DE296416C - - Google Patents

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DE296416C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Abgabemeßvorrichtung für Flüssigkeiten, bei der ein Vorratsbehälter die Flüssigkeit an eine oder mehrere Meßkämmern abgibt.
Gemäß der Erfindung ist der Raum der bis zur Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes im Vorratsbehälter aufsteigenden Meßkammern durch einen Verdränger in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter so veränderbar, daß unabhängig vom Flüssigkeitsstande die Abgabemenge gleichgehalten wird. Im Gegensatz zu bekannten Flüssigkeitsabmeßvorrichtungen, bei denen die Meßkammern unterhalb des höchsten Flüssigkeitsspiegeis des Vorratsbehälters angeordnet, allseitig umgrenzt und in ihrem Aufnahmeraum unveränderlich sind, sind beim Erfindungsgegenstande besondere Luftzuleitungs-, Ableitungs- und Steuervorrichtungen für die Me ßkammern entbehrlich, und im Gegensatz zu den bekannten Abgabe vorrichtungen, bei denen eine mit einem Vorratsbehälter verbundene Überlaufkammer bis zur Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes aufsteigt und in ihrem Aufnahmeraum in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter so veränderbar ist, daß unabhängig davon die gesamte Abgabemenge gleichgehalten wird, gestattet der Erfindungsgegenstand das Abmessen nacheinander abzugebender Einheitsmengen, wobei trotz wechselnden Flüssigkeitsstandes im Vorratsbehälter der Inhalt der Meßkammer immer gleichgehalten wird.
In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung gestaltete, größere Kaffeeausschank-Vorrichtung dargestellt, die zwei voneinander unabhängige Zapfstellen aufweist.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Mitte, sowie einen Teilschnitt durch den Unterteil der Meßkammern und eine Vorderansieht auf eine der Zapfstellen.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt durch den Unterteil der Meßkammern sowie die eine Zapfstelle.
Das in bekannter Weise von einem mit Wasser gefüllten, von unten durch eine Gasflamme o. dgl. beheizten Mantel 1 (Fig. 1) umkleidete und den Vorratsbehälter für die Flüssigkeit darstellende Tongefäß 2 steht mittels des den Kaffeesatz zurückhaltenden Rohrstutzens 3 und des Ablaufrohres 4, sowie der Abzweigleitungen 5, 5 (Fig. ϊ und 2) mit den Zapfhähnen 6, 6 in Verbindung. Jeder dieser Zapfhähne, deren Bewegung unter Vermittlung ihrer mit je einem daumenförmigen Ansatz 7 (Fig. 1) ausgestatteten Zapfhebel 8 auf entsprechende Hebel 9 der Zählwerke 10 übertragen wird, weist zwei gleichgestaltete Bohrungen 11, Π (Fig. 2) auf, deren jede im wesentlichen rechtwinklig verläuft, und die gegeneinander um 180 ° versetzt sind. Mittels dieser Bohrungen steht jeder Zapfhahn bei jeder der beiden um 90 ° gegeneinander verdreht liegenden Zapfstellungen mit zwei Meßkammern 12,12 so in Verbindung, daß bei der gezeichneten Lage der Bohrungen Flüssigkeit zu der in der
Zeichnung links liegenden Meßkammer zufließen und von der rechts liegenden Meßkammer durch das Auslaufrohr 13 ablaufen kann. Bei der anderen Zapfstellung befinden sich die Meßkammern in umgekehrter Weise an die zugehörigen Zapfhähne angeschlossen.
Die Meßkammern sind zu Standrohren ausgebildet, die neben dem Vorratsbehälter bis zur Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes in diesem ansteigen und oben offen sind. In ihnen sind in ihrer Höhenlage verstellbare Kolben 14 angeordnet, die über ihre ganze Höhe durchgehende Nuten 15 aufweisen. Die sämtlichen Kolben werden paarweise mittels an ihren Oberenden angreifender Klemmbügel 16, 16, der darunter greifenden Träger 17, 17, des darauf befestigten Steges 18 und einer an letzterem befestigten Zahnstange 19 getragen, die durch ein Zahnradgetriebe 20 mit einer weiteren gezahnten Stange 21 in Verbindung steht, welche unter Vermittlung der Tragplatte 22 einen im Vorratsbehälter angeordneten Schwimmer 23 trägt.
Bei der gezeichneten Stellung der Hahnbohrungen 11, 11 (Fig. 2) gelangt die Flüssigkeit unter ihrem Eigendruck in das links dargestellte Standrohr 12, innerhalb dessen sie in den Nuten des zugehörigen Kolbens bis zu der Höhe aufsteigt, die sie im Vorratsbehälter einnimmt. Gleichzeitig erfolgt die Entleerung des rechts dargestellten Standrohres 12, indem von oben in dieses Luft nachdringt. In der anderen Zapfstellung ist der Vorgang bezüglich der beiden Standrohre gerade umgekehrt.
Die Größe der jeweils abzugebenden Einheitsmenge ist durch die Menge der unterhalb der Kolben in den Standrohren befindlichen zuzüglich der in den Nuten der zugehörigen Kolben stehenden Flüssigkeit gegeben. Mit j dem Sinken des Flüssigkeitsspiegels im Vorratsgefäß entsprechend der fortgesetzten Flüssigkeitsentnahme erfährt natürlich auch, die Höhe der in die Standrohre gelangenden Flüssigkeitssäule eine entsprechende Verminderung. Zum Ausgleich dieser Änderung und zur Erzielung einer ständig gleichen Bemessung der abzugebenden Flüssigkeitsmengen dient die Anordnung der in ihrer Höhe mit Hilfe des Schwimmers 23 verstellbaren Kolben. In dem Maße, in dem der erstere nach unten sinkt, hebt er die Kolben mit Hilfe des in seiner Gesamtübersetzung geeignet bemessenen Getriebes 20 derart, daß die Gesamtmenge der jeweils in den Standrohren befindlichen Flüssigkeit ständig gleich groß bleibt.
Die beschriebene Aufhängung der Kolben an dem sie tragenden Steg 18 und den Trägern 17 ermöglicht das leichte Herausnehmen der Kolben aus den Meßröhren und damit ein leichtes Ausspülen der letzteren, wobei die Zapfhähne wechselweise einzustellen sind.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Abgabemeßvorrichtung für Flüssigkeiten mit einem die Flüssigkeit an eine oder mehrere Meßkammern abgebenden Vorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum der bis zur Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes im Vorratsbehälter aufsteigenden Meßkammern durch einen Verdränger, der in an sich bekannter Weise durch einen auf dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter ruhenden Schwimmer verstellt wird, in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter so veränderbar ist, daß unabhängig vom Flüssigkeitsstand die jeweils abzumessende Abgabemenge gleichgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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