DE299020C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/62—Controlling gas pressure, heating, cooling, or discharging gas
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Die Verwendung von trockenem Wasserstoff als Füllgas für Luftschiffe hat den Vorteil,
daß die damit gefüllten Luftschiffe entsprechend dem geringeren spezifischen Gewicht des
trockenen bzw. getrocknetenGases gegenüber dem feuchten einen größeren Auftrieb aufweisen
bzw. eine größere Nutzlast aufnehmen können.' Der. Wasserstoff wurde bisher in feuchtem Zustande
in den Sammelbehältern aufgespeichert,
ίο und das Füllen eines Luftschiffes mit trockenem
Gas wurde in der Weise bewerkstelligt, daß das aufgespeicherte feuchte Gas durch einen
hinter dem Sammelbehälter angeordneten, aus mit Trockenmitteln gefüllten Zylindern bestehenden
Trockner hindurch in das Luftschiff geleitet wurde.
Da es .nun wünschenswert ist, die Füllung des Luftschiffes in möglichst kurzer Zeit erfolgen
zu lassen, so erfüllte diese Einrichtung insofern nur sehr unvollkommen ihren Zweck, als mit
derselben das Füllen zu lange Zeit in Anspruch nahm. ·
Eine andere Einrichtung, bei der das Gas unter hohen Druck, z.B. ioo Atm., gesetzt
und das sich absetzende Wasser abgezogen wird, gestattet wohl ein rascheres Füllen der
Luftschiffe, hat 'jedoch jden Nachteil, daß die Anlage- und Betriebskosten zu hoch sind und
das Gas beim Entspannen sich stark herunterkühlt, was beim Füllen des Luftschiffes nicht
erwünscht ist.
Die erwähnten Nachteile werden durch die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende
Einrichtung behoben, bei der ein wasserloser Sammelbehälter, wie solche mit Rücksicht auf
eine billige Herstellung, leichte Fundamentierung und Herabsetzung der Betriebskosten bereits
als Leuchtgasbehälter in Vorschlag gebracht und in Anwendung gekommen sind, mit einer
ihm vorgeschalteten Trockeneinrichtung vereinigt ist, die auf der Anwendung von Trockenmitteln,
z. B. Chlorkalzium, konzentrierte Schwefelsäure o. dgl., beruhen kann oder bei der dem Gas die Feuchtigkeit durch Wasserkühlung
oder durch indirekte Berührung mit gekühlter Sole entzogen wird. Bei der neuen
Einrichtung geht also das von der Wasserstofferzeugungsanstalt herkommende Gas nach
Maßgabe seiner Herstellung durch den Trockner, wo ihm die Feuchtigkeit durch Trockenmittel
oder Abkühlung entzogen wird; das so getrocknete Gas tritt in den Sammelbehälter, in
welchem es trocken bleibt. Eine Befeuchtung des Gases ist darin ausgeschlossen, weil der
Behälter kein Wasser enthält; die Abdichtung des Behälterdeckels gegen die Behälterwand wird
durch ein dickes Schmiermittel, z. B. Teer, bewirkt, das keine Dämpfe an das trockene
Gas abgibt. Auf diese Weise wird der Gaserzeugung entsprechend der große Sammelbehälter
langsam mit trockenem Gas gefüllt und ein großer Vorrat geschaffen, der zur
beliebig schnellen Neufüllung eines Luftschiffes zur Verfügung steht. Die Kosten der Einrichtung
und des Betriebes sind verhältnismäßig gering.
Claims (1)
- - Patent-Anspruch:Gasfüllaniage für Luftschiffe, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines wasserlosen Sammelbehälters mit einem ihm vorgeschalteten Gastrockner.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299020C true DE299020C (de) |
Family
ID=553162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299020D Active DE299020C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299020C (de) |
-
0
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