DE2953948C2 - Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät - Google Patents
Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches KopiergerätInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/09—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer using magnetic brush
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
- Color Electrophotography (AREA)
Description
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Zuführwalze(n) (64,65) und die Auftragwalze(n)
(66,67) getrennt angetrieben sind, und daß
d) die Zuführung des Entwicklers für die Entwicklung der latenten, elektrostatischen Abbildung
durch Ein- oder Ausschaltung der Zuführwalze^) (64,65) steuerbar ist
Die Erfindung betrifft eine Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät der im
Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Gattung.
Eine solche Entwicklungseinrichtung ist aus der DE-OS 22 61 023 bekannt und wird auch als »Magnetbürsten-Entwicklungseinrichtung«
bezeichnet, weil der pulverförmige Fntwickler wie die Fasern einer Bürste
an der Oberfläche der Auftragwalze haftet und deshalb eine »magnetische Bürste« bildet.
Ein Problem bei einer solchen Entwicklungseinrichtung
liegt darin, daß die Aufbringung des Entwicklers auf die elektrostatische, latente Abbildung der zu
kopierenden Vorlage sehr exakt gesteuert werden muß, d. h, die Entwicklung muß zu einem genau definierten
Zeitpunkt begonnen und zu einem späteren, genau definierten Zeitpunkt unterbrochen werden. Für diese
zeitliche Steuerung sind verschiedene Verfahren entwickelt worden, beispielsweise eine Verschiebung der
Auftragwalze von der Oberfläche weg am Ende der Entwicklung, wodurch sich konstruktive Probleme
ergeben, oder die Verwendung einer Klinge für die Entfernung des Entwicklers von der Oberfläche der
Auftragwalze, wobei dieses Messer beweglich angeordnet werden muß. In allen Fällen ergibt sich also eine
aufwendige und damit kostspielige und störungsanfällige Konstruktion.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches
Kopiergerät der angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem die Zuführung des Entwicklers zu der
elektrostatischen, latenten Abbildung der Vorlage sehr
exzkt gesteuert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß keine beweglichen Teile
vorgesehen werden müssen, sondern die Zuführung des Entwicklers durch Ein- oder Ausschaltung der Zuführwalze
gesteuert werden kann. Hierzu ist nur ein einfacher Schalter in der Stromzuführung des Antriebsmotors für die Zuführwalze erforderlich, so daß der
zusätzliche konstruktive Aufwand vernachlässigbar ist.
Trotzdem arbeitet diese Steuerung sehr exakt, so daß
die Entwicklung nur in genau definierten Zeitintervallen durchgeführt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die schematische
Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur den Grundaufbau eines elektrophotographischen Ko-•
piergerätes mit einer Entwicklungseinrichtung zeigt
Bei dem Kopiergerät nach der Figur wird die Oberfläche einer phirtoleitfähigen Trommel 51 durch eine Korona-Aufladungseinrichtung 52 gleichmäßig aufgeladen und dann durch eine schematisch angedeutete Abbildung 53 einer zu kopierenden Vorlage bildmäßig belichtet, wodurch auf der Trommel 51 eine
Bei dem Kopiergerät nach der Figur wird die Oberfläche einer phirtoleitfähigen Trommel 51 durch eine Korona-Aufladungseinrichtung 52 gleichmäßig aufgeladen und dann durch eine schematisch angedeutete Abbildung 53 einer zu kopierenden Vorlage bildmäßig belichtet, wodurch auf der Trommel 51 eine
j 5 elektrostatische, latente Abbildung der Vorlage entsteht
Diese elektrostatische, latente Abbildung wird mittels einer Entwicklungseinrichtung 54 zu einem
sichtbaren Tonerbild entwickelt, das dann mittels einer Korona-Aufladungseinrichtung 55 auf ein blattförmiges
Bildempfangsmaterial 56 übertragen wird. Nach der Bildübertragung wird das Bildempfangsmaterial 56
mittels einer Walze 57 von der Oberfläche der Trommel
51 abgelöst Der auf der Trommel 51 zurückgebliebene Entwickler wird durch eine Reinigungseinrichtung 58
entfernt; schließlich werden dann noch die restlichen Ladungen mittels einer Korona-Aufladungseinrichtung
59 auf der Oberfläche der Trommel 51 gelöscht
Die Entwicklungseinrichtung 54 weist ein Gehäuse 61 auf, in dem sich ein Rührer 62 mit einer Welle und
mehreren, eliptischen Platten befindet die im Abstand zueinander und in geneigter Stellung auf der Welle
befestigt sind; außerdem sind ein Wendelrührer 63 und eine Zuführwalze 64 vorgesehen. Der Rührer 62, der
Wendelrührer 63 und die Zuführwalze 64 befinden sich am Boden des Gehäuses 61, so daß sie in Berührung mit
dem dort befindlichen Entwickler 68 kommen.
Über der ersten Zuführwalze 64 sind eine zweite Zuführwalze 65 und eine erste Auftragwalze 66
angeordnet; neben der ersten Auftragwalze 66 befindet sich eine zweite Auftragwalze
<U7, d. h, die beiden Auftragwalzen 66 und 67 sind so angeordnet, daß der
von ihnen mitgenommene Entwickler die Oberfläche der Trommel 51 berührt und deshalb auf die
elektrostatische, latente Abbildung gelangen kann.
Jede Zuführwalze 64,65 und jede Auftragwalze 66,67
weist eine drehbare Buchse aus nicht-magnetischem Material sowie einen stationär in der Buchse angebrachten
Magneten auf, wie in der Figur angedeutet ist
Der Entwickler 68, der durch den Rührer 62 und den Wendelrührer 63 durchgemischt wird, wird reibungselektrisch aufgeladen, so daß sich der Toner in dem Entwickler 68 mit einer Polarität auflädt, die entgegengesetzt zu der Polarität des Trägermaterials des Entwicklers 68 ist. Der von den Zuführwalzen 64, 65 nach oben transportierte Entwickler 68 gelangt zu der ersten Auftragwalze 66 und dann zu der zweiten Auftragwalze 67, so daß er an einer Stelle zwischen den beiden Auftragwalzen 66 und 67 in Kontakt mit der elektrostatischen, latenten Abbildung auf der Trommel 51 kommt. Der Entwickler auf der zweiten Auftragwalze 67 wird durch einen Schaber 69 von ihrer Oberfläche entfernt; dieser Entwickler fällt wieder nach unten in den Behälter 61 hinein und wird von den Rührern 62 und 63 durchgemischt.
Der Entwickler 68, der durch den Rührer 62 und den Wendelrührer 63 durchgemischt wird, wird reibungselektrisch aufgeladen, so daß sich der Toner in dem Entwickler 68 mit einer Polarität auflädt, die entgegengesetzt zu der Polarität des Trägermaterials des Entwicklers 68 ist. Der von den Zuführwalzen 64, 65 nach oben transportierte Entwickler 68 gelangt zu der ersten Auftragwalze 66 und dann zu der zweiten Auftragwalze 67, so daß er an einer Stelle zwischen den beiden Auftragwalzen 66 und 67 in Kontakt mit der elektrostatischen, latenten Abbildung auf der Trommel 51 kommt. Der Entwickler auf der zweiten Auftragwalze 67 wird durch einen Schaber 69 von ihrer Oberfläche entfernt; dieser Entwickler fällt wieder nach unten in den Behälter 61 hinein und wird von den Rührern 62 und 63 durchgemischt.
Bei dieser Entwicklungseinrichtung 54 drehen sich beim Einschalten des Hauptschalters des Kopiergerätes
die beiden Auftragwalzen 66, 67 immer unabhängig davon, ob die Entwicklung durchgeführt wird oder
nicht; der Ruhrer 62, der Wendelrührer 63 und die
beiden Zuführwalzen 64,65 werden jedoch angehalten, sobald keine Entwicklung durchgeführt werden muß.
Wahlweise werden bei Beendigung der Entwicklung der Rührer 62, der Rührer 63 und jede Zuführwalze 64, 65
zuerst angehalten; zu einer vorgegebenen Zeitspanne nach dem Anhalten dieser Bauteile werden dann die
beiden Auftragwalzen 66,67 angehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergeräta) mit einem Gehäuse undb) mit mindestens einer, in dem Gehäuse angeordneten Zuführwalze für den Transport des Entwicklers vom Boden des Gehäuses zu mindestens einer, eine magnetische Bürste bildenden Auftragwalze.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12917678A JPS5555370A (en) | 1978-10-20 | 1978-10-20 | Magnetic brush developing unit |
| JP12917778A JPS5555371A (en) | 1978-10-20 | 1978-10-20 | Magnetic brush developing unit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2953948C2 true DE2953948C2 (de) | 1983-11-03 |
Family
ID=26464654
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2953948A Expired DE2953948C2 (de) | 1978-10-20 | 1979-10-19 | Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät |
| DE2942415A Expired DE2942415C2 (de) | 1978-10-20 | 1979-10-19 | Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Farbkopiergerät |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2942415A Expired DE2942415C2 (de) | 1978-10-20 | 1979-10-19 | Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Farbkopiergerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4267201A (de) |
| DE (2) | DE2953948C2 (de) |
Families Citing this family (6)
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| US5095340A (en) * | 1990-09-06 | 1992-03-10 | Eastman Kodak Company | Method of controlling the operation of a magnetic brush toning station |
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| DE2261023A1 (de) * | 1972-05-22 | 1973-12-06 | Xerox Corp | Verfahren und vorrichtung zur sichtbarmachung eines latenten elektrostatischen bildes, sowie elektrophotographische kopiermaschine mit einer solchen vorrichtung |
Family Cites Families (3)
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1979
- 1979-10-17 US US06/085,490 patent/US4267201A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1979-10-19 DE DE2942415A patent/DE2942415C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
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| DE2261023A1 (de) * | 1972-05-22 | 1973-12-06 | Xerox Corp | Verfahren und vorrichtung zur sichtbarmachung eines latenten elektrostatischen bildes, sowie elektrophotographische kopiermaschine mit einer solchen vorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2942415A1 (de) | 1980-04-24 |
| DE2942415C2 (de) | 1983-03-31 |
| US4267201A (en) | 1981-05-12 |
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Legal Events
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
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