DE2953368C2 - - Google Patents
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/086—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einsteigskibindung zum
Festlegen eines Skischuhes an einen Ski mit einem Paar
entgegen der Kraft einer Feder oder dergleichen auseinanderspreizbaren
Klemmbacken, welche in einem Gehäuse
gelagert und bezüglich dieses Gehäuses bewegbar
sind und welche hinter der Spitze des Schuhes und vor
der Hinterseite des Absatzes an den Seiten des Schuhes
angreifen, wobei die Feder oder dergleichen über einen
im Gehäuse verlaufenden Verbindungsteil an den Klemmbacken
angreift und diese bei festgelegtem Schuh gegen
den Schuh bzw. in ihre Schließstellung drückt, und
ein durch die Sohle des Schuhes betätigbares, etwa
senkrecht zur Skioberseite verschiebbares Steuerglied
vorgesehen ist, durch welches das Verbindungsteil in seine,
die Klemmbacken freigebende Position bringbar ist.
In ihrer einfachsten Form umfaßt eine Sicherheitsskibindung
ein Klemmelement oder mehrere bewegbare Klemmelemente
zum lösbaren
Festlegen eines Festklemmgliedes oder mehrerer Festklemmglieder.
Die bewegbaren Klemmelemente können am Ski und die
Festklemmglieder am Skischuh angeordnet sein. Eine umgekehrte
Anordnung ist auch möglich. Mit jedem der Klemmelemente ist
ein Mechanismus gekuppelt, der häufig mit Krafteinheit bezeichnet
wird und dem Anlegen einer Klemmkraft an das Element
dient. Der Mechanismus zum Anlegen der Klemmkraft an das
bewegbare Klemmelement kann unterschiedliche Formen haben.
Eine der häufigsten Formen ist eine Feder. Die Feder ist besonders
günstig, da sie relativ einfach zum Anlegen einer
nachgiebigen Klemmkraft an das bewegbare Klemmelement zu verwenden
ist. Dies ist wichtig, um eine Stoßabsorption und eine
Krafteinstellung zu ermöglichen. Es können jedoch auch andere
Mechanismen, wie elektrische, magnetische usw. benutzt werden,
um die erforderliche Klemmkraft zu erzeugen. Zu den Sicherheitsskibindungen
der vorgenannten Art zählen auch die wohlbekannten
Spitzen-Fersen-Bindungen und die neueren Seiten-Klemm-Bindungen.
Bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung ist ein Klemmelement
vorgesehen, um den Spitzen- und den Fersenteil eines Skischuhs
an einem Ski festzulegen. Bei der üblichen Seiten-Klemm-Bindung,
ist ein bewegbares seitliches Klemmelement vorgesehen, um die
Seiten eines Skischuhs hinter der Spitze und vor dem hinteren
Ende der Ferse des Skischuhs am Ski festzulegen.
Zum Erleichtern des Festklemmens eines Skischuhs an einem Ski
sind zahlreiche Einsteigmechanismen vorgeschlagen worden und
sowohl in Spitzen-Fersen-Bindungen als auch in Seiten-Klemm-Bindungen
integriert worden.
Bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung umfaßt der Einsteigmechanismus,
der es einem Skiläufer ermöglicht, in eine Bindung
einzusteigen, ein Klemmelement, das so angeordnet ist, daß es
eine Klemmkraft erhält, oder durch eine Klemmkraft vorbelastet
ist und im wesentlichen am hinteren Teil der Bindung angeordnet
ist und einen Teil des Skischuh-Fersen-Klemmteiles der Spitzen-Fersen-Bindung
bildet. Im allgemeinen ist der Ferseneinsteigmechanismus
ein Endlagen-Mechanismus. Der Mechanismus umfaßt
ein Element, das sich vom Mechanismus aus vorwärts erstreckt
und von der Ferse eines Skischuhs berührt werden kann. Um den
Mechanismus zu spannen und die Klemmkraft an das Klemmelement
anzulegen, muß das sich nach vorn erstreckende Element beispielsweise
durch ein Band einen Hebel oder dergleichen in eine angehobene
Stellung bewegt werden. Wird die Ferse des Skischuhs
auf das Element gedrückt, wird das sich nach vorn erstreckende
Element in die andere Endlage, nämlich in eine abgesenkte
Stellung bewegt, in der die volle Klemmkraft an die Ferse des
Skischuhs angelegt wrid, um diesen zwischen den Fersen- und
Spitzenklemmelementen zu klemmen. Ein manuelles Spannen oder
Zurückstellen des Einsteigmechanismus ist im allgemeinen vor
jedem neuen Einsteigen in die Skibindung erforderlich.
Bei der Seiten-Klemm-Bindung ist der vorbeschriebene Einsteigmechanismus
an der Ferse des Skischuhs oder in einer Stellung
angeordnet, in der dieser von der Sohle des Skischuhs etwa
hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse des
Skischuhs berührt werden kann.
Bei der Seiten-Klemm-Bindung, bei der der Einsteigmechanismus
an der Ferse des Skischuhs angeordnet ist, wie bei der üblichen
Spitzen-Fersen-Einsteigbindung, ist ein Element vorgesehen, das sich
vom Mechanismus nach vorn erstreckt und von der Ferse des
Skischuhs zu berühren ist. Wie bei der üblichen Spitzen-Fersen-Bindung
muß das sich nach vorn erstreckende Element zum Spannen
des Mechanismus und zum Anlegen einer Klemmkraft an die Klemmelemente
in eine angehobene Stellung bewegt werden, beispielsweise
durch ein Band, einen Hebel oder dergleichen. Um eine
solche Bindung manuell zu spannen muß die eine Feder umfassende
Krafteinheit in eine Stellung bewegt werden, in der die Federkraft
von den Klemmelementen abgehoben wird. Wenn die Federkraft
von den Klemmelementen bei einer solchen Bindung abgehoben
ist, wird der Einsteigmechanismus, der selbst federvorbelastet
ist, durch seine Feder an einen Teil des Klemmelementes heranbewegt.
Nachdem der Einsteigmechanismus an dem Klemmelement
anliegt, wird die Krafteinheit in ihre Klemmstellung bewegt.
Bei der sich in Klemmstellung befindlichen Krafteinheit wird
die gesamte Klemmkraft der Feder von dem Einsteigmechanismus
aufgenommen, um die Klemmelemente daran zu hindern, in ihre
geschlossene oder in ihre Klemmstellung bewegt zu werden.
Wird zum Anlegen der Skibindung die Ferse des Skischuhs auf
das sich nach vorn erstreckende Element gedrückt, so wird
dieses aus seiner angehobenen Stellung in seine abgesenkte
bewegt. Wenn das sich nach vorn erstreckende Elemente in seine
abgesenkte Stellung bewegt ist, ist es von den Klemmelementen
abgehoben, wodurch diese sich an den Skischuh oder an andere
am Skischuh angeordnete Festklemmglieder mit der vollen Klemmkraft
der Feder legen können.
Einer der Hauptnachteile des Einsteigmechanismus der vorbeschriebenen
Seiten-Klemm-Bindung besteht darin, daß es erforderlich
ist, einen freien Raum in Form eines Ausschnittes
in der Ferse des Skischuhs für das sich nach vorn erstreckende
Fersenanlageelement und Teile des Einsteigmechanismus und
der dahinterliegenden Krafteinheit vorzusehen. Der Ausschnitt
im Fersenteil des Skischuhs ist erforderlich, um den notwendigen
Raum für die Teile dieser Art von Einsteigmechanismus zu
schaffen, und insbesondere um den erforderlichen Raum für den
Einsteigmechanismus zu schaffen, um diesen automatisch während
eines ungewollten Auslösens zurückzustellen. Unter gewissen
Bedingungen wird sich die Bindung während des Auslösens spannen.
Eine Seiten-Klemm-Bindung der vorbeschriebenen Art ist in der
DE-OS 26 49 826 beschrieben.
Bei dieser Seiten-Klemm-Einsteigbindung, bei der der vom
Skischuh betätigte Teil des Einsteigmechanismus an einer Stelle
angeordnet ist, an der dieser von der Sohle des Skischuhs etwa
hinter der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse des
Skischuhs berührt wird, ist ein Einsteigelement vorgesehen, das
beweglich in einem Hohlraum angeordnet ist, der in dem Gehäuse
der Bindung ausgebildet ist. Bei diesem Einsteigmechanismus
ist das Einsteigelement mit einer Oberfläche versehen, die an
einer gegenüberliegenden Fläche an einem Teil der beweglichen
Klemmelemente angreift. Um die Bindung vor dem Einsetzen des
Skischuhs in diese zu spannen, muß die eine Feder umfassende
Krafteinheit in eine angehobene Stellung bewegt werden, um die
Klemmkraft von den Klemmelementen abzuheben. Ist die Klemmkraft
von den Klemmelementen abgehoben, wird das Einsteigelement,
das selbst federvorgespannt ist, in eine angehobene Stellung
bewegt, in der die Anlagefläche des Einsteigelementes an der
gegenüberliegenden Fläche der Klemmelemente anliegt. Wenn die
Krafteinheit in ihre Klemmstellung bewegt ist, wird die volle
Klemmkraft der Krafteinheit an dem Einsteigelement anliegen.
Erst jetzt ist die Bindung zum Einsteigen vorbereitet.
Um in die Bindung einzusteigen, muß ein Skiläufer seinen Skischuh
in Skilaufstellung über das Einsteigelement bringen und niederdrücken
und dabei das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse
hineinbewegen. Wenn das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse
hineinbewegt worden ist, löst sich dieses von den Klemmelementen
und ermöglicht es diesem, sich an den Skischuh oder ein Festklemmglied
mit der vollen Klemmkraft der Krafteinheit zu legen.
Es ist auch möglich, die Bindung während eines unfreiwilligen
Auslösens der Bindung zu spannen oder zurückzustellen. Dies
erfolgt dann, wenn während eines unfreiwilligen Auslösens sich
die Klemmelemente gegen die Kraft der Feder öffnen und es
dem Einsteigelement ermöglichen, sich in seine gespannte
Stellung relativ zum Gehäuse unter der Kraft der Feder zu bewegen.
In jedem Falle wird dann, wenn der Einsteigmechanismus
gespannt ist, die volle Klemmkraft der Krafteinheit an dem
Einsteigelement anliegen. Eine Einsteigbindung dieser Art ist
in der US-PS 40 63 752 beschrieben, die an den Anmelder der
vorliegenden Anmeldung übertragen worden ist.
Bei der Betrachtung der bekannten Seiten-Klemm-Bindungen mit
einem Einsteigmechanismus ist zu sehen, daß beide der bekannten
Arten der Bindungen den Nachteil haben, daß die volle Klemmkraft
der Krafteinheit am Einsteigelement für einen erheblichen
Zeitraum anliegt, wenn die Bindung gespannt ist. Diese Eigenschaft
stellt an zahlreiche Teile der Bindung harte Bedingungen,
und insbesondere an die mechanische Konstruktion des Einsteigelementes
und der gegenüberliegenden Fläche der Klemmelemente.
Die vorbeschriebene Seiten-Klemmbindung mit einem an der
Ferse des Skischuhs angeordneten Einsteigelement hat darüber
hinaus den Nachteil, daß sie kompliziert in der Konstruktion
ist und speziell angefertigte Skischuhe erforderlich macht,
die Ausschnitte im Fersenteil der Sohle haben, um den erforderlichen
Raum für die Teile des Bindungsmechanismus zu schaffen.
Die Seiten-Klemmbindung mit dem Einsteigelement, das hinter
der Spitze und vor dem hinteren Ende der Ferse angeordnet ist,
hat im Vergleich eine einfachere mechanische Konstruktion und
macht keine speziellen Skischuhe erforderlich. Darüber hinaus
erreicht die letztgenannte Bindung ihre Ziele ohne dabei der
Bewegung des Skischuhs relativ zum Ski in irgendeiner Richtung
während des Notauslösens im Wege zu stehen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Skibindung zu schaffen, die durch den Druck der Sohle
eines Skischuhes während des Einsteigens zu dessen Erleichterung
kurzzeitig geöffnet und anschließend geschlossen
wird, so daß die erhöhte Federkraft nur während
des Einsetzens des Schuhes wirkt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Steuerglied
in seine über das obere Gehäuseteil hinausragenden
Position über eine keilförmige Rampe mit einer entsprechend
abgeschrägten Rampe des als Schieber ausgebildeten
Verbindungsteiles in Wirkverbindung steht,
daß die Abschrägung derart ausgebildet ist, daß durch
eine Bewegung des Steuergliedes in Richtung des Ski
das Verbindungsteil in seine die Klemmbacken freigebende
Position verschiebbar ist und daß an der vom
Ski abgewandten Seite der Rampe eine senkrecht zur
Längsachse des Steuergliedes verlaufende Fläche vorgesehen
ist, die in der eingedrückten Position des
Steuergliedes ein Gleiten des Verbindungsteiles in
seine, die Klemmbacken schließende Position ermöglicht.
Bei einer Ausführung der Skibindung sind in einem Gehäuse
zwei bewegbare Klemmelemente, die eine geöffnete
Stellung zur Aufnahme eines Festklemmgliedes und eine
geschlossene Stellung zum Festklemmen des Festklemmgliedes
haben, und ein bewegbares Einsteigelement angeordnet,
von dem ein Teil über die Oberfläche des
Gehäuses zum Öffnen des Festklemmgliedes hinausragt,
wenn der hinausragende Teil des bewegbaren Einsteigelementes
zum Gehäuse gedrückt wird.
Als ein Teil des bewegbaren Einsteigelementes ist eine Oberfläche
vorgesehen, die eine Klemmöffnungsfläche bildet, die mit
einer gegenüberliegenden Fläche an einem Teil der Klemmelemente
zusammenwirkt, um das Öffnen der Klemmelemente zu bewirken,
wenn das Einsteigelement relativ dazu bewegt wird.
Bei einer anderen Ausführungsform ist ein bewegbares Lagerelement
zwischen den Klemmelementen und dem bewegbaren Einsteigelement
zur Herabsetzung der Reibung zwischen beiden Teilen
vorgesehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform haben die bewegbaren Klemmelemente
und das Festklemmglied trennbare Teile, wobei ein Teil
zwei seitliche Ränder umfaßt, die in zwei im Abstand voneinander
liegenden Spitzenenden, und der andere Teil Vorsprünge
aufweist, die die seitlichen Ränder und die Spitzen übergreifen,
wenn das Klemmelement das Festklemmglied festklemmt.
In jedem der Vorsprünge ist eine Nut zur Aufnahme mindestens
einer der Spitzen vorgesehen, wenn diese über den Vorsprung
bewegt wird, wenn ein Skischuh in die Bindung eingesetzt wird.
Die Nut ist vorgesehen, um die Strecke herabzusetzen, die die
bewegbaren Klemmelemente sonst ohne Vorhandensein der Nut bewegt
werden müßten, wenn die Spitze über den Vorsprung hinwegbewegt
wird.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Klemmelemente
und das bewegbare Einsteigelement je gegenüberliegende Flächen
aufweisen, von denen mindestens eine geneigt ist, um die
bewegbaren Klemmelemente zu bewegen, wenn das bewegbare Einsteigelement
relativ dazu bewegt wird. Steht das bewegbare
Einsteigelement in seiner angehobenen Stellung, sind die
bewegbaren Klemmelemente in Abwesenheit eines zwischen diese
geklemmten Skischuhs durch die Kraft der Krafteinheit in ihre
maximale Klemmstellung bewegt. In dieser Stellung der Klemmelemente
ist die Klemmkraft, die im allgemeinen durch eine
komprimierte Feder erzeugt wird und die auf die Klemmelemente
einwirkt, auf einem Minimum. Dies ist der Fall, weil die Feder
fast völlig ausgedehnt und entspannt ist. Um in die Bindung
einzusteigen, wird der Skischuh auf die Spitze des Einsteigelementes
gedrückt. Wird das Einsteigelement durch den Skischuh
niedergedrückt, so wird dieses in das Gehäuse hineinbewegt.
Wenn das Einsteigelement abwärts in das Gehäuse hineinbewegt
wird, wirken die einander gegenüberliegenden Flächen des
Einsteigelementes und der bewegbaren Klemmelemente aufeinander
ein. Ein sich fortsetzender Druck auf das Einsteigelement bewirkt,
daß dieses die bewegbaren Klemmelemente entgegen der
Kraft der Feder der Krafteinheit bewegt. Wenn die bewegbaren
Klemmelemente entgegen der Kraft der Feder der Krafteinheit
bewegt werden, bewegen sich die bewegbaren Klemmelemente zu
ihrer offenen Stellung hin. Wenn die bewegbaren Klemmelemente
zu ihrer geöffneten Stellung hinbewegt werden, wird das
Festklemmglied in die Stellung bewegt, in der es von den bewegbaren
Klemmelementen festgeklemmt wird. Eine weitere
Bewegung des Einsteigelementes gibt die Klemmelemente
frei und ermöglicht es diesen, das Festklemmglied
lösbar festzuklemmen. Es ist klar, daß bei der
die Nut umfassenden Ausbildung, die Strecke, die die
bewegbaren Klemmelemente zurücklegen müssen, um das
Festklemmglied aufnehmen zu können, wenn der Skischuh
auf das Einsteigelement gedrückt wird, verringert ist,
wodurch die Kraft reduziert wird, die zum Einsteigen
in die Bindung erforderlich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht
und wird im nachstehenden im einzelnen
anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Skibindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Klemmelemente und
das T-förmig gestaltete Verbindungselement
des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 3 einen ein Einsteigelement gemäß der Erfindung
darstellenden Teilschnitt längs der
Linie 3-3 in Fig. 1, wobei sich das Einsteigelement
in seiner
angehobenen oder vorgespannten Stellung befindet, in
einem größeren Maßstab;
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt des Einsteigelementes,
eine Stellung des Einsteigelementes und der benachbarten
Teile veranschaulichend, wenn das Einsteigelement
aus seiner vorgespannten Stellung in die Nähe
der gespannten Stellung bewegt ist und die bewegbaren
Klemmelemente in ihre nahezu maximal geöffnete Stellung
bewegt hat;
Fig. 5 einen der Fig. 3 und 4 entsprechenden Schnitt, der eine
Stellung des Einsteigelementes zeigt, wenn dieses die
Klemmelemente zum Klemmen des Festklemmgliedes freigegeben
hat;
Fig. 6 und 7
Teilschnitte anderer Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Skibindung, die ein Lagerelement zur Herabsetzung
der Reibung zwischen dem Einsteigelement und
den bewegbaren Klemmelementen veranschaulichen;
Fig. 8 eine parallele Draufsicht des Verbindungselementes
aus Fig. 7 mit der Veranschaulichung der Relativstellung
des Lagerelementes;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer Bindung
gemäß der Erfindung, bei der die bewegbaren
Klemmelemente und das Festklemmglied einen
Vorsprung umfassen, in dem eine Nut zur Herabsetzung
der Strecke vorgesehen ist, die die
bewegbaren Klemmelemente ohne eine solche Nut
zurücklegen müßten, wenn die Spitzen des Festklemmgliedes
über den Vorsprung hinwegbewegt
werden.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine lösbare Einsteigbindung
gemäß der Erfindung dargestellt und als Ganzes mit 1 bezeichnet.
Die Bindung 1 umfaßt einen bewegbaren Klemmechanismus
2, ein Festklemmglied oder eine als Ganzes mit 3 bezeichnete
Platte. Bei einer typischen Ausbildung ist der Mechanismus 2
durch eine Vielzahl von Schrauben 5 auf die obere Fläche eines
Ski 4 aufgebracht. Das Festklemmglied oder die Platte 3 ist
durch eine Vielzahl von Schrauben, die in Schraubenlöcher 7
eingeschraubt sind, an der Sohle eines Skischuhs angebracht. Es
ist jedoch auch möglich, den entsprechend modifizierten Mechanismus
2 in die Sohle des Skischuhs und die Platte 3, entsprechend
modifiziert, auf die obere Fläche des Skis 4 aufzubringen,
wie dies in der US-PS 36 06 370 des Anmelders dargestellt
ist.
Der Mechanismus 2 umfaßt ein Gehäuse 10, das ein oberes Gehäuseteil
10 T und ein unteres Gehäuseteil oder einen Boden 10 B aufweist.
In dem Gehäuse 10 sind zwischen den Teilen 10 T und 10 B
schwenkbar zwei bewegbare Klemmelemente 11 und 12 angeordnet.
Die Klemmelemente 11 und 12 sind relativ zum Gehäuse 10 seitlich
schwenkbar angeordnet, um die Platte 3 zwischen sich lösbar
festklemmen zu können. Es ist klar, daß anstelle der Platte 3
der Skischuh entsprechend modifiziert werden kann, um zwischen
den Klemmelementen 11 und 12 direkt lösbar festgelegt werden
zu können.
Am hinteren Ende des Mechanismus 2 ist eine Krafteinheit, die
als Ganzes mit 13 bezeichnet ist, angeordnet. In der Krafteinheit
13 ist eine Feder 14 vorgesehen. Ein Stab 15 erstreckt
sich koaxial zur Feder. Am hinteren Ende des Stabes 15 weist
dieser ein Gewinde zur Aufnahme einer manuell drehbaren Mutter
16 auf. An seinem vorderen Ende ist der Stab 15 schwenkbar an
ein T-förmig gestaltetes Verbindungselement 17 angelenkt. Wie
später unter Bezugnahme auf Fig. 2 näher erläutert werden wird,
kuppelt das Verbindungselement 17 die Krafteinheit bzw. den
Federspanner 13 mit den bewegbaren Klemmelementen 11 und 12.
Aus diesem Grunde wird das Verbindungselement manchmal nachstehend
als Klemmglied bezeichnet.
Am hinteren Ende des Gehäuses 10 sind zu beiden Seiten des
vorderen Endes des Stabes 15 zwei im Abstand voneinander
liegende, sich aufwärts erstreckende Wände 18 und 19 angeordnet.
Jede dieser Wände 18 und 19 ist mit einer hinteren Rampe
20 und einer oberen Rampe 21 versehen. Zwischen der Feder 14
und der hinteren Rampe 20 und koaxial zum Stab 15 ist eine
Unterlegscheibe 22 angeordnet.
An jedem der Klemmelemente 11 und 12 ist ein Vorsprung 30 ausgebildet.
Unterhalb des Vorsprunges 30 ist eine Schulter 31
vorgesehen. Zwischen den Vorsprüngen 30 und der Schulter 31
ist ein Spalt zur Aufnahme der Platte 3 gebildet.
Die Platte 3 ist mit zwei abgeschrägten, gekrümmten seitlichen
Rändern 32 versehen. Jeder der Ränder 32 endet in einer
vorderen Spitze 33 und einer hinteren Spitze 34. Wenn die
Platte 3 die Klemmelemente 11 und 12 berührt, übergreift der
Vorsprung 30 die seitlichen Ränder 32 der Platte 3, und die
vorderen und hinteren Spitzen 33 und 34 erstrecken sich von
den Enden der Ränder.
Etwa längs der Mittellinie des Gehäuses 10 ist in einem Loch 36,
das im oberen Gehäuseteil 10 T ausgebildet ist, ein Einsteigelement
40 vorgesehen. Das Einsteigelement 40 weist eine
obere Fläche 41 auf, die sich über die äußere Oberfläche des
oberen Gehäuseteiles 10 T hinaus erstrecken und von einem
Skischuh zum Öffnen und Schließen der Klemmelemente 11 und 12
während des Einsteigens eines Skischuhs zwischen diese berührt
werden kann. Obwohl die Lage des Einsteigelementes 40 zwischen
den Klemmelementen 11 und 12 dargestellt ist, ist es klar,
daß die Lage des Klemmelementes 40 nur deshalb vorgezogen
wird, weil ein Skiläufer seinen Skischuh in Skilaufstellung
bringen muß, wenn er in die Bindung einsteigt. Bei anderen
Ausführungen könnte das Einsteigelement 40 an anderen Stellen
angeordnet sein, solange es in der Lage ist, das Öffnen und
Schließen der Klemmelemente 11 und 12 zu steuern, wie nachstehend
beschrieben werden wird.
Wie bisher beschrieben mit der Ausnahme des Vorhandenseins und
der Wirkungsweise des Einsteigelementes 40, das nachstehend
unter Bezugnahme auf Fig. 2 bis 5 erläutert werden wird, ist
die Skibindung 1 funktionell identisch mit einer Skibindung,
die in der US-PS 36 06 370 des Anmelders beschrieben ist.
In Fig. 2 ist unter Fortlassung des oberen Gehäuseteils 10 T
aus Verdeutlichungsgründen eine Draufsicht auf die bewegbaren
Klemmelemente 11 und 12, das Verbindungselement 17 und den
Stab 15 dargestellt. An seinem linken Ende ist das Verbindungselement
17 mit einem T-förmig gestalteten Abschnitt 38 versehen,
der Anlageflächen zur gleitenden Anlage an Flächen hat,
die zu diesem Zweck an jedem der bewegbaren Klemmelemente 11
und 12 in einer in der US-PS 36 06 370 beschriebenen Art und
Weise vorgesehen ist. In der Mitte des Verbindungselementes
17 ist ein länglicher Schlitz 42 ausgebildet. Der Schlitz 42
dient zur Aufnahme einer Rippe 43. Die Rippe 43 stellt ein
starres Glied dar, das sich vom Gehäuseboden 10 B aufwärts erstreckt,
um die Längsbewegung des Verbindungselementees 17 zu
führen. Vor der Rippe 43 ist in einem dafür vorgesehenen Raum
im Schlitz 42 ein Einsteigelement 40 angeordnet, das unter
Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurde und das unter
Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert wird.
In Fig. 3, 4 und 5 ist das Einsteigelement 40 dargestellt,
das einen als Ganzes mit 45 bezeichneten Hauptkörperteil umfaßt.
In dem Hauptkörperteil 45 ist ein innerer Federaufnahmeraum 45 A
und ein vorspringender Bereich 46 ausgebildet, der, wenn er
völlig angehoben ist, sich über die obere Oberfläche des oberen
Gehäuseteils 10 T erstreckt und die Fläche 41 an dessen oberen
Ende in eine Stellung bringt, in der sie von einem Skischuh beim
Einsteigen in die Bindung berührt wird. An seinem unteren Ende
ist der Hauptkörperteil 45 mit einer sich auswärts, vorwärts
erstreckenden Nase 47 und einem inneren Ende 48 versehen. Die
Nase 47 weist eine Klemmöffnungsfläche 49 auf, die vorwärts
und auswärts vom inneren Ende 48 des Hauptkörperteiles 45
aus geneigt verläuft. Vom vorderen oberen Rand der geneigten
Klemmöffnungsfläche 49 aus erstreckt sich eine Klemmschließfläche
50 einwärts. Die Fläche 50 erstreckt sich einwärts und
etwa rechtwinklig zur Längsachse des Einsteigelementes 40.
Im Bodenteil 10 B des Gehäuses ist ein Einsteigelement-Schacht
55 ausgebildet. Der Einsteigelement-Schacht 55 dient der freien
Aufnahme des unteren Teiles einschließlich der sich auswärts
erstreckenden Nase 47 des Hauptkörperteiles 45 des Einsteigelementes
40. Vom Boden des Schachtes 55 erstreckt sich ein
Federführungsstift 56 aufwärts. Der Federführungsstift 56
dient zum Ausrichten und Führen einer Feder 57. Die Feder 57
ist in den Federaufnahmeraum 45 A eingeführt, der zu diesem
Zweck im Hauptkörperteil 45 des Einsteigelementes 40 vorgesehen
ist. Die Feder 57 dient dazu, das Einsteigelement 40 aus dem
Schacht 55 heraus in seine äußere Stellung relativ zum oberen
Gehäuseteil 10 T zu drücken, wenn, wie dies bereits berschrieben
wurde, das Verbindungselement in seine vorderste Stellung bewegt
ist.
In Fig. 4 und 5 ist klarer veranschaulicht, daß die Fläche 49
der geneigten Nase 47 mit einer entsprechend geneigten Fläche
60 am vorderen Rand des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17
zusammenwirkt.
Um die Bindung 1 vor der Benutzung zum Einsetzen eines Skischuhs
in diese manuell zu spannen, wird die Krafteinheit 13 von einer
horizontalen Stellung, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, in
eine vertikale Stellung bewegt. Steht die Krafteinheit 13 in der
vertikalen Stellung, wird die Kraft der Feder 14 von dem
Verbindungsglied 17 abgehoben. Ist die Kraft der Feder 14 vom
Verbindungsglied 17 abgehoben, ist das Verbindungsglied 17
frei vorwärts bewegbar, und gestattet es den Klemmelementen
11 und 12, sich auswärts zu bewegen. Wenn das Verbindungselement
in seine vordere Stellung und die Klemmelemente 11 und 12
in ihre äußerste Stellung bewegt worden sind, kann das Einsteigelement
40 frei durch die Feder 57 in die äußerste und vorgespannte
Stellung, die in Fig. 3 dargestellt ist, bewegt werden.
Steht das Einsteigelement 40 in seiner äußersten oder vorgespannten
Stellung, wie Fig. 3 zeigt, wird die Krafteinheit 13
in ihre horizontale Stellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, abgesenkt.
Die in die horizontale Stellung abgesenkte Krafteinheit
13 (Fig. 1) bewirkt ein Rückwärtsziehen des Verbindungselementes
durch den Stab 15 und die Feder 14. Das Zurückziehen
des Verbindungselementes 17 durch den Stab 15 bewirkt ein Anlegen
des Verbindungselementes an die Klemmelemente 11 und 12
und zwingt diese sich einwärts zu bewegen.
Die Entfernung, die das Verbindungselement 17 zurückbewegt
wird, ist eine Funktion der Stellung der Gewindemutter 16 am
hinteren Ende der Krafteinheit 13. Wenn die Mutter 16 mit
rechtsgängigem Gewinde versehen ist, bewirkt ein Drehen der
Mutter 16 im Uhrzeigersinn, daß der Stab 15 zusammen mit dem
Verbindungselement 17 zurückgezogen wird. Ist der Stab 15 und
das Verbindungselement 17 so weit zurückbewegt, wie die
mechanische Konstruktion der Bindung dies gestattet, wird
ein weiteres Drehen der Mutter 16 die Feder 14 zu komprimieren
beginnen und an die bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 über
das Verbindungselement 17 eine Klemmkraft anlegen. Wenn an diesem
Punkt versucht wird, die Klemmelemente 11 und 12 voneinander
zu entfernen, wird diesem Versuch eine Kraft entgegenwirken,
deren Größe der Kraft der Feder 14 entspricht. Um die Kraft,
die erforderlich ist, um die Klemmelemente 11 und 12 voneinander
zu trennen, herabzusetzen, muß die Mutter 16 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht werden, um ein Entspannen der Feder 14 zu
ermöglichen.
Wenn das Einsteigelement 40 sich in seiner äußersten oder vorgespannten
in Fig. 3 veranschaulichten Stellung befindet, ist die
Bindung 1 fertig, um einen Skischuh einzusetzen.
Wenn ein Skiläufer seinen Skischuh in Skilaufstellung bringt und
auf die obere Fläche 40 des Einsteigelementes 40 drückt, wird
dieses gezwungen, sich abwärts in das zu diesem Zweck vorgesehene
Loch 36 hinein entgegen der Kraft der Feder 57 zu bewegen.
Wen sich das Einsteigelement 40 abwärts in das Loch
36, das zu diesem Zweck in dem oberen Gehäuseteil 10 T vorgesehen
ist, bewegt, berührt die Klemmöffnungsfläche 49 der
Nase 47 des Einsteigelementes 40 die geneigte gegenüberliegende
Fläche 60 am vorderen Ende des Schlitzes 42 im Verbindungselement
17. Wenn die Klemmöffnungsfläche 49 die Fläche 60 berührt,
wird ein weiterer Druck und eine Bewegung des Einsteigelementes
40 relativ zur Fläche 60 am Verbindungselement 17
dieses zwingen, sich vorwärts zu bewegen, wie Fig. 4 zeigt.
Wenn sich das Verbindungselement 17 vorwärts bewegt, können sich
die bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 zur Aufnahme der Platte
3 auswärts bewegen.
Bei anhaltendem Druck auf das Einsteigelement 40 wird dieses
gezwungen, sich weiter nach unten in das Gehäuse 10 hineinzubewegen,
bis die obere Fläche 41 des Elementes mit der oberen
Fläche des oberen Gehäuseteiles 10 T fluchtet. An diesem Punkt
befindet sich die Platte 3 zwischen den Klemmelementen 11 und 12,
und die untere Fläche 17 A des Verbindungselementes 17 gibt
den oberen vorderen Rand der Nase 47 des Einsteigelementes 40
frei.
Fig. 5 zeigt, daß dann, wenn die untere Fläche 17 A des Verbindungselementes
17 den oberen vorderen Rand der Nase 47
freigibt, das Verbindungselement 17 frei ist, sich durch die
Kraft der Feder 14 rückwärts zu bewegen, die Klemmelemente
11 und 12 gegeneinander zu ziehen, um die Platte 3 lösbar
festzulegen. Ist die Platte 3 lösbar zwischen den Klemmelementen
11 und 12 festgelegt, wird die Klemmkraft durch die Größe der
Kompression der Feder 14 bestimmt. Wie bereits beschrieben
wurde, kann die Mutter 16 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht
werden, um die Klemmkraft auf ein Minimum zu reduzieren, wenn
die Platte 3 lösbar zwischen den Klemmelementen 11 und 12
festgelegt ist. Um die Klemmkraft zu erhöhen, mit der die
Platte 3 lösbar von den Klemmelementen 11 und 12 festgelegt
wird, muß die Mutter 16 im Uhrzeigersinn gedreht werden.
Unabhängig von der Größe der Ausgangsklemmkraft, die zum Klemmen
der Platte 3 anliegt, ist es klar, daß dann, wenn die Platte 3
aus ihrer Stellung zwischen den Klemmelementen 11 und 12 freigegeben
ist und die Klemmelemente 11 und 12 während eines ungewünschten
Auslösens auseinandergedrückt werden, die sich ergebende
Klemmkraft als eine Funktion der Federkonstanten ansteigt.
Mit der von den Klemmelementen 11 und 12 lösbar festgelegten
Platte 3 wirkt die Bindung 1 auf jeden Fall in der
Weise, wie dies in der US-PS 36 06 370 des Anmelders beschrieben
ist.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen
Bindung dargestellt. Diese umfaßt ein umlaufendes Lagerelement
70. Das Lagerelement 70 ist an der vorderen Kante der Nase 47
des Einsteigelementes 40 angeordnet. Es ist ein walzenartiges
Lager oder funktionell ähnliches Element und springt von der
Nase 47 vor, um an der geneigten Fläche 60 am vorderen Ende
des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17 anzuliegen, wenn das
Einsteigelement relativ zu diesem bewegt wird.
Wenn das Lagerelement 70 relativ zur Fläche 60 bei der Benutzung
bewegt wird, dreht sich das Lagerelement 70. Die
Drehung des Lagerelementes 70 verringert die Reibung zwischen
dem Einsteigelement 40 und dem Verbindungselement 17.
In Fig. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Bindung dargestellt, wobei am unteren hinteren Flansch
des vorderen Endes des Schlitzes 42 im Verbindungselement 17
ein Lagerelement 80 angeordnet ist. Das Lagerelement 80 ist
zur drehbaren Anlage an der geneigten Klemmöffnungsfläche 49
der Nase 7 vorgesehen. Da das Lagerelement 80 umläuft, wenn die
Fläche 49 relativ dazu bewegt wird, ist die Reibung zwischen
dem Einsteigelement 40 und dem Verbindungselement 17 erheblich
verringert, wenn das Einsteigelement 40 relativ zum Verbindungselement
17 bewegt wird.
In Fig. 9 der Zeichnung ist schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Bindung dargestellt, bei dem der
Vorsprung 30 jedes bewegbaren Klemmelementes 11 und 12 eine
vertikal verlaufende Nut 70 aufweist. Die Nut 70 umfaßt eine
im wesentlichen langgestreckte, konkave Oberfläche, deren Mittellinie
abwärts vorwärts zur Mitte des Skis und vorwärts oder
rückwärts relativ zum Ski verläuft, auf dem die Bindung 1 befestigt
ist. Sie ist etwa in der Mitte des Vorsprunges 13
jeder der bewegbaren Klemmelemente 11 und 12 zur Aufnahme
einer Spitze 33 oder 34 der am Skischuh angeordneten Festklemmplatte
3 ausgebildet. Der Bequemlichkeit halber sind es die
vorderen Spitzen, die normalerweise benutzt werden.
Wenn ein Skiläufer in die Bindung 1 einsteigt, werden die
vorderen Spitzen 33 in die Nuten 70 hineingedrückt. Wenn der
Skischuh die obere Fläche 41 des Einsteigelementes 40 berührt,
bewirkt dies ein Auseinanderbewegen der Klemmelemente 11 und
12. Wegen der Nut 70 ist die Größe der zur Bewegung der Klemmelemente
11 und 12 erforderliche Kraft und die Strecke, die sich
die Klemmelemente 11 und 12 auswärts bewegen müssen, wenn die
Platte 3 zwischen die Klemmelemente eingesetzt wird, verringert.
Wenn der seitliche Rand 32 zwischen den vorderen und rückwärtigen
Spitzen 33 und 34 der Platte 3 sich unter die untere
Oberfläche des Vorsprunges 30 der Klemmelemente 11 und 12
bewegt, werden die mit der Feder gekuppelten Klemmelemente gezwungen,
sich durch die Feder 14 einwärts zu bewegen. Wenn die
Klemmelemente 11 und 12 gegen die seitlichen Ränder 32 der
Platte 3 drücken, wird die Platte Dank ihrer einwärts gekrümmten
seitlichen Ränder 32 relativ zu den Klemmelementen 11 und 12
zentriert, wie dies in unterbrochenen Linien bei 3 A dargestellt
ist. Ist die Platte 3 relativ zu den Klemmelementen 11 und 12
zentriert, übergreifen die Vorsprünge 30 im wesentlichen die
gesamten seitlichen Ränder 32 und mindestens einen Teil der
Spitzen 33 und 34. Wenn die Platte 3 zwischen den Klemmelementen
11 und 12 zentriert ist, wirkt die Bindung 1 und löst
sich beim Fallen in üblicher Weise, wie dies in der US-PS
36 06 370 des Anmelders beschrieben ist.
Eine Anzahl von Ausführungen der Erfindung, die gemäß der
Erfindung wirken, sind vorstehend beschrieben worden. Es ist
jedoch klar, daß noch weitere Änderungen oder Abwandlungen der
Konstruktion der vorbeschriebenen Ausführungen der Erfindungen
gemacht werden können, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
Beispielsweise kann obwohl eine Feder zum Erzeugen
der erforderlichen Klemmkraft beschrieben worden ist, ein
elektrisch und magnetisch wirkender Mechanismus wie auch
Kombinationen geeigneter Mechanismen zum Zwecke der Erzeugung
der erforderlichen Klemmkraft benutzt werden. In gleicher Weise
können das T-förmig gestaltete Verbindungsglied 17 und die
Klemmelemente 11 und 12 ersetzt oder modifiziert werden, um
in einer unterschiedlichen Weise zu wirken. Auch kann die
Stellung des Einsteigelementes 40 gemäß den Erfordernissen der
speziellen Anwendung verändert werden. Es ist klar, daß unabhängig
von den vorgesehenen Veränderungen ein Hauptvorteil der
Erfindung in ihrer Einfachheit liegt. Infolgedessen ist es
beabsichtigt, daß die vorbeschriebenen Ausführungen und die
vorgeschlagenen Modifikationen nur zum Zwecke der Illustration
der Erfindung dienen und daß der Rahmen der Erfindung nicht nur
unter Bezug auf die beschriebenen Ausführungen sondern vielmehr
unter Bezug auf die Patentansprüche und deren Äquivalente
bestimmt ist.
Claims (6)
1. Einsteigskibindung zum Festlegen eines Skischuhes
an einen Ski mit einem Paar entgegen der Kraft
einer Feder oder dergleichen auseinander spreizbaren
Klemmbacken, welche in einem Gehäuse gelagert
und bezüglich dieses Gehäuses bewegbar sind und
welche hinter der Spitze des Schuhes und vor der
Hinterseite des Absatzes an den Seiten des Schuhes
angreifen, wobei die Feder oder dergleichen über
einen im Gehäuse verlaufenden Verbindungsteil an
den Klemmbacken angreift und diese bei festgelegtem
Schuh gegen den Schuh bzw. in ihre Schließstellung
drückt, und ein durch die Sohle des Schuhes
betätigbare, etwa senkrecht zur Skioberseite
verschiebbares Steuerglied vorgesehen ist, durch
welches das Verbindungsteil in seine, die Klemmbacken
freigebende Position bringbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Steuerglied (40) in seiner über das obere Gehäuseteil
(10 t) hinausragenden Position über eine
keilförmige Rampe (49) mit einer entsprechend
abgeschrägten Rampe (60) des als Schieber ausgebildeten
Verbindungsteiles (17) in Wirkverbindung
steht, daß die Abschrägung derart ausgebildet ist,
daß durch eine Bewegung des Steuergliedes (40) in
Richtung des Skis (4) das Verbindungsteil (17) in
seine die Klemmbacken (11, 12) freigebende Position
verschiebbar ist und daß an der vom Ski (4)
abgewandten Seite der Rampe (60) eine senkrecht zur
Längsachse des Steuergliedes (40) verlaufende
Fläche vorgesehen ist, die in der eingedrückten
Position des Steuergliedes (40) ein Gleiten des
Verbindungsteiles (17) in seine, die Klemmbacken
(11, 12) schließende Position ermöglicht.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Verringerung
der Reibung zwischen den aneinander gleitenden
Flächen des Steuergliedes (40) und des Schiebers
(17) im Bereich der keilförmigen Spitzen einer der
beiden Rampen (49, 60) eine drehbar gelagerte Rolle
(71, 80) vorgesehen ist.
3. Einsteigskibindunbg nach Anspruch 1 oder 2, daß an
der Unterseite des Schuhes eine Klemmplatte (3)
befestigt ist, welche an ihren beiden, den Klemmbacken
(11, 12) zugewandten Seiten je zwei Eckvorsprünge
(33, 34) aufweist, daß die Klemmbacken (11,
12) an ihrer der Klemmplatte (3) zugewandten Seiten
je eine Rastnase (30) aufweisen, welche bei
festgelegtem Schuh die Klemmplatte (3) zwischen
ihren Eckvorsprüngen (33, 34) übergreift und daß
die Rastnasen (30) der Klemmbacken (11, 12) in
ihrem mittleren Bereich je eine zur Skioberseite
hin gerichtete Nut (70) aufweisen, welche zur
Aufnahme eines Paares der Eckvorsprünge (33, 34)
dient.
4. Skibindung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmbacken
(11, 12) unterhalb der Rastnase (30) und die
Klemmplatte (3) zwischen den im Abstand voneinander
liegenden Eckvorsprüngen (33, 34) je mit einer
Kontur versehen sind, durch die die Klemmplatte (3)
bezüglich der Klemmbacken (11, 12) zentriert wird,
wenn die Klemmplatte (3) über die Rastnase (30)
jeder Klemmbacke gedrückt wird.
5. Skibindung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nut (70) in
der Rastnase (30) eine im wesentlichen langgestreckte
konkave Oberfläche aufweist, deren Mittellinie
abwärts, einwärts und vorwärts bezüglich der
Skioberseite geneigt ist.
6. Skibindung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontur der
Klemmplatte (3) zwischen den Eckvorsprüngen (33,
34) konkav ist.
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