DE297732C - - Google Patents

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DE297732C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/06Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E NTAWf^
Für das Ziehen von Gräben, z. B. für Drainierungszwecke o. dgl., sind früher Maschinen konstruiert, welche auf Rädern über das Feld geführt werden und hierbei mit Hilfe einer umlaufenden Vertikalschraube ,den Erdboden losschneiden und ausheben, entsprechend der Vorwärtsbewegung der Maschine.
• Maschinen dieser Art haben einen verhältnismäßig großen Kraftaufwand erfordert, welcher .10 aber durch eine Reihe von Verbesserungen nach •und nach vermindert worden ist. In dieser Hinsieht ist die Form und die Anordnung der Schraube selbst von wesentlicher Bedeutung, und die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Anordnung der Schraubenflächen der Schraube, wodurch eine bedeutende Ersparnis an Betriebs- und Reparaturkosten erreicht wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: ■
Fig. ι einen vertikalen Längsschnitt durch einen Graben, wobei die Schraube teils im Aufriß und teils im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie I-I der Fig. i,
Fig. 3 einen Teil der Schraube im Aufriß und in größerem Mäßstabe,
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Grundriß. .
Die Schraubenachse I ist i~n bekannter Weise mit einer nach der Schraubenlinie verlaufenden, im Querschnitt viereckigen Rippe 2 versehen, die mit der Achse verschweißt oder durch Schraubenbolzen an derselben befestigt ist. Achse und Rippe können auch aus einem Stück
(Gußstahl) hergestellt sein. An dieser Rippe 2 ist nun die arbeitende Schraubenrippe lösbar befestigt, indem sie aus einzelnen Messerabschnitten 3 aus Eisen- oder Stahlplatten be-° steht. Ein solcher Abschnitt ist aus Fig. 3 und 4 ersichtlich. Er wird durch drei oder vier Schraubenbolzen 4 an der Rippe 2 befestigt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, steckt die Schraube 1 entsprechend der gewünschten Grabentiefe im Erdboden 6. Wenn sie gedreht wird und gleichzeitig eine Vorwärtsbewegung in der Pfeilrichtung 9 erhält, wird die Vorderkante der Schraube einem Messer gleich die Erde losschneiden und nach oben schieben, indem die Schraube hinten durch eine Platte oder Wand 10 abgedeckt ist, die bis oberhalb der Erdoberfläche 6 hinaufragt.
Wie in Fig. 3 angedeutet, ist die Schneide 5 in bekannter Weise etwas nach oben gebogen. Ferner ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß die Steigung der Schraube nach oben hin zunimmt, weil die nach oben zu befördernde Masse vom Boden 7 bis zur Grabenwand 6 immer größer wird. Diese Anordnung-der Schraube ist für die gute Leistung von großer Bedeutung, weil sie dadurch in ihrer ganzen Länge mit voller 60' Wirkung arbeiten kann.
Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich nun hauptsächlich dadurch, daß der Winkel der Schraubenflächen der einzelnen Gewindeabschnitte gegen die Horizontale sich ändert, indem dieser Winkel, dessen Änderung durch die Richtungslinien 8 (Fig. 1) angedeutet ist, am unteren Messer abschnitt am größten ist
und von hier aber nach und nach abnimmt, bis er am oberen Schraubenende die' entgegengesetzte Richtung annimmt. Es ist leicht zu verstehen, daß in dieser Weise die losgeschnittene Erde, wenn sie nach oben befördert wird, eine allmähliche Umgestaltung erfährt, die bewirkt,. daß die Erde locker wird und sich gleichzeitig mehr und mehr von der Schraubenmitte losmacht. Dies ist von größter Bedeutung,, wenn
ίο man im Lehmboden arbeitet, da der Lehm leicht eine feste, zähe Masse bildet, welche an der Schraubenachse festklebt und dadurch die Leistung der Vorrichtung sehr beeinträchtigt. Diese Nachteile werden vollkommen beseitigt, wenn die Neigung der Messerabschnitte, wie durch die Linien 8 angedeutet, sich ändert. Ferner deckt-die untere Kante jedes Abschnittes die obere .Kante des unten hegenden Abschnittes (s. Fig. 2 und 4). Dadurch entsteht eine zusammenhängende Schraubenfläche,, deren äußerer Rand 5 die Schneide bildet, die, wenn nötig, geschliffen werden kann.
Hinter der Wand 10 ist in bekannter Weiseein Kasten 11 angeordnet, dessen Seitenwände 12.einen Abstand voneinander haben, der etwas kleiner ist als der'Schraubendurchmesser. In diesem Kasten ist ein gebogenes Rohr (nicht dargestellt) angebracht, durch welches die Drainröhren in den gezogenen Graben eingeführt werden.
Der untere Zapfen 13 der Schraubenachse 1 ist in bekannter Weise in einem Schuh 14 gelagert, welcher sich dem Graben entlang bewegt und mit den hinteren Seitenvorsprüngen 15 an den Wänden 12 befestigt ist. 16 ist ein Zuleitungsrohr für Schmieröl. Durch den Kanal 17 gelangt das öl zum Zapfen 13.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    -t
    Grabenziehmaschine mit senkrechter, umlaufender Arbeitsschraube mit von unten nach oben zunehmender Gewilidesteigung, ,, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugenden der einzelnen Gewmdeabschnitte von unten nach oben einen immer stumpfer werdenden Winkel mit der Schraubenachse bilden, der am oberen Ende der Schraube ,< nach Erreichung von 90 ° wieder spitzer werdend nach entgegengesetzter Richtung abfällt. ' 5^
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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