DE295500C - - Google Patents
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- DE295500C DE295500C DENDAT295500D DE295500DA DE295500C DE 295500 C DE295500 C DE 295500C DE NDAT295500 D DENDAT295500 D DE NDAT295500D DE 295500D A DE295500D A DE 295500DA DE 295500 C DE295500 C DE 295500C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D31/00—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
- B65D31/005—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents by folding a single blank to U-shape to form the base of the bag and opposite sides of the body-portion, the remaining sides being formed by extensions of one or more of these opposite sides
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES-
PATENTAMT.
Beutel und Taschen aus Papier werden gewöhnlich in der Weise hergestellt, daß die
Teile, welche den Beutel bilden sollen, durch Leim, Kleister u. dgl. oder durch Zusammennähen
miteinander verbunden werden. Das Zusammennähen hat den Nachteil, daß das Papier, sofern es nicht besonders fest ist, von
dem Faden durchschnitten wird, wodurch der Beutel undicht wird. Verwendet man aber
ίο Klebstoffe bei Herstellung der Beutel, so ergibt
sich der Nachteil, daß die Beutel zum Verpacken von Lebensmitteln nicht geeignet sind,
weil sie den Anforderungen der Hygiene nicht entsprechen. Sofern nämlich solche Beutel mit
Lebensmitteln nicht in vollkommen trockenen Räumen lagern, bilden sich infolge Anwesenheit
der Klebstoffe Schimmelpilze, die den Inhalt der Beutel verderben und gesundheitsschädlich
machen. Ferner 'können auch bei geklebten Beuteln in feuchter Luft die Klebstoffe
weich werden und ihre Bindekraft verlieren, so daß die Beutel auseinanderfallen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung von
Papierbeuteln zu schaffen, bei dem weder Klebstoffe noch Nähte angewendet werden.
Der durch das neue Verfahren hergestellte Beutel ist hygienisch einwandfrei, weil kein
Nährboden für Pilze und Mikroben vorhanden ist, und besitzt eine große Haltbarkeit.
Gemäß der Erfindung wird ein Papierbogen etwa in der Längsmitte mit einer Falte, ferner
mit zwei Querfalzen und in den sich hierdurch ergebenden Eckfeldern mit Diagonalfalzen versehen,
worauf die Eckfelder unter Empordrücken der Diagonalfalze einander genähert und ineinandergeschachtelt werden, wonach
die Oberkanten des so entstandenen Beutels umgeschlagen und mit Haftmitteln versehen
werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht beispielsweise einige Herstellungsstadien des
Beutels.
Fig. ι zeigt den Papierbogen, aus dem der
Beutel hergestellt werden soll, und läßt die einzelnen Falze erkennen.
Fig. 2 zeigt den Papierbogen während des Zusammenfaltens, während
Fig. 3 eine Oberansicht des fertig zusammengefalteten Papierbeutels in vergrößertem Maßstäbe
veranschaulicht.
Der Papierbogen α wird etwa in der Längsmitte
mit einer Falte versehen. Er erhält zu diesem Zweck einen Falz b mit oben liegendem
Rücken, d. h. einen Falz, der durch Abwärtsklappen der Papierhälften hervorgebracht wird.
Parallel hierzu werden zwei Falze c mit unten liegendem Rücken angebracht. Der Deutlichkeit
halber sind sämtliche Falze mit oben liegendem Rücken strichpunktiert, die mit unten liegendem Rücken gestrichelt dargestellt.
Senkrecht zu den Falzen b und c werden zwei Falze d mit unten liegendem Rücken vorgesehen.
Der Abstand der Falze d wird so gewählt, daß die verbleibenden Eckfelder e
etwa quadratische Gestalt haben.
In jedem Eckfelde wird nun noch ein Diagonalfalz f angebracht, der von der Kreuzungsstelle
der Falze c und d zur nächsten Ecke des Eckfeldes verläuft. '
Nun faßt man den Bogen von unten her und nähert unter Empordrücken der Diagonalfalze
f die Eckfelder β einander und schiebt sie derart ineinander, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht
ist.
Um keine vorstehenden Ecken zu erhalten, ist es zweckmäßig, den Eckfeldern β einen etwa
quadratischen Ausschnitt zu geben, wie er aus Fig. ι ersichtlich ist. Dieser Ausschnitt wird
so bemessen, daß die stehenbleibenden Seiten der Eckfelder gleich oder besser etwas kleiner
als die Außenseite der zwischen den Kniffen d liegenden Mittelfelder g sind.
Um dem so zusammengefalteten Beutel den nötigen Halt zu geben, werden die Oberkanten
gemäß den feinpunktierten Linien h nach innen umgeschlagen und mit beliebigen Haftmitteln,
z. B. Metallösen, versehen.
Die in der Zeichnung oben liegenden Felder g und e sind etwas höher als die entsprechenden
unten liegenden Felder. Auf diese Weise läßt sich eine Verschlußklappe durch Umschlagen
des hervorstehenden Teiles um die punktierte Linie i herstellen.
Es soll noch hervorgehoben werden, daß es natürlich gleichgültig ist, in welcher Reihenfolge
die einzelnen Falze angebracht werden. Bei maschineller Herstellung kann die Falzung
auch gleichzeitig mit dem Zusammenlegen erfolgen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Papierbeuteln, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Papierbogen (α) etwa in der Längsmitte mit einer Falte (b, c), ferner mit zwei Querfalzen
(d) und in den sich hierdurch ergebenden Eckfeldern(<?) unter Empordrücken
der Diagonalfalze (f) einander genähert und ineinandergeschachtelt werden, wonach die
Oberkanten des so entstandenen Beutels umgeschlagen und mit Haftmitteln versehen
werden.
2. Verfahren nach Anspruch is dadurch
gekennzeichnet, daß die Eckfelder (β) vor dem Zusammenfalten mit einem Ausschnitt
versehen werden, der etwa so groß ist, daß die stehenbleibenden Seiten der Eckfelder
gleich oder kleiner als die Außenseite des Mittelfeldes sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295500C true DE295500C (de) |
Family
ID=549971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295500D Active DE295500C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295500C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143751B (de) * | 1957-11-12 | 1963-02-14 | Us Rubber Co | Zusammenfaltbarer Behaelter |
| FR2637259A1 (fr) * | 1988-10-04 | 1990-04-06 | Fabbi Giorgio | Sac en matiere pliable biodegradable |
-
0
- DE DENDAT295500D patent/DE295500C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143751B (de) * | 1957-11-12 | 1963-02-14 | Us Rubber Co | Zusammenfaltbarer Behaelter |
| FR2637259A1 (fr) * | 1988-10-04 | 1990-04-06 | Fabbi Giorgio | Sac en matiere pliable biodegradable |
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