DE295575C - - Google Patents

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DE295575C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf balgartige Metallmembranen, wie sie beispielsweise für Gasfernzünder in Anwendung kommen können. Die bis dahin bekannten Membranen dieser Art haben den Nachteil, daß sie 'für Niederdruckfernzünder zu unempfindlich sind oder für die feinmechanischen Schaltwerke zu ungenau arbeiten. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bereits vorgeschlagen worden,
ίο die einzelnen Metallscheiben der Membran mit konzentrischen, gewölbten Ausbiegungen zu versehen. Solche gewölbten Ausbiegungen versteifen jedoch nur die Membran, und ihre Fläche geht für deren Gesamtfederung verloren. Um für die gebräuchlichen Leuchtgasdrucke die erforderliche leichte Beweglichkeit zu erreichen, mußte daher eine größere Anzahl von Einzelmembranen oder Scheiben verwendet werden. Die Einstellung solcher Membransysteme ist aber infolge des unter der Wirkung von Temperatureinflüssen zuweilen plötzlich und ungleichmäßig erfolgenden Durchfederns der Membranen nicht zuverlässig, da bei ungleichmäßiger Federung eine unerwünschte Verschiebung des Zündoder Löschpunktes des Fernzünders erfolgt. Nach der Erfindung wird die für die Verwendung von federnden Druckgliedern an Fernzündern erforderliche leichte Bewegbarkeit und eine bei vor sich gehender Belastung der Membran proportional gleichmäßig steigende Widerstandserhöhung derselben, ohne die erwähnte ruckweise springende Bewegung befürchten zu müssen, dadurch erreicht, daß die einzelnen Scheiben des Druckgliedes aus miteinander zusammenhängenden, konzentrischen, stufenartig sich voneinander absetzenden ebenen Ringflächen bestehen, deren radiale Schnittlinien sich mit der Einspännebene des Druckgliedes in spitzem Winkel schneiden. ■
Um des weiteren eine größere Hubdurchbiegimg der Membran bei Verringerung der für diese erforderlichen Anzahl von Einzelmembranen oder Scheiben zu erzielen, ist der Mittelteil jeder Scheibe im unbelasteten Zustande mit Beziehung zu dem Scheibenrände versenkt angeordnet.
Bei Beginn des Hubes einer solchen zu einer mittleren Einsenkung abgestuften Membran nähert sich dieser versenkte Teil zunächst der durch den äußeren Membranrand gelegten Ebene und nimmt erst nach Überschreitung dieser Linie die Stellung ein, welche die bekannten Membranen schon bei Beginn des Hubes innehaben. Um diesen Teil des Hubes ist also die neue Membran beweglicher.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Fernzünders mit teilweisem Schnitt, . κ
Fig. 2 einen Schnitt durch das Druckglied.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des Fernzünders besteht das Druckglied aus drei faltenbalgartig miteinander verbundenen Membranen 1, 2, 3, von denen die Membran 3 zwischen den Gehäuseteilen 4 und 5 des Fernzünders festgespannt ist. Mit dem inneren Teile der Membran 1 ist ein Mittelstück 12 verbunden, gegen das
sich die Belastungsfeder 15 anlehnt und die Vorrichtung für die verschraubbare Befestigung der Zugübertragungsspindel 7 trägt, welche an den die Schaltvorrichtung für das Gasdurchlaßventil bewegenden Hebel angreift.
Der Erfindung gemäß besteht jede der Ejnzelmembranen 1, 2, 3 des Druckgliedes aus miteinander zusammenhängenden, konzentrisehen, stufenartig sich voneinander absetzenden Ringflächen 1', 2', 3', deren radiale Schnittlinien sich mit der Einspannebene des Druckgliedes in spitzem Winkel schneiden. Diese Gestaltung der Membranen bewirkt, daß dieselben sowohl äußerst empfindlich für jede Druckänderung sind, als auch allmählich und ohne plötzlich eintretendes Durchfedern sich durchbiegen. Zur Erzielung eines größtmöglichen Hubes des Druckgliedes sind die Membranen in ihrem Mittelteil mit einer Ein-Senkung 1", 2", 3" versehen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Balgartige Metallmembran, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Scheiben (1, 2,-. 3) stufenartig sich voneinander absetzende, ebene Ringflächen (1', 2', 3') besitzen, deren radiale Schnittlinien sich mit der Einspannebene des Druckgliedes in spitzem Winkel schneiden.
2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des Hubes des Druckgliedes der Mittelteil (1", 2", 3") jeder Scheibe im unbelasteten Zustande gegenüber dem Scheibenrande und den Ringstufen versenkt liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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