weniger Platzbedarf erfordert und keine besondere
Schutzvorrichtung für das Gegengewicht benötigt
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gegengewicht zwischen den seitlichen Ständern
unter und hinter der Unterwange angeordnet ist» wobei sein synchrones Schwenken durch eine mechanische
Antriebsverbindung mit der Biegewange erfolgt
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausrührungsform der Erfindung dient im Zusammenhang
mit der Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der Schwenkbiegemaschine,
von vorne gesehen,
F i g. 2 einen Querschnitt der Schwenkbiegemaschine entlang der Linie 2-2 der F i g. 1,
Fig.3 eine Ansicht der Schenkbiegemaschine, in
Richtung des Pfeiles B der F i g. 1 gesehen und in teilweise
aufgebrochener Darstellung,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der F i g. 3.
zur Veranschaulichung des Schwenkantriebes für das Gegengewicht.
Die in Fig. 1 gezeigte Schwenkbiegemaschine weist zwei seitliche Ständer 10 und 12 auf. die jeweils von
einem Abdeckgehäuse 14 bzw. 16 abgedeckt sind.
Die beiden Ständer 10,12 tragen eine /wischen diesen
starr angeordnete Unterwange 18, der eine in der Höhe verstellbare Oberwange 20 sowie eine Biegewangc 22
2 ugeordnet ist, die gemäß F i g. 1 um eine Achse a-a
verschwenkbar ist.
Die Oberwange 20 trägt eine mit einer Biegekante 24 ausgestattete Formschiene 26, während die Biegewange
22 ein ebenfalls durch eine Formschiene 28 gebildetes Biegewerkzeug trägt
s An der der Bedienungsseite der Maschine gegenüberliegenden Rückseite ist unterhalb der Oberwange eine
Änschlagvorrichtung30 vorgesehen, die zwei sich parallel
nach hinten erstreckende horizontsle Anschlägführungen
32,34 aufweist, von denen jede einem der Ständer 10,12 benachbart angeordnet ist. Diese Führungen
sind konstruktiv gleich ausgebildet und weisen je weils
eine vorzugsweise im Querschnitt kreiszylindrische Führungsstange 36 auf, auf welcher ein Führungskörper
38 verschiebbar geführt ist Beide Führungskörper der is Anschlagführungen 32,34 tragen gemeinsam einen Anschlag
40, der eine sich parallel zur Biegekante 24 ersu eckende, vorzugsweise durch ein Hohlprofil gebildete
Trägerleiste 42 aufweist, an der im Parallelabstand voneinander sich in Richtung Biegekante erstreckende
Ahschlagfinger 44 befestigt sind. Die Führungskörper 38 der Anschlagführungen 32,34 sind auf der durch die
Führungsstangen 36 gebildeten Rundstangenführung stufenlos verstellbar, so daß im YersteUbereich des Anschlages
40 jeder gewünschte Abstand zur Biegekante einstellbar ist Die Verstellung der Führungskörper 38
erfolgt hierbei mittels einer Rollenkette 46, die um ein antreibendes Kettenrad 48 und ein frei mitlaufendes
Kettenrad 50 herumgeführt und mit ihren Enden an der Unterseite des betretenden Führungskörpers 38 derart
verankert ist, daß sich die das obere Kettentrum bildenden Kettenteilstücke spannen lassen. FührungsStange
und Rollenkette nebst Kettenräder jeder Anschlagführung sind in einem Schutzgehäuse 52 und damit verkapselt
angeordnet
Die treibenden Kettenräder 48 beider Anschlagführungen sitzen drehfest auf einer sich parallel zur
Schwenkachse bzw. Achse der Biegewange 22 erstrekkenden Antriebswelle 54, die in Lagern in beiden Ständern
10, 12 und außerdem in jeweils einem Lager in beiden Anschlagführungen 32,34 gelagert ist
Zum Biegen eines tafelförmigen >Virkstückes ist die
Oberwange 20 anzuheben, so daß dasselbe zwischen Unter- und Oberwange eingeschoben und an den Anschlag
40 zur Anlage gebracht werden kann. Danach ist die Oberwange zum Klemmen des Werkstückes abzusenken,
wonach die Biegewange 22 mittels Handgriffen 60,62 um die Achse a-a nach oben zu verschwenken ist
Hierbei wird ein nach vorne über die Biegekante 24 vorstehendes Teilstück des Werkstückes nach oben ent-
$o sprechend abgewinkelt indem an der Unterseite dieses Werkstückteiles das durch die Formschiene 28 gebildete
Biegewerkzeug angreift und das Werkstück um die Biegekante 24 teilweise herumbiegt In den F i g. 1 und 2 ist
die Biegewange in ihrer Ruhestellung dargestellt. Der Schwenkwinkel der Biegewange entspricht dem Biegewinkel
des Werkstückes.
Die Verstellung des Anschlages 40 entlang der durch die Führungsstangen 36 gebildeten Rundführung läßt
sich von der Bedienungsseite der Schwenkbiegemaschine aus mittels einer Einstellvorrichtung 64 durchführen.
Diese Einstellvorrichtung befindet sich am Ständer 10, an dciTi auch ein auf einer Welle 66 drehfest angeordnetes;
Handrad 67 zum Anheben und Absenken der Öbcrwamge 20 sowie eine Vorrichtung 68 zur Einstellung des
mittels der Biegewange 22 zu durchfahrenden Schwenkwinkcls angeordnet ist. Die Einstellvorrichtung 64 befindet
sich damit außerhalb des unmittelbaren Arbeitsbereichs an der Bedienungsseite der Schwenkbiegema-
schine.
Sie weist eine achsparallel zur Schwenkachse a-a der Biegewange 22 auf einem Lagerzapfen verdrehbar gelagerte
Scheibe 72 auf, die mittels einer einen Blockierhebel 74 aufweisenden Blockiervorrichtung 76 blockierbar
ist. Zum Verdrehen der Scheibe ist diese mit einem segmentförmigen
Durchbruch ausgestattet, wobei'das verbliebene Ringstück 80 einen Handgriff bildet.
Die Anordnung der Scheibe 72 am Ständer 10 ist derart getroffsn, daß diese mit ihrem den Handgriff bil- to
denden Ringstück 80 aus einer an der Vorderseite des Abdeckgehäuses 14 angeordneten Ausnehmung 84 herausragt
Sie ist in einer solchen Höhe plaziert, daß sie ergonomisch gut zu handhaben ist
Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich ist, ist unterhalb und
hinter der Unterwange 18, und zwar innerhalb der Umrißlinie
der Maschine, ein der Biegewange 22 zugeordnetes Gegengewicht 112 angeordnet, das beispielsweise
durch eine im Querschnitt kreisförmige Metallstange gebildet ist, die sich parallel zur Biegekante 24 erstreckt
und jeweils in geringem Abstand von der Innenseite der Ständer 10, 12 endet Dieses Gegengewicht trägt an
seinen beiden Endstücken in einer gemeinsamen Ebene angeordnete Lagerkörper 114, 116 (Fig.2 und 4), mit
deren Hilfe es pendelfähig an den Ständern 10,12 gelagert
ist Während hierbei der Lagerkörper 116 auf einem an der Innenseite des Ständers 10 angeordneten
Schwenkzapfen 118 verschwenkbar gelagert ist, sitzt der Lagerkörper 114 auf einer an der Innenseite des
Ständers 12 vorgesehenen und in diesem verdrehbar gelagerten Schwenkwelle 120. Zwischen auf dieser gelagerten
Lagerlaschen 122,124 des Lagerkörpers 114 sitzt
auf der Schwenkwelle 120 drehfest ein Mitnehmer 126. Zwischen zwei voneinander im Abstand angeordneten
Schenkeln 128,130 dieses Mitnehmers, in denen jeweils eine Justierschraube 132 bzw. 134 angeordnet ist, greift
ein die beiden Lagerlaschen 122,124 miteinander verbindender Steg 136 des Lagerkörpers 114 ein. Der
Lagerkörper 114 ist demgemäß relativ zu den Schenkeln 128, 130 des Mitnehmers 126 um die Achse der
Schwenkwelle 120 verschwenkbar und mit Hilfe der Justierschrauben 132, 134 im Mitnehmer in einer gewünschten
Ausgleichsstellung feststellbar. Damit läßt sich die Winkellage des Gegengewichts 112 relativ zur
Lage der Biegewange 22 so justieren, daß letztere mit Sicherheit in ihrer unteren Nichtgebrauchsstellung zwischen
den Ständern 10, 12 lotrecht verharrt. Der Schwenkantrieb des Gegengewichtes 112 durch die Biegewange
22 ist vorzugsweise durch eine Kctt^ 137 insbesondere
Flyerkette bewerkstelligt, die Antriebsscheiben 138,140 umschlingt von denen die eine auf einer im
Ständer 12 gelagerten Schwenkwelle 142 der Biegewange 22 und die andere drehfest auf der Schwenkv/clle 120
des Gegengewichtes sitzt. Die Kette ist am Umfang der Antriebsscheiben an der Stelle 144 bzw. 146 mit diesen
fest verankert, so daß ein Schlupf unmöglich ist. Die Verwendung einer Flyerkette bietet den Vorteil der
Wahl einer solchen Dimensionierung, daß mit Sicherheit eine sich bei Rollenketten üblicherweise mit der Zeit
einstellende Längung ausgeschlossen werden kann. μ
Eine Verbindungsvorrichtung 148 zum gegenseitigen Verbinden der beiden Enden der Flyerkette miteinander
ist so ausgelegt, daß sich die Kette zugleich spannen läßt. Hierzu ist im einen Verbindungsteil eine durch ein
Federpaket abgefederte Verbindungsschraube axial be- b5
weglich angeordnet, die in den anderen Verbindungsteil einschraubbar und in diesem feststellbar ist.
Wie F i g. 4 zeigt, «Sienen zur Lagerung der Biegewange
22 auf den Schwenkwellen 142 auf diesen drehfest angeordnete Lagerkörper 150, an denen die Biegewange
mittels einer Verstellspindel 152 radial zu den Schwenkwellen 142 verstellbar und feststellbar angeordnet
ist, um entsprechend der Materialstärke der zu verarbeitenden lafelförmigen Werkstücke den Abstand
des Biegewerkzeuges bzw. der Formschiene 28 von der Biegekante 24 entsprechend einstellen zu können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schwenkbiegemaschine mit zwischen zwei seitlichen Ständern angeordneter Unterwange, höhenverstellbarer
Oberwange sowie schwenkbarer Biegewange und mit einem synchron mit dieser schwenkbaren Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegengewicht (112) zwischen den seitlichen Ständern (10,12) unter und
hinter der Unterwange (18) angeordnet ist, wobei sein synchrones Schwenken durch eine mechanische
Antriebsverbindung mit der Biegewange (22) erfolgt
2. Schwenkbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Antriebsverbindung
durch einen Ketten- oder Seiltrieb gebildet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2953348A DE2953348C2 (de) | 1979-03-13 | 1979-03-13 | Schwenkbiegemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2953348A DE2953348C2 (de) | 1979-03-13 | 1979-03-13 | Schwenkbiegemaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2953348A1 DE2953348A1 (de) | 1980-12-18 |
| DE2953348C2 true DE2953348C2 (de) | 1984-08-16 |
Family
ID=6089946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2953348A Expired DE2953348C2 (de) | 1979-03-13 | 1979-03-13 | Schwenkbiegemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2953348C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3509052A1 (de) * | 1985-03-14 | 1986-09-18 | Uniplanung Metall- und Kunststoffengineering GmbH & Co KG, 7552 Durmersheim | Vorrichtung zum abkanten von blechteilen |
| DE19530573A1 (de) * | 1995-08-19 | 1997-02-20 | Reinhardt Gmbh Maschbau | Werkstückanschlag für Flachmaterialbearbeitungsmaschinen |
-
1979
- 1979-03-13 DE DE2953348A patent/DE2953348C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2953348A1 (de) | 1980-12-18 |
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