DE296041C - - Google Patents

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DE296041C
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foot
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/26Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 296041 KLASSE 25 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen' Reiche vom 12. Mai 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren. Es ist schon vorgeschlagen worden, die der Abnutzung am meisten ausgesetzten Teile der Fußpartie, also Ferse, Lauffläche und Spitze, auswechselbar zu gestalten, um, wenn nötig, durch ein fertiges Ersatzstück ersetzt werden zu können. Auch ist bereits in Vorschlag gebracht worden, Ferse, Lauffläche und Spitze
ίο durch Annähen von gestrickten Teilen doppelwandig zu machen. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung die Fußpartie eines Strumpfes oder der Rohrteil desselben oder beide Teile zusammen zuerst in zwei längslaufenden Teilen durch fortlaufendes Hin- und Herstricken hergestellt.
Der eine dieser Teile bildet den Rist bzw. den Vorderteil des Rohres, der andere die Ferse und Auftrittsfläche bzw. den rückwärtigen Teil des Rohres. Die beiden Teile werden in bekannter Weise durch Seitennähte miteinander verbunden. Sollen die Ferse und Auftrittsfläche und eventuell am Ristteil die Fußspitze doppelwandig ausgebildet werden, . 25 so geschieht dies nicht durch Aufnähen eines Stückes, sondern durch Anfertigung aus einem Stück, und zwar am besten durch Rundstricken.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. ι zeigt das eine derselben bei zusammengesetzten Hälften;
Fig. 2 zeigt dasselbe bei voneinander getrennten Hälften;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1;
40
45
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1, und
Fig. 5 stellt die zweite Ausführungsform dar.
Bei Anfertigung eines Strumpfes oder Sokkens wird nach Fig. 1 bis 4 je für sich ein die vordere Hälfte 1 des Rohrteiles bildender Teil und ein die hintere Hälfte 2 des Rohrteiles bildender Teil durch fortlaufendes Hin- und Herstricken hergestellt. Am erstgenannten Teil ist von der Fußpartie die obere, den Rist 3 bildende, und am zweiten Teil die untere, die Ferse und die Auftrittsfläche bildende Hälfte 4 angestrickt. An der Fußspitze ist der Teil 3 doppelt gestrickt, und zwar, wie Fig. 4 erkennen läßt, rund. Die ganze Ferse und die Auftrittsfläche sind doppelt gestrickt. Fig. 3 und 4 zeigen, daß auch dieser Teil rund, also geschlossen in einem Stück gestrickt ist. Die beiden getrennt voneinander angefertigten Teile sind nach Fig. 1 z. B. mittels Zierstiches miteinander vereinigt, so daß sie zusammen einen Strumpf bzw. Socken mit seitlichen Nähten bilden.
Nach Fig. 5 ist der Rohrteil 5, wie bisher üblich, rundgestrickt und nur der Ristteil 6 des Fußes und der Unterteil 7 mit der Ferse voneinander getrennt angefertigt. Hier ist nur der Teil 7 doppelt bzw. rundgestrickt. Die beiden Teile 6 und 7 sind wie beim vorbeschriebenen Beispiel durch seitliche Nähte miteinander vereinigt.
Diese seitlichen Nähte ermöglichen z. B. bei zerrissener Kniepartie am Vorderteil den entsprechenden Abschnitt neu zu bilden, indem man den beschädigten herausschneidet
und ein entsprechendes Stück einstrickt. Dieses Einstricken ist rascher bewerkstelligt als das übliche Nachbilden der Maschen mit der Nähnadel und ist dem gewöhnlichen Flicken deshalb vorzuziehen, weil der Strumpf sein gutes Aussehen behält.
Bei der Fußpartie ist der den Rist eines Fußes überdeckende Teil weniger der Abnutzung ausgesetzt als die Auftrittsfläche und
ίο der Fersenteil. Dieser Auftritt- und Fersenteil kann bei einem gemäß der Erfindung hergestellten und ausgebildeten Strumpf dank der seitlichen Nähte allein ersetzt oder aus zwei nur an den Nähten oder auch an einzelnen zwischenliegenden Stellen miteinander verbundenen Lagen gebildet werden. Eine solche Verstärkung des Auftritt- und Fersenteiles hat verschiedene Vorteile; sie schützt den Fuß besser gegen Wundlaufen als die üblichen Strümpfe, hält besonders die zu starkem Fußschweiß neigenden Füße tunlichst trocken und auch warm, ohne dabei den Nachteil zu haben, den das Tragen von zwei Paar Strümpfen hat, nämlich zu starkes Auftragen und Ausfüllen der Schuhe.
Das übliche Anstricken der Fußpartie fällt, wie aus obigem ersichtlich, gänzlich weg, weil es eben leicht möglich ist, ein Stück an der schadhaften Stelle einzustricken. Außer der erheblichen Materialersparnis, die erzielt wird, können bei dieser Art des Flickens keine Verdickungen wie beim üblichen Stopfen vorkommen, die oft die Ursache des Wundwerdens der Füße bilden.
Ein weiterer erheblicher Vorteil besteht auch darin, daß die Strümpfe an der Fußspitze der Fußform leicht angepaßt werden können, was besonders bei Kinderstrümpfen von Bedeutung ist, indem solche dem Fuß angepaßte Strümpfe auf die Zehen, insbesondere auf die großen, keinen seitlichen Druck ausüben, der z. B. bei Zukurzwerden der Strümpfe bei symmetrischen Fußspitzen unangenehm bemerkbar wird, sei es, daß er eine Deformation des Fußes oder die ständige Beschädigung der Strumpffußspitze durch den großen Zehennagel zur Folge hat.
Den Wünschen der Besteller kann hinsichtlich Ausführung auch beim neuen Verfahren Rechnung getragen werden; so kann z. B. bei seidenen Damenstrümpfen der den Rist des Fußes überdeckende Teil aus durchbrochener Arbeit bestehen. Auch kann der der Beschädigung verhältnismäßig wenig ausgesetzte Beinteil aus einem Stück, d. h. wie bisher üblich, aus einem Rohr gebildet sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Strumpf-, waren, dadurch gekennzeichnet, daß man Fußpartie und Rohrteil eines Strumpfes oder Sockens oder auch nur Fußpartie oder Rohrteil allein in zwei längslaufenden Teilen durch fortlaufendes Hin- und Herstricken in der Querrichtung anfertigt und dann beide Teile durch Seitennähte bekannter Art miteinander verbindet, so daß, soweit es sich um die Fußpartie handelt, der eine Teil den Rist und der andere die Ferse und Auftrittsfläche, beim Rohrteil der eine den Vorder- und der andere den Hinterteil bildet.
2. Strumpfware, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strumpf an seinem Fußteil oder an seinem Rohr oder an beiden zusammen aus zwei durch Seitennähte bekannter Art verbundenen Teilen besteht.
3. Strumpfware nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der die Ferse und die Auftrittsfläche bildende Teil aus einem doppelwandigen rundgestrickten Stück besteht. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE296041C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042170B (de) * 1952-04-05 1958-10-30 Bentley Eng Co Ltd Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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