DE29723977U1 - Kühlgerät für den Haushalt - Google Patents
Kühlgerät für den HaushaltInfo
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Description
GAG 111/OG/DE
Anmelder: Gaggenau Hausgeräte GmbH Gaggenau, DE
Kühlgerät für den Haushalt
Die Erfindung bezieht sich auf Kühlgeräte für den Haushalt,
die einen mittels einer Kältemaschine kühlbaren Lagerraum aufweisen. Gemäß der prEN ISO 73 71 versteht man
unter einem Kühlgerät ein wärmedämmendes Gerät von geeigneter Größe und Ausstattung für die Verwendung im Haushalt,
das zwei oder mehrere Fächer zur Aufbewahrung von Lebensmitteln hat, von denen mindestens ein Fach zur
Lagerung von frischen Lebensmitteln geeignet ist und das durch eine oder mehrere Energie aufnehmende Einrichtungen
gekühlt wird.
Die Kühlgeräte unterscheiden sich hinsichtlich der Aufstellungsweise,
zum Beispiel freistehende Geräte oder Einbaugeräte, der Größe, der Zahl der Fächer und der
Türen sowie hinsichtlich des Temperaturbereichs. Bei Kühlschränken liegt der Temperaturbereich in der Regel
zwischen 0 0C und 15 0C. Zu den Kühlgeräten rechnen auch
die Gefriergeräte, beispielsweise Gefrierschränke und Gefriertruhen, bei denen die Maximaltemperatur in durch
Sterne gekennzeichnete Klassen eingeteilt ist und beispielsweise bei - 6 0C, - 12 0C oder - 18 0C liegen kann.
Eine andere Sammelbezeichnung für kleinere Kühlgeräte wie Kühlschrank, Gefrierschrank oder Gefriertruhe, die hauptsächlich
im Haushalt eingesetzt werden, ist Kühlmöbel.
Bei den bekannten Kühlgeräten für den Haushalt wird dem Lagerraum die Wärme mittels einer Kältemaschine entzogen
und die Abwärme an die umgebende Raumluft abgegeben. Nach dem Stand der Technik wird als Kältemaschine zumeist eine
Kaltdampfmaschine zur Kälteerzeugung eingesetzt, die nach
dem Kaltdampfprozeß arbeitet. Diese umfaßt ein Kältemittel, das in einem im Lagerraum des Kühlgeräts angeordneten
Verdampfer verdampft und dabei dem Lagerraum Wärme entzieht. Der dabei freigesetzte Dampf wird von einem
Kompressor abgesaugt, der den Dampf komprimiert und dem Verflüssiger (Kondensator, Kondensor) zuführt. In dem
Verflüssiger werden die Kondensationswärme und Überhitzungswärme
abgeführt und das Kältemittel wird flüssig. Die Wärmemenge wird an Luft abgeführt und das flüssige
Kältemittel wird durch ein Drosselventil auf den Ausgangszustand entspannt, womit der Kältemittelkreislauf
geschlossen ist.
Insbesondere bei größeren Kühlschränken, die beispielsweise mit einer integrierten Eisbereitung einen Energieverbrauch
von über 4 kWh pro Tag aufweisen können, ergeben sich folgende Nachteile.
Zum einen ist der Energieverbrauch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet relativ hoch, wobei hinzukommt,
daß nahezu die gesamte dem Kühlgerät zugeführte elektrische Leistung als Abwärme verlorengeht.
Ein zweiter Nachteil besteht darin, daß die von den Kühlgeräten
erzeugte Abwärme zu einer Erhöhung der Raumtem-
peratur führt, die insbesondere in wärmeren Jahreszeiten unerwünscht ist und bis zu 3 0C oder mehr betragen kann.
Drittens wird die Abwärme der Kühlgeräte nach dem Stand der Technik über einen Verflüssiger an die Luft in der
unmittelbaren Umgebung des Kühlgeräts abgegeben. Aufgrund der zumeist engen Platzverhältnisse kommt es dabei leicht
zu einem Wärmestau oder zu einer Reduzierung der für die Kühlung des Verflüssigers erforderlichen Luftströmung, so
daß sich die daraus resultierende Erhöhung der Verflüssigertemperatur nachteilig auf den Wirkungsgrad der Kältemaschine
auswirkt und somit einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge hat.
Aus diesen Gründen besteht allgemein das Bestreben, den Energieverbrauch und somit die Abwärme von Kühlgeräten zu
reduzieren. Nach dem Stand der Technik werden hierzu optimierte Kältemaschinen, insbesondere verbesserte Kompressoren
oder Verflüssiger, verstärke Isolationen des Kühlgeräts oder zusätzliche Unterteilungen und Türen in
dem Kühlgerät zum Verhindern des Ausströmens von kalter Luft beim Öffnen eingesetzt. Den diesbezüglichen Maßnahmen
sind praktische und technische Grenzen gesetzt.
Der Erfindung liegt unter Berücksichtigung dieses Standes der Technik die Aufgabe zugrunde, die einem Kühlgerät
zugeführte Energie wirtschaftlicher zu nutzen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß ein Kühlgerät
für den Haushalt mit einem mittels einer Kältemaschine kühlbaren Lagerraum geschaffen wird, das derart
ausgebildet ist, daß Abwärme der Kältemaschine zum Erwärmen von Brauchwasser einem Brauchwassertank zuführbar
ist.
Die Grundidee der Erfindung besteht somit darin, die Abwärme des Kühlgeräts nicht ungenutzt an die Umgebung abzugeben,
sondern für die Erwärmung von Brauchwasser zu benutzen. Damit werden verschiedene Vorteile erzielt.
Zum einen die wird ansonsten anderweitig für das Erwärmen des Brauchwassers aufzubringende Energie eingespart. Eine
Energie von 4 kWh pro Tag reicht theoretisch aus, um beispielsweise eine Menge von 115 1 Wasser pro Tag um 3 0 0C
zu erwärmen. Die erzielbare Temperatur von typischerweise 30 0C bis 40 0C ist für den Bedarf in der Küche ausreichend.
Wegen des in der Küche intervallmäßig anfallenden Kleinverbrauchs ist die erfindungsgemäße Form der lokalen
Warmwassergewinnung ohne festes Temperaturniveau ideal für den Küchenbedarf. In der Praxis wird natürlich die
vollständige Nutzung der Abwärme zur Erwärmung von Brauchwasser nicht erzielbar sein. Aber auch bei praktisch
anzunehmenden Wirkungsgraden für die Wärmegewinnung aus der Abwärme eines Kühlgeräts zur Brauchwassererzeugung
zeigen diese Zahlenbeispiele, daß in der Nutzung der Abwärme ein bisher nicht erkanntes, wirtschaftlich interessantes
Potential liegt.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Erwärmung des Raums, in dem das Kühlgerät aufgestellt ist,
erheblich reduziert ist, da die Abwärme nicht mehr an die Raumluft abgegeben, sondern in Brauchwasser gespeichert
wird. Damit ergeben sich deutlich vorteilhaftere raumklimatische Verhältnisse, beispielsweise in der Küche.
Ein dritter Vorteil ist darin zu sehen, daß durch die Abgabe der Abwärme des Verflüssigers an Wasser dessen
Temperatur reduziert ist und aus thermodynamisehen Gründen sich daher der Wirkungsgrad der Kältemaschine
erhöht. Dies hat zur Folge, daß zur Erzielung derselben
Kühlleistung weniger Energie erforderlich ist und somit der Energieverbrauch eines erfindungsgemäßen Kühlgeräts
gegenüber einem konventionellen reduziert ist. Diesen Vorteil kann man sich auch dadurch zunutze machen, daß
die raumaufwendige Wärmedämmung des Kühlgeräts reduziert und somit bei insgesamt gleicher Baugröße ein größerer
Lagerraum geschaffen wird.
Erfindungsgemäß wird als Wärmequelle zur Erwärmung des
Wassers der Verflüssiger der Kältemaschine, sofern es sich um eine Kaltdampfmaschine handelt, bzw. ein entsprechendes
Aggregat eines anderen Kälteerzeugungsprozesses verwendet. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde
überraschenderweise festgestellt, daß die schwierigen Anforderungen bei Kühlgeräten hinsichtlich der Kühlung
und des Energieverbrauchs mit einer erfindungsgemäßen Nutzung der Abwärme gelöst werden können, ohne daß
Wasser- und Kältemittelkreisläufe bei Kühlgeräten (beispielsweise mit integrierten Eisbereitern) immer streng
getrennt sind, was man bisher für erforderlich gehalten hat, um mit einer Kopplung der Kreise verbundene technische
Komplikationen zu vermeiden.
Ferner hat sich im Rahmen der Erfindung herausgestellt, daß der Platzbedarf für einen erfindungsgemäßen Brauchwassertank
oder einen entsprechenden Wärmetauscher oder Warmwasserspeicherbehälter oder Boiler nicht oder nur
unwesentlich größer ist als der Platzbedarf der bisherigen Verflüssiger, welche die Wärme an die Luft abgeben.
Bei einem Rückwandverflüssiger muß nämlich zur Vermeidung der Erwärmung der Rückwand des Kühlgeräts ein deutlicher
Abstand zwischen Verflüssiger und Rückwand eingehalten werden, und auch eine Lamellenverflüssiger, der beispielsweise
im Bodenraum eines Kühlschranks angeordnet sein kann, hat einen erheblichen Platzbedarf.
Die folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung lassen weitere vorteilhafte Merkmale und Besonderheiten erkennen,
die anhand der Darstellung in den Zeichnungen im folgenden näher beschrieben und erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste erfindungsgemäße Variante mit einem
in das Kühlgerät integrierten Verflüssiger,
Fig. 2 eine zweite erfindungsgemäße Variante mit einem
außerhalb des Kühlgeräts angeordneten Warmwasserspeicher und
Fig. 3 eine Abwandlung zu Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Kühlschrank 1 mit einem gekühlten Lagerraum 2 und einen darunter angeordneten,
vergrößert dargestellten Bodenraum 3, der nicht gekühlt ist. In dem Lagerraum 2 befindet sich der Verdampfer
4 einer Kaltdampfmaschine, die ferner einen Kompressor 5, einen Verflüssiger 6 und ein Drosselventil
7 umfaßt, die im Bodenraum 3 angeordnet sind.
Die Besonderheit des Kühlschranks 1 besteht darin, daß er einen integrierten Brauchwassertank 8 aufweist, dem über
einen Kaltwasseranschluß 9 Wasser zugeführt und über eine Zapfstelle 10 erwärmtes Wasser von ca. 30 0C bis 40 0C
entnommen werden kann. Der Brauchwassertank 8 kann, wie allgemein bei allen Ausführungsformen der Erfindung, entweder
ein Druckspeicher oder ein druckloser Tank sein. Als Druckspeicher steht er unter dem eventuell gedrosselten
Druck des Kaltwasseranschlusses, als druckloser Tank wird das Brauchwasser allein durch die Schwerkraft oder
mittels einer Hilfspumpe entnommen. Der Brauchwassertank
8 besteht aus einem geschlossenen, druckfesten Gehäuse.
Der Verflüssiger 6 ist in dem Brauchwassertank 8 angeordnet und wird von dem Wasser umspült. Wenn die Kältemaschine
in Betrieb ist, wird somit die von dem Verflüssiger 6 abgegebene Abwärme von dem im Brauchwassertank 8
enthaltenen Wasser aufgenommen und dieses erwärmt. Damit
wird einerseits eine effektive Kondensation in dem Kältemittelkreislauf der Kältemaschine erzielt und andererseits
die Abwärme für die Erwärmung von Brauchwasser zurückgewonnen.
Um eine Überhitzung des Brauchwassertanks 8 oder des Brauchwassers zu vermeiden, kann nach einem zusätzlichen
vorteilhaften Merkmal vorgesehen sein, daß ein Teil 11 des Verflüssigers 6 außerhalb des Brauchwassertanks 8,
d.h. an Luft angeordnet ist. Wenn ein Teilabschnitt der Kühlschlange des Verflüssigers außerhalb des Brauchwassertanks
angeordnet ist, wird ein Teil der Abwärme in konventioneller Weise an die Raumluft abgegeben. Dabei
kann nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal ein Ventilator 12 vorgesehen sein, mittels dessen dem Teil 11 des
Verflüssigers außerhalb des Brauchwassertanks 8 Kühlluft 13 zuführbar ist. Der Ventilator 12 kann in einer vorteilhaften
Weiterbildung thermostatisch gesteuert oder geregelt sein, wobei der Ventilator 12 entweder ein- oder
ausgeschaltet werden oder auch drehzahlgeregelt sein kann.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform beträgt
das Volumen des Brauchwassertanks 8 ca. 20 1. Bei dieser Ausführungsform ist die Temperatur des Brauchwassers
nicht thermostatisiert. Dies ist für den im Küchenbereich
anfallenden Kleinmengenbereich, wie oben erläutert wurde,
nicht erforderlich. Wegen der lokalen Erwärmung des Brauchwassers ergeben sich sehr kurze Leitungswege, so
daß die Leitungswärmeverluste gegenüber einer zentralen Warmwassererzeugung reduziert sind und auch dadurch eine
Energieeinsparung erzielt wird.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Kühlschrank
1 ein von externen Aggregaten unabhängiges Gerät ist. Im Vergleich zu konventionellen Kühlschränken ist
lediglich ein Kaltwasseranschluß 9 erforderlich, der bei manchen Kühlschränken, beispielsweise solchen mit einer
integrierten Eisbereitung, ohnehin bereits vorhanden ist und daher keinen zusätzlichen technischen Aufwand erfordert.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist der Brauchwassertank 8 außerhalb des Kühlgeräts 1 angeordnet. Es handelt sich dabei um einen Warmwasserspeicher
oder Boiler mit einem Kaltwasseranschluß 9, der mit einer Zapfstelle 10 verbunden ist und eine von
dem Wasser umspülte Heizschlange 14 beinhaltet. Die Heizschlange wird über einen Umwälzkreislauf, in dem ein
Wärmetransportmittel, vorzugsweise Wasser, mittels einer Umwälzpumpe 15 umgewälzt wird, erwärmt. Die Umwälzpumpe
kann permanent in Betrieb sein oder bei Bedarf eingeschaltet werden. Bei dieser Ausführungsform sind keine
Vorkehrungen gegen eine Überhitzung der Kältemaschine erforderlich, da der Warmwasserspeicher hinreichend groß
ausgelegt werden kann.
Das Wärmetransportmittel wird in einem Wärmetauscher 16 mittels der Abwärme des Verflüssigers 6 der Kältemaschine
erwärmt. Der Wärmetauscher 16 kann beispielsweise ein mit Wasser gefüllter Behälter sein, in dem sich eine Kühlschlange
des Verflüssigers 6 und eine Kühlschlange des
Wärmetransportmittels befinden. Bei dieser Ausführungsform
wird also der Brauchwassertank 8 indirekt über einen dazwischen geschalteten Umwälzkreislauf mit einem Wärmetransportmittel
erwärmt. Diese Ausführungsform hat den
Vorteil, daß die aus dem Kühlschrank 1 gewonnene Abwärme in die Warmwasseraufbereitung einer Hausversorgungsanlage
integriert werden kann.
Dieser Vorteil gilt auch für die in Fig. 3 dargestellte abgewandelte Ausführungsform, bei der der Verflüssiger
in einem als Warmwasserspeicher oder Boiler ausgebildeten Brauchwassertank 8 angeordnet und mittels Kältemittelleitungen
17 mit dem Kühlgerät 1 bzw. dessen Kältemaschine verbunden ist.
10
GAG 111/OG/DE
Bezugszeichenliste
| 1 | Kuhlgerat |
| 2 | Lagerraum |
| 3 | Bodenraum |
| 4 | Verdampfer |
| 5 | Kompressor |
| 6 | Verflüssiger |
| 7 | Drosselventil |
| 8 | Brauchwassertank |
| 9 | Kaltwasseranschluß |
| 10 | Zapfstelle |
| 11 | Teil des Verflüssigers |
| 12 | Ventilator |
| 13 | Kühlluft |
| 14 | Heizschlange |
| 15 | Umwälzpumpe |
| 16 | Wärmetauscher |
| 17 | Kältemittelleitung |
Claims (12)
1. Kühlgerät (1) für den Haushalt mit einem mittels einer Kältemaschine kühlbaren Lagerraum (2),
dadurch gekennzeichnet, daß
Abwärme der Kältemaschine zum Erwärmen von Brauchwasser einem Brauchwassertank (8) zuführbar ist.
2. Kühlgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine eine Kaltdampfmaschine
ist.
3. Kühlgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brauchwassertank (8) in das Kühlgerät (1) integriert ist.
4. Kühlgerät (1) nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Verflüssigers (6) der Kältemaschine in dem Brauchwassertank
(8) angeordnet ist.
5. Kühlgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil (11) des Verflüssigers (6) außerhalb des Brauchwassertanks (8) angeordnet ist.
6. Kühlgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Ventilator (12) umfaßt, mittels
dessen dem Teil (11) des Verflüssigers (6) außerhalb des Brauchwassertanks (8) Kühlluft (13) zuführbar
ist.
7. Kühlgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brauchwassertank (8) ein außerhalb des Kühlgeräts (1) angeordneter Warmwasserspeicher
oder Boiler ist.
8. Kühlgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es einen integrierten Wärmetauscher (16)
umfaßt, in dem mittels Abwärme der Kältemaschine ein Wärmetransportmittel erwärmbar ist und mittels des
erwärmten Wärmetransportmittels eine Heizschlange (14) in dem Warmwasserspeicher oder Boiler zum Erwärmen
des darin befindlichen Brauchwassers erwärmbar ist.
9. Kühlgerät (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wärmetransportmittel Wasser ist.
10. Kühlgerät (1) nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verflüssiger (6) in dem Warmwasserspeicher
bzw. Boiler angeordnet und mittels Kältemittelleitungen (17) mit dem Kühlgerät (1) verbunden
ist.
11. Kühlgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Brauchwassertank (8) ein Druckspeicher ist.
12. Kühlgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Brauchwassertank (8) ein druckloser Tank ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723977U DE29723977U1 (de) | 1997-06-07 | 1997-06-07 | Kühlgerät für den Haushalt |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723977U DE29723977U1 (de) | 1997-06-07 | 1997-06-07 | Kühlgerät für den Haushalt |
| DE1997124151 DE19724151A1 (de) | 1997-06-07 | 1997-06-07 | Kühlgerät für den Haushalt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29723977U1 true DE29723977U1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=26037261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29723977U Expired - Lifetime DE29723977U1 (de) | 1997-06-07 | 1997-06-07 | Kühlgerät für den Haushalt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29723977U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010011931U1 (de) | 2010-08-27 | 2010-11-11 | Aht Cooling Systems Gmbh | Kühlmöbel, insbesondere Kühlregal |
| DE102010035695A1 (de) | 2010-08-27 | 2012-03-01 | Aht Cooling Systems Gmbh | Kühlmöbel, insbesondere Kühlregal |
-
1997
- 1997-06-07 DE DE29723977U patent/DE29723977U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010011931U1 (de) | 2010-08-27 | 2010-11-11 | Aht Cooling Systems Gmbh | Kühlmöbel, insbesondere Kühlregal |
| DE102010035695A1 (de) | 2010-08-27 | 2012-03-01 | Aht Cooling Systems Gmbh | Kühlmöbel, insbesondere Kühlregal |
| WO2012025240A2 (de) | 2010-08-27 | 2012-03-01 | Aht Cooling Systems Gmbh | Kühlmöbel, insbesondere kühlregal |
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