DE296422C - - Google Patents
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- DE296422C DE296422C DENDAT296422D DE296422DA DE296422C DE 296422 C DE296422 C DE 296422C DE NDAT296422 D DENDAT296422 D DE NDAT296422D DE 296422D A DE296422D A DE 296422DA DE 296422 C DE296422 C DE 296422C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
- E01C19/30—Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
- E01C19/34—Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight
- E01C19/35—Hand-held or hand-guided tools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit Preßluft arbeitende Hand-Pflasterrammen sind bereits bekannt. Bei ihnen wirkt
die Preßluft auf die obere Seite eines im Rammgestell geführten Kolbens und hebt dadurch
das Rammgewicht mitsamt dem ganzen Gestell. Das Rammen erfolgt nach dem beim _ Hub eintretenden Freilegen einer Auspufföffnung
durch freien Fall des Rammgewichts bzw. -gestells. Die Druckluft wird zugeführt
ίο durch ein am Gestell angebrachtes, bei jedem
Hub von Hand zu öffnendes und zu schießendes Ventil.
Diese Art von Pflasterrammen hat vielerlei Nachteile. Der die Ramme mittels an ihr in
üblicher Weise angebrachter Handgriffe bedienende Arbeiter muß jeden Hub mit ausführen
und ermüdet dadurch leicht. In ähnlichem Sinne wirkt die Notwendigkeit der jeweiligen
Einstellung des Ventils bei jedem Hub, die zudem die Aufmerksamkeit des Arbeiters von der eigentlichen Rammarbeit
ablenkt. Die Regelung der durch die Fallhöhe bestimmten Schlagstärke ist dem Ermessen
des Arbeiters anheimgegeben. Es wird deshalb schwer ein gleichmäßiger Pflasterspiegel
erzielt. Auch stellt sich leicht Bruch der Steine ein zufolge des Umstandes, daß im
Augenblick des Niederf aliens des Rammgewichts der Stützkolben in die Höhe schnellt und
dadurch kein genaues Auffallen des Gewichts auf die Steinmitte gewährleistet ist. Im
gleichen Sinne, aber in noch höherem Maße nachteilig wirkt der Umstand, daß das Übersetzen
der Ramme auf einen anderen Stein während des Niederfallens des Rammgewichts und Aufschnellens des Stützkolbens stattfindet,
wobei ein genaues Aufsetzen auf den anderen Stein schwierig wird. Schließlich treten leicht
Verletzungen des Arbeiters durch die niederfallende Ramme ein.
Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden. Bei
diesem steht das Rammgestell fest auf dem Stein, und das Rammen erfolgt mittels eines
mit dem Rammklotz verbundenen, im Rammgestell geführten und durch Druckluft gehobenen
und niedergeschleuderten Kolbens. Die Rammarbeit wird gemäß der Erfindung nach einmaligem
Einstellen des Druckluftzufuhrventils selbsttätig weitergeführt durch einen mit dem Treibkolben zusammenarbeitenden Steuerkolben.
Vorteilhaft wird der Rammklotz eng in einem Rahmen des Rammgestells geführt.
Durch die beschriebene Anordnung wird folgendes erreicht:
Der Arbeiter braucht den Hub des Rammgewichts, nicht mit auszuführen und spart
dadurch an Kraft. Da das Druckluftzufuhrventil nur einmal eingestellt zu werden braucht,
kann er seine ganze Aufmerksamkeit dem Stein zuwenden. Da ferner nach einmaliger
Einstellung des Luftventils alle Schläge gleichmäßig kräftig sind — die Einstellung selbst
gestattet nach Belieben schnelle oder langsame, kräftige oder schwache Schläge —, so wird
eine besondere jeweilige Regelung der Schlag-
stärke überflüssig und es ergibt sich ein gleichmäßiger Pflasterspiegel. Der Steinbruch wird
dadurch auf ein sehr geringes Maß gebfacht, daß die Ramme mittels des Rammklotzführungsrahmens
stets genau auf die Mitte des Steins gestellt werden kann und diese Stellung ständig beibehält. Das Übersetzen erfolgt
nicht mehr während der gleichzeitigen Ausübung des Rammschlages und kann deshalb
ίο genau auf die Mitte des Steins erfolgen. Die
Gefahr der Verletzung des Arbeiters schließlich wird durch den den Rammklotz einschließenden,
ruhig auf dem Stein stehenden Rahmen ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Darin ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt bei tiefster Lage des Rammklotzes,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt des Oberteiles bei höchster Lage des Rammklotzes;
Fig. 3 und 4 sind zwei Querschnitte durch den Ober- und den Unterteil der Ramme.
Die Ramme besteht aus dem Preßluftzylinder α und der . diesem angeschlossenen
Führung b für den Rammklotz c, welcher durch die Stange d mit dem im Zylinder a
befindlichen Treibkolben e verbunden ist. Der Rammklotz c ist viereckig geformt und nur
mit seinen Eckkanten in denen des Rahmens b geführt. Der Zylinder α ist oben durch die
aufgeschraubte Kappe f verschlossen, die seitlich mit den Handgriffen g g1 versehen ist; g1
dient zur Zuleitung der Preßluft, deren Zutritt durch das Drehventil g2 geregelt werden kann.
Oben auf den Zylinder α ist der das Steuerventil
enthaltende Körper h aufgesetzt, dem oben der Boden der Kappe f abdichtend
anliegt.
Das Steuerventil besteht aus den beiden zylindrischen, in Ausbohrungen des Körpers h
geführten Teilen i1 i2 von verschiedenem Durchmesser,
welche durch den Mittelteil is verbunden sind. Das Steuerventil wird durch
die Preßluft, welche durch den Kanal k zutritt und gegen i1 wirkt, mit dem Kolbenteil i2
gegen die Platte I gedrückt und deren Öffnung I1
dadurch geschlossen gehalten, jedoch kann die Preßluft durch den Kanal m unter den
Kolben e treten und dadurch diesen und den Rammklotz c anheben. Dabei · tritt die über
dem Kolben e befindliche Luft durch den Kanal η zwischen die Steuerkolbenstufen i2 i1
und durch den Kanal n1 aus, und zwar so lange, bis der Kolben e den Kanal η abschließt;
alsdann wird die noch über e befindliche Luft verdichtet, und da die untere Fläche i2 des
Steuerventils größer ist als die von der zutretenden Preßluft belastete obere Fläche i1,
so wird das Steuerventil gehoben, sobald die Luftverdichtung unter i2 eine gewisse Größe
erreicht hat. Dabei kommt das Steuerventil in die Lage der Fig. 2. Es tritt nun die
Preßluft durch den Kanal p unter i2 und wirkt gegen den Kolben e, so daß nun der
Rammklotz c beim Fäll des Treibkolbens auch noch durch die Preßluft beeinflußt wird. Bei
seiner Abwärtsbewegung gibt der Kolben β schließlich die untere Mündung des Kanals q
frei, wodurch die Preßluft nun durch diesen zwischen die Stufen i2 i1 des Steuerventils
gelangen kann, mithin der Preßluftdruck auf beiden Seiten von i2 (zuzüglich des oben
gegen i1 wirkenden Druckes) gleich wird. Daher fällt das Ventil i2 i1 nun wieder nieder
und schließt den Kanal p ab; gleich darauf wird auch die untere Mündung des Kanals η
frei, und es kann die Preßluft nun durch diesen und-»1 entweichen. Da nun auch der
Kanal m oben wieder vom Steuerentil freigegeben ist, so kann die Preßluft wieder unter
den Kolben β treten, und das Arbeitsspiel wiederholt sich. Die Anzahl und Stärke der
Schläge wird durch Einstellung des Ventils g2 bestimmt.
Claims (3)
1. Mit Preßluft arbeitende Hand-Pflasterramme, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rammklotz (c) durch eine Kolbenstange (d) mit einem Kolben (e) verbunden ist, der
abwechselnd von beiden Seiten unter der Einwirkung der zugeführten Preßluft steht.
2. Hand-Pflasterramme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Treibkolben («) durch einen Differential-Steuerkolben
(i1 i2 i3) in folgender Weise gegesteuert
wird:
a) die Preßluft drückt den Steuerkolben, auf dessen obere kleinere Fläche (i1)
wirkend, nieder und hebt zugleich den Treibkolben (β), indem sie durch einen
Kanal {m) unter ihn tritt;
b) der Treibkolben drückt beim Hochgehen die über ihm befindliche Luft zunächst
durch eine zwischen den Steuerkolbenstufen (i1 und i2) mündende Auspuffleitung
(«) ins Freie und preßt sie dann, nach Überschreitung der unteren Öffnung der Auspuffleitung, zusammen,
bis der auf den Steuerkolben von oben wirkende Preßluftdruck überwunden und
der Steuerkolben gehoben wird;
c) die Preßluft tritt durch einen nunmehr freigegebenen Seitenkanal (p) zwischen
den Steuerkolben und den Treibkolben, hält den Steuerkolben, auf dessen untere größere Fläche (i2) drückend, hoch und
unterstützt durch den Druck auf den Treibkolben die Fallwirkung des Rammklotzes (c); lao
d) der Treibkolben gibt beim Nieder- j führende Leitung (m) wieder freigegeben
gang einen zwischen den Steuerkolben- : wird.
stufen mündenden Kanal (q) frei, so daß ;
3. Pflasterramme nach Anspruch 1 und
das nun entlastete Steuerventil durch freien j 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ramm-
Fall umgesteuert, der Auspuff (n n1) und ] klotz (c) in einem ihn eng umschließenden
die nach der Unterseite des Treibkolbens (e) j Rahmen (b) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296422C true DE296422C (de) |
Family
ID=550810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296422D Active DE296422C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296422C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1967122C3 (de) * | 1969-07-16 | 1984-04-05 | Hoffmann, geb. Eisler, Elisabeth, 6670 St Ingbert | Gerät zum Bearbeiten von Straßendecken |
| US5868131A (en) * | 1994-09-02 | 1999-02-09 | Murchie; Barry Joseph | Baby's breathing aid |
-
0
- DE DENDAT296422D patent/DE296422C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1967122C3 (de) * | 1969-07-16 | 1984-04-05 | Hoffmann, geb. Eisler, Elisabeth, 6670 St Ingbert | Gerät zum Bearbeiten von Straßendecken |
| US5868131A (en) * | 1994-09-02 | 1999-02-09 | Murchie; Barry Joseph | Baby's breathing aid |
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