DE296930C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B25/00—Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
- F26B25/06—Chambers, containers, or receptacles
- F26B25/14—Chambers, containers, receptacles of simple construction
- F26B25/18—Chambers, containers, receptacles of simple construction mainly open, e.g. dish, tray, pan, rack
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ziegelhorde. Die Erfindung besteht in der
Anordnung beweglicher Auflegeschenkel zwischen bzw. an starr verbundenen Tragschen-S
kein der seither bekannten Ziegelhorden. In den Fig. ι und 3 sind bekannte Hordenbauarten
in starren Verbindungen angegeben, während die Fig. 2 und 4 als Ausführungsbeispiele die ähnlichen Bauarten wiedergeben
mit Anwendung der vorliegenden Erfindung. In Fig. 2 sind gegenüber Fig. 1 die hölzernen
Trag- und Auflegeschenkel T und T1 durch Bandeisenbänder B an Stelle der Querlatten Q
starr verbunden. Diese Bänder B erhalten je eine Schleife S, in welche die an ihren Enden
ausgeblatteten Auflegeschenkel A so eingeschoben sind, daß sie senkrecht und wagerecht
eine reichliche Bewegungsfreiheit haben, aus den schleifenartigen Führungen aber nicht
herausfallen können; in ihrer lichten Breite sind die letzteren etwa 10 mm größer als die
Breite der Auflegeschenkel, so daß diese sich durch die aufzulegenden wie aufliegenden Formlinge
um dieses Maß leicht verschieben lassen.
Aus den Querprofilen der Fig. 2, 4 und 5 ist ersichtlich, daß die von den Auflegeschenkeln A
weiter als die Tragschenkel T1 entfernten Tragschenkel
T in zweiter Linie als Auflegeschenkel benutzt werden, während der Tragschenkel T1
um einige Millimeter niedriger gewählt wird als die Schenkel T und A, also durch die aufliegenden
Formlinge nicht belastet wird.
Die Trocknung der Formlinge schreitet an den Enden der Horden erfahrungsgemäß
schneller fort als im Längenmittel der letzteren ; es ist daher auch nötig, daß die infolge
Schwindung der Formlinge erfolgende Verschiebung der Auflegeschenkel A im Hordenlängsmittel
langsamer vor sich gehen kann als an den Hordenenden. Zu diesem Behufe sind die Auflegeschenkel A auf der mittleren
Bandeisenverbindung gestoßen und beweglich. Die Auflegeschenkel A dürfen, damit ihre
leichte Beweglichkeit in den Schleifen S nicht gestört wird, an den Enden der Horden auf
den Auskragungen der Trockenkammern nicht reiben; die Bandeisenverbindungen der Horden
sind daher an deren Enden mindestens so breit zu wählen, wie die Auflagerung dort
beabsichtigt ist. Damit wird gleichzeitig auch dem Zweck entsprochen, daß die Auflagerenden
der Horden die Auskragungen auf möglichst geringe Abnutzung beanspruchen, indem die Bandeisenverbindungen in der gesamten
Hordenbreite gleichmäßig Auflager gewähren.
Bei der Hordenbauart der Querprofile (Fig. 4 und 5) ist ein T-Eisen als Trag- und Auflegeschenkel
T gewählt, welches von geringerer Höhe als die hölzernen Auflegeschenkel A ist.
Diese sind nicht allein der Verbilligung wegen von Holz gewählt, sondern auch deshalb, weil
die frischen Preßlinge auf Holzunterlage wenig oder gar nicht kleben und sich auf der breiten
Holzlattenfläche auch bei etwas unsanftem Auflegen nicht wesentlich eindrücken. Die
Schwindung der Formlinge kann damit auch auf den etwa 5 cm breiten ungehobelten Holzauflegeschenkeln
A ohne Rißbildung vor sich gehen, und durch die lose Einpassung der ausgeblatteten
Enden dieser Schenkel in die Schleifen der Bandeisenverbindungen passen sich die Auflegeflächen jener nach jeder der beiden
Längskanten der Unterfläche der Formlinge bei deren Auflegung an. Eindrücke in diese
sollen sowohl bei schrägem Auflegen nicht entstehen, wie auch nicht beim sachgemäßen
Aufsinkenlassen der Formlinge auf die niedrigeren T-Eisen T1 obschon diese nur halb so
breit sind wie die Auflegeschenkel/1. Eindrücke auf den T-Eisen können dadurch an sich nur
sehr gering ausfallen, und solche schaden nicht,
ίο weil die Auflegeschenkel A durch ihre Verschiebbarkeit
die Schwindung der Formlinge beliebig vor sich gehen lassen und jede Rißbildung verhüten.
Das Querprofil (Fig. 5) zeigt die eingetretene Verschiebung der Auflegeschenkel A nach erfolgter
Trocknung.
Die Anwendungsweise der Horden ist sonach folgende:
Der Hordenauflegcr erfaßt eine Horde mit beid η Händen so, daß er die Schenkel A an
den Schenkel T1 beim Einlegen in das Ablegegerüst
andrückt. Der Ableger der Formlinge auf die Horden kann selbst schwerere Formlinge
mit gelinder Fallwucht auf die zweiseitig etwas kippenden Schenkel A auffallen lassen
und sodann ebenso das ihm zugekehrte Ende des Preßlings auch auf den Schenkel T aufsinken
lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 3"Ziegelhorde, gekennzeichnet durch starr verbundene Tragschenkel (T, T1) mit Querverbindungen (B) und Schleifen (S), welche beweglichen Auflege- und Schwindschenkein (A) als Führungen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296930C true DE296930C (de) |
Family
ID=551271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296930D Active DE296930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296930C (de) |
-
0
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