DE297963C - - Google Patents

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DE297963C
DE297963C DENDAT297963D DE297963DA DE297963C DE 297963 C DE297963 C DE 297963C DE NDAT297963 D DENDAT297963 D DE NDAT297963D DE 297963D A DE297963D A DE 297963DA DE 297963 C DE297963 C DE 297963C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/02Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by spark

Landscapes

  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

Es' ist bekannt, die Einsatzspäjinung und Leitfähigkeit einer Funkenstfecke durch Ionisierung mit ultraviolettem Licht zu beeinflussen. Bei Stationen der drahtlosen Telegraphic, welche . nach dem Prinzip der Stoßerregung arbeiten, ■ hat man aus bei den · bisher üblichen Schaltungen zutreffenden Gründen die Zweckmäßigkeit der Anwendung dieser Anordnung verneint. .Die Erfindung besteht in einem Verfahren, die ultraviolette Bestrahlung auch bei Löschfunkensendern der drahtlosen Telegraphie zu ' verwenden und dadurch einen wesentlichen Fortschritt in bezug auf Einwelligkeit und Tonreinheit des Senders ' zu erzielen. Zu diesem Zwecke werden zwei Entladestrecken in einer Schaltung^ verwendet, bei.welcher jede Funkenstrecke in einem besonderen zur Sekundärspule des Erregertransformators parallel geschatteten Zweig Hegt und beide eine voneinander yerschiedene Einsätzspännung haben. Diese Ein-. satzspannung ist bei der, in nachstehendem als Zusatzfunkenstrecke bezeichneten' Entladestrecke, welche die ultraviolette Bestrahlung der als Arbeitsfunkenstrecke bezeichneten Löschfunkenstrecke ausführt, kleiner als diejenige der Arbeitsfunkensireeke, so >äa& letztere unter der Wirkung des ultravioletten Lichtes durchschlagen wird'. ;·■■"
Eine Schaltungsanordnung der -Erfindung- ist in der Figur in einer beispielsweisen Aüsfühningsformdargestellt. .·.■■
Nach dieser liegt parallel zu den Sekundärklemmen des Transformators t erstens ein Stromzweig, welcher durch die Zusatzfunkenstrecke h und den Abstimmkondensator e gegeben ist, zweitens ein Zweig, bestehend aus der Arbeitsftinkenstrecke α und den Abstimmmitteln s, welche nach dem .Schaltungsbeispiel aus Spulen gebildet sein können. Die Zusatz- ■ funkenstrecke k kann aus einer pilzförmigen Funkenstrecke mit offenem Entladungsraum bestehen und ist derart angeordnet, daß das bei der . Entladung entstehende ultraviolette Licht auf den Eßtladungsraum der Löschfunkenstrecke α einwirkt.
Wird bei dieser Schaltung die Einsatzspannung der Funkenstrecke h kleiner gewählt als diejenige der Löschfunkenstrecke β, so wird die Zusatzfunkenstrecke zuerst durchschlagen und nach genügender Aufladung des Kondensators c der Entladurtgsvorgang in eier Lösehfunkenstrecke α veranlaßt. Die Funkenstrecke a wird demnach unter dem Einfluß der ultravioletten Strahlen der Zusatzfunkenstrecke' "'■ durchschlagen, so daß das Entladungspotential der Löschfunkenstrecke durch die Ionisierung .vermindert wird, da dem Durchschlagen1 der Löschfunkenstrecke α immer ein Funken-' Übergang in der Zusatzfunkenstrecke voraus- '" gehen muß. ,
Die Beeinflussung der Arbeitsweise der Löschfunkenstrecke durch die Zusatzfunkenstrecke gibt den Vorteil, daß immer bei einer genau bestimmten Einsatzspannung die Arbeitsfunkenstrecke durchschlagen wird und demnach eine saubere Stoßwirkung auf den Nutzkreis erzielt wird. Die Zusatzfurikenstrecke steuert demnach durch Ionisierung des Entladeraumes der Löschfunkenstrecke die Entladungen des Kondensators. Durch die Bestrahlung der Arbeits-
funkenstrecke kurz vor dem Einsetzen des. Funkens wird der bei den bisher üblichen' Schaltungen auftretende Entladungsverzug beseitigt, der sich bekanntlich darin äußert, daß der Funkenübergang erst oberhalb der normalen Entladungsspannung erfolgt. .
Bei.dem vorstehend beschriebenen Verfahren werden die bei den Funkensendern bisher beobachteten Nachteile dadurch vermieden-, -daß
ίο die Ionisierung der Arbeitsfunkenstrecke a lediglich die Steuerung des Einsetzens der Arbeitsfunkenstrecke übernimmt und die Bestrahlung der Ärbeitsfunkenstrecke aufhört,, sobald letztere durchschlagen ist. Dies ergibt sich aus folgender Überlegung. Wenn in dem mit der Antenne gekoppelten Stoßkreis nach der Entladung das Stromminimum erreicht ist, ist der Stoßkreis in α und h unterbrochen. Sobald aber der Funke in h erlischt, setzt die Bestrahlung von α aus, der Widerstand von a wächst sehr schnell an, so daß auch l>ei sehr fester Kopplung die zurückpendelnde Antennenenergie α und h nicht wieder zünden kann. Da bei Vorionisierung die Anzahlder Einzelfunkenstrecken α bei einer gegebenen Transformatorspannung vermehrt werden kann, so wird auch die Entionisierungsarbeit jeder Einzelentladestrecke geringer, so daß die Löschwirkung der Serienfunkenstrecke steigt. - Die Ionisierung von α wird demnach durch die Zusatzfunkenstrecke' periodisch geregelt und erfolgt automatisch.
Für die Tonreinheit ist von größter Wichtigkeit, daß der Eunkeneinsatz vollkommen regel- mäßig erfolgt. Dies wird dadurch herbeigeführt, daß α periodisch, und zwar regelmäßig in bezug auf. Zeit und Stärke durch h bestrahlt wird. Infolgedessen hat das zwischen den Einzelfunkenstrecken von ■ α sich befindende Medium zeitlich immer dieselbe Leitfähigkeit und somit dieselbe Durchschlagsspannung. Diese kann in einfachster Weise durch Ein ^ stellung der Vorionisierung infolge Änderung des Abstandes der Elektroden der Zusatzfunkenstrecke innerhalb, gewisser Grenzen geregelt und bestimmten Verhältnissen entsprechend angepaßt werden. Durch die automatisch einsetzende Vorionisierung von α ist demnach der Entladeverzug aufgehoben.
Die Intensität der Bestrahlung kann durch Verwendung besonderen Elektrodenmaterial·: für die Zusatzfunkenstrecke verstärkt werden, beispielsweise durch Verwendung von Elektroden aus Aluminium, Magnesium, Magnalium
o. dgl. Auch kann diese Wirkung auf einfachstem Wege durch einen Parallelkondensator zur Zusatzfunkenstrecke erreicht werden, wie in der Figur durch den gestrichelt gezeichneten Zusatzkondensator k angedeutet ist, während diese Wirkung auch durch die Zusatzfunkenstrecke selbst erreicht werden kann, wenn diese beispielsweise aus einer Quecksilberdampflampe besteht. Im übrigen ist die mit dem neuen Verfahren erreichte und vorstehend beschriebene Wirkung der Einwelligkeit und Tonreinheit nicht von. einer ■ besonderen Arbeitsfunkenstrecke nach Form und Abstand der Elektroden abhängig, vielmehr kann eine Funkenstrecke Verwendung finden; bej. welcher mit der neuen Schaltung der vorstehend beschriebene Effekt erreicht wird. Wesentlich ist hierbei lediglich', daß die Arbeitsfunkenstrecke gegenüber der Zusatzfunkenstrecke eine höhere Einsatzspannung hat. Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung ist "bezüglich des Nutzeffektes als besonders vorteilhaft zu 'betrachten. P! Die' in der Zeichnung dargestellte Schaltung wird durch das Variometer ν vervollständigt. . Selbstverständlich "kann auch zwischen Stoßkreis und Antenne eine andere geeignete Kopplungsanordnung gewählt werden. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Anordnung ist dadurch gegeben, daß die als Serienfunkenstrecke ausgebildete Arbeitsfunkenstrecke α aus; Elektroden mit einem mittleren Luftkanal besteht, .in welchem die Zusatzfunkenstrecke h angeordnet ist, so. daß eine gleichmäßige und intensive Bestrahlung des Entladungsraumes der Arbeitsfunkenstrecke herbeigeführt wird. ■ ■. ■ · ,90

Claims (3)

Patent-Ansprüche:.
1. Verfahren zur Erzeugung', schneller ■
. elektrischer Schwingungen mittels, zweier Entladestrecken·, dadurch gekennzeichnet, · daß die Arbeitsfunkenstrecke .durch Einwirkung ultravioletten Lichtes vermittels . einer Zusatzfunkenstrecke gesteuert wird, :■ welch letztere in einem parallel zu den. Sekundärklemmen des Erregertränsformato.rs angeordneten Stromzweig liegt und, geringeres Einsatzpotential besitzt als die Arbeitsfunkenstrecke. ■ ..,.,..■.;
2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzfunkenstrecke inner-
- halb der Arbeitsfunkenstrecke angeordnet . ist, um eine gleichmäßige und intensive Be- ,...? strahlung der letzteren herbeizuführen.. .110
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, ν daß die
' Zusatzfunkenstrecke in demjenigen Parallel-... stromzweig der .Sekundärspule des. Trans-; :- formators liegt, welcher gleichzeitig den Abstimmkondensator enthält.·.... ■/...
Hierzu 1 Blfiu Zeichnungen.
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