DE2953368C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2953368C2
DE2953368C2 DE2953368A DE2953368A DE2953368C2 DE 2953368 C2 DE2953368 C2 DE 2953368C2 DE 2953368 A DE2953368 A DE 2953368A DE 2953368 A DE2953368 A DE 2953368A DE 2953368 C2 DE2953368 C2 DE 2953368C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
ski
clamping elements
entry
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2953368A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2953368A1 (en
Inventor
Richard George Incline Village Nev. Us Spademan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2953368A1 publication Critical patent/DE2953368A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2953368C2 publication Critical patent/DE2953368C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/086Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einsteigskibindung zum Festlegen eines Skischuhes an einen Ski mit einem Paar entgegen der Kraft einer Feder oder dergleichen auseinanderspreizbaren Klemmbacken, welche in einem Gehäuse gelagert und bezüglich dieses Gehäuses bewegbar sind und welche hinter der Spitze des Schuhes und vor der Hinterseite des Absatzes an den Seiten des Schuhes angreifen, wobei die Feder oder dergleichen über einen im Gehäuse verlaufenden Verbindungsteil an den Klemmbacken angreift und diese bei festgelegtem Schuh gegen den Schuh bzw. in ihre Schließstellung drückt, und ein durch die Sohle des Schuhes betätigbares, etwa senkrecht zur Skioberseite verschiebbares Steuerglied vorgesehen ist, durch welches das Verbindungsteil in seine, die Klemmbacken freigebende Position bringbar ist.
In ihrer einfachsten Form umfaßt eine Sicherheitsskibindung ein Klemmelement oder mehrere bewegbare Klemmelemente zum lösbaren Festlegen eines Festklemmgliedes oder mehrerer Festklemmglieder. Die bewegbaren Klemmelemente können am Ski und die Festklemmglieder am Skischuh angeordnet sein. Eine umgekehrte Anordnung ist auch möglich. Mit jedem der Klemmelemente ist ein Mechanismus gekuppelt, der häufig mit Krafteinheit bezeichnet wird und dem Anlegen einer Klemmkraft an das Element dient. Der Mechanismus zum Anlegen der Klemmkraft an das bewegbare Klemmelement kann unterschiedliche Formen haben. Eine der häufigsten Formen ist eine Feder. Die Feder ist besonders günstig, da sie relativ einfach zum Anlegen einer nachgiebigen Klemmkraft an das bewegbare Klemmelement zu verwenden ist. Dies ist wichtig, um eine Stoßabsorption und eine Krafteinstellung zu ermöglichen. Es können jedoch auch andere Mechanismen, wie elektrische, magnetische usw. benutzt werden, um die erforderliche Klemmkraft zu erzeugen. Zu den Sicherheitsskibindungen der vorgenannten Art zählen auch die wohlbekannten Spitzen-Fersen-Bindungen und die neueren Seiten-Klemm-Bindungen.
Bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung ist ein Klemmelement vorgesehen, um den Spitzen- und den Fersenteil eines Skischuhs an einem Ski festzulegen. Bei der üblichen Seiten-Klemm-Bindung, ist ein bewegbares seitliches Klemmelement vorgesehen, um die Seiten eines Skischuhs hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse des Skischuhs am Ski festzulegen.
Zum Erleichtern des Festklemmens eines Skischuhs an einem Ski sind zahlreiche Einsteigmechanismen vorgeschlagen worden und sowohl in Spitzen-Fersen-Bindungen als auch in Seiten-Klemm-Bindungen integriert worden.
Bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung umfaßt der Einsteigmechanismus, der es einem Skiläufer ermöglicht, in eine Bindung einzusteigen, ein Klemmelement, das so angeordnet ist, daß es eine Klemmkraft erhält, oder durch eine Klemmkraft vorbelastet ist und im wesentlichen am hinteren Teil der Bindung angeordnet ist und einen Teil des Skischuh-Fersen-Klemmteiles der Spitzen-Fersen-Bindung bildet. Im allgemeinen ist der Ferseneinsteigmechanismus ein Endlagen-Mechanismus. Der Mechanismus umfaßt ein Element, das sich vom Mechanismus aus vorwärts erstreckt und von der Ferse eines Skischuhs berührt werden kann. Um den Mechanismus zu spannen und die Klemmkraft an das Klemmelement anzulegen, muß das sich nach vorn erstreckende Element beispielsweise durch ein Band einen Hebel oder dergleichen in eine angehobene Stellung bewegt werden. Wird die Ferse des Skischuhs auf das Element gedrückt, wird das sich nach vorn erstreckende Element in die andere Endlage, nämlich in eine abgesenkte Stellung bewegt, in der die volle Klemmkraft an die Ferse des Skischuhs angelegt wrid, um diesen zwischen den Fersen- und Spitzenklemmelementen zu klemmen. Ein manuelles Spannen oder Zurückstellen des Einsteigmechanismus ist im allgemeinen vor jedem neuen Einsteigen in die Skibindung erforderlich.
Bei der Seiten-Klemm-Bindung ist der vorbeschriebene Einsteigmechanismus an der Ferse des Skischuhs oder in einer Stellung angeordnet, in der dieser von der Sohle des Skischuhs etwa hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse des Skischuhs berührt werden kann.
Bei der Seiten-Klemm-Bindung, bei der der Einsteigmechanismus an der Ferse des Skischuhs angeordnet ist, wie bei der üblichen Spitzen-Fersen-Einsteigbindung, ist ein Element vorgesehen, das sich vom Mechanismus nach vorn erstreckt und von der Ferse des Skischuhs zu berühren ist. Wie bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung muß das sich nach vorn erstreckende Element zum Spannen des Mechanismus und zum Anlegen einer Klemmkraft an die Klemmelemente in eine angehobene Stellung bewegt werden, beispielsweise durch ein Band, einen Hebel oder dergleichen. Um eine solche Bindung manuell zu spannen muß die eine Feder umfassende Krafteinheit in eine Stellung bewegt werden, in der die Federkraft von den Klemmelementen abgehoben wird. Wenn die Federkraft von den Klemmelementen bei einer solchen Bindung abgehoben ist, wird der Einsteigmechanismus, der selbst federvorbelastet ist, durch seine Feder an einen Teil des Klemmelementes heranbewegt. Nachdem der Einsteigmechanismus an dem Klemmelement anliegt, wird die Krafteinheit in ihre Klemmstellung bewegt. Bei der sich in Klemmstellung befindlichen Krafteinheit wird die gesamte Klemmkraft der Feder von dem Einsteigmechanismus aufgenommen, um die Klemmelemente daran zu hindern, in ihre geschlossene oder in ihre Klemmstellung bewegt zu werden.
Wird zum Anlegen der Skibindung die Ferse des Skischuhs auf das sich nach vorn erstreckende Element gedrückt, so wird dieses aus seiner angehobenen Stellung in seine abgesenkte bewegt. Wenn das sich nach vorn erstreckende Elemente in seine abgesenkte Stellung bewegt ist, ist es von den Klemmelementen abgehoben, wodurch diese sich an den Skischuh oder an andere am Skischuh angeordnete Festklemmglieder mit der vollen Klemmkraft der Feder legen können.
Einer der Hauptnachteile des Einsteigmechanismus der vorbeschriebenen Seiten-Klemm-Bindung besteht darin, daß es erforderlich ist, einen freien Raum in Form eines Ausschnittes in der Ferse des Skischuhs für das sich nach vorn erstreckende Fersenanlageelement und Teile des Einsteigmechanismus und der dahinterliegenden Krafteinheit vorzusehen. Der Ausschnitt im Fersenteil des Skischuhs ist erforderlich, um den notwendigen Raum für die Teile dieser Art von Einsteigmechanismus zu schaffen, und insbesondere um den erforderlichen Raum für den Einsteigmechanismus zu schaffen, um diesen automatisch während eines ungewollten Auslösens zurückzustellen. Unter gewissen Bedingungen wird sich die Bindung während des Auslösens spannen. Eine Seiten-Klemm-Bindung der vorbeschriebenen Art ist in der DE-OS 26 49 826 beschrieben.
Bei dieser Seiten-Klemm-Einsteigbindung, bei der der vom Skischuh betätigte Teil des Einsteigmechanismus an einer Stelle angeordnet ist, an der dieser von der Sohle des Skischuhs etwa hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse des Skischuhs berührt wird, ist ein Einsteigelement vorgesehen, das beweglich in einem Hohlraum angeordnet ist, der in dem Gehäuse der Bindung ausgebildet ist. Bei diesem Einsteigmechanismus ist das Einsteigelement mit einer Oberfläche versehen, die an einer gegenüberliegenden Fläche an einem Teil der beweglichen Klemmelemente angreift. Um die Bindung vor dem Einsetzen des Skischuhs in diese zu spannen, muß die eine Feder umfassende Krafteinheit in eine angehobene Stellung bewegt werden, um die Klemmkraft von den Klemmelementen abzuheben. Ist die Klemmkraft von den Klemmelementen abgehoben, wird das Einsteigelement, das selbst federvorgespannt ist, in eine angehobene Stellung bewegt, in der die Anlagefläche des Einsteigelementes an der gegenüberliegenden Fläche der Klemmelemente anliegt. Wenn die Krafteinheit in ihre Klemmstellung bewegt ist, wird die volle Klemmkraft der Krafteinheit an dem Einsteigelement anliegen. Erst jetzt ist die Bindung zum Einsteigen vorbereitet.
Um in die Bindung einzusteigen, muß ein Skiläufer seinen Skischuh in Skilaufstellung über das Einsteigelement bringen und niederdrücken und dabei das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse hineinbewegen. Wenn das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse hineinbewegt worden ist, löst sich dieses von den Klemmelementen und ermöglicht es diesem, sich an den Skischuh oder ein Festklemmglied mit der vollen Klemmkraft der Krafteinheit zu legen.
Es ist auch möglich, die Bindung während eines unfreiwilligen Auslösens der Bindung zu spannen oder zurückzustellen. Dies erfolgt dann, wenn während eines unfreiwilligen Auslösens sich die Klemmelemente gegen die Kraft der Feder öffnen und es dem Einsteigelement ermöglichen, sich in seine gespannte Stellung relativ zum Gehäuse unter der Kraft der Feder zu bewegen. In jedem Falle wird dann, wenn der Einsteigmechanismus gespannt ist, die volle Klemmkraft der Krafteinheit an dem Einsteigelement anliegen. Eine Einsteigbindung dieser Art ist in der US-PS 40 63 752 beschrieben, die an den Anmelder der vorliegenden Anmeldung übertragen worden ist.
Bei der Betrachtung der bekannten Seiten-Klemm-Bindungen mit einem Einsteigmechanismus ist zu sehen, daß beide der bekannten Arten der Bindungen den Nachteil haben, daß die volle Klemmkraft der Krafteinheit am Einsteigelement für einen erheblichen Zeitraum anliegt, wenn die Bindung gespannt ist. Diese Eigenschaft stellt an zahlreiche Teile der Bindung harte Bedingungen, und insbesondere an die mechanische Konstruktion des Einsteigelementes und der gegenüberliegenden Fläche der Klemmelemente. Die vorbeschriebene Seiten-Klemmbindung mit einem an der Ferse des Skischuhs angeordneten Einsteigelement hat darüber hinaus den Nachteil, daß sie kompliziert in der Konstruktion ist und speziell angefertigte Skischuhe erforderlich macht, die Ausschnitte im Fersenteil der Sohle haben, um den erforderlichen Raum für die Teile des Bindungsmechanismus zu schaffen. Die Seiten-Klemmbindung mit dem Einsteigelement, das hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse angeordnet ist, hat im Vergleich eine einfachere mechanische Konstruktion und macht keine speziellen Skischuhe erforderlich. Darüber hinaus erreicht die letztgenannte Bindung ihre Ziele ohne dabei der Bewegung des Skischuhs relativ zum Ski in irgendeiner Richtung während des Notauslösens im Wege zu stehen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Skibindung zu schaffen, die durch den Druck der Sohle eines Skischuhes während des Einsteigens zu dessen Erleichterung kurzzeitig geöffnet und anschließend geschlossen wird, so daß die erhöhte Federkraft nur während des Einsetzens des Schuhes wirkt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Steuerglied in seine über das obere Gehäuseteil hinausragenden Position über eine keilförmige Rampe mit einer entsprechend abgeschrägten Rampe des als Schieber ausgebildeten Verbindungsteiles in Wirkverbindung steht, daß die Abschrägung derart ausgebildet ist, daß durch eine Bewegung des Steuergliedes in Richtung des Ski das Verbindungsteil in seine die Klemmbacken freigebende Position verschiebbar ist und daß an der vom Ski abgewandten Seite der Rampe eine senkrecht zur Längsachse des Steuergliedes verlaufende Fläche vorgesehen ist, die in der eingedrückten Position des Steuergliedes ein Gleiten des Verbindungsteiles in seine, die Klemmbacken schließende Position ermöglicht.
Bei einer Ausführung der Skibindung sind in einem Gehäuse zwei bewegbare Klemmelemente, die eine geöffnete Stellung zur Aufnahme eines Festklemmgliedes und eine geschlossene Stellung zum Festklemmen des Festklemmgliedes haben, und ein bewegbares Einsteigelement angeordnet, von dem ein Teil über die Oberfläche des Gehäuses zum Öffnen des Festklemmgliedes hinausragt, wenn der hinausragende Teil des bewegbaren Einsteigelementes zum Gehäuse gedrückt wird.
Als ein Teil des bewegbaren Einsteigelementes ist eine Oberfläche vorgesehen, die eine Klemmöffnungsfläche bildet, die mit einer gegenüberliegenden Fläche an einem Teil der Klemmelemente zusammenwirkt, um das Öffnen der Klemmelemente zu bewirken, wenn das Einsteigelement relativ dazu bewegt wird.
Bei einer anderen Ausführungsform ist ein bewegbares Lagerelement zwischen den Klemmelementen und dem bewegbaren Einsteigelement zur Herabsetzung der Reibung zwischen beiden Teilen vorgesehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform haben die bewegbaren Klemmelemente und das Festklemmglied trennbare Teile, wobei ein Teil zwei seitliche Ränder umfaßt, die in zwei im Abstand voneinander liegenden Spitzenenden, und der andere Teil Vorsprünge aufweist, die die seitlichen Ränder und die Spitzen übergreifen, wenn das Klemmelement das Festklemmglied festklemmt. In jedem der Vorsprünge ist eine Nut zur Aufnahme mindestens einer der Spitzen vorgesehen, wenn diese über den Vorsprung bewegt wird, wenn ein Skischuh in die Bindung eingesetzt wird. Die Nut ist vorgesehen, um die Strecke herabzusetzen, die die bewegbaren Klemmelemente sonst ohne Vorhandensein der Nut bewegt werden müßten, wenn die Spitze über den Vorsprung hinwegbewegt wird.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Klemmelemente und das bewegbare Einsteigelement je gegenüberliegende Flächen aufweisen, von denen mindestens eine geneigt ist, um die bewegbaren Klemmelemente zu bewegen, wenn das bewegbare Einsteigelement relativ dazu bewegt wird. Steht das bewegbare Einsteigelement in seiner angehobenen Stellung, sind die bewegbaren Klemmelemente in Abwesenheit eines zwischen diese geklemmten Skischuhs durch die Kraft der Krafteinheit in ihre maximale Klemmstellung bewegt. In dieser Stellung der Klemmelemente ist die Klemmkraft, die im allgemeinen durch eine komprimierte Feder erzeugt wird und die auf die Klemmelemente einwirkt, auf einem Minimum. Dies ist der Fall, weil die Feder fast völlig ausgedehnt und entspannt ist. Um in die Bindung einzusteigen, wird der Skischuh auf die Spitze des Einsteigelementes gedrückt. Wird das Einsteigelement durch den Skischuh niedergedrückt, so wird dieses in das Gehäuse hineinbewegt. Wenn das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse hineinbewegt wird, wirken die einander gegenüberliegenden Flächen des Einsteigelementes und der bewegbaren Klemmelemente aufeinander ein. Ein sich fortsetzender Druck auf das Einsteigelement bewirkt, daß dieses die bewegbaren Klemmelemente entgegen der Kraft der Feder der Krafteinheit bewegt. Wenn die bewegbaren Klemmelemente entgegen der Kraft der Feder der Krafteinheit bewegt werden, bewegen sich die bewegbaren Klemmelemente zu ihrer offenen Stellung hin. Wenn die bewegbaren Klemmelemente zu ihrer geöffneten Stellung hinbewegt werden, wird das Festklemmglied in die Stellung bewegt, in der es von den bewegbaren Klemmelementen festgeklemmt wird. Eine weitere Bewegung des Einsteigelementes gibt die Klemmelemente frei und ermöglicht es diesen, das Festklemmglied lösbar festzuklemmen. Es ist klar, daß bei der die Nut umfassenden Ausbildung, die Strecke, die die bewegbaren Klemmelemente zurücklegen müssen, um das Festklemmglied aufnehmen zu können, wenn der Skischuh auf das Einsteigelement gedrückt wird, verringert ist, wodurch die Kraft reduziert wird, die zum Einsteigen in die Bindung erforderlich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und wird im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Skibindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Klemmelemente und das T-förmig gestaltete Verbindungselement des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 3 einen ein Einsteigelement gemäß der Erfindung darstellenden Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1, wobei sich das Einsteigelement in seiner angehobenen oder vorgespannten Stellung befindet, in einem größeren Maßstab;
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt des Einsteigelementes, eine Stellung des Einsteigelementes und der benachbarten Teile veranschaulichend, wenn das Einsteigelement aus seiner vorgespannten Stellung in die Nähe der gespannten Stellung bewegt ist und die bewegbaren Klemmelemente in ihre nahezu maximal geöffnete Stellung bewegt hat;
Fig. 5 einen der Fig. 3 und 4 entsprechenden Schnitt, der eine Stellung des Einsteigelementes zeigt, wenn dieses die Klemmelemente zum Klemmen des Festklemmgliedes freigegeben hat;
Fig. 6 und 7 Teilschnitte anderer Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Skibindung, die ein Lagerelement zur Herabsetzung der Reibung zwischen dem Einsteigelement und den bewegbaren Klemmelementen veranschaulichen;
Fig. 8 eine parallele Draufsicht des Verbindungselementes aus Fig. 7 mit der Veranschaulichung der Relativstellung des Lagerelementes;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer Bindung gemäß der Erfindung, bei der die bewegbaren Klemmelemente und das Festklemmglied einen Vorsprung umfassen, in dem eine Nut zur Herabsetzung der Strecke vorgesehen ist, die die bewegbaren Klemmelemente ohne eine solche Nut zurücklegen müßten, wenn die Spitzen des Festklemmgliedes über den Vorsprung hinwegbewegt werden.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine lösbare Einsteigbindung gemäß der Erfindung dargestellt und als Ganzes mit 1 bezeichnet. Die Bindung 1 umfaßt einen bewegbaren Klemmechanismus 2, ein Festklemmglied oder eine als Ganzes mit 3 bezeichnete Platte. Bei einer typischen Ausbildung ist der Mechanismus 2 durch eine Vielzahl von Schrauben 5 auf die obere Fläche eines Ski 4 aufgebracht. Das Festklemmglied oder die Platte 3 ist durch eine Vielzahl von Schrauben, die in Schraubenlöcher 7 eingeschraubt sind, an der Sohle eines Skischuhs angebracht. Es ist jedoch auch möglich, den entsprechend modifizierten Mechanismus 2 in die Sohle des Skischuhs und die Platte 3, entsprechend modifiziert, auf die obere Fläche des Skis 4 aufzubringen, wie dies in der US-PS 36 06 370 des Anmelders dargestellt ist.
Der Mechanismus 2 umfaßt ein Gehäuse 10, das ein oberes Gehäuseteil 10 T und ein unteres Gehäuseteil oder einen Boden 10 B aufweist. In dem Gehäuse 10 sind zwischen den Teilen 10 T und 10 B schwenkbar zwei bewegbare Klemmelemente 11 und 12 angeordnet. Die Klemmelemente 11 und 12 sind relativ zum Gehäuse 10 seitlich schwenkbar angeordnet, um die Platte 3 zwischen sich lösbar festklemmen zu können. Es ist klar, daß anstelle der Platte 3 der Skischuh entsprechend modifiziert werden kann, um zwischen den Klemmelementen 11 und 12 direkt lösbar festgelegt werden zu können.
Am hinteren Ende des Mechanismus 2 ist eine Krafteinheit, die als Ganzes mit 13 bezeichnet ist, angeordnet. In der Krafteinheit 13 ist eine Feder 14 vorgesehen. Ein Stab 15 erstreckt sich koaxial zur Feder. Am hinteren Ende des Stabes 15 weist dieser ein Gewinde zur Aufnahme einer manuell drehbaren Mutter 16 auf. An seinem vorderen Ende ist der Stab 15 schwenkbar an ein T-förmig gestaltetes Verbindungselement 17 angelenkt. Wie später unter Bezugnahme auf Fig. 2 näher erläutert werden wird, kuppelt das Verbindungselement 17 die Krafteinheit bzw. den Federspanner 13 mit den bewegbaren Klemmelementen 11 und 12. Aus diesem Grunde wird das Verbindungselement manchmal nachstehend als Klemmglied bezeichnet.
Am hinteren Ende des Gehäuses 10 sind zu beiden Seiten des vorderen Endes des Stabes 15 zwei im Abstand voneinander liegende, sich aufwärts erstreckende Wände 18 und 19 angeordnet. Jede dieser Wände 18 und 19 ist mit einer hinteren Rampe 20 und einer oberen Rampe 21 versehen. Zwischen der Feder 14 und der hinteren Rampe 20 und koaxial zum Stab 15 ist eine Unterlegscheibe 22 angeordnet.
An jedem der Klemmelemente 11 und 12 ist ein Vorsprung 30 ausgebildet. Unterhalb des Vorsprunges 30 ist eine Schulter 31 vorgesehen. Zwischen den Vorsprüngen 30 und der Schulter 31 ist ein Spalt zur Aufnahme der Platte 3 gebildet.
Die Platte 3 ist mit zwei abgeschrägten, gekrümmten seitlichen Rändern 32 versehen. Jeder der Ränder 32 endet in einer vorderen Spitze 33 und einer hinteren Spitze 34. Wenn die Platte 3 die Klemmelemente 11 und 12 berührt, übergreift der Vorsprung 30 die seitlichen Ränder 32 der Platte 3, und die vorderen und hinteren Spitzen 33 und 34 erstrecken sich von den Enden der Ränder.
Etwa längs der Mittellinie des Gehäuses 10 ist in einem Loch 36, das im oberen Gehäuseteil 10 T ausgebildet ist, ein Einsteigelement 40 vorgesehen. Das Einsteigelement 40 weist eine obere Fläche 41 auf, die sich über die äußere Oberfläche des oberen Gehäuseteiles 10 T hinaus erstrecken und von einem Skischuh zum Öffnen und Schließen der Klemmelemente 11 und 12 während des Einsteigens eines Skischuhs zwischen diese berührt werden kann. Obwohl die Lage des Einsteigelementes 40 zwischen den Klemmelementen 11 und 12 dargestellt ist, ist es klar, daß die Lage des Klemmelementes 40 nur deshalb vorgezogen wird, weil ein Skiläufer seinen Skischuh in Skilaufstellung bringen muß, wenn er in die Bindung einsteigt. Bei anderen Ausführungen könnte das Einsteigelement 40 an anderen Stellen angeordnet sein, solange es in der Lage ist, das Öffnen und Schließen der Klemmelemente 11 und 12 zu steuern, wie nachstehend beschrieben werden wird.
Wie bisher beschrieben mit der Ausnahme des Vorhandenseins und der Wirkungsweise des Einsteigelementes 40, das nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 bis 5 erläutert werden wird, ist die Skibindung 1 funktionell identisch mit einer Skibindung, die in der US-PS 36 06 370 des Anmelders beschrieben ist.
In Fig. 2 ist unter Fortlassung des oberen Gehäuseteils 10 T aus Verdeutlichungsgründen eine Draufsicht auf die bewegbaren Klemmelemente 11 und 12, das Verbindungselement 17 und den Stab 15 dargestellt. An seinem linken Ende ist das Verbindungselement 17 mit einem T-förmig gestalteten Abschnitt 38 versehen, der Anlageflächen zur gleitenden Anlage an Flächen hat, die zu diesem Zweck an jedem der bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 in einer in der US-PS 36 06 370 beschriebenen Art und Weise vorgesehen ist. In der Mitte des Verbindungselementes 17 ist ein länglicher Schlitz 42 ausgebildet. Der Schlitz 42 dient zur Aufnahme einer Rippe 43. Die Rippe 43 stellt ein starres Glied dar, das sich vom Gehäuseboden 10 B aufwärts erstreckt, um die Längsbewegung des Verbindungselementees 17 zu führen. Vor der Rippe 43 ist in einem dafür vorgesehenen Raum im Schlitz 42 ein Einsteigelement 40 angeordnet, das unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurde und das unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert wird.
In Fig. 3, 4 und 5 ist das Einsteigelement 40 dargestellt, das einen als Ganzes mit 45 bezeichneten Hauptkörperteil umfaßt. In dem Hauptkörperteil 45 ist ein innerer Federaufnahmeraum 45 A und ein vorspringender Bereich 46 ausgebildet, der, wenn er völlig angehoben ist, sich über die obere Oberfläche des oberen Gehäuseteils 10 T erstreckt und die Fläche 41 an dessen oberen Ende in eine Stellung bringt, in der sie von einem Skischuh beim Einsteigen in die Bindung berührt wird. An seinem unteren Ende ist der Hauptkörperteil 45 mit einer sich auswärts, vorwärts erstreckenden Nase 47 und einem inneren Ende 48 versehen. Die Nase 47 weist eine Klemmöffnungsfläche 49 auf, die vorwärts und auswärts vom inneren Ende 48 des Hauptkörperteiles 45 aus geneigt verläuft. Vom vorderen oberen Rand der geneigten Klemmöffnungsfläche 49 aus erstreckt sich eine Klemmschließfläche 50 einwärts. Die Fläche 50 erstreckt sich einwärts und etwa rechtwinklig zur Längsachse des Einsteigelementes 40.
Im Bodenteil 10 B des Gehäuses ist ein Einsteigelement-Schacht 55 ausgebildet. Der Einsteigelement-Schacht 55 dient der freien Aufnahme des unteren Teiles einschließlich der sich auswärts erstreckenden Nase 47 des Hauptkörperteiles 45 des Einsteigelementes 40. Vom Boden des Schachtes 55 erstreckt sich ein Federführungsstift 56 aufwärts. Der Federführungsstift 56 dient zum Ausrichten und Führen einer Feder 57. Die Feder 57 ist in den Federaufnahmeraum 45 A eingeführt, der zu diesem Zweck im Hauptkörperteil 45 des Einsteigelementes 40 vorgesehen ist. Die Feder 57 dient dazu, das Einsteigelement 40 aus dem Schacht 55 heraus in seine äußere Stellung relativ zum oberen Gehäuseteil 10 T zu drücken, wenn, wie dies bereits berschrieben wurde, das Verbindungselement in seine vorderste Stellung bewegt ist.
In Fig. 4 und 5 ist klarer veranschaulicht, daß die Fläche 49 der geneigten Nase 47 mit einer entsprechend geneigten Fläche 60 am vorderen Rand des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17 zusammenwirkt.
Um die Bindung 1 vor der Benutzung zum Einsetzen eines Skischuhs in diese manuell zu spannen, wird die Krafteinheit 13 von einer horizontalen Stellung, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, in eine vertikale Stellung bewegt. Steht die Krafteinheit 13 in der vertikalen Stellung, wird die Kraft der Feder 14 von dem Verbindungsglied 17 abgehoben. Ist die Kraft der Feder 14 vom Verbindungsglied 17 abgehoben, ist das Verbindungsglied 17 frei vorwärts bewegbar, und gestattet es den Klemmelementen 11 und 12, sich auswärts zu bewegen. Wenn das Verbindungselement in seine vordere Stellung und die Klemmelemente 11 und 12 in ihre äußerste Stellung bewegt worden sind, kann das Einsteigelement 40 frei durch die Feder 57 in die äußerste und vorgespannte Stellung, die in Fig. 3 dargestellt ist, bewegt werden. Steht das Einsteigelement 40 in seiner äußersten oder vorgespannten Stellung, wie Fig. 3 zeigt, wird die Krafteinheit 13 in ihre horizontale Stellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, abgesenkt. Die in die horizontale Stellung abgesenkte Krafteinheit 13 (Fig. 1) bewirkt ein Rückwärtsziehen des Verbindungselementes durch den Stab 15 und die Feder 14. Das Zurückziehen des Verbindungselementes 17 durch den Stab 15 bewirkt ein Anlegen des Verbindungselementes an die Klemmelemente 11 und 12 und zwingt diese sich einwärts zu bewegen.
Die Entfernung, die das Verbindungselement 17 zurückbewegt wird, ist eine Funktion der Stellung der Gewindemutter 16 am hinteren Ende der Krafteinheit 13. Wenn die Mutter 16 mit rechtsgängigem Gewinde versehen ist, bewirkt ein Drehen der Mutter 16 im Uhrzeigersinn, daß der Stab 15 zusammen mit dem Verbindungselement 17 zurückgezogen wird. Ist der Stab 15 und das Verbindungselement 17 so weit zurückbewegt, wie die mechanische Konstruktion der Bindung dies gestattet, wird ein weiteres Drehen der Mutter 16 die Feder 14 zu komprimieren beginnen und an die bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 über das Verbindungselement 17 eine Klemmkraft anlegen. Wenn an diesem Punkt versucht wird, die Klemmelemente 11 und 12 voneinander zu entfernen, wird diesem Versuch eine Kraft entgegenwirken, deren Größe der Kraft der Feder 14 entspricht. Um die Kraft, die erforderlich ist, um die Klemmelemente 11 und 12 voneinander zu trennen, herabzusetzen, muß die Mutter 16 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden, um ein Entspannen der Feder 14 zu ermöglichen.
Wenn das Einsteigelement 40 sich in seiner äußersten oder vorgespannten in Fig. 3 veranschaulichten Stellung befindet, ist die Bindung 1 fertig, um einen Skischuh einzusetzen.
Wenn ein Skiläufer seinen Skischuh in Skilaufstellung bringt und auf die obere Fläche 40 des Einsteigelementes 40 drückt, wird dieses gezwungen, sich abwärts in das zu diesem Zweck vorgesehene Loch 36 hinein entgegen der Kraft der Feder 57 zu bewegen. Wen sich das Einsteigelement 40 abwärts in das Loch 36, das zu diesem Zweck in dem oberen Gehäuseteil 10 T vorgesehen ist, bewegt, berührt die Klemmöffnungsfläche 49 der Nase 47 des Einsteigelementes 40 die geneigte gegenüberliegende Fläche 60 am vorderen Ende des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17. Wenn die Klemmöffnungsfläche 49 die Fläche 60 berührt, wird ein weiterer Druck und eine Bewegung des Einsteigelementes 40 relativ zur Fläche 60 am Verbindungselement 17 dieses zwingen, sich vorwärts zu bewegen, wie Fig. 4 zeigt. Wenn sich das Verbindungselement 17 vorwärts bewegt, können sich die bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 zur Aufnahme der Platte 3 auswärts bewegen.
Bei anhaltendem Druck auf das Einsteigelement 40 wird dieses gezwungen, sich weiter nach unten in das Gehäuse 10 hineinzubewegen, bis die obere Fläche 41 des Elementes mit der oberen Fläche des oberen Gehäuseteiles 10 T fluchtet. An diesem Punkt befindet sich die Platte 3 zwischen den Klemmelementen 11 und 12, und die untere Fläche 17 A des Verbindungselementes 17 gibt den oberen vorderen Rand der Nase 47 des Einsteigelementes 40 frei.
Fig. 5 zeigt, daß dann, wenn die untere Fläche 17 A des Verbindungselementes 17 den oberen vorderen Rand der Nase 47 freigibt, das Verbindungselement 17 frei ist, sich durch die Kraft der Feder 14 rückwärts zu bewegen, die Klemmelemente 11 und 12 gegeneinander zu ziehen, um die Platte 3 lösbar festzulegen. Ist die Platte 3 lösbar zwischen den Klemmelementen 11 und 12 festgelegt, wird die Klemmkraft durch die Größe der Kompression der Feder 14 bestimmt. Wie bereits beschrieben wurde, kann die Mutter 16 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden, um die Klemmkraft auf ein Minimum zu reduzieren, wenn die Platte 3 lösbar zwischen den Klemmelementen 11 und 12 festgelegt ist. Um die Klemmkraft zu erhöhen, mit der die Platte 3 lösbar von den Klemmelementen 11 und 12 festgelegt wird, muß die Mutter 16 im Uhrzeigersinn gedreht werden. Unabhängig von der Größe der Ausgangsklemmkraft, die zum Klemmen der Platte 3 anliegt, ist es klar, daß dann, wenn die Platte 3 aus ihrer Stellung zwischen den Klemmelementen 11 und 12 freigegeben ist und die Klemmelemente 11 und 12 während eines ungewünschten Auslösens auseinandergedrückt werden, die sich ergebende Klemmkraft als eine Funktion der Federkonstanten ansteigt. Mit der von den Klemmelementen 11 und 12 lösbar festgelegten Platte 3 wirkt die Bindung 1 auf jeden Fall in der Weise, wie dies in der US-PS 36 06 370 des Anmelders beschrieben ist.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Bindung dargestellt. Diese umfaßt ein umlaufendes Lagerelement 70. Das Lagerelement 70 ist an der vorderen Kante der Nase 47 des Einsteigelementes 40 angeordnet. Es ist ein walzenartiges Lager oder funktionell ähnliches Element und springt von der Nase 47 vor, um an der geneigten Fläche 60 am vorderen Ende des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17 anzuliegen, wenn das Einsteigelement relativ zu diesem bewegt wird.
Wenn das Lagerelement 70 relativ zur Fläche 60 bei der Benutzung bewegt wird, dreht sich das Lagerelement 70. Die Drehung des Lagerelementes 70 verringert die Reibung zwischen dem Einsteigelement 40 und dem Verbindungselement 17.
In Fig. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bindung dargestellt, wobei am unteren hinteren Flansch des vorderen Endes des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17 ein Lagerelement 80 angeordnet ist. Das Lagerelement 80 ist zur drehbaren Anlage an der geneigten Klemmöffnungsfläche 49 der Nase 7 vorgesehen. Da das Lagerelement 80 umläuft, wenn die Fläche 49 relativ dazu bewegt wird, ist die Reibung zwischen dem Einsteigelement 40 und dem Verbindungselement 17 erheblich verringert, wenn das Einsteigelement 40 relativ zum Verbindungselement 17 bewegt wird.
In Fig. 9 der Zeichnung ist schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bindung dargestellt, bei dem der Vorsprung 30 jedes bewegbaren Klemmelementes 11 und 12 eine vertikal verlaufende Nut 70 aufweist. Die Nut 70 umfaßt eine im wesentlichen langgestreckte, konkave Oberfläche, deren Mittellinie abwärts vorwärts zur Mitte des Skis und vorwärts oder rückwärts relativ zum Ski verläuft, auf dem die Bindung 1 befestigt ist. Sie ist etwa in der Mitte des Vorsprunges 13 jeder der bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 zur Aufnahme einer Spitze 33 oder 34 der am Skischuh angeordneten Festklemmplatte 3 ausgebildet. Der Bequemlichkeit halber sind es die vorderen Spitzen, die normalerweise benutzt werden.
Wenn ein Skiläufer in die Bindung 1 einsteigt, werden die vorderen Spitzen 33 in die Nuten 70 hineingedrückt. Wenn der Skischuh die obere Fläche 41 des Einsteigelementes 40 berührt, bewirkt dies ein Auseinanderbewegen der Klemmelemente 11 und 12. Wegen der Nut 70 ist die Größe der zur Bewegung der Klemmelemente 11 und 12 erforderliche Kraft und die Strecke, die sich die Klemmelemente 11 und 12 auswärts bewegen müssen, wenn die Platte 3 zwischen die Klemmelemente eingesetzt wird, verringert. Wenn der seitliche Rand 32 zwischen den vorderen und rückwärtigen Spitzen 33 und 34 der Platte 3 sich unter die untere Oberfläche des Vorsprunges 30 der Klemmelemente 11 und 12 bewegt, werden die mit der Feder gekuppelten Klemmelemente gezwungen, sich durch die Feder 14 einwärts zu bewegen. Wenn die Klemmelemente 11 und 12 gegen die seitlichen Ränder 32 der Platte 3 drücken, wird die Platte Dank ihrer einwärts gekrümmten seitlichen Ränder 32 relativ zu den Klemmelementen 11 und 12 zentriert, wie dies in unterbrochenen Linien bei 3 A dargestellt ist. Ist die Platte 3 relativ zu den Klemmelementen 11 und 12 zentriert, übergreifen die Vorsprünge 30 im wesentlichen die gesamten seitlichen Ränder 32 und mindestens einen Teil der Spitzen 33 und 34. Wenn die Platte 3 zwischen den Klemmelementen 11 und 12 zentriert ist, wirkt die Bindung 1 und löst sich beim Fallen in üblicher Weise, wie dies in der US-PS 36 06 370 des Anmelders beschrieben ist.
Eine Anzahl von Ausführungen der Erfindung, die gemäß der Erfindung wirken, sind vorstehend beschrieben worden. Es ist jedoch klar, daß noch weitere Änderungen oder Abwandlungen der Konstruktion der vorbeschriebenen Ausführungen der Erfindungen gemacht werden können, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten. Beispielsweise kann obwohl eine Feder zum Erzeugen der erforderlichen Klemmkraft beschrieben worden ist, ein elektrisch und magnetisch wirkender Mechanismus wie auch Kombinationen geeigneter Mechanismen zum Zwecke der Erzeugung der erforderlichen Klemmkraft benutzt werden. In gleicher Weise können das T-förmig gestaltete Verbindungsglied 17 und die Klemmelemente 11 und 12 ersetzt oder modifiziert werden, um in einer unterschiedlichen Weise zu wirken. Auch kann die Stellung des Einsteigelementes 40 gemäß den Erfordernissen der speziellen Anwendung verändert werden. Es ist klar, daß unabhängig von den vorgesehenen Veränderungen ein Hauptvorteil der Erfindung in ihrer Einfachheit liegt. Infolgedessen ist es beabsichtigt, daß die vorbeschriebenen Ausführungen und die vorgeschlagenen Modifikationen nur zum Zwecke der Illustration der Erfindung dienen und daß der Rahmen der Erfindung nicht nur unter Bezug auf die beschriebenen Ausführungen sondern vielmehr unter Bezug auf die Patentansprüche und deren Äquivalente bestimmt ist.

Claims (6)

1. Einsteigskibindung zum Festlegen eines Skischuhes an einen Ski mit einem Paar entgegen der Kraft einer Feder oder dergleichen auseinander spreizbaren Klemmbacken, welche in einem Gehäuse gelagert und bezüglich dieses Gehäuses bewegbar sind und welche hinter der Spitze des Schuhes und vor der Hinterseite des Absatzes an den Seiten des Schuhes angreifen, wobei die Feder oder dergleichen über einen im Gehäuse verlaufenden Verbindungsteil an den Klemmbacken angreift und diese bei festgelegtem Schuh gegen den Schuh bzw. in ihre Schließstellung drückt, und ein durch die Sohle des Schuhes betätigbare, etwa senkrecht zur Skioberseite verschiebbares Steuerglied vorgesehen ist, durch welches das Verbindungsteil in seine, die Klemmbacken freigebende Position bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (40) in seiner über das obere Gehäuseteil (10 t) hinausragenden Position über eine keilförmige Rampe (49) mit einer entsprechend abgeschrägten Rampe (60) des als Schieber ausgebildeten Verbindungsteiles (17) in Wirkverbindung steht, daß die Abschrägung derart ausgebildet ist, daß durch eine Bewegung des Steuergliedes (40) in Richtung des Skis (4) das Verbindungsteil (17) in seine die Klemmbacken (11, 12) freigebende Position verschiebbar ist und daß an der vom Ski (4) abgewandten Seite der Rampe (60) eine senkrecht zur Längsachse des Steuergliedes (40) verlaufende Fläche vorgesehen ist, die in der eingedrückten Position des Steuergliedes (40) ein Gleiten des Verbindungsteiles (17) in seine, die Klemmbacken (11, 12) schließende Position ermöglicht.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Reibung zwischen den aneinander gleitenden Flächen des Steuergliedes (40) und des Schiebers (17) im Bereich der keilförmigen Spitzen einer der beiden Rampen (49, 60) eine drehbar gelagerte Rolle (71, 80) vorgesehen ist.
3. Einsteigskibindunbg nach Anspruch 1 oder 2, daß an der Unterseite des Schuhes eine Klemmplatte (3) befestigt ist, welche an ihren beiden, den Klemmbacken (11, 12) zugewandten Seiten je zwei Eckvorsprünge (33, 34) aufweist, daß die Klemmbacken (11, 12) an ihrer der Klemmplatte (3) zugewandten Seiten je eine Rastnase (30) aufweisen, welche bei festgelegtem Schuh die Klemmplatte (3) zwischen ihren Eckvorsprüngen (33, 34) übergreift und daß die Rastnasen (30) der Klemmbacken (11, 12) in ihrem mittleren Bereich je eine zur Skioberseite hin gerichtete Nut (70) aufweisen, welche zur Aufnahme eines Paares der Eckvorsprünge (33, 34) dient.
4. Skibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (11, 12) unterhalb der Rastnase (30) und die Klemmplatte (3) zwischen den im Abstand voneinander liegenden Eckvorsprüngen (33, 34) je mit einer Kontur versehen sind, durch die die Klemmplatte (3) bezüglich der Klemmbacken (11, 12) zentriert wird, wenn die Klemmplatte (3) über die Rastnase (30) jeder Klemmbacke gedrückt wird.
5. Skibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (70) in der Rastnase (30) eine im wesentlichen langgestreckte konkave Oberfläche aufweist, deren Mittellinie abwärts, einwärts und vorwärts bezüglich der Skioberseite geneigt ist.
6. Skibindung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur der Klemmplatte (3) zwischen den Eckvorsprüngen (33, 34) konkav ist.
DE792953368A 1978-12-07 1979-11-26 A step-in ski binding Granted DE2953368A1 (en)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/967,226 US4270770A (en) 1978-12-07 1978-12-07 Step-in ski binding
PCT/US1979/001051 WO1980001141A1 (en) 1978-12-07 1979-11-26 A step-in ski binding

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2953368A1 DE2953368A1 (en) 1980-12-04
DE2953368C2 true DE2953368C2 (de) 1988-12-01

Family

ID=25512485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE792953368A Granted DE2953368A1 (en) 1978-12-07 1979-11-26 A step-in ski binding

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4270770A (de)
JP (1) JPS55501011A (de)
AT (1) AT375021B (de)
CA (1) CA1118804A (de)
CH (1) CH651479A5 (de)
DE (1) DE2953368A1 (de)
FR (1) FR2443259B1 (de)
WO (1) WO1980001141A1 (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1194052A (en) * 1981-09-15 1985-09-24 Richard G. Spademan Ski binding
US5971420A (en) 1994-06-06 1999-10-26 Shimano, Inc. Snowboard binding
US6293578B1 (en) 1994-08-18 2001-09-25 Vans, Inc. Snowboard boot and binding apparatus
DE4435960C2 (de) * 1994-10-07 1998-05-20 Goodwell Int Ltd Snowboardbindung
DE69607683T2 (de) * 1995-01-20 2000-09-07 The Burton Corp., Burlington Skischuhbindungssystem für snowboards
US6126179A (en) 1995-01-20 2000-10-03 The Burton Corporation Method and apparatus for interfacing a snowboard boot to a binding
US5722680A (en) 1996-05-29 1998-03-03 The Burton Corporation Step-in snowboard binding
US6742801B1 (en) * 1995-01-20 2004-06-01 The Burton Corporation Snowboard boot binding mechanism
US5755046A (en) * 1995-01-20 1998-05-26 The Burton Corporation Snowboard boot binding mechanism
US6460871B1 (en) 1995-01-20 2002-10-08 The Burton Corporation Step-in snowboard binding
US6123354A (en) * 1996-05-29 2000-09-26 Laughlin; James Step-in snowboard binding
US7086662B2 (en) * 2001-01-30 2006-08-08 Trak Sports Usa, Inc. Ski binding
GB0109957D0 (en) * 2001-04-24 2001-06-13 Martin Sanders T A Vensha Inno Binding system
WO2018170119A1 (en) 2017-03-14 2018-09-20 Stop River Development LLC Processor-controlled snow sport boot binding
US11040267B2 (en) 2017-03-14 2021-06-22 Stop River Development LLC Processor-controlled sport boot binding
WO2020176500A1 (en) 2019-02-25 2020-09-03 Stop River Development LLC Safety mechanism for use with snow sport boot and binding system

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2756376A1 (de) * 1977-12-17 1979-07-05 Spademan Richard George Skibindung

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3606370A (en) * 1968-10-22 1971-09-20 Spademan Richard George Safety binding mechanism
US3797841A (en) * 1972-06-02 1974-03-19 Anderson & Thompson Ski Co Safety binding
US3884492A (en) * 1973-03-15 1975-05-20 Spademan Richard George Overcenter ski binding mechanism
US3905613A (en) * 1974-03-14 1975-09-16 Calspan Corp Ski binding
FR2332773A1 (fr) * 1975-11-26 1977-06-24 Salomon & Fils F Fixation de securite pour chaussure de ski a rechaussage automatique
US4063752A (en) * 1976-04-16 1977-12-20 Whitaker Richard A Ski binding having present means and detent trigger for said present means
US4182525A (en) * 1977-11-21 1980-01-08 Spademan Richard George Step-in side-clamp safety ski release system

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2756376A1 (de) * 1977-12-17 1979-07-05 Spademan Richard George Skibindung

Also Published As

Publication number Publication date
JPS55501011A (de) 1980-11-27
ATA773179A (de) 1982-10-15
FR2443259A1 (fr) 1980-07-04
FR2443259B1 (fr) 1985-06-14
US4270770A (en) 1981-06-02
CA1118804A (en) 1982-02-23
AT375021B (de) 1984-06-25
CH651479A5 (de) 1985-09-30
DE2953368A1 (en) 1980-12-04
WO1980001141A1 (en) 1980-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2953368C2 (de)
DE3442780A1 (de) Alpiner skischuh
DE3530095A1 (de) Langlaufskibindung
DE3141425C1 (de) Sicherheitsbindung für Ski
DE7104814U (de) Auslösevorrichtung für eine am Ski befestigbare Bremsvorrichtung
DE2340420A1 (de) Sicherheitsskibindung
DE4109009A1 (de) Sicherheitsbindung fuer einen langlaufski
DE4142391A1 (de) Skistiefel
DE3939883A1 (de) Sicherheitsvorderbacken einer skibindung
CH653560A5 (de) Mit einer skibremse kombinierter fersenhalter.
DE2528578A1 (de) Sicherheitsbindung fuer skischuhe
DE1428956A1 (de) Schibindung mit Anschlag
EP0128243B1 (de) Auslöseskibindung
DE1179140B (de) Sicherheitsschibindung
DE2401639A1 (de) Skibindung
DE2063983C3 (de) Auslösender Fersenniederhalter für Skibindungen
DE2145731A1 (de) Sicherheits-Skibindung
DE2756376C2 (de) Sicherheitsskibindung
DE2621758C3 (de) Sicherheits-Auslöseteil für Skibindungen
DE2707838A1 (de) Sicherheitsskibindung mit an einem grundkoerper schwenkbar angeordnetem sohlenhalter und einer eingebauten skibremse
DE2805467A1 (de) Bremsvorrichtung fuer einen ski
DE69815558T2 (de) Sicherheitsbindung an der Oberseite des Skistiefels
DE2327123A1 (de) Sicherheitsbindung fuer skis
DE2144440A1 (de)
AT368700B (de) Skibremse an einer ausloeseskibindung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee