DE298323C - - Google Patents

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DE298323C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/582Elbow joints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Cardiology (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kreuzgelenk für ein künstliches Glied mit einer besonderen Einrichtung zum Ausrücken und Einrücken der Gesperre, durch die die Gelenkteile des Kreuzgelenkes relativ zum Kreuzstück in beliebigen Lagen festgestellt werden können. Das Wesen -der neuen Einrichtung besteht darin, daß den beweglichen Teilen der Gesperre beider Gelenkteile ihre Bewegungen von der einen Gelenkachse aus erteilt werden, die diesem Zweck in ihrer Längsrichtung ver-
zu
schieblich und mit einem Druckknopf ο. dgl. ausgestattet ist.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung erläutert. Die Fig. ι und 2 zeigen ein schematisches Ausführungsbeispiel und die Fig. 3 und 4 das Beispiel eines unter Benutzung der Erfindung konstruktiv durchgebildeten Kreuzgelenkes.
In den Fig. 1 und 2 ist 1 eine an zwei Schienen 2 und 3 befestigte Scheibe; die Schienen fassen zwischen sich den mit gestrichelten Linien angedeuteten Armstumpf und bilden zusammen beispielsweise einen künstlichen Oberarm. Das in der Zeichnung dargestellte Kreuzgelenk entspricht dann einem Ellenbogengelenk. Das Kreuzstück des Kreuzgelenkes wird gebildet von einer Scheibe 4, die mit einem Zapfen 5 drehbar und unverlierbar
So an der Scheibe 1 gelagert ist und auf der dem Zapfen 5 entgegengesetzten Seite eine scheibenförmige Rippe 6 trägt. An dieser Rippe ist mit einer Achse 7 ein Gelenkarm 8 mit gegabeltem Ende 9, 9' gelagert.
Die beiden relativ zum Kreuzstück 4, 5, 6 beweglichen Gelenkteile 1 (mit den Teilen 2, 3) und 8 (mit den Teilen 9, g') können in beliebigen Lagen gegen das Kreuzstück festgestellt werden. Zur Feststellung des Gelenkteiles ι gegen das Kreuzstück ist ein am Kreuzstück radial verschieblicher Riegel 10 vorhanden, der unter dem Druck einer Feder 20 mit seinem Ende 11 in eine Innenverzahnung 12 eines Bordes 13 an der Scheibe 1 eingreift. Zum Feststellen des Gelenkarmes 8 gegen das Kreuzstück ist ein Stift 14 an einem auf der Gelenkachse 7 befestigten Arm 15 vorhanden, der durch ein Loch in der Zinke 9 der Gelenkgabel hindurch in eines der Löcher 16 am Rande der Scheibe 6 eingreift. Der Riegel 10 mit der Verzahnung 12 und der Stift 14 mit dem die Löcher 16 tragenden Rippenrand zusammen bilden die Gesperre, durch die die beiden Gelenkteile in verschiedenen Lagen gegen das Kreuzstück festgestellt werden können.
Das Einrücken und das Ausrücken dieser Gesperre wird nun bewirkt durch Verschieben der Gelenkachse 7, die für das Angreifen des Fingers in Richtung des Pfeiles in Fig. 1 mit einem Druckknopf 17 ausgestattet ist. Bei der Verschiebung der Gelenkachse 7 in Richtung des Pfeiles wird der Riegel 10 durch den Druck eines Bundes 18 an der Gelenkachse auf einen Fortsatz 19 des Riegels zurückgeschoben und außer Eingriff mit den Zähnen 12 gebracht. Dabei nimmt die Achse auch den mit ihr fest verbundenen Arm 15 mit und
zieht den Stift 14 aus dem Loch 16 in der Scheibe 6 heraus. Nun sind beide Gelenkteile gegen das Kreuzstück 4 beweglich; sie können in beliebige andere Lagen gegen das Kreuzstück gebracht und durch Loslassen des Druckknopfes 17 dann wieder in den neuen Lagen festgestellt werden. ■
In den Fig. 3 und 4 kehren mehrere Teile der Fig. 1 und 2 mit gleichen Funktionen und gleichen Bezugszeichen wieder, darunter die Scheibe 1 mit dem Bord 13, der nun aber nicht mit einer Innenverzahnung, sondern auf einem Teil seines Umfanges mit Löchern versehen ist, durch die der Riegel 10 hindurchtreten kann. Das Kreuzstück ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt, einem U-förmigen, mit einem für das Einbringen des Riegels 10 geschlitzten Rücken 60, an dem der durch die Schlitzung in zwei Teile 51 und 52 zerfallende, dem in Fig. 1 mit 5 bezeichneten Zapfen entsprechende Zapfen sitzt, und mit Schenkeln 61 und 62, die die verschiebliche Achse 7 mit dem Druckknopf 17 tragen. An Stelle der scheibenförmigen Rippe 6 von Fig. 1 und 2 ist eine ' aus einem Zahnkranz 65 und aus Scheiben 63 und 64 zusammengesetzte, an einem dosenförmigen, die Kreuzstückschenkel 61, 62 durchlassenden Boden 21 angenietete hohle Rippe vorhanden, die durch die Achse 7 mit dem Kreuzstück zusammengehalten wird.
Die Zahnlücken des Zahnkranzes 65 treten
an die Stelle der Löcher 16 von Fig. 1 und 2; an Stelle des Stiftes 14 ist nun ein mehrzähniger Teil 22 vorhanden, der durch Ver-Schiebung der Gelenkachse 7 in Richtung des Gelenkarmes 8 vor- und zurückgeschoben und dadurch mit dem Zahnkranz 65 in Eingriff und außer Eingriff gebracht werden kann. Die Bewegung des Teiles 22 wird dabei bewirkt durch Schubstangen 24, 25 (Fig. 3), die in Rillen an den Innenseiten der Gelenkgabelzinken 9, 9' verschieblich und in der Nähe der Gelenkachse 7 mit schiefen Ebenen 26, 27 versehen sind. Auf diese schiefen Ebenen drücken bei Verschiebung der Gelenkachse 7 Rollen 28, 29, die in, den ausgebohrten Endteilen der Achse 7 gelagert sind. Der auf den Fortsatz 19 am Riegel 10 drückende Bund 18 ist durch eine Eindrehung der Gelenkachse 7 geschaffen worden. Der Riegel 10 ist geführt in den Enden eines U-förmigen Bleches 30. An Stelle der Schraubenfeder 20 von Fig. 1 ist bei der Form nach Fig. 3 und 4 ein Ring aus Stahlband 31 angenommen, der den Bügel 30 umringt und auf das linke Ende des Rie-y55 gels in Fig. 3 einen von links nach rechts wirkenden Druck ausübt.
Das Gesperre, durch das das Kreuzstück gegen den Teil 1 (und den Oberarm) festgestellt wird, enthält bei den beiden Ausführungsbeispielen als beweglichen Teil einen mit der verschieblichen Gelenkachse parallel geführten Riegel. Die Verwendung eines solchen Riegels ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich, wie überhaupt die Erfindung von der Art der anzuwendenden Gesperre nicht berührt wird.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die Bedienungsarbeit, die die gesunde Hand dem künstlichen Arm bei der Umstellung des Kreuzgelenkes zu leisten hat, vermindert wird. Der Arbeiter kann den Gelenkarm 8 in der Nähe des Kreuzgelenkes fassen, dabei durch einen Druck mit dem Daumen öder dem Zeigefinger die beiden Gelenke des Kreuzgelenkes auf einmal lösen, den Gelenkarm in die gewünschte neue Lage gegen den Oberarm bringen und durch Loslassen feststellen. Da das Erfassen des Gelenkarmes und der Druck auf die verschiebliche Gelenkachse zeitlich ineinanderfließen, so ist es praktisch nur mehr ein einziger Handgriff, durch den der Unterarm (Gelenkarm 8) aus einer festen Stellung gegen den Oberarm in eine andere feste Stellung gebracht werden kann.
:

Claims (1)

  1. P A T E N T - A N S P R U C H :
    Kreuzgelenk für ein künstliches Glied (z. B. einen künstlichen Arm), dessen Gelenkteile in verschiedenen Stellungen gegen das Kreuzstück gesperrt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausrücken der Gesperre ■beider Gelenkteile durch Verschieben der einen mit einem Druckknopf ο. dgl. 'versehenen Gelenkachse (7) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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