DE298285C - - Google Patents

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DE298285C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
    • F22D5/12Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with dipping tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - JVl 298285 ■-KLASSE 13 δ. GRUPPE
. OTTO VOSS in OBERHAUSEN, Rhld. Wasserstandsregler für Dampfkessel.
Zusatz zum Patent 293377.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1916 ab. Längste Dauer: 22. Februar 1930.
Die Erfindung betrifft einen Wasserstandsregler für Dampfkessel. mit Steuerung des Speiseventils durch einen Schwimmer nach Patent 293377. Bei dem Wasserstandsregler nach Patent 293377 befindet sich der Schwimmer für das Speiseventil in einem offenen Behälter mit freiem Wasserzulauf, dessen Wasserablauf durch ein in Abhängigkeit vom Kesselwasserstand gesteuertes Absperrmittel geregelt wird. Die nachstehend beschriebene Erfindung besteht darin, daß im Geg-ensatz zum Hauptpatent der Wasser zulauf zu dem offenen Schwimmerbehälter durch ein in Abhängigkeit vom Kesselwasserstand gesteuertes Absperrmittel geregelt wird, während der
. . Wasserablauf frei ist pder gleichzeitig mit dem Wasserzulauf vom Kesselwasserstand .oder auch von der Ventilschwimmerbewegung beeinflußt wird. Hierdurch ergeben sich Vorteile in der Anordnung und auch in der Wirkungsweise des Reglers, wenn dieser in größerer Entfernung von dem unter dem Einfluß des Kesselwasserstandes stellenden, die Absperrmittel steuernden Körper entfernt anzubringen ist.
Der neue Wasserstandsregler ist in Fig. 1 ■im Höhenschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt eine besondere Anordnung des Reglers. .
In Übereinstimmung-mit dem Hauptpatent ist mit ι der Dampfkessel und mit 2 das Speiseventil, auf dessen Hebel 3 das Belastungsgewicht 4 sitzt, bezeichnet. In dem offenen Behälter 5 bewegt sich der Schwimmer-(S, der durch die Stange 7 auf den Ventilhebel 3 einwirkt. Mit dem Schwimmerbehäiter S ist durch das Rohr 8 der Steuerbehälter 9 verbunden, aus dem der Wasserablauf durch Rohr 10 erfolgt. Dem Steuerbehälter 9 fließt aus dem Rohr 12 Wasser, zweckmäßig in einem breiten Strahl oder in einer Anzahl feiner Einzelstrahlen, zu. ■ '
Die Bewegung des Kesselschwimmers 18 wird nun zunächst nicht auf ein Absperrmittel für den Wasserablauf, wie im Hauptpatent, übertragen, sondern auf einen Regelkörper, welcher den Wasserzulauf zu dem Steuerbehälter Q beeinflußt. Auf der Zeichnung ist als Regelkörper eine Lenkplatte 20 vorgesehen, · welche durch das Schwimmergestänge so bewegt wird, daß bei tiefstem AVasserstand das Steuerwasser dem Behälter 9.voll zufließt, bei höchstem AVasserstand hingegen vollständig unwirksam in den Nebenbehälter 21 abfließt.
Damit der Ventilschwimmer 6 bei verringertem oder unterbrochenem Wasserzufluß aus einer höheren Lage in eine tiefere Stellung zurückgehen kann, ist ein ständiger Wasserablauf aus den Behältern 5 und 9 erforderlich. Dies bedingt, daß ein Teil des aus Rohr 12 zufließenden Steuerwassers unwirksam abläuft, wodurch sich das Anheben des Schwimmers 6 verzögert. Um den Wasserauslauf aus dem Behälter 9 in zweckmäßiger Weise beeinflussen zu können, ist ein ein-

Claims (1)

  1. stellbarer Drosselkörper 22 vorgesehen. Mit der Verkleinerung der freien Auslauföffnung vermindert sich die Menge des unwirksam abfließenden Steuerwassers, gleichzeitig vergrö-Bert sich die Geschwindigkeit des ansteigenden Schwimmers 6. Soll das Öffnen und Schließen des Speiseventils nicht im Verhält- I nis zu der zu- bzw. abfließenden Wassermenge j erfolgen, sondern im verstärkten oder im verminderten Maße, so ist während der Bewegung des Schwimmers 6 der freie Durchgang des Drosselkörpers 22 zu verändern. Eine solche Beeinflussung des Drosselkörpers kann dadurch herbeigeführt werden, daß dieser mit einem beweglichen Teil des Reglers in Verbindung gebracht ist. . Fig. 1 gibt hierfür zwei. Beispiele an. Entweder ist der Ventilhebel 3 verlängert, und eine an seinem Ende angebrachte Zugstange 23 greift an einem auf dem j
    Drosselkörper 22 sitzenden Hebel 24 an. Hebt j sich der Schwimmer 6, so wird gleichzeitig der freie Auslaufquerschnitt des Drosselkörpers 22 verkleinert, der Wasserauslauf vermindert sich, und der Schwimmer 6 steigt mit zunehmender Geschwindigkeit an, oder der Drosselkörper 22 ist durch die Gestänge 24, 25 und 26 mit dem Kesselsclwimmer 18 in Verbindung gebracht.
    Die Steuerung des Wasserablaufes nach Patent 293377 erfordert, daß der Regler, falls das Absperrmittel durch ein Gestänge bewegt werden soll, in der Nähe des Kesselschwimmers angebracht wird, weil sonst das Gestänge lang und vielteilig" wird, somit die Bewegungsübertragung von dem Kesselschwimmer auf das Absperrmittel durch Spielräume in den Gelenken, durch Reibungswiderstände und ■durch nachgiebige Formänderungen in dem Gestänge ungünstig beeinflußt und die Steuerung verzögert wird, demnach die Schwankungen des Wasserstandes sich vergrößern. Die beste Regelung ist somit möglich, wenn daß Absperrmittel in nächster Nähe des Kessdschwimmers angebracht ist. In manchen Fällen kann jedoch der Regler nur weit von dem Kessel'schwimmer entfernt angebracht werden, insbesondere dann, wenn er dem Speisewasservorwärmer vorzuschalten ist. In solchen Fällen wird die neue Reglersteuerung mit besonderem Vorteil angewandt.
    Fig. 2 zeigt an einem Beispiel, wie bei Steuerung des Zulaufwassers der Regler ohne Beeinträchtigung der genauen Wirkungsweise in größerer Entfernung von dem Kessel angebracht sein kann. Das Regelmittel für das 55' Zulaufwasser, die Lenkplatte 20, ist in der Nähe des Drehzapfens 27 der Aufhängung des Kesselschwimmers 18 angebracht und hiermit durch die Stangen 28 und 29 verbunden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Lenkplatte 20 unmittelbar an dem Drehzapfen 27 zu befestigen. Es lassen sich somit die Zwischenglieder zwischen dem- Kesselschwimmer 18 und dem Regelmittel 20 weitestgehend beschränken, wodurch eine genaue Bewegungs-Übertragung von dem Schwimmer auf das Regelmittel gewährleistet ist. Die Lenkplatte,20 befindet sich, wie bei der Ausführung nach Fig. i, in einem Steuerbehälter 9' mit seinem Nebenbehälter 21, welcher mit einem Ablaßrohr für das überschüssige Steuerwasser versehen ist. Der Steuerbehälter g' ist mit dem an dem Schwimmerbehälter 5 angebrachten Behälter 9 durch eine Rohrleitung 30 verbunden, welche diesem die vom Kessel-Schwimmer 18 beeinflußte Steuerwassermenge zuführt und damit auf das Speiseventil 2 einwirken läßt. Weil die Speiseventilbewegung allein von der Menge des zugeführten Steuerwassers abhängig- ist, so ist bei genügender Weite der Rohrleitung 30 deren Länge ohne Einfluß auf die Genauigkeit der Kesselspeisung. Die Rohrleitung 30 kann in beliebigen Windungen von dem Steuerbehälter g' zu dem Regler geführt sein. Dieser kann mithin, ohne daß auf die Lage der Steuereinrichtung Rücksicht zu nehmen ist, an der für'die Speisung am zweckmäßigsten erscheinenden Steile der Speiseleitung eingebaut' werden..
    Paten τ-An speuch:
    , Wasserstandsregler für Dampfkessel mit Steuerung des Speiseventils durch einen Schwimmer nach Patent 293377, dadurch $5 gekennzeichnet, daß die Menge des dem Schwimmerbehälter (5) zulauf enden Wassers durch ein in Abhängigkeit vom Kessclwasserstand gesteuertes Absperrmittel geregelt wird, während der Wasserablauf frei ist oder gleichzeitig mit dem Wasserzulauf vom Kesselwasserstand oder auch von der Ventilschwimmerbewegung beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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