DE296943C - - Google Patents

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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D9/00—Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 296943 KLASSE 25 c. GRUPPE
Firma CARL SCHEIBLER in GABLONZ a. N.
Vorrichtung zum selbsttätigen Auffädeln von Perlen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1916 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffädeln von Perlen oder ähnlichen Gegenständen auf Schnüren mit einem die Perlen gegen die Fädeldrähte führenden umlaufenden Behälter.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist darin gelegen, daß im Boden des rotierenden Perlenvorratsträgers eine Anzahl konzentrischer Führungsrillen für die Perlen vorgesehen
ίο ist, in welchen die Perlen den in diesen Rillen eingreifenden Auffädeldrähten entgegen bewegt werden. Es wird hierdurch erreicht, daß Auffädeldrähte jederzeit in der Bewegungsrichtung der Perlen verbleiben, so daß das Auffädeln rascher erfolgt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Von der Hauptantriebswelle a, welche entweder von Hand aus oder motorisch betätigt werden kann, wird vermittels einer Kegelrad-Übersetzung die vertikale Welle δ angetrieben, auf welcher der Perlen vorratsträger c festsitzt. Dieser Perlenvorratsträger, der in bekannter Weise als kreisrunder Behälter ausgebildet ist, weist gemäß der Erfindung an der inneren Bodenfläche eineAnzahl konzentrischer Rillen d auf, in welchen die beschickten Perlen zu liegen kommen. Die Rillen d sind zweckmäßig der Größe der aufzufädelnden Perlen angepaßt. Auf der Antriebswelle α sitzt ein Kettenrad e, welches unter Einschaltung einer Kette f die Welle g und durch Zwischenschaltung von Zahnradübersetzungen die vertikale Welle h betätigt, welche hohl ausgebildet ist und die Welle b umschließt. Von der Welle b aus werden vermittels Kegelradübersetzungen die Transport-Vorrichtungen i und k angetrieben. Die untere Transportvorrichtung i ist als Trommel ausgebildet und mit Rillen versehen, die zweckmäßig dadurch gebildet sind, daß in die Trommel mit schwalbenschwanzartigen Ausschnitten ausgestattete Blechstreifen I in radialer Richtung eingesetzt sind. Die obere Transportvorrichtung wird durch einen vierkantigen Eisenstab gebildet. Der Auffädeldraht m wird in je einer Rille um die Trommel'i herum gelegt, an der oberen Transportvorrichtung k vorbeigeführt, um die leer laufende Trommel η herumgelegt und endigt in eine Schlinge, an welche ein Faden 0 zur Aufnahme der Perlen eingehängt ist. Entsprechend der Anzahl der konzentrischen Rillen im Perlenvorratsträger der Transportscheibe sind Auffädeldrähte gleicher Anzahl vorgesehen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, werden die Perlen durch den Vorratsträger c gegen die Spitze des Auffädeldrahtes bewegt, durch die Spitze aufgefädelt und hierauf durch die beiden Transportvorrichtungen i und k am Herabrutschen gehindert und in an sich bekannter Weise gegen den Faden 0 bewegt.
Die Beschickung der Perlen erfolgt in der Weise, daß diese in den als Behälter ausgebildeten Perlenvorratsträger so eingefüllt wer-

Claims (1)

  1. den, daß sie nur die konzentrischen Rillen rungen versehenen Gegenständen, dadurch
    ausfüllen. , gekenn zeichnet, daß im Boden des umlau
    fenden Perlen vorratsträgers eine Anzahl
    P Λ T E N T - A N S P R U C H :
    konzentrischer Führungsrillen für die Per-
    ' len vorgesehen ist, in welchen die Perlen Vorrichtung zum selbsttätigen Auffädeln ! den in diese Rillen eingreifenden Auffädelvon Perlen oder ähnlichen, mit Durchboh- drähten entgegen bewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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