DE29700366U1 - Schreibgerät mit neuartiger Spitzenstruktur - Google Patents

Schreibgerät mit neuartiger Spitzenstruktur

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    • B43K17/00Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor

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Description

Schreibgerät mit neuartiger Spitzenstruktur
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Schreibgerät mit einer neuartigen Spitzenstruktur und genauer auf ein Schreibgerät mit einer Spitzenstruktur, die zwei Auftragungsseiten mit unterschiedlicher Breite enthält, um eine breite oder eine schmale Schreib- bzw. Auftragungsfläche zu erhalten.
Bei herkömmlichen Geräten zum Auftragen einer Flüssigkeit, wie z. B. einem Korrekturstift, ist es erforderlich, das Schreibgerät niederzudrücken und in einer kreisförmigen Bewegung zu bewegen, damit die Flüssigkeit durch eine Spitze auf einen bestimmten Punkt fließen kann. Für diese Auftragungsart ist die Spitze des Schreibgeräts mit einer Stahlkugel versehen, die einen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Es ist daher erforderlich, das Schreibinstrument zu drücken, um die Stahlkugel zu drehen, so daß die Korrekturflüssigkeit1 gleichmäßig auf den gewünschten Punkt herausfließen kann. Wenn das Schreibgerät verwendet wird, um die Korrekturflüssigkeit auf eine größere Fläche oder einen Punkt aufzutragen, wird aufgrund der Größe der Stahlkugel die aufgetragene Flüssigkeit relativ dick, da die Stahlkugel wiederholt in einer kreisförmigen Bewegung bewegt werden muß, um ein Herausfließen der Flüssigkeit zu ermöglichen. Der korrigierte Punkt kann somit nicht schnell trocknen, wobei eine ungleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit vorkommen kann. Außerdem kann die feuchte Flüssigkeit die Hände beschmutzen. Bei einer weiteren Art von solchen herkömmlichen Geräten zum Auftragen einer Flüssigkeit ist in der Spitze eine Stahlnadel vorgesehen. Wenn die Stahlnadel
niedergedrückt wird, fließt die Flüssigkeit heraus. Jedoch besteht auch hier das Problem, daß die Stahlnadel niedergedrückt und in Kreisen bewegt werden muß, wenn das Gerät verwendet wird, um die Flüssigkeit auf eine größere Fläche aufzutragen, wobei die aufgetragene Flüssigkeit ebenfalls dick wird und nicht leicht trocknen kann, wodurch ein Verschmutzen der Hände auftreten kann wird. Außerdem kann die feuchte Flüssigkeit auf einem Dokument ein Photokopiergerät verschmutzen.
Wenn z. B. ferner mit herkömmlichen Korrekturstiften versucht wird, die Flüssigkeit auf eine große Fläche aufzutragen, muß der Benutzer den Korrekturstift über die gesamte Fläche bewegen, da die Spitze des Korrekturstiftes schmal ist, was sehr unbequem ist.
Es besteht daher seit langem Bedarf an einem Schreibgerät, daß verwendet werden kann, um eine Flüssigkeit aufzutragen, welche mit einer gleichmäßigen Verteilung aufgetragen werden kann und schnell trocknen kann.
Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schreibgerät mit einer neuartigen Spitzenstruktur zu schaffen, die einen breiten gebogenen Abschnitt an einer Seite und eine schmale Seitenkurve an der anderen Seite aufweist, so daß der Benutzer die Seiten wahlweise benutzen kann, um zu schreiben oder um eine Flüssigkeit so aufzutragen, daß mit Leichtigkeit eine breite oder schmale beschriebene oder aufgetragene Fläche erhalten wird, wobei die Flüssigkeit mit einer gleichmäßigen Konsistenz aufgetragen wird, so daß sie sofort trocknen kann, wodurch die Nachteile des Standes der Technik beseitigt werden.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schreibgerät mit einer neuartigen Spitzenstruktur mit
zwei Auftragungsseiten mit unterschiedlichen Breiten zu schaffen, welches zum Schreiben oder zum Auftragen einer Flüssigkeit verwendet werden kann oder als Nadelpunktstift beim Zeichnen verwendet werden kann.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schreibgerät mit einer neuartigen Spitzenstruktur mit zwei Auftragungsseiten unterschiedlicher Breiten zu schaffen, bei dem ein breiter gebogener Abschnitt eines Kontaktabschnitts eines vorderen Stirnabschnitts des Spitzenkörpers mit mehreren Führungslöchern versehen sein kann. Wenn der breite gebogene Abschnitt so konfiguriert ist, daß er ein breiter, schräger, gebogener Abschnitt ist, kann der breite, schräge, gebogene Abschnitt ferner mit mehreren Führungslöchern versehen sein. Wenn der Spitzenkörper mittels KunststoffSpritzguß hergestellt wird, können bei dieser Anordnung die Führungslöcher verhindern, daß der Spitzenkörper während der Herstellung verformt wird. Wenn der Spitzenkörper aus anderen Materialien als Kunststoff hergestellt wird, müssen die Führungslöcher nicht vorgesehen sein. Wenn die Lösung oder die Flüssigkeit einer gebogenen Oberfläche des breiten gebogenen Abschnitts oder des breiten, schrägen, gebogenen Abschnitts folgt, um auf einen bestimmten Punkt oder eine Fläche aufgetragen zu werden, fließt das Fluid längs des breiten gebogenen Abschnitts oder des breiten, schrägen, gebogenen Abschnitts in die Führungslöcher, die einerseits die Flüssigkeit speichern können und andererseits das Papierblatt ebnen können, auf das die Flüssigkeit aufgetragen werden soll. Außerdem können die Führungslöcher das Fließen der Flüssigkeit zu den Seiten kontrollieren. Durch Verwendung der gekrümmten Oberfläche des breiten gekrümmten Abschnitts und der Führungslöcher oder der schmalen Seitenkurve des Kontaktabschnitts kann somit die Flüssigkeit gleichmäßig auf einen bestimmten Punkt oder eine Fläche aufgetragen werden.
Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Schreibinstrument gemäß der vorliegenden Erfindung, das die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen gerichtet.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine'perspektivische Ansicht eines Schreibgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht eines Schreibgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine vergrößerte Teilschnittansicht, die den am Behälter angebrachten Spitzenkörper zeigt;
Fig. 4 eine vergrößerte Teilschnittansicht, die die Feder, das Nadelelement und den Spitzenkörper im zusammengefügten Zustand zeigt;
Fig. 5 eine vergrößerte schematische Teilansicht, die die Verschiebung der Nadelspitze des Nadelelements nach innen zeigt;
Fig. 6 eine vergrößerte schematische Teilansicht, die den Pfad der Flüssigkeit längs der Nadelspitze zum breiten gebogenen Abschnitt zeigt;
Fig. 7 eine vergrößerte schematische Teilansicht, die die schmale Seitenkurve und die Verschiebung der Nadelspitze nach innen zeigt;
Fig. 8 eine vergrößerte schematische Teilansicht, die den Pfad der Flüssigkeit längs der Nadelspitze zur schmalen Seitenkurve zeigt;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des zusammengefügten Spitzenkörpers und des Nadelelements;
Fig. 1OA, 10B, IOC jeweils eine Seitenansicht, eine Vorderansicht und eine Ansicht von unten von Spitzenkörper und Nadelelement, die zusammengefügt sind;
Fig. 11 eine Schrägansicht des schrägen, gebogenen, breiten Abschnitts des Spitzenkörpers, nachdem das Nadelelement mit dem Spitzenkörper zusammengefügt worden ist;
Fig. 12 eine Schnittansicht des schrägen, gebogenen, breiten Abschnitts des Spitzenkörpers, nachdem das Nadelelement in den Spitzenkörper eingesetzt worden ist;
Fig. 13A, 13B, 13C jeweils eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Ansicht von unten vom schrägen, gebogenen, breiten Abschnitt des Spitzenkörpers, nachdem das Nadelelement mit dem Spitzenkörper zusammengefügt worden ist;
Fig. 14 eine schematische Ansicht, die eine bevorzugte Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, in der der Behälterkörper zylindrisch ist und der Spitzenkörper einen breiten gebogenen Abschnitt besitzt;
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Fig. 15 eine teilweise vergrößerte schematische Ansicht, die die Verwendung des breiten gebogenen Abschnitts des Spitzenkörpers zeigt;
Fig. 16 eine schematische Ansicht, die die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, in der der zylindrische Behälter und der Spitzenkörper mit einer schmalen Seitenkurve gezeigt sind;
Fig. 17 eine teilweise vergrößerte schematische Ansicht, die die Verwendung der schmalen Seitenkurve des Spitzenkörpers zeigt;
Fig. 18 eine teilweise vergrößerte schematische Ansicht, die die Verwendung des breiten gebogenen Abschnitts beim Auftragen des Fluids auf eine breitere Fläche zeigt;
Fig. 19 eine teilweise vergrößerte schematische Ansicht, die die Verwendung der schmalen Seitenkurve beim Auftragen des Fluids auf eine schmalere Fläche zeigt;
Fig. 20 eine perspektivische Ansicht, die eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Spitzenkörpers der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 21 eine Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform des Spitzenkörpers der vorliegenden Erfindung ;
Fig. 22 eine perspektivische Ansicht, die eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Spitzenkörpers zeigt, bei der der breite gebogene Abschnitt desselben einen schrägen Winkel besitzt; und
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Fig. 23A, 23B, 23C jeweils eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Ansicht von unten von einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Spitzenkörpers, bei dem der breite gebogene Abschnitt desselben einen schrägen Winkel aufweist.
Wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, umfaßt das Schreibgerät gemäß der vorliegenden Erfindung im wesentlichen einen Behälterkörper 1, eine Behälterhalterung 2, eine Feder 3, ein Nadelelement 4 sowie einen Spitzenkörper 5.
Der Behälterkörper 1 ist mit einem gestuften Abschnitt 11 versehen. Die Behälterhalterung 2 ist mit einem Einfügungsabschnitt 21 mit einer inneren Bohrung 22 zum Hindurchleiten einer Flüssigkeit versehen. Die Behälterhalterung 2 kann auf den gestuften Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1 aufgesetzt werden. Der Spitzenkörper 5 ist mit einer Rille 52 versehen, die in eine entsprechende Rille 24 am vorderen Stirnabschnitt 23 des Behälterkörpers 2 eingesetzt und .daran befestigt werden kann. Der Spitzenkörper 5 besitzt im Inneren eine Bohrung. Nachdem das Nadelelement 4 mit seiner äußeren Umfangsflache in die Feder 3 eingesetzt worden ist, wird ein Endabschnitt 41 des Nadelelements 4 in eine abgeschrägten Bohrung 2 6 in der Behälterhalterung 2 eingesetzt.
Wenn wie in Fig. 4 gezeigt das Schreibgerät der vorliegenden Erfindung verwendet wird, um mit einer Flüssigkeit zu schreiben oder diese aufzutragen, wird das Nadelelement 4 innerhalb des Spitzenkörpers 5 nach innen geschoben, so daß die Flüssigkeit 6 innerhalb des Behälterkörpers 1 zu dem Punkt fließt, an dem in Abhängigkeit von der Betätigung des Kontaktabschnitts 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers 5 durch den Benutzer die Flüssigkeit aufgetragen werden soll. Wie in den
Fig. 9, 1OA, 1OB und IOC gezeigt, ist der Spitzenkörper 5 mit einer zurückgesetzten Fläche 53 versehen. Eine solche Konfiguration ermöglicht, die Dicke des Spitzenkörpers 5 an einer Seite zu verringern. Die zurückgesetzte Fläche 53 ist mit dem vorderen Stirnabschnitt 51 verbunden. Da der Kontaktabschnitt 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 mit dem breiten gebogenen Abschnitt 56 versehen ist (siehe Fig. 5) , folgt die Flüssigkeit 6 dann, wenn das Nadelelement 4 aufgrund eines Drucks C nach innen geschoben wird (siehe Fig. 6) , in einer gleichmäßigen Konsistenz der gebogenen Oberfläche D des breiten gebogenen Abschnitts 56 des Kontaktabschnitts 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers 5 bis zu dem gewünschten Punkt oder der Fläche (siehe Fig. 18). Aufgrund der Anordnung der Nadelspitze 42 der Nadelstruktur 4 und des breiten gebogenen Abschnitts 56 des Spitzenkörpers 5 wird außerdem die Flüssigkeit 6 somit in einer dünnen Schicht aufgetragen, so daß sie in kurzer Zeit trocknen kann. Die Probleme einer ungleichmäßigen Verteilung der Flüssigkeit und der Verschmutzung, die beim Stand der Technik auftreten, werden somit beseitigt. Da außerdem der breite gebogene Abschnitt 56 des Kontaktabschnitts 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers 5 die gebogene Oberfläche D besitzt, kann eine relativ breite Fläche A erhalten werden, wenn der Benutzer den gebogenen breiten Abschnitt 56 beim Schreiben oder Auftragen der Flüssigkeit 6 verwendet. Da die zwei Enden des gebogenen breiten Abschnitts 56 entsprechende Rundungen 58 aufweisen, wird der aufgetragene Punkt ferner nicht verwischt. Wenn der Benutzer wünscht, eine dünnere Linie zu schreiben oder eine schmalere Linie von Flüssigkeit aufzutragen, braucht er nur den Kontaktabschnitt 55 in einen anderen Winkel drehen, so daß die schmale Seitenkurve 57 mit der gebogenen Oberfläche E mit dem gewünschten Punkt in Kontakt kommt, indem er das Schreibinstrument der Erfindung niederdrückt, um die Nadelspitze 42 des Nadel-
elements nach innen zu schieben, wobei die Flüssigkeit 6 im Behälterkörper 1 zur schmalen Seitenkurve 57 des Kontaktabschnitts 55 über die Nadelspitze 42 fließt, um eine dünnere Linie des aufgetragenen Fluids zu erhalten (siehe Fig. 19).
Mit Bezug auf die Fig. 11, 12, 13A, 13B und 13C, die eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, kann der breite gebogene Abschnitt 56 des Kontaktabschnitts des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers 5 so konfiguriert sein, daß er ein breiter, schräger, gebogener Abschnitt 59 ist, so daß der Benutzer das Schreibgerät in einem Winkel halten kann, um die Flüssigkeit 6 mit Leichtigkeit aufzutragen. Da außerdem der schräge, gebogene, breite Abschnitt 5 9 eine breite gebogene Oberfläche besitzt (siehe Fig. 12), kann eine breite Fläche erhalten werden, wenn der Benutzer beim Schreiben oder Auftragen der Flüssigkeit 6 die gebogene breite Oberfläche verwendet. Da der schräge, gebogene, breite Abschnitt 59 an seinen beiden Enden mit zwei entsprechenden Rundungen 58 versehen ist, wird der aufgetragene Punkt nicht verwischt. Wenn der Benutzer wünscht, eine dünnere Linie zu schreiben oder einen dünneren Streifen von Flüssigkeit aufzutragen, muß er lediglich den Kontaktabschnitt 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers 5 in einen anderen Winkel drehen und die schmale Seitenkurve 57 des Kontaktabschnitts 55 benutzen. Durch Ausüben eines geeigneten Drucks wird die Nadelspitze 42 des Nadelelements nach innen verschoben, so daß die Flüssigkeit 6 im Behälterkörper 1 über die Nadelspitze 42 zur schmalen Seitenkurve 57 fließt, um eine dünne Linie von aufgetragener Flüssigkeit zu erhalten.
Die im Behälterkörper 1 gespeicherte Flüssigkeit 6 kann irgendeine Lösung oder Flüssigkeit sein, wobei der Behäl-
terkörper 1 eine beliebige Form besitzen kann. Die Flüssigkeit 6 kann eine Korrekturflüssigkeit, eine fluoreszierende Flüssigkeit, eine Malflüssigkeit, eine Tinte oder eine andere geeignete Flüssigkeit sein. Zum Beispiel kann der Behälterkörper 1 ein zylindrischer Körper sein (siehe Fig. 14) um ein Greifen desselben zu erleichtern. Da die Flüssigkeit 6, die unter Verwendung des gebogenen breiten Abschnitts 56 des Kontaktabschnitts 55 des Spitzenkörpers 5 und der Nadelspitze 42 des Nadelelements 4 aufgetragen worden ist, verwendet werden kann, um eine Linie mit der Breite A1 zu zeichnen (siehe Fig. 15), kann die aufgetragene Flüssigkeit 6 eine gleichmäßige Konsistenz besitzen und kann sofort trocknen, ohne daß das Problem der Verschmutzung auftritt. Wenn gewünscht ist, eine dünnere Linie zu zeichnen oder eine dünnere Linie von Flüssigkeit 6 aufzutragen, ist es lediglich erforderlich, den Kontaktabschnitt 55 des vorderen Stirnabschnitts 51 des Spitzenkörpers in einen anderen Winkel zu drehen {siehe Fig. 16), um die schmale Seitenkurve 57 zu verwenden. Die Nadelspitze 42 des Nadelelements 4 wird aufgrund eines geeigneten Drucks nach innen geschoben, so daß die Flüssigkeit 6 innerhalb des Behälterkörpers 1 zur schmalen Seitenkurve 57 fließt, um eine Linie mit einer Breite B' zu erhalten {siehe Fig. 17) . Da das Schreibgerät gemäß der vorliegenden Erfindung die Feder 3, das Nadelelement 4 und den Spitzenkörper 5 verwendet, kann es ferner für Zeichnungszwecke als Nadelpunktstift verwendet werden.
Wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt, die eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, kann der breite gebogene Abschnitt 56 des Kontaktabschnitts 55 des vorderen Stirnabschnitts des Spitzenkörpers 5 mit mehreren Führungsbohrungen 561 versehen sein. Wenn der breite gebogene Abschnitt 56 als breiter, schräger, gebogener Abschnitt 59 konfiguriert ist, wie in
den Fig. 22, 23A, 23B und 23C gezeigt, kann der breite schräge gebogene Abschnitt 59 ferner mit mehreren Führungsbohrungen versehen sein. Wenn der Spitzenkörper 5 mittels Kunststoffspritzguß hergestellt wird, können aufgrund dieser Anordnung die Führungsbohrungen 561 verhindern, daß der Spitzenkörper 5 während der Herstellung verformt wird. Wenn der Spitzenkörper 5 aus anderen Materialien als Kunststoff hergestellt wird, müssen die Führungsbohrungen 561 nicht vorgesehen sein. Wenn die Lösung oder die Flüssigkeit 6 der gebogenen Oberfläche D des breiten gebogenen Abschnitts 56 oder dem breiten, schrägen, gebogenen Abschnitt 59 folgt, um auf einen bestimmten Punkt oder eine Fläche aufgetragen zu werden, fließt die Flüssigkeit 6 längs des breiten gebogenen Abschnitts 56 oder des breiten, schrägen, gebogenen Abschnitts 59 in die Führungsbohrungen 561, die einerseits das Fluid 6 speichern können und andererseits das Papierblatt, auf das die Flüssigkeit 6 aufgetragen werden soll, ebnen können. Außerdem können die Führungsbohrungen 561 das Fließen der Flüssigkeit 6 zu den Seiten steuern. Durch Verwendung der gebogenen Oberfläche D des breiten gebogenen Abschnitts 56 und der Führungsbohrungen 561 oder der schmalen Seitenkurve 57 des Kontaktabschnitts 55 kann somit die Flüssigkeit 6 gleichmäßig auf einen bestimmten Punkt oder auf eine Fläche aufgetragen werden.
Der Behälterkörper 1 der Erfindung kann mit einer Abdekkung oder einer geeigneten Form versehen sein, wobei die Abdeckung mit speziell geformten Gegenständen wie z. B. Zeichentrickfiguren oder Blumenverzierungen versehen sein kann, um das Erscheinungsbild desselben zu verbessern. Der Behälterkörper 1 kann ferner eine geeignet bemessene Mischkugel oder eine Stange enthalten, um die Lösung oder die Flüssigkeit im Innern zu verrühren. Die obenerwähnte Abdeckung kann ferner mit einer Klammer zum Anbringen des
Schreibgeräts der vorliegenden Erfindung an der Tasche des Benutzers oder dergleichen versehen sein.
Der Spitzenkörper 4 kann so konfiguriert sein, daß er eine gebogene Klingenform oder eine schräge gebogene Klingenform mit zwei runden Enden besitzt, so daß er den Punkt, auf den die Flüssigkeit 6 aufgetragen werden soll, nicht verkratzt.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die bevorzugte Ausführungsform dargestellt und beschrieben worden ist, ist klar, daß sie keineswegs auf Einzelheiten dieser Ausführungsform beschränkt ist, sondern daß zahlreiche Modifikationen innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche vorgenommen werden können.

Claims (16)

Schutzansprüche
1. Schreibgerät mit einer Spitzenstruktur, die zwei Auftragungsseiten mit unterschiedlicher Breite besitzt,
gekennzeichnet durch
einen Behälterkörper (1) , der am vorderen Ende mit einem gestuften Abschnitt (11) versehen ist,
einer Flüssigkeit (6), die im Behälterkörper (1) enthalten ist,
einer Behälterhalterung (2), die einen Einfügungsabschnitt (21) mit einer Hohlbohrung (22) besitzt und die auf den' gestuften Abschnitt (11) des Behälterkörpers (1) aufgesetzt ist,
einen Spitzenkörper (5), der mit einer Rille (52) versehen ist, um in eine entsprechende Rille (24) am vorderen Stirnabschnitt (23) des Behälterhalters (2) eingesetzt und daran befestigt zu werden, wobei der Spitzenkörper (5) innen eine Bohrung und außen eine zurückgesetzte Fläche (53), die mit dem vorderen Stirnabschnitt des Spitzenkörpers (5) verbunden ist, der seinerseits mit einem Kontaktabschnitt (55) verbunden ist, der an einer Seite einen gebogenen breiten Abschnitt (56) und an der anderen Seite eine schmale Seitenkurve (57) besitzt,
ein Nadelelement (4) mit einem Ende, das eine Nadelspitze (42) bildet, und einem anderen Ende (41), das in eine abgeschrägte Bohrung (26) der Behälterhalterung (2) eingesetzt ist, und
eine Feder (3), die auf die äußere ümfangsflache des Nadelelements (4) aufgesetzt ist; wobei
der breite gebogene Abschnitt (56) des Kontaktabschnitts (55) des Spitzenkörpers (5) zwei Enden besitzt,
die jeweils abgerundet sind, und wobei durch die Wahl des breiten gebogenen Abschnitts (56) oder der schmalen Seitenkurve (57) des Kontaktabschnitts (55) des Spitzenkörpers (5) seitens des Benutzers die Flüssigkeit (6) im Behälterkörper (1) auf einen gewünschten Punkt oder ein Fläche aufgetragen werden kann, um eine relativ schmale oder breite beschriebene oder aufgetragene Fläche zu erhalten.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der breite gebogene Abschnitt (56) des Kontaktabschnitts (55) des Spitzenkörpers (5) ein breiter, schräger, gebogener Abschnitt (59) ist, um das Auftragen der Flüssigkeit (6) zu erleichtern.
3. Schreibgerät nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterkörper (1) mit Zierelementen versehen sein kann.
4. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeit (6) eine Korrekturflüssigkeit
5. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeit (6) eine fluoreszierende Flüssigkeit ist.
6. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeit (6) eine Malflüssigkeit ist.
7. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeit (6) eine Schreibtinte ist.
8. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Behälterhalterung (2) in eine Abdeckung mit einer geeigneten Form eingesetzt sein kann.
9. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Behälterhalterung (2) in eine Abdeckung mit einer geeigneten Form eingesetzt sein kann, die mit Zierelementen versehen sein kann.
10. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterkörper (1) ein Mischelement enthalten kann, das dazu dient, die Flüssigkeit zu verrühren.
11. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Behälterhalterung (2) in eine Abdeckung mit einer geeigneten Form eingesetzt sein kann, die mit einer Klammer zum Anbringen des Geräts an der Tasche des Benutzers versehen sein kann.
12. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterkörper (1) als Nadelpunktstift verwendet werden kann.
13. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spitzenkörper {5) so konfiguriert ist, daß er eine gebogene Klingenform mit zwei gebogenen Enden be-
4 -
sitzt, so daß er nicht den Punkt verkratzen kann, auf den die Flüssigkeit aufgetragen werden soll.
14. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spitzenkörper (5) so konfiguriert ist, daß er eine schräge gebogene Klingenform mit zwei gebogenen Enden besitzt, so daß er nicht den Punkt verkratzen kann, auf den die Flüssigkeit aufgetragen werden soll.
15. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der breite gebogene Abschnitt (56) des Kontaktabschnitts (55) des vorderen Stirnabschnitts des Spitzenkörpers (5) mit mehreren Führungsbohrungen (561) versehen ist.
16. Schreibgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der schräge, breite, gebogene Abschnitt (59) mit mehreren Führungsbohrungen (561) versehen ist.
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