DE29606C - Kontinuirlich wirkende Schleuder- j maschine - Google Patents
Kontinuirlich wirkende Schleuder- j maschineInfo
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- DE29606C DE29606C DENDAT29606D DE29606DA DE29606C DE 29606 C DE29606 C DE 29606C DE NDAT29606 D DENDAT29606 D DE NDAT29606D DE 29606D A DE29606D A DE 29606DA DE 29606 C DE29606 C DE 29606C
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- Germany
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- beet pulp
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- centrifugal machine
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
\ΙΜ Vl O* ' UJ
In der Zeichnung ist die Anordnung der continuirlich wirkenden Schleuder für Zucker,
Rübenschnitzel, Faserstoffe, Kohlenklein und sonstige gleichartige Körper in einem verticalen
Schnitt und einer horizontalen Ansicht mit theilweisem Schnitt dargestellt. Die Trommel der
Schleuder oder Centrifuge wird durch den Boden B und den Deckel A gebildet, die durch
Schrauben oder Niete und Zwischenstücke E, Fig. 2, verbunden sind. Boden und Deckel
sind durchlässig, entweder aus gelochtem Metall oder auch mit Metallgeweben oder anderen
Filtrirstoffen überkleidet. Die beiden lassen zwischen sich einen linsenförmigen Raum, der
nach aufsen zu einen engen Spalt hat.
Die Achsei? trägt die Trommel. Die Riemscheibe
C und der Riemen L besorgen den Antrieb. Das Becken G nimmt die aus B austretende
Flüssigkeit auf und befördert sie nach aufsen durch den Rohrstutzen G\ Die durch
den Deckel A ausfliegende Flüssigkeit wird vermöge der ersichtlichen Form des Deckels in
die Sammelrinne F1 geleitet, von wo sie durch irgend einen daran befindlichen Rohrstutzen
weiter fortgeleitet werden kann. Das auszuschleudernde Material (die Zuckerfüllmasse, die
Schnitzel u. s. w.) fallen in leicht zu regulirender Quantität in die Schleudertrommel und werden
den gröfsten Abstand von der Achse suchen, sich also selbst fortschieben, auf diesem Wege
ihre Flüssigkeit abgeben und durch den engen ringförmigen Spalt nach der Tangente ausfliegen.
Beim Herausfliegen aus der Trommel begegnen die ausgeschleuderten Substanzen der Wandung
des Sammelkastens F und fallen von dort auf der Schurre F1 aus der Maschine getrocknet
heraus. Die Wandung^ kann auch noch durchlässig gemacht sein, weil etwa an den Schnitzeln
oder dem Zucker hängende Flüssigkeit noch hier vermöge der grofsen Geschwindigkeit der ausfliegenden
Körper sich von denselben trennen würde. In manchen Fällen handelt es sich auch darum, die Wirkung des Stofses auf die austretenden
Körper (Zucker, Stärke, Kohlenkleie) möglichst abzuschwächen, was durch Auskleidung
des Sammeikastens mit weichem Material, z. B. Gummigewebe, Faserstoffe erzielt werden
kann, oder auch durch gröfsere Entfernung der Wandungen des Sammelkastens vom Umfange
der Schleudertrommel.
In der Zeichnung stelle ich eine gegen ihre Mittelebene symmetrische Linsen form der
Schleudertrommel dar; diese Form kann auch beliebig anders gewählt werden, der Spalt kann
tiefer oder höher liegen als die auf der Achse senkrechte Mittelebene der Trommel.
Die Böden A und B können gewellt sein, so dafs der entstehende Zwischenraum aber
immer sich stetig nach dem Umfange und dem Ausflugspalt zu verjüngt.
Die Zwischenstücke E E, Fig. 2, können statt
radial auch nach Curven gekrümmt und sogar in Spiralform um die Achse herumlaufen; sie
können auch doppelwandig mit durchlässigen Oberflächen angeordnet werden.
Der Ausflugspalt B1, Fig. 1, kann durch
stärkeres oder schwächeres Niederschrauben der Verbindungsschrauben E1, Fig. 2, verengert oder
erweitert werden.
Die gewählte Linsenform der Trommel bezweckt häuptsächlich, die zu schleudernden Sub-
stanzen so lange auf ihrem Wege über die Flächen der Siebböden aufzuhalten, bis sie Zeit
gehabt haben, ihre Feuchtigkeit zu verlieren, und sie macht die Anwendung abnorm grofser
Umdrehungszahlen dadurch möglich, dafs die Wände der Schleudertrommel nur einen Theil
des aus der Centrifugalkraft resultirenden Druckes aufzunehmen haben, und dafs dieser Antheil
durch Verbolzung und Verschraubung unschädlich gemacht werden kann. Das Verreiben
der Substanzen, ,Rübenschnitzel z. B., kann aber schon dadurch erreicht werden, dafs die
Siebböden kleine, beim Lochen erzeugte Vorsprünge erhalten, und dafs also sehr grofse
Böden, die flach sind und solche Reibungsmittel darbieten, verwendet werden. Diese Böden
würden zusammengeschraubt, einen engen, cylindrischen Raum zwischen sich lassen, den die
Schnitzel, allmälig vordringend, vor ihrem Ausfliegen durchlaufen müssen.
Claims (1)
- Patent-An sprüche:Anordnung einer Schleudermaschine oder Centrifuge mit continuirlicher Zuführung und continuirlichem Abfluge . der getrennten flüssigen und festen Theile für Rübenschnitzel, Rübenbrei, Füllmasse, feuchtes Korn, Kohlenkleie u. s. w. durch Anwendung einer Schleudertrommel A, deren Deckel A und Boden B so geformt sind, dafs sie zusammen einen linsenförmigen Raum einschliefsen, in den das Material durch eine centrische Oeffnung einfällt und aus dem es durch einen concentrischen, beliebig zu verengernden oder zu erweiternden Ringspalt ausfliegt, der zwischen Boden B und Deckel A often bleibt.Das Auffangen der ausgeschleuderten Körper vermittelst eines Schutzmantels FF2 aus gelochtem Metall mit filtrirendem Ueberzuge zum Nachtrocknen der Körper.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29606C true DE29606C (de) |
Family
ID=305775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29606D Active DE29606C (de) | Kontinuirlich wirkende Schleuder- j maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29606C (de) |
-
0
- DE DENDAT29606D patent/DE29606C/de active Active
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