DE29802242U1 - Möbelbauplatte - Google Patents

Möbelbauplatte

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DE29802242U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B77/00Kitchen cabinets
    • A47B77/02General layout, e.g. relative arrangement of compartments, working surface or surfaces, supports for apparatus
    • A47B77/022Work tops

Landscapes

  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DANIELMEYER Günter
Bünder Straße 246 ·2·
D-32584 Löhne
Möbelbauplatte
Die Erfindung betrifft eine Möbelbauplatte, insbesondere eine Küchenarbeitsplatte, aus einer Grundplatte mit einer dünnen oberen Deckschicht, insbesondere aus einem Laminat aus melaminharzbeschichtetem Papier und mit einem Umleimer an den Stirnseiten.
Es sind Möbelbauplatten mit Randleisten bekannt, G 91 14 672.0, bei denen die Randleisten vor den Stirnseiten der Möbelbauplatten angeordnet sind, wobei sie bei der Montage geringfügig über die Oberfläche einer Möbelbauplatte hervorstehen und anschließend mit dieser plangefräst oder über eine Ziehklingeneinrichtung mit dieser Oberfläche bündig geschnitten und die Schnittkanten anschließend poliert werden.
Nachteilig an diesem vorbekannten Stand der Technik sind zum einen der erforderliche Endbearbeitungsschritte der Kantenbearbeitung und zum anderen der optische Gesamteindruck einer solchen Möbelbauplatte, welche sofort als übliche Spanplatte erkannt wird. Weiterhin besteht bei einer schlecht verleimten Randleiste die Gefahr, daß in die senkrechte Klebefuge Feuchtigkeit eindringt, so daß das Holz der Grundplatte aufquillt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möbelbauplatte zur Verfügung zu stellen, deren Herstellung vereinfacht und deren optischer Gesamteindruck optimiert ist.
DANIELMEYER Güntec : .: :" ·. :..: ··
Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des ersten Schutzanspruches angegebene technische Lehre vermittelt.
Dadurch, daß die Grundplatte im Bereich ihrer Stirnseite unterhalb der Deckschicht mit einer Hinterfräsung versehen ist, die die Deckschicht stegartig freistellt, so daß der Umleimer mit seiner Oberkante unmittelbar unterhalb der Deckschicht angeordnet werden kann, entfällt die Bearbeitung der Oberkante des Umleimers und der Möbelbauplatte
&iacgr;&ogr; und es entsteht der Eindruck einer massiven Arbeitsplatte. Weiterhin entfällt durch die erfinderische Konstruktion ein vertikaler Spalt in der Oberseite des fertigen Werkstücks, so daß insbesondere bei Küchenarbeitsplatten nicht mehr die Gefahr besteht, daß Wasser von oben in diese Fugen eindringen kann und das aus Preßspan bestehende Grundmaterial aufquillt.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung weist die Form und Tiefe der Hinterfräsung exakt die Form der Rückseite des Umleimers auf, so daß nach dem Anbringen des Umleimers keine weiteren Arbeitsschritte wie beispielsweise das Abfräsen überstehender Ränder, das Bearbeiten mit Ziehklingen oder Polierbürsten mehr erforderlich sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform weist eine Hinterfräsung auf, die formgefräst ist und die nutartige Ausnehmungen in der Stirnseite der Grundplatte aufweist, in die von der Rückseite des Umleimers vorstehende feder- oder stegartige Vorsprünge eingreifen.
• · » 1
DANIELMEYER Günter:
Eine bevorzugte Ausgestaltung weist eine Hinterfräsung auf, die unterhalb der Vorderkante der Deckschicht spitzwinklig ausgeführt ist, so daß sich das Material der Grundplatte bis kurz vor den vorderen Rand der Deckschicht erstreckt, wobei die Oberkante des Umleimers mit einen korrespondierenden Gegenwinkel versehen ist. Der Umleimer kann dabei bevorzugterweise aus Massivholz oder einem mehrfach verleimten Schichtholz aus Hirn- und Langholz oder auch aus Kunststoff bestehen.
&iacgr;&ogr; Gemäß einer weiteren zu bevorzugenden Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist die Hinterfräsung unterhalb der Deckschicht rechtwinklig ausgeführt und reicht exakt bis auf die Deckschicht oder geringfügig bis in die Deckschicht hinein. Die Oberkante des Umleimers weist eine mit der Form der Hinterfräsung korrespondierende rechteckige Oberkante auf, die großflächig mit der Deckschicht verklebt werden kann. Die Vorderseite des Umleimers und die Vorderkante der Deckschicht sind flächenbündig ausgeführt, wobei jeweils die Stirnseite der Deckschicht sichtbar bleibt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Möbelbauplatte mit einem Holzumleimer und Fig. 2 eine Möbelbauplatte mit einem metallischen Umleimer.
DANIELMEYER Günter : .: : .·.·..:.··,
Die Möbelbauplatte besteht aus einer Grundplatte 1,11, die mit einer dünnen oberen Deckschicht 2,12 versehen ist, die aus einem melaminharzgetränkten Papierlaminat besteht und aus einem Umleimer, der an den Stirnseiten der Grundplatte 1,11 angeleimt ist. Die Grundplatte 1,11 ist im Bereich der Stirnseiten unterhalb der Deckschicht 2,12 mit einer Hinterfräsung 4,14 versehen, die einen schmalen streifen der Deckschicht 2,12 stegartig hervorstehen läßt und eine Tiefe aufweist, die der Dicke des Umleimers 3,13 entspricht, der unmittelbar unterhalb der Unterseite der Deckschicht 2,12 flächenbündig mit der Deckschicht
&iacgr;&ogr; 2,12 auf die Stirnseite der Grundplatte 1,11 aufgebracht ist.
Eine erste Version der Möbelbauplatte, wie in Fig. 1 dargestellt, weist eine Hinterfräsung 4 auf, die im Bereich unmittelbar unterhalb der Deckschicht 2 spitzwinklig ausgeführt ist, wobei sich das restliche Material der Grundplatte 1 noch bis kurz vor den vorderen Rand der Unterseite der Deckschicht 2 erstreckt, so daß diese Deckschicht 2 noch bis in den vorderen Bereich des vorstehenden Steges von dem Material der Grundplatte 1 unterstützt ist.
Der Umleimer 3 dieser ersten Version, der aus Massivholz, einem mehrfach verleimten Schichtholz aus Hirn- und Langholz oder auch aus Kunststoff bestehen kann, ist mit einer Oberkante versehen, die einen mit dem Winkel der Hinterfräsung 4 korrespondierenden Gegenwinkel aufweist, so daß eine vollflächige Verklebung des Umleimers 3 erfolgen kann.
Eine zweite Version der Möbelbauplatte, wie in Fig. 2 dargestellt, weist eine rechtwinklige Hinterfräsung 14 unterhalb der Deckschicht 12 in
DANIELMEYER Günteif
der Grundplatte 11 der Möbelbauplatte auf, die nur einen dünnen Steg der Deckschicht 12 frei über die Stirnseite der Grundplatte 11 hervorstehen läßt. Die Oberkante des Umleimers 14, welcher hier bevorzugt aus Metall, beispielsweise Edelstahl oder Aluminium ausgeführt: sein kann, ist ebenfalls rechtwinklig ausgebildet und liegt unmittelbar unterhalb der Deckschicht 12 an dieser an.
Beide Versionen der erfinderischen Möbelbauplatte weisen also über ihre gesamte Arbeitsfläche eine nicht von Klebefugen unterbrochene &iacgr;&ogr; Oberfläche auf.
Die Hinterfräsung 4,14 in den Stirnseiten der Grundplatte 1,11 beinhaltet nutartige Ausnehmungen 5,15, in die sich feder- oder stegartige Fortsätze der Rückseiten der Umleimer 3,13 erstrecken. Diese Fortsätze 16 können einstückig mit dem Umleimer 13 ausgebildet sein, die Fortsätze 6 können jedoch auch bei der Herstellung des Umleimers 3 auf dessen Rückseite aufgebracht worden sein.

Claims (8)

DANIELMEYER Günter : Schutzansprüche
1. Möbelbauplatte, insbesondere Küchenarbeitsplatte, aus einer Grundplatte mit einer dünnen oberen Deckschicht, insbesondere aus
&iacgr;&ogr; melaminharzgetränkten Papierlaminat und mit einem Umleimer an den Stirnseiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1,11) im Bereich einer Stirnseite unterhalb der Deckschicht (2,12) eine Hinterfräsung (4,14) aufweist, die Deckschicht (2,12) stegartig freigestellt ist und der Umleimer (3,13) mit seiner Oberseite unmittelbar unterhalb des überstehenden Steges der Deckschicht (2,12) an diese angrenzend angeordnet ist.
2. Möbelbauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Hinterfräsung (4,14) der Dicke des Umleimers (3,13) entspricht.
3. Möbelbauplatte nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterfräsung (4,14) formgefräst ist und nutartige Ausnehmungen (5,15) für von der Rückseite des Umleimers (3,13) vorstehende feder- oder stegartige Fortsätze (6,16) aufweist.
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4. Möbelbauplatte nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterfräsung (4) unterhalb der Deckschicht (2) spitzwinklig ausgeführt ist und sich das Material der Grundplatte (1) bis zum oder bis kurz vor den vorderen Rand der Deckschicht (2) erstreckt.
&iacgr;&ogr; 5. Möbelbauplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Umleimers (3) einen korrespondierenden Gegenwinkel aufweist und aus Massivholz, einem mehrfach verleimten Schichtholz aus Hirn- und Langholz oder aus Kunststoff besteht.
6. Möbelbauplatte nach einem der vorgenannten Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterfräsung (14) unterhalb der Deckschicht (12) rechtwinklig bis auf oder bis in die Deckschicht (12) hinein ausgeführt ist.
7. Möbelbauplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Umleimers (14) rechtwinklig ausgebildet ist und aus Metall, Edelstahl oder Aluminium ausgeführt ist.
8. Möbelbauplatte nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Umleimers (3,13) und die Vorderkante der Deckschicht (2,12) flächenbündig angeordnet ist und daß die Vorderkante der Deckschicht (2,12) frei liegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1479320A1 (de) 2003-05-21 2004-11-24 REHAU AG + Co Möbelbauplatte
DE102009011449B4 (de) * 2009-03-03 2016-07-07 Martin Ross Möbel-oder Verkleidungsteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1479320A1 (de) 2003-05-21 2004-11-24 REHAU AG + Co Möbelbauplatte
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