DE298405C - - Google Patents

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DE298405C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/04Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by relative movement of turns or parts of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

Wenn Einrichtungen für drahtlose Telegraphie an verschiedenen Stationen benutzt werden sollen, so ist es im wesentlichen die Antennenanlage, welche bei diesen Stationen verschieden ist. Die Konstanten der Antennen sind verschieden, ihre Eigenschwingung, ihre ' Kapazität, ihre Selbstinduktion und ihre Dämpfung. Daraus folgt für die drahtlosen Apparate der Nachteil, daß sie
ίο nicht ohne weiteres an. diesen verschiedenen Antennen zu benutzen sind. Insbesondere wird dies noch dadurch erschwert, daß diese Stationen meistens mit verschiedenen Wellen-
. längen arbeiten, so daß für jede Wellenlänge -die Abstimmung und die Kopplung von neuem korrigiert werden muß. Als besonders störend zeigt es sich hierbei, daß die einmal gefundenen günstigsten Kopplungen bei einer Einstellung einer anderen Welle wieder
ao verloren gehen.
Man muß sich die Einstellungen z. B. in Form einer Tabelle oder einer Eichkurve notieren, um danach die drahtlose Apparatur einstellen zu können. .
In der vorliegenden Erfindung wird ein Mittel beschrieben, welches gestattet, die Apparatur so auszugestalten, daß wenigstens für eine bestimmte Station die einmal ermittelten Einstellungen beim Übergang zu einer anderen Welle nicht verloren gehen, sondern bestehen bleiben, so daß der Betrieb der Station erheblich vereinfacht wird. Bringt man dann die drahtlose Apparatur auf eine andere Station mit einer anderen Antenne, so hat man nur einmal nötig, die Apparatur der neuen Antenne anzupassen, und kann dann mit der Station arbeiten, ohne die Einstellungen zu verlieren.
Schematisch ist der Erfindungsgegenstand in der Fig. 1 zum Ausdruck gebracht.
Ein Sender 1 enthält, von Hilfsapparaten abgesehen, die Funkenstrecke 2, den Stoßkreiskondensator 3 und ein System von Spulen 4. Diese Spulen werden durch einen Schalter 5 wahlweise in den Primärkreis eingeschaltet.
Die Spule α mag die Welle 300, b die Welle 500, Spule c die Welle 1000 m ergeben. Um diese Spulen herum liegt eine Spule 6, welche in die Antennenleitung 7, 8 eingeschaltet' ist, und welche die Kopplung der Antenne mit dem Primärkreis bewirkt. Die ^Spulen 4, α, b, c sind z. B. um eine auf der Zeichenebene senkrecht stehende Achse 9 drehbar, so daß es möglich ist, sie relativ zur Spule 6 in beliebigem Winkel zu stellen. Die Achse 9 weist Vorrichtungen auf, um diese Spulen in jeder beliebigen Lage festzustellen. Die in Fig. i: gezeichnete Lage der Spule sei für irgendeine Station die günstigste Einstellung, der Kopplung.
Bringt man nun den Sender 1 .auf eine andere Station, wo man eine andere Antenne hat, und demgemäß andere Kopplungen zwischen dem Primärkreis und der Antenne 1 wählen muß, so löst man. die Klemmung an . der Achse 9 und stellt die Spulen a, b, c jede für sich durch Drehung so ein, daß die Kopplung für jede dieser Wellen ein Optimum wird. ,
Diese Spulen erhalten dabei naturgemäß andere Stellungen relativ zur Spule 8. Z. B.
wie in Pig. 2 dargestellt ist, muß die Spule a ihre Lage behalten, dagegen muß Spule b um einen bestimmten Winkel gedreht werden, und Spule c um einen etwas schwächeren Winkel.
Nachdem so die günstigste Einstellung der Spulen ermittelt ist, wird die Achse 9 wieder festgeklemmt und man kann nun mit der neuen Antenne arbeiten, ohne jedesmal bei ■ Einstellung einer neuen Welle die Kopplung verändern zu müssen. Ein besonderer Bedienungsgriff für die Kopplung ist daher nicht nötig.
In Fig. ι ist gezeichnet, daß für jede neue Primärwelle eine vollständig neue Primärspule eingeschaltet wird. In der Praxis wird man nur so viel getrennte unabhängige Spulen vorsehen, als zur Herstellung des ,, Wellenbereiches nötig ist.
•20 Es ist nämlich klar, daß sich die günstigsten Kopplungsgrade für nähe beieinander liegende Wellen nicht erheblich unterscheiden können, %o daß man auf den Spulen a, h, c ·. Abzweigungen vorsehen kann, welche die Änderung der Wellen gestatten, ohne daß die Kopplung für diese Zwischenwerte unabhängig regulierbar ist, vielmehr durch Einstellen der einen Spule, welche mehrere nahe beieinander liegende Wellenabzweigungen besitzt, gemeinsam einreguliert wird. Für große Wellendifferenzen ergeben sich allerdings beträchtlich verschiedene günstige Kopplungen, welche durch entsprechende Einstellungen der Spulenkörper auf den günstigsten Wert gebracht werden.
Ferner wird man die Spule 6 ebenfalls verschiebbar ausgestalten, so daß die Kopplung im ganzen, d. h. für jede Welle verstärkt oder . geschwächt werden kann. Auch können zu diesem Zweck sowohl die Spulen 4 als auch
- die Spule 6 auswechselbar gemacht werden. Vorzugsweise sieht man auf dem Apparat selbst . eine Skala vor, welche gestattet, die Stellung der einzelnen Spulen bei den verschiedenen Stationen zu markieren, so daß, falls man den Sender von der in Fig. 2 gebrauchten Antenne wieder zurück zu der in Fig. ι gedachten Station bringt, man ohne weiteres in der Lage ist, die alten Einstellungen der. Spulen 4 und 6 wiederherzustellen.
Das vorstehend für einen Sender beschrieb
bene Prinzip läßt sich sinngemäß genau auf einen Empfänger übertragen. Ebenso läßt sich die beschriebene Einrichtung auch bei galvanischer und bei gemischt galvanisch induktiver Kopplung anwenden, wobei statt drehbarer Spulen eine Anzahl verschiedener Kontakte vorgesehen wird, welche bei Umschaltung von einer Welle auf die andere mit umgeschaltet werden und bei Verwendung des Apparates auf einer anderen Station auf denjenigen Ort verschoben werden, wo für diese Station das Optimum der Kopplung liegt, wobei gleichfalls Markierungen vorgesehen sein können, welche gestatten, die richtige Einstellung für die erst gedachte Station wieder herzustellen, wenn der Apparat wieder an seinen ersten stationiert zurückkommt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung für drahtlose TeIegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß für die verschiedenen Wellenlängen besondere Kopplungselemente vorgesehen sind, die für die verschiedenen Antennen besonders eingestellt und hierauf nötigenfalls festgeklemmt werden können, so daß zwecks Überganges von ■ einer Wellen-
. länge zur anderen lediglich das zugehörige Kopplungselement anzuschalten ist und dabei die für die jeweils verwendete Antenne einmal festgesetzte günstige Kopplungseinstellung nicht verloren geht. ,
2. Einrichtung für drahtlose TeIegraphie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für induktive Kopplung entsprechend dem gewünschten Wellenbereich eine 'Anzahl von Primärspulen vorgesehen ist, welche mit der Antennenspule verschieden stark gekoppelt werden können, wobei jedoch die Einstellung dieser Spulen so lange ungeändert bleibt, als der Apparat mit _ derselben Antenne arbeitet.
3. Einrichtung für drahtlose TeIe- ' graphie nach Anspruch ι Λ unter Verwendung galvanischer oder gemischt galvanisch induktiver Kopplung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von . verschiebbaren und feststellbaren An-' Schlüssen vorgesehen ist, welche zwangläufig mit der Wellenschaltung mit umgeschaltet . werden, und vorzugsweise Markierungsvorrichtungen aufweisen, welche die Einstellung der richtigen Kopplung für die jeweilig verwendete Antenne gestatten.
4. Einrichtung für drahtlose TeIegraphie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Änderung der Kopplung · die Antennenspule (6). im ganzen verschiebbar angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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