DE2954523C2 - - Google Patents

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DE2954523C2
DE2954523C2 DE19792954523 DE2954523A DE2954523C2 DE 2954523 C2 DE2954523 C2 DE 2954523C2 DE 19792954523 DE19792954523 DE 19792954523 DE 2954523 A DE2954523 A DE 2954523A DE 2954523 C2 DE2954523 C2 DE 2954523C2
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DE19792954523
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Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
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August Laepple & Co 7100 Heilbronn De GmbH
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August Laepple & Co 7100 Heilbronn De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/14Particular arrangements for handling and holding in place complete dies
    • B21D37/142Spotting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Tuschierpresse mit einem an vertikalen Säulen geführten Stößel, einem Aufspanntisch unter­ halb des Stößels, wobei an der Stößelunterseite und an der Tischoberseite Werkzeuge wie Formen od. dgl. lösbar befestigbar sind, und mit einer höhenverstellbaren Anschlageinrichtung im Bereich jeder Säule zur unteren Hubbegrenzung des Stößels, wobei die Anschlageinrichtungen motorisch synchron antreibbare Gewindespindeln enthalten.
Aus der DE-OS 15 02 177 ist eine Presse bekannt, bei der zur Erleichterung der Montage des tischseitigen Werkzeugs der Auf­ spanntisch in Horizontalrichtung aus dem Arbeitsraum der Presse heraus verfahrbar angeordnet ist, so daß das jeweilige Werkzeug mittels eines Hebezeugs auf dem ausgefahrenen Tisch abgesetzt bzw. von diesem weggenommen werden kann. Für die Montage des stößelseitigen Werkzeugs ist dagegen keine Hilfsvorrichtung vorgesehen, so daß die Montage des stößelseitigen Werkzeugs verhältnismäßig zeitaufwendig und anstrengend ist. Prinzipiell ist es zwar möglich, das Oberwerkzeug auf das Unterwerkzeug abzusenken und zusammen mit dem Unterwerkzeug aus der Presse herauszufahren bzw. beim Einbau das Oberwerkzeug auf das am ausgefahrenen Tisch befindliche Unterwerkzeug abzusetzen und den Tisch dann einzufahren. Es würde jedoch die Gefahr einer Werkzeugbeschädigung bestehen, selbst wenn man irgend welche Zwischenpuffer zwischenfügt, die ihrerseits die Werkzeuge be­ einflussen könnten. Außerdem müßte jeweils Sorge dafür ge­ tragen werden, daß der Aufspanntisch nach seinem Einfahren wieder exakt positioniert ist, was eine an sich unnötige Justier­ arbeit bedeutet, wenn es sich nur um die Montage des Oberwerkzeugs handelt.
Zur Erleichterung der Montage des Oberwerkzeugs einer Stufen­ presse geht es aus dem DE-GM 17 48 211 hervor, an der Pressen­ oberseite einen über die gesamte Breite der Presse verfahrbaren Wagen anzuordnen, an dem ein an der Pressenvorderseite herab­ hängender Werkzeugträger befestigt ist. Dieser weist am unteren Ende einen vertikal bewegbaren und in der Horizontalen schwenk­ baren Auslegerarm mit Schienen auf, entlang denen ein Schlitten mit einer Tragplatte zum Absetzen des Oberwerkzeugs geführt ist. Dies ist jedoch konstruktiv aufwendig und teuer. Außerdem handelt es sich um eine fest installierte Einrichtung, die verhältnismäßig viel Platz in Anspruch nimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tuschierpresse der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die vom Unterwerkzeug unabhängige Montage des Oberwerkzeugs erleichtert ist, was ausgehend von dem Gedanken eines horizontalen Ein- und Ausfahrens mit möglichst einfachen Mitteln erzielt werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlageinrichtungen auf je einer in axialer Richtung festge­ legten Gewindespindel laufende, mit Gewindebohrungen versehene, gegen Mitdrehen gehaltene Anschlagplatten aufweisen und daß in innen liegenden, d. h. dem Arbeitsraum der Presse zugewandten Enden der Anschlagplatten und somit in der Nähe der Stößelenden je eine Tragstange angeordnet oder lösbar befestigt ist, die in Gebrauchsposition quer zur Säulen-Längsrichtung seitlich über den Stößel vorsteht und eine Gleitauflage für das stößel­ seitige Werkzeug bei seinem Einsetzen oder Entfernen bildet.
Während bei der Presse nach der DE-OS 15 02 177 die Gewinde­ spindeln der Anschlageinrichtungen auf und ab schraubbar sind und mit ihren Stirnseiten Anschläge zur unteren Hubbegrenzung bilden, liegen bei der erfindungsgemäßen Presse in axialer Richtung festgelegte Gewindespindeln vor, die die Anschläge bildende Anschlagplatten tragen, die mittels der Gewinde­ spindeln in der Höhe verfahrbar sind. Diese Anschlagplatten dienen gleichzeitig zur Halterung der Tragstangen, auf denen sich das Oberwerkzeug absetzen und verschieben läßt. Dabei läßt sich das Oberwerkzeug in vertikaler Richtung präzise Feinjustieren, so daß der Stößel nicht betätigt werden muß.
Es ist ersichtlich, daß der mit den eine Doppelfunktion be­ sitzenden Anschlagplatten und den Tragstangen verbundene Herstellungsaufwand äußerst gering ist. Sind die Tragstangen lösbar befestigt, können sie nach Gebrauch beiseite gestellt werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man das auf den Trag­ stangen nach außen geschobene Oberwerkzeug von unten her in­ spizieren und gegebenenfalls an Ort und Stelle nacharbeiten kann. Dies ist bei der Anordnung nach dem DE-GM 17 48 211 nicht möglich, da hier das Werkzeug auf einer seine Unterseite überdeckenden Tragplatte sitzt.
Weist jede Anschlagrichtung zwei Gewindespindeln vor bzw. hinter der zugewandten Säule auf, so ist es zweckmäßig, daß die beiden Anschlagplatten jeder Anschlageinrichtung durch eine drehmoment­ aufnehmende Stange miteinander verbunden sind. Dies ist wesent­ lich einfacher als wenn die Anschlagplatten am Pressenrahmen geführt wären.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß die Trag­ stangen aus den entsprechenden Aufnahmen der Anschlagplatten mit ihrer Mantelfläche nach oben überstehen. Auf diese Weise läßt sich das Oberwerkzeug ohne anzustoßen über die Anschlag­ platten in das Presseninnere bewegen.
Weist der Stößel Aufnahmen für das Anbringen von Einzieh­ motoren auf, kann das Oberwerkzeug motorisch verschoben werden.
Schließlich ist zweckmäßigerweise noch vorgesehen, daß die Gewindespindeln den Stößel im Bereich seiner Ecken durch­ dringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Tuschierpresse in Vorderansicht, teilweise geschnitten, und
Fig. 2 die Tuschierpresse gemäß Fig. 1 im Horizontal­ schnitt längs der Linie II-II.
Die in der Zeichnung gezeigte Tuschierpresse hat einen unteren Aufspanntisch 10, mit dem sie auf dem Boden aufsitzt, zwei mit dem Aufspanntisch 10 verbundene vertikale Führungssäulen 12 und eine obere Traverse 14, welche die beiden Führungssäulen 12 am oberen Ende fest miteinander verbindet. Diese Teile bilden zusammen den Pressenrahmen.
Auf den Führungssäulen 12 laufen zugleich als Führungsbuchsen dienende Zylinder 16, welche die beiden Enden eines als oberer Aufspanntisch ausgebildeten Stößels 18 tragen. Jeder Zylinder 16 ist an seinen Stirnwänden gegen die Mantelfläche der zuge­ ordneten Führungssäule 12 abgedichtet und enthält zwei durch einen an der Führungssäule 12 festgelegten Kolben voneinander getrennte Arbeitsräume, die über in der Führungssäule 12 verlaufende Druckmittelkanäle mit Druckmittel beaufschlagbar sind. Vergleiche hierzu gegebenenfalls die Stammanmeldung in Form der DE-OS 29 05 559. Je nach dem, ob die unteren oder die oberen Arbeitsräume der beiden Zylinder 16 beaufschlagt werden, bewegen sich die Zylinder 16 und mit diesen der an ihnen festgeschweißte Stößel 18 nach oben oder unten.
Der Stößel 18 ist auf seiner Unterseite mit T-förmigen Nuten 54 versehen, in welche die T-förmigen Köpfe von Spannbolzen eingeführt werden können, mit denen ein Oberwerkzeug am Stößel 18 befestigt werden soll.
Der Stößel 18 ist ferner mit zylindrischen Aufnahmen 56 und Gewindebohrungen 58 zum lösbaren Anbringen von Einziehmotoren versehen, wie später bei der Beschreibung des unteren Aufspann­ tisches 10 noch genauer erläutert werden wird.
In der Oberseite des Stößels 18 sind zwei T-förmige Nuten 60 vorgesehen, und die obere Traverse 15 trägt fluchtend zwei T-förmige Riegel 62, die in die Nuten 60 einführbar und in diesen durch Drehen um 90° verriegelbar sind. Die Riegel 62 hängen über großen Durchmesser aufweisende, fest mit ihnen verbundene Stützscheiben 64 an der oberen Traverse 14. Die Stützscheiben 64 tragen jeweils einen radialen Betätigungs­ arm 66. Eine Betätigungsstange 68 ist an ihren Enden über Gelenkstifte 70 mit den Betätigungsarmen 66 verbunden, so daß die Riegel 62 nur gemeinsam bewegt werden können.
Die durch die Gelenkstifte 70 vorgegebene effektive Länge der Betätigungsstange 68 entspricht dem Abstand der Achsen der Stützscheiben 64, so daß die Betätigungsarme 66, die Be­ tätigungsstange 68 und der zwischen den Achsen der Riegel 62 liegende Teil der oberen Traverse 14 zusammen ein Parallelogramm­ gestänge bilden.
An dem einen der Gelenkstifte 70 greift eine Kolbenstange 72 eines doppelt wirkenden Stellmotors 74 an, dessen Zylinder über einen Stift 76 gelenkig mit der oberen Traverse 14 verbunden ist. Durch Druckbeaufschlagung des einen oder des anderen der Arbeitsräume des Stellmotors 74 können die Riegel 62 zwischen der in der Zeichnung dargestellten Einführstellung und der dem gegenüber um 90° verdrehten Haltestellung bewegt werden. Hängt der Stößel 18 in seiner oberen Endstellung an den Riegeln 62, so können Arbeiten im Raum zwischen dem Stößel 18 und dem unteren Aufspanntisch 10, insbesondere ein Nacharbei­ ten des Werkzeugs, gefahrlos durchgeführt werden.
Der feststehende untere Aufspanntisch 10 weist eine Mehrzahl T-förmiger Nuten 78 zur Aufnahme der Köpfe von Spannbolzen auf, mit welchen ein Unterwerkzeug am Aufspanntisch 10 befestigt wird. Es sind zylindrische Aufnahmen 80 und Gewinde­ bohrungen 82 vorgesehen, um Einziehmotoren 84 lösbar am Aufspann­ tisch 10 befestigen zu können. Diese haben einen in die Auf­ nahme 80 einführbaren Zylinder und einen am Zylinderkopf be­ festigten Flansch 86 mit Durchgangsbohrungen für Befestigungs­ bolzen 88. Das Ende der Kolbenstange der Einziehmotoren 80 trägt einen vertikal ausgerichteten Schieber 90, welcher mit seinem freien Ende über die Oberseite des Aufspanntischs 10 nach oben ragt.
In transversaler Richtung etwas außerhalb derjenigen Stelle, an der sich bei eingesetzten Einziehmotoren 84 die Schieber 90 befinden, sind über Gelenkzapfen 92 und Gelenkhülsen 94 Tragstangen 96 am Aufspanntisch 10 angelenkt, deren Oberkante mit der Oberkante des Aufspanntisches fluchtet. Die Tragstangen 96 sind so zwischen einer in Fig. 1 links und in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung un einer in Fig. 1 rechts gezeigten Arbeitsstellung verschwenkbar.
Zum Einziehen eines Unterwerkzeugs auf den unteren Aufspann­ tisch 10 werden die Kolbenstangen der Einziehmotoren 84 voll ausgefahren. Dann wird auf die ausgeklappten Tragstangen 96 das Unterwerkzeug aufgesetzt (z. B. unter Verwendung eines Krans oder eines Gabelstaplers). Dann werden die Kolbenstangen der Einziehmotoren 84 durch entsprechende Druckbeaufschlagung wieder eingefahren, und bei dieser Bewegung nehmen die Schieber 90 das Unterwerkzeug mit und bewegen es auf den Aufspanntisch 10 hinauf. Zum weiteren Bewegen des Unterwerkzeugs auf dem Aufspanntisch 10 werden auf die Schieber 90 nach Zurückfahren Arme 98 aufgesetzt, welche parallel zur Achse der Kolbenstange in den Raum zwischen Stößel 18 und Aufspanntisch 10 hineinlaufen. Falls erwünscht, können die Schieber 90 auch permanent mit einem entsprechenden Arm versehen sein, wenn Einziehmotoren mit entsprechend vergrößertem Arbeitshub zur Verfügung stehen.
Zum Begrenzen der Schließbewegung des Stößels 18 sind vier Gewindespindeln 100 vorgesehen, welche bei den Ecken des Aufspanntisches 10, des Stößels 18 und der Traverse 14 angeordnet sind. Die unteren Enden der Gewindespindeln 100 sind über Radiallager 102 und Axiallager 104 im Aufspanntisch 10 gelagert. Die oberen Enden der Gewindespindeln 100 sind durch Radiallager 106 in der oberen Traverse 14 gelagert und tragen im Inneren der als Kastenprofil ausgebildeten Traverse 14 liegende Kettenräder, über welche eine endlose Kette 108 läuft.
Eine der Gewindespindeln 100 hat eine Verlängerung 110, welche ein Kegelritzel 112 trägt. Dieses kämmt mit einem weiteren Kegelritzel 114, das von der Ausgangswelle eines Untersetzer­ getriebes 116 getragen ist. Eine Eingangswelle dieses Unter­ setzergetriebes ist mit einem elektrischen Schrittmotor 118 und zugleich mit einem als Stellungsgeber dienenden Um­ drehungszähler 120 verbunden.
Auf jeder der Gewindespindeln 100 läuft eine mit einer ent­ sprechenden Gewindebohrung versehene Anschlagplatte 122. Zur Fixierung ihrer Winkelstellung sind die beiden vor und hinter einer der Führungssäulen 12 liegenden Anschlag­ platten 122 jeweils durch eine Stange 124 miteinander ver­ bunden.
Zum Einstellen gleicher Höhen der Anschlagplatten 122 über dem Aufspanntisch 10, was nur beim Aufstellen der Presse und allenfalls in großen Zeitabständen erforderlich ist, werden die Anschlagplatten 122 durch den Schrittmotor 118 so lange nach unten bewegt, bis die erste der Anschlagplatten 122 an der Oberseite des Aufspanntisches 10 anschlägt. Dann wird die Kette 108 entspannt und von den am Ende der Gewindespindeln angeordneten Kettenrädern abgenommen. Durch Einsetzen eines Werkzeuges in transversale Bohrungen 126 im gewindefreien oberen Abschnitt der Gewindespindeln 100 und durch manuelles Drehen der Gewindespindeln 100 lassen sich dann die restlichen Anschlagplatten 122 getrennt ebenfalls in Anlage an die Ober­ seite des Aufspanntisches 10 führen. Dann wird die Kette 108 wieder aufgelegt und gespannt. Durch entsprechendes Erregen des Schrittmotors 118 werden dann die Anschlagplatten 122 gleichförmig hochgefahren.
Zum Prüfen und Nacharbeiten eines Werkzeugs werden die An­ schlagplatten 122 zunächst auf eine solche Höhe eingestellt, daß sich Oberwerkzeug und Unterwerkzeug beim Heranfahren des Stößels 18 an die Anschlagplatten 122 mit Sicherheit noch nicht berühren. Dann wird die Presse geschlossen und nach jedem Schließen wird der Schrittmotor 118 so erregt, daß die Anschlagplatten 122 ein kleines Stück nach unten ge­ fahren werden. Nach jedem Schließen und wieder Öffnen wird visuell festgestellt, ob sich das Unterwerkzeug und das Oberwerkzeug berührt haben. Dies kann z. B. unter Verwendung eines Farbe abgebenden flexiblen Gewebes oder einer bleibend verformbaren Zwischenlage erfolgen. Wird ein Kontakt zwischen Unterwerkzeug und Oberwerkzeug festgestellt, wird die Erregung des Schrittmotors 118 unterbrochen, und Unterwerkzeug und Oberwerkzeug werden zum Nacharbeiten des Werkstückes ganz auseinandergefahren.
Zum Einstellen des jenigen Öffnungshubes, der bei der jeweiligen Gestalt von Unterform und Oberform benötigt wird, um die Form­ oberfläche inspizieren zu können, ist eine rechteckigen Quer­ schnitt aufweisende Stange 128 mittels einer Klemmschraube 130 vertikal einstellbar an einer der Anschlagplatten 122 be­ festigt. Sie ist im Weg einer vom Stößel 18 getragenen Lichtschranke 132 angeordnet, welche die Druckmittelzufuhr zu dem oberen Arbeitsraum in den Zylindern 16 über das zuge­ ordnete Steuerventil unterbricht, wenn ihr Lichtstrahl von der Stange 128 nicht mehr unterbrochen ist. Zugleich wird der Schrittmotor 118 unter Verwendung des Ausgangssignals der Lichtschranke 132 so erregt, daß die Anschlagplatten 122 um eine kleine Wegstrecke nach unten verlagert werden. Nun kann der Stößel durch Betätigung der entsprechenden Bedienungsknöpfe der Presse wieder nach unten gefahren werden.
Zum Abstützen des Oberwerkzeugs beim Einziehen in den Stößel 18 sind die Anschlagplatten 122 bei ihrem innen liegenden Ende mit zu ihrer Oberseite hin offenen Bohrungen 134 versehen, so daß auf in sie eingesetzten Tragstangen 136 das Oberwerkzeug stoßfrei bis ins Innere der Presse ge­ schoben werden kann. Hierzu können dieselben Einziehmotoren verwendet werden, wie für das Einziehen des Unterwerkzeugs. Die Tragstangen 136 stehen über die Presse nach außen vor, so daß das Oberwerkzeug von einem Kran auf sie aufgelegt werden kann. Zum Arbeiten mit der Tuschierpresse werden die Tragstangen 136 dann wieder entfernt.
Man kann so unter Verwendung der Anschlagplatten 122 und der zu ihrem Antrieb vorgesehenen Gewindespindeln 100 das Oberwerkzeug bezüglich des Stößels 18 auch wohl definiert um kleine Strecken bewegen und hat für verschieden hohe Oberwerkzeuge eine vertikal einstellbare Tragstangenanordnung.

Claims (5)

1. Tuschierpresse mit einem an vertikalen Säulen geführten Stößel, einem Aufspanntisch unterhalb des Stößels, wobei an der Stößelunterseite und an der Tischoberseite Werkzeuge wie Formen od. dgl. lösbar befestigbar sind, und mit einer höhenverstellbaren Anschlageinrichtung im Bereich jeder Säule zur unteren Hubbegrenzung des Stößels, wobei die Anschlagein­ richtungen motorisch synchron antreibbare Gewindespindeln ent­ halten, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtungen auf je einer in axialer Richtung festgelegten Gewindespindel laufende, mit Gewindebohrungen versehene, gegen Mitdrehen ge­ haltene Anschlagplatten (122) aufweisen und daß in innen liegenden, d. h. dem Arbeitsraum der Presse zugewandten Enden der Anschlag­ platten (122) und somit in der Nähe der Stößelenden je eine Tragstange (136) angeordnet oder lösbar befestigt ist, die in Gebrauchsposition quer zur Säulen-Längsrichtung seit­ lich über den Stößel (18) vorsteht und eine Gleitauflage für das stößelseitige Werkzeug bei seinem Einsetzen oder Entfernen bildet.
2. Tuschierpresse nach Anspruch 1, bei der jede Anschlagein­ richtung zwei Gewindespindeln vor bzw. hinter der zugewandten Säule enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlag­ platten (122) jeder Anschlageinrichtung durch eine Drehmoment aufnehmende Stange (124) miteinander verbunden sind.
3. Tuschierpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Tragstangen (136) aus den entsprechenden Aufnahmen (134) der Anschlagplatten (122) mit ihrer Mantelfläche nach oben überstehen.
4. Tuschierpresse nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (18) Aufnahmen (56) für das Anbringen von Einziehmotoren (84) aufweist.
5. Tuschierpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (100) den Stößel (18) im Bereich seiner Ecken durchdringen.
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