DE298596C - - Google Patents

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DE298596C
DE298596C DENDAT298596D DE298596DA DE298596C DE 298596 C DE298596 C DE 298596C DE NDAT298596 D DENDAT298596 D DE NDAT298596D DE 298596D A DE298596D A DE 298596DA DE 298596 C DE298596 C DE 298596C
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propanetriol
sugar
fermentation
percent
magnesium
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/02Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group
    • C12P7/04Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic
    • C12P7/18Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic polyhydric
    • C12P7/20Glycerol

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Description

AUSGEGEBEN AM 5. JUL11921
In dem Patent 298593 ist "ein Verfahren zur Herstellung von Propantriol aus Zucker unter Benutzung einer Gärung in alkalischer
__ Reaktion und Führung der Gärung über die Bildung von 3 Prozent Propantriol, berechnet auf Zucker, hinaus beschrieben worden. Im allgemeinen steigt die Bildung von Propantriol mit der Stärke der alkalischen Reaktion bzw. der Menge des Zusatzes des alkalisch wirkenden Stoffes. Andererseits geht die Steigerung der Ausbeute an Propantriol nur bis zu einer je nach dem zugesetzten Stoffe schwankenden Grenze, bei deren Überschreitung die Bildung von Propantriol verringert wird und schließlieh aufhören kann. Es hat sich nun gezeigt, daß man ohne Schädigung der Bildung von . Propantriol erheblich größere Mengen alkalisch reagierender Stoffe verwenden kann, wenn man die alkalisch wirkenden Stoffe nicht für sich allein, sondern in Gegenwart von Neutralsalzen des Magnesiums anwendet. Dieser Zusatz wirkt bei den verschiedenen für das Verfahren verwendbaren alkalisch reagierenden Verbindungen vorteilhaft. Besonders vorteilhaft wirken die Zusätze der Salze bei den in dem Patent 298594 zur Erzeugung der alkalischen Reaktion vorgeschlagenen Sulfiten. Während die Bildung von Propantriol im allgemeinen bei einem Zusatz von über 50 Prozent Sulfit, auf Zucker berechnet, aufhört, kann man sogar noch größere Mengen Sulfit in Gegenwart der Salze des Magnesiums anwenden. Man kann beispielsweise Magnesiumsulfat oder Magnesiumchlorid anwenden. Man kann auch organische Salze benutzen. Be-
dingung ist selbstverständlich, daß die verwendeten Salze auf das verwendete Ferment nicht giftig wirken.
B e i s ρ ie 1 i.
ι kg Zucker wird in 7 1 Wasser mit 1000 g Magnesiumchlorid und 750 g Natriumbicarbonat in der Kälte aufgelöst und dazu 150 g Hefe gegeben. Dann läßt man das Gemenge bei 30° stehen. Nach kurzer Zeit beginnt die Gärung. Nach zwei Tagen setzt sich die Hefe ab, und Zucker ist in der Flüssigkeit nicht mehr nachzuweisen. Man erhält 30 Prozent Alkohol und 20 Prozent Propantriol, auf den Zucker bezogen, in der aufgearbeiteten ■ Gärungsflüssigkeit.
Bei'spiel· 2.
ι kg Zucker, 500 g Natriumsulfit wasserfrei und 250 g Magnesiumsulfat werden in 8 1 Wasser gelöst und mit 100 g Hefe vergoren. Alkoholausbeute: 3 Prozent, Propantriolausbeute: 33 Prozent vom Zucker.
Beispiel 3.
ι kg Zucker wird in 8 1 Wasser, in dem 1000 g essigsaurer Magnesia und 1 kg Natriumsulfit gelöst sind, kalt aufgelöst. Hierzu werden 150 g Hefe gegeben. Nach kurzer Zeit setzt die Gärung ein und ist in 3 bis 5 Tagen beendet. Man erhält hierbei 35 Prozent Propantriol und etwa 6 Prozent Alkohol. Ohne Zusatz von Magnesiumacetat gärt der gleiche Ansatz 4 bis 5 Tage länger.
Magnesiumbicarbonat und Magnesiumsulfit
sind in der Flüssigkeit bei Gegenwart von Zucker ziemlich leicht löslich, so daß sich Niederschläge in der Kälte nicht bilden.
ι Ein besonderer Vorzug der Verwendung der Zusätze Kon 'tMagnesiumsalzen besteht darin, daß eine nicht unerhebliche Beschleunigung der Gäruäg · stattfindet - und damit der Gärraum besser ausgenutzt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung 1VoηPropantriol aus Zucker durch Gärung unter Benutzung von Propantnol erzeugenden Fermenten und Führung der Gärung bei alkalischer Reaktion über die Bildung von 3 Prozent Propantriol hinaus nach dem Patent 298593, dadurch gekennzeichnet, daß außer den die alkalische Reaktion hervorrufenden Stoffen Neutralsalze des Magnesiums hinzugegeben werden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch';i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren des Anspruchs 1 bei den nach dom ;, Patent .298594 zur Erzeugung der alkalischen Reaktion verwendeten SuI-fiten benutzt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927263C (de) * 1949-11-01 1955-05-02 Backhefe G M B H Verfahren zur Herstellung von Gaerungsglycerin

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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