DE297475C - - Google Patents

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DE297475C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/043Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes
    • B08B9/047Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes the cleaning devices having internal motors, e.g. turbines for powering cleaning tools
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    • B08B9/049Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes having self-contained propelling means for moving the cleaning devices along the pipes, i.e. self-propelled
    • B08B9/051Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes having self-contained propelling means for moving the cleaning devices along the pipes, i.e. self-propelled the cleaning devices having internal motors, e.g. turbines for powering cleaning tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

..1928
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 297475 -. KLASSE 13e. GRUPPE
GEORG GRILLMAYER in POLA.
Druckluftrohrreiniger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1915 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rohrreiniger mit Schlagkörpern, die infolge der Einwirkung eines Hammers auf schräge Schlagflächen senkrecht zur Rohrwand auftreffen. Die bekannten Rohrreiniger dieser Art müssen von Hand oder durch besondere, außerhalb des Rohres angeordnete Zugvorrichtungen immer wieder um ein Stück vorgeschoben werden. Erfolgt dieser Vorschub von Hand, so wird er ungleichmäßig, so daß Teile des Rohres ungereinigt bleiben; erfolgt er durch besondere Vorrichtungen, dann sind diese recht umständlich, da sie einen Regler zur Einhaltung der Vorschubgröße besitzen müssen. Diese Übelstände werden nach dieser Erfindung vermieden, , da der Vorschub innerhalb des Rohrreinigers selbsttätig erfolgt, und zwar dadurch, daß dem die Schlagkörper aufnehmenden Gehäuse ein achsial verschiebbarer, nachgiebig gehaltener Block vorgesetzt ist, der durch die Trägheit seiner Masse im Augenblick des Schlages der Schlagwirkung in achsialer Richtung - einen Widerstand bietet und nur den radialen Ausschlag der Schlagkörper zuläßt, dann aber den in achsialer Richtung wirkenden Teil der Stoßkrait übernimmt und vermöge der ihm mitgeteilten lebendigen Kraft, wie unten näher beschrieben, ein Vortreiben der ganzen Vorrichtung bewirkt.
Die Vorschubgröße ist nachstellbar. Die Abstellung der Druckluft erfolgt in dem Augenblick, da die Schlagkörper das Rohr verlassen, ebenfalls selbsttätig. Die Achse der Schlagkörper kann gegen die Achse des Hammers unter einem Winkel verstellt werden, wodurch die Vorrichtung auch Rohrkrümmungen folgen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines mittels Preßluft betriebenen Rohrreinigers nach der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι denselben im Längsschnitt, während Fig. 2 bis 6 Einzelheiten zeigen.
Der in einem rohrförmigen Gehäuse 1 untergebrachte Hammerbär oder Kolben 23 wird von Preßluft angetrieben und arbeitet gegen einen in das Gehäuse hineinragenden Kopf 24 einer durch den Gehäuseboden gehenden Spindel 15.
Die Regelung des Preßlufteintrittes erfolgt durch einen auf dem Gehäuse aufgeschraubten Steuerkopf 3, auf dessen aufgeschraubtem Ansatzstück 8 der Luftschlauch 13 befestigt ist. Der Steuerkopf 3 nimmt das Kanalstück 4 auf, in dem die Kanäle 10 und na vofgesehen sind, von denen der letztere in den Ringkanal ii* mündet. Ferner enthält der Steuerkopf den Sitz für das Ventilplättchen 9. Das Kanalstück 4 ist unter Vermittlung einer Baumwolldichtung 12 durch eine mit Bohrungen versehene Schraube 6 in dem Gehäuse festgepreßt. Ein Kanal 7 im Steuerkopf 3 führt die Druckluft hinter den Kolben 23 und treibt diesen vor. Die Öffnung 2 führt sie, wenn der Kolben 23 die Öffnung überschleift hat, ins Freie. Infolge des alsdann hinter dem Kolben abnehmenden Überdrucks wird das Ventilplättchen 9 auf seinen Sitz gedrückt, wodurch die Druckluft in den Kanal 5 und vor den Kolben geführt und dieser
zurückgedrückt wird, bis er über die Öffnung 2 gelangt, ii ist eine Ringnut, die ein leichtes Ansetzen das Steuerkopfes 3 auf das Gehäuse 1 ermöglicht, da die Kanalstücke 5 dieser beiden Teile hierdurch nicht zusammenzufallen brauchen, vielmehr die Verbindung durch diese Ringnut stets gesichert ist.
Der Körper 17 (Fig. 1 bis 3), "der die Schläge des Kolbens 23 auf die Schlagwerkzeuge 18 überträgt, besitzt auf der unteren Hälfte unter einem Winkel 26 (Fig. 2) geneigte Flächen 16, die innerhalb von zweckmäßig abgerundeten inneren Ausnehmungen der Schlagkörper zu liegen kommen.
Die mit Schneiden 22 versehenen Schlagwerkzeuge 18 liegen in einem Widerlager 21 (Fig. i, 5 und 6), das von einem Gehäuse 27 umgeben ist. Dieses wird von einem Block 20 gestützt, der durch eine Schraubenfeder ig, die um die alle diese Teile durchsetzende Spindel 15 gewunden ist, stets gegen die Luftkammer hin gedrückt wird. Die Spindel ist innerhalb des Körpers 17 abgesetzt und überträgt hierdurch sämtliche vom Hammerkolben 23 übernommenen Bewegungen auf den Körper 17, dessen schiefe Flächen 16 die Schlagwerkzeuge auswärts treiben, die ihrerseits mit den Schneiden senkrecht oder nahezu senk-. recht auf die Rohrinnenwand aufschlagen und dadurch den Kesselstein o. dgl. abschlagen.
Die Feder 19 wird durch eine Mutter 28 abgestützt, die auf die Spindel 15 aufgeschraubt ist und eine Regelung der Federspannung und dadurch die Größe des Vortriebes und der Schlagwirkung gestattet.
25 ist eine die Spindel 15 innerhalb des Gehäuses 1 umgebende Feder, die sich einerseits auf den im Gehäuse eingeschraubten Boden 14 und anderseits gegen die Unterfläche des Spindelkopfes 24 stützt und die Spindel daher stets nach innen drückt.
Der Vorschub der Vorrichtung findet in folgender Weise statt: Die eintretende Preßluft bewirkt die Vorwärtsbewegung des Hammerbärs 23 und das Aufschlagen desselben auf den Spindelkopf 24. Dieser Schlag pflanzt sich durch die Spindel 15, die Schlagwerkzeuge und deren Stützkörper 27 in achsialer Rich-
■ tung fort, bis er zu dem nachgiebig gehaltenen Block 20 gelangt, der durch die Trägheit seiner Masse im Augenblick des Schlages die Schlagwirkung in achsialer Richtung unwirksam macht und nur den radialen Ausschlag der Schlagwerkzeuge zuläßt, wodurch diese von dem Körper 17 auswärts und in die Rohrwandkruste getrieben werden. Im nächsten Augenblick aber schon hat der Schlag die Massenträgheit des Blockes überwunden und treibt diesen samt den gespreizten Schneidwerkzeugen weiter vorwärts, wobei die letzteren eine starke schabende Wirkung auf die Rohrwand ausüben. Ist die Spindel am Ende ihres Hubes angelangt, so fliegt der Block unter dem Einfluß der ihm erteilten lebendigen Kraft noch weiter vorwärts, wobei er sich von den Schneidwerkzeugen trennt und die Feder 19 zusammendrückt. Kommt der Block in seiner vordersten Lage zur Ruhe, · so wirkt er wieder vermöge seiner Massenträgheit als ein Widerlager für die Feder 19, die sich nunmehr entspannt und das ganze übrige Gerät nach sich zieht. Auf diese Weise ist die selbsttätige Fortbewegung der ganzen Vorrichtung gesichert. Die Größe dieses Vortriebes kann durch Einsetzen von Beilagen an den Teilen 20, 21 innerhalb gewisser Grenzen geändert werden, da er von der Massenträgheit und Beschleunigung dieser Teile abhängig ist. Beim Auftreffen des Kolbens 23 auf den Kopf 24 wird auch die Feder 25 gespannt. Dies hat den Zweck, daß bei der folgenden, das Gehäuse 1 nachziehenden Entspannung der Kolben 23 wieder so weit zurückgeschoben wird, daß er den Kanal 30 freilegt, so daß wieder Preßluft vor den Kolben treten und ihn in die Ausgangsstellung treiben kann.
Die Schneiden der Schlagkörper, deren Zahl und Anordnung, sowie die Größe des Neigungswinkels des Körpers 17 und die Größe des Luftdruckes können der Beschaffenheit des Rohrbelages u. dgl. entsprechend verändert und diesen angepaßt werden.
Wenn auch ein Verklemmen der Vorrichtung beim Herausziehen nahezu ausgeschlossen ist, so kann hierfür noch dadurch grö- ßere Sicherheit geschaffen werden, daß die Schlagkörper durch Federn leicht gegen die Spindel gedrückt werden.
Die Spannung der Feder 19 kann durch Nachziehen der Mutter 28 geregelt werden.
Die Anordnung der Schlagwerkzeuge und des Körpers 17 kann auch verschiedentlich verändert, z. B. von dem Gehäuse abgewendet sein.
Der dargestellte Rohrreiniger schreitet im Rohre wohl selbsttätig vor, jedoch muß, besonders wenn die Feder 25 zu kräftig ist, beim Herausziehen die Preßluft abgestellt werden. Durch richtige Wahl der Feder oder durch vollständige Entfernung der Feder 25 . kann die Notwendigkeit des Absteilens vermieden werden, weil nämlich in diesem Falle beim Herausziehen des Gerätes der Kolben 23 auf dem Kartal 30 liegenbleibt und ihn daher abschließt, wodurch die für den Rückgang des Kolbens erforderliche Preßluft nicht vor den Kolben gelangen kann. Der Kolben bleibt daher stehen, die Luft hinter dem Kolben tritt durch 2 aus, es entsteht Unterdruck vor dem Plättchen 9, wodurch dieses geschlossen und der Druckluftzufluß gänzlich abgesperrt wird. Wird die Feder 25 ganz weggelassen,
so muß beim Arbeiten des Gerätes in anderer Weise für den Vorschub gesorgt werden.
Er erfolgt in diesem Falle durch einfaches Nachschieben des Schlauches und des mit ihm verbundenen Gehäuses, wobei durch die liegenbleibende Spindel 15 der Kolben 23 zurückgedrückt und somit die öffnung 30 und daher der Drucklufteintritt durch den Kanal 5 vor dem Kolben freigegeben wird.
ίο Durch kegelförmige oder kugelförmige Gestaltung der Bohrung im Gehäuseboden 14 kann die Spindel im Winkel zum Gehäuse gestellt und die Vorrichtung für leicht gekrümmte Rohre verwendet werden. Statt dieser Gestaltung kann auch ein Universalgelenk eingeschaltet werden. Wird der Hammer entfernt und am vorderen Ende der Spindel ein Seil befestigt, so kann die Vorrichtung als Handreiniger verwendet werden.
Der frei gewordene Hammer kann dann zu verschiedenen anderen geeigneten Arbeiten Verwendung finden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Druckluftrohrreiniger mit Schlagwerkzeugen, die infolge der Einwirkung des Hammers auf schräge Schlagflächen senkrecht auf die Rohrwand auftreffen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stützkörper (21, 27) für die Schlagwerkzeuge (18) ein auf der Spindel (15) achsial verschiebbarer, sich auf eine Feder (19) stützender Block (20) vorgesetzt ist.
  2. 2. Druckluftrohrreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hammerschläge aufnehmende Schlagkopf (24) unter dem Einfluß einer Feder (25) steht, die sich auf den Boden (14) des Hammerzylinders (1) aufstützt, um während des Vortriebes der Schlagwerkzeuge den Hammerzylinder und den daran hängenden Schlauch u. dgl. in das Rohr nachzuziehen und den Kolben (23) zwecks Freigabe des vor den Kolben führenden Druckluftkanals (30) zurückzudrücken.
  3. 3. Druckluftrohrreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Block (20) und der Spindel (15) eingeschaltete Feder (19) zwecks Regelung der Verschubgröße mittels einer Mutter (28) nachstellbar ist.
  4. 4. Druckluftrohrreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,· daß die Luftein- und -auslaßkanäie (2, 5, 30) sowie das Ventil (9) derart angeordnet sind, daß durch vollständiges Auswärtstreiben der von keiner Feder im Gehäuse (1) beeinflußten Spindel (15) der Hammerkolben (23) die Luftaustrittsöffnung freigibt, wodurch das Einlaßventil (9) geschlossen wird und gleichzeitig die nach dem Raum vor dem Kolben führende Lufteinlaßöffnung (30) überdeckt, so daß der Betrieb der Vorrichtung eingestellt wird.
  5. 5. Druckluftrohrfeiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stoßstelle zwischen dem Hammergehäuse (1) und dem darauf geschraubten Steuerkopf (3) für die Druckregelung eine Ringnut (9) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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