DE295607C - - Google Patents

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DE295607C
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stone
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/51Metallising, e.g. infiltration of sintered ceramic preforms with molten metal

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Steinen oder steinartigen Massen ein metallisches Aussehen zu verleihen, überzieht man ihre Oberflächen mit fein verteilten Metallteilchen und verwendet hierzu entweder den galvanischen Strom oder ein flüssiges, beim Trocknen erhärtendes Bindemittel, wie z. B. Wasserglaslösung. Obschon für gewisse, wie kunstgewerbliche Zwecke beide Methoden brauchbare Ergebnisse liefern, erweisen sie sich
ίο im allgemeinen, insbesondere für baugewerbliche Massenfabrikation, doch als wenig praktisch oder als unbrauchbar. So erfordert der galvanische Überzug eine besondere Vorbehandlung der zu' überziehenden Oberfläche, welche unter weiterer Berücksichtigung des aufzuwendenden Stromes das Verfahren viel zu kostspielig gestaltet. Die anderen, nicht elektrolytischen Methoden, welche darin bestehen, daß in teilweiser Nachahmung der ein- oder mehrfachen Erdfarben-Silikatanstriche auf ' einen Grundanstrich mit Wasserglas das betreffende Metallpulver aufgestäubt und dann dem Überzuge durch Lufttrocknung oder schwache Erwärmung die nötige Bindung und Haftfähigkeit erteilt wird, erweisen sich gegen den Einfluß der Atmosphärilien auf die Dauer nicht widerstandsfähig.
Die Erfindung ist dem Bestreben entsprungen, Asbest-Zementschieferplatten derart zu verkupfern, daß sie als Dacheindeckungsmittel benutzt, nicht nur ein echtes Kupferdach vorzutäuschen vermögen, sondern auch eine nahezu unbegrenzte Dauerhaftigkeit erzielen lassen, somit die Vorzüge beider Dacheindeckungsmaterialien, nämlich des gewöhnlichen Asbest-Zementschiefers und des Kupferbleches, bei mäßigen Gestehungskosten vereinigen.
Das hierzu angewendete, im nachstehenden beschriebene Verfahren läßt sich in gleich befriedigender Weise auch mit anderen künstliehen oder natürlichen Steinmassen und Metallen durchführen.
Zur Durchführung des Verfahrens wird das zum Überziehen bestimmte Metall in Pulverform in einer Wasserglaslösung oder einer Silikatlösung mit ähnlichen Eigenschaften in möglichst dünner Schicht auf den betreffenden Stein- oder Kunststeingegenstand auf gestrichen, aufgespritzt oder sonstwie oberflächlich verteilt und hierauf einer scharfen Trocknung bis zu Temperaturen von 200 bis 3000 C unterworfen. Hierauf wird eine zweite dünne Schicht des in der Wasserglaslösung verteilten metallischen Materials aufgebracht und wieder hoch erhitzt. Dieser Vorgang wird nötigenfalls öfter wiederholt. Hat der Überzug die gewünschte Stärke erreicht, dann wird der Gegenstand in der bei Kunststeinbehandlungen üblichen Weise der Einwirkung eines schwachsauren Bades ausgesetzt.
Das hierauf fertige Stück besitzt ein vollständig metallisches Aussehen und zeichnet sich durch große Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen bedeutende Temperaturschwankungen sowie gegen schwache Säuren und Alkalien aus, ist demnach zum Unterschiede von den nach den üblichen Anstrich- und Bronzierungsmethoden hergestellten baugewerb-
lichen Materialien als dauernd wetterfest zu bezeichnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Bekleidung von künstlichen oder natürlichen Steinmassen mit einem ein- oder mehrfachen metallischen Überzug mit Hilfe von in Wasserglas- oder ähnlichen Silikatlösungen verteilten Metallpulvern, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedem Anstrich eine scharfe Trocknung bei Temperaturen bis zu 200 bis 3000C angewendet wird, wonach eine übliche Behandlung in schwachsaurem Bade erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061262B (de) * 1956-08-23 1959-07-16 E H Hans Bahlsen Dr Ing Mit einer steinernen Speicherschicht und einer waermeabstrahlenden Metallschicht versehene Auskleidung fuer OEfen mit Innenheizung, insbesondere Backoefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061262B (de) * 1956-08-23 1959-07-16 E H Hans Bahlsen Dr Ing Mit einer steinernen Speicherschicht und einer waermeabstrahlenden Metallschicht versehene Auskleidung fuer OEfen mit Innenheizung, insbesondere Backoefen

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